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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 2010/S 5-005082 in Mainz (ID:4638158)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 2010/S 5-005082
DTAD-ID:
4638158
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.01.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  5082-2010

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Kreisverwaltung Trier-Saarburg vertreten durch Herrn Landrat Günther Schartz, Willy-Brandt-Platz 1, Kontakt Amt 4 - Zentrales Grundstücks- und Gebäudemanagement, z. Hd. von Frau Ulrike Stein, 54290 Trier, DEUTSCHLAND. Tel. +49 651715-416. E-Mail: ulrike.stein@trier-saarburg.de. Fax +49 651715-396. Internet-Adresse(n): www.trier-saarburg.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Allgemeine öffentliche Verwaltung. ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber:
Objektplanung für den Neubau des Stefan-Andres- Gymnasiums in Schweich mit Neubau einer Mensa für das gesamte Schulzentrum sowie Planung des Generations- und Kommunikationszentrum als spätere Erweiterung der Mensa.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Auf dem Schulgelände des Stefan-Andres-Schulzentrums, das derzeit mit der f?nfz?gigen Realschule Plus für ca. 750 Sch?ler bebaut ist, soll ein dreiz?giges Gymnasium mit Mensa als Neubau für ca. 810 Sch?ler ergänzt werden. Mensa und Teile des Verwaltungstrakts sollen für beide Schultypen im Synergieeffekt genutzt werden. Im Einzelnen sollen folgende bauliche Maßnahmen abschnittsweise geplant und realisiert werden: 1. Bauabschnitt (1. BA): ? Gymnasium 1. Bauabschnitt ca. 1 742 m? Nutzfläche, geplante Fertigstellung zum Jahresbeginn 2012, ? Mensa ca. 488 m? Nutzfläche, geplante Fertigstellung Jahresende 2011, ? Lehrerzimmer als Neubau ca. 342 m? Nutzfläche und Verwaltungstrakt im Bestand (Umbau) ca. 36 m? Nutzfläche - in diesem Baubereich ist der Anschluss zwischen Neubau und Bestand (Realschule Plus) herzustellen, geplante Fertigstellung Jahresende 2011. 2. Bauabschnitt (2. BA): ? Gymnasium 2. Bauabschnitt ca. 952 m? Nutzfläche, geplante Fertigstellung zum Schuljahresbeginn 2015/2016. 3. Bauabschnitt/3. BA): ? Generations- und Kommunikationszentrum mit ca. 600 m? Nutzfläche als Erweiterung der Mensa (siehe 1. BA). Zukünftiger Auftraggeber für diesen separaten 3. BA wäre die Stadt Schweich. Der Zeitpunkt der weiteren Beauftragung ist abhängig von der Finanzierungszusage und derzeit noch unklar. Für den Neubau des Gymnasiums gilt folgendes: Das in der Wettbewerbsbearbeitung umzusetzende Raumprogramm enthält insgesamt ca. 3 722 m? Nutzfläche für den Neubau des Gymnasiums in zwei Bauabschnitten. Das f?rderf?hige Raumprogramm des 1. BA setzt sich ungefähr wie folgt zusammen: 6 Unterrichtsräume ? 60 m?, 2 Ganztagsschulr?ume ? 60 m?, 5 naturwissenschaftliche Räume ? 80 m?, naturwissenschaftliche Vorbereitung- und Sammlungsfl?che insgesamt 200 m?, 1 Musikraum ? 70 m? mit 1 Materialraum ? 20 m?, 1 Raum Bildende Kunst ? 80 m? mit 1 Materialraum ? 35 m?, 2 Computerlabore ? 80 m? mit 1 Nebenraum ? 12 m?, 1 Aufenthaltsraum ? 60 m?, 1 Raum Schülervertretung ? 20 m?, 1 Lehrerzimmer ? 240 m?, 3 Verwaltungsr?umen ? 12 m?, ca. 162 m? überdachte Pausenhalle/Foyer, 2 Teeküchen ca. ? 12 m?, 1 Arztzimmer ? 20m?. Das f?rderf?hige Raumprogramm im 2. BA setzt sich in etwa wie folgt zusammen: 8 Unterrichtsräume ? 60 m?, 1 Mehrzweckraum ? 100 m? mit 1 Materialraum ? 12 m?, 1 Bibliothek ? 200 m?, 1 Aufenthaltsraum ? 60 m?, 2 Lehrmittelr?ume ? 20 m?, 1 Hausmeisterraum ? 20 m?. Außerdem soll der Neubau der Mensa im 1. BA mit einer Nutzfläche von ca. 488 m? sowohl den Schülern der bestehenden Realschule Plus als auch den Schülern des zu planenden Gymnasiums zur Verfügung stehen. Im f?rderf?higen Raumprogramm sind in etwa enthalten: 1 Mensa ? 350 m?, 1 Ausgabenk?che ? 30 m?, 1 Spülküche ? 20 m?, 3 Lagerräume insgesamt 10 m?, Personalräume insgesamt 10 m?. Das o. g. Generations- und Kommunikationszentrum soll in einem 3. BA an das Mensagebäude angeschlossen werden, um Bürgersaal, K?cheneinrichtung, WC-Anlagen und Foyer etc. im Synergieeffekt gemeinsam nutzen zu können. Im Raumprogramm sind nach derzeitiger Erkenntnis die folgenden Nutzungen vorgesehen: 1 Bürgersaal mit Bühne ? 250 m?, 1 Generationstreff ? 80 m?, 1 K?che mit Theke ? 25 m?, 1 Kühlraum ? 5 m?, 1 Lager ? 10 m?, 3 Gruppenräume Jugendarbeit ? 20 m? mit 2 Nebenräumen ? 10 m?, 1 Büroraum ? 20 m?, 1 Stuhllager ? 50 m? sowie WC-Anlagen und sonstige Nebenräume. Das relativ schmale Baufeld für die Neubauten (zugleich Wettbewerbsgebiet) erstreckt sich langgezogen in Nord-Süd-Richtung zwischen der bestehenden Schulbauten und der östlichen Stefan-Andres-Straße. Eine sorgfältige städtebauliche und architektonische Platzierung der Neubauma?nahmen ist deshalb wesentlicher Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe. Neben den ?blichen zeichnerischen Darstellungen wird als weitere Wettbewerbsleistung ein Modell im Maßstab 1:500 mit einfacher Darstellung des geplanten Bauk?rpers und dessen Frei- und Funktionsfl?chen verlangt. Eine Einsatzplatte wird zur Bearbeitung jedem Teilnehmer im Kolloquium ausgegeben. Teilnehmer, die nicht am Kolloquium teilnehmen, erhalten auf Nachfrage die Einsatzplatte per Post zugestellt. Der Auslober erwartet bezüglich der Gestaltung, Proportionierung und Ausrichtung der Baukörper eine klare, kompakte, rationale und damit ausschließlich wirtschaftliche Planungskonzeption. Hinsichtlich des energieeffizienten Bauens sollen die Qualitäten des KfW Effizienzhaus 85 umgesetzt werden. Dachfl?chen und ggf. auch Teilbereiche der Fassaden sollen für das Aufbringen einer Photovoltaikanlage geeignet sein. Die Wirtschaftlichkeit des geplanten Schulgeb?udes unter den o.g. Aspekten wird im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens anhand der folgenden Verh?ltniszahlen überprüft: ? Hauptnutzfl?che*/Nettogrundrissfl?che (HNF/NGF, SOLL: HNF min 65 % der NGF), ? Verkehrsfläche/Nettogrundrissfl?che (VF/NGF, SOLL: VF max 25 % der NGF), ? Bruttorauminhalt/Hauptnutzfl?che (BRI/HNF, SOLL max. 6,5/1). *Mit "Hauptnutzfl?che" (HNF) ist die f?rderf?hige Nutzfläche gemeint. Diese Wirtschaftlichkeitskennzahlen und die angegebenen Verh?ltniszahlen werden gemäß "Bau von Schulen und Förderung des Schulbaus" (sog. Schulbaurichtlinie, Download siehe unter http://schulbau.bildung-rp.de/service.html) von der Schulgenehmigungsbeh?rde gefordert.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71221000. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER:
Das Auswahlverfahren ist in 2 Stufen aufgebaut: 1) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlu?kriterien und Vollständigkeit; 2) Prüfung und Bewertung der finanziellen/wirtschaftlichen und personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung). Zu 1) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlu?kriterien: 1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z.B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, KG) durch Nachweis der Vertretungsmacht; 1.2 Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die ?brigen Mitglieder der Bietergemeinschaft; 1.3 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausf?hrungs- und Lieferinteressen erfolgt, ? 4 (4) VOF; 1.4 Unabhängigkeitserklärung nach VOF ?7(2) (wirtschaftliche Zusammenarbeit/Unabhängigkeit); 1.5 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlu?gr?nde nach VOF ? 11 vorliegen; 1.6 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" gemäß ? 23 (1) VOF oder nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 für das Architekturb?ro und für den in einer Arbeits-/Bietergemeinschaft zugeschalteten Architekten; 1.7 Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangeh?rige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.6 nachweisen; 1.8 Wird von ? 12 Abs. 3 VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer 1.3 bis 1.7 vorzulegen. Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer 1.1- 1.8 nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.1-1.8 geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits-/Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Zu 2) Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben der Bewerber, die durch Eigenerkl?rung zu f?hren sind: 2.1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Gesch?ftsjahren für vergleichbare Leistungen (Objektplanungen)/Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 350 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz < 350 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz < 150 000 EUR netto wird 1 Punkt, bei fehlender Angabe 0 Punkte erteilt; 2.2. Angabe der aktuellen Zahl von F?hrungskr?ften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) (FK) und Technischen Mitarbeitern (MA) mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschl?sse/Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden; Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 4 Führungskräfte (FK) und technische Mitarbeiter (MA) erforderlich, bei weniger als 4 FK und technischen MA werden 2 Punkte erteilt, bei weniger als 2 FK und MA 1 Punkt, bei fehlender Angabe 0 Punkte; 2.3 Angabe der aktuellen Zahl von festangestellten Bauleitern (BL) mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschl?sse/Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind 2 festangestellte Bauleiter erforderlich, bei weniger als 2 festangestellten Bauleitern werden 1,5 Punkte erteilt, bei fehlender Angabe 0 Punkte; 2.4 Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen B?rostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten FK, BL bzw. MA und Angabe der T?tigkeitsbereiche/Wichtung 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte, bei fehlender Angabe 0 Punkte. Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften werden für die Eignungsnachweise/-angaben unter Ziffer 2.1. bis 2.4. getrennte Angaben verlangt. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden im Fall einer Arbeits-/Bietergemeinschaft die Angaben bezüglich der Ziffern 2.1., 2.2. und 2.3. addiert. Unter Ziffer 2.2. und 2.3 können Personen nicht doppelt genannt werden, sondern sind vom Bewerber eindeutig und namentlich der einen oder anderen Kategorie zuzuordnen. Bei der Bewertung zu 2.4 wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet; 2.5. Darstellung von maximal 2 ausgewählten Projekten, die der Bewerber geplant und deren Ausführung dieser überwacht hat: Referenzprojekt 1: Neubau einer allgemeinbildenden Schule, auch als Erweiterungsbau/Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten von min. 4 000 000 EUR brutto für den Neubau oder Erweiterungsbau und die Planung und Ausführung des Projektes im genannten Zeitraum erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 4 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen nur Planung (Leistungen aus den Leistungsphasen 1-7 gemäß HOAI) oder nur Ausführung (hier gilt mindestens eine vollständige Erbringung der Leistungsphasen 8 gemäß HOAI) werden jeweils 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben und bei Projekten abweichend von der o. g. Definition werden 0 Punkte erteilt. Referenzprojekt 2: Neubau eines sonstigen Gebäudes eines öffentlichen Auftraggebers, auch als Erweiterungsbau/Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten von min. 4 000 000 EUR brutto für den Neubau oder Erweiterungsbau und die Planung und Ausführung des Projektes im genannten Zeitraum erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 4 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 1,5 Punkte erteilt. Bei Teilleistungen nur Planung (Leistungen aus den Leistungsphasen 1-7 gemäß HOAI) oder nur Ausführung (hier gilt mindestens eine vollständige Erbringung der Leistungsphasen 8 gemäß HOAI) werden jeweils 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben und bei Projekten abweichend von der o.g. Definition werden 0 Punkte erteilt. Für beide Referenzprojekte gilt: Projekt eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt. Die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppen 300 + 400) für den Neubau oder Erweiterungsbau muss bei min. 4 000 000 EUR brutto liegen. Der Zeitraum der Leistungserbringung muss innerhalb der letzten ca. 10 Jahre liegen (ab 1.1.2000). Erg?nzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr, Projektleiter und Bauleiter, Bauwerkskosten (KG 300 + KG 400) brutto für den Neubau zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung getrennt nach Planung und Ausführung, Termin der Baufertigstellung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen gem. HOAI zu machen. Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ?. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Objekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht gewertet. 2.6. Angabe der erzielten Bauwerkskosten (KG 300 + 400) brutto für das fertig gestellte Referenzprojekt 1/allgemeinbildende Schule bezogen auf m?-Bruttorauminhalt und m?-Nutzfläche/Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl müssen beide Kostenwerte für das Jahr der Baufertigstellung genau oder unterhalb der mittleren Vergleichskennwerte des Baukosteninformationszentrums (BKI) der Deutschen Architektenkammern liegen. Bei Abweichung eines Wertes nach oben werden 1,5 Punkte erteilt, bei Abweichung beider Werte nach oben werden 0 Punkte erteilt. Bei fehlender Angabe werden 0 Punkte erteilt; 2.7. Vorlage von max. 2 schriftlichen Referenzausk?nften von öffentlichen Auftraggebern zu den obigen Referenzprojekten. Die Referenzausk?nfte müssen Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in den Leistungsphasen Planung und Ausführung und eine Gesamtbeurteilung enthalten./Wichtung je 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind eine vollständige Referenzauskunft und eine optimale Gesamtbeurteilung erforderlich. Bei fehlenden Aussagen wird die maximale Punktzahl in 0,6 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzausk?nfte aus den beteiligten Architekturbüros insgesamt nachgewiesen werden. Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von 2 Referenzprojekten oder 2 Referenzausk?nften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder Referenzausk?nfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. Das Ergebnis der oben unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 25 Bewerber zur Teilnahme am Architektenwettbewerb aufgefordert werden. Rangstellen können bei Punktegleichheit mehrfach besetzt werden. In diesem Fall erhöht sich die Teilnehmerzahl am Architektenwettbewerb um die Mehrfachbesetzungen. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Ma?geblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der Auftraggeber stellt auf seiner Homepage www.trier-saarburg.de unter "Download", unter "Bauen" den Bewerberbogen zum Download bereit. Ferner sind dort die folgenden projektbezogenen Unterlagen zu dem Wettbewerbsgrundst?ck als Information und zum Download hinterlegt: Luftbild, Lageplan mit Eintrag des Wettbewerbsgebietes, Lageplan mit bestehenden Gebäude und Bauteilen.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN:
Ja. Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt"gemäß ? 23 VOF (1) berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen (? 23 Abs. 3 VOF). Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und die o.g. Teilnahmeanforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS:
Nichtoffen. Gewünschte Teilnehmerzahl: 25.
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE:
Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht: 1. Gestalterische Qualität der Baukörper in Bezug auf die Baustruktur im Umfeld; 2. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen: Externe Erschließung; 3. Interne Erschließung, Funktionalität, Sicherheit; 4. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb des Schulgeb?udes; 5. Barrierefreie Geb?udekonzeption.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: "VOF-Verfahren Wettbewerb Neubau des Stefan-Andres- Gymnasiums in Schweich".
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
10.2.2010. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf Teilnahme:
10.2.2010 - 15:00.
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber:
2.3.2010.
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können:
Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben:
Ja. Zahl und Wert der zu vergebenden Preise: 1. Preis 20 800 EUR netto; 2. Preis 13 000 EUR netto; 3. Preis 7 700 EUR netto sowie 3 Ankäufe ? 3 500 EUR netto, zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer.
IV.5.3) Folgeauftr?ge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben.
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend:
Nein.
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
1. Berthold Biwer, VG Bürgermeister Schweich. 2. Prof. Ulrich Elwert, Ravensburg. 3. Prof. Gerhard Freising, Trier. 4. Raimund Mirz, Schulleiter des Gymnasiums. 5. Otmar R??ler, Stadtb?rgermeister Schweich. 6. Günther Schartz, Landrat Kreis Trier-Saarburg. 7. Prof. Kuno M. Schneider, Trier. 8. Prof. Kunibert Wachten, Aachen. 9. Prof. Norbert Zenner, Saarbrücken. 10. Stellvertreter: Gerold Reker, Kaiserslautern. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis spätestens 10.2.2010 unter www.triersaarburg. de abgerufen werden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 10.2.2010 um 15:00 Uhr bei der unter I.1.) angegebenen Adresse mit dem Aktenzeichen "VOF-Verfahren Wettbewerb Neubau des Stefan-Andres-Gymnasiums in Schweich" vorliegen. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Bewerbung bei der Vergabestelle. Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand der Auslobungsunterlage ist am 2.3.2010, Termin Kolloquium am 12.3.2010 (kein Pflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 7.5.2010, 18:00 Uhr (Pläne), 18.5.2010, 18:00 Uhr für das Modell im Maßstab 1:500. Entscheidend ist der Zeitpunkt des Eingangs der Pläne bzw. des Modells bei der Vergabestelle. Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den drei Preistr?gern Verhandlungsgespr?che geführt. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren/Wichtung 40 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die maximale Punktzahl wird für den 1. Preis erreicht, für den 2. Preis werden 2 Punkte, für den 3. Preis 1 Punkt erteilt; 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des Wettbewerbsentwurfes anhand der Darstellung der b?roorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase zwecks Umsetzung der Projektziele des Auslobers/Wichtung 40 % Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabl?ufe und die Sicherstellung der vom Auslober vorgegebenen Bauabschnitte darzustellen (siehe
Abschnitt II.1.2 dieser Bekanntmachung), Darstellung der Termin- und Kostenkontrolle, Darstellung von besonderen Bauabl?ufen bei laufendem Schulbetrieb (z.B. Trennung von Schulhof und Baubetrieb, Sicherstellung von Rettungswegen und Rettungseins?tzen während der Bauzeit) und bei der Herstellung des ?bergangsbereichs Altbau/Neubau. Die Bewertung erfolgt nach dem Ranking der Bewerber, wobei der beste Bewerber 3 Punkte, der zweitbeste Bewerber 2 Punkte und der drittbeste Bewerber 1 Punkt erhält;
3. Honorar/Wichtung 20 %. Ein beziffertes Honorarangebot ist nicht vorzulegen. Erwartet werden die Honorarkomponenten für ein Honorar gemäß ?? 6 (1), 33 und 14 HOAI. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Die Bewertung erfolgt nach dem Ranking der Bewerber, wobei der beste Bewerber 3 Punkte, der zweitbeste Bewerber 2 Punkte und der drittbeste Bewerber 1 Punkt erhält. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist für den kompletten Neubau des Gymnasiums (beide Bauabschnitte) mit Mensa gemäß HOAI derzeit von Honorarzone IV und 6 600 000 EUR netto anrechenbarer Kosten auszugehen. Bedingungen für den Auftrag: Der Auslober/Auftraggeber beabsichtigt für den kompletten Neubau des Gymnasiums (beide Bauabschnitte) mit Mensa und für die erforderlichen Umbaumaßnahmen im Bestandsbau die Leistungsphasen 1-9 gemäß ? 33 HOAI zu beauftragen, wobei die Beauftragung abschnittsweise erfolgt. Folgende Abschnitte sollen gebildet werden: 1-2, 3, 4, 5, 6-8, 9 (gemäß Anlage 11 zu ? 33 HOAI). Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preistr?gern an einen der Preisträger. Der zu schließende Vertrag unterliegt auch bei ausländischen Architekten dem deutschen materiellen Zivilrecht. Zust?ndig sind die örtlich und sachlich zuständigen deutschen staatlichen Gerichte. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied derArbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personensch?den von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen des ? 8 (2) der Richtlinien für Planungswettbewerbe 2008 (RPW 2008) wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, DEUTSCHLAND.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, 55116 Mainz, DEUTSCHLAND.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
4.1.2010.
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