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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Weilheim in Oberbayern (ID:11178540)

Übersicht
DTAD-ID:
11178540
Region:
82362 Weilheim in Oberbayern
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
GFK- Neubau Sporthalle. Beschreibung des Auftrags: Gegenstand des Auftrags ist die Architektenleistung für die Errichtung einer Sporthalle groß mit Galerie für die Bundeswehr. Objektplanung...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
16.09.2015
Frist Angebotsabgabe:
12.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt Weilheim
Münchener Str. 39
82362 Weilheim in Oberbayern
Kontaktstelle: Abteilung T

Telefon: +49 8819900
Fax: +49 8819902170
E-Mail: vof@stbawm.bayern.de
http://www.stbawm.bayern.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Gebäudeplanung; Neubau einer Sporthalle für die Bundeswehr – Objektplanung nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, §§ 33-35, Leistungsphasen 3-9.
GFK- Neubau Sporthalle.
Beschreibung des Auftrags:
Gegenstand des Auftrags ist die Architektenleistung für die Errichtung einer Sporthalle groß mit Galerie für die Bundeswehr. Objektplanung Gebäude nach §33 ff. HOAI, Leistungsphasen 3 bis 9.
Auf dem Gelände der General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking wird eine bundesweite zentrale Ausbildungsstätte für die Bundeswehr errichtet. Zur Deckung des militärischen Bedarfs für die Sportausbildung an der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr wird die neue Sporthalle benötigt. Die Sportausbildung trägt dazu bei, dass der Soldat physisch und psychisch leistungsfähig für seine militärischen Aufgaben zur Verfügung steht und seine Bereitschaft entwickelt und festigt selbständig und regelmäßig Sport zu treiben und sich körperlich fit zu halten. Sporthallen an Schulen der Bundeswehr dienen darüber hinaus der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Sportausbildern.
Als städtebaulicher Rahmen für die Planung dient der fortgeschriebene Masterplan, der den Neubau eines Lehrsaal- und Funktionsgebäudes mit Verwaltung im Zentrum der Liegenschaft vorsieht. Durch diesen zentralen Bau ergänzt durch die Fortentwicklung der bestehenden giebelständigen Anordnung von Unterkunfts- und Funktionsgebäuden rund um die innere Erschließungsstraße entsteht eine campusähnliche Situation. Der Unterkunftsbereich wird im Südwesten um die Gebäude 121 und 122 erweitert, im Sportareal wird eine zusätzliche Sporthalle errichtet. Im Technischen Bereich entsteht der neue Wertstoffhof.
Das Baufeld für den Neubau der Sporthalle liegt am Südwestrand des Kasernengeländes. Im Bereich der geplanten Sporthalle westlich der bestehenden Sportplatzflächen ist eine Geländeüberhöhung vorhanden. Der geplante Sporthallenbau soll auf ein Niveau mit der Nachbarbebauung gesetzt werden, um eine barrierefreie Verbindung zur bereits bestehenden Sporthalle Geb. 39 und dem Sportplatz herzustellen.
Grundlage für die weitere Planung (EW-Bau, AFU-Bau) ist die genehmigte Entscheidungsunterlage-Bau (ES-Bau). Die ES-Bauunterlage zum Neubau einer Sporthalle, groß, mit Galerie wurde aufgestellt auf Basis der in der militärischen Infrastrukturforderung (MIF) enthaltenen Angaben. Der Entwurf für die Sporthalle ist gem. der Vorgaben aus den Raum- und Flächenforderungen der abgestimmten Bedarfsforderung der Bundeswehr umzusetzen.
Die in der Vorplanung entwickelte Grundrisskonzeption für die Sporthalle zielt auf einen kompakten Baukörper mit günstigem A/V-Verhältnis. Für Gebäude der Bundeswehr gilt gem. Erlass BMVg vom 25.7.2014, energetische Selbstverpflichtung des Bundes, die EnEV-Anforderungen für den Jahresprimärenergiebedarf um 20 % und den mittleren Wärmedurchgangskoeffizienten um 30 % zu unterschreiten. Ein wirtschaftliches Energie- und Haustechnikkonzept, sowie lichttechnische Voruntersuchungen sind in die Vorplanung bereits mit eingeflossen und runden das Gesamtkonzept ab. Dieses ist im Entwurf weiter zu optimieren.
Bei der Sporthalle groß handelt es sich um eine wettkampftaugliche Zweifeldsporthalle mit Galerie, welche nach den einschlägigen DIN Normen für Sporthallenbau umzusetzen ist. Weitere Planungskriterien sind die Anforderungen an Barrierefreiheit. Für eine verkürzte Bauausführung wird ein hoher Vorfertigungsgrad angestrebt.
Die Außenanlagen um den Bereich der Sporthalle werden in einer separaten Maßnahme zeitgleich durchgeführt.
Angaben zum Gebäude:
Die Brutto-Grundfläche a (BGFa) beträgt ca. 1 650 m2.
Der Bruttorauminhalt (BRI) beträgt ca. 12 100 m3.
Die Gesamtkosten der KG 200 bis KG 600 werden auf ca. 3 650 000 EUR geschätzt, davon entfallen auf die Bauwerkskosten KG 300/400 ca. 3 600 000 EUR.
Termine:
frühester Termin für die Auftragserteilung: KW 51/2015.
Fertigstellung EW-Bauunterlage: Mai 2016.
Beginn Erstellung AFU-Bau: November 2016.
Baubeginn: September 2016.
Fertigstellung/Übergabe: Oktober 2018.
Unmittelbar nach Beendigung des VOF-Verfahrens beginnt die Leistungserbringung.
Diese beginnt mit der Planung und Erstellung einer Entwurfsunterlage-Bau (EW-Bau) für den Neubau der Sporthalle.
Objektplanung gemäß HOAI 2013, Teil 3, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, §§ 33-35,
Leistungsphasen 3 bis 9 § 34 HOAI.
Der Auftrag wird in die Honorarzone III, Mindestsatz nach § 35 HOAI eingestuft. Der Auftraggeber beabsichtigt nach Abschluss des Verhandlungsverfahren nach VOF einen Teilnehmer mit Leistungen der Leistungsphase 3-4 mit Option auf die Leistungsphase 5 nach § 34 HOAI stufenweise zu beauftragen. Liegen dann die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen vor, besteht die Option auf stufenweise Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 6-9 § 34 HOAI:
Ein Rechtsanspruch für die Beauftragung der Leistungsphasen 3 bis 9 besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine zusätzlichen Honoraransprüche abgeleitet werden.

CPV-Codes: 71200000

Erfüllungsort:
Hauptort für die Dienstleistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle in 82343 Pöcking, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers in 82362 Weilheim.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
325478-2015

Aktenzeichen:
VERGABENUMMER: 15 D 0480

Vergabeunterlagen:
a) Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind online unter http://www.stbawm.bayern.de abrufbar.
Als Bewerbungsunterlage ist der „Teilnahmeantrag“ mit allen erforderlichen Anlagen – in Deutsch ausgefüllt – einzureichen. Mit dem Einreichen erklärt der Bewerber die Angaben für vollständig und verbindlich.
Der Teilnahmeantrag kann mit weiteren Informationen ab dem 12.9.2015 von der Internetseite des Staatlichen Bauamts Weilheim unter http://www.stbawm.bayern.de/hochbau/aktuelles heruntergeladen werden.
Vom Staatlichen Bauamt Weilheim werden keine weiteren Bewerbungsunterlagen versandt.
b) Die Bewerbung ist schriftlich unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung bei der Kontaktstelle nach I.1) auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen ohne Verwendung des Teilnahmeantrages oder ohne Verwendung der vom Staatlichen Bauamt Weilheim mit dem Teilnahmeantrag übergebenen Vordrucke werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Geforderte Nachweise sind in der im Teilnahmeantrag genannten Reihenfolge zusammenzustellen.
Die Bewerbung ist auf die bezeichnete Leistung abzustimmen und in übersichtlicher Form einzureichen.
Die dem Teilnahmeantrag beizulegenden Unterlagen sind auf einseitig beschriebene Seiten zu beschränken, die das Format DIN A3 nicht überschreiten.
Die Anzahl dieser Unterlagen ist auf ein Mindestmaß zu reduzieren.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Unvollständige Teilnahmeanträge können ausgeschlossen werden.
d) Als Fristende (Schlusstermin) für die Einreichung der Bewerbung gilt der Zeitpunkt des Eingangs bei der Einreichungsstelle. Als fristgerecht zugegangen gelten nur Angebote, die fristgerecht unter nachstehender Adresse eingegangen sind. Angebote, die nicht unter nachstehender Adresse eingehen, werden ausgeschlossen.
Der Bewerber ist für den termingerechten Eingang der Unterlagen allein verantwortlich. Er soll einen Versanddienst suchen, der eine termingerechte Zustellung garantiert.
Die Postsendung müssen deutlich mit dem Hinweis (Aufkleber) auf das betreffende VOF-Verfahren gekennzeichnet werden:
— BITTE NICHT ÖFFNEN –
Vergabenummer: 15 D 0480,
Teilnahmeantrag zum VOF-Verfahren,
Neubau eines Sporthalle der Bundeswehr,
General-Fellgiebel-Kaserne in Pöcking,
Gebäudeplanung.
— E I LT -
e) Mehrfachbewerbungen, sowohl in der Form der Einzelbewerbung, als auch durch Beteiligung an einer Bewerbergemeinschaft, führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbungen.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Bewerbergemeinschaften müssen die geforderten Erklärungen jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abgeben und geforderte Nachweise jeweils für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorlegen.
h) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
i) Bewerbungen sind in Papierform als gelochte Blätter im Ordner gebunden (scanfähig) und nicht spiralgeheftet einzureichen. Bewerbungen, die auf elektronischem Weg übermittelt werden, werden nicht berücksichtigt.
j) Die Kontaktdaten zu den Referenzbögen der vorgestellten Projekte sind – für Nachfragen – mit Abgabe der Unterlagen anzugeben – auch für die noch nicht abgeschlossene Projekte.
k) Der Auftraggeber behält sich vor, bei den in den Referenzbögen angegebenen Kontakten.
Erkundigungen über die Qualität der Planung und Durchführung der Referenzprojekte einzuholen.
l) Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
m) Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
n) Arbeitsgemeinschaften müssen sich bereits als solche bewerben. Die nachträgliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft ist – falls im Einzelfall erforderlich – nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich.
o) Eine Nachforderung von fehlenden Erklärungen und Nachweisen findet grundsätzlich nicht statt. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise müssen mit der Bewerbung vorgelegt werden. In Einzelfällen behält sich die Vergabestelle vor, solche ausnahmsweise nachzufordern.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.10.2015

Ausführungsfrist:
01.01.2016 - 30.04.2019

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens.
Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als 12 Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen.
Der Nachweis der o. g. Haftpflichtversicherung ist Voraussetzung für die Auftragsvergabe.
Bewerbergemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. Erklärung für die Bewerbergemeinschaft insgesamt oder für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft getrennt vorlegen.

Zahlung:
Gemäß §§ 10 – 12 AVB (s. Nr. VI.3)),
Das VHF-Bayern ist unter folgender Adresse einsehbar und abrufbar:
http://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/iiz5_vergabe_freiberuflich_vhf_bayern.pdf

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
2.1.1. Unzuverlässigkeit nach § 4 Abs.6 a-g VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs.6 VOF a-g gefordert.
2.1.2 Sonstige Gründe nach § 4 Abs. 9 a-d VOF:
Es wird eine Erklärung des Bewerbers über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 a-d VOF gefordert.
2.1.3 Juristische Personen/§ 19 Abs. 3 VOF:
Hinweis: Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nach § 19 Abs. 1 VOF bei Architekten und nach § 19 Abs. 2 VOF bei „Beratenden Ingenieuren“ oder „Ingenieuren“ benennen.
Eine Erklärungen über den/die Name/n und die berufliche Qualifikation der Person/en (Gesellschafter, bevollmächtigte/r Vertreter, der/die verantwortliche/n Projektbearbeiter etc.), die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en, und die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen werden gefordert.
2.1.4 Berufliche Befähigung:
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Studiennachweise und/oder Bescheinigungen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art 2 BauKaG erfüllt sind.
Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO und der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der:
— Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (Architekt, Innenarchitekt, Landschaftsarchitekt, Ingenieur, beratender Ingenieur, Stadtplaner) gemäß dem Baukammergesetz (BauKaG) vom 9.5.2007. Meine/unsere Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG ist gewährleistet, im Auftragsfall werden die Vorgaben des Art. 2 BauKG erfüllt.
durch
— Studiennachweise und Bescheinigungen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.2.1 Erklärung über den Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 5 Abs. 4c VOF):
Eine Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (2012, 2013 und 2014) ist abzugeben. Entsprechende Dienstleistung sind Grundleistungen im Leistungsbild Objektplanung Gebäude, Lph 3-8 und Lph 9 (sofern erbracht) gem HOAI.
Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Sofern die Ausführung durch eine Niederlassung erfolgen soll, sind die vorstehend abgefragten Daten sowohl für das Gesamtunternehmen (Hauptsitz), als auch die fragliche Niederlassung zu erstellen.
2.2.2. Wirtschaftliche Verknüpfung nach § 4 Abs. 2 VOF:
Eine Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art er wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ist vorzulegen.
2.2.3. Unterbeauftragung (= „Nachunternehmer“) (§5 Abs.5h VOF):
Sollen unter Umständen Teile der Leistung als Unteraufträge vergeben werden, sind eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die als Unteraufträge vergeben werden sollen, sind dabei zu benennen.
2.2.4. Bedienung Kapazitäten anderer Unternehmen (§5 Abs.6 VOF):
Will sich der Bewerber (oder auch die Bewerbergemeinschaft) bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, hat er/sie diese vor Vertragsabschluss zu benennen. Er/sie muss in diesem Fall der Vergabestelle nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Erklärung des Bewerbers (oder auch der Bewerbergemeinschaft) und eine Verpflichtungserklärung des betreffenden Unterauftragnehmers sind erforderlich.
Der Anteil der Leistungen am Gesamtleistungsumfang, sowie die einzelnen Leistungen, die durch Kapazitäten anderer Unternehmen ausgeführt werden sollen, sind dabei zu benennen.

Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (Angaben in Tabellarischer Form!)
2.3.1. Beschäftigte/Führungskräfte, jährliches Mittel (§5 Abs. 5 d VOF):
Eine Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Jahren Beschäftigten (Ingenieure, Techniker, technische Zeichner, sonstige Mitarbeiter) und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft gegliedert nach Berufsgruppen, analog zu den Angaben in III.2.1) (berufliche Befähigung) wird gefordert.
2.3.2. Referenzliste, Leistungsbild Objektplanung Gebäude nach HOAI:
Eine tabellarische Auflistung* der wesentlichen in den letzten sechs abgeschlossenen Geschäftsjahren fertiggestellten Bauvorhaben mit Angabe des Auftraggebers und dessen Ansprechpartner, der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten, des Leistungszeitraumes, des Leistungsbildes, der Leistungsphasen mit vergleichbarem Schwierigkeitsgrad ist beizulegen.
*Die Liste selbst kommt nicht in die Wertung.
Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
2.3.2.1 Referenzbogen, Leistungsbild Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 3-9 HOAI:
Es sind bis zu 3 Referenzprojekte aus der Referenzliste nach 2.3.2 mittels einer Text- und Bilddokumentation näher zu beschreiben. Die Darstellung je Referenzprojekt soll 2 Seiten DIN A3 (einseitig bedruckt) nicht übersteigen. Als Deckblatt zu jedem Referenzprojekt, ist ein Referenzbogen, ergänzt mit weiteren Angaben, zu verwenden.
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Referenzbogen) zur Verfügung gestellt.
Bereits eine sehr gut vergleichbare vorgelegte Referenz reicht aus, um die höchste Punktzahl zu erreichen.
Im Referenzbogen sind folgende Angaben zu machen:
Gebäudetyp,
kurze Beschreibung und ggf. besondere Anforderungen,
Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau etc.),
Honorarzone,
Bauherr,
Art des Vertragsverhältnisses,
erbrachte Leistungen aufgegliedert nach Leistungsphasen nach HOAI,
Gebäudekenndaten NF, BGF und BRI,
Baukosten getrennt nach Kostengruppen nach DIN 276,
Einsatz von anderen Unternehmen oder Kapazitäten anderer Unternehmen.
Bei Referenzprojekten, deren Urheberschaft bei anderen liegt, sind die Urheber und der Anteil der eigenen Leistung anzugeben. Arbeitsgemeinschaften geben an, welches Mitglied die Leistung erbracht hat.
Hinweis: Als vergleichbar sieht die Vergabestelle ein Gebäude mit Baukosten in Höhe von 4 000 000 EUR Brutto und mit einer vergleichbaren (Honorarzone) der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen 3 bis 8 und Lph 9 (sofern erbracht) und besondere Leistungen) an.
Auf Sachkunde und Erfahrung bei der Planung und Durchführung von Sporthallen/Mehrzweckhallen, Planung für öffentlicher Auftraggeber (Bund, Kommunen etc.) sowie im Bereich energetischen Bauen, wird besonderen Wert gelegt.
2.3.3. Eignungskriterium, Projektteam:
Für die Fachkräfte/Projektteam (2.3.3.1 bis 2.3.3.4) benannten Personen, die definitiv für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden, wird für jede Person der Nachweis der Berufszulassung/Befähigung beruflicher Qualifikation, geführt.
In diesen Personalbögen sind folgende Angaben angefragt:
Berufliche Qualifikation,
Berufserfahrung,
Referenzobjekt,
erbrachte Leistungsphasen und besondere Leistungen bei der Durchführung des Referenzprojekts,
Dazu wird ein zweiseitiges Formblatt (Personalbogen) zur Verfügung gestellt.
Projektteam:
Die Anzahl der Fachkräfte, die für den Auftrag zur Verfügung gestellt werden können wird benannt.
2.3.3.1. vorgesehener Projektverantwortlicher/e:
Der/die Projektverantwortliche/r wird/werden benannt.
2.3.3.2. vorgesehene/r Stellvertreter/in des Projektverantwortlichen:
Der/die Stellvertreter/in des Projektleiters wird benannt.
2.3.3.3. vorgesehene/r Planer/in:
Der/die vorgesehene/r Planer/in am Projekt wird benannt.
2.3.3.4. vorgesehene/r Bauleiter/in:
Der/die vorgesehene/r Bauleiter/in am Projekt wird benannt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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