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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Kaufbeuren (ID:10975101)

Übersicht
DTAD-ID:
10975101
Region:
87600 Kaufbeuren
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das Jakob-Brucker-Gymnasium mit derzeit ca. 1200 Schüler/innen befindet sich in der Neugablonzer Straße 38 in Kaufbeuren. Die Schule soll stellvertretend für den Schulbestand der Stadt Kaufbeuren...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
12.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Kaufbeuren
Kaiser-Max-Straße 1
87600 Kaufbeuren
Kontaktstelle: Abteilung Hochbau
Frau Rutte
http://www.kaufbeuren.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Meixner + Partner GmbH
Gögginger Str. 93
86199 Augsburg
Telefon: +49 8215010522
Fax: +49 8215010510
E-Mail: vof@meixner-partner.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Meixner + Partner GmbH
Gögginger Str. 93
86199 Augsburg
Telefon: +49 8215010522
Fax: +49 8215010510
E-Mail: vof@meixner-partner.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erweiterung/Generalsanierung Jakob-Brucker-Gymnasium – Objektplanung LPH 1-5.
Das Jakob-Brucker-Gymnasium mit derzeit ca. 1200 Schüler/innen befindet sich in der Neugablonzer Straße 38 in Kaufbeuren.
Die Schule soll stellvertretend für den Schulbestand der Stadt Kaufbeuren als Pilotprojekt in mehrerer Hinsicht vorbildlich modernisiert werden. Folgende Zielsetzungen werden seitens des Bauherren angestrebt:
1. Die Anpassung des Grundrisses an zukünftige pädagogische Anforderungen mit Tendenz zur Ganztagesschule.
2. Eine energetische Sanierung mit der Vorgabe einen Endenergieverbrauch eines vergleichbaren Neubaus zu erreichen. Zielsetzung ist ein weitgehend CO2-freies Gesamtgymnasium inklusive Sporthalle und Außenanlagen.
3. Erfüllung aller heute geltenden sicherheitstechnischen Auflagen und Anforderungen.
4. Herstellung der Barrierefreiheit.
5. Allgemeine Reduzierung der Betriebskosten. Berücksichtigung aller Aspekte des Nachhaltigen Bauens und Sanierens.
Angedacht ist eine Umsetzung der Gesamtbaumaßnahme in 4 Bauabschnitten im laufenden Betrieb ohne Containerstellung.
Die Schule besteht derzeit aus mehreren, nicht miteinander verbunden Gebäuden mit unterschiedlichen Sanierungszuständen.
Gewünscht wird der Neubau des Fachklassentraktes, der als Verbindungsbaus die Gebäude Bauteil A (Baujahr 1956) und Bauteil C (Baujahr 1974) verbindet. Neben dem Neubau des Fachklasentraktes ist die Generalsanierung von Bauteil C mit dem Rückbau von Teilbereichen Bestandteil der Maßnahme. Bauteil A, sowie die beiden Turnhallen Bauteil B und F, werden zu einem späteren Zeitpunkt saniert und sind nicht Bestandteil der Maßnahme.
Die voraussichtlichen Baukosten für die Generalsanierung des Bauteil C betragen circa: 8 600 000 EUR brutto (KG 300-400).
Die voraussichtlichen Baukosten für den Neubau Fachklassentrakt betragen circa: 3 600 000 EUR brutto (KG 300-400).
Gegenstand des Auftrages sind Planungsleistungen für die Objektplanung der Erweiterung/Generalsanierung des Jakob-Brucker-Gymnasiums in Kaufbeuren nach dem Leistungsbild des § 34 HOAI 2013 für die Leistungsphasen 1-5.
Die vorgesehene Planungslaufzeit (LPH 1-5) beträgt voraussichtlich insgesamt 2 Jahre (2015-2017). Auftragsvergabe ist aller Voraussicht nach im November 2015.
Nach Durchführung des Teilnahmewettbewerbs wird im Rahmen des VOF-Verfahrens ein Planungswettbewerb für den Vorentwurf des Neubaus Fachklassentrakt durchgeführt. Im Anschluss wird die Honorarzone im Verhandlungsverfahren zur Erstellung des Angebots mitgeteilt.
Siehe II.1.5).

CPV-Codes: 71200000

Erfüllungsort:
Kaufbeuren.
Nuts-Code: DE272

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
252879-2015

Vergabeunterlagen:
a) Der Teilnahmeantrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind, kann bei der Kontaktstelle (siehe Anhang A II)) unter vof@meixner-partner.de angefordert werden.
b) Während der Bewerbungsphase sind Rückfragen ausschließlich in schriftlicher Form an die Kontaktstelle unter vof@meixner-partner.de zu richten.
c) Die ausgefüllten Teilnahmeanträge mit Anlagen sind rechtsgültig zu unterschreiben und in einem verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung (Rücksendeaufkleber) im Original beim Auftraggeber in Papierform auf dem Postweg oder direkt einzureichen. Der Poststempel gilt nicht. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen die Bewerber Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitige Einlieferung führen können. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Bewerbungen werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zugelassen.
d) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgesandt.
e) Bei Bewerbergemeinschaften ist von jedem Mitglied jeweils Teil b des Teilnahmeantrag auszufüllen (siehe Hinweis im Teilnahmeantrag). Mit dem Teilnahmeantrag ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter benannt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Mehrfachbewerbungen sind auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften. Mehrfachbewerbungen sind auch auf Subunternehmerebene nicht zulässig.
f) Geforderte Nachweise sind in Kopie, nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung der Bewerbung beizulegen.
g) Weitere Unterlagen über die geforderten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
h) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigungen öffentlicher und privater Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte, sowie weitere Nachweise zu den Erklärungen im Teilnahmeantrag.
i) Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass bisher nicht geklärt ist, ob die Urheber des Bestandsgebäudes beabsichtigen, Ansprüche aufgrund der Beeinträchtigung ihres Urheberrechts gegen den Auftraggeber geltend zu machen.
Der Auftraggeber, kann somit nicht ausschließen, dass aufgrund etwaig drohender gerichtlicher Verfahren Verzögerungen bei der Zuschlagserteilung oder im Planungs- und Bauablauf eintreten können. Der Auftraggeber muss sich daher den Verzicht auf die Vergabe vorbehalten, sofern dies aus urheberrechtlichen Gründen gerichtlich erzwungen werden sollte. Im Falle des Auftretens von Zuschlags-, Planungs- oder Bauzeitverzögerungen erfolgt keine separate Vergütung für etwaige Mehrkosten des Auftragnehmers.
j) Mit der Regierung von Schwaben wird derzeit der Entwurf des Raumprogrammes abgestimmt. Zur Bearbeitung des Vorentwurfes kann den Planern das Raumprogramm voraussichtlich nur in der Entwurfsfassung übergeben werden. Auch hier wird auf das Risiko von Verzögerungen im Zeitplan hingewiesen, falls das genehmigte Raumprogramm nicht bis zur Beauftragung am 27.10.2015 (Stadtratsitzung) vorliegt.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
12.08.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 24 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000 EUR für Personenschäden und über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem Versicherungsunternehmen, das in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist. Die Ersatzleistung des Versicherers muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und Sachschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, in der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als sechs Monate sein (muss aus Nachweis ersichtlich sein) gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen.
Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied ein entsprechender Versicherungsnachweis vorgelegt werden.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
a) Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF.
b) Erklärung des Bewerbers, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen, und ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen Unternehmen zusammengearbeitet werden soll.
c) Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.3.2) nachgewiesen wird, dass der tatsächliche Leistungserbringer (Projektleiter) und dessen Stellvertreter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Siehe III.3.1) und III.3.2).
d) Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Bewerber muss außerdem angeben, welche Teile des Auftrages er beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist abzugeben (siehe Formblatt Teilnahmeantrag).
e) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfall eine Erklärung gem. § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014) im Sinne von § 5 Abs. 4 c) VOF. Mindestanforderung ist ein Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 500 000 EUR brutto.

Technische Leistungsfähigkeit
a) Erklärung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014). Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von vier Mitarbeitern inklusive Geschäftsführung.
b) Die Person des Projektleiters und die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllen die fachlichen Anforderungen, wenn sie berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 19 Abs. 1 VOF) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist.
c) Die Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters im Leistungsbild Objektplanung ist jeweils durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen. Mindestanforderung sind 8 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter und 5 Jahre für den stellvertretenden Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung.
d) Referenzen:
Ein Referenzprojekt wird im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Punkten gemacht werden.
Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
— Projektlaufzeit muss zwischen 2005-2014 liegen.
— Beim Referenzprojekt müssen mindestens die Leistungsphasen 1-5 beauftragt worden sein.
Folgende Eckdaten sind anzugeben:
— Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
— Projektbezeichnung
— Projektlaufzeit
— Beauftragte Leistungen
— BGF, BRI
— Baukosten (KG 200-700 gem. DIN 276)
— Einhaltung von Kosten- und Terminzielen
— Anteil Neubau, Anteil Sanierung
— Sanierung im laufenden Betrieb (Bauabschnitte, Containerstellung etc.)
— energetischer Standard (Passivhausstandard u. ä.)
— Baujahr
— Bauweise (Sanierung eines Stahlbetonskelettbaus aus den 70er Jahren)
— Auftraggeber
— Vergleichbarkeit mit der Aufgabenstellung
— Anmerkung zur Projektdarstellung der Referenzprojekte: Alle Referenzprojekte sind aussagekräftig auf jeweils höchstens vier DIN A4-Seiten oder zwei DIN A3-Seiten graphisch z. B. mit Plänen, Fotos etc. darzustellen und in Textform zu beschreiben.
Hinweise zu den Referenzen:
Insgesamt sind drei Referenzen des Büros vorzulegen. Im Falle einer ARGE ist von jedem ARGE-Partner eine Büro-Referenz anzugeben.
Referenz 1: Neubau einer Schule oder Bildungseinrichtung, möglichst Bauvolumen brutto ≥ 8 000 000 EUR (KG 200-700)
Referenz 2: Generalsanierung einer Schule oder Bildungseinrichtung, möglichst Bauvolumen brutto ≥ 6 000 000 EUR (KG 200-700)
Referenz 3: Hochbau-Bauvorhaben, möglichst Bauvolumen brutto ≥ 12 000 000 EUR (KG 200-700)
Zusatzpunkte bei der Bewertung werden vergeben, wenn eine oder mehrere der eingereichten Referenzen ein Nichtwohngebäude im Passivhausstandard und/oder eine Sanierung eines Stahlbetonskelettbaus aus den 70er Jahren ist.
e) Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzüberprüfung festgestellt wird, dass die unter III.2.3) a)-d) gemachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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