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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Mainz (ID:3857292)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
3857292
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
20.05.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  138199-2009

WETTBEWERBSBEKANNTMACHUNG Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER/AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Verbandsgemeindeverwaltung Kirchberg im Hunsrück, Marktplatz 5, Kontakt Fachbereich 3 (Nat?rliche Lebensgrundlagen und Bauen), z. Hd. von Herr Friedhelm Stumm, D-55481 Kirchberg. Tel. +49 6763910310. E-Mail: f.stumm@kirchberg-hunsrueck.de. Fax +49 6763910399. Internet-Adresse(n): www.kirchberg-hunsrueck.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen. Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Regional- oder Lokalbehörde. Allgemeine öffentliche Verwaltung. ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber:
Objektplanung für den Neubau der Grundschule in Kirchberg mit Errichtung einer Mensa für die kooperative Gesamtschule und die Grundschule Kirchberg.
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Auf dem Schulgelände der bestehenden Grundschule Kirchberg soll ein Neubau für die Grundschule errichtet werden. Der bestehende Schulbau der Grundschule wird später in die Nutzung der kooperativen Gesamtschule Kirchberg ?bergehen. Das Baufeld für den Neubau entsteht teilweise durch Abriss der alten M?dchenberufsschule und greift auf eine angrenzende Parkfläche über. Die bestehenden Pergola-artigen ?berdachungen auf dem Schulhof stehen ebenfalls zur Disposition. In jedem Fall muss durch die Positionierung des neuen Schulbauk?rpers auf dem zur Verfügung stehenden Grundstück eine Schulhoffl?che in der Gr??e von ca. 1 800 m? für die ca. 360 Grundschüler erhalten bleiben. Die Schulhoffl?chen für die Sch?ler der kooperativen Gesamtschule werden an anderer Stelle realisiert. Die Abstandsfl?chen für das neu zu planende Gebäude müssen innerhalb des definierten Wettbewerbsgebietes liegen. Die Bushaltestelle auf dem Flurstück 17/7 muss erhalten bleiben. Das umzusetzende Raumprogramm enthält insgesamt ca. 2 040 m? f?rderf?hige Nutzfläche, die sich wie folgt zusammensetzt: Allgemeine Unterrichtsräume 750 m? (3 Räume ? 70 m?, 9 Räume ? 60 m?), 1 Mehrzweckraum mit 1 Nebenraum gesamt 112 m?, 1 Bibliothek ? 50 m?, 4 Verwaltungsr?ume gesamt 64 m?, 1 Lehrerzimmer ? 40 m?, 2 Lehrmitteltr?ume ? 20 m?, 1 Hausmeisterraum ? 20 m?, 2 Ganztagsr?ume ? 60 m?, 1 PC-Labor ? 60 m?, Schwerpunktf?rderr?ume gesamt 60 m?, überdachte Pausenhalle 144 m?, Ausgabeküche mit Nebenräumen gesamt 100 m?, Speiseraum 300 m?, 3 Ganztagsspezifische Klassenräume ? 60 m?. Zusätzlich sind als weitere Nutzfläche ca. 120 m? für Lehrer-WC's, 1 Kopierraum, 1 Teeküche und Garderobe für Lehrer, 1 Abstellraum, 2 Putzmittelr?ume, 1 Sozialraum, 1 Pausenverkaufs-/Hausmeisterraum, 1 Werkstatt/Hausmeister einzuplanen. Die Sch?ler-WC-Anlage ist in einem Bestandsgebäude vorhanden, vom Schulhofbereich zugänglich und soll auch zukünftig weiter genutzt werden. Zusätzlich sind Technikfl?chen für 2 Technikr?ume für Heizungs?bergabe und Hausanschl?sse in den Neubau zu integrieren. Der Neubau der 3-zügigen Grundschule mit Ganztagsbereich soll eine Mensa (Speiseraum) enthalten, die sowohl den Schülern der Grundschüler als auch den Schülern der späteren kooperativen Gesamtschule (6.?13. Schuljahr) zur Verfügung steht. Eine räumliche Abtrennung der Grundschüler ist nicht vorgesehen, jedoch soll die räumliche Konfiguration auf die unterschiedlichen Altersstufen der Nutzer eingehen. Im Rahmen der Wettbewerbsbearbeitung erwartet der Auslober bezüglich der Gestaltung und Proportionierung des Schulbauk?rpers die Einfügung in die ländliche Baustruktur. Ein rechtskräftiger Bebauungsplan liegt nicht vor, 2-geschossige Bauweise (2 Vollgeschosse) wird vorgegeben. Gegenüber dem Flächennutzungsplan ist eine Überschreitung des Baufeldes unbeträchtlich, solange sich der Wettbewerbsentwurf innerhalb des Wettbewerbsgebietes befindet. Der Auslober erwartet klare, kompakte, rationale und damit ausschließlich wirtschaftliche und kostengünstige Planungskonzepte. Hinsichtlich des energieeffizienten Bauens sollen die Qualitäten der EnEV 2009 (KfW40-Standard) umgesetzt werden. Dachfl?chen sollen für das Aufbringen einer Photovoltaikanlage geeignet sein. Die Wirtschaftlichkeit des geplanten Schulbaus unter o. g. Aspekten wird im Rahmen des Wettbewerbsverfahrens anhand der folgenden Verh?ltniszahlen überprüft: Hauptnutzfl?che/Nettogrundfl?che (HNF*a/NGF, SOLL: HNFa min 65 % der NGF), Verkehrsfläche/Nettogrundfl?che (VF/NGF, SOLL: VF max 25 % der NGF), Bruttorauminhalt/Hauptnutzfl?che (BRIa/HNFa, SOLL max. 6,5/1). Mit "Hauptnutzfl?che (HNF)" ist die f?rderf?hige Nutzfläche gemeint. Ferner wird eine Kostenschätzung nach DIN 276, 2008-12 für die Kostengruppen 300 (Bauwerk - Baukonstruktion) und 400 (Bauwerk - Technische Anlagen) in der 1. Ebene verlangt. Neben den ?blichen zeichnerischen Darstellungen wird als weitere Wettbewerbsleistung ein Modell im Maßstab 1:500 erwartet.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
71221000. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) KRITERIEN FÜR DIE AUSWAHL DER TEILNEHMER:
Das Auswahlverfahren ist in 2 Stufen aufgebaut: 1.) Prüfung der Bewerbungsunterlagen auf Ausschlu?kriterien und Vollständigkeit, 2.) Prüfung und Bewertung der finanziellen/wirtschaftlichen und personellen Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Fachkunde (Eignungsprüfung). Zu 1.) Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlu?kriterien: 1.1 Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Gesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, KG) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 1.2 Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die ?brigen Mitglieder der Bietergemeinschaft. 1.3 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausf?hrungs- und Lieferinteressen erfolgt, ?4 (4) VOF. 1.4 Unabhängigkeitserklärung nach VOF ?7(2) (wirtschaftliche Zusammenarbeit/Unabhängigkeit). 1.5 Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlu?gr?nde nach VOF ?11 vorliegen. 1.6 Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" gemäß ?23 (1) VOF oder nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 für das Architekturb?ro und für den in einer Arbeits-/Bietergemeinschaft zugeschalteten Architekten. 1.7 Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangeh?rige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 1.6 nachweisen. 1.8 Wird von ? 12 Abs. 3 VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) die Nachweise nach Ziffer 1.3 bis 1.6 vorzulegen. Zu 2.) Vorzulegende Eignungsnachweise/-angaben der Bewerber: 2.1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Gesch?ftsjahren für vergleichbare Leistungen (Objektplanungen)/Wichtung 10 %. 2.2. Angabe der aktuellen Zahl und Qualifikation von festangestellten F?hrungskr?ften (FK) und Technischen Mitarbeitern (MA) mit namentlicher Zuordnung/Wichtung 10 %. 2.3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen B?rostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten FK bzw. MA und deren Qualifikation/Wichtung 10 %. Werden die vorzulegenden Eigungsnachweise/-angaben unter Ziffer 2.1.?2.3 nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies nicht zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Die Nicht-Vorlage dieser Eigungsnachweise/-angaben f?hrt jedoch zu einer Abwertung im Rahmen der Eigungspr?fung. Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften werden für die Eignungsnachweise/-angaben nter Ziffer 2.1., 2.2. und 2.3. getrennte Angaben verlangt. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden im Fall einer Arbeits-/Bietergemeinschaft die Angaben bezüglich der Ziffern 2.1. und 2.2. addiert. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Ma?geblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der Auftraggeber stellt auf seiner Homepage www.kirchberg-hunsrueck.de unter der Rubrik "Bildung & Kultur"den Bewerberbogen zum Download bereit. Ferner sind dort die projektbezogenen Unterlagen zu dem Wettbewerbsgrundst?ck als Information und zum Download hinterlegt: Luftbild, Lageplan mit Eintrag des Wettbewerbsgebietes, Lageplan mit Eintrag der zum Abriss vorgesehenen Gebäude und Bauteile. 2.4. Darstellung von maximal 3 ausgewählten Projekten, die der Bewerber in selbständiger Tätigkeit geplant und deren usf?hrung überwacht hat: Referenzprojekt 1: Neubau einer Grundschule, auch als Erweiterungsbau; Referenzprojekt 2: Neubau eines Kindergartens, auch als Erweiterungsbau; Referenzprojekt 3: Neubau einer Mensa für eine Schule oder einen Kindergarten, auch als Erweiterungsbau. Für alle Referenzprojekte gilt: Projekt eines öffentlichen Auftraggebers ? aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt. Zeitraum der Leistungserbringung für Referenzprojekt 1 innerhalb der letzten ca. 10 Jahre (Baufertigstellungstermin ab 1.1.1999), für Referenzprojekte 2 und 3 innerhalb der letzten ca. 6 Jahre (Baufertigstellungstermin ab 1.1.2003), Zielgröße der Bauwerkskosten - KG 300 + 400 für den Neubau des Referenzprojekts 1 min. 4 000 000 EUR brutto, für den Neubau der Referenzprojekte 2 und 3 je 2 000 000 EUR brutto. Erg?nzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr, Projektleiter und Bauleiter im eigenen Büro, Bauwerkskosten-KG 300 + KG 400 brutto für den Neubau zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen gem. HOAI zu machen. Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ?. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Objekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 3 Seiten DIN A4) vorzulegen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden nicht gewertet/Wichtung 30 %. 2.5. Angabe der erzielten Bauwerkskosten (KG 300+400) brutto für Referenzprojekt 1/Grundschule bezogen auf m? ? Bruttorauminhalt und m? ? Nutzfläche/Wichtung 10 %. 2.6. Vorlage von max. 3 schriftlichen Referenzausk?nften von öffentlichen Auftraggebern zu den obigen Referenzprojekten mit positiven Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in den Leistungsphasen Planung und Ausführung/Wichtung 30 %. Werden die vorzulegenden Eigungsnachweise/-angaben unter Ziffer 2.4.?2.6 nicht bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorgelegt, f?hrt dies nicht zwingend zum Ausschluß des Bewerbers. Die Nicht-Vorlage der Eignungsnachweise/-angaben unter Ziffer 2.4.?2.6 f?hrt jedoch zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Die Vorlage von Projekten unter Ziffer 2.4 mit geringeren Bauwerkskosten oder geringerem Leistungsumfang sowie die Vorlage von Referenzschreiben unter Ziffer 2.6 mit unvollständigen Aussagen f?hrt zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Höhere erzielte Bauwerkskosten unter Ziffer 2.5 im Vergleich zu BKI-Kostenrichtwerten f?hren zu einer Abwertung im Rahmen der Eignungsprüfung. Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzausk?nfte aus den beteiligten Architekturbüros insgesamt nachgewiesen werden. Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von 3 Referenzprojekten oder 3 Referenzausk?nften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder Referenzausk?nfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. Das Ergebnis der oben unter 2.) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 15 Bewerber zur Teilnahme am Architektenwettbewerb aufgefordert werden. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Hinweis zum Download unter www.kirchberg-hunsrueck.de.
III.2) TEILNAHME IST EINEM BESTIMMTEN BERUFSSTAND VORBEHALTEN:
Ja. Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt"gemäß ?23 VOF (1) berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36 EG vom 7.9.2007 gewährleistet ist. Dies gilt auch für juristische Personen, sofern deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen (?23 Abs. 3 VOF). Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) ART DES WETTBEWERBS:
Nichtoffen. Gewünschte Teilnehmerzahl: 15.
IV.3) KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER PROJEKTE:
1. Gestalterische Qualität des Bauk?rpers in Bezug auf die ländliche Baustruktur im Umfeld. 2. Raum- und betriebsorganisatorische Lösungen: Interne Erschließung, Funktionalität, Sicherheit. 3. Wirtschaftlichkeit in Planung, Herstellung und Betrieb des Schulgeb?udes, vergleiche Angaben zu der Wirtschaftlichkeit unter Ziffer
II.1.2),
4. Barrierefreie Geb?udekonzeption.
IV.4) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:
Die Bewerbungsunterlagen sind außen auf dem Umschlag gut sichtbar mit folgendem Aktenzeichen zu versehen: "VOF-Verfahren Wettbewerb Grundschule Kirchberg".
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen:
22.6.2009. Die Unterlagen sind kostenpflichtig: Nein.
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf Teilnahme:
22.6.2009 - 15:00.
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber:
6.7.2009.
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme verfasst werden können:
Deutsch.
IV.5) PREISE UND PREISGERICHT
IV.5.1) Es werden Preise vergeben:
Ja. Zahl und Wert der zu vergebenden Preise: 1. Preis 18 000 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer 2. Preis 11 000 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer 3. Preis 6 600 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer Sowie 3 Ankäufe ? 2 800 EUR brutto, incl.19 % Umsatzsteuer.
IV.5.3) Folgeauftr?ge:
Ja. Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben.
IV.5.4) Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend:
Nein.
IV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:
1. Ernst Eichler, Alzey. 2. Prof. Gerhard Freising, Trier. 3. Prof. Ulrich Hamann, Darmstadt/Kaiserslautern. 4. Steffen Riedle, Bad Kreuznach. 5. Prof. Michael Schann?, Kaiserslautern. 6. Bürgermeister Harald Rosenbaum, VG Kirchberg. 7. N.N. Bürgermeister, Stadt Kirchberg. 8. N.N. 1. Beigeordneter VG Kirchberg. 9. N.N. 2. Beigeordneter VG Kirchberg. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) WETTBEWERB IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.2) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Termine für die Bewerbung zum Auswahlverfahren: Der Bewerberbogen kann bis spätestens 22.6.2009 unter www.kirchberg-hunsrueck.de abgerufen werden. Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht ur?ckgegeben. Die Bewerbungsunterlagen zum Auswahlverfahren müssen spätestens am 22.6.2008 um 15:00 Uhr bei der unter I.1.) angegebenen Adresse mit dem Aktenzeichen "VOF-Verfahren WB Grundschule Kirchberg" vorliegen.Termine für das Wettbewerbsverfahren: Voraussichtlicher Versand der Auslobungsunterlage ist am 6.7.2009, Termin Kolloquium am 17.7.2009 (kein Pflichtkolloquium). Der Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 4.9.2009 (Pläne), 11.9.2009 für das Modell im Massstab 1:500. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2010 vorgesehen. Zuschlagskriterien: Nach Abschluss des Wettbewerbs werden mit den drei Preistr?gern Verhandlungsgespr?che geführt. Dabei gelten die folgenden Zuschlagskriterien: 1. Würdigung des Ergebnisses der Preisgerichtssitzung aus dem Wettbewerbsverfahren/Wichtung 30 %, 2. Personelle Besetzung für das konkrete Projekt im Auftragsfall mit Bennennung von Projektleiter, Bauleiter, deren Stellvertreter sowie weiterer Mitarbeiter des Projektteams, der Qualifikation aller vorgenannten Personen, Darstellung der organisatorischen B?roabl?ufe in Planungs- und Bauphase und Zusammenarbeit mit Planungsbeteiligten/Wichtung 25 %, 3. Bezogen auf das konkrete Projekt: Darstellung des organisatorischen, terminlichen und kostenm??igen Baustellenablaufs bei laufendem Schulbetrieb anhand eines Vergleichsprojektes/Wichtung 25 %. 4. Wirtschaftlichkeit des Angebotes: Honorar im Rahmen der HOAI/Wichtung 10 %, 5. Nebenkosten ?7 HOAI (der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung)/Wichtung 10 %. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß HOAI derzeit von Honorarzone III und 3 700 000 EUR netto anrechenbarer Kosten auszugehen. Eine Bezifferung der Honorare ist nicht erforderlich. Bedingungen für den Auftrag: Der Auslober/Auftraggeber beabsichtigt im Sinne der Ziffer 7.1 der GRW 1995 die Leistungsphasen 1?5 zu beauftragen, wobei die Beauftragung abschnittsweise erfolgt. Folgende Abschnitte sollen gebildet werden: 1?2, 3, 4, 5 (?15 HOAI). Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen mit den Preistr?gern an einen der Preisträger. Hinweis: Die Verbandsgemeinde Kirchberg beabsichtigt für den Neubau der Grundschule den Gesamtkostenbetrag (KG 300- 600) auf 5 600 000 EUR zu budgetieren. Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter ? im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft ? eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1 000 000 EUR und für Personensch?den von mindestens 2 000 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Vergütung: Die Vergütung der zu beauftragenden Planungsleistung erfolgt gemäß Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Entsprechend den Bestimmungen der Ziffer 7.2 der GRW 1995 wird im Falle einer weiteren Beauftragung die Preissumme auf die entsprechende Vergütung angerechnet, sofern die Konzeption ohne wesentliche Veränderungen der Ausführung zugrunde gelegt wird. Im Falle von Arbeits-/Bietergemeinschaften: Der bevollmächtigte Vertreter, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist bereits im Bewerbungsverfahren zu benennen.
VI.3) RECHTSBEHELFSVERFAHREN/NACHPRÜFUNGSVERFAHREN
VI.3.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, D-55116 Mainz.
VI.3.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Stiftstraße 9, D-55116 Mainz.
VI.4) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
13.5.2009.
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