DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen in Westerburg (ID:7355603)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
DTAD-ID:
7355603
Region:
56457 Westerburg
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
13.07.2012
Frist Vergabeunterlagen:
08.08.2012
Frist Angebotsabgabe:
15.08.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Planungsleistungen für die Entschlammung des Wiesensees. Die Verbandsgemeinde Westerburg ist Eigentümer des auf den Gemarkungen der Ortsgemeinden Pottum, Stahlhofen a.W. und Winnen gelegen ca. 80 ha großen Wiesensees. Der See wurde vor ca. 40 Jahren als Regenrückhaltebecken mit freizeitlicher Nutzung (Segeln, Surfen, Baden, Angeln) künstlich durch dauerhafte Überstauung der vormals landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt. Dem nährstoffreichen Wiesensee droht die Verlandung. Im Gewässer liegt ein Schlammvolumen von ca. 470 000 m³. Jährlich gelangen bis zu 17 000 t Sedimente in den See. Dadurch wächst die Schlammschicht um etwas mehr als 1 cm im Jahr. Hinzu kommen die biogene Verlandung und Einträge durch die fischereiliche Nutzung. Der Wiesensee hat mit seinen Wassersportangeboten und dem Golfplatz im Westerburger Land eine her-ausragende Bedeutung. Naherholung und Tourismus werden durch den Seezustand zunehmend negativ beeinflusst. Veralgung und Verkrautung stören den Badebetrieb und behindern die Ausübung des Wasser-sports. Vom See ausgehende Geruchsbelästigungen stören Touristen wie Anwohner und beeinträchtigen den benachbarten Hotelbetrieb. Planungsrechtlich ist der Wiesensee als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Der südöstliche Teil ist Naturschutzgebiet und befindet sich innerhalb des Europäischen Fauna-Flora-Habitat Schutzgebietes “Feuchtgebiete und Heiden des Hohen Westerwaldes“. Darüber hinaus ist der Wiesensee als eigenständiger Wasserkörper im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie klassifiziert. Ein im Jahre 2006 erstellter Bewirtschaftungsplan für den Wiesensee empfiehlt neben anderen Maßnahmen die Entschlammung des Gewässers. Auf der Grundlage dieser Empfehlung wurde im Jahre 2010 ein von der Verbandsgemeinde Westerburg beauftragter Variantenvergleich für die Entschlammung des Wiesensees erstellt. Dieser Variantenvergleich beschreibt mehrere Möglichkeiten für die Entschlammung des Wiesensees (Nassbaggerung / Trockenbaggerung) und für die Verbringung des Materials (Seepolder / Anlage von Spülfeldern). Die Verbandsgemeinde Westerburg hat aus den im Variantenvergleich untersuchten Varianten die Realisierung folgender Maßnahmenbestandteile favorisiert (Variante N2-NEU): 1.) Dem Wiesensee mittels Nassbaggermethode zu entnehmende Sedimentmenge (ca. 385 000 m³ nass bzw. ca. 310 000 m³ trocken) 2.) Verlagerung einer Teilmenge im Bereich der Seefläche durch Anlegung eines „Seepolders“ (Landgewinnung West) mit einer neu zu schaffenden Uferlinie und einer Verkleinerung der Wasserfläche um ca. 9 ha (ca. 165 000 m³) 3.) Verbringung auf das Land mit Ablagerung der nach 2) verbleibenden Teilmenge auf ein benachbartes „Spülfeld Ost“ (ca. 145 000 m³) Die Sedimententnahme ist in den Jahren 2014 bis 2015 vorgesehen. Im Jahre 2011 wurden zur Entschlammung des Wiesensees ökologische Fachgutachten erstellt. Im Einzelnen: 1.) Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 3 c Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) mit dem Ergebnis, dass bei Verwendung der Nassbaggermethode die Notwendigkeit zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach § 3 b UVPG nach gutachterlicher Einschätzung nicht besteht. 2.) FFH-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG zum NATURA 2000-Gebiet (FFH-Gebiet) "Feuchtgebiete und Heiden des Hohen Westerwaldes" (DE 5314-304) mit dem Ergebnis, dass das Projekt mit der Nassbaggermethode unter Berücksichtigung der speziellen Maßnahmen zur Vermeidung und Schadensbegrenzung mit den Erhaltungszielen des FFH-Gebietes verträglich ist. 3.) VSG-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG zum NATURA 2000-Gebiet (Vogelschutzgebiet) "Westerwald" (DE5312-401) mit dem Ergebnis, dass das Projekt bei Durchführung der Entschlammung mit der Nassbaggermethode unter Berücksichtigung der speziellen Maßnahmen zur Vermeidung und Schadensbegrenzung mit den Erhaltungszielen des Vogelschutzgebietes verträglich ist. 4.) Artenschutzprüfung bzw. Verträglichkeitsprüfung nach § 44 BNatSchG mit dem Ergebnis, dass durch die favorisierte Variante mit der Nassbaggerung zwar einzelne Individuen durch Veränderung oder Beseitigung von Lebensraumelementen und -funktionen betroffen sind, die Verbotstatbestände gem. § 44 BNatSchG aber nicht erfüllt sind. Die Populationen der betroffenen Arten verbleiben durch die vorhandenen Ausweichbiotope und die vorgesehenen Kompensations- und Vermeidungsmaßnahmen nach Durchführung der Entschlammungsmaßnahme in einem günstigen Erhaltungszustand. Zu den geotechnischen Fragestellungen wurde im Jahre 2012 eine geotechnische Voruntersuchung durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass die im Variantenvergleich favorisierte Beräumung mittels Schlammbagger gut geeignet ist. Die "Konzeptstudie Entschlammung Wiesensee - Variantenvergleich August 2010" mit jeweils zugehörigen Investitionskosten und weitergehende Informationen zum Wiesensee und zu dessen Entwicklung können im Internet unter der Adresse: http://www.westerburgerland.de über die Tastenfelder: „Der Wiesensee“ und weiter über „Strategische Ausrichtung“ als PDF-Datei entnommen werden. Das Vergabeverfahren umfasst Planungsleistungen aus dem Leistungsbild der HOAI für Freianlagen mit begleitenden Leistungen aus dem Bereich der Geotechnik, Vermessungstechnische Leistungen, naturschutzfachliche Leistungen und Leistungen für die Flächenplanung. Alle für die Realisierung erforderlichen Leistungen sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Bereich Spülschlammtechnik , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen , Planungsleistungen im Bauwesen , Von Ingenieuren erbrachte Verbundleistungen
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  222221-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Verbandsgemeinde Westerburg
Neumarkt 1
Kontaktstelle(n): Bauverwaltung
Zu Händen von: Kurt Jung
56457 Westerburg
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2663291400
E-Mail: bauamt@vg-westerburg.de
Fax: +49 2663291444
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.vg-westerburg.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Planungsleistungen für die Entschlammung des Wiesensees.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Westerwaldkreis. NUTS-Code DEB1B
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Verbandsgemeinde Westerburg ist Eigentümer des auf den Gemarkungen der Ortsgemeinden Pottum, Stahlhofen a.W. und Winnen gelegen ca. 80 ha großen Wiesensees. Der See wurde vor ca. 40 Jahren als Regenrückhaltebecken mit freizeitlicher Nutzung (Segeln, Surfen, Baden, Angeln) künstlich durch dauerhafte Überstauung der vormals landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt. Dem nährstoffreichen Wiesensee droht die Verlandung. Im Gewässer liegt ein Schlammvolumen von ca. 470 000 m³. Jährlich gelangen bis zu 17 000 t Sedimente in den See. Dadurch wächst die Schlammschicht um etwas mehr als 1 cm im Jahr. Hinzu kommen die biogene Verlandung und Einträge durch die fischereiliche Nutzung. Der Wiesensee hat mit seinen Wassersportangeboten und dem Golfplatz im Westerburger Land eine her-ausragende Bedeutung. Naherholung und Tourismus werden durch den Seezustand zunehmend negativ beeinflusst. Veralgung und Verkrautung stören den Badebetrieb und behindern die Ausübung des Wasser-sports. Vom See ausgehende Geruchsbelästigungen stören Touristen wie Anwohner und beeinträchtigen den benachbarten Hotelbetrieb. Planungsrechtlich ist der Wiesensee als Europäisches Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Der südöstliche Teil ist Naturschutzgebiet und befindet sich innerhalb des Europäischen Fauna-Flora-Habitat Schutzgebietes “Feuchtgebiete und Heiden des Hohen Westerwaldes“. Darüber hinaus ist der Wiesensee als eigenständiger Wasserkörper im Sinne der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie klassifiziert. Ein im Jahre 2006 erstellter Bewirtschaftungsplan für den Wiesensee empfiehlt neben anderen Maßnahmen die Entschlammung des Gewässers. Auf der Grundlage dieser Empfehlung wurde im Jahre 2010 ein von der Verbandsgemeinde Westerburg beauftragter Variantenvergleich für die Entschlammung des Wiesensees erstellt. Dieser Variantenvergleich beschreibt mehrere Möglichkeiten für die Entschlammung des Wiesensees (Nassbaggerung / Trockenbaggerung) und für die Verbringung des Materials (Seepolder / Anlage von Spülfeldern). Die Verbandsgemeinde Westerburg hat aus den im Variantenvergleich untersuchten Varianten die Realisierung folgender Maßnahmenbestandteile favorisiert (Variante N2-NEU): 1.) Dem Wiesensee mittels Nassbaggermethode zu entnehmende Sedimentmenge (ca. 385 000 m³ nass bzw. ca. 310 000 m³ trocken) 2.) Verlagerung einer Teilmenge im Bereich der Seefläche durch Anlegung eines „Seepolders“ (Landgewinnung West) mit einer neu zu schaffenden Uferlinie und einer Verkleinerung der Wasserfläche um ca. 9 ha (ca. 165 000 m³) 3.) Verbringung auf das Land mit Ablagerung der nach 2) verbleibenden Teilmenge auf ein benachbartes „Spülfeld Ost“ (ca. 145 000 m³) Die Sedimententnahme ist in den Jahren 2014 bis 2015 vorgesehen. Im Jahre 2011 wurden zur Entschlammung des Wiesensees ökologische Fachgutachten erstellt. Im Einzelnen: 1.) Allgemeine Vorprüfung des Einzelfalls gemäß § 3 c Abs. 1 Satz 1 des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) mit dem Ergebnis, dass bei Verwendung der Nassbaggermethode die Notwendigkeit zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung nach § 3 b UVPG nach gutachterlicher Einschätzung nicht besteht. 2.) FFH-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG zum NATURA 2000-Gebiet (FFH-Gebiet) "Feuchtgebiete und Heiden des Hohen Westerwaldes" (DE 5314-304) mit dem Ergebnis, dass das Projekt mit der Nassbaggermethode unter Berücksichtigung der speziellen Maßnahmen zur Vermeidung und Schadensbegrenzung mit den Erhaltungszielen des FFH-Gebietes verträglich ist. 3.) VSG-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG zum NATURA 2000-Gebiet (Vogelschutzgebiet) "Westerwald" (DE5312-401) mit dem Ergebnis, dass das Projekt bei Durchführung der Entschlammung mit der Nassbaggermethode unter Berücksichtigung der speziellen Maßnahmen zur Vermeidung und Schadensbegrenzung mit den Erhaltungszielen des Vogelschutzgebietes verträglich ist. 4.) Artenschutzprüfung bzw. Verträglichkeitsprüfung nach § 44 BNatSchG mit dem Ergebnis, dass durch die favorisierte Variante mit der Nassbaggerung zwar einzelne Individuen durch Veränderung oder Beseitigung von Lebensraumelementen und -funktionen betroffen sind, die Verbotstatbestände gem. § 44 BNatSchG aber nicht erfüllt sind. Die Populationen der betroffenen Arten verbleiben durch die vorhandenen Ausweichbiotope und die vorgesehenen Kompensations- und Vermeidungsmaßnahmen nach Durchführung der Entschlammungsmaßnahme in einem günstigen Erhaltungszustand. Zu den geotechnischen Fragestellungen wurde im Jahre 2012 eine geotechnische Voruntersuchung durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass die im Variantenvergleich favorisierte Beräumung mittels Schlammbagger gut geeignet ist. Die "Konzeptstudie Entschlammung Wiesensee - Variantenvergleich August 2010" mit jeweils zugehörigen Investitionskosten und weitergehende Informationen zum Wiesensee und zu dessen Entwicklung können im Internet unter der Adresse: http://www.westerburgerland.de über die Tastenfelder: „Der Wiesensee“ und weiter über „Strategische Ausrichtung“ als PDF-Datei entnommen werden. Das Vergabeverfahren umfasst Planungsleistungen aus dem Leistungsbild der HOAI für Freianlagen mit begleitenden Leistungen aus dem Bereich der Geotechnik, Vermessungstechnische Leistungen, naturschutzfachliche Leistungen und Leistungen für die Flächenplanung. Alle für die Realisierung erforderlichen Leistungen sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71222000, 71320000, 71331000, 71340000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
1.) Objektplanung für alle Maßnahmenbestandteile: a) Entschlammung des Wiesensee mittels Nassbaggermethode b) Anlage Seepolder mit neuer Uferzone c) Anlage Spülfeld (er) in Abhängigkeit des Ergebnisses aus der Vorplanung gemäß Teil 3,
Abschnitt 2 (Freianlagen) der HOAI 2009
— mit den Leistungsphasen 1 und 2, — sowie optional der Leistungsphase 3 in Abhängigkeit des Ergebnisses aus der Vorplanung, — sowie optional der Leistungsphase 4 in Abhängigkeit der zulassungsrechtlichen Voraussetzungen für die Gesamtmaßnahme bzw. für einzelne Maßnahmenteile, — sowie optional der Leistungsphasen 5 bis 9, — nach Vorliegen der zulassungsrechtlichen Voraussetzungen, — nach Vorliegen der Mittelbereitstellung für die Maßnahmen und, — in Abhängigkeit der Grundstücksverfügbarkeit auf der Grundlage eines vorgeschalteten Flurbe-reinigungsverfahrens. 2.) Optional begleitende geotechnische Leistungen, die über das bereits vorliegende geotechnische Gutachten hinausgehen a) für Bodenmechanik, Erd- und Grundbau gemäß § 3, Abs. 1, Anlage 1, Ziffer 1.4 HOAI 2009 in Abhängigkeit der Ergebnisse aus Vorplanung und Entwurfsplanung aus der Objektplanung b) für Beprobung, Analytik und zugehörige ingenieurgeologische Stellungnahmen in Abhängigkeit der Ergebnisse aus den Leistungen der Leistungsphasen 5 ff aus der Objektplanung. 3.) Optional begleitende vermessungstechnische Leistungen gemäß § 3, Abs. 1, Anlage 1, Ziffer 1.5 HOAI 2009 in Abhängigkeit der Ergebnisse aus Vorplanung und Entwurfsplanung aus der Objektplanung. 4.) Optional begleitende naturschutzfachliche Leistungen in Abhängigkeit der Ergebnisse zur Genehmigungsfähigkeit aus Vorplanung und Entwurfsplanung aus der Objektplanung, die über die bereits vorliegenden ökologischen Fachgutachten hinausgehen. 5.) Optional begleitende Leistungen für die Flächenplanung gemäß Teil 2,
Abschnitt 2 (Landschaftsplanung) – Leistungsbild Landschaftspflegerischer
Begleitplan § 26 der HOAI 2009 in Abhängigkeit — der Ergebnisse zur Abstimmung der Genehmigungsfähigkeit aus Vorplanung und Entwurfsplanung aus der Objektplanung, — der Ergebnisse aus den bereits vorliegenden bzw. noch zu bearbeitenden naturschutzfachlichen Leistungen, — der Ergebnisse aus der Entwurfsplanung aus der Objektplanung. 6.) Optional begleitende Leistungen zur Ökologischen Fachbaubegleitung in Abhängigkeit der Festlegungen im Zulassungsverfahren. 7.) Optionale Leistungen nach der Baustellenverordnung während der Pllanung der Ausführung und während der Ausführung des Bauvorhabens. Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 250 000,00 bis 420 000,00 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Siehe in II.2.1 genannte Optionen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht, wenn die Gesamtmaßnahme oder Abschnitte nicht mehr weitergeführt werden, oder Teilleistungen gemäß Planungsfortschritt nicht erforderlich werden.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 1.1.2013. Abschluss 30.6.2016
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2010) wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 500 000 EUR für Personenschäden und 1 500 000 EUR für sonstige Schäden gefordert.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Gemäß dem Handbuch für die Vergabe und Ausführung von freiberuflichen Leistungen der Ingenieure und Landschaftsarchitekten in der Wasserwirtschaft (HIV-Was 2010).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus. Mit dem Teilnahmeantrag ist im Falle einer Bietergemeinschaft zwingend eine dementsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung einzureichen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: ja Darlegung der besonderen Bedingungen: Bei der Auftragsausführung ist § 110 des Wassergesetztes für das Land Rheinland Pfalz (Landeswassergesetz – LWG) zu beachten, nach dem die für die Entscheidung der Behörde erforderlichen Pläne und Unterlagen von fachkundigen Personen erstellt werden müssen.
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: III.2.1.1: Der Teilnahmeantrag ist nach § 8 Abs. 5 VOF rechtsverbindlich zu unterschreiben.
III.2.1.2:
Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF vorliegen.
III.2.1.3:
Eigenerklärung nach § 4 Abs.2 VOF zur Verknüpfung und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen.
III.2.1.4:
Verpflichtungserklärungen nach § 5 Abs.6 VOF der Unternehmer, an die ein Unterauftrag erteilt werden soll, sind nur von den Bewerbern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, vorzulegen.
III.2.1.5:
Erklärung zu dem für die tatsächliche Erbringung der Leistung vorgesehenen Personals mit Nennung der. Funktion (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Projektmitarbeiter), der Funktion beim Bewerber (Inhaber, Geschäftsführer, Abteilungsleiter, Projektingenieur), mit den Nachweisen nach § 4 Abs. 3 zu der beruflichen Qualifikation. — Bei einer Bietergemeinschaft sind die Eigenerklärungen und Nachweise für jedes Mitglied zwingend vorzulegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: III.2.2.1: Nachweis nach § 5 Abs. 4 a) VOF a) zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1.500.000 Euro für Personenschäden und von 1.500.000 Euro für sonstige Schäden
III:
2.2.2: Erklärung nach § 5 Abs. 4 c) VOF zum Umsatz in den letzten drei Jahren für Leistungen, die den anstehenden Aufgaben entsprechen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
III.2.3.1:
Fachlicher Lebenslauf des Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen, spezifiziert nach Leistungsteilen (Objektplanung Freianlagen, Landschaftspflegerischer Begleitplan) und Leistungsbildern bzw. Leistungsphasen.
III.2.3.2:
Fachlicher Lebenslauf des stellvertretenden Projektleiters mit Nennung des beruflichen Werdegangs und Nennung der bisher erbrachten mit dem Projekt vergleichbaren Leistungen, spezifiziert nach Leistungstei-len (Objektplanung Freianlagen, Landschaftspflegerischer Begleitplan) und Leistungsbildern bzw. Leistungsphasen.
III.2.3.3:
Referenzliste des Bewerbers mit Leistungen in den letzten fünf Jahren, die ganz oder teilweise den an-stehenden Aufgaben entsprechen. Die Referenzliste muss den Projektnamen, den Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse, den Zeitraum der Bearbeitung, die Bausumme, die beauftragten Planungsleistungen und die zugehörige Honorarsumme zwingend beinhalten. Neben der Referenzliste sind max. sechs beschreibende Referenzen vorzulegen, die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen.
III.2.3.4:
Erklärung des Bewerbers zu der Entwicklung der Anzahl der Mitarbeiter in der für die Leistungserbringung vorgesehenen Organisationseinheit in den letzten drei Jahren.
III.2.3.5:
Erklärung des Bewerbers zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation.
III.2.3.6:
Angabe des Auftragsanteils und des Unterauftragnehmers, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Bewerber, die nach Wertung der Ausschlusskriterien (ja/nein): fristgerechter Eingang der Bewerbung, III.2.1.1 Rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag, III.2.1.2 Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 und Abs.9 VOF, III.2.1.3 Vorlage Eigenerklärung nach § 4 Abs. 2 VOF, III.2.1.5 Vorlage Erklärung nach § 4 Abs. 3 VOF mit den zugehörigen Nachweisen, Vorlage Erklärung zur Bietergemeinschaft (soweit erforderlich), III.2.2.1 Vorlage Nachweis zur Berufshaftpflichtversicherung, III.2.2.2 Vorlage Erklärung zum Umsatz,
III.2.3.1 Vorlage Lebenslauf Projektleiter, III.2.3.2 Vorlage Lebenslauf
stellvertretender Projektleiter, III.2.3.3 Vorlage Referenzliste Bewerber,
III.2.3.4 Vorlage Erklärung zur Anzahl Mitarbeiter, III.2.3.5 Vorlage
Erklärung zur Gewährleistung der Qualität, III.2.3.6 Vorlage Erklärung zu Unterauftragnehmer (soweit erforderlich), noch verbleiben, werden nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung bewertet: III.2.2.2 Umsatz in den letzten drei Jahren: 10 bis 50 Punkte III.2.3.1 Leistungen Projektleiter: 25 bis 125 Punkte III.2.3.2 Leistungen stellvertretender Projektleiter: 20 bis 100 Punkte III.2.3.3 Leistungsspektrum Bewerber: 25 bis 125 Punkte Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei den Auftraggebern: 5 bis 25 Punkte III.2.3.4 Anzahl Mitarbeiter: 5 bis 25 Punkte III.2.3.5 Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität: 5 bis 25 Punkte Gesamteindruck der Bewerbung: 5 bis 25 Punkte. Nach der Wertung der Auswahlkriterien kann eine Punktzahl von 100 bis 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los. Die Bewertungsbögen für die Ausschlussphase sowie die Auswahlphase können als pdf-Formulare bei der Kontaktstelle unter I.1): bauamt@vg-westerburg.de angefordert werden.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
4/661-12 (Wiesensee)
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
8.8.2012 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
15.8.2012 - 10:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur
Teilnahme an ausgewählte Bewerber 31.10.2012
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Erklärungen und Nachweise sind in der vorgenannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zu nehmen. Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag einzureichen. Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: "Vergabeverfahren Planungsleistungen für die Entschlammung des Wiesensees“ - Nicht öffnen vor dem 15.8.2012, 10:00 Uhr" zu kennzeichnen. Die Teilnahmeanträge werden erst nach Ablauf des Schlusstermins am 15. August 2012 geöffnet.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de/Vergabekammer Fax: +49 6131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für. Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen: § 107 GWB - Einleitung, Antrag. Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spä-testens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden; 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhel-fen zu wollen, vergangen sind.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11.7.2012
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