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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros beiFreianlagen in Ranschbach (ID:5552863)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros beiFreianlagen
DTAD-ID:
5552863
Region:
76829 Ranschbach
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.10.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Stadtplanung, Landschaftsgestaltung, Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Stadtplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  311394-2010

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG

Dieser Wettbewerb fällt unter Richtlinie 2004/18/EG ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Landesgartenschau Landau 2014 gemeinnützige GmbH Landesgartenschau Landau gemeinnützige GmbH, K?nigstra?e 21 Kontakt: LGS-Geschäftsstelle 76829 Landau in der Pfalz DEUTSCHLAND Tel. +49 6341-138500 E-Mail: info@lgs-landau2014.de Fax +49 6341-138509 Internet-Adresse(n) http://www.lgs-landau2014.de Weitere Auskünfte erteilen: BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH Kaiserstra?e 15 z. H. Herrn Christoph Heckel 54290 Trier DEUTSCHLAND Tel. +49 651-1454615 E-Mail: heckel@bghplan.com Fax +49 651-1454626 Internet: http://www.bghplan.com Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH Kaiserstra?e 15 z. H. Herrn Christoph Heckel 54290 Trier DEUTSCHLAND Tel. +49 651-1454615 E-Mail: heckel@bghplan.com Fax +49 651-1454626 Internet: http://www.bghplan.com Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH Kaiserstra?e 15 z. H. Herrn Christoph Heckel 54290 Trier DEUTSCHLAND Tel. +49 651-1454615 E-Mail: heckel@bghplan.com Fax +49 651-1454626 Internet: http://www.bghplan.com
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Landesgartenschau gemeinnützige GmbH Freizeit, Kultur und Religion ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber Wettbewerb "Landesgartenschau Landau 2014" - einstufiger, offener Wettbewerb für Landschaftsarchitekten, Architekten und Stadtplaner auf Grundlage der "Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2008".
II.1.2) Kurze Beschreibung
Die Stadt Landau i. d. Pfalz ist im Jahr 2014 Austragungsort der 4. rheinland-pf?lzischen Landesgartenschau. Kerngebiet ist die ehemalige französische Kaserne "Estienne-Foch" und das südlich angrenzende Stadtgebiet. Die Revitalisierung des mit rund 24 Hektar gr??ten ehemaligen französischen Kasernenareals in Landau lässt in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum ein attraktives, neues Stadtquartier entstehen. Darüber hinaus bietet die derzeit ungeordnete und kaum erschlossene Zone zwischen Kaserne und Naturschutzgebiet Ebenberg ein enormes landschaftsr?umliches Entwicklungspotenzial. Nach Aufgabe der militärischen Nutzungen besteht jetzt die Möglichkeit, das ehemalige Kasernenareal sowie den gesamten S?dbereich zwischen Bahngraben und Ebenberg in die Stadtentwicklung einzubeziehen, neue Verknüpfungen mit dem Freiraum zu schaffen und die Stadt mit dem angrenzenden Landschaftsraum zu verzahnen. Im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme soll die ehemalige Kaserne zum "Wohnpark Am Ebenberg" entwickelt werden. Hier wird in den kommenden Jahren der überwiegende Teil des künftigen städtischen Wohnfl?chenbedarfs unter Berücksichtigung demografischer Entwicklungen und Erfordernisse an moderne städtische Wohnformen sowie nachhaltigem Bauen befriedigt werden. Hierzu gehört auch die Schaffung eines qualitativen Lebensumfeldes. Für die gesch?tzten 2 000 zukünftigen Bewohner des neuen Stadtquartiers, aber auch für die rund 10 000 Menschen im gesamten südlichen Stadtbereich und für die dort Arbeitenden sollen neue Erholungsr?ume, Sport- und Freizeitfl?chen entstehen. Mit der Landesgartenschau wird das freir?umliche Grundgerüst für den neuen Wohnpark und die Übergangszone zum Ebenberg geschaffen. Unter Wahrung qualitativer freiraumplanerischer und städtebaulicher Ansprüche wird die Landesgartenschau die bauliche Entwicklung des südlichen Stadtgebietes beschleunigen und die Attraktivität und die Bekanntheit des künftigen ?Wohnparks Am Ebenberg" steigern. Darüber hinaus soll das halbj?hrige Kultur- und Veranstaltungsprogramm der Landesgartenschau mit dazu beitragen, die Stadt Landau in der Pfalz als wichtiges Zentrum für Wirtschaft und Forschung, aber auch für Tourismus, Weinbau und Landwirtschaft weiter bekannt zu machen und nachhaltig zu stärken. Wettbewerbsaufgabe: Gesamtkonzeption für die dauerhafte Gestaltung der Freiräume innerhalb des zukünftigen ?Wohnparks am Ebenberg? unter Berücksichtigung der zu erhaltenden Gebäude sowie der vorgegebenen Baufelder und der Erschlie?ungsstruktur aus der städtebaulichen Rahmenplanung; Ideen für eine Bebauungsstruktur innerhalb der vorgegebenen Baufelder; Gesamtkonzeption für die dauerhafte freiraumplanerische Gestaltung der Übergangszone zum Ebenberg (?Gr?ng?rtel S?d?) als Naherholungsraum mit Sport- und Freizeiteinrichtungen, der Trasseneinbindung einer geplanten Erschließungsstraße, der Gestaltung von Bodenmodellierungen sowie Gestaltungsideen für Br?ckenbauwerke, Funktionsgeb?ude und einen Aussichtspunkt; Ideen zur Gestaltung der Übergänge zum Siedlungs- und Landschaftsraum (Ideenteil); Ausstellungskonzept Landesgartenschau mit Darstellung der Gesamtkonzeption für das Ausstellungsjahr mit Themen- und Ausstellungsbereichen sowie Darstellungen zur Organisation der Landesgartenschau (Erschließung und Wegenetz, Einfriedung, Eingänge, Gastronomie- und Veranstaltungsbereiche); detailierte Ausarbeitung eines Vertiefungsbereiches des Ausstellungskonzeptes. Der vorgesehne Investitionsrahmen der zur Realisierung anstehenden Maßnahmen für die dauerhafte Gestaltung beläuft sich auf ca. 10 500 000 EUR (netto), weiterhin sind ca. 1 600 000 EUR (netto) für investive Maßnahmen zur Durchführung der Landesgartenschau vorgesehen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71222000, 71221000, 71410000 ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN
Ja Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraumes EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen und die Schweiz. Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die über die im ? 19 Abs.1 VOF erwähnte Berufsqualifikation als Landschaftsarchitekten, Architekten oder Stadtplaner verfügen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt, Architekt oder Stadtplaner zu f?hren. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Teilnahmeberechtigt sind weiterhin juristische Personen nach ? 4 Abs. 1 VOF, zu deren satzungsgem??em Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der Wettbewerbsaufgabe entsprechen. Architekten und Stadtplaner sind nur in Arbeitsgemeinschaft mit Landschaftsarchitekten teilnahmeberechtigt. Die Federführung liegt bei dem Landschaftsarchitekten. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgem??en Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangeh?rigen gemäß ? 19 Abs.1 VOF benennen. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sowie sonstige Gesellschaften (Partnerschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts) sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft genannt und teilnahmeberechtigt ist. Wird von ? 5 Abs. 6 VOF Gebrauch gemacht, gelten für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Teilnahmeanforderungen, die an natürliche bzw. juristische Personen und an sonstige Gesellschaften gestellt werden. Mehrfachteilnahmen von Mitgliedern einer Arbeits-/Bietergemeinschaft f?hren zum Ausschluss aller Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaften. Die Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Als Teilnahmehindernis gelten die unter RPW 4.2 beschriebenen. Fachberater unterliegen nicht den Teilnahmebedingungen. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS
Offen
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE
1. Leitidee; 2. Programmerf?llung und funktionale Anforderungen; 3. Stadtr?umliche und freiraumplanerische Qualität; 4. Wirtschaftlichkeit und Realisierbarkeit.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und
ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 29.10.2010 - 17:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf
Teilnahme 29.10.2010 - 17:00
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise Insgesamt steht eine Wettbewerbssumme von 120 000,00 EUR (zuz?gl. gesetzlicher Mehrwertsteuer) zur Verfügung. Die Staffelung ist wie folgt vorgesehen: 1. Preis: 35 000,00 EUR; 2. Preis: 25 000,00 EUR; 3. Preis: 20 000,00 EUR; 4. Preis: 15 000,00 EUR; 5. Preis: 10 000,00 EUR; Anerkennungen, ges.: 15 000,00 EUR. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden. Soweit ein Preisträger wegen mangelnder Teilnahmeberechtigung oder Verstoß gegen Wettbewerbsregeln nicht berücksichtigt werden kann, rücken die ?brigen Preisträger sowie sonstige Teilnehmer in der Rangfolge des Preisgerichts nach, soweit das Preisgericht ausweislich seines Protokolls nichts anderes bestimmt hat.
IV.5.3) Folgeauftr?ge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen
Auftraggeber/den Auftraggeber bindend Nein
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter
1. Siehe VI.2) Sonstige Informationen ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS
AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN
Namen der ausgewählten Preisrichter: 1. Prof. Hermann Brenner, Landschaftsarchitekt, Landshut; 2. Markus Gn?chtel, Landschaftsarchitekt, Kassel; 3. Michael Heder, Stadtbaudirektor Stadt Landau; 4. Ursula Hochrein, Landschaftsarchitektin, München; 5. Prof. Guido Jax, Architekt, Koblenz; 6. Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn; 7. Hans-Dieter Schlimmer, Oberbürgermeister Stadt Landau; 8. Dr. Karl Schockert, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz; 9. Gerhard Bukenberger, Projektgesellschaft Landesgartenschau Rheinland-Pfalz GmbH; 10. Matthias Schmauder, Geschäftsführer LGS Landau 2014 GmbH; 11. 5 Vertreter der Fraktionen des Stadtrates der Stadt Landau (1 gemeinsame Stimme). Der Antrag auf Teilnahme ist zu richten an: BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH, Kaiserstra?e 15, 54290 Trier, DEUTSCHLAND/E-mail: heckel@bghplan.com/Fax: +49 651-1454626. Der Bewerberbogen kann bis spätestens 29.10.2010 unter www.bghplan.com abgerufen werden. Die Benutzung des Bewerberbogens wird empfohlen, sie ist nicht obligatorisch. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft sind im Antrag auf Teilnahme sämtliche Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaft sowie ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Bei unvollständigen Teilnahmeantr?gen sind fehlende Unterlagen und Erklärungen nach Aufforderung durch die Vergabestelle innerhalb von 6 Kalendertagen nach Versand der Aufforderung vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung. Termine: Ende der Frist für den Antrag zur Teilnahme: 29.10.2010, 17:00 Uhr; entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs bei BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH; Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen ab: 1.11.2010 - die Wettbewerbsunterlagen werden den Wettbewerbsteilnehmern ausschließlich als Download unter www.bghplan.com zur Verfügung gestellt; schriftliche Rückfragen bis: 15.11.2010; Pflichtkolloquium mit Teilnehmern: 19.11.2010; die Teilnahme an dem Pflichtkolloquium ist Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb; Einlieferung der vollständigen Wettbewerbsarbeiten bis spätestens 10.1.2011, 16:00 Uhr bei der Landesgartenschau Landau 2014 gemeinnützige GmbH, K?nigsstra?e 21, 76829 Landau i. d. Pfalz (Raum 220), DEUTSCHLAND; entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs bei der Vergabestelle; Preisgerichtssitzung (voraussichtlich): 4./5.2.2011. Im Zusammenhang mit dem Pflichtkolloquium am 19.11.2010 besteht die Möglichkeit zur gemeinsamen Besichtigung des umz?unten Kasernenareals. Der Auslober wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einem oder mehreren Preistr?gern die für die Umsetzung des Wettbewerbsentwurfs notwendigen weiteren Planungsleistungen, mindestens die Leistungsphasen 2?5 bei der bei Vertragsabschluss gültigen HOAI, ?bertragen, ? sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, insbesondere, ? soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll, ? soweit mindestens einer der teilnahmeberechtigten Wettbewerbsteilnehmer, dessen Wettbewerbsarbeit mit einem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen gewährleistet. Für den Fall, dass die Ausloberin von der Realisierung teilweise oder vollständig Abstand nimmt, stehen dem Teilnehmer aus einer Nichtbeauftragung keine finanziellen Ansprüche, z.B. auf etwaigen entgangenen Gewinn oder Schadensersatz zu. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die Preisträger des Wettbewerbs werden gemäß ? 3 Abs. 4 b) VOF zur Teilnahme an Verhandlungen aufgefordert. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren/Gewichtung 45 %. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Die maximale Punktzahl wird für den ersten Preis erreicht, für den 2. Preis werden 4 Punkte, für den 3. Preis 3 Punkte, für den 4. Preis 2 Punkte und für den 5. Preis 1 Punkt vergeben; 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der b?roorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase zwecks Umsetzung der Projektziele des Auslobers/Gewichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen und Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabl?ufe anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen sowie, bezogen auf die zu beauftragenden Leistungen, Angaben zum vorgesehenen Projektteam, Angaben zu Nachunternehmern und Angaben zur Sicherstellung der örtlichen Präsenz während der Planungs- und Objekt?berwachungsphase. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der Termin- und Kostenkontrolle/Gewichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Maßnahmen zur Termin- und Kostenkontrolle anhand eines vergleichbaren Projektes darzustellen sowie Angaben zum konkreten Leistungszeitraum für die zu beauftragenden Leistungen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollst?ndigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 4. Qualifikation und berufliche Eignung des Projektleiters/Gewichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung darzustellen, die die Umsetzung eines vergleichbaren Projektes beinhaltet. Bei geringerer Berufserfahrung und bei fehlender Erfahrung in der Umsetzung eines vergleichbaren Projektes wird die maximale Punktezahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft; 5. Honorar/Gewichtung 5 %. Ein beziffertes Honorarangebot ist nicht vorzulegen. Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Erwartet werden die Honorarkomponenten für ein Honorar gemäß ? 6 (1), 33, 35, 38, 44 und 14 HOAI sowie Angaben zu Stundens?tzen zur Ermittlung eines Zeithonorars für Besondere Leistungen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot ausgehend vom Mindestsatz sowie ausgehend von den Stundens?tzen nach der Richtlinie für die Beteiligung freiberuflich T?tiger (RifT), Stand: August 2009, notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 2 000 000 EUR und für Personensch?den von mindestens 3 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projektes als Einzeldeckung zur Verfügung stehen.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 6131-162234 Internet: http://www.mwvlw.rlp.de Fax +49 6131-162113
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Fristen gemäß ? 107 (3) GWB. Wird auf eine Rüge durch die Vergabestelle erklärt, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des ? 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB muss innerhalb von 5 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeversto?es erfolgen.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erhältlich sind Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 6131-162234 Internet: http://www.mwvlw.rlp.de Fax +49 6131-162113
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
15.10.2010
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