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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Forchheim (ID:10415326)

Übersicht
DTAD-ID:
10415326
Region:
91301 Forchheim
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Generalsanierung der Adalbert- Stifter- Schule in Forchheim. Die Stadt Forchheim plant die Generalsanierung der Adalbert-Stifter-Schule in zeitlich getrennten Bauabschnitten während des...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
06.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
06.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Forchheim, vertreten durch den Oberbürgermeister, Herrn Franz Stumpf
Stadtbauamt, Birkenfelderstraße 4
91301 Forchheim
Frau Sigrun Wagner
Telefon: +49 9191714247
Fax: +49 919171411247
E-Mail: sigrun.wagner@forchheim.de
www.forchheim.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
Guntau: Kunz, Projektmanagement
Bismarckstraße 17
97318 Kitzingen
Herrn Guntau
Telefon: +49 93212672930
Fax: +49 932126729319
E-Mail: guntau@gk-projektmanagement.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Stadt Forchheim
Stadtbauamt, Birkenfelderstraße 4
91301 Forchheim
Frau Sigrun Wagner
Telefon: +49 9191714247
Fax: +49 919171411247
E-Mail: sigrun.wagner@forchheim.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
Guntau: Kunz, Projektmanagement
Bismarckstraße 17
97318 Kitzingen
Herrn Guntau
Telefon: +49 93212672930
Fax: +49 932126729319
E-Mail: guntau@gk-projektmanagement.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Generalsanierung der Adalbert- Stifter- Schule in Forchheim.
Die Stadt Forchheim plant die Generalsanierung der Adalbert-Stifter-Schule in zeitlich getrennten Bauabschnitten während des laufenden Schulbetriebes.
Aufgabenstellung bilden u.a. die Mitwirkung bei der Erarbeitung des pädagogischen Konzepts, die Erstellung des Förderantrags bei der Reg. v. Ofr. und die Mitwirkung bei der Erstellung des Verwendungsnachweises.
Architektenleistungen (Objektplanung) unter Berücksichtigung folgender Kriterien:
— Funktionalität;
— Wirtschaftlichkeit;
— Unterhaltskosten;
— Energieeffizienz;
— Barrierefreiheit;
— Entwurfsqualität.
Generalsanierung:
— ca. 7 900 m2 BGF;
— ca. 24 000 m3 BRI.
Das Schulgebäude soll als zweckdienlicher Nutzbau mit zukunftsorientierter Technik saniert werden. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (Fassade).
Gesamtkosten geschätzt mit ca. 6 300 000 EUR brutto (KGR 200-700 nach DIN 276, davon energetische Sanierung ca. 3 100 000 EUR.
Terminvorausschau:
— Planungsbeginn Frühjahr 2015;
— Baugenehmigung/Förderantrag bis Oktober 2015;
— Baubeginn geplant Januar 2016;
— Bauzeit ca. 4 Jahre.
Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3 Abschnitt 1, § 34) mit Beauftragung der Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9.

CPV-Codes: 71200000

Erfüllungsort:
Forchheim.
Nuts-Code: DE248

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
43454-2015

Vergabeunterlagen:
a) Bewerber können die Bewertungsmatrix mit der Bewertung der Kriterien anfordern bei: Guntau: Kunz Projektmanagement (siehe Kontaktadressen unter I.1)),
b) die Anforderung hat per E-Mail zu erfolgen,
c) die Bewerbungsunterlagen sind nach der in der Bewerbungsmatrix vorgegebenen Reihenfolge und Nummerierung zu gliedern. Zur Bewertung ist eine schriftliche Aussage zu jedem Unterpunkt der Matrix notwendig,
d) digitale Bewerbungsunterlagen sind nicht zugelassen,
e) die Bewerbung ist in Papierform einfach in einem verschlossenen, von außen gekennzeichneten Umschlag beim Auftraggeber (Stadt Forchheim, siehe auch Kontaktadresse unter I.1) einzureichen.
Es werden ausschließlich nur Bewerbungen berücksichtigt, die fristgerecht beim Auftraggeber Stadt Forchheim eingereicht wurden. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgeschickt,
f) enthalten die Bekanntmachung oder die Bewertungsmatrix nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat der Bewerber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen,
g) die Unterlagen sind vollständig in dem in dieser Bekanntmachung veröffentlichten Umfang einzureichen. Der Bewerber kann nicht darauf vertrauen, dass er von der Vergabestelle aufgefordert wird, fehlende Unterlagen nachzureichen,
h) werden mehr Referenzen als gefordert eingereicht, erfolgt eine beliebige Auswahl durch die Vergabestelle. Die Bewerber werden hiermit ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Auswahl nicht danach erfolgt, dass eine höchstmögliche Punktzahl erzielt wird,
i) aus der Stufe 1 qualifizieren sich mindestens 3 Bewerber für die Stufe 2.
Diese erhalten mit Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Ausschreibungstext für die Stufe 2.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
06.03.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 60 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR und für sonstige und Sachschäden mindestens 1 000 000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fache Maximierung im Versicherungsjahr).
Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung ist jedoch mit den Bewerbungsunterlagen schriftlich einzureichen.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mir den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Zahlung:
Gesetzliche Grundlage bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff. BGB.
Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
a) Fristgerechter Eingang einer unterschriebenen Bewerbung (Ausschlußkriterium),
b) Eigenerklärung, daß keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und § 4 (9) VOF vorliegen (Ausschlusskriterium),
c) Nachweis der Berufszulassung des Bewerbers gem. § 4 (3) VOF und § 19 (1)(2) VOF. Bei juristischen Personen ist vom Bewerber nachzuweisen, daß der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt,
d) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen,
e) Nachweis der Bauvorlageberechtigung (in Bayern bei Architektenleistungen Art. 61 BayBO),
f) Erklärung gem. § 2 (3) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- und Lieferinteressen verfolgen,
g) Erklärung gem. § 4 (2) VOF, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet,
h) will sich ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) auf die Leistungsfähigkeit Dritter (z. B. verschiedene Standorte, Niederlassungen oder auch freie Mitarbeiter) berufen, so ist nachzuweisen, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Es ist der Nachweis zu führen, dass die erforderlichen Mittel für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen (Nachweis der gesicherten Nutzung z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten),
i) Bietergemeinschaften: Erklärung zur Rechtsform gem. § 4 (4) VOF, Angabe der vollständigen Unternehmensbezeichnung, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung durch jedes Mitglied,
j) Abgabe eines Firmen- oder Büroprofils mit Angabe zur Gründung, Gesellschaftsform, Eigentümer und evtl. Tochtergesellschaften und Standorten, Handelsregisterauszug.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen mit 2-facher Maximierung. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Bewerbers abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen erhöht wird.
b) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers und seinen Umsatz für die ausgeschriebene Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren.

Technische Leistungsfähigkeit
III.2.3.a) Personelle Qualifikation:
Angabe der Zahl der Beschäftigten im jährlichen Mittel gemäß § 5 (5) d) VOF der letzten 3 Jahre für die ausgeschriebene Dienstleistung:
— Führungskräfte (einschl. Projektleiter);
— sonstige fest angestellte Beschäftigte (ohne Führungskräfte und ohne Auszubildende).
Angabe von Name, Qualifikation, Berufserfahrung, Mitarbeit bei vergleichbaren Projekten und Beispielreferenzen der Personen, die die geforderten Leistungen tatsächlich gemäß § 4 (3) und § 5 (5) a) VOF erbringen sollen, insbesondere:
— des Projektleiters (Qualifikation mind. Studium mit Abschluss Dipl.-Ing.);
— dessen Stellvertreter;
— und von 2 weiteren Projektmitarbeitern.
Für den Projektleiter und den Stellvertreter ist anzugeben, ob und in welchem Umfang er bei den unter III.2.3.b) genannten Referenzobjekten tätig war.
Die Vergleichbarkeit von persönlichen Referenzprojekten hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder).
Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
III.2.3.b) Referenzobjekte
Nennung und Beschreibung der erbrachten Leistungen (kurze Beschreibung in Wort und Bild) für max. 2 Referenzobjekte, mit den Anforderungen nach II.1.5) vergleichbar, für die Sanierung von Schulen (Referenzobjekt 1) und für die Sanierung von Schulen und Gebäuden für den Schulsport oder vergleichbaren Schulneubauten (Referenzobjekt 2).
Je Referenzobjekt sind anzugeben:
— Projektname und kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild;
— Angabe des Bauherrn (Anschrift, Name und Telefonnummer des Ansprechpartners);
— Vertragsverhältnis zum Bauherrn (Auftraggeber), z.B. direkter Vertragspartner, Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE), Nachunternehmer;
— Angaben der Gesamtprojektkosten nach DIN 276 und der Einzelkosten in der 1. Ebene für die KGR 300 und 400;
— Vergleich der Gesamtkosten der Kostenberechnung mit der Kostenfeststellung nach DIN 276 in EUR brutto mit Erläuterung bei Abweichungen;
— Angaben zum Honorar (HOAI 2009 oder 2013, Honorarzone und -satz, Honorar in EUR brutto für die selbst erbrachten Leistungen;
— Angaben zu den selbst erbrachten Leistungen (Leistungsphasen nach HOAI) insbesondere bei noch nicht fertig gestellten Bauvorhaben Angabe des aktuellen Leistungsstandes entspr. den Leistungsphasen der HOAI 2009 oder 2013, bei Projekten in Arbeitsgemeinschaften oder mit /als Nachunternehmerleistungen Angabe der selbst erbrachten Teilleistungen entspr. den Leistungsphasen nach HOAI;
— Terminangaben getrennt zu Planungszeit und zu Bauzeit;
— Angabe der projektbezogenen Kennzahlen NF und BRI (gem. DIN 277);
— Referenzschreiben oder Bestätigungsschreiben des jeweiligen Auftraggebers (nicht älter als 2012/bei älteren Schreiben ist eine Eigenerklärung zur Bestätigung des Inhaltes ausreichend).
Das Datum der Inbetriebnahme ist vom Bewerber anzugeben.
Gewertet werden Referenzobjekte, deren Inbetriebnahme erst nach dem Jahr 2009, also ab dem 1.1.2010 erfolgte.
Laufende Bauvorhaben werden für die Leistungsphasen nach HOAI gewertet, die bereits vollständig abgeschlossen wurden.
Bauabschnitte einer Gesamtmaßnahme werden als Einzelmaßnahme gewertet, wenn sie gesondert abgerechnet werden. Die o. g. Angaben dürfen dann nur diesen Bauabschnitt erfassen.
Die Vergleichbarkeit von Projekten hinsichtlich der Schwierigkeit/Projektgröße/Leistungsumfang ist vom Bewerber in Text und Bild nachzuweisen.
III.2.3.c) Besondere fachspezifische Kenntnisse
Die hier aufgeführten Referenzen können auch andere als die unter III.2.3.b) aufgeführte Objekte sein, in diesem Fall müssen die Referenzen mit den Anforderungen nach II.1.5) hinsichtlich Schwierigkeit, Größe und Umfang vergleichbar sein.
Es werden nur Referenzen mit Inbetriebnahme ab dem 1.1.2010 gewertet.
Die Vergleichbarkeit ist vom Bewerber zu belegen (Textbeschreibung/Bilder). Die bloße Benennung einer Projektbezeichnung ohne nähere Aussage ist nicht ausreichend.
Je Kriterium sind 3 Referenzprojekte anzugeben:
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im energieeffizienten Bauen;
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im bautechnischen Brandschutz
und bei der Erstellung von Brandschutznachweisen bei Schulen oder vergleichbaren Objekten:
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen beim barrierefreien Bauen;
— Nachweis über besondere Kenntnisse und Erfahrungen in Förderverfahren, Verwaltungsvorschriften und sonst. Regelwerken (Förderverfahren auf Landes- Bundes- EU- Ebene, z. B. FAG, FA-ZR);
— Nachweis der Erfahrung im Umgang und der Projektabwicklung mit öffentlichen Auftraggebern.
c) Erklärung zur technischen Ausstattung gemäß § 5 (5) e) VOF mit Angaben über die Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung (insbesondere Hardware, Rechnerart, Software, fachspezifische Software) welche der Bewerber für die Erbringung seiner Leistungen verfügt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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