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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Wirges (ID:8380144)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
8380144
Region:
56422 Wirges
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.06.2013
Frist Vergabeunterlagen:
15.07.2013
Frist Angebotsabgabe:
18.07.2013
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Architektenleistungen zu Umbau und Modernisierung des Bürgerhauses in Wirges. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten. Zur Beauftragung ist vorgesehen die Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild Anlage 11 zu § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 5 bis 9. Die Erbringung von gegebenenfalls Leistungen aus LP 3 und 4 ist in den Verhandlungsgesprächen noch zu erörtern. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Beschreibung unter Abschnitt II.2.1). Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der Auftraggeber stellt auf der Homepage unter www.wirges.de unter der Rubrik www.wirges.de unter der Rubrik „Rathaus & Service > Ausschreibung > Ausschreibungen“ den Bewerbungsbogen zum Download bereit. Für das Bürgerhaus der Stadt Wirges stehen bauliche und technische Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen an. Das Bürgerhaus Wirges wurde in seiner jetzigen Erscheinungsform 1978/1979 errichtet. Im Laufe der Jahre wurden zwar regelmäßig notwendige Instandhaltungsarbeiten zur Erhaltung des Soll-Zustandes durchgeführt, jedoch keine aufwändigen baulichen oder technischen Modernisierungsmaßnahmen. Eine Sanierung des Daches wurde Anfang der 90er Jahre durchgeführt. Im Rahmen einer vorbereitenden Beauftragung wurde in 2012 festgestellt, welche Baumaßnahmen erforderlich sind, um das Gebäude unter energieeffizienten, bauaufsichtlichen und betriebsorganisatorischen Aspekten zukünftig nutzen zu können. Diese sind grob zu unterteilen in: 1.) Modernisierung des Gebäudes zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs und der Betriebskosten entsprechend der geltenden EnEV durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen. Bei den baulichen Maßnahmen geht es hierbei um die Wärmedämmung der Hüllflächen (Dach, Wände inklusive Fenster- und Türanlagen). 2.) Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes, wobei sowohl baulicher Brandschutz (Ertüchtigung bestehender Bauteile und Baumaterialien) als auch anlagentechnischer Brandschutz erforderlich sind sowie das Einrichten notwendiger Rettungswege und Notausgänge. 3.) Einbau von Wänden zur Abtrennung von Abstell-, Archiv-, Hausmeister- und Kopierräumen. 4.) Herstellung der Barrierefreiheit im Gebäudeinneren durch Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage, eines Aufzugs zwischen Erd- und Untergeschoss, Rampen im Außenbereich zur Erschließung des Nebeneingangs im Untergeschoss. Die zu vergebenden Architektenleistungen sind auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung und des ermittelten Gesamtkostenrahmens in Höhe von rund 4,4 Mio. EUR brutto zu erbringen. Den Bewerbern werden die Arbeitsergebnisse der vorbereitenden Beauftragung auf der Homepage des Auftraggebers, Angabe des Pfades siehe unter Abschnitt II.1.5), als Information zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung des Projektantenbüros an diesem Teilnahmewettbewerb ist ausgeschlossen. Die Gesamtmaßnahme soll in vier Bauabschnitten durchgeführt werden. Für den 1. Bauabschnitt sind bereits Fördermittel genehmigt mit der Maßgabe des Baubeginns bis zum 31.12.2013. Die anteiligen Kosten an den Gesamtkosten für den 1. Bauabschnitt dürfen maximal 850.000 EUR brutto betragen, da auf dieser Basis bereits Fördergelder bewilligt wurden. Bei der Erbringung der zu vergebenden Architektenleistungen ist außerdem zu beachten: Die Erstellung einer praktikablen Konzeption für die gesamte Baumaßnahme in Bezug auf die Bildung weiterer Bauabschnitte unter Beachtung des Gesamtkostenrahmens und unter Beachtung der Nutzung des Bürgerhauses; die Mitwirkung bei der bauabschnittsweisen Beantragung der Fördermittel; die fachliche und kostentechnische Abwägung darüber, ob eine Innen- oder eine Außendämmung der Fassade geplant werden soll. Der zeitliche Ablauf der Planungs- und Bauphase ist wie folgt vorgesehen: Beauftragung des Architekturbüros Ende September 2013 geplanter Baubeginn gemäß Zuwendungsbescheid für den 1. Bauabschnitt bis zum 31.12.2013, voraussichtliche Baufertigstellung der Gesamtmaßnahme bis Ende 2017; es wird also angestrebt, pro Jahr idealerweise einen Bauabschnitt zu realisieren, so dass alle Bauabschnitte zügig nacheinander ausgeführt werden.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  199965-2013

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Wirges (Auftraggeber)
Theodor-Heuss-Ring 2
Kontaktstelle(n): Verbandsgemeindeverwaltung Wirges (Vergabestelle),
Bahnhofstraße 10, 56422 Wirges
Zu Händen von: Frau Lisa Nauheim
56422 Wirges
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 2602689137
E-Mail: l.nauheim@wirges.de
Fax: +49 26026898137
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.wirges.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Verbandsgemeindeverwaltung Wirges Bahnhofstraße 10 56422 Wirges DEUTSCHLAND
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Architektenleistungen zu Umbau und Modernisierung des Bürgerhauses in Wirges. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Architekten.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 56422 Wirges. NUTS-Code DEB1B
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Zur Beauftragung ist vorgesehen die Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild Anlage 11 zu § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 5 bis 9. Die Erbringung von gegebenenfalls Leistungen aus LP 3 und 4 ist in den Verhandlungsgesprächen noch zu erörtern. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Beschreibung unter
Abschnitt II.2.1). Die Verwendung
des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der Auftraggeber stellt auf der Homepage unter www.wirges.de unter der Rubrik www.wirges.de unter der Rubrik „Rathaus & Service > Ausschreibung > Ausschreibungen“ den Bewerbungsbogen zum Download bereit. Für das Bürgerhaus der Stadt Wirges stehen bauliche und technische Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen an. Das Bürgerhaus Wirges wurde in seiner jetzigen Erscheinungsform 1978/1979 errichtet. Im Laufe der Jahre wurden zwar regelmäßig notwendige Instandhaltungsarbeiten zur Erhaltung des Soll-Zustandes durchgeführt, jedoch keine aufwändigen baulichen oder technischen Modernisierungsmaßnahmen. Eine Sanierung des Daches wurde Anfang der 90er Jahre durchgeführt. Im Rahmen einer vorbereitenden Beauftragung wurde in 2012 festgestellt, welche Baumaßnahmen erforderlich sind, um das Gebäude unter energieeffizienten, bauaufsichtlichen und betriebsorganisatorischen Aspekten zukünftig nutzen zu können. Diese sind grob zu unterteilen in: 1.) Modernisierung des Gebäudes zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs und der Betriebskosten entsprechend der geltenden EnEV durch bauliche und anlagentechnische Maßnahmen. Bei den baulichen Maßnahmen geht es hierbei um die Wärmedämmung der Hüllflächen (Dach, Wände inklusive Fenster- und Türanlagen). 2.) Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes im Sinne des vorbeugenden Brandschutzes, wobei sowohl baulicher Brandschutz (Ertüchtigung bestehender Bauteile und Baumaterialien) als auch anlagentechnischer Brandschutz erforderlich sind sowie das Einrichten notwendiger Rettungswege und Notausgänge. 3.) Einbau von Wänden zur Abtrennung von Abstell-, Archiv-, Hausmeister- und Kopierräumen. 4.) Herstellung der Barrierefreiheit im Gebäudeinneren durch Einbau einer behindertengerechten WC-Anlage, eines Aufzugs zwischen Erd- und Untergeschoss, Rampen im Außenbereich zur Erschließung des Nebeneingangs im Untergeschoss. Die zu vergebenden Architektenleistungen sind auf Basis der vorliegenden Entwurfsplanung und des ermittelten Gesamtkostenrahmens in Höhe von rund 4,4 Mio. EUR brutto zu erbringen. Den Bewerbern werden die Arbeitsergebnisse der vorbereitenden Beauftragung auf der Homepage des Auftraggebers, Angabe des Pfades siehe unter
Abschnitt II.1.5), als
Information zur Verfügung gestellt. Die Bewerbung des Projektantenbüros an diesem Teilnahmewettbewerb ist ausgeschlossen. Die Gesamtmaßnahme soll in vier Bauabschnitten durchgeführt werden. Für den 1. Bauabschnitt sind bereits Fördermittel genehmigt mit der Maßgabe des Baubeginns bis zum 31.12.2013. Die anteiligen Kosten an den Gesamtkosten für den 1. Bauabschnitt dürfen maximal 850.000 EUR brutto betragen, da auf dieser Basis bereits Fördergelder bewilligt wurden. Bei der Erbringung der zu vergebenden Architektenleistungen ist außerdem zu beachten: Die Erstellung einer praktikablen Konzeption für die gesamte Baumaßnahme in Bezug auf die Bildung weiterer Bauabschnitte unter Beachtung des Gesamtkostenrahmens und unter Beachtung der Nutzung des Bürgerhauses; die Mitwirkung bei der bauabschnittsweisen Beantragung der Fördermittel; die fachliche und kostentechnische Abwägung darüber, ob eine Innen- oder eine Außendämmung der Fassade geplant werden soll. Der zeitliche Ablauf der Planungs- und Bauphase ist wie folgt vorgesehen: Beauftragung des Architekturbüros Ende September 2013 geplanter Baubeginn gemäß Zuwendungsbescheid für den 1. Bauabschnitt bis zum 31.12.2013, voraussichtliche Baufertigstellung der Gesamtmaßnahme bis Ende 2017; es wird also angestrebt, pro Jahr idealerweise einen Bauabschnitt zu realisieren, so dass alle Bauabschnitte zügig nacheinander ausgeführt werden.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): nein
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild Anlage 11 zu § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 5 bis 9. Die Stufen werden je Bauabschnitt wie folgt gebildet: Stufe 1: LP 5 Ausführungsplanung, Stufe 2: LP 6 Vorbereitung der Vergabe und LP 7 Mitwirkung bei der Vergabe, Stufe 3: LP 8 Objektüberwachung-Bauüberwachung und LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation. Die Erbringung von gegebenenfalls Leistungen aus den LP 3 und 4 ist in den Verhandlungsgesprächen noch zu erörtern. In diesem Fall wäre eine solche Beauftragung der Stufe 1 voranzustellen. Die vorstehenden Leistungen werden je Bauabschnitt stufenweise beauftragt, wenn die erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen für die weitere Realisierung des Planungs- und Bauvorhabens vorliegen und eine bestandskräftige Zusage der für die weitere Realisierung des Planungs- und Bauvorhabens erforderlichen Förder- und Finanzmittel gegeben ist. Geschätzter Wert ohne MwSt: 200 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: siehe
Abschnitt II.2.1)
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen von mindestens 1.000.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden und von mindestens 2.000.000 EUR für Personenschäden nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projektes als Einzeldeckung zur Verfügung stehen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: HOAI 2009 – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Rechtsform mit gesamtschuldnerischer Haftung und bevollmächtigtem Vertreter.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 2. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Die Gemeinschaft hat in einer Erklärung zum Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Gemeinschaft zu benennen und eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu bezeichnen. Die Erklärung muss angeben, dass alle Mitglieder der Gemeinschaft als Gesamtschuldner haften. Sie muss von allen Mitgliedern der Gemeinschaft unterzeichnet sein, eine Vertretung ist nicht ausreichend. 3. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF. 4. Erklärung oder Angaben des Bewerbers nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen). 5. Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen. 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß §19 (1) VOF oder nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L 271 S. 18), zuletzt geändert am 24.3.2011, für den Architekten des Architekturbüros, der die Leistung tatsächlich erbringen soll. 7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. nachweisen. 8. Der Auftraggeber behält sich vor, die Vorlage der in Ziffer 1. und 3. bis 7. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmen zu einem späteren Zeitpunkt zu verlangen, soweit diese nicht bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind. Er behält sich ferner vor, die Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmen zu verlangen. 9. Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 1. bis 8. sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1. bis 8. nicht oder nicht vollständig vorgelegt, kann dies unter den Voraussetzungen nach
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen
unter Ziffer 4. zum Ausschluss führen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, die durch Eigenerklärung zu führen sind. 1. Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten drei Jahren (2010, 2011 und 2012) für Leistungen von Objektplanungen für Gebäude. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 400.000 EUR netto erforderlich. Bei Umsatz <400.000 EUR netto werden 4 Punkte erteilt, bei Umsatz <300.000 EUR netto werden 3 Punkte erteilt, bei Umsatz <200.000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz <100.000 EUR netto werden 1 Punkte erteilt, bei Umsatz < 50.000 EUR netto werden 0 Punkte erteilt. 2. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter im Bewerberbüro in den letzten drei Jahren (2010, 2011, 2012). Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine durchschnittliche Beschäftigtenzahl von mindestens 5 Mitarbeitern erforderlich. Bei 4 Mitarbeitern werden 4 Punkte erteilt, bei 3 Mitarbeitern werden 3 Punkte erteilt, bei 2 Mitarbeitern werden 2 Punkte erteilt, bei 1 Mitarbeiter wird 1 Punkt erteilt, bei 0 Mitarbeitern werden 0 Punkte erteilt. 3. Durchschnittliche Zahl der Führungskräfte (Inhaber oder Partner oder leitende Mitarbeiter) im Bewerberbüro in den letzten drei Jahren (2010, 2011, 2012). Es können maximal 8 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine durchschnittliche Zahl von mindestens 2 Führungskräften erforderlich. Bei 1 Führungskraft werden 4 Punkte erteilt. 4. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben der Ziffern 1. bis 3.: 4.1 Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften aus Architekturbüros gilt, dass für die Eignungsnachweise /-angaben unter den Ziffern 1. bis 3. getrennte Angaben verlangt werden. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffern 1. bis 3. addiert. 4.2 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 3. keine Angaben macht, keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten (siehe ergänzende Information unter
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen unter Ziffer 4.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Umbau oder Modernisierung einer Versammlungsstätte (z. B. Bürgerhaus, Stadt- oder Kongresshalle, Kulturzentrum, kulturelles Gemeindezentrum, Mehrzweck- oder Versammlungsgebäude), Leistungserbringungszeitraum ab 01.01.2008. Es sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu machen: Projektbezeichnung, Bauherr mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Bauwerkskosten brutto, Projektleiter und Bauleiter im Büro, Auflistung der erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen und Leistungszeiträumen, Termin des Planungsbeginns, des Baubeginns und der Fertigstellung (Tag der Inbetriebnahme) des Gebäudes. Es können insgesamt maximal 30 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des definierten Leistungserbringungszeitraums werden 0 Punkte erteilt. 1.1 Für die erzielten Bauwerkskosten brutto (KG 300+400) können maximal 12 Punkte von 30 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung von 12 Punkten sind mindestens 2.000.000,00 EUR brutto Bauwerkskosten erforderlich. Bei Bauwerkskosten <2.000.000 EUR brutto werden 9 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <1.500.000 EUR brutto werden 6 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <1.000.000 EUR brutto werden 3 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <500.000 EUR brutto wird 1 Punkt erteilt. 1.2 Für den erbrachten Leistungsumfang können maximal 8 Punkte von 30 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung von 8 Punkten sind die erbrachten Leistungen der Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 gemäß § 33 der HOAI (Gesamtleistungsbild 100%) erforderlich. Einzelleistungen werden je Bewertung / Prozentpunkte gemäß HOAI bepunktet und addiert; also LP 1 bis 9 = 100 von 100 Prozentpunkten und zum Beispiel LP 1 bis 5 = 52 von 100 Prozentpunkten. Der Gesamtwert wird durch 12,5 dividiert. Für LP 1 bis 9 werden demnach 8 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt, für LP 1 bis 5 werden demnach 4,16 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt. Bezeichnung und Bewertung / Prozentpunkte der einzelnen Leistungsphasen gemäß § 33 HOAI: LP 1 Grundlagenermittlung 3 %, LP 2 Vorplanung 7 %, LP 3 Entwurfsplanung 11 %, LP 4 Genehmigungsplanung 6 %, LP 5 Ausführungsplanung 25 %, LP 6 Vorbereitung Vergabe 10 %, LP 7 Mitwirkung Vergabe 4 %, LP 8 Bauüberwachung 31 %, LP 9 Objektbetreuung Dokumentation 3 %. Es werden nur fertig erbrachte Leistungsphasen gewertet, wobei die Leistungsphase 8 mit dem Termin der Inbetriebnahme des Gebäudes als fertig erbracht gilt; Leistungen, die vor dem 01.01.2008 erbracht wurden, werden nicht gewertet. 1.3 Für den Termin der Fertigstellung (Inbetriebnahme) des Gebäudes können maximal 10 Punkte von 30 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes) in 2012 oder im Laufe 2013 erforderlich. Bei Fertigstellungsterminen früher als 2012 werden je Jahr 3 Punkte von der maximalen Punktzahl abgezogen; bei Fertigstellung in 2011 werden demnach 7 Punkte erteilt, bei Fertigstellung in 2010 werden 4 Punkte, bei Fertigstellung in 2009 wird 1 Punkt erteilt. Bei Fertigstellung (Inbetriebnahme) früher als der 1.1.2009 werden 0 Punkte erteilt. Bei vorgesehenem Fertigstellungstermin (Inbetriebnahme) später als der 31.12.2013 werden 0 Punkte erteilt. 2. Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Ein beliebiges Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber, Leistungserbringungszeitraum ab 01.01.2008. Es sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu machen: Projektbezeichnung, Bauherr mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Bauwerkskosten brutto, Projektleiter und Bauleiter im Büro, Auflistung der erbrachten Leistungen nach Leistungsphasen und Leistungszeiträumen, Termin des Planungsbeginns, des Baubeginns und der Fertigstellung (Tag der Inbetriebnahme) des Gebäudes. Es können insgesamt maximal 22 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des definierten Leistungserbringungszeitraums werden 0 Punkte erteilt. Bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.2 (siehe unten) abweichen oder deren Eigenschaft als „öffentlicher Auftraggeber“ im Sinne von § 98 GWB nicht nachgewiesen ist, werden 0 Punkte erteilt. 2.1 Für die erzielten Bauwerkskosten brutto (KG 300+400) können maximal 8 Punkte von insgesamt 22 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung von 8 Punkten sind mindestens 2.000.000,00 EUR brutto Bauwerkskosten erforderlich. Bei Bauwerkskosten <2.000.000 EUR brutto werden 6 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <1.500.000 EUR brutto werden 4 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <1.000.000 EUR brutto werden 2 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten < 500.000 EUR brutto werden 0 Punkte erteilt. 2.2 Für den erbrachten Leistungsumfang können maximal 8 Punkte von insgesamt 22 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung von 8 Punkten sind die erbrachten Leistungen der Leistungsphasen (LP) 1-9 gemäß § 33 der HOAI (Gesamtleistungsbild 100%) erforderlich. Einzelleistungen werden je Bewertung / Prozentpunkte gemäß HOAI bepunktet und addiert; also LP 1 bis 9 = 100 von 100 Prozentpunkten und zum Beispiel LP 1 bis 5 = 52 von 100 Prozentpunkten. Der Gesamtwert wird durch 12,5 dividiert. Für LP 1 bis 9 werden demnach 8 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt, für LP 1 bis 5 werden demnach 4,16 Punkte von maximal 8 Punkten erteilt. Bezeichnung und Bewertung / Prozentpunkte der einzelnen Leistungsphasen gemäß § 31 HOAI: LP 1 Grundlagenermittlung 3 %, LP 2 Vorplanung 7 %, LP 3 Entwurfsplanung 11 %, LP 4 Genehmigungsplanung 6 %, LP 5 Ausführungsplanung 25 %, LP 6 Vorbereitung Vergabe 10 %, LP 7 Mitwirkung Vergabe 4 %, LP 8 Bauüberwachung 31 %, LP 9 Objektbetreuung Dokumentation 3. Es werden nur fertig erbrachte Leistungsphasen gewertet, wobei die Leistungsphase 8 mit dem Termin der Inbetriebnahme des Gebäudes als fertig erbracht gilt; Leistungen, die vor dem 01.01.2008 erbracht wurden, werden nicht gewertet. 2.3 Für den Termin der Fertigstellung (Inbetriebnahme) des Gebäudes können maximal 6 Punkte von insgesamt 22 Punkten erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes) in 2012 oder im Laufe 2013 erforderlich. Bei Fertigstellungsterminen früher als 2012 werden je Jahr 1,5 Punkte von der maximalen Punktzahl abgezogen; bei Fertigstellung in 2011 werden 4,5 Punkte erteilt, bei Fertigstellung in 2010 werden 3 Punkte erteilt, bei Fertigstellung in 2009 werden 1,5 Punkte erteilt, bei Fertigstellung (Inbetriebnahme) früher als der 1.1.2009 werden 0 Punkte erteilt. Bei vorgesehenem Fertigstellungstermin (Inbetriebnahme) später als der 31.12.2013 werden 0 Punkte erteilt. 3. Weitere Referenzprojekte: Kurzdarstellung von Projekten, die der Bewerber geplant und deren Ausführung er überwacht hat: Beliebige Gebäude, bei deren Planung und Ausführung die Energieeffizienz im Vordergrund stand. Es werden nur Projekte gewertet, die im Zusammenspiel von Gebäudekonzeption und Anlagentechnik einen um mindestens 30% gegenüber dem Energiestandard EnEV 2009 verbesserten Energiestandard aufweisen und deren Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes) spätestens im Laufe 2013 erfolgt. Projekte mit geringerem Energiestandard oder vorgesehenem Fertigstellungstermin (Inbetriebnahme) später als der 31.12.2013 werden nicht gewertet. Es sind die folgenden projektbezogenen Angaben zu machen: Projektbezeichnung, Bauherr mit Adresse, Ansprechpartner und Telefonnummer, Termin der Fertigstellung (Inbetriebnahme des Gebäudes). Es können maximal 6 Punkte (je Referenzprojekt 1 Punkt von 6 Punkten) erreicht werden. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 4. Technische Leitung: 4.1 Angaben zu Name, Qualifikation und Projekt- sowie Berufserfahrung des vorgesehenen Projektleiters. Insgesamt können maximal 12 Punkte erreicht werden. a) Berufserfahrung (maximal 6 Punkte): Bei einer Berufserfahrung von mindestens 12 Jahren werden 6 Punkte erreicht. Bei einer Berufserfahrung von mindestens 8-11 Jahren werden 3 Punkte erteilt. Bei einer Berufserfahrung von weniger als 8 Jahren wird 1 Punkt erteilt. b) Realisierung vergleichbarer Projekte (maximal 6 Punkte): Je Projekt (Versammlungsstätten oder Projekte öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB) wird 1 Punkt erteilt. Für den vorgesehenen Projektleiter gelten die folgenden Mindestbedingungen: Vorlage des Nachweises über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß
Abschnitt III.2.1 Ziffer 6. sowie
Vorlage einer Eigenerklärung von der entsprechenden Person über die Anzahl der Jahre an Berufserfahrung. Die einzeln unter a) und b) zu erzielenden Punkte werden addiert. Bei fehlenden Angaben, bei fehlenden Erklärungen, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden jeweils 0 Punkte erteilt, ebenso bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.2 (siehe unten) abweichen oder deren Eigenschaft als „öffentlicher Auftraggeber“ im Sinne von § 98 GWB nicht nachgewiesen ist, werden 0 Punkte erteilt. Bei Fehlen der Mindestbedingungen werden 0 Punkte erteilt. 4.2 Angaben zu Name, Qualifikation und Projekt- sowie Berufserfahrung des vorgesehenen Bauleiters. Insgesamt können maximal 12 Punkte erreicht werden. a) Berufserfahrung (maximal 6 Punkte): Bei einer Berufserfahrung von mindestens 12 Jahren werden 6 Punkte erreicht. Bei einer Berufserfahrung von mindestens 8-11 Jahren werden 3 Punkte. Bei einer Berufserfahrung von weniger als 8 Jahren wird 1 Punkt erteilt. b) Realisierung vergleichbarer Projekte (maximal 6 Punkte): Je Projekt (Versammlungsstätten oder Projekte öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 98 GWB) wird 1 Punkt erteilt. Für den vorgesehenen Bauleiter gelten die folgenden Mindestbedingungen: Vorlage des Nachweises über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß
Abschnitt III.2.1 Ziffer 6 oder
„Ingenieur“ gemäß § 19 (2) VOF sowie Vorlage einer Eigenerklärung von der entsprechenden Person über die Anzahl der Jahre an Berufserfahrung. Die einzeln unter a) und b) zu erzielenden Punkte werden addiert. Bei fehlenden Angaben, bei fehlenden Erklärungen, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden jeweils 0 Punkte erteilt, ebenso bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.2 (siehe unten) abweichen oder deren Eigenschaft als „öffentlicher Auftraggeber“ im Sinne von § 98 GWB nicht nachgewiesen ist, werden 0 Punkte erteilt. Bei Fehlen der Mindestbedingungen werden 0 Punkte erteilt. 5. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben 1. bis 4.: 5.1 Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und die Darstellung der technischen Leitung aus den beteiligten Architekturbüros insgesamt nachgewiesen werden. 5.2 Referenzprojekt 2 und muss von einem öffentlichen Auftraggeber beauftragt sein. Unter den Ziffern 4.1 und 4.2 können Projekte von öffentlichen Auftraggebern vorgelegt werden. Mit „öffentlicher Auftraggeber“ sind Auftraggeber im Sinne des § 98 Nr. 1 GWB gemeint, z.B.: Bund, Länder, Regierungsbezirke, Landkreise, kreisfreie Städte, Gemeinden, Verbandsgemeinden und rechtlich unselbständige Eigenbetriebe der Gemeinden oder der Länder. Werden Projekte von anderen juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts im Sinne des § 98 Nr. 2 und Nr. 3 GWB vorgelegt, so ist die erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ durch den Bewerber nachzuweisen. Der Nachweis ist erbracht, wenn eine Bestätigung des Auftraggebers vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass der Auftraggeber die Voraussetzungen im Sinne einer der Tatbestände des § 98 Nr. 2 oder Nr. 3 GWB erfüllt. 5.3 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 zu den Ziffern 1. und 2. ist jeweils ein Projektdatenblatt mit Darstellungen von Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Erläuterung des Projektes beizufügen, das nicht gestalterisch/technisch bewertet wird, sondern das als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dient. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. Bei widersprüchlichen Angaben zu nachgefragten Projektdaten zwischen Bewerberbogen und Projektdatenblatt werden 0 Punkte erteilt. Bei den vorzulegenden Referenzprojekten 1 und 2 zu den Ziffern 1. und 2. muss es sich um unterschiedliche Projekte handeln. 5.4 Bei den unter Ziffer 3. anzugebenden Referenzprojekten kann es sich um Referenzprojekte handeln, die mit den unter den Ziffern 1. und 2. genannten Referenzprojekten identisch sind. 5.5 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten (siehe ergänzende Information unter
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen unter Ziffer 4.).
5.6 Das Ergebnis der unter
Abschnitt III.2.2) und 3) beschriebenen
Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 3 – 5 Bewerber zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen werden. Die Verhandlungsgespräche werden voraussichtlich am 30.08.2013 geführt. 5.7 Referenzen von anderen Unternehmen als dem Bewerberunternehmen („verwandte Unternehmen“, Vorgängerunternehmen, „Fremdfirmen“) werden nur dann gewertet, wenn eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren, und den Mitarbeitern des Bewerberunternehmens besteht und mit dem Teilnahmeantrag nachgewiesen wird, welche Personen an der Durchführung der Referenzaufträge beteiligt waren, auf die sich diese Referenzen beziehen. Nur soweit eine weitgehende Identität zwischen den Personen, die für die Referenzaufträge zuständig waren, und den Mitarbeitern des Bewerber festgestellt werden kann, können die Referenzen des anderen Unternehmens berücksichtigt werden.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Zur Bewerbung sind alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen zugelassen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß §19 (1) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L 271 S. 18), zuletzt geändert am 24.3.2011, gewährleistet ist. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Die für die Durchführung der Aufgabe benannte verantwortliche Person muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung aufgrund der Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers für das konkrete Projekt.. Gewichtung 20 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung anhand der Darstellung der geplanten Büroorganisation für das konkrete Projekt.. Gewichtung 20 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Terminsicherheit in der Planungs- und Ausführungsphase.. Gewichtung 10 4. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Kostensicherheit in der Planungs- und Ausführungsphase.. Gewichtung 20 5. Honorarangebot nach HOAI.. Gewichtung 20 6. Angebot zu Umbau- und Modernisierungszuschlag gemäß § 35 HOAI.. Gewichtung 5 7. Angebot zu Nebenkosten gemäß § 14 HOAI.. Gewichtung 5
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
VOF-Architektenleistung / Umbau Bürgerhaus – nicht öffnen!
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
18.7.2013 - 10:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
1. Die Entscheidung über die Vergabe wird durch den Stadtrat der Stadt Wirges getroffen. 2. Der Auftraggeber behält sich vor, zu einem geeigneten Zeitpunkt eine Gesamtkostenobergrenze festzulegen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wird diese bei rund 4,4 Mio. Euro brutto liegen. Der zukünftige Auftragnehmer wird die noch festzulegende Gesamtkostenobergrenze einzuhalten haben. 3. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerbungsbogens, Pfad siehe unter Abschnitt
II.1.5). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht
zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Bewerberinformationen zum Bewerbungsverfahren (z. B. die Beantwortung von Rückfragen) werden fortlaufend auf der Homepage geführt, Pfad siehe unter
Abschnitt II.1.5). Die
Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach – einmal als Ausdruck (Papierform) unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf CD-ROM) – abzugeben. Sollten die beiden Bewerbungsunterlagen, Papierform und digitale Form, unterschiedlichen Inhalts sein, wird der Auslober die Papierform seiner Bewertung zugrundelegen. 4. Falls der Bewerber zu
Abschnitt III.2.1) Ziffern 1. bis 8., zu
Abschnitt III.2.2) Ziffern 1. und 2., zu Abschnitt III.2.3) Ziffern 1. bis
4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, erfolgt eine Aufforderung der Vergabestelle, fehlende Angaben bzw. Nachweise nachzureichen. Kommt der Bewerber dieser Aufforderung der Vergabestelle zur Nachreichung von Angaben oder Nachweisen nicht nach, führt dies in den Fällen von
Abschnitt III.2.1) zwingend zum Ausschluss. In den Fällen von
Abschnitt III.2.2) und 3) führt das Fehlen von Unterlagen nicht zum
Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des Architekturbüros bzw. - im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft - über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Architekturbüros. 5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter
Abschnitt IV.3.1)
angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen. Anträge per Telefon, Fax und Email sind nicht zulässig. 6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per Email oder Fax an die unter I.1) genannte Anschrift entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per Email oder Fax bearbeitet. Rückfragen können bis spätestens 15.07.2013 (12 Uhr) gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 101 a GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Architekturbüros. Ergänzend zu IV.2.1) Zuschlagskriterien: 1. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung aufgrund der Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers für das konkrete Projekt. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Erwartet wird die Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers in Bezug auf die Darstellung von möglichen Bauabschnitten, die eine Teilnutzung auch während der Bauphase ermöglichen, die Darstellung von baulichen Maßnahmen zur Optimierung der Energieeffizienz und die Darstellung der Betriebsorganisation unter Beachtung des Kostenrahmens. Es werden keine ausgearbeiteten Alternativvorschläge erwartet, sondern die Auseinandersetzung auf Basis des vorliegenden Arbeitsergebnisses. Bewertet wird, ob die Auseinandersetzung des Bieters mit den Projektzielen des Auftraggebers eine ausreichende Qualität für die konkrete Projektumsetzung erwarten lässt. 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung anhand der Darstellung der geplanten Büroorganisation für das konkrete Projekt. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Erwartet wird die Darstellung der vernetzten Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber, Architekt und den an der Planung fachlich Beteiligten sowie die Darstellung der gewählten Maßnahmen zur Optimierung des Planungs- und Bauablaufs. Bewertet wird, ob die geplante Büroorganisation in der Planungs- und Ausführungsphase eine ausreichende Qualität für die konkrete Projektumsetzung erwarten lässt. 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Terminsicherheit in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Erwartet wird die Auseinandersetzung des Bieters mit dem vorliegenden Terminplan des Auftraggebers. Es sollen Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung der Termine in der Planungs- und Ausführungsphase dargestellt werden, die vom Bewerberbüro bevorzugt eingesetzt werden. Bewertet wird, ob die dargestellten Steuerungsinstrumente und Methoden eine ausreichende Terminsicherheit für die konkrete Projektumsetzung erwarten lassen. 4. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Kostensicherheit in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Erwartet wird die Auseinandersetzung des Bieters mit dem vorliegenden Kostenrahmen des Auftraggebers. Es sollen Steuerungsinstrumenten und Methoden zur Sicherstellung der Kosten in der Planungs- und Ausführungsphase dargestellt werden, die vom Bewerberbüro bevorzugt eingesetzt werden. Bewertet wird, ob die dargestellten Steuerungsinstrumente und Methoden des Büros eine ausreichende Kostensicherheit für die konkrete Projektumsetzung erwarten lassen. 5. Honorarangebot nach HOAI. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Leistungen Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild Anlage 11 zu § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 5 bis 9 für die Modernisierungs - und Umbaumaßnahme des Bürgerhauses. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.1 zur HOAI von Honorarzone III und von anrechenbaren Kosten in Höhe von rd. 2,4 Mio. EUR netto auszugehen. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Die vorgelegten Angebote werden in eine Rangfolge gebracht. Das günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl (5 Punkte). Das höchste Angebot erhält 0 Punkte. Für die zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Angebot liegenden Angebote wird eine zwischen 0 und 5 Punkten liegende interpolierte Punktzahl erteilt. Gleich hohen Angeboten wird der gleiche Rang und somit die gleiche Punktzahl erteilt. 6. Angebot zu Umbau- und Modernisierungszuschlag gemäß § 35 HOAI. Der Auftraggeber erwartet die Angebotsformulierung in Form eines Faktors (%-Satz) in Bezug auf das Honorar für die Leistungsphasen 3 - 9. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Die vorgelegten Angebote werden in eine Rangfolge gebracht. Das günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl (5 Punkte). Das höchste Angebot erhält 0 Punkte. Für die zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Angebot liegenden Angebote wird eine zwischen 0 und 5 Punkten liegende interpolierte Punktzahl erteilt. Gleich hohen Angeboten wird der gleiche Rang und somit die gleiche Punktzahl erteilt. 7. Angebot zu Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung und erwartet die Angebotsformulierung in Form eines Faktors (%-Satz) in Bezug auf das um den Umbau- und Modernisierungszuschlag erhöhte Honorar für die Leistungsphasen 5 - 9. Es ist von einer 2-fachen Anzahl der Vervielfältigungen in Papierform auszugehen, zusätzlich wird die Übergabe von digitalen Daten erwartet. Das Angebot für die Fahrtkilometer ist in die vorgenannte Pauschale einzurechnen. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Die vorgelegten Angebote werden in eine Rangfolge gebracht. Das günstigste Angebot erhält die maximale Punktzahl (5 Punkte). Das höchste Angebot erhält 0 Punkte. Für die zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Angebot liegenden Angebote wird eine zwischen 0 und 5 Punkten liegende interpolierte Punktzahl erteilt. Gleich hohen Angeboten wird der gleiche Rang und somit die gleiche Punktzahl erteilt.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie- und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Fax: +49 6131162113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß § 107 Abs. 1 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit - der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie- und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Fax: +49 6131162113
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17.6.2013
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