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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Ranschbach (ID:7149032)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
7149032
Region:
76829 Ranschbach
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.05.2012
Frist Vergabeunterlagen:
04.06.2012
Frist Angebotsabgabe:
04.06.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Architektenleistungen zum Umbau, der Modernisierung und der Instandsetzung sowie der Fassadenmodernisierung der Berufsbildenden Schule in Landau. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphase (LP) 4 bis 9. Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.landau.de unter der Rubrik „bürgernah“ / „Ausschreibungen“ den Bewerberbogen zum Download bereit. Informationen zum Projekt wie Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan und die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projektantenbüros sind ebenso auf der Homepage der Vergabestelle unter der vorgenannten Rubrik hinterlegt. Die Berufsbildende Schule in Landau wurde in den Jahren 1966 bis 1969 in der August-Croissant-Straße, im sogenannten Malerviertel der Stadt Landau gebaut. Sie ist mit einer Bruttogrundfläche von 16.425 m2 und mehr als 2.500 Schülern heute immer noch die größte Schule in Landau. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus drei Schulgebäuden (Bauteil B, Bauteil C, Bauteil D), einem Verwaltungsbau (Bauteil A), einer Aula (Bauteil E) und den Werkstätten (Bauteil W) sowie einem Garagen- / Fahrrädergebäude (Bauteil F). Alle Gebäudeteile (außer F) sind über weitläufige Flure (Bauteil A-E, Bauteil A-E-D) miteinander verbunden. Mit Ausnahme der Werkstätten (Bauteil W) sind die Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Mängel auf. Das Gebäudemanagement der Stadt Landau beabsichtigt deshalb, die Berufsbildende Schule insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik anzupassen. Hierzu sind die Ergebnisse der Objektplanung für Gebäude der vorliegenden Entwurfsplanung in ausführungsreife Planung umzusetzen und auszuführen. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung der Berufsbildenden Schule als wesentliches Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei werden die um 30 % verbesserten Werte der EnEV 2009 für Neubauten als Leitwerte gesetzt. Der Auftrag kann grob in die folgenden Leistungen gegliedert werden: 1. Umbaumaßnahmen: — Bei dem Verwaltungsbau (Bauteil A) soll das Raumkonzept durch Verbesserung des A/V–Verhältnisses (Oberfläche zu Volumen) optimiert werden, indem Gebäudeeinschnitte baulich ergänzt werden, z. B. der überbaute Eingangsbereich wird dem geschlossenen Foyer zugeschlagen. Insgesamt können durch die baulichen Ergänzungen auch fehlende Räume für die Schulleitung und für die Aufenthaltsbereiche der Schüler geschaffen werden, — Im kaufmännischen Trakt (Bauteil B) ist die behindertengerechte Erschließung aller Gebäude durch den Einbau eines Aufzuges gemäß DIN 18040 sicherzustellen, — Ferner ist die zentrale Sanitäranlage im kaufmännischen (Bauteil B) durch Umbau zu optimieren, — Durch Rückbau einzelner Zwischenwände sollen größere Fach- und Unterrichtsräume zugeschnitten werden. Ebenso gehören die folgenden Anpassungen im Brandschutzkonzept unter die Umbaumaßnahmen: — Herstellen neuer Brandabschnitte durch Einbau zusätzlicher Brandschutztüren und Brandschutzdecken in Fluchtwegen, — Schaffen neuer Notausgänge und Fluchttreppen für den Verwaltungsbau (Bauteil A) und die Aula (Bauteil E), — Ergänzen der Flurtrennwände zu den Sälen im Bereich der Garderobenschränke in der Brandschutzklasse F 30, — Beschilderung nach Fluchtwegeplan, — Ertüchtigung der Gebäude und aller Einrichtungen entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften (Sicherheitsverglasungen, Erhöhung der Treppengeländer, rutschsichere Bodenbeläge, Schallschutz usw.). 2. Modernisierungsmaßnahmen: — Thermische Entkoppelung ungedämmter Bauteile vom „warmen“ Baukörper, — Betonsanierung an den Außenfassaden, — Freilegen und Dämmen der Kelleraußenwände bis zu den Fundamentsohlen mit klassischer Perimeterdämmung, — Aufbau einer Außenwandbekleidung als hinterlüftete Fassade mit einer 30 cm starken Wärmedämmung, wetterseitiger Abschluss mit großflächigen Zementfaser-Fassadenplatten, — Einbau von feststehenden 3 Scheibenverglasung in Holz-Alu-Elementen, Lüftungsflügel mit farbigen Paneels, — Einbau eines Sonnenschutzes in den Ost-, West- und Südfassaden mit außenliegenden Raffstores und Lichtlenklamellen zur optimierten Nutzung des Tageslichts, — Erneuerung der Außentüren mit Elementen aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen, — Rückbau der Glasbaustein-Verglasungen der Treppenhäuser und Einbau einer Festverglasung in Pfosten-Riegel-Konstruktion, — Dämmung der obersten Geschossdecken, — Dämmung der Fußböden im Keller durch Einbau einer gering auftragenden Fußbodendämmung unter den Bodenbelägen sowie zum Teil Estricharbeiten, — Einbau einer neuen Schließanlage. 3. Instandsetzungsmaßnahmen: — Rückbau der schallharten Unterdecken und Einbau von Akustikdecken entsprechend den Vorgaben der Schulbaurichtlinien, — Austausch der PVC-Bodenbeläge gegen Linoleumbeläge, — Erneuerung der Wand- und Bodenbeläge in den Sanitärräumen, — Überarbeiten der Wandbeläge nach umfassenden Installationsarbeiten (Putz- und Malerarbeiten), — Aufrüsten und Überarbeiten aller Türen und Zargen zu dicht schließenden Elementen, — Überarbeiten der Garderoben, Einbauschränke, Handläufe und sonstigen Einrichtungen (Schreinerarbeiten), — Instandsetzung der Sanitäranlagen im Verwaltungstrakt (Bauteil A) und im gewerblichen Trakt (Bauteil D), — Instandsetzung der Metalldacheindeckungen. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist von der Vergabestelle derzeit wie folgt vorgesehen: Die Gesamtkosten der noch ausstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 mit rund 17,7 Mio. Euro brutto berechnet. Die Fortführung der Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in 3 Bauabschnitte gegliedert. Dabei soll ein jährliches Bauvolumen von rund 2,0 Mio. Euro brutto umgesetzt werden. Die Ausführung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb, weshalb die Bautätigkeiten im Wesentlichen auf die Sommerferien zu konzentrieren sind. Die Bauabschnittsbildung ist wie folgt geplant: 2012 – 2014 Bauteile B und E, 2015 – 2018 Bauteile A und D, 2019 – 2020 Bauteil C, Verbindungsbauteile A-D, A-E-D, Anbau Bauteil B und Bauteil F. Es ist nicht auszuschließen, dass in 2013 die Maßnahme ausgesetzt wird. Wegen ihrer ökologischen und ökonomischen Abhängigkeiten konnten die mit der Modernisierung verfolgten Ziele zu Beginn der Maßnahme nicht klar definiert werden. Auch waren der Umfang und die Kosten zu Beginn der Planung nicht bezifferbar. Um die Grundlagen für erste Entscheidungen zu schaffen, hat das Gebäudemanagement die ersten drei Leistungsphasen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude § 33 und Fachplanung Technische Ausrüstung § 53 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vergeben. Einzelmaßnahmen, darunter die energetische Sanierung der Fassaden des kaufmännischen Traktes (Bauteil B, 3 Fassaden) und die Fassaden des Werkstattgebäudes (Bauteil W) wurden zur Förderung aus dem Konjunkturpaket II angemeldet und bereits geplant und ausgeführt.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  145140-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Landau in der Pfalz
Marktstraße 50
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
76829 Landau in der Pfalz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 634113-1600
E-Mail: Zentrale-vergabestelle@landau.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.landau.de
Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Architektenleistungen zum Umbau, der Modernisierung und der Instandsetzung sowie der Fassadenmodernisierung der Berufsbildenden Schule in Landau. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphase (LP) 4 bis 9. Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.landau.de unter der Rubrik „bürgernah“ / „Ausschreibungen“ den Bewerberbogen zum Download bereit. Informationen zum Projekt wie Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan und die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projektantenbüros sind ebenso auf der Homepage der Vergabestelle unter der vorgenannten Rubrik hinterlegt.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt. NUTS-Code DEB33
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Berufsbildende Schule in Landau wurde in den Jahren 1966 bis 1969 in der August-Croissant-Straße, im sogenannten Malerviertel der Stadt Landau gebaut. Sie ist mit einer Bruttogrundfläche von 16.425 m2 und mehr als 2.500 Schülern heute immer noch die größte Schule in Landau. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus drei Schulgebäuden (Bauteil B, Bauteil C, Bauteil D), einem Verwaltungsbau (Bauteil A), einer Aula (Bauteil E) und den Werkstätten (Bauteil W) sowie einem Garagen- / Fahrrädergebäude (Bauteil F). Alle Gebäudeteile (außer F) sind über weitläufige Flure (Bauteil A-E, Bauteil A-E-D) miteinander verbunden. Mit Ausnahme der Werkstätten (Bauteil W) sind die Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Mängel auf. Das Gebäudemanagement der Stadt Landau beabsichtigt deshalb, die Berufsbildende Schule insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik anzupassen. Hierzu sind die Ergebnisse der Objektplanung für Gebäude der vorliegenden Entwurfsplanung in ausführungsreife Planung umzusetzen und auszuführen. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung der Berufsbildenden Schule als wesentliches Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei werden die um 30 % verbesserten Werte der EnEV 2009 für Neubauten als Leitwerte gesetzt. Der Auftrag kann grob in die folgenden Leistungen gegliedert werden: 1. Umbaumaßnahmen: — Bei dem Verwaltungsbau (Bauteil A) soll das Raumkonzept durch Verbesserung des A/V–Verhältnisses (Oberfläche zu Volumen) optimiert werden, indem Gebäudeeinschnitte baulich ergänzt werden, z. B. der überbaute Eingangsbereich wird dem geschlossenen Foyer zugeschlagen. Insgesamt können durch die baulichen Ergänzungen auch fehlende Räume für die Schulleitung und für die Aufenthaltsbereiche der Schüler geschaffen werden, — Im kaufmännischen Trakt (Bauteil B) ist die behindertengerechte Erschließung aller Gebäude durch den Einbau eines Aufzuges gemäß DIN 18040 sicherzustellen, — Ferner ist die zentrale Sanitäranlage im kaufmännischen (Bauteil B) durch Umbau zu optimieren, — Durch Rückbau einzelner Zwischenwände sollen größere Fach- und Unterrichtsräume zugeschnitten werden. Ebenso gehören die folgenden Anpassungen im Brandschutzkonzept unter die Umbaumaßnahmen: — Herstellen neuer Brandabschnitte durch Einbau zusätzlicher Brandschutztüren und Brandschutzdecken in Fluchtwegen, — Schaffen neuer Notausgänge und Fluchttreppen für den Verwaltungsbau (Bauteil A) und die Aula (Bauteil E), — Ergänzen der Flurtrennwände zu den Sälen im Bereich der Garderobenschränke in der Brandschutzklasse F 30, — Beschilderung nach Fluchtwegeplan, — Ertüchtigung der Gebäude und aller Einrichtungen entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften (Sicherheitsverglasungen, Erhöhung der Treppengeländer, rutschsichere Bodenbeläge, Schallschutz usw.). 2. Modernisierungsmaßnahmen: — Thermische Entkoppelung ungedämmter Bauteile vom „warmen“ Baukörper, — Betonsanierung an den Außenfassaden, — Freilegen und Dämmen der Kelleraußenwände bis zu den Fundamentsohlen mit klassischer Perimeterdämmung, — Aufbau einer Außenwandbekleidung als hinterlüftete Fassade mit einer 30 cm starken Wärmedämmung, wetterseitiger Abschluss mit großflächigen Zementfaser-Fassadenplatten, — Einbau von feststehenden 3 Scheibenverglasung in Holz-Alu-Elementen, Lüftungsflügel mit farbigen Paneels, — Einbau eines Sonnenschutzes in den Ost-, West- und Südfassaden mit außenliegenden Raffstores und Lichtlenklamellen zur optimierten Nutzung des Tageslichts, — Erneuerung der Außentüren mit Elementen aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen, — Rückbau der Glasbaustein-Verglasungen der Treppenhäuser und Einbau einer Festverglasung in Pfosten-Riegel-Konstruktion, — Dämmung der obersten Geschossdecken, — Dämmung der Fußböden im Keller durch Einbau einer gering auftragenden Fußbodendämmung unter den Bodenbelägen sowie zum Teil Estricharbeiten, — Einbau einer neuen Schließanlage. 3. Instandsetzungsmaßnahmen: — Rückbau der schallharten Unterdecken und Einbau von Akustikdecken entsprechend den Vorgaben der Schulbaurichtlinien, — Austausch der PVC-Bodenbeläge gegen Linoleumbeläge, — Erneuerung der Wand- und Bodenbeläge in den Sanitärräumen, — Überarbeiten der Wandbeläge nach umfassenden Installationsarbeiten (Putz- und Malerarbeiten), — Aufrüsten und Überarbeiten aller Türen und Zargen zu dicht schließenden Elementen, — Überarbeiten der Garderoben, Einbauschränke, Handläufe und sonstigen Einrichtungen (Schreinerarbeiten), — Instandsetzung der Sanitäranlagen im Verwaltungstrakt (Bauteil A) und im gewerblichen Trakt (Bauteil D), — Instandsetzung der Metalldacheindeckungen. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist von der Vergabestelle derzeit wie folgt vorgesehen: Die Gesamtkosten der noch ausstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 mit rund 17,7 Mio. Euro brutto berechnet. Die Fortführung der Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in 3 Bauabschnitte gegliedert. Dabei soll ein jährliches Bauvolumen von rund 2,0 Mio. Euro brutto umgesetzt werden. Die Ausführung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb, weshalb die Bautätigkeiten im Wesentlichen auf die Sommerferien zu konzentrieren sind. Die Bauabschnittsbildung ist wie folgt geplant: 2012 – 2014 Bauteile B und E, 2015 – 2018 Bauteile A und D, 2019 – 2020 Bauteil C, Verbindungsbauteile A-D, A-E-D, Anbau Bauteil B und Bauteil F. Es ist nicht auszuschließen, dass in 2013 die Maßnahme ausgesetzt wird. Wegen ihrer ökologischen und ökonomischen Abhängigkeiten konnten die mit der Modernisierung verfolgten Ziele zu Beginn der Maßnahme nicht klar definiert werden. Auch waren der Umfang und die Kosten zu Beginn der Planung nicht bezifferbar. Um die Grundlagen für erste Entscheidungen zu schaffen, hat das Gebäudemanagement die ersten drei Leistungsphasen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude § 33 und Fachplanung Technische Ausrüstung § 53 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vergeben. Einzelmaßnahmen, darunter die energetische Sanierung der Fassaden des kaufmännischen Traktes (Bauteil B, 3 Fassaden) und die Fassaden des Werkstattgebäudes (Bauteil W) wurden zur Förderung aus dem Konjunkturpaket II angemeldet und bereits geplant und ausgeführt.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphase (LP) 4 bis 9, wobei für die Beauftragung die folgenden Stufen gelten: LP 4 Genehmigungsplanung, LP 5 Ausführungsplanung und LP 6 Vorbereitung der Vergabe und LP 7 Mitwirkung bei der Vergabe, LP 8 Objektüberwachung-Bauüberwachung, LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation. Geschätzter Wert ohne MwSt: rd. 890 000 EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Siehe unter VI.3) Sonstige Informationen. Voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen: in Monaten: 36 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen von mindestens 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden und von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden je mindestens 2-fach maximiert nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits- / Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: HOAI 2009 – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 2. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eine Vollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigen Mitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen. 3. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF. 4. Unabhängigkeitserklärung bzw. Angaben nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen). 5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen. 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß §19 (1) VOF für den Architekten des Architekturbüros, der die Leistung tatsächlich erbringen soll. 7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. nachweisen. 8. Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie die Angaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1., 3. bis 7. vorzulegen. 9. Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 1. bis 8. sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1. bis 8. nicht oder nicht vollständig vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2009, 2010 und 2011) für Leistungen von Objektplanungen für Gebäude. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 400 000 EUR netto erforderlich, bei Umsatz <400 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt, bei Umsatz <200 000 EUR netto wird 1 Punkt, bei fehlender Angabe 0 Punkte erteilt. 2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder Festangestellte) und technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 4 Personen - Führungskräfte (FK) plus technische Mitarbeiter (MA) - erforderlich. Bei in der Summe 3 Personen (FK plus MA) werden 2 Punkte erteilt, bei <3 Person wird 1 Punkt erteilt. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. 3. Organisationsschema bzw. Organigramm der derzeitigen Bürostruktur mit namentlicher Zuordnung der konkreten Führungskräfte (FK), technischen Mitarbeiter (MA) sowie Bauleiter (BL) und Angabe der Tätigkeitsbereiche. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein vollständiges und hinsichtlich der Organisation schlüssiges Organigramm vorzulegen. Für die Vollständigkeit werden 1,5 Punkte erteilt, für die Schlüssigkeit zusätzlich maximal 1,5 Punkte. Bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt. 4. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben der Ziffern 1. bis 3.: 4.1 Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften aus Architekturbüros gilt, dass für die Eignungsnachweise /- angaben unter Ziffer 1., 2. und 3. getrennte Angaben verlangt werden. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffer 1. und 2. addiert. Bei der Bewertung zu 3. wird ein Mittel aus der jeweiligen Einzelbewertung gebildet. 4.2 Die Darstellungen der notwendigen Informationen zu den Ziffern 2. und 3. sind auf Anlagen zum Bewerberbogen möglich. 4.3 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 3. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Modernisierung oder Umbau einer allgemein- oder berufsbildenden Schule bei laufendem Schulbetrieb für einen öffentlichen Auftraggeber / Wichtung 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) von min. 2 000 000 EUR brutto für die Modernisierung oder den Umbau und die Erbringung der Leistungsphasen (LP) 2 bis 8 gemäß §33 HOAI erforderlich. Bei Bauwerkskosten <2 000 000 EUR brutto werden bei vollem Leistungsbild 2,0 Punkte erteilt, bei Bauwerkskosten <1 000 000 EUR brutto wird bei vollem Leistungsbild 1 Punkt erteilt. Bei Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2 bis 8 entsprechend § 33 HOAI, entweder nur Planung (LP 2 bis 7, hiervon müssen dann mindestens drei Leistungsphasen vollständig erbracht worden sein) oder nur Ausführung (LP 8) werden 50 % der über die Bauwerkskosten erreichten Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 2. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 3. Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Ein beliebiges Gebäude in Massivbauweise mit außen liegendem Wärmedämmsystem, bei dessen Planung und Ausführung die Energieeffizienz im Vordergrund stand, Mindestgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) 300 000 EUR brutto / Wichtung 25 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Mindestgröße der Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) von 300 000 EUR brutto und die Erbringung der Leistungsphasen (LP) 2 bis 8 gemäß §33 HOAI erforderlich sowie ein geplanter und ausgeführter Energiestandard, der die Vorgaben der EnEV 2009 um mindestens 30 % (im Sinne einer Verbesserung) überschreitet. Bei Einhaltung der EnEV 2009 werden bei vollem Leistungsbild 2,0 Punkte erteilt, bei Planung und Ausführung unterhalb der EnEV 2009 und oberhalb der EnEV 2007 und vollem Leistungsbild wird 1 Punkt erteilt. Es werden 0 Punkte erteilt, wenn nur Teilleistungen aus den Leistungsphasen 2 bis 8 entsprechend § 33 HOAI erbracht wurden, wenn die abgerechneten Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) weniger als 300 000 EUR brutto betrugen, wenn der Energiestandard unterhalb der EnEV 2007 lag, wenn Angaben fehlen, wenn kein Projekt dargelegt wird und wenn Projekte abweichend von der oben genannten Definition vorgelegt werden. 4. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des Auftraggebers zu Referenzprojekt 2. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss wertende Aussagen zur Kosten- und Terminsicherheit sowie zur Ausübung der Tätigkeiten in der Planungs- und Ausführungsphase und eine Gesamtbeurteilung enthalten / Wichtung 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit optimalen Beurteilungen erforderlich. Bei fehlenden Aussagen und bei nicht optimalen Beurteilungen wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Bei fehlender Referenzauskunft und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. 5. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben 1. bis 4.: 5.1 Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzauskünfte (Ziffern 1. bis 4.) aus den beteiligten Architekturbüros insgesamt nachgewiesen werden. 5.2 Referenzproprojekt 1 ist das eines öffentlichen Auftraggebers - aus den Bewerbungsunterlagen muss eindeutig hervorgehen, dass es sich um einen öffentlichen Auftraggeber handelt. Bei Unklarheiten über den Auftraggeber werden 0 Punkte erteilt. 5.3 Der Leistungserbringungszeitraum wird ab 1.1.2007 gewertet. Leistungen außerhalb des definierten Zeitraumes werden mit 0 Punkten gewertet. 5.4 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten brutto des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen – jeweils getrennt nach Planungs- und Ausführungsphase - zu machen. Sollte es sich bei dem Referenzprojekt unter Ziffer 1. um einen Erweiterungsbau in Kombination mit Umbau und/oder Modernisierung, Instandsetzung eines Bestandsbaus handeln, sind die Angaben zu Bauwerkskosten (Kostengruppe 300+400) brutto und zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zum Umfang der erbrachten Leistungen ausschließlich auf den Teilbereich Umbau und/oder Modernisierung, Instandsetzung zu beziehen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters anzugeben. 5.5 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die lediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. 5.6 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von Referenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder keine der Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. 5.7 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Die Vergabestelle macht von § 5 (3) VOF ausdrücklich keinen Gebrauch. 6. Ergebnis der oben unter III.2.2) und III.2.3) beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge, aus der die bestplatzierten 3 - 5 Bewerber zum Verhandlungsgespräch eingeladen werden.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Zur Bewerbung sind zugelassen alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ gemäß §19 (1) VOF. Berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 5
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe eines vergleichbaren Projektes (Schulprojekt im laufenden Betrieb) in der Planungs- und Ausführungsphase .Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe, Darstellung von besonderen Bauabläufen bei laufendem Schulbetrieb (z. B. Trennung von Schulhof und Baubetrieb, Sicherstellung von Rettungswegen und Rettungseinsätzen während der Bauzeit) anhand eines vergleichbaren Schulprojektes erwartet. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 30 % 2. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines vergleichbaren Projektes (Schulprojekt im laufenden Betrieb) in der Planungs- und Ausführungsphase.Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen anhand eines vergleichbaren Schulprojektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 3. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines vergleichbaren Projektes (Schulprojekt im laufenden Betrieb) in der Planungs- und Ausführungsphase.Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten anhand eines vergleichbaren Schulprojektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 4. Honorarangebot. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Leistungen Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 4 bis 9 für die gesamten Umbau-, Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.1 zur HOAI derzeit von Honorarzone III und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 12 200 000 EUR netto auszugehen.Es können insgesamt maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 1,0 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 5 % 5. Angebot zu Nebenkosten und Zuschlägen:5.1 Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung.5.2 Umbau- bzw. Modernisierungszuschlag gemäß § 35 HOAI. Ein Angebot bis Faktor 1,2 wird als wirtschaftlich angesehen.5.3 Zuschlag für Instandsetzungsmaßnahmen bei Leistungsphase 8 gemäß § 36 HOAI. Ein Angebot bis Faktor 1,4 wird als wirtschaftlich angesehen.Es können insgesamt maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 15 %
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
VOF-Architektenleistung BBS Landau
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
4.6.2012 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
4.6.2012 - 14:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens siehe unter Ziffer II.1.5). Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3, S.1, Nr. 1 GWB muss innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntnis des Vergabeverstoßes erfolgen. Im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber hinsichtlich von Informationsschreiben gemäß § 101 a GWB und der Einladungsschreiben zum Verhandlungsgespräch ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des bevollmächtigten Architekturbüros. Ergänzende Informationen zu
Abschnitt II.2.2):
Die Beauftragung wird parallel zu der nachfolgend beschriebenen Bauabschnittsbildung optional erteilt, jeweils unter Beachtung der unter
Abschnitt II.2.1) definierten stufenweisen Beauftragung.
1. Bauabschnitt 2012 – 2014. Geplante Maßnahmen in 2012: Bauteil B (Kaufmännische Abteilung) Sanierung Ostfassade, Fenster und Wärmedämmung, Bauteil E (Aula), Lüftungsanlage. Geplante Maßnahmen in 2013: Bauteil B (Kaufmännische Abteilung) rd. die Hälfte der Innensanierung und technischen Gebäudeausrüstung. Bauteil E (Aula), Fassadensanierung, Fenster und Wärmedämmung. Geplante Maßnahmen in 2014: Bauteil B (Kaufmännische Abteilung, rd. die Hälfte der Innensanierung und der technischen Gebäudeausrüstung. Bauteil E (Aula), restliche TGA und Einbau Mensabereich. Die Leistungen der Jahre 2013 und 2014 sollen zusammen ausgeschrieben werden. 2. Bauabschnitt 2015 – 2018. Geplante Maßnahmen in 2015: Bauteil D (Gewerbliche Abteilung), Fassadensanierung, Fenster und Wärmedämmung. Geplante Maßnahmen in 2016: Bauteil D (Gewerbliche Abteilung), Innensanierung und technische Gebäudeausrüstung. Geplante Maßnahmen in 2017: Bauteil A (Verwaltung), Umbaumaßnahmen, Fassadensanierung, Fenster und Wärmedämmung, Teile des Innenausbaus. Bauteil W (Werkstätten), Einbau Biomasse-Heizanlage. Geplante Maßnahmen in 2018: Bauteil A (Verwaltung), Innenausbau und technische Gebäudeausrüstung. Bauteil W (Werkstätten), Einbau Biomasse-Heizanlage. Die Leistungen der Jahre 2017 und 2018 sollen zusammen ausgeschrieben werden. 3. Bauabschnitt 2019 – 2020. Geplante Maßnahmen in 2019: Bauteil C (Lehrküchen), Fassadensanierung und Innensanierung. Geplante Maßnahmen in 2020: Bauteil A-D und A-E-D, Flure, Anbau B, Bauteil F (Garagen und Fahrräder), Fassadensanierung und Innensanierung.
II.2.2) Optionen (falls zutreffend):
Zahl der möglichen Verlängerungen (falls zutreffend): siehe unter VI.3) Sonstige Informationen
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Dauer in Monaten: siehe unter VI.3) Sonstige Informationen
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge (falls zutreffend):
Nein

VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de
Telefon: +49 613116-2234
Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de
Fax: +49 613116-2113
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen

erteilt
Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de
Telefon: +49 613116-2234
Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de
Fax: +49 613116-2113
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:


26.4.2012
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