DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen in München (ID:10077692)

Übersicht
DTAD-ID:
10077692
Region:
80337 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Objektplanung Freianlagen für die Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen. Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere,...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
23.10.2014
Frist Angebotsabgabe:
21.11.2014
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Städtisches Klinikum München GmbH
Thalkirchner Straße 48
80337 München
Kontaktstelle: VOB-/VOF-Stelle
Ann Carolin Edrissi
Fax: +49 8951476615
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de
http://www.klinikum-muenchen.de/

 
Weitere Auskünfte erteilen:
LUTZ ABEL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
80333 München
Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470
Fax: +49 8954414799
E-Mail: kb-fp@lutzabel.com

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
LUTZ ABEL Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
80333 München
Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470
Fax: +49 8954414799
E-Mail: kb-fp@lutzabel.com

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Objektplanung Freianlagen für die Erweiterung und Generalsanierung des Klinikums Bogenhausen.
Nach 7-jähriger Bauzeit wurde das Klinikum Bogenhausen im Jahre 1984 als Ersatz für 3 kleinere, abgängige Krankenhäuser eröffnet. Typologisch handelt es sich um einen Vertikaltyp in Doppelkammstruktur und in Ost-West-Richtung verlaufender Magistrale. Die großzügige Flächenauslegung in den Pflegebereichen und die Zuordnung von Technikflächen zu den hochinstallierten Funktionsgeschossen im Sockel, bieten auch nach heutigen Maßstäben gute Voraussetzungen für moderne, prozessoptimierte Strukturen. Voraussetzung hierfür ist jedoch eine großzügige bauliche Erweiterung, deren Lokalisierung im Südareal zwischen Klinikgebäude und Englschalkinger Straße zu positionieren ist. Das Bestandsgebäude des Klinikums erfährt in südlicher Richtung eine erhebliche Erweiterungsmöglichkeit durch einen angedockten Ergänzungsbau mit einem Technikgeschoss (2. UG) sowie drei weiteren Vollgeschossen (1. UG, EG, 1. OG). Durch diesen Entspannungsbau sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, den Gebäudebestand in 4 Quadranten großflächig und in überschaubarem Zeitrahmen grundlegend zu sanieren. Erfahrungen bei vergleichbaren Projekten haben gezeigt, dass eine Sanierung von OP-Bereichen bei laufendem Betrieb bei Kliniken dieser Baustruktur unter wirtschaftlichen und ablauftechnischen Gesichtspunkten nicht zielführend ist. Insoweit sieht das Konzept einen Neubau des Zentral-OPs, der zentralen Notfallaufnahme sowie der gesamten, vergrößerten intensivmedizinischen Kapazitäten im Entspannungsbau vor. Für die Ausdehnung des Gebäudes ist die zentrale OP-Abteilung als flächenmäßig größte Funktionsstelle für die Dimensionierung des Baukörpers bestimmend.
Charakteristisch ist die Einbettung des Klinikums in die aufwändige Modulation des Geländes mit hohem Baumbestand. Zu den Straßen hin sind baumbestandene Wälle gelegen, welche Höhenunterschiede von bis zu acht Metern abwickeln, teilweise mit Böschungsneigungen bis zu 45 Grad.
Die vorliegende Baumbestandsliste (undatiert) weist im Durchschnitt Bäume von 12-15 m Höhe aus, einige Ausnahmen von bis zu 30 m Höhe. Von der Gesamtmasse sind bis 2009 bereits 3% aufgrund von Schäden oder Neubaumaßnahmen gerodet worden, weitere 21 % weisen erhebliche Schwachpunkte wie Kronen-, Rinden- und Stammschäden, Totholz, Efeubewuchs, Blattnekrosen und Dürre auf oder haben Drahtverankerungen.
Der Bebauungsplan Nr. 3n der LH München (1975) sah für den östlichen Klinikbereich (Fl.299 sowie 299/6) einen ca. 60 m tiefen Pflanzstreifen als Zäsur zwischen Klinik- und Hallenbadgelände Cosimabad vor. Diese Wirkung ist durch den von Aufwuchs freizuhaltenden Flugkorridor des Hubschrauberlandeplatzes stark eingeschränkt.
Der südliche Hang wird durch Rodungen und Auskofferung für einen Flächenbedarf von gut 8 000 m² Grundfläche (GR) in großem Maßstab angegriffen. Weitere Maßnahmen werden die Umgestaltung des Haupteinganges, die Neuanlage und Erweiterung der Parkplätze sowie die Auflösung des Hubschrauberlandeplatzes sein. Gerechnet auf den gesamten Baustellenumgriff wird naturgemäß während des Bauablaufes mit einer Verdreifachung der Eingriffsfläche zu rechnen sein.
Die Neuordnung der Freiflächen u. A. des Haupteinganges bietet die große Chance, im Zuge einer Neupflanzung die dringend notwendigen Aufenthaltsbereiche für Personal, Patienten und Besucher einzurichten. Diese „Rekultivierung“ wird ebenfalls den oberirdischen Zugangsbereich der U-Bahn, den neuen Eingang auf Ebene der Englschalkinger Straße sowie die künftigen Parkplätze erfassen.
Zusätzliche Verbesserungsmöglichkeiten bieten die bestehenden Baum- und Gehölzflächen, von denen immerhin über 20 % als mit z.T. erheblichen Schäden kartiert gelten. Ohnehin erfordern die teils vergreisten Bestände einen kurz- bis mittelfristigen Ersatz.
Durch Sanierung und Wiederherstellen leistungsstarker Gehölzstrukturen kann es gelingen, die verbliebenen Grünflächen zu revitalisieren und anstelle von reinem „Begleitgrün“ eine vielfältig differenzierte Oase der Erholung für Mensch und Tier aufzubauen.
Die Kennzahlen NF Neubau ca 17.000 m² und BGF Neubau ca. 30.000 m² verdeutlichen anhand des Vergleichswertes BGF/NF von ca. 1,8 die Wirtschaftlichkeit und Effizienz des Konzeptes.
Der Bebauungsplan Nr. 3n der Landeshauptstadt München legt Lärmschutzwälle fest, die zur Teutonenstraße hin eine Mindesthöhe von 3,50 m sowie zur Englschalkinger Straße hin eine Mindesthöhe von 4 m aufweisen sollen. Ansonsten sind die Freiflächen in parkähnlicher Art zu bepflanzen und in dieser Weise zu erhalten. Im Eingriffsbereich zu fällende Bäume (lt. Baumbestandsplan 2007) nach BaumSchVO geschützt ca. 97 St., nicht geschützt ca. 151 St., sonstige ca. 14 St.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. Phase: Im ersten Schritt erfolgt die Umverlegung des HLP und die Freimachung des Baufeldes.
2. Phase: In der 2. Phase wird über einem Zeitraum von ca. 30 Monaten der Neubau errichtet.
3. Phase: Nach Umverlegung der OP – Abteilung und Inbetriebnahme der erweiterten Notfallversorgung, ICU, IMC und Tagesklinik erfolgt der Umbau im 1. UG ( Teilflächen ehemaliger OP-Abteilung ) zur Aufnahme der CPU und Aufnahmepflege etc.
4. Phase: Parallel zur 3. Phase kann der Interims – Container – Pflege aufgebaut werden, um die bestehende Klinik, in vier Abschnitten, entsprechend den Anforderungen umzubauen bzw. zu sanieren.
5. Phase: Der erste Sanierungsabschnitt der Klinik erfolgt im Nord – Ost – Quadranten.
6. Phase: Sanierung: 2 Nord – West – Quadrant.
7. Phase: Sanierung 3: Süd – West – Quadrant.
8. Phase: Sanierung 4: Süd – Ost – Quadrant.
Die Bettenzahl (stationär) am Standort Bogenhausen nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 1019 (aktuell: 951).
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 276-1:2008-12) beläuft sich auf ca. 315 000 000 EUR brutto (ohne Indexsteigerung), davon Erweiterung ca. 1/3, Generalsanierung ca. 2/3.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Freianlagen (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11 HOAI); Leistungsphasen 1-9.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung Freianlagen (§§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 11 HOAI); Leistungsphasen 1-9, im Wege der stufenweisen Vergabe.

CPV-Codes: 71222000

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
361675-2014

Vergabeunterlagen:
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z.B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer(1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
21.11.2014 - 13:15 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 110 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 2 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.

Zahlung:
Abschlagszahlungen nach Projektfortschritt.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als ganzes abzugeben):
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers/des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber /das Mitglied der Bewerbergemeinschaft
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.
(5) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet; soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Subplaner) hinzuziehen will, hat er diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringeren Versicherungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften sind ein entsprechender Nachweis und eine entsprechende Versicherungsbestätigung für die Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013), jeweils in EUR netto.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2 (6).

Technische Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2011-2013) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2011-2013) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 5 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2011-2013).
Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über mindestens 2 und maximal 4 vergleichbare Referenzprojekte (Freianlagenplanung) des Bewerbers aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
Ein die vorstehenden Anforderungen erfüllendes Referenzprojekt erhält im Rahmen der Auswahl nach IV.1.2) für jedes nachfolgend benannte und erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Grundfläche des Planungsumgriffs des Referenzprojekts: mindestens 8 000 m².
ff) Das Referenzprojekt umfasst umfassende Baumrodungs- und -neupflanzungsleistungen.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 6 ((9) aa)-ff)) Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 24 Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
(10)
Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Freianlagenplanung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Freianlagenplanung sowie von Nachweisen über bis zu 2 vergleichbare Referenzprojekte (Freianlagenplanung) aus den letzten 3 Jahren (2011 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und Email-Adresse und einer Projektbezeichnung und - beschreibung.
Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird.
Ein demnach vergleichbares Referenzprojekt erhält im Rahmen der Auswahl nach IV.1.2) für jedes nachfolgend benannte und erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) ee) Grundfläche des Planungsumgriffs des Referenzprojekts: mindestens 8 000 m².
ff) Das Referenzprojekt umfasst umfassende Baumrodungs- und -neupflanzungsleistungen.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 6 ((10) aa)-ff)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 12 Punkte.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zwingende Mindestanforderungen nach III.2.2 (8) und (9) und (10).

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Zugehörige Dokumente
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen