DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Thalfang (ID:3559168)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
3559168
Region:
54424 Thalfang
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.02.2009
Frist Vergabeunterlagen:
18.03.2009
Frist Angebotsabgabe:
18.03.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Im Rahmen der Umsetzung des Schulentwicklungsplanes des Landkreises Bernkastel-Wittlich beabsichtigt der Auftraggeber die derzeitige Regionale Schule Thalfang in eine zeitgemäße und moderne kooperative oder integrative Realschule Plus im Ganztagsbetrieb umzuwandeln. Die Schule mit Schulsporthalle wird bereits seit 2005 als Ganztagsschule geführt. Im Jahr 2008 betrug die Schülerzahl insgesamt 215. Weitere Kenndaten Schulgebäude: Baujahr 1970, ca. 4 250 m? Netto-Grundfläche, davon ca. 3 325 m? Nutzfläche, ca. 805 m? Verkehrsfläche und ca. 120 m? TF. Der Bruttorauminhalt des Schulgeb?udes betr?gt ca. 20 000 m?. Kenndaten der Schulsporthalle: Baujahr 1970, ca. 1 300 m? Netto-Grundfläche, ca. 6 520 m? Bruttorauminhalt. Schulgebäude und Schulsporthalle sollen energetisch optimal unter ökologischen Aspekten und unter Einbeziehung von regenerativen Energien modernisiert werden. Dabei sollen die Möglichkeiten der Beratungs- und F?rderm?glichkeiten des Bundes, des Landes und des Landkreises Bernkastel-Wittlich genutzt werden. Hinsichtlich der Schulsporthalle beabsichtigt der Auftraggeber erst nach Durchführung von Grundlagenermittlung und Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2 gemäß ?15 der HOAI) in einer alternativen Untersuchung zu entscheiden, ob eine Modernisierung / Sanierung oder Abriss der bestehenden Schulsporthalle und Neubau weiter verfolgt werden soll. Ferner sollen die Außenanlagen / der Schulhof eine zeitgemäße Gestaltung erhalten. Im Zuge der Umwidmung der derzeitigen Regionalen Schule in eine Realschule Plus sind neben der umfassenden Sanierung kleinere Umbaumaßnahmen und Umwidmungen einzelner Räume im Sinne der F?rderrichtlinien für Schulbauten im Land Rheinland-Pfalz erforderlich. Die Sanierungsmaßnahmen betreffen im Einzelnen die Ertüchtigung des W?rmeschutzes, des Brandschutzes sowie die Herstellung der Schadstofffreiheit. Bez?glich des W?rmeschutzes ist die Gebäudehülle energetisch zu ertüchtigen, u. a. ist die vorhandene Waschbeton-Vorhangfassade der Gebäude gegen einen Vollw?rmeschutz auszutauschen. Bez?glich der Schadstoffbelastung ist mit den aus dieser Bauzeit bekannten Stoffen zu rechnen. Die Schadstoff?berpr?fung wird durch einen Sachverständigen durchgeführt. Weitere grundlegende Geb?udesanierungsma?nahmen, die erforderlich sind, betreffen im Wesentlichen die Gewerke Dachabdichtung, abgehängte Decken, Bodenbelags-, Maler-, Innenputz- und Fensterarbeiten sowie die Erneuerung der Klassenraumt?ren. Umbaumaßnahmen im Schulgebäude sind erforderlich bezüglich der Zusammenlegung von Räumen (z. B. Bibliothek). Jedoch bleibt die innere Organisation der Räume weitestgehend erhalten. Die wenigen Raumumwidmungen erfordern wenn ?berhaupt nur geringe statische Veränderungen im Gebäude. Wegen einer neuen Fluchtwegplanung werden geänderte T?raufschlagrichtungen und zusätzliche Brandschutzt?ren erforderlich. Für die barrierefreie Erschließung des Gebäudes ist der Einbau eines Aufzugs erforderlich. Zusätzliche neue, außen liegende Treppenanlagen, müssen als notwendige Fluchtwege ergänzt werden. Darüber hinaus sollen die Forderungen der Unfallkasse Rheinland-Pfalz Berücksichtigung finden. Hinsichtlich der technischen Gebäudeausrüstung ist insbesondere eine neue Heizzentrale einzuplanen, die das Schulgebäude, die unmittelbar angrenzende Grundschule, die angegliederte Sporthalle und ggf. den in der Nähe befindlichen Kindergarten mit versorgt. Ziel ist, die Heizanlage zukünftig zeitgemäß mit regenerativer Energie zu betreiben. Neben der Erneuerung der Heizzentrale ist das Rohrleitungssystem zu erneuern. Ferner sollen die Sanitäranlagen saniert, die Elektroinstallation sowie die Lehrküche erneuert werden. Während der Baumaßnahme ist es erforderlich, dass der Schulbetrieb in einem Teil des Schulgeb?udes gewährleistet ist. Die Schulsporthalle ist von dieser Forderung unberührt, da der Sportunterricht im Falle des Umbaus in andere Räumlichkeiten verlagert werden kann. Seitens des Auftraggebers ist der folgende zeitliche Ablauf für Planung und Ausf?hrungsbeginn verbindlich definiert: Planungsbeginn Mai 2009, Vorlage der Genehmigungsplanung August 2009, Ausf?hrungsbeginn ab IV. Quartal 2009 / I. Quartal 2010 (aufgrund der Vorgaben aus Konjunkturpaket II). Die Bestandspl?ne des Schulgeb?udes sowie das abgestimmte Raumprogramm für die künftige Realschule Plus mit zeichnerischer Darstellung einer möglichen Umsetzung wird als Voruntersuchung des Auslobers auf der Homepage unter www.vg-thalfang.de in der Rubrik "Aktuelles ? Öffentliche Ausschreibungen" zum Download bereitgestellt.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Haustechnik
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Nein.
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  52919-2009

BEKANNTMACHUNG Dienstleistungsauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Verbandsgemeindeverwaltung Thalfang am Erbeskopf, Saarstra?e 7, Kontakt Fachbereich 2-Nat?rliche Lebensgrundlagen, Bauen, z. Hd. von Herr Udo Keuper, D-54424 Thalfang. Tel. +49 65049140-131. E-Mail: udo.keuper@rathaus-thalfang.de. Fax +49 65048773. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: www.vg-thalfang.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Allgemeine öffentliche Verwaltung. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Generalplanerleistungen unter Federführung eines Architekturbüros für die Modernisierungs- , Instandhaltungs- und Umbaumaßnahmen der Realschule Plus mit Schulsporthalle in Thalfang: ? Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild ?15 HOAI, ? Leistungen der technischen Ausrüstung gemäß Leistungsbild ?73 HOAI, ? Objektplanung für Freianlagen gemäß Leistungsbild ? 15 HOAI.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Dienstleistung. Dienstleistungskategorie: Nr. 12. Hauptort der Dienstleistung: D-54424 Thalfang, Hauptstr. 43. NUTS-Code: DEB22.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Im Rahmen der Umsetzung des Schulentwicklungsplanes des Landkreises Bernkastel-Wittlich beabsichtigt der Auftraggeber die derzeitige Regionale Schule Thalfang in eine zeitgemäße und moderne kooperative oder integrative Realschule Plus im Ganztagsbetrieb umzuwandeln. Die Schule mit Schulsporthalle wird bereits seit 2005 als Ganztagsschule geführt. Im Jahr 2008 betrug die Schülerzahl insgesamt 215. Weitere Kenndaten Schulgebäude: Baujahr 1970, ca. 4 250 m? Netto-Grundfläche, davon ca. 3 325 m? Nutzfläche, ca. 805 m? Verkehrsfläche und ca. 120 m? TF. Der Bruttorauminhalt des Schulgeb?udes betr?gt ca. 20 000 m?. Kenndaten der Schulsporthalle: Baujahr 1970, ca. 1 300 m? Netto-Grundfläche, ca. 6 520 m? Bruttorauminhalt. Schulgebäude und Schulsporthalle sollen energetisch optimal unter ökologischen Aspekten und unter Einbeziehung von regenerativen Energien modernisiert werden. Dabei sollen die Möglichkeiten der Beratungs- und F?rderm?glichkeiten des Bundes, des Landes und des Landkreises Bernkastel-Wittlich genutzt werden. Hinsichtlich der Schulsporthalle beabsichtigt der Auftraggeber erst nach Durchführung von Grundlagenermittlung und Vorplanung (Leistungsphasen 1 und 2 gemäß ?15 der HOAI) in einer alternativen Untersuchung zu entscheiden, ob eine Modernisierung / Sanierung oder Abriss der bestehenden Schulsporthalle und Neubau weiter verfolgt werden soll. Ferner sollen die Außenanlagen / der Schulhof eine zeitgemäße Gestaltung erhalten. Im Zuge der Umwidmung der derzeitigen Regionalen Schule in eine Realschule Plus sind neben der umfassenden Sanierung kleinere Umbaumaßnahmen und Umwidmungen einzelner Räume im Sinne der F?rderrichtlinien für Schulbauten im Land Rheinland-Pfalz erforderlich. Die Sanierungsmaßnahmen betreffen im Einzelnen die Ertüchtigung des W?rmeschutzes, des Brandschutzes sowie die Herstellung der Schadstofffreiheit. Bez?glich des W?rmeschutzes ist die Gebäudehülle energetisch zu ertüchtigen, u. a. ist die vorhandene Waschbeton-Vorhangfassade der Gebäude gegen einen Vollw?rmeschutz auszutauschen. Bez?glich der Schadstoffbelastung ist mit den aus dieser Bauzeit bekannten Stoffen zu rechnen. Die Schadstoff?berpr?fung wird durch einen Sachverständigen durchgeführt. Weitere grundlegende Geb?udesanierungsma?nahmen, die erforderlich sind, betreffen im Wesentlichen die Gewerke Dachabdichtung, abgehängte Decken, Bodenbelags-, Maler-, Innenputz- und Fensterarbeiten sowie die Erneuerung der Klassenraumt?ren. Umbaumaßnahmen im Schulgebäude sind erforderlich bezüglich der Zusammenlegung von Räumen (z. B. Bibliothek). Jedoch bleibt die innere Organisation der Räume weitestgehend erhalten. Die wenigen Raumumwidmungen erfordern wenn ?berhaupt nur geringe statische Veränderungen im Gebäude. Wegen einer neuen Fluchtwegplanung werden geänderte T?raufschlagrichtungen und zusätzliche Brandschutzt?ren erforderlich. Für die barrierefreie Erschließung des Gebäudes ist der Einbau eines Aufzugs erforderlich. Zusätzliche neue, außen liegende Treppenanlagen, müssen als notwendige Fluchtwege ergänzt werden. Darüber hinaus sollen die Forderungen der Unfallkasse Rheinland-Pfalz Berücksichtigung finden. Hinsichtlich der technischen Gebäudeausrüstung ist insbesondere eine neue Heizzentrale einzuplanen, die das Schulgebäude, die unmittelbar angrenzende Grundschule, die angegliederte Sporthalle und ggf. den in der Nähe befindlichen Kindergarten mit versorgt. Ziel ist, die Heizanlage zukünftig zeitgemäß mit regenerativer Energie zu betreiben. Neben der Erneuerung der Heizzentrale ist das Rohrleitungssystem zu erneuern. Ferner sollen die Sanitäranlagen saniert, die Elektroinstallation sowie die Lehrküche erneuert werden. Während der Baumaßnahme ist es erforderlich, dass der Schulbetrieb in einem Teil des Schulgeb?udes gewährleistet ist. Die Schulsporthalle ist von dieser Forderung unberührt, da der Sportunterricht im Falle des Umbaus in andere Räumlichkeiten verlagert werden kann. Seitens des Auftraggebers ist der folgende zeitliche Ablauf für Planung und Ausf?hrungsbeginn verbindlich definiert: Planungsbeginn Mai 2009, Vorlage der Genehmigungsplanung August 2009, Ausf?hrungsbeginn ab IV. Quartal 2009 / I. Quartal 2010 (aufgrund der Vorgaben aus Konjunkturpaket II). Die Bestandspl?ne des Schulgeb?udes sowie das abgestimmte Raumprogramm für die künftige Realschule Plus mit zeichnerischer Darstellung einer möglichen Umsetzung wird als Voruntersuchung des Auslobers auf der Homepage unter www.vg-thalfang.de in der Rubrik "Aktuelles ? öffentliche Ausschreibungen" zum Download bereitgestellt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71221000, 71222000, 71315000.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung gemäß ?15 HOAI für die Leistungsphasen (LP) 1-3 / Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, LP 4 / Genehmigungsplanung, LP 5-7 / Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe und LP 8-9 / Objekt?berwachung und Objektbetreuung, Dokumentation: 1. Objektplanung für Gebäude und Freianlagen jeweils für die o. a. Leistungsphasen gemäß ?15 HOAI. Für das Gebäude Schulsporthalle werden zunächst nur die LP 1 und 2 als alternative Untersuchung mit dem Ziel beauftragt, nach wirtschaftlichen und nutzungstechnischen ?berlegungen aufgrund des Anforderungsprofils des Auftraggebers zu empfehlen, ob eine Modernisierung / Sanierung oder Abriss der bestehenden Schulsporthalle und Neubau weiter verfolgt werden soll. Danach werden stufenweise die Leistungsphasen LP 3 / Entwurfsplanung, LP 4 / Genehmigungsplanung, LP 5-7 / Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe und LP 8-9 / Objekt?berwachung und Objektbetreuung, Dokumentation; 2. Technische Ausrüstung für die o. a. Leistungsphasen gemäß ? 73 HOAI für Anlagegruppe 1: Gas-, Wasser-, Abwasser und Feuerlöschtechnik, Anlagegruppe 2: W?rmeversorgungs-, Brauchwassererw?rmungs- und Raumlufttechnik, Anlagengruppe 3: Elektrotechnik, Anlagengruppe 4: Aufzugstechnik, Anlagengruppe 5: K?chentechnik (1 Lehrküche), Anlagengruppe 6: Labortechnik (2 Fachunterrichtsräume). Für das Gebäude Schulsporthalle gilt parallel das unter Punkt 1. beschriebene. Gesch?tzter Wert ohne MwSt.: ca. 435 000 EUR.
II.2.2) Optionen:
Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Dauer in Monaten: 24-30 (ab Auftragsvergabe). ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personensch?den von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits- / Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Nein.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlu?kriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, KG) durch Nachweis der Vertretungsmacht; 2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die ?brigen Mitglieder der Bietergemeinschaft; 3. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausf?hrungs- und Lieferinteressen erfolgt, ?4 (4) VOF; 4. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlu?gr?nde nach VOF ?11 vorliegen; 5. Unabhängigkeitserklärung nach VOF ?7(2) (wirtschaftliche Zusammenarbeit / Unabhängigkeit); 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt", "Landschaftsarchitekt" gemäß ?23 VOF (1) oder nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 für das federf?hrende Architekturb?ro bzw. für den in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft zugeschalteten Landschaftsarchitekten. 7. Nachweis für die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Ingenieur" gemäß ?23 (2) VOF oder Nachweis gemäß der Richtlinie 2005/36EG vom 7.9.2007 für den im Architekturb?ro zuständigen Ingenieur für Technische Ausrüstung bzw. für den in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft zugeschalteten Ingenieur für Technische Ausrüstung; 8. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangeh?rige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. oder 7. nachweisen. Werden die Angaben und Erklärungen unter Ziffer 1.-8. nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft hat jedes einzelne Mitglied die unter den Ziffern 1.- 8. geforderten Erklärungen vorzulegen. Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Das Mitglied einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft darf nicht als Mitglied einer weiteren Bietergemeinschaft an diesem Bewerbungsverfahren teilnehmen. Der Bewerber muss die Erbringung sämtlicher unter Ziffer
II.2.1) beschriebenen Leistungen durch seine Bewerbungsunterlagen darstellen - sei es als Generalplaner, durch Bildung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft oder durch Beauftragung von Nachunternehmern. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht ?berschreiten.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber: 1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Gesch?ftsjahren für vergleichbare Leistungen (Objektplanungen Gebäude und Freianlagen, Technische Ausrüstung) / Wichtung 10%; 2. Angabe der aktuellen Zahl und Qualifikation von festangestellten F?hrungskr?ften (FK) und Technischen Mitarbeitern (MA) / Wichtung 10%; 3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen B?rostruktur mit namentlicher Zuordnung der FK bzw. MA / Wichtung 10%. Werden die vorzulegenden Eigungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1.-3 nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies nicht zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Die Nicht-Vorlage dieser Eigungsnachweise /- angaben f?hrt jedoch zu einer Abwertung im Rahmen der Eigungspr?fung. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften werden für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1., 2. und 3. getrennte Angaben verlangt. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden im Fall einer Arbeits- / Bietergemeinschaft aus Architekturbüros (Hochbauarchitekten) die Angaben bezüglich der Ziffern 1. und 2. addiert. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben der Bewerber: 1. Darstellung von maximal 3 ausgewählten Projekten, vom Bewerber im eigenen Büro geplant und ausgeführt: Referenzprojekt 1 und 2: Modernisierung und Umbau einer öffentlichen Schule mit einer Sporthalle - auch in Kombination mit einem Erweiterungsbau (gemeint sind Allgemeinbildende Schulen wie Grundschulen, Hauptschulen, Real- oder Regionalschulen, Gymnasien). Referenzprojekt 3: Modernisierung und Umbau eines sonstigen öffentlichen Gebäudes. Für alle Referenzprojekte gilt: Projekt eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt. Zeitraum der Leistungserbringung innerhalb der letzten 7 Jahre (Baufertigstellungstermin ab 1.1.2002), Bauwerkskosten- KG 300 + 400 jeweils min. 3 000 000 Euro brutto. Eg?nzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr, Projektleiter im eigenen Büro, Bauwerkskosten- KG 300 + KG 400 brutto, durchgeführte Schadstoffsanierungsma?nahmen sowie zu den erbrachten Leistungen gem. HOAI zu machen. Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ?. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die als weiterer Beleg für die Größenordnung des Projekts dienen. Je Objekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 3 Seiten DIN A4) vorzulegen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht gewertet / Wichtung 40%; 2. Vorlage von max. 3 schriftlichen Referenzausk?nften von öffentlichen Auftraggebern zu den obigen Referenzprojekten (ausgestellt innerhalb der letzten 7 Jahre, ab 1.1.2002) mit positiven Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in den Leistungsphasen Planung und Ausführung / Wichtung 30%. Werden die vorzulegenden Eigungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1.-2. nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies nicht zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Die Nicht-Vorlage der Eignungsnachweise /- angaben unter Ziffer 1.-2. f?hrt jedoch zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Die Vorlage von Projekten unter Ziffer 1. mit geringeren Bauwerkskosten oder geringerem Leistungsumfang sowie die Vorlage von Referenzschreiben unter Ziffer 2. mit unvollständigen Aussagen f?hrt zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften, die aus Architekturbüros (Hochbauarchitekten) bestehen, können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzausk?nfte aus den beteiligten Architekturbüros (Hochbauarchitekten) insgesamt nachgewiesen werden. Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von 3 Referenzprojekten oder 3 Referenzausk?nften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder Referenzausk?nfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. Das Ergebnis der unter III.2.2) und 3) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die besten 3-5 Bewerber zu einer Verhandlung aufgefordert werden. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5).
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein.
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Ja. Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt", "Landschaftsarchitekt" gemäß ?23 VOF (1), "Ingenieur" gemäß ?23 VOF (2) berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/ 36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und in der Summe die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen:
Ja. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 5.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien: 1. Personelle Besetzung für das konkrete Projekt im Auftragsfall mit Bennennung von Projektleiter, Bauleiter, deren Stellvertreter sowie weiterer Mitarbeiter des Projektteams, der Qualifikation aller und der Darstellung der organisatorischen B?roabl?ufe in Planungs- und Bauphase. Gewichtung: 30 %. 2. Honorar im Rahmen der HOAI bei 100%igem Leistungsbild, Angabe zu Honorarzonen und anrechenbaren Kosten siehe unter Ziffer VI.3) sonstige Informationen. Gewichtung: 10 %. 3. Nebenkosten gemäß ?7 HOAI als Pauschale. Gewichtung: 10 %. 4. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung des organisatorischen und terminlichen Baustellenablaufs bei laufendem Schulbetrieb anhand eines Vergleichsprojektes. Gewichtung: 25 %. 5. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung eines energetisch optimierten Planungskonzeptes anhand eines Vergleichsprojektes. Gewichtung: 25 %.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: "VOF-Verfahren Realschule Plus Thalfang". Diese Aufschrift steht als Download zur Verfügung (Hinweis zum Download, angegeben unter Ziffer II.1.5).
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Bekanntmachung über ein Beschafferprofil Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2005/S 210-207124 vom 29.10.2005.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 18.3.2009 - 10:00. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 18.3.2009 - 10:00. IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können: Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI derzeit von folgenden Honorarzonen und folgenden anrechenbaren Kosten auszugehen. Eine Bezifferung der Honorare ist nicht erforderlich. 1. Objektplanung für Gebäude (nur Schulgebäude): Honorarzone IV, anrechenbare Kosten ca. 2 600 000 EUR netto. Ein Honorarangebot für die Schulsporthalle wird nicht angefragt; 2. Technische Ausrüstung: Anlagegruppe 1 Gas-, Wasser-, Abwasser und Feuerlöschtechnik: Honorarzone II, anrechenbare Kosten ca. 150 000 EUR netto; Anlagegruppe 2 W?rmeversorgungs-, Brauchwassererw?rmungs- und Raumlufttechnik: Honorarzone II, anrechenbare Kosten ca. 300 000 EUR netto; Anlagengruppe 3 Elektrotechnik: Honorarzone II, anrechenbare Kosten ca. 300 000 EUR netto; Anlagengruppe 4 Aufzugstechnik: Honorarzone I, anrechenbare Kosten ca. 30 000 EUR netto; Anlagengruppe 5 K?chentechnik (1 Lehrküche): Honorarzone II, anrechenbare Kosten ca. 40 000 EUR netto; Anlagengruppe 6 Labortechnik (2 Fachunterrichtsräume): Honorarzone II, anrechenbare Kosten ca. 80 000 EUR netto; 3. Freianlagen: Honorarzone III, anrechenbare Kosten: ca. 300 000 EUR netto.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstr. 9, D-55116 Mainz.
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstr. 9, D-55116 Mainz.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
9.2.2009.
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