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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Mainz (ID:8400861)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
8400861
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Wettbewerbsbekanntmachung
Wettbewerbsbekanntmachung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.06.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Nachhaltige Sanierung Landtagsgebäude Rheinland-Pfalz Anlass und Ziel: Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäude wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert. Eine nachhaltige Sanierung zur Behebung grundlegender Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – war bislang jedoch nicht möglich. Zudem besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Funktionszusammenhänge und des Raumbestandes innerhalb des Landtagsgebäudes. Vor diesem Hintergrund lobt das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – einen Planungswettbewerb für eine umfassende Sanierung des Landtagsgebäudes und der Kavaliergebäude aus. Zusätzlich soll das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt werden. Gesucht sind funktional, gestalterisch und technisch hervorragende Entwürfe, die der besonderen Bedeutung des Landesparlaments gerecht werden. Dabei soll die heute schon ansatzweise vorhandene horizontale Nutzungsverteilung von öffentlichen Bereichen im Erdgeschoss bis zu rein landtagsinternen Bereichen im Dachgeschoss des Deutschhauses und in den Kavaliersgebäuden konsequent umgesetzt werden. Besondere Bedeutung nimmt der Plenarbereich mit ca. 650 qm Nutzfläche ein. Der öffentliche Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie einer öffentlichen Gastronomie soll künftig etwa 2.300 qm Nutzfläche umfassen. Die Bereiche der Landtagsverwaltung umfassen ca. 1.100 qm Nutzfläche. Ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung bei der Sanierung des Mainzer Landtages sind die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden. Verfahrensart: Bei der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz handelt es sich um eine sehr komplexe Planungsaufgabe, bei der unterschiedliche Funktionsbereiche in einem räumlich begrenzten, denkmalgeschützten Bestandsgebäude unterzubringen sind. Bei der Vorbereitung und Planung der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes wird besonderer Wert auf die Transparenz des Verfahrens und die Beteiligung der Nutzer gelegt. Um hierfür die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, wird das Verfahren als zweistufiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren gemäß VOF und RPW 2008 durchgeführt. Der Planungswettbewerb wird in zwei Stufen, das heißt in Form von zwei separaten Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Die beiden Wettbewerbsstufen folgen zeitlich aufeinander. Die Entwurfsaufgabe bleibt im Kern in beiden Stufen gleich, die Aufgabenstellung kann aber nach der 1. Stufe ergänzt, konkretisiert oder weiterentwickelt werden. Die Zusammensetzung des Preisgerichts bleibt über beide Stufen gleich, die Anonymität des Verfahrens wird bis zum Abschluss der 2. Stufe gewahrt. Als Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe wird eine gleichrangige Preisgruppe aus mindestens 6 Teilnehmern gebildet, die sich als ausschließliche Teilnehmer der 2. Stufe qualifizieren. Darum kann aus der 1. Stufe keine unmittelbare Beauftragung hervorgehen. Die Preisgelder der 1. Stufe wurden entsprechend in Abstimmung mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz festgelegt. Der Schwerpunkt der Bearbeitung in dieser 1. Stufe liegt auf der funktionalen Qualität (u. a. Umsetzung des Raumprogramms, Erschließung, Rettungswege, Barrierefreiheit) und der gestalterischen Qualität (u. a. gestalterische Leitidee, Berücksichtigung der historischen Bausubstanz, städtebauliche Qualität des Anbaus). Zusätzlich werden in dieser Stufe grundlegende und konzeptionelle Angaben zur technischen Funktionalität und zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge erwartet. Die Auswahl nach der 1. Stufe soll – unter Wahrung der Anonymität – den Nutzern und der interessierten Öffentlichkeit in geeigneter Form vorgestellt werden. Anregungen hieraus sowie zusätzliche Anforderungen und Erkenntnisse des Auslobers aus dem Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe können in der Aufgabenstellung der zweiten Stufe berücksichtigt werden. Der Auslober hat das Recht, Teillösungen von Wettbewerbsteilnehmern zu nutzen und zu verwerten. Die 2. Wettbewerbsstufe wird in möglichst enger zeitlicher Folge nach der 1. Stufe durchgeführt. Wettbewerbsteilnehmer sind die mindestens 6 Mitglieder der Preisgruppe der 1. Stufe. Die Entwürfe werden gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts der 1. Stufe bzw. gemäß der ggfs. veränderten Aufgabenstellung der 2. Stufe überarbeitet. Dabei sollen die gestalterische Leitidee vertieft und die Funktionalität differenziert werden. Die technische Konzeption sowie das Konzept für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten sollen in der 2. Stufe ebenfalls vertieft bearbeitet und mit Berechnungen hinterlegt werden. Die Hinzuziehung von Fachberatern wird in dieser Stufe empfohlen. Es ist vorgesehen, in der 2. Stufe 3 Preise zu vergeben. Mit den ersten drei Preisträgerinnen bzw. Preisträgern wird nach der 2. Stufe des Planungswettbewerbs ein Verhandlungsverfahren gemäß VOF § 3 Abs. 4 b durchgeführt. Das Ergebnis des Planungswettbewerbs wird in das Verhandlungsverfahren mit 50% eingehen.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  208069-2013

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz
Kaiser-Friedrich-Straße 5
Kontaktstelle(n): Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Referat 4521
Zu Händen von: Frau Sabine Groß, Referat 4521
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131164218
E-Mail: sabine.gross@fm.rlp.de
Fax: +49 6131164215
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:
www.fm.rlp.de
Weitere Auskünfte erteilen: a:dk architekten datz kullmann
Schillerplatz 16
Zu Händen von: Christof Kullmann
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 61312758350
E-Mail: ck@a-dk.de
Fax: +49 613127583511
Internet-Adresse: http://www.a-dk.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: a:dk architekten datz kullmann Schillerplatz 16 Zu Händen von: Christof Kullmann 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 61312758350 E-Mail: ck@a-dk.de Fax: +49 613127583511 Internet-Adresse: http://www.a-dk.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: a:dk architekten datz kullmann Schillerplatz 16 Zu Händen von: Christof Kullmann 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 61312758350 E-Mail: ck@a-dk.de Fax: +49 613127583511 Internet-Adresse: http://www.a-dk.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen 1.3) Haupttätigkeit(en) Allgemeine öffentliche Verwaltung Wirtschaft und Finanzen Sonstige: Öffentliche Bauten, Baukultur 1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber Der öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des Projekts
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen
Auftraggeber / den Auftraggeber: Nachhaltige Sanierung Landtagsgebäude Rheinland-Pfalz
II.1.2) Kurze Beschreibung:
Anlass und Ziel: Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäude wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert. Eine nachhaltige Sanierung zur Behebung grundlegender Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – war bislang jedoch nicht möglich. Zudem besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Funktionszusammenhänge und des Raumbestandes innerhalb des Landtagsgebäudes. Vor diesem Hintergrund lobt das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – einen Planungswettbewerb für eine umfassende Sanierung des Landtagsgebäudes und der Kavaliergebäude aus. Zusätzlich soll das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt werden. Gesucht sind funktional, gestalterisch und technisch hervorragende Entwürfe, die der besonderen Bedeutung des Landesparlaments gerecht werden. Dabei soll die heute schon ansatzweise vorhandene horizontale Nutzungsverteilung von öffentlichen Bereichen im Erdgeschoss bis zu rein landtagsinternen Bereichen im Dachgeschoss des Deutschhauses und in den Kavaliersgebäuden konsequent umgesetzt werden. Besondere Bedeutung nimmt der Plenarbereich mit ca. 650 qm Nutzfläche ein. Der öffentliche Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie einer öffentlichen Gastronomie soll künftig etwa 2.300 qm Nutzfläche umfassen. Die Bereiche der Landtagsverwaltung umfassen ca. 1.100 qm Nutzfläche. Ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung bei der Sanierung des Mainzer Landtages sind die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden. Verfahrensart: Bei der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz handelt es sich um eine sehr komplexe Planungsaufgabe, bei der unterschiedliche Funktionsbereiche in einem räumlich begrenzten, denkmalgeschützten Bestandsgebäude unterzubringen sind. Bei der Vorbereitung und Planung der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes wird besonderer Wert auf die Transparenz des Verfahrens und die Beteiligung der Nutzer gelegt. Um hierfür die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, wird das Verfahren als zweistufiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren gemäß VOF und RPW 2008 durchgeführt. Der Planungswettbewerb wird in zwei Stufen, das heißt in Form von zwei separaten Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Die beiden Wettbewerbsstufen folgen zeitlich aufeinander. Die Entwurfsaufgabe bleibt im Kern in beiden Stufen gleich, die Aufgabenstellung kann aber nach der 1. Stufe ergänzt, konkretisiert oder weiterentwickelt werden. Die Zusammensetzung des Preisgerichts bleibt über beide Stufen gleich, die Anonymität des Verfahrens wird bis zum Abschluss der 2. Stufe gewahrt. Als Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe wird eine gleichrangige Preisgruppe aus mindestens 6 Teilnehmern gebildet, die sich als ausschließliche Teilnehmer der 2. Stufe qualifizieren. Darum kann aus der 1. Stufe keine unmittelbare Beauftragung hervorgehen. Die Preisgelder der 1. Stufe wurden entsprechend in Abstimmung mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz festgelegt. Der Schwerpunkt der Bearbeitung in dieser 1. Stufe liegt auf der funktionalen Qualität (u. a. Umsetzung des Raumprogramms, Erschließung, Rettungswege, Barrierefreiheit) und der gestalterischen Qualität (u. a. gestalterische Leitidee, Berücksichtigung der historischen Bausubstanz, städtebauliche Qualität des Anbaus). Zusätzlich werden in dieser Stufe grundlegende und konzeptionelle Angaben zur technischen Funktionalität und zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge erwartet. Die Auswahl nach der 1. Stufe soll – unter Wahrung der Anonymität – den Nutzern und der interessierten Öffentlichkeit in geeigneter Form vorgestellt werden. Anregungen hieraus sowie zusätzliche Anforderungen und Erkenntnisse des Auslobers aus dem Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe können in der Aufgabenstellung der zweiten Stufe berücksichtigt werden. Der Auslober hat das Recht, Teillösungen von Wettbewerbsteilnehmern zu nutzen und zu verwerten. Die 2. Wettbewerbsstufe wird in möglichst enger zeitlicher Folge nach der 1. Stufe durchgeführt. Wettbewerbsteilnehmer sind die mindestens 6 Mitglieder der Preisgruppe der 1. Stufe. Die Entwürfe werden gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts der 1. Stufe bzw. gemäß der ggfs. veränderten Aufgabenstellung der 2. Stufe überarbeitet. Dabei sollen die gestalterische Leitidee vertieft und die Funktionalität differenziert werden. Die technische Konzeption sowie das Konzept für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten sollen in der 2. Stufe ebenfalls vertieft bearbeitet und mit Berechnungen hinterlegt werden. Die Hinzuziehung von Fachberatern wird in dieser Stufe empfohlen. Es ist vorgesehen, in der 2. Stufe 3 Preise zu vergeben. Mit den ersten drei Preisträgerinnen bzw. Preisträgern wird nach der 2. Stufe des Planungswettbewerbs ein Verhandlungsverfahren gemäß VOF § 3 Abs. 4 b durchgeführt. Das Ergebnis des Planungswettbewerbs wird in das Verhandlungsverfahren mit 50% eingehen.
II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:
A. Prüfung der Unterlagen auf Ausschlusskriterien und Vollständigkeit: - Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges - Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die übrigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft - Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (§2 (3) VOF) - Angaben zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und Zusammenarbeiten der Bewerber (§4 (2) VOF) - Erklärung des Bewerbers zu Ausschlussgründen nach §4 (6,9) VOF - Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt gem. §19 VOF oder nach der Richtlinie 2005/36 EG. - bei Bewerbergemeinschaften müssen die genannten Nachweise von allen Mitgliedern erbracht werden. Falsche Angaben können zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen. B. Angaben zur personellen, finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit - durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen - Angaben zur durchschnittlichen Anzahl von Führungskräften und Mitarbeitern in den letzten 3 Geschäftsjahren C. Nachweis der fachlichen Eignung Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens können Bewerber bis zu 6 Projektreferenzen einreichen, die in 6 verschiedenen Referenzkategorien bewertet werden. Es ist dabei für die Bewerber möglich, mit einer geeigneten Referenz mehrere oder alle Kategorien abzudecken. Gleichwohl können die einzelnen Kategorien auch mit unterschiedlichen Referenzen abgedeckt werden. Die Referenzen werden dabei zunächst auf die Vergleichbarkeit mit der Wettbewerbsaufgabe in Bezug auf Kennwerte quantitativ geprüft. Die quantitative Prüfung erfolgt durch das betreuende Büro. In einem 2. Schritt werden die Referenzen der Bewerber durch ein Auswahlgremium qualitativ bewertet. Die genauen Wertungskriterien sind nachfolgend beschrieben. Die Wichtungsfaktoren sind so gewählt, dass die quantitative Bewertung im Verhältnis 2:5 zur qualitativen Bewertung steht. Die quantitative Vergleichbarkeit der Referenzen wirkt sich auf die Punkte-Bewertung in der unten angegebenen Weise aus. In Bezug auf die quantitative Vergleichbarkeit werden keine Mindestanforderungen gestellt, deren Nichterreichen zum Ausschluss aus dem Verfahren führen würde. In Projektreferenzen müssen mindestens die Leistungsphasen 2-5 gem. Anlage 11 §33 HOAI durch den Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft eigenständig erbracht worden sein. Die Abrechnung der Leistungsphase 5 muss nach dem 01.06.2008 erfolgt sein. Alternativ hierzu dürfen auch prämierte Wettbewerbsbeiträge für vergleichbare Planungsaufgaben eingereicht werden. Wettbewerbsbeiträge müssen mindestens die Preisgruppe erreicht haben. Die Preisgerichtssitzung darf nicht vor dem 01.06.2008 stattgefunden haben. Berufsanfänger und kleinere Büroorganisationen dürfen die Referenz auch als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht haben, sofern dieses Büro die Tätigkeit als Projektleiter schriftlich bestätigt und sich nicht mit dem gleichen Projekt um die Teilnahme am Wettbewerb bewirbt. Berufsanfänger sind Architekten/Architektinnen, Innenarchitekten/Innenarchitektinnen, deren Diplom am Tag der Bekanntmachung nicht weiter als 7 Jahre zurückliegt. Bewerber belegen dies mit der Kopie ihrer Diplomurkunde, die sie den Bewerbungsunterlagen beifügen. Kleinere Büroorganisationen beschäftigen nicht mehr als 4 qualifizierte Mitarbeiter. Darin eingeschlossen sind die Büroinhaber, die Partner oder Gesellschafter, die fest angestellten und die freiberuflichen Mitarbeiter. Bewerber belegen dies in Form einer Eigenerklärung. Das Auswahlgremium setzt sich aus Vertretern des Auslobers, des Nutzers und der künftigen Baubetreuung sowie zwei freien Architekten als unabhängigen Beratern wie folgt zusammen (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Daniela Franke, Zentralabteilungsleiterin in der Landtagsverwaltung Rheinland-Pfalz; Prof. Guido Jax, Architekt, Koblenz; Renate Kreckel, Abteilungsleiterin Bauwesen im Ministerium der Finanzen; Robert Plail, Referent für Wettbewerbswesen in der Abteilung Bauwesen im Ministerium der Finanzen, Markus Schneider, Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung; Susanne Wartzeck, Architektin, Dipperz. Referenzkategorie 1: Erfahrung in der Planung öffentlicher Gebäude mit Veranstaltungsraum/Vortragssaal unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit, Erfahrung mit komplexen Planungen. Vergleichbare Größenordnung (≥ 2.000 qm = 10 Punkte, ≥ 1.000 qm = 5 Punkte, ≥ 500 qm = 2 Punkte, ≤ 500 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Komplexität, Anzahl der Funktionsbereiche, ≥ 4 = 10 Punkte, ≥ 3 = 5 Punkte, ≤ 2 = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Atmosphäre, Farben, Oberflächen, Material – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 140 Punkte). Referenzkategorie 2: Erfahrung mit Bauen im Bestand, Erfahrung mit komplexen Planungen. Vergleichbare Größenordnung (≥ 2.000 qm = 10 Punkte, ≥ 1.000 qm = 5 Punkte, ≥ 500 qm = 2 Punkte, ≤ 500 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Komplexität, Anzahl der Funktionsbereiche, ≥ 4 = 10 Punkte, ≥ 3 = 5 Punkte, ≤ 2 = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Angemessenheit und Sensibilität im Umgang mit dem Bestand – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 140 Punkte). Referenzkategorie 3: Erfahrungen mit der Planung eines Neubau als Ergänzung eines denkmalgeschützten Bestands. Vergleichbare Größenordnung (≥ 500 qm = 10 Punkte, ≥ 200 qm = 5 Punkte, ≥ 100 qm = 2 Punkte, ≤ 100 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Angemessenheit und Sensibilität im Umgang mit dem Bestand – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 120 Punkte). Referenzkategorie 4: Erfahrungen mit der Planung eines hochwertigen Innenausbaus. Vergleichbare Größenordnung (≥ 500 qm = 10 Punkte, ≥ 200 qm = 5 Punkte, ≥ 100 qm = 2 Punkte, ≤ 100 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Atmosphäre, Farben, Oberflächen, Material – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 120 Punkte). Referenzkategorie 5: Erfahrungen mit der Planung von Gastronomiebereichen. Vergleichbare Größenordnung (≥ 500 qm = 10 Punkte, ≥ 200 qm = 5 Punkte, ≥ 100 qm = 2 Punkte, ≤ 100 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität –Atmosphäre, Farben, Oberflächen, Material – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 120 Punkte). Referenzkategorie 6: Erfahrungen mit der energetischen Sanierung eines Nichtwohngebäudes (Zertifizierung KfW, BNB oder Passivhaus, innovatives Konzept). Vergleichbare Größenordnung (≥ 2.000 qm = 10 Punkte, ≥ 1.000 qm = 5 Punkte, ≥ 500 qm = 2 Punkte, ≤ 500 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 6; insgesamt max. 60 Punkte). Hinweis: Die Flächenangaben werden als BGF-Flächen (Bruttogrundflächen) gefordert. Sofern Bewerber NF-Werte (Nutzflächen) angeben, werden diese mit 60% der BGF-Flächen in Bezug gesetzt.
III.2) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt sind Architekten. Innenarchitekten sind in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten teilnahmeberechtigt. In Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/Architektin bzw. Innenarchitekt/Innenarchitektin zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/Architektin bzw. Innenarchitekt/Innenarchitektin, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Die Teilnahmeberechtigung ist von den Bewerbern eigenverantwortlich zu prüfen. Teilnahmehindernisse gelten wie unter § 4 Abs. 2 der RPW 2008 beschrieben.
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Art des Wettbewerbs
Nichtoffen Geplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 30. /Höchstzahl 40
IV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:
Die Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht lauten wie folgt: 1. Funktionale Qualität (Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms, Rettungswege, Barrierefreiheit, Erschließung) 2. Gestalterische Qualität und Nutzungsqualität (Städtebauliche Einbindung Anbau, äußere Erschließung, Gestalterische Leitidee, Umsetzung nutzerspezifische Vorgaben, Umgang mit dem Denkmal) 3. Technische Funktionalität (raumklimatische Bedingungen, Belichtung, Sicherheit) 4. Wirtschaftlichkeit (Lebenszykluskosten, Flächen- und Volumeneffizienz) 5. Ressourcenverbrauch und Energie (Graue Energie, Baubiologie, Energieeffizienz) Die hier genannte Reihenfolge der Bewertungskriterien stellt keine Gewichtung dar.
IV.4) Verwaltungsangaben
IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden
Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 22.7.2013 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge
Tag: 22.7.2013 - 18:00
IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte
Bewerber Tag: 21.8.2013
IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder
Teilnahmeanträge verfasst werden können Deutsch.
IV.5) Preise und Preisgericht
IV.5.1) Angaben zu Preisen:
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssummen für beide Verfahrensstufen wurden auf Basis der HOAI und RPW 2008 ermittelt. Als Wettbewerbssumme für die 1. Stufe wurde auf Basis der HOAI ein Betrag von EUR 150.000,- (netto) ermittelt. Es ist geplant, in der 1. Stufe eine gleichrangige Preisgruppe von mindestens 6 Arbeiten zu bilden, die jeweils mit dem gleichen Anteil der Wettbewerbssumme dotiert werden. Die Basis der Wettbewerbssumme für die 2. Stufe bilden ca. EUR 114.000,- gem. HOAI und RPW 2008. Für die vertiefte Betrachtung der Technischen Funktionalität, der Energieeffizienz und der Wirtschaftlichkeit werden weitere ca. EUR 20.000 zur Verfügung gestellt. Da die Teilnehmer der 2. Stufe auf den Arbeitsergebnissen der 1. Stufe aufbauend arbeiten, wird eine Minderung der Wettbewerbssumme um 25% vorgesehen. Die Wettbewerbssumme der 2. Stufe beträgt damit insgesamt EUR 100.000,- (netto). Die Verteilung ist wie folgt vorgesehen: 1. Preis: EUR 35.000,- 2. Preis: EUR 21.000,- 3. Preis: EUR 14.000,- Die Aufteilung der Wettbewerbssummen kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichtes neu festgelegt werden. Alle Beträge sind netto angegeben, jeweils zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer.
IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer
Für Bearbeitungshonorare steht für Teilnehmer der 2. Stufe ein Betrag von EUR 30.000 zur Verfügung. Dieser Betrag wird unter den Teilnehmern der 2. Stufe zu gleichen Teilen ausgezahlt, sofern diese eine prüffähige Arbeit einreichen.
IV.5.3) Folgeaufträge
Ein Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: ja
IV.5.4) Entscheidung des Preisgerichts
Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: ja
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.2) Zusätzliche Angaben:
Angaben zu den Namen der ausgewählten Preisrichtern: Fachpreisrichter - Prof. Hans-Peter Achatzi, Architekt, Berlin/Köln - Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin - Prof. Gesche Grabenhorst, Architektin, Hannover - Sabine Groß, Architektin, Referentin Landesbau, Ministerium der Finanzen, Rheinland-Pfalz - Marcus Hille, Architekt, Ingelheim - Prof. Ulrike Lauber, Architektin, München - Thomas Metz, Architekt, Generaldirektor GDKE, Mainz - Prof. Thomas Meurer, Architekt, Frankfurt Sachpreisrichter - Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär, Ministerium der Finanzen, Rheinland-Pfalz - Prof. Dr.-Ing. Thomas Lechner, Institut für Nachhaltiges Bauen und Gestalten, FH Kaiserslautern - Joachim Mertes, Landtagspräsident, Landtag Rheinland-Pfalz - N. N., Fraktionsvorsitz oder PGF, SPD-Fraktion, Landtag Rheinland-Pfalz - N. N., Fraktionsvorsitz oder PGF, CDU-Fraktion, Landtag Rheinland-Pfalz - N. N., Fraktionsvorsitz oder PGF, Bündnis 90 / Die Grünen, Landtag Rheinland-Pfalz – Ursula Molka, Direktorin beim Landtag, Rheinland-Pfalz Angaben zum Bewerbungsverfahren: Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach – einmal als Ausdruck unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf Datenträger) – abzugeben. Die Verwendung des Bewerberbogens unter www.a-dk.de/wbw-landtag als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Angaben zur Beauftragung: Der Auslober/Auftraggeber beabsichtigt, einen der Preisträger der 2. Wettbewerbsstufe mit der Erbringung der Leistungsphasen 2-5 gemäß § 33 HOAI zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den Leistungsphasen der HOAI. Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen. Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1.500.000 EUR und für Personenschäden von mindestens 500.000 EUR nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. 
 Termine für das Wettbewerbsverfahren (vorläufig und nur zur Orientierung): Voraussichtlicher Termin für den Versand der Auslobungsunterlagen ist der 02.09.2013, der Termin für das Pflichtkolloquium ist in der darauffolgenden Woche geplant. Als Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 08.11.2013 (Pläne) bzw. 15.11.2013 (Modell) vorgesehen.
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland- Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstr. 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer Fax: +49 6131162113
VI.3.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag, mit dem ein Bieter / Interessent am Auftrag behauptete vergaberechtliche Verstöße vorder zuständigen Vergabekammer überprüfen lassen kann, unzulässig, wenn: 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bisAblauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Ministerium der Finanzen Vergabeprüfstelle Kaiser-Friedrich-Straße 5 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: poststelle@fm.rlp.de Telefon: +49 6131164138 Internet-Adresse: http://www.fm.rlp.de Fax: +49 6131164115
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20.6.2013
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