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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Bremen (ID:4755691)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
4755691
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.02.2010
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber: Umbau und Sanierung des Gebäudes AB der Hochschule Bremen. Die Freie Hansestadt Bremen vertreten durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft beabsichtigt das vorhandene Gebäude AB der Hochschule Bremen umfassend in enger Zusammenarbeit mit dem Nutzer der Hochschule Bremen zu sanieren. Gegenstand des Verfahrens sind Objektplanungsleistungen gem. § 33 HOAI, LPH 1-9 zum Umbau und zur Sanierung des Gebäudes AB der Hochschule Bremen, mit dem Ziel, mindestens dem Sanierungsstandard gem. EnEV2009 zu entsprechen. Bei dem Gebäude AB der Hochschule Bremen handelt es sich um ein Hochhausgebäude, welches freistehend in Stahlbeton- Skelettbauweise errichtet wurde. Es dient zur Aufnahme der Vorlesungs- und Projekträume, sowie verschiedener Labor-, Technik und Verwaltungseinrichtungen. Das unterkellerte Gebäude wurde 1975 fertig gestellt und erstreckt sich über 10 Vollgeschosse mit einem zusätzlichen Staffelgeschoß, in dem unter Anderem ein Hörsaal und ein größerer Besprechungsraum untergebracht sind. Das Gebäude wird zentral über ein Treppenhaus (zuzüglich Sicherheits-Fluchtreppenhaus) und mehrere Aufzugsschächte erschlossen. Der in das Verfahren integrierte Wettbewerb dient dazu, den städtebaulichen Belangen zu folgen und dem Gebäude mit seiner für den Stadtteil markanten Höhe eine neue charakteristische Richtung zu geben. Neben dem Wettbewerb zur Gestaltung der Fassade wird das Gebäude im Innenbereich den jetzigen und den zukünftigen Erfordernissen angepasst. Das Ergebnis wird ein Gebäude sein, dass in seiner gestalterischen Ausprägung und seiner Funktionalität zukunftsorientiert dem Wissenschaftsbetrieb gerecht wird. Flächen im Bestand: BGF ca. 14 425 qm. Die zu realisierenden Sanierungsmaßnahmen beinhalten im Einzelnen Umbaumaßnahmen im Hinblick auf einen zukunftsfähigen und nutzungsneutralen Ausbau in den Geschossebenen: 1. Sanierung Wärmeschutz Mit der Sanierung wird das Ziel verfolgt, einen Sanierungsstandard nach EnEV 2009 zu erreichen und diesen bei Erneuerung und Ersatz von Bauteilen, wenn finanziell darstellbar,im Rahmen des Budgets in Richtung Niedrigenergiehaus-/ Passivhausstandard zu führen. Es werden im Wesentlichen alle Fassadenflächen, einschl. der Verkleidung der Gesims- und Brüstungskonstruktion erneuert und im Rahmen eines vorgegebenen Teilbudgets energetisch verbessert. Außerdem sind die vorhandenen Flachdachflächen zu sanieren. 2. Innenausbau (nutzungsneutral). Die Funktionseinheiten werden anhand eines Raumprogramms neu festgelegt und bestehende Strukturen sinnvoll und den technischen Bedürfnissen entsprechend bearbeitet. Ein Augenmerk wird auf der engverzahnten Zusammenarbeit zwischen Hochbau und TGA- Angelegenheiten liegen. Zur Optimierung der Betriebskosten und um eine in die Zukunft gerichtete, flexiblere Raumnutzung zu erreichen, ist eine Überarbeitung des Grundrisses- bzw. der Nutzungskonzeption vorgesehen. Dies soll durch Zusammenlegung von Labor- und Seminarräumen mit Schaffung eines ringförmigen Flursystems ermöglicht werden. Die zukunftsorientierten Umbaumaßnahmen sind auch in Hinblick auf eine nachhaltige Sanierung des Gebäudes zu betrachten. Zusätzliche Schwerpunkte bilden die Bereiche: 2.1 Sanierung Brandschutz Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde ein Brandschutzkonzept mit der Abteilung Bauordnung des Senators für Bau, Umwelt Verkehr und Europa und der Feuerwehr Bremen vorabgestimmt. Die Maßnahmen werden ebenfalls im Rahmen der Umbaumassnahmen und der Sanierung umgesetzt. 2.2 Sanierung Schadstoffe Noch vorhandene Mineralfaserdecken müssen im Zuge der Brandschutzmaßnahmen entfernt und durch neue Decken ersetzt werden. Über das Vorhandensein von Schadstoffen in der Fassade gibt die, den zum Wettbewerb eingeladenen Bewerbern zugesendete Machbarkeitstudie Auskunft. 3. Sonstige Sanierungen und Maßnahmen Vorgesehen ist die Erneuerung der Sonnenschutz-/ Blendschutzanlage auf der Süd-Ost/ Süd-West- und der Nord-Ost/ Nord-Westseite. Zusätzlich soll eine Fassaden- und Sonnenschutzanlage für das Staffelgeschosses geplant werden. Kosten: KG 300 ca. 7 700 000 EUR. KG 400 ca. 3 050 000 EUR. Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300 + 400 beträgt ca. 10 750 000 EUR, incl. MwSt. Die Kosten für die wettbewerbsrelevante Fassade wird mit ca. 3 900 000 EUR angesetzt. Angaben zum Zeitrahmen. Die Planungsphase nach Abschluss des Wettbewerbes beginnt voraussichtlich im Sommer 2010, die Inbetriebnahme ist spätestens zum 1.9.2013 geplant. CPV: 71221000.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  52441-2010

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Senatorin für Bildung und Wissenschaft, Katharinenstraße 12-14, z. Hd. von Herrn Bick, 28195 Bremen, DEUTSCHLAND. E-Mail: Horst.bick@wissenschaft.bremen.de. Fax +49 4214962741. Internet-Adresse(n): www.bildung.bremen.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: Immobilien Bremen AöR, Verdingung, Hutfilterstrasse 1-5, Kontakt Verdingung, z. Hd. von Herrn Foit, Herrn Strixner und Herrn Panzer, 28195 Bremen, DEUTSCHLAND. E-Mail: info.verdingung@immobilien.bremen.de. Fax +49 421361-4019. URL: https://vergabe.bremen.de. Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Immbobilien Bremen AöR, Gebäude Hutfilterstr., Verdingung, Zimmer 5.06, Hutfilterstrasse 1-5, Kontakt Verdingung, z. Hd. von Herrn Foit, Herrn Strixner und Herrn Panzer, 28195 Bremen, DEUTSCHLAND. E-Mail: info.verdingung@immobilien.bremen.de. Fax +49 421361-4019.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Sonstiges: Wissenschaft, Forschung. ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber:
Umbau und Sanierung des Gebäudes AB der Hochschule Bremen.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Die Freie Hansestadt Bremen vertreten durch die Senatorin für Bildung und Wissenschaft beabsichtigt das vorhandene Gebäude AB der Hochschule Bremen umfassend in enger Zusammenarbeit mit dem Nutzer der Hochschule Bremen zu sanieren. Gegenstand des Verfahrens sind Objektplanungsleistungen gem. § 33 HOAI, LPH 1-9 zum Umbau und zur Sanierung des Gebäudes AB der Hochschule Bremen, mit dem Ziel, mindestens dem Sanierungsstandard gem. EnEV2009 zu entsprechen. Bei dem Gebäude AB der Hochschule Bremen handelt es sich um ein Hochhausgebäude, welches freistehend in Stahlbeton- Skelettbauweise errichtet wurde. Es dient zur Aufnahme der Vorlesungs- und Projekträume, sowie verschiedener Labor-, Technik und Verwaltungseinrichtungen. Das unterkellerte Gebäude wurde 1975 fertig gestellt und erstreckt sich über 10 Vollgeschosse mit einem zusätzlichen Staffelgeschoß, in dem unter Anderem ein Hörsaal und ein größerer Besprechungsraum untergebracht sind. Das Gebäude wird zentral über ein Treppenhaus (zuzüglich Sicherheits-Fluchtreppenhaus) und mehrere Aufzugsschächte erschlossen. Der in das Verfahren integrierte Wettbewerb dient dazu, den städtebaulichen Belangen zu folgen und dem Gebäude mit seiner für den Stadtteil markanten Höhe eine neue charakteristische Richtung zu geben. Neben dem Wettbewerb zur Gestaltung der Fassade wird das Gebäude im Innenbereich den jetzigen und den zukünftigen Erfordernissen angepasst. Das Ergebnis wird ein Gebäude sein, dass in seiner gestalterischen Ausprägung und seiner Funktionalität zukunftsorientiert dem Wissenschaftsbetrieb gerecht wird. Flächen im Bestand: BGF ca. 14 425 qm. Die zu realisierenden Sanierungsmaßnahmen beinhalten im Einzelnen Umbaumaßnahmen im Hinblick auf einen zukunftsfähigen und nutzungsneutralen Ausbau in den Geschossebenen: 1. Sanierung Wärmeschutz Mit der Sanierung wird das Ziel verfolgt, einen Sanierungsstandard nach EnEV 2009 zu erreichen und diesen bei Erneuerung und Ersatz von Bauteilen, wenn finanziell darstellbar,im Rahmen des Budgets in Richtung Niedrigenergiehaus-/ Passivhausstandard zu führen. Es werden im Wesentlichen alle Fassadenflächen, einschl. der Verkleidung der Gesims- und Brüstungskonstruktion erneuert und im Rahmen eines vorgegebenen Teilbudgets energetisch verbessert. Außerdem sind die vorhandenen Flachdachflächen zu sanieren. 2. Innenausbau (nutzungsneutral). Die Funktionseinheiten werden anhand eines Raumprogramms neu festgelegt und bestehende Strukturen sinnvoll und den technischen Bedürfnissen entsprechend bearbeitet. Ein Augenmerk wird auf der engverzahnten Zusammenarbeit zwischen Hochbau und TGA- Angelegenheiten liegen. Zur Optimierung der Betriebskosten und um eine in die Zukunft gerichtete, flexiblere Raumnutzung zu erreichen, ist eine Überarbeitung des Grundrisses- bzw. der Nutzungskonzeption vorgesehen. Dies soll durch Zusammenlegung von Labor- und Seminarräumen mit Schaffung eines ringförmigen Flursystems ermöglicht werden. Die zukunftsorientierten Umbaumaßnahmen sind auch in Hinblick auf eine nachhaltige Sanierung des Gebäudes zu betrachten. Zusätzliche Schwerpunkte bilden die Bereiche: 2.1 Sanierung Brandschutz Im Zuge der Machbarkeitsstudie wurde ein Brandschutzkonzept mit der Abteilung Bauordnung des Senators für Bau, Umwelt Verkehr und Europa und der Feuerwehr Bremen vorabgestimmt. Die Maßnahmen werden ebenfalls im Rahmen der Umbaumassnahmen und der Sanierung umgesetzt. 2.2 Sanierung Schadstoffe Noch vorhandene Mineralfaserdecken müssen im Zuge der Brandschutzmaßnahmen entfernt und durch neue Decken ersetzt werden. Über das Vorhandensein von Schadstoffen in der Fassade gibt die, den zum Wettbewerb eingeladenen Bewerbern zugesendete Machbarkeitstudie Auskunft. 3. Sonstige Sanierungen und Maßnahmen Vorgesehen ist die Erneuerung der Sonnenschutz-/ Blendschutzanlage auf der Süd-Ost/ Süd-West- und der Nord-Ost/ Nord-Westseite. Zusätzlich soll eine Fassaden- und Sonnenschutzanlage für das Staffelgeschosses geplant werden. Kosten: KG 300 ca. 7 700 000 EUR. KG 400 ca. 3 050 000 EUR. Die Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300 + 400 beträgt ca. 10 750 000 EUR, incl. MwSt. Die Kosten für die wettbewerbsrelevante Fassade wird mit ca. 3 900 000 EUR angesetzt. Angaben zum Zeitrahmen. Die Planungsphase nach Abschluss des Wettbewerbes beginnt voraussichtlich im Sommer 2010, die Inbetriebnahme ist spätestens zum 1.9.2013 geplant.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71221000. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER:
III.1 Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer III.1.1 Allgemein: Es werden Bewerber gesucht, die Erfahrungen in der Planung und hochbaulichen Realisierung von den unter den einzelnen Punkten genannten Kriterien haben und den Nachweis im Umgang mit gestalterisch, wirtschaftlich und funktional hochwertigen Gebäuden durch bereits realisierte vergleichbare Bauvorhaben erbringen können. Zum Auswahlverfahren wird zugelassen, wer die Bewerbungsunterlagen, gemäß der unter VI.2 „Sonstige Informationen“ im Unterpunkt 4 der Bekanntmachung, genannten Bedingungen eingereicht hat und die geforderten Nachweise und Erklärungen an den geforderten Stellen eingefügt hat. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht zugunsten des Bewerbers berücksichtigt. Das Abweichen von der in der Bewerbungsmappe (vergl. hierzu Ziff. VI.2 dieser Bekanntmachung) vorgegebenen Gliederung führt zum Ausschluss des Bewerbers. III.1.2 Phase 1 (vorgeschaltetes Bewerbungsverfahren): Die Bewerber, die alle geforderten Nachweise und Erklärungen zu III.1.2.1 in der Bewerbungsmappe vorlegen, werden mit den unter III.1.2.2 „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ und III.1.2.3 Technische Leistungsfähigkeit genannten Bewertungskriterien bepunktet, siehe auch Unterpunkt zu VI.2 „Sonstige Informationen“. Die Gewichtung und Anzahl der Punkte wird in den einzelnen Unterpunkten genannt. Im Anschluss wird für jeden Bewerber anhand einer Wertungsmatrix, siehe Beispiel in der Bewerbungsmappe, für das vorgeschaltete Bewerbungsverfahren die Gesamtpunktzahl ermittelt. III.1.2.1 Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (KO-Kriterien): 1. Bewerbergemeinschaftserklärung nach VOF § 7, Vordruck siehe anzufordernde Bewerbungsmappe; 2. Eigenerklärung über Ausführungs- und Lieferinteressen nach § 4 (4) VOF; 3. Eigenerklärung über wirtschaftliche Verknüpfung oder eine Zusammenarbeit in relevanter Weise bezogen auf die zu vergebende Leistung nach § 7 (2) VOF; 4. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 11 (4) a) bis e) VOF; 5. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 11 (1) a) bis g) VOF; 6. Eigenerklärung, ob auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Erteilung von Unteraufträgen an Nachunternehmen, Subunternehmen o.ä.) zurückgegriffen wird, siehe auch § 13 (2) h) VOF; 7. Eigenerklärung des Bewerbers nach § 7 (3) VOF mit den Namen und beruflichen Qualifikationen der verantwortlichen Personen (Leistungserbringer), die die Leistung tatsächlich erbringen. 8. Eignungsnachweise betreffend der fachlichen Befähigung nach § 13 (2) a) VOF (in Kopie) der Bewerber (bei Bewerbergemeinschaften: ihrer Mitglieder), der Führungskräfte und der verantwortlichen Personen (gemäß vorstehender Eigenerklärung Nr. 7), z.B. durch Nachweis der Berufszulassung, Studiennachweise oder sonstige Bescheinigungen über die fachliche Eignung/Qualifikationen; 9. der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Kopie (nicht älter als 1 Jahr; bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied gesondert) und die Eigenerklärung des Bewerbers (bzw. der Bewerbergemeinschaft), im Auftragsfall eine Versicherung über 5 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für Sachschäden abzuschließen. III.1.2.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (bepunktetes Bewertungskriterium zum vorgeschalteten Bewerbungsverfahren): 10. Jahresnettohonorarumsatz: Eine Eigenerklärung nach § 12 (1) c) VOF für die Jahre 2007, 2008 und 2009 über den jeweiligen Jahresnettohonorarumsatz für Leistungen der Objektplanung nach § 33 HOAI 2009 (bzw. §15 HOAI 2002). Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für diese Leistung zuständig ist. Die mitgeteilten Jahresnettohonorarumsätze werden addiert und vom Auslober durch die Zahl „3“ geteilt (gemittelter Jahresnettohonorarumsatz). Wertung (10 % Gewichtung beim vorgeschalteten Bewerbungsverfahren): 0 Punkte, wenn keine verwertbaren Angaben vorliegen oder der gemittelte Jahresnettohonorarumsatz kleiner 140 000 EUR ist. 1 Punkt, wenn der gemittelte Jahresnettohonorarumsatz zwischen 140 000 und 280 000 EUR liegt. 2 Punkte, wenn der gemittelte Jahresnettohonorarumsatz zwischen 280 000 und 420 000 EUR liegt. 3 Punkte, wenn der gemittelte Jahresnettohonorarumsatz über 420 000 EUR liegt. 11. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten: Eine Eigenerklärung nach § 13 (2) d) VOF für die Jahre 2007, 2008 und 2009 über die jeweils „durchschnittliche Anzahl der Beschäftigen“ für Leistungen der Objektplanung nach § 33 HOAI 2009 (bzw. §15 HOAI 2002). Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für diese Leistung zuständig ist. Die mitgeteilten Jahresmitarbeiterzahlen werden addiert und vom Auslober durch die Zahl „3“ geteilt (gemittelte Jahresmitarbeiterzahl). Wertung (10 % Gewichtung beim vorgeschalteten Bewerbungsverfahren): 0 Punkte, wenn keine verwertbaren Angaben vorliegen oder die gemittelte Jahresmitarbeiterzahl kleiner 3 ist. 1 Punkt, wenn die gemittelte Jahresmitarbeiterzahl zwischen 3 und 5 beträgt. 2 Punkte, wenn die gemittelte Jahresmitarbeiterzahl zwischen 6 und 7 beträgt. 3 Punkte, wenn die gemittelte Jahresmitarbeiterzahl mindestens 8 beträgt. III.1.2.3 Technische Leistungsfähigkeit (bepunktetes Bewertungskriterium zum vorgeschalteten Bewerbungsverfahren): Für alle Erklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit gilt: a) die in diesem Verfahren zu berücksichtigten anrechenbaren Kosten werden vom Bewerber über die Projektlaufzeit der geforderten Leistungsphasen des jeweiligen Referenzobjektes ermittelt und per geforderter Eigenerklärung mitgeteilt, b) die anrechenbaren Kosten pro Bearbeitungsjahr ergeben sich je nach Leistungsstand des Referenzprojektes entweder aus der Kostenschätzung, Kostenberechung, Kostenanschlag oder Kostenfeststellung, c) bei der Wertung durch die Vergabestelle werden keine Unterschiede wegen der Berechnungsmethode (Kostenermittlungsarten) gemacht, die anrechenbaren Kosten werden jeweils gleich behandelt, d) die wie vor beschriebenen zu ermittelnden Kosten werden vom Bewerber durch die Kalenderjahre der Projektlaufzeit des jeweiligen Referenzprojektes geteilt. Mit mehr als 2 Monaten angefangene Kalenderjahre gelten als volle Kalenderjahre. Projekte die vor den geforderten Bearbeitungsjahren 2007, 2008 und 2009 angefangen wurden, werden berücksichtigt, wenn sie entweder innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre beendet wurden oder darüber hinaus laufen. Gleiches gilt für Projekte, die innerhalb der geforderten Bearbeitungsjahre angefangen wurden. Es werden nur die anrechenbaren Kosten berücksichtigt, die nach Vorstehendem auf die geforderten Bearbeitungsjahre 2007, 2008 und 2009 entfallen. e) falls die Leistung durch einen Nachunternehmer erbracht werden soll, ist diese Eigenerklärung durch den Bewerber/die. Bewerbergemeinschaft zur erbringen. f) fehlende oder unklare Angaben werden mit 0 Punkten bewertet. g) alle Referenzen müssen sich auf Projekte innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) beziehen. 12. Erfahrung über „herausragende Gestaltungseignung im Hochbau“ durch Nachweis von Erfolgen im Wettbewerb: Eine Eigenerklärung nach § 13 (2) b) VOF in Form einer Referenzliste für die Jahre 2007, 2008 und 2009 über die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architekturbüro), für die Leistungen der „herausragenden Gestaltungseignung im Hochbau“. Die geforderte Referenzliste bzw. die Bescheinigung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für die vorstehende Leistung zuständig ist. Die geforderte Referenzliste „herausragende Gestaltungseignung im Hochbau“ für maximal 5 Referenzobjekte nach § 13 (2) b) VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: a) die Bauaufgabe „Gestaltung eines vergleichbaren Nichtwohngebäudes“, b) die Art des Preises, Ankauf oder der Anerkennung in Form einer Eigenerklärung, c) den Wettbewerbs-/ Preisauslober und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer enthalten. Wertung (35 % Gewichtung beim vorgeschalteten Bewerbungsverfahren): Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 Erstgenannten berücksichtigt. Aus der Liste der 5 erstgenannten eingereichten Referenzen werden diejenigen Objekte, die der Bauaufgabe entsprechen, wie unten angegeben, addiert bis die maximal erreichbare Punktzahl erlangt wurde. Addiert werden Preise, Ankäufe oder Anerkennungen, wenn sie in einem Verfahren nach. RAW 2004 (Regeln für die Auslobung von Wettbewerben), der GRW 1995 (Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe) oder RPW 2008 (Richtlinien für Planungswettbewerbe) erworben wurden. 0 Punkte, wenn keine verwertbaren oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben vorliegen. 1 Punkt, wenn ein Preis, Ankauf oder Anerkennung, vorliegt. 2 Punkte, wenn zwei Preise, Ankäufe oder Anerkennungen, vorliegen. 3 Punkte, wenn drei Preise, Ankäufe oder Anerkennungen, vorliegen. 13. Erfahrung zur „Energetischen Sanierung“: Eine Eigenerklärung nach § 13 (2) b) VOF in Form einer Referenzliste für die Jahre 2007, 2008 und 2009 über die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architektur-/ Ingenieurbüro), für die Leistungen der „Energetischen Sanierung“. Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für diese Leistung zuständig ist. Es sind Referenzen mit den zum jeweils relevanten Zeitpunkt geltenden Normen nachzuweisen. Die geforderte Referenzliste „Energetische Sanierung“ für maximal 2 Referenzobjekte nach § 13 (2) b) VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: a) die Bauaufgabe „Energetische Sanierung eines vergleichbaren Nichtwohngebäudes mit mindestens Honorarzone III der HOAI“, b) die Leistungsphasen mit Hinweis auf Planung und Ausführung zu § 33 HOAI 2009 (bzw. §15 HOAI 2002), c) die Projektlaufzeit und d) die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer enthalten. Wertung (25 % Gewichtung beim vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren): Es werden Referenzen für das „Unterschreiten des Neubaustandards bei energetischen Gesamtsanierungen“ in Form einer Eigenerklärung, dass der Wärmeschutznachweis, oder die DIN 18599, oder der Nachweis gemäß Förderrichtlinie KfW eingehalten wurde, gewertet. 0 Punkte, wenn keine verwertbaren oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben vorliegen. 1 Punkt, wenn mindestens 1 Referenz vorliegt. 2 Punkte, wenn mindestens 2 Referenzen vorliegen. 3 Punkte, wenn mindestens 3 Referenzen vorliegen 14. Erfahrung in der „Sanierung von Fassadenkonstruktionen“: Eine Eigenerklärung nach § 13 (2) b) VOF in Form einer Referenzliste für die Jahre 2007, 2008 und 2009 über die technische Leistungsfähigkeit des Bewerbers (Architektur-/ Ingenieurbüro), für die Leistungen zur „Sanierung von Fassadenkonstruktionen“. Die geforderte Eigenerklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von dem Bewerber zu erbringen, der im Innenverhältnis für diese Leistung zuständig ist. Die geforderte Referenzliste „Sanierung von Fassadenkonstruktionen“ für maximal 5 Referenzobjekte nach § 13 (2) b) VOF muss erkennbar für jedes Referenzobjekt: a) die Bauaufgabe „Fassadensanierung von vergleichbaren Gebäuden“, b) die Leistungsphasen 2–8, c) die Gesamtprojektlaufzeit aus maximal der Leistungsphasen 1–9, d) die gemittelten anrechenbaren Nettokosten pro Bearbeitungsjahr der geforderten Leistung, e) die Auftraggeber und dortigen Ansprechpartner mit Adressen und Telefonnummer, sowie f) die dazugehörige Bescheinigung des jeweiligen öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit einer positiven Aussage zur Termin- und Kostensicherheit (bei privaten Auftraggebern genügt eine Eigenerklärung, falls eine Bescheinigung nicht erhältlich ist enthalten. Wertung (20 % Gewichtung beim vorgeschalteten Bewerbungsverfahren): Werden in der Referenzliste mehr als 5 Referenzobjekte angegeben, werden nur die 5 Erstgenannten berücksichtigt. Aus der Liste der 5 erstgenannten eingereichten Referenzen werden diejenigen Objekte, die den oben genannten Forderungen entsprechen, wie unten angegeben addiert bis die maximal erreichbare Punktzahl erreicht ist. 0 Punkte, wenn keine verwertbaren oder mit der Bauaufgabe vergleichbaren Angaben vorliegen, bzw. die anrechenbaren Nettokosten unter 700 000 EUR liegt 1 Punkt, wenn die anrechenbaren Nettokosten zwischen 700 000 EUR und 1 400 000 EUR, liegen. 2 Punkte, wenn die anrechenbaren Nettokosten zwischen 1 400 000 EUR und 2 000 000 EUR, liegen. 3 Punkte, wenn die anrechenbaren Nettokosten über 2 000 000 EUR liegen. III.1.3 Phase 2 (Wettbewerb): Die aus Phase 1 ermittelten Bewerber, die zu dem weiteren Verfahren zugelassen werden, erhalten die Wettbewerbsunterlagen mit den „Wettbewerbsbedingungen“ und der „Wettbewerbsaufgabe“ unaufgefordert zugesendet. Der Wettbewerb findet auf Grundlage der RAW 2004 statt. Als Beurteilungskriterien für den Wettbewerb gelten die unter IV.3) dieser Bekanntmachung genannten „Kriterien zur Bewertung der Projekte“. Der Inhalt des Wettbewerbes entspricht der Beschreibung dieser Bekanntmachung, siehe II.1.2 „Kurze Beschreibung“ und führt genauere Bearbeitungshinweise in der Wettbewerbsunterlage auf. Die Rückfragen die aus der Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe entstehen, werden gesammelt, beantwortet und zeitnah allen Wettbewerbsteilnehmern zur Verfügung gestellt. Als Preisrichter sind 3 Fachpreisrichter und 2 Sachpreisrichter vorgesehen. Die Namen werden den Teilnehmern am Wettbewerb in der Wettbewerbsunterlage mitgeteilt. Die Preise werden entsprechend Punkt IV.5.1 dieser Bekanntmachung vergeben. Als Wettbewerbszeitraum ist Anfang Mai 2010 bis Ende Juli 2010 vorgesehen. Im Anschluss an die Ermittlung der Preisträger findet eine Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten statt, ein Termin und das Wettbewerbsergebnis werden öffentlich bekannt gegeben. Das Wettbewerbsergebnis fließt in die folgende Verhandlungsphase mit folgender Aufteilung ein: 1. Preis= 3 Punkte; 2. Preis= 2 Punkte und 3. Preis= 1 Punkt. III.1.4 Phase 3 (Verhandlungsgespräch): Die, unter dem Punkt III.1.3 „Phase 2 (Wettbewerb)“ dieser Bekanntmachung, ermittelten Preisträger werden zu einem finalen Verhandlungsgespräch gemäß §5 Abs. 2 c der VOF eingeladen. Die Gesprächsteilnehmer erhalten mit der Einladung die Möglichkeit zur Kurzvorstellung des Büros, des Projektleiters und des Bearbeitungsteams. Als weitere Beurteilungsunterlage wird den Preisträgern ein Fragenkatalog, entsprechend den unten genannten Zuschlagskriterien zugesendet, anhand dessen das unten stehende Bewertungsgremium die Gesprächsteilnehmer bewerten wird. Die im vorgeschalteten Wettbewerb ermittelte Bepunktung (1 bis 3 Punkte) wird mit 25 % an der Gesamtbeurteilung angerechnet. Die Zuschlagskriterien zur Ermittlung des Bewerbers für die Realisierung des Bauvorhabens setzen sich wie folgt zusammen: a) 5 % Projektanalyse und Präsentation (max. 45 Punkte) b) 20 % Personalstruktur und Projektkommunikation (max. 180 Punkte) c) 20 % Projektmanagement (max. 180 Punkte) d) 25 % Kostensicherheit und Terminsicherheit (max. 225 Punkte) e) 5 % Nebenkosten (max. 45 Punkte) f) 25 % Wettbewerbsergebnis (max. 225 Punkte) Die maximal erreichbar Punktzahl beträgt: 900 Punkte. Nach Ablauf des Verhandlungsgespräches findet eine Beurteilung der Teilnehmer durch das Auswahlgremium statt. Der Höchstbeurteilte erhält den Zuschlag zur Durchführung weiterer Abstimmungsgespräche zum Abschluss eines Planungsauftrages zwecks Umsetzung der vorgesehenen Leistungen mit dem Auslober. Als Auswahlgremium sind voraussichtlich 5 Personen vorgesehen, deren Namen den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren zum Zeitpunkt der Einladung mitgeteilt werden.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN:
Ja. Die Leistungen werden vergeben an im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem sonstigen Drittstaat, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, ansässige: natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind, sowie Arbeitsgemeinschaften aus Architekten und/ oder beratenden Ingenieuren (Fassadenbau). Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Architekt“, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der EU Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist, juristische Personen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Leistungen ausgerichtet ist, der der ausgeschriebenen Aufgabe entspricht und einer der Gesellschafter oder einer der bevollmächtigten Vertreter und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die an natürliche Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Bei Bewerbergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften, muss mindestens ein Mitglied die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS:
Nichtoffen. Gewünschte Teilnehmerzahl: Mindestzahl 3 / Höchstzahl 5.
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE:
1.) Wirtschaftlichkeit (energie- und betriebskostensparende Bauweise) sowie Einhaltung des vorgegebenen Kostendeckels 2.) Funktionalität und Konstruktion 3.) Gestalterische Qualität und städtebauliche Einbindung Die Kriterien werden in den Wettbewerbsunterlagen spezifiziert.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
V0019/2010.
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
29.3.2010 - 14:00. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf Teilnahme:
30.3.2010 - 14:00.
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber:
5.5.2010.
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können:
Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben:
Ja. Zahl und Wert der zu vergebenden Preise: Der Auslober stellt eine Wettbewerbssumme von insgesamt maximal 24 500 EUR netto zur Verfügung. Hiervon erhalten die Teilnehmer des Wettbewerbs bei Abgabe einer prüffähigen Arbeit je 2 500 EUR Bearbeitungshonorar. Die Preise werden wie folgt vergeben: 1. Platz 6 000 EUR, 2. Platz 4 000 EUR und 3. Platz 2 000 EUR. Eine Verrechnung des Preisgeldes mit späteren Honoraren erfolgt mit dem für den Zuschlag vorgesehenem Preisträger. Die Unterlagen und Wettbewerbsleistungen der Wettbewerbsteilnehmer werden Eigentum des Auslobers.
IV.5.2) Angaben zu den Zahlungen an alle Teilnehmer:
Für die Bewerber am Verfahren besteht keine Anspruch auf Kostenerstattung.
IV.5.3) Folgeaufträge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben.
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend:
Nein. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
1. Gemäß § 4 Abs. 6 VOF sind im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nur Post, Fax und Email als Kommunikationsmittel zugelassen. Bitte geben Sie dabei immer das unter IV.4.1) genannte Aktenzeichen (Vergabenummer) an. 2. Die Teilnahmeanträge sind gemäß § 4 Abs. 8 Satz 2 VOF als solche mit dem Hinweis „VOF- Teilnahmeantrag“ sowie dem Aktenzeichen zu kennzeichnen und im verschlossenen Umschlag in Papierform an der Stelle einzureichen, die für die "Einreichung von Teilnahmeanträgen" unter I.1) benannt ist. 3. Mehrfachbewerbungen werden nicht zugelassen. Ein Bewerber, der sich auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bewirbt, wird ausgeschlossen. Dieser Ausschluss trifft auch die Bewerbergemeinschaft, der er angehört. Gleiches gilt für den Fall, dass Bewerber als Mitglieder verschiedener Bewerbergemeinschaften auftreten. Diese Bewerbergemeinschaften werden ausgeschlossen. Die Bewerbergemeinschaften gewährleistet auch für mögliche Subunternehmer den vergaberechtlich geforderten Geheimwettbewerb. 4. Zu den weiteren Verfahrensschritten werden nur Bewerber zugelassen die sich mit einer Bewerbungsmappe bewerben, die für dieses Verfahren von der unter I.1) genannten Kontaktstelle für „Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen“ ausgegeben wurde. Die Bewerbungsmappe ist bei dieser Kontaktstelle schriftlich oder per Mail zu beantragen. Es gelten die in der Bewerbungsmappe genannten Bearbeitungshinweise. Bewerbergemeinschaften geben eine Bewerbungsmappe mit allen Angaben gemeinsam ab, Änderungen an den vorgegebenen Texten und an der Reihenfolge sind nicht zulässig. Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen oder der vorgegebenen Gliederung nicht folgen, werden nicht berücksichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesendet. 5. Alle Unterlagen/Nachweise sind in deutscher Sprache oder in beglaubigter deutscher Übersetzung zu erbringen. 6. Es wird gebeten, die Teilnahmeanträge NICHT in gebundener Form einzureichen. 7. In der der Bewerbungsmappe beigefügten Anlage „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft ist u.a. ein bevollmächtigter Vertreter der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, ob dieser bevollmächtigte Vertreter bevollmächtigt ist, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft schon im Vergabeverfahren rechtsverbindlich zu vertreten. 8. Die Bewerbung als solche ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Soweit die Bewerbung nicht durch den gesetzlichen Vertreter des Bewerbers unterzeichnet wird, ist eine Vollmacht für den Unterzeichnenden beizufügen, die vom Bewerber oder seinem gesetzlichen Vertreter ausgestellt sein muss. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Bewerbung entsprechend dem Vorstehenden entweder von allen Bewerbern zu unterzeichnen oder vom bevollmächtigten Vertreter gem. „Erklärung der Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft“. 9. Bei Bewerbung einer Bewerbergemeinschaft ist die Bewerbergemeinschaft schon in der Bewerbung im Einzelnen zu bezeichnen – zur Bezeichnung genügt nicht die ausgefüllte „Erklärung der Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaft“. Es muss aus der Bewerbung eindeutig hervorgehen, aus welchen Mitgliedern die Bewerbergemeinschaft besteht. 10. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Zum Verfahren wird zugelassen, wer die Bewerbungsmappe per Post, Mail oder Fax angefordert hat und entsprechend den Teilnahmebedingungen rechtzeitig mit allen geforderten Nachweisen und Erklärungen eingereicht hat. Die vorgelegten Bewerbungsunterlagen werden verwahrt, nach Ablauf der Bewerbungsfrist geöffnet, perforiert und durchnummeriert. Die Seitenreihenfolge wird nicht verändert. Die Bewerber werden nach einer Wertungsmatrix (wird mit der Bewerbungsmappe zur Verfügung gestellt) bewertet. Die Kriterien entsprechen den "Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer", siehe III.1.. Die Gewichtung ergibt sich aus dieser Bekanntmachung und der Bewerbungsmappe. Fehlende geforderte Nachweise und Erklärungen zu III.1.2 (Punkt 1-9) führen zum Ausschluss. Die Nachweise/ Erklärungen nach III.1.3 (Punkt 10-15) werden mit einer Wertungsmatrix bepunktet und die Reihenfolge der Bewerber wird festgelegt. Die 5 Bewerber, die auf Basis dieser Wertungsmatrix die höchste Punktzahl erreicht haben, werden zum Wettbewerb zugelassen. Ergibt das Ergebnis eine höhere Zahl von Teilnehmern wegen Punktegleichstand (im unteren Zulassungsbereich), entscheidet das Los, welche von den punktgleichen Teilnehmern zur Verhandlung aufgefordert werden. 11. Objektive Kriterien für die Auswahl der finalen Verhandlungsteilnehmer: Im Anschluss an den Wettbewerb findet mit den Preisträgern (Preis 1 bis 3) ein Verhandlungsgespräch gemäß §5 Abs.2 c) der VOF statt. Als Zuschlagskriterien gelten: die unter III.1 „Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer“ der Bekanntmachung unter III.1.4 „Phase 3“ genannten Zuschlagskriterien. Das Auswahlgremium, welches die Bewertung vornimmt besteht aus den unter III.1 „Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer“ der Bekanntmachung unter III.1.4 „Phase 3“ genannten Personen. In das Ergebnis des Verhandlungsgespräches bestehend aus einer Bewertungsmatrix wird das Ergebnis des Wettbewerbs einfließen und aus dem Endergebnis wird der Preisträger ermittelt mit dem der öffentliche Auftraggeber einen vertraglichen Abschluss zur Abwicklung des Projektes anstrebt.
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n):
Telefon: nicht zugelassen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen sind erhältlich bei: Telefon: nicht zugelassen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Telefon: nicht zugelassen.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN

VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Ansgaritorstrasse 2, 28195 Bremen, DEUTSCHLAND. E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de. Tel. +49 421361-6704. URL: http://www.bauumwelt.bremen.de. Fax +49 421496-6704.

VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Solange ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag gem. § 107ff GWB bei der unter Ziff. VI.3.1) genannten Stelle gestellt werden. Vergabeverstöße müssen unverzüglich bei der unter Ziff. I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden. Die betroffenen Bieter, deren Angebote keine Berücksichtigung finden, werden vom Auftraggeber per Informationsschreiben gem. § 101a GWB in Kenntnis gesetzt.

VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, Ansgaritorstrasse 2, 28195 Bremen, DEUTSCHLAND. E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de. Tel. +49 421361-6704. URL: http://www.bauumwelt.bremen.de. Fax +49 421496-6704.

VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
18.2.2010.

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