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Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architekturbüros in Kempten (ID:10895212)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros
DTAD-ID:
10895212
Region:
87435 Kempten
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.06.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Auftragnehmer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Das Zumsteinhaus ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude, das 1802/1803 von dem aus Savoyen stammenden Kaufmann Nikolaus Zumstein (de la Pierre) errichtet wurde. Das Gebäude befindet sich seit 1951 im Besitz der Stadt Kempten. Nach der Restaurierung 1959 sind seit 1961 im Erdgeschoss das Römische Museum und seit 1975 in den Obergeschossen das Naturkundemuseum untergebracht. Das Zumsteinhaus repräsentiert den Wohlstand und den Bürgerstolz des aufstrebenden Bürgertums in Kempten zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Durch seine Lage in unmittelbarer Nähe zur Residenz spiegelt es die Dialektik unterschiedlicher Wertesysteme und die Doppelstadt Kempten wieder: Auf der einen Seite ist die Stiftsstadt mit dem Fürstabt als Herrscher, auf der anderen die freie Reichsstadt, getragen von dem Bürgertum. Ziel der Sanierung des Zumsteinhauses ist die Neukonzeption des Stadtmuseums im Zumsteinhaus, das die Geschichte der Doppelstadt und seiner Bewohner darstellen soll. Das Zumsteinhaus hat eine Grundfläche von ca. 230 m . Im Garten des Zumsteinhauses befindet sich außerdem das Waschhaus, das eine Grundfläche von ca. 70 m hat. Ziel der Sanierungsmaßnahmen des Zumsteinhauses ist das Bewahren des historischen Gebäudes. Jedoch sollen eine denkmalgerechte energetische Sanierung und eine Verbesserung der Bausubstanz erfolgen. Im Zuge der Maßnahmen soll die ursprüngliche kabinettartige Atmosphäre der Räume (Raumgröße zwischen ca. 30-40 m ) erhalten bleiben. Dennoch sollten multifunktionale Räume zur Umsetzung eines Ausstellungskonzeptes geschaffen werden. Des Weiteren sollen im Rahmen der Sanierung die Voraussetzungen für eine museale Nutzung des Gebäudes geschaffen werden. Hierzu müssen die Brandschutzanforderungen erfüllt werden, es müssen eine Klimaregulierung (Temperatur und Luftfeuchte) und ein Sicherheitssystem (Alarmanlage und Fluchtwege/-türen) vorhanden sein. Zudem soll das Gebäude barrierefrei erschlossen werden und die Decken müssen gegebenenfalls für hohe Deckenlasten ausgelegt werden. Darüberhinaus sollte eine denkmalgerechte Gebäudeausrüstung mit einer zentral gesteuerten Technik eingebaut werden. Die Fenster sollten eine Verdunkelungsfunktion erhalten und die Balkone sollten betretbar gemacht werden. Von einem Planungsbüro für Museumsgestaltung wurde bereits ein Museumskonzept für die Nutzung des Zumsteinhauses als Museum für die „Doppelstadt Kempten“ erstellt. Dieses Konzept soll in Zusammenarbeit mit dem Ersteller in die Planung integriert werden. Die vorgesehene Projektlaufzeit beträgt auf mehrere Bauabschnitte verteilt voraussichtlich drei Jahre (2015-2018). Die Auftragsvergabe erfolgt voraussichtlich im Juni 2015. Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen Objektplanung für die Sanierung des Zumsteinhauses nach dem Leistungsbild des § 33 ff HOAI. Die Leistungen gemäß HOAI 2013 § 34, Leistungsbild Objektplanung, werden vom Auftraggeber der Honorarzone III zugeordnet.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  221287-2015

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Kempten (Allgäu)
Kronenstraße 8
Kontaktstelle(n): Hochbauamt – Neubau
Zu Händen von: Herrn Schlüter
87435 Kempten (Allgäu)
DEUTSCHLAND
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.kempten.de

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrages
Sanierung Zumsteinhaus – Objektplanung LPH 1-8.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Kempten (Allgäu). NUTS-Code DE273
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Das Zumsteinhaus ist ein unter Denkmalschutz stehendes Gebäude, das 1802/1803 von dem aus Savoyen stammenden Kaufmann Nikolaus Zumstein (de la Pierre) errichtet wurde. Das Gebäude befindet sich seit 1951 im Besitz der Stadt Kempten. Nach der Restaurierung 1959 sind seit 1961 im Erdgeschoss das Römische Museum und seit 1975 in den Obergeschossen das Naturkundemuseum untergebracht. Das Zumsteinhaus repräsentiert den Wohlstand und den Bürgerstolz des aufstrebenden Bürgertums in Kempten zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Durch seine Lage in unmittelbarer Nähe zur Residenz spiegelt es die Dialektik unterschiedlicher Wertesysteme und die Doppelstadt Kempten wieder: Auf der einen Seite ist die Stiftsstadt mit dem Fürstabt als Herrscher, auf der anderen die freie Reichsstadt, getragen von dem Bürgertum. Ziel der Sanierung des Zumsteinhauses ist die Neukonzeption des Stadtmuseums im Zumsteinhaus, das die Geschichte der Doppelstadt und seiner Bewohner darstellen soll. Das Zumsteinhaus hat eine Grundfläche von ca. 230 m . Im Garten des Zumsteinhauses befindet sich außerdem das Waschhaus, das eine Grundfläche von ca. 70 m hat. Ziel der Sanierungsmaßnahmen des Zumsteinhauses ist das Bewahren des historischen Gebäudes. Jedoch sollen eine denkmalgerechte energetische Sanierung und eine Verbesserung der Bausubstanz erfolgen. Im Zuge der Maßnahmen soll die ursprüngliche kabinettartige Atmosphäre der Räume (Raumgröße zwischen ca. 30-40 m ) erhalten bleiben. Dennoch sollten multifunktionale Räume zur Umsetzung eines Ausstellungskonzeptes geschaffen werden. Des Weiteren sollen im Rahmen der Sanierung die Voraussetzungen für eine museale Nutzung des Gebäudes geschaffen werden. Hierzu müssen die Brandschutzanforderungen erfüllt werden, es müssen eine Klimaregulierung (Temperatur und Luftfeuchte) und ein Sicherheitssystem (Alarmanlage und Fluchtwege/-türen) vorhanden sein. Zudem soll das Gebäude barrierefrei erschlossen werden und die Decken müssen gegebenenfalls für hohe Deckenlasten ausgelegt werden. Darüberhinaus sollte eine denkmalgerechte Gebäudeausrüstung mit einer zentral gesteuerten Technik eingebaut werden. Die Fenster sollten eine Verdunkelungsfunktion erhalten und die Balkone sollten betretbar gemacht werden. Von einem Planungsbüro für Museumsgestaltung wurde bereits ein Museumskonzept für die Nutzung des Zumsteinhauses als Museum für die „Doppelstadt Kempten“ erstellt. Dieses Konzept soll in Zusammenarbeit mit dem Ersteller in die Planung integriert werden. Die vorgesehene Projektlaufzeit beträgt auf mehrere Bauabschnitte verteilt voraussichtlich drei Jahre (2015-2018). Die Auftragsvergabe erfolgt voraussichtlich im Juni 2015. Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen Objektplanung für die Sanierung des Zumsteinhauses nach dem Leistungsbild des § 33 ff HOAI. Die Leistungen gemäß HOAI 2013 § 34, Leistungsbild Objektplanung, werden vom Auftraggeber der Honorarzone III zugeordnet.
II.5) Common procurement vocabulary (CPV)
71200000 Beschreibung: Dienstleistungen von Architekturbüros.
II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind 1. Herangehensweise an die konkrete Planungsaufgabe Gewichtung 50 2. Projektteam Gewichtung 30 3. Honorar Gewichtung 20
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Auftragsbekanntmachung
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2015/S 59-104069 vom 25.03.2015
Abschnitt V: Auftragsvergabe

Los-Nr: Angaben zu den Angeboten
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
SPACE4 GmbH null Stuttgart
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.1) Zusätzliche Angaben:
a) Der Teilnahmeantrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind, kann bei der Kontaktstelle (siehe Anhang A II)) unter vof@meixner-partner.de angefordert werden. b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter vof@meixner-partner.de zu richten. c) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge mit Anlagen sind rechtsgültig zu unterschreiben und in einem verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung (Rücksendeaufkleber) im Original beim Auftraggeber in Papierform auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen. d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt. e) Bei Bewerbergemeinschaften ist von jedem Mitglied jeweils ein Teilnahmeantrag auszufüllen (siehe Hinweis im Teilnahmeantrag). Mit dem Teilnahmeantrag ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Subunternehmerebene nicht zulässig. f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen. g) Weitere Unterlagen über die geforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. h) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigungen öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte, sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen im Teilnahmeantrag. i) Ein Büro war bereits beratend tätig und gilt somit als vorbefasster Bewerber. Sollte der Fall eintreten, dass sich das vorbefasste Büro bewerben sollte und zur Vergabeverhandlung eingeladen werden sollte, so werden die Unterlagen vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt, um alle Bieter auf denselben Informationsstand zu bringen.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 80534 München Deutschland E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de Telefon: +49 8921762411 Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de Fax: +49 8921762847
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verstöße im Sinne von § 101 b Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 101 b Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Vergabebekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 107 Abs. 3 GWB).
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Siehe VI.4.1) null null null
VI.4) Date of dispatch of this notice:
23.06.2015
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