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Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Konz (ID:8449077)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
8449077
Region:
54329 Konz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.07.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Auftragnehmer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Architektenleistungen zur Modernisierung, Instandhaltung und teilweisen Instandsetzung sowie zum teilweisen Umbau der Gebäude des Schulzentrums Konz. Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI. Leistungsphasen (LP) 1 bis 9. Die Gebäude für das Schulzentrum Konz, seit 2010 bestehend aus einem Gymnasium und einer Realschule Plus, wurden überwiegend in den Jahren 1967 bis 1979 in der Hermann-Reinholz-Straße in 54329 Konz errichtet. In den Jahren 1988 bis 2009 wurden weitere Gebäudeteile ergänzt. Das Schulzentrum ist heute mit einer Bruttogrundfläche von rund 28.000 m² und insgesamt mehr als 1.600 Schülern eines der größten Schulzentren im Landkreis Trier-Saarburg. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus den nachfolgend beschriebenen Bauteilen, die überwiegend baulich miteinander verbunden sind: Bauteil A - Verwaltung (Baujahr 1978), Bauteil B - Unterrichtsräume (Baujahr 1978), Bauteil C - Unterrichtsräume (Baujahr 1997), Bauteil D - Unterrichtsräume (Baujahr 1979), Bauteil E - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil F - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil G - Fachunterrichtsräume (Baujahr 1970), Bauteil H - Werkräume (Baujahr 1988), Bauteil I - Unterrichtsräume (Baujahr 1988, Modernisierung 2009), Bauteil J - Verwaltungs- und Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil K - Unterrichtsräume (Baujahr 1967), Bauteil L - Unterrichtsräume (Baujahr 2004), Bauteil M - Sporthalle (Baujahr 1988), Bauteil N - Sporthalle (Baujahr 1969), Bauteil O - Mensa (Baujahr 2006), Bauteil P - Pausenhalle (Baujahr 1969). Mit Ausnahme der Bauteile I, L und O sind die oben genannten Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Instandhaltungsrückstände auf. Ferner besteht das Erfordernis von pädagogisch bedingten Umbauten. Die Abteilung 3 - Gebäudemanagement und Schulen der Kreisverwaltung Trier-Saarburg beabsichtigt deshalb, das Schulzentrum Konz insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik entsprechend den anerkannten Regeln der Technik anzupassen. Die hierzu erforderlichen Einzelmaßnahmen je Gebäude, die Bildung von Bauabschnitten, die Überlegungen zum ggf. wirtschaftlich sinnvolleren Ausnutzen von räumlichen Konzeptionen gemäß Rahmenraumprogramm der Schulbaurichtlinie und/oder Abbruch und Neuerrichtung einzelner Gebäude sind ebenso Gegenstand der Beauftragung innerhalb der Leistungsphasen (LP) 2 und 3. Auf Basis des Ergebnisses der konzeptionellen Überlegungen in Kombination mit der Kostenschätzung möchte der Auftraggeber nach Abschluss der Leistungsphase 2 (Vorplanung) eine in Bezug auf Kosten und Nutzen abwägende Entscheidung darüber treffen, ob es sinnvoll ist, besonders instandhaltungs- oder gar instandsetzungsbedürftige Bauteile zurückzubauen. Um Projektziele zu Beginn der Maßnahme definieren und Umfang und Kosten beziffern zu können, wurde eine „vorbereitende Bestandsuntersuchung“ beauftragt. Informationen zum Projekt, Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan sowie die bisherigen Arbeitsergebnisse sind auf der Homepage der Vergabestelle hinterlegt, siehe Abschnitt II.1.1. Die vorliegende „vorbereitende Bauzustandsuntersuchung“, die im Rahmen der Beauftragung von Teilen der Grundlagenermittlung (LP1) sowie einer besonderen Leistung bereits erarbeitet wurde, dient dabei als ein erster Ansatz. Die darin enthaltenen „Kostenerwartungen“ stellen erste standardisierte Kostenermittlungen dar. Diese sind im Rahmen des zu vergebenden Auftrags ab Leistungsphase 2 durch Kostenschätzungen und in Leistungsphase 3 durch Kostenberechnungen zu überprüfen und konkretisieren. Die in der vorliegenden „vorbereitenden Bauzustandsuntersuchung“ ermittelten Leistungen bei Freianlagen sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung des Schulzentrums als Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei geht es vor allem darum, die zukünftigen Betriebskosten zu reduzieren. Der zu vergebende Auftrag kann auf Basis der „vorbereitenden Bauzustandsuntersuchung“ grob in die folgenden drei Leistungsfelder gegliedert werden: 1. Modernisierungsmaßnahmen: Modernisierungsmaßnahmen beziehen sich im Wesentlichen auf die Gebäudefassaden, die durch Wärmedämmung und Austausch von Fenster- und Fassadenelementen sowie durch Erneuerung von Außenwandbekleidungen dem aktuellen energetischen Standard angepasst werden sollen. Hierzu gehören beispielsweise auch die Erneuerung der Außentüren und der Rückbau von Glasbaustein-Verglasungen sowie die Erneuerung und ggf. der ergänzende Einbau eines Sonnenschutzes an den Ost-, West- und Südfassaden mit außenliegenden Raffstores. Ferner sind die Dämmungen der obersten Geschossdecken, der Kellerdecken sowie der erdberührenden Bauteile zu überprüfen. 2. Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen: Instandhaltungsmaßnahmen sind in allen Bauteilen erforderlich und beziehen sich überwiegend auf die Erneuerung der Wand-, Decken und Bodenbeläge – entweder in Form des Austauschs von schadhaften Belägen oder in Form z. B. von Rückbau der schallharten Unterdecken und Einbau von Akustikdecken entsprechend den Vorgaben der Schulbaurichtlinien. In manchen Bauteilen sind die Instandsetzungen in Bezug auf Wand-, Decken- und Bodenbeläge sowie der Austausch der Sanitärobjekte in den WC-Anlagen notwendig. Auch unter den Aspekten des Brandschutzes und der Unfallverhütungsvorschriften können Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen zu planen und auszuführen sein. 3. Umbaumaßnahmen: Umbaumaßnahmen können unter pädagogischen Aspekten und zur Optimierung der Vorgaben aus dem Rahmenraumprogramm der Schulbaurichtlinie Rheinland-Pfalz sowie zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes oder der Unfallverhütungsvorschriften erforderlich werden. Die Ertüchtigung der Gebäude und aller Einrichtungen entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften (Sicherheitsverglasungen, Erhöhung der Treppengeländer, rutschsichere Bodenbeläge, Schallschutz usw.) ist bei allen entsprechenden Maßnahmen zu integrieren. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist vom zukünftigen Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber unter dem Aspekt der Bildung von Bauabschnitten, die den laufenden Schulbetrieb fortwährend sicherstellen, zu erarbeiten. Dabei sind auch die finanziellen Mittel zu beachten, die in den Haushalten der nächsten Jahre für die Schulbaumaßnahme zur Verfügung gestellt werden können. Die Gesamtkosten der anstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 grob mit rund 20,0 Mio. Euro brutto beziffert. Die Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in Bauabschnitte zu gliedern und bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Dabei soll voraussichtlich ein jährliches Bauvolumen von durchschnittlich rund 2,0 Mio. Euro brutto im Laufe der nächsten ca. 10 Jahre umgesetzt werden, siehe hierzu auch die Beschreibung der stufenweisen Beauftragung unter Abschnitt II.2.1.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  227128-2013

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Landkreis Trier-Saarburg, vertreten durch Herrn Landrat Günther Schartz
Willy-Brandt-Platz 1
Kontaktstelle(n): Abt. 3 Gebäudemanagement und Schulen
Zu Händen von: Herrn Ludwig Wagner
54290 Trier
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 651715395
E-Mail: ludwig.wagner@rier-saarburg.de
Fax: +49 651715396
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.trier-saarburg.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Architektenleistungen zur Modernisierung, Instandhaltung und teilweisen Instandsetzung sowie zum teilweisen Umbau der Gebäude des Schulzentrums Konz.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 54329 Konz NUTS-Code DEB25
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI. Leistungsphasen (LP) 1 bis 9. Die Gebäude für das Schulzentrum Konz, seit 2010 bestehend aus einem Gymnasium und einer Realschule Plus, wurden überwiegend in den Jahren 1967 bis 1979 in der Hermann-Reinholz-Straße in 54329 Konz errichtet. In den Jahren 1988 bis 2009 wurden weitere Gebäudeteile ergänzt. Das Schulzentrum ist heute mit einer Bruttogrundfläche von rund 28.000 m² und insgesamt mehr als 1.600 Schülern eines der größten Schulzentren im Landkreis Trier-Saarburg. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus den nachfolgend beschriebenen Bauteilen, die überwiegend baulich miteinander verbunden sind: Bauteil A - Verwaltung (Baujahr 1978), Bauteil B - Unterrichtsräume (Baujahr 1978), Bauteil C - Unterrichtsräume (Baujahr 1997), Bauteil D - Unterrichtsräume (Baujahr 1979), Bauteil E - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil F - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil G - Fachunterrichtsräume (Baujahr 1970), Bauteil H - Werkräume (Baujahr 1988), Bauteil I - Unterrichtsräume (Baujahr 1988, Modernisierung 2009), Bauteil J - Verwaltungs- und Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil K - Unterrichtsräume (Baujahr 1967), Bauteil L - Unterrichtsräume (Baujahr 2004), Bauteil M - Sporthalle (Baujahr 1988), Bauteil N - Sporthalle (Baujahr 1969), Bauteil O - Mensa (Baujahr 2006), Bauteil P - Pausenhalle (Baujahr 1969). Mit Ausnahme der Bauteile I, L und O sind die oben genannten Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Instandhaltungsrückstände auf. Ferner besteht das Erfordernis von pädagogisch bedingten Umbauten. Die Abteilung 3 - Gebäudemanagement und Schulen der Kreisverwaltung Trier-Saarburg beabsichtigt deshalb, das Schulzentrum Konz insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik entsprechend den anerkannten Regeln der Technik anzupassen. Die hierzu erforderlichen Einzelmaßnahmen je Gebäude, die Bildung von Bauabschnitten, die Überlegungen zum ggf. wirtschaftlich sinnvolleren Ausnutzen von räumlichen Konzeptionen gemäß Rahmenraumprogramm der Schulbaurichtlinie und/oder Abbruch und Neuerrichtung einzelner Gebäude sind ebenso Gegenstand der Beauftragung innerhalb der Leistungsphasen (LP) 2 und 3. Auf Basis des Ergebnisses der konzeptionellen Überlegungen in Kombination mit der Kostenschätzung möchte der Auftraggeber nach Abschluss der Leistungsphase 2 (Vorplanung) eine in Bezug auf Kosten und Nutzen abwägende Entscheidung darüber treffen, ob es sinnvoll ist, besonders instandhaltungs- oder gar instandsetzungsbedürftige Bauteile zurückzubauen. Um Projektziele zu Beginn der Maßnahme definieren und Umfang und Kosten beziffern zu können, wurde eine „vorbereitende Bestandsuntersuchung“ beauftragt. Informationen zum Projekt, Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan sowie die bisherigen Arbeitsergebnisse sind auf der Homepage der Vergabestelle hinterlegt, siehe
Abschnitt II.1.1.
Die vorliegende „vorbereitende Bauzustandsuntersuchung“, die im Rahmen der Beauftragung von Teilen der Grundlagenermittlung (LP1) sowie einer besonderen Leistung bereits erarbeitet wurde, dient dabei als ein erster Ansatz. Die darin enthaltenen „Kostenerwartungen“ stellen erste standardisierte Kostenermittlungen dar. Diese sind im Rahmen des zu vergebenden Auftrags ab Leistungsphase 2 durch Kostenschätzungen und in Leistungsphase 3 durch Kostenberechnungen zu überprüfen und konkretisieren. Die in der vorliegenden „vorbereitenden Bauzustandsuntersuchung“ ermittelten Leistungen bei Freianlagen sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung des Schulzentrums als Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei geht es vor allem darum, die zukünftigen Betriebskosten zu reduzieren. Der zu vergebende Auftrag kann auf Basis der „vorbereitenden Bauzustandsuntersuchung“ grob in die folgenden drei Leistungsfelder gegliedert werden: 1. Modernisierungsmaßnahmen: Modernisierungsmaßnahmen beziehen sich im Wesentlichen auf die Gebäudefassaden, die durch Wärmedämmung und Austausch von Fenster- und Fassadenelementen sowie durch Erneuerung von Außenwandbekleidungen dem aktuellen energetischen Standard angepasst werden sollen. Hierzu gehören beispielsweise auch die Erneuerung der Außentüren und der Rückbau von Glasbaustein-Verglasungen sowie die Erneuerung und ggf. der ergänzende Einbau eines Sonnenschutzes an den Ost-, West- und Südfassaden mit außenliegenden Raffstores. Ferner sind die Dämmungen der obersten Geschossdecken, der Kellerdecken sowie der erdberührenden Bauteile zu überprüfen. 2. Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen: Instandhaltungsmaßnahmen sind in allen Bauteilen erforderlich und beziehen sich überwiegend auf die Erneuerung der Wand-, Decken und Bodenbeläge – entweder in Form des Austauschs von schadhaften Belägen oder in Form z. B. von Rückbau der schallharten Unterdecken und Einbau von Akustikdecken entsprechend den Vorgaben der Schulbaurichtlinien. In manchen Bauteilen sind die Instandsetzungen in Bezug auf Wand-, Decken- und Bodenbeläge sowie der Austausch der Sanitärobjekte in den WC-Anlagen notwendig. Auch unter den Aspekten des Brandschutzes und der Unfallverhütungsvorschriften können Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahmen zu planen und auszuführen sein. 3. Umbaumaßnahmen: Umbaumaßnahmen können unter pädagogischen Aspekten und zur Optimierung der Vorgaben aus dem Rahmenraumprogramm der Schulbaurichtlinie Rheinland-Pfalz sowie zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes oder der Unfallverhütungsvorschriften erforderlich werden. Die Ertüchtigung der Gebäude und aller Einrichtungen entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften (Sicherheitsverglasungen, Erhöhung der Treppengeländer, rutschsichere Bodenbeläge, Schallschutz usw.) ist bei allen entsprechenden Maßnahmen zu integrieren. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist vom zukünftigen Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber unter dem Aspekt der Bildung von Bauabschnitten, die den laufenden Schulbetrieb fortwährend sicherstellen, zu erarbeiten. Dabei sind auch die finanziellen Mittel zu beachten, die in den Haushalten der nächsten Jahre für die Schulbaumaßnahme zur Verfügung gestellt werden können. Die Gesamtkosten der anstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 grob mit rund 20,0 Mio. Euro brutto beziffert. Die Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in Bauabschnitte zu gliedern und bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Dabei soll voraussichtlich ein jährliches Bauvolumen von durchschnittlich rund 2,0 Mio. Euro brutto im Laufe der nächsten ca. 10 Jahre umgesetzt werden, siehe hierzu auch die Beschreibung der stufenweisen Beauftragung unter
Abschnitt II.2.1.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
Wert: 1 180 000 EUR ohne MwSt
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf 1. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Büroorganisation.. Gewichtung 20 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Terminsicherheit in der Planungs- und Ausführungsphase.. Gewichtung 20 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Kostenkontrolle in der Planungs- und Ausführungsphase.. Gewichtung 20 4. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die bauliche Abwicklung anhand der Darstellung eines vergleichbaren Projektes (Schulprojekt im laufenden Betrieb).. Gewichtung 20 5. Honorarangebot nach HOAI.. Gewichtung 5 6. Honorarangebot zu Zuschlägen Nebenkosten und Stundensätzen.. Gewichtung 15
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
VOF-Architektenleistung Schulzentrum Konz
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Auftragsbekanntmachung
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2013/S 35-055469 vom 19.2.2013
Abschnitt V: Auftragsvergabe
V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
8.6.2013
V.2) Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
Zuschlag erteilt wurde ARGE Architekten BHP / Rumpf architekten + ingenieure Kapuzinerplatz 135 56077 Koblenz DEUTSCHLAND
V.4) Angaben zum Auftragswert
Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: Wert: 1 180 000 EUR ohne MwSt Endgültiger Gesamtauftragswert: Wert: 1 180 000 EUR ohne MwSt
V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: www.mwkel.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 GWB durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (8 Kalendertage) gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar werden, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1S.2 GWB bleibt unberührt.
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: www.mwkel.rlp.de Fax: +49 6131116113
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
4.7.2013
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