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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Mainz (ID:6296080)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
6296080
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
02.07.2011
Frist Vergabeunterlagen:
01.08.2011
Frist Angebotsabgabe:
01.08.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Generalplanerleistungen zu Umbau, Modernisierung, Instandsetzung und Neubau von Gebäuden und Freianlagen der Freilichtbühne Loreley unter der Federführung eines Architekten: 1) Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9 für Umbau, Modernisierung, Instandsetzung und Neubau, 2) Objektplanung für Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, LP 1-9 für Umbau, Modernisierung, Instandsetzung und Neubau, 3) Tragwerksplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 49 HOAI, LP 2-6, 4) Objektüberwachung (Bauüberwachung) Tragwerksplanung als Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 Ziffer 2.10.7 zur HOAI – Honorar frei zu vereinbaren, 5) Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 für die Anlagengruppen 1, 2, 3, 4, 5 für Gebäude und in einer Freianlage. Die Stadt St. Goarshausen liegt am Fuße der Loreley, am rechten Ufer des Rheins, etwa 30 km von Koblenz entfernt. St. Goarshausen ist Sitz der Verbandsgemeinde Loreley. Seit 2002 gehört die Stadt zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Loreley ist ein Schieferfelsen der am östlichen rechten Rheinufer als ca. 125 Meter hoher steil aufragender Berg in den Strom ragt. Dort oben befindet sich auf einem riesigen Plateau, wenige 100 Meter vom Loreleyfelsen entfernt, die 1939 erbaute Freilichtbühne Loreley, auf der regelmäßig Großveranstaltungen (z. B. Konzerte) stattfinden. Die Freilichtbühne Loreley bietet für ca. 4 300 Zuschauer Sitzplätze sowie 8 000 bis 10 000 Stehplätze. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz. Um die Freilichtbühne auch in Zukunft zu einem Anziehungspunkt für kulturelle Ereignisse auf nationaler und internationaler Ebene zu erhalten, sind in verschiedenen Bereichen die folgenden baulichen Maßnahmen – sowohl Neubauten als auch Umbauten und Instandsetzungen - aus derzeitiger Sicht der Vergabestelle notwendig: 1. Bühne: 1.1 Neubau einer Überdachung als Ersatz für die bestehende, zu kleine Zeltdachkonstruktion; 1.2 Erneuerung des Bühnenbodens; 1.3 Neubau eines Traggerüstes für die Ton- und Lichttechnik; 1.4 Schaffung einer unterirdischen Kabelführung zum FOH („Front of House“); 1.5 Modernisierung der Bühnenbeleuchtung (Grundbeleuchtung) für die Auf- und Abbauarbeiten; 1.6 Instandsetzung von Natursteinflächen (Mauern, Bodenbeläge, Treppenanlagen); 1.7 Abbruch und Neubau von Treppenanlagen im hinteren Bühnenbereich; 1.8 Neukonzeption und Einbau einer demontierbaren Bühnenabsperrung. 2. Eingangsbereich: 2.1 Neubau Überdachung im Ticketkontrollbereich; 2.2 Erneuerung der Bodenflächen im Ticketkontrollbereich; 2.3 Schaffung eines Plateaus (Bodenverbesserung, Stützwände, Zaunanlage) im Bereich des Publikumsaufstellbereichs; 2.4 Neubau eines Eingangsgebäudes - unter anderem als Einsatzzentrale; 2.5 Neubau einer provisorischen Zuwegung (Schotterrasen) zum Eingangsbereich; 2.6 Instandsetzung der Notzufahrt und Errichtung einer Zaunanlage; 2.7 Neubau einer Aufstellfläche für Rettungsfahrzeuge; 2.8 Untergrundverbesserung der Wiese unmittelbar hinter dem Zugangsbereich. 3. LKW-Aufstellbereich: 3.1 Abbau des vorhandenen Containergebäudes; 3.2 Neubau einer ebenen Aufstellfläche durch topografische Maßnahmen; 3.3 Neubau der Beleuchtung für Auf- und Abbau; 3.4 Aufnahme und frostfreie Neuverlegung der Kanaldruckleitung. 4. Neubau eines Gebäudes im „Backstagebereich oben“ (Garderoben). 5. Neubau eines Gebäudes im „Backstagebereich unten“ (Umkleideräume, Star-Garderoben). 6. Bereich Tribüne: 6.1 Neubau einer Überdachung über das FOH (in gestalterischer Angleichung an 1.); 6.2 Instandsetzung bzw. Teilerneuerung der Bruchsteinsitzreihen und Planung der Sitzplatznummerierung; 6.3 Instandsetzung der Laufreihen (zwischen den Sitzreihen) und der Wegeflächen; 6.4 Instandsetzung der Stellflächen für Rollstuhlfahrer; 6.5 Verbreiterung der bestehenden Treppenanlage am Bastionsgebäude; 6.6 Modernisierung und gegebenenfalls Erweiterung der Elektroinstallationen. 7. Flächen für Gastronomie: 7.1 Untergrundverbesserung (z.B. Schotterrasen, Pflasterbelag) im Bereich hinter dem FOH; 7.2 Abbruch bestehender Holzpodeste und bestehender Treppen, Neubau Treppenanlage und Neubau von Holzpodesten; 7.3 Neubau einer Aufstellfläche für temporäre VIP-Gebäude oberhalb des Bastionsgebäudes; Sonstige Maßnahmen, die im Zusammenhang mit den vorgenannten Leistungen grundsätzlich erforderlich werden: — Instandsetzung von Bruchsteinmauerwerk im Außenbereich (außerhalb Bühne und Tribüne), — Neubau von Fundamenten für Zusatztribüne, — Neubau von Sanitäranlagen in einem eigenen Gebäude oberhalb des Bastionsgebäudes, — Instandsetzung der vorhandenen Wege, — Neubau von Elektro- und Sanitärinstallationen im gesamten Außenbereich der Freilichtbühne, — Neuinstallation einer Schließanlage für die Gesamtanlage, — Erneuerung Zaunanlage. Die genannten baulichen Maßnahmen sind abschnittsweise umzusetzen, wobei die Auflistung von 1. – 7. grundsätzlich als Prioritätenliste gilt. Änderungen der Prioritätenliste sind im Laufe des Planungsprozesses zu überprüfen – insbesondere auch im Hinblick auf die Gesamtkosten. Insgesamt hat der Auslober rund 2 600 000 netto Gesamtkosten (Kostengruppen 200-700) budgetiert. Die Vergabestelle hatte zur Vorbereitung dieser Ausschreibung im Laufe des vergangenen Jahres die Arbeitsgemeinschaft ProPlan und Clemenz & Pohl Production ltd. mit einer vorbereitenden Untersuchung inklusive einer Grobkostenschätzung beauftragt. Es ist zu beachten, dass das Ergebnis dieser Grobkostenschätzung für die zu vergebende Planungsleistung nicht relevant ist. Das Ergebnis der Bearbeitung der Projektanten ist zur Einsicht bzw. zum Download auf der Homepage der Vergabestelle unter www.loreley.info unter „Verwaltung“, unter „Öffentliche Aufträge“ bereitgestellt. Die Vergabestelle weist daraufhin, dass es möglich ist, dass sich das Projektantenbüro für die Teilnahme an diesem Auswahlverfahren bewirbt. Der zeitliche Ablauf der Baumaßnahmen ist überwiegend außerhalb der Freiluftsaison geplant, um den Veranstaltungskalender nicht unnötig einschränken zu müssen. Daher ist damit zu rechnen, dass sich eine reine Bearbeitungszeit des Auftrags zusammengefasst von ca. 12 Monaten, mit Unterbrechungen für Aufführungen und Bauausführungszeiten ausschließlich in den Herbst- und Wintermonaten, auf eine Gesamtbearbeitungszeit von ca. 24 bis 36 Monate erstrecken wird. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf seiner Homepage unter www.loreley.info unter „Verwaltung“, unter „Öffentliche Aufträge“ den Bewerberbogen zum Download bereit.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen , Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden , Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  207903-2011

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Stadt St. Goarshausen, vertreten durch Herrn Stadtbürgermeister Bernhard Roth Bahnhofstraße 8 Kontakt: Verbandsgemeindeverwaltung Loreley z. H. Technischer Werkleiter: Herr Michael Krämer 56346 Sankt Goarshausen DEUTSCHLAND Tel. +49 6771919-120 E-Mail: vergabestelle@vg-loreley.de Fax +49 6771919-119 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.loreley.info Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Verbandsgemeindeverwaltung Loreley Dolkstraße 3 Kontakt: AZ VOF Freilichtbühne Loreley z. H. Herrn Michael Krämer 56346 St. Goarshausen DEUTSCHLAND
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Allgemeine öffentliche Verwaltung Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Generalplanerleistungen zu Umbau, Modernisierung, Instandsetzung und Neubau von Gebäuden und Freianlagen der Freilichtbühne Loreley unter der Federführung eines Architekten:
1) Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI,
Leistungsphasen (LP) 1-9 für Umbau, Modernisierung, Instandsetzung und Neubau,
2) Objektplanung für Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, LP 1-9 für
Umbau, Modernisierung, Instandsetzung und Neubau,
3) Tragwerksplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 49 HOAI, LP 2-6,

4) Objektüberwachung (Bauüberwachung) Tragwerksplanung als Besondere
Leistungen gemäß Anlage 2 Ziffer 2.10.7 zur HOAI – Honorar frei zu vereinbaren,
5) Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 für die Anlagengruppen
1, 2, 3, 4, 5 für Gebäude und in einer Freianlage.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 12 Hauptort der Dienstleistung St. Goarshausen. NUTS-Code DEB1A
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadt St. Goarshausen liegt am Fuße der Loreley, am rechten Ufer des Rheins, etwa 30 km von Koblenz entfernt. St. Goarshausen ist Sitz der Verbandsgemeinde Loreley. Seit 2002 gehört die Stadt zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Die Loreley ist ein Schieferfelsen der am östlichen rechten Rheinufer als ca. 125 Meter hoher steil aufragender Berg in den Strom ragt. Dort oben befindet sich auf einem riesigen Plateau, wenige 100 Meter vom Loreleyfelsen entfernt, die 1939 erbaute Freilichtbühne Loreley, auf der regelmäßig Großveranstaltungen (z. B. Konzerte) stattfinden. Die Freilichtbühne Loreley bietet für ca. 4 300 Zuschauer Sitzplätze sowie 8 000 bis 10 000 Stehplätze. Die gesamte Anlage steht unter Denkmalschutz. Um die Freilichtbühne auch in Zukunft zu einem Anziehungspunkt für kulturelle Ereignisse auf nationaler und internationaler Ebene zu erhalten, sind in verschiedenen Bereichen die folgenden baulichen Maßnahmen – sowohl Neubauten als auch Umbauten und Instandsetzungen - aus derzeitiger Sicht der Vergabestelle notwendig: 1. Bühne: 1.1 Neubau einer Überdachung als Ersatz für die bestehende, zu kleine Zeltdachkonstruktion; 1.2 Erneuerung des Bühnenbodens; 1.3 Neubau eines Traggerüstes für die Ton- und Lichttechnik; 1.4 Schaffung einer unterirdischen Kabelführung zum FOH („Front of House“); 1.5 Modernisierung der Bühnenbeleuchtung (Grundbeleuchtung) für die Auf- und Abbauarbeiten; 1.6 Instandsetzung von Natursteinflächen (Mauern, Bodenbeläge, Treppenanlagen); 1.7 Abbruch und Neubau von Treppenanlagen im hinteren Bühnenbereich; 1.8 Neukonzeption und Einbau einer demontierbaren Bühnenabsperrung. 2. Eingangsbereich: 2.1 Neubau Überdachung im Ticketkontrollbereich; 2.2 Erneuerung der Bodenflächen im Ticketkontrollbereich; 2.3 Schaffung eines Plateaus (Bodenverbesserung, Stützwände, Zaunanlage) im Bereich des Publikumsaufstellbereichs; 2.4 Neubau eines Eingangsgebäudes - unter anderem als Einsatzzentrale; 2.5 Neubau einer provisorischen Zuwegung (Schotterrasen) zum Eingangsbereich; 2.6 Instandsetzung der Notzufahrt und Errichtung einer Zaunanlage; 2.7 Neubau einer Aufstellfläche für Rettungsfahrzeuge; 2.8 Untergrundverbesserung der Wiese unmittelbar hinter dem Zugangsbereich. 3. LKW-Aufstellbereich: 3.1 Abbau des vorhandenen Containergebäudes; 3.2 Neubau einer ebenen Aufstellfläche durch topografische Maßnahmen; 3.3 Neubau der Beleuchtung für Auf- und Abbau; 3.4 Aufnahme und frostfreie Neuverlegung der Kanaldruckleitung. 4. Neubau eines Gebäudes im „Backstagebereich oben“ (Garderoben). 5. Neubau eines Gebäudes im „Backstagebereich unten“ (Umkleideräume, Star-Garderoben). 6. Bereich Tribüne: 6.1 Neubau einer Überdachung über das FOH (in gestalterischer Angleichung an 1.); 6.2 Instandsetzung bzw. Teilerneuerung der Bruchsteinsitzreihen und Planung der Sitzplatznummerierung; 6.3 Instandsetzung der Laufreihen (zwischen den Sitzreihen) und der Wegeflächen; 6.4 Instandsetzung der Stellflächen für Rollstuhlfahrer; 6.5 Verbreiterung der bestehenden Treppenanlage am Bastionsgebäude; 6.6 Modernisierung und gegebenenfalls Erweiterung der Elektroinstallationen. 7. Flächen für Gastronomie: 7.1 Untergrundverbesserung (z.B. Schotterrasen, Pflasterbelag) im Bereich hinter dem FOH; 7.2 Abbruch bestehender Holzpodeste und bestehender Treppen, Neubau Treppenanlage und Neubau von Holzpodesten; 7.3 Neubau einer Aufstellfläche für temporäre VIP-Gebäude oberhalb des Bastionsgebäudes; Sonstige Maßnahmen, die im Zusammenhang mit den vorgenannten Leistungen grundsätzlich erforderlich werden: — Instandsetzung von Bruchsteinmauerwerk im Außenbereich (außerhalb Bühne und Tribüne), — Neubau von Fundamenten für Zusatztribüne, — Neubau von Sanitäranlagen in einem eigenen Gebäude oberhalb des Bastionsgebäudes, — Instandsetzung der vorhandenen Wege, — Neubau von Elektro- und Sanitärinstallationen im gesamten Außenbereich der Freilichtbühne, — Neuinstallation einer Schließanlage für die Gesamtanlage, — Erneuerung Zaunanlage. Die genannten baulichen Maßnahmen sind abschnittsweise umzusetzen, wobei die Auflistung von 1. – 7. grundsätzlich als Prioritätenliste gilt. Änderungen der Prioritätenliste sind im Laufe des Planungsprozesses zu überprüfen – insbesondere auch im Hinblick auf die Gesamtkosten. Insgesamt hat der Auslober rund 2 600 000 netto Gesamtkosten (Kostengruppen 200-700) budgetiert. Die Vergabestelle hatte zur Vorbereitung dieser Ausschreibung im Laufe des vergangenen Jahres die Arbeitsgemeinschaft ProPlan und Clemenz & Pohl Production ltd. mit einer vorbereitenden Untersuchung inklusive einer Grobkostenschätzung beauftragt. Es ist zu beachten, dass das Ergebnis dieser Grobkostenschätzung für die zu vergebende Planungsleistung nicht relevant ist. Das Ergebnis der Bearbeitung der Projektanten ist zur Einsicht bzw. zum Download auf der Homepage der Vergabestelle unter www.loreley.info unter „Verwaltung“, unter „Öffentliche Aufträge“ bereitgestellt. Die Vergabestelle weist daraufhin, dass es möglich ist, dass sich das Projektantenbüro für die Teilnahme an diesem Auswahlverfahren bewirbt. Der zeitliche Ablauf der Baumaßnahmen ist überwiegend außerhalb der Freiluftsaison geplant, um den Veranstaltungskalender nicht unnötig einschränken zu müssen. Daher ist damit zu rechnen, dass sich eine reine Bearbeitungszeit des Auftrags zusammengefasst von ca. 12 Monaten, mit Unterbrechungen für Aufführungen und Bauausführungszeiten ausschließlich in den Herbst- und Wintermonaten, auf eine Gesamtbearbeitungszeit von ca. 24 bis 36 Monate erstrecken wird. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf seiner Homepage unter www.loreley.info unter „Verwaltung“, unter „Öffentliche Aufträge“ den Bewerberbogen zum Download bereit.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000, 71222000, 71300000, 71327000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter
Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen gemäß HOAI, wobei für die
Beauftragung aller Objekt- und Fachplanungen die folgenden Stufen gelten: Leistungsphase (LP) 1 Grundlagenermittlung und LP 2 Vorplanung, LP 3 Entwurfsplanung, LP 4 Genehmigungsplanung, LP 5 Ausführungsplanung und LP 6 Vorbereitung bei der Vergabe und LP 7 Mitwirkung bei der Vergabe, LP 8 Objektüberwachung-Bauüberwachung sowie die Besondere Leistung Objektüberwachung gemäß Auflistung unter II.1.1) und LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation. Soweit weitere Ingenieurleistungen erforderlich sind, wie z. B. Baugrunduntersuchung, Brandschutzbegutachtungen oder Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination werden diese vom Auftraggeber außerhalb dieses Verfahrens beauftragt.
II.2.2) Optionen
Nein ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 500 000 EUR und für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) HOAI 2009 – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 2. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eine Vollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigen Mitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen. 3. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF. 4. Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen). 5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen. 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß § 19 (1) VOF für den Architekten des Architekturüros oder in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll oder für den zuständigen Architekten in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft. 7. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ gemäß § 19 (1) VOF für den Landschaftsarchitekten des Landschaftsarchitekturbüros oder für den zuständigen Landschaftsarchitekten in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll oder für den zuständigen Landschaftsarchitekten in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft. 8. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß § 19 (2) VOF für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur des Ingenieurbüros oder für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur in einem Generalplanerbüro, der die Leistung tatsächlich erbringen soll, oder für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft. Dieser Nachweis ist zu führen für den Beratenden Ingenieur oder Ingenieur, der: 8.1 das Tragwerk, 8.2 die Technische Ausrüstung plant und überwacht. Die jeweiligen Personen sind namentlich zu benennen. Mehrfachnennung ist möglich. 9. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. - 8. nachweisen. 10. Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie die Angaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 3. - 9. vorzulegen. 11. Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 1. – 10. sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1. – 10. nicht oder nicht vollständig vorgelegt führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch. 12. Teilnahmeberechtigt sind Architekturbüros als Generalplanerbüros oder in Arbeits- / Bietergemeinschaften – beide können sich auch der Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 5 (6) VOF bedienen. Für jede Bewerbung gilt, dass für die jeweiligen persönlichen Leistungserbringer (Objektplanung Gebäude, Freianlagen, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung) die Nachweise unter 6. – 8. zu führen sind. Die Projektleitung des Planungsteams innerhalb eines Generalplanerbüros oder die Federführung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft muss bei dem Architekten liegen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, konkret durch das projektleitende Architekturbüro als Generalplanerbüro oder - im Falle einer Arbeits- / Bietergemeinschaft aus Architekturbüros – durch die Architekturbüros, die durch Eigenerklärung zu führen sind. Für die vorzulegenden Eignungsnachweise / -angaben bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften aus Architekturbüros gilt, dass für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1. und 2. getrennte Angaben verlangt werden. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffer 1. und 2. addiert. Bei der Bewertung zu 3. wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet. 1. Durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2008, 2009 und 2010) für Leistungen von Objektplanungen für Gebäude. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein Umsatz von mindestens 250 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz <250 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz <100 000 EUR netto wird 1 Punkt, bei fehlender Angabe 0 Punkte erteilt. 2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) und technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 3 Personen - Führungskräfte (FK) plus technische Mitarbeiter (MA) - erforderlich. Bei in der Summe 2 Personen (FK plus MA) werden 2 Punkte erteilt, bei 1 Person 1 Punkt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. Die Darstellung der notwendigen Informationen auf einer Anlage zum Bewerberbogen ist möglich. 3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten Führungskräfte (FK), technischen Mitarbeitern (MA) sowie Bauleitern (BL) und Angabe der Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. Die Darstellung der notwendigen Informationen auf einer Anlage zum Bewerberbogen ist möglich.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Architekt des projektleitenden Architekturbüros als Generalplanerbüro oder - im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft aus Architekturbüros – durch den Architekten eines der Architekturbüros geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Planung für den Neubau und/oder Umbau eines beliebigen Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) von min. 2 000 000 EUR brutto für den Neubau und/oder Umbau und die Erbringung der Leistungsphasen (LP) 2-8 gemäß §33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 2,0 Mio. € brutto werden bei vollem Leistungsbild 2,0 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten < 1 000 000 EUR brutto wird bei vollem Leistungsbild 1 Punkt erteilt. Bei Teilleistung nur Objektüberwachung (LP 8 gemäß §33 HOAI) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei Teilleistung nur Planung (ohne Objektüberwachung) werden 0 Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben beschriebenen Definition werden 0 Punkte erteilt. 2. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. 3. Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Landschaftsarchitekt des Generalplanerbüros oder der in einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft zugeschaltete Landschaftsarchitekt geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Planung einer beliebigen Maßnahme im öffentlichen Raum für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 20 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 500) von min. 1 000 000 EUR brutto für die Baumaßnahme und die Erbringung der Leistungsphasen (LP) 2-8 gemäß §38 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten < 1 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 2,0 Punkte erteilt. Bei Teilleistung nur Objektüberwachung (LP 8 gemäß §38 HOAI) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei Teilleistung nur Planung (ohne Objektüberwachung) werden 0 Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben beschriebenen Definition werden 0 Punkte erteilt. 4. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu dem obigen Referenzprojekt 2. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft werden 0 Punkte erteilt. 5. Für alle Referenzen gilt: 5.1 Projekte öffentlicher Auftraggeber - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um öffentliche Auftraggeber handelt. Im Zweifel sind vom Bewerber erläuternde Beschreibungen beizufügen, aus denen hervorgeht, dass es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt. Bei Unklarheiten über den Auftraggeber werden 0 Punkte erteilt. 5.2 Der Leistungserbringungszeitraum wird ab 1.1.2004 gewertet. Leistungen außerhalb des definierten Zeitraumes werden mit 0 Punkten gewertet. 5.3 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten brutto des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen – jeweils machen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters anzugeben. 5.4 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die lediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. 5.5 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von Referenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder keine der Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. 5.6 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. – 4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch. 5.7 Ergebnis der unter III.2.2) und III.2.3) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 3 - 5 Bewerber zum Verhandlungsgespräch eingeladen werden.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Ja Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ und „Landschaftsarchitekt“ gemäß §19 (1) VOF sowie „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß §19 (2) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen. Es werden nur Planungsteams - als Generalplaner oder Arbeits-/ Bietergemeinschaften oder ggfs. mit anderen Unternehmern gemäß § 5 (6) VOF - zugelassen, die sämtliche Disziplinen (Objektplanungen für Gebäude, Objektplanungen für Freianalgen, Fachplanungen Tragwerk und Fachplanungen Technsiche Ausrüstung) abdecken. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und die oben genannten Teilnahmeanforderungen erfüllen.
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe, Darstellung von besonderen Bauabläufen bei Umbauprojekten erwartet. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 35 % 2. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 3. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 4 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 4. Honorar. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: 4.1 Leistungen Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.1 zur HOAI derzeit von Honorarzone III und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 1 200 000 EUR netto auszugehen, 4.2 Leistungen Objektplanung für Freianlagen gemäß Leistungsbild § 38 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.2 zur HOAI derzeit von Honorarzone V und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 800 000 EUR netto auszugehen; 4.3 Leistungen bei der Tragwerksplanung gemäß Leistungsbild § 49 HOAI, LP 2-6. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß § 50 (2) HOAI derzeit von Honorarzone III und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 1 000 000 EUR netto auszugehen; 4.4 Leistungen bei der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, LP 1-9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist derzeit von den Anlagegruppen 1, 2, 3, 4, 5 und gemäß Anlage 3 Ziffer 3.6 zur HOAI derzeit von Honorarzone II und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 200 000 EUR netto auszugehen.Es können insgesamt maximal 4 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 5 % 5. Honorar, frei zu vereinbaren: 5.1 Leistungen Objektüberwachung (Bauüberwachung) Tragwerksplanung gemäß Leistungsbild Anlage 2 Ziffer 2.10.7 zur HOAI. Es ist von dem vollen Leistungsbild auszugehen; 5.2 Zuschlag für Leistungen bei Umbauten und Modernisierungen gemäß § 35 HOAI. Der fiktive Umbauzuschlag gemäß § 35 HOAI ist kein Mindestsatz; 5.3 Zuschlag bei Instandsetzungen für die Bauüberwachung gemäß § 36 HOAI. Eine Kombination von Ziffer 5.2 und 5.3 ist unzulässig; 5.4 Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. Es können insgesamt maximal 4 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Für den Umbauzuschlag wird ein Zuschlag von 40 % als wirtschaftlich angesehen. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 10 %
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
VOF Freilichtbühne Loreley
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 1.8.2011
Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
1.8.2011 - 11:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1 GWB muss innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen. Die unter
Abschnitt IV.2.1) von der Vergabestelle genannten anrechenbaren
Kosten sind nur näherungsweise zu verstehen. Zudem beziehen sie sich hinsichtlich der einzelnen Planungsleistungen (Gebäude, Freianlagen, Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung) auf die Gesamtmaßnahme „Freilichtbühne“, die sich jeweils aus diversen Einzelmaßnahmen zusammensetzt, siehe Beschreibung des Auftrags unter
Abschnitt II.1.5).
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Geschätzter Wert ohne MwSt.: größer 193 000 EUR.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Dauer in Monaten: 24 bis 36 Monate, aufgeteilt in mehrere Bauabschnitte.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN

VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de
Tel. +49 613116-2234
Internet: http://www.mwkel.rlp.de/Vergabekammer/
Fax +49 613116-2113
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen

erhältlich sind
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de
Tel. +49 613116-2234
Internet: http://www.mwkel.rlp.de/Vergabekammer/
Fax +49 613116-2113
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:


22.6.2011
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