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Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Ranschbach (ID:7500686)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
DTAD-ID:
7500686
Region:
76829 Ranschbach
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
30.08.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Architektenleistungen zum Umbau, der Modernisierung und der Instandsetzung sowie der Fassadenmodernisierung der Berufsbildenden Schule in Landau. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphase (LP) 4 bis 9. Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.landau.de unter der Rubrik „bürgernah“ / „Ausschreibungen“ den Bewerberbogen zum Download bereit. Informationen zum Projekt wie Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan und die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projektantenbüros sind ebenso auf der Homepage der Vergabestelle unter der vorgenannten Rubrik hinterlegt. Die Berufsbildende Schule in Landau wurde in den Jahren 1966 bis 1969 in der August-Croissant-Straße, im sogenannten Malerviertel der Stadt Landau gebaut. Sie ist mit einer Bruttogrundfläche von 16 425 m² und mehr als 2 500 Schülern heute immer noch die größte Schule in Landau. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus drei Schulgebäuden (Bauteil B, Bauteil C, Bauteil D), einem Verwaltungsbau (Bauteil A), einer Aula (Bauteil E) und den Werkstätten (Bauteil W) sowie einem Garagen- / Fahrrädergebäude (Bauteil F). Alle Gebäudeteile (außer F) sind über weitläufige Flure (Bauteil A-E, Bauteil A-E-D) miteinander verbunden. Mit Ausnahme der Werkstätten (Bauteil W) sind die Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Mängel auf. Das Gebäudemanagement der Stadt Landau beabsichtigt deshalb, die Berufsbildende Schule insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik anzupassen. Hierzu sind die Ergebnisse der Objektplanung für Gebäude der vorliegenden Entwurfsplanung in ausführungsreife Planung umzusetzen und auszuführen. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung der Berufsbildenden Schule als wesentliches Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei werden die um 30 % verbesserten Werte der EnEV 2009 für Neubauten als Leitwerte gesetzt. Der Auftrag kann grob in die folgenden Leistungen gegliedert werden: 1. Umbaumaßnahmen: — Bei dem Verwaltungsbau (Bauteil A) soll das Raumkonzept durch Verbesserung des A/V–Verhältnisses (Oberfläche zu Volumen) optimiert werden, indem Gebäudeeinschnitte baulich ergänzt werden, z. B. der überbaute Eingangsbereich wird dem geschlossenen Foyer zugeschlagen. Insgesamt können durch die baulichen Ergänzungen auch fehlende Räume für die Schulleitung und für die Aufenthaltsbereiche der Schüler geschaffen werden, — Im kaufmännischen Trakt (Bauteil B) ist die behindertengerechte Erschließung aller Gebäude durch den Einbau eines Aufzuges gemäß DIN 18040 sicherzustellen, — Ferner ist die zentrale Sanitäranlage im kaufmännischen (Bauteil B) durch Umbau zu optimieren, — Durch Rückbau einzelner Zwischenwände sollen größere Fach- und Unterrichtsräume zugeschnitten werden. Ebenso gehören die folgenden Anpassungen im Brandschutzkonzept unter die Umbaumaßnahmen: — Herstellen neuer Brandabschnitte durch Einbau zusätzlicher Brandschutztüren und Brandschutzdecken in Fluchtwegen, — Schaffen neuer Notausgänge und Fluchttreppen für den Verwaltungsbau (Bauteil A) und die Aula (Bauteil E), — Ergänzen der Flurtrennwände zu den Sälen im Bereich der Garderobenschränke in der Brandschutzklasse F 30, — Beschilderung nach Fluchtwegeplan, — Ertüchtigung der Gebäude und aller Einrichtungen entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften (Sicherheitsverglasungen, Erhöhung der Treppengeländer, rutschsichere Bodenbeläge, Schallschutz usw). 2. Modernisierungsmaßnahmen: — Thermische Entkoppelung ungedämmter Bauteile vom „warmen“ Baukörper, — Betonsanierung an den Außenfassaden, — Freilegen und Dämmen der Kelleraußenwände bis zu den Fundamentsohlen mit klassischer Perimeterdämmung, — Aufbau einer Außenwandbekleidung als hinterlüftete Fassade mit einer 30 cm starken Wärmedämmung, wetterseitiger Abschluss mit großflächigen Zementfaser-Fassadenplatten, — Einbau von feststehenden 3 Scheibenverglasung in Holz-Alu-Elementen, Lüftungsflügel mit farbigen Paneels, — Einbau eines Sonnenschutzes in den Ost-, West- und Südfassaden mit außenliegenden Raffstores und Lichtlenklamellen zur optimierten Nutzung des Tageslichts, — Erneuerung der Außentüren mit Elementen aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen, — Rückbau der Glasbaustein-Verglasungen der Treppenhäuser und Einbau einer Festverglasung in Pfosten-Riegel-Konstruktion, — Dämmung der obersten Geschossdecken, — Dämmung der Fußböden im Keller durch Einbau einer gering auftragenden Fußbodendämmung unter den Bodenbelägen sowie zum Teil Estricharbeiten, — Einbau einer neuen Schließanlage. 3. Instandsetzungsmaßnahmen: — Rückbau der schallharten Unterdecken und Einbau von Akustikdecken entsprechend den Vorgaben der Schulbaurichtlinien, — Austausch der PVC-Bodenbeläge gegen Linoleumbeläge, — Erneuerung der Wand- und Bodenbeläge in den Sanitärräumen, — Überarbeiten der Wandbeläge nach umfassenden Installationsarbeiten (Putz- und Malerarbeiten), — Aufrüsten und Überarbeiten aller Türen und Zargen zu dicht schließenden Elementen, — Überarbeiten der Garderoben, Einbauschränke, Handläufe und sonstigen Einrichtungen (Schreinerarbeiten), — Instandsetzung der Sanitäranlagen im Verwaltungstrakt (Bauteil A) und im gewerblichen Trakt (Bauteil D), — Instandsetzung der Metalldacheindeckungen. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist von der Vergabestelle derzeit wie folgt vorgesehen: Die Gesamtkosten der noch ausstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 mit rund 17 700 000 EUR brutto berechnet. Die Fortführung der Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in 3 Bauabschnitte gegliedert. Dabei soll ein jährliches Bauvolumen von rund 2 000 000 EUR brutto umgesetzt werden. Die Ausführung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb, weshalb die Bautätigkeiten im Wesentlichen auf die Sommerferien zu konzentrieren sind. Die Bauabschnittsbildung ist wie folgt geplant: 2012 – 2014 Bauteile B und E, 2015 – 2018 Bauteile A und D, 2019 – 2020 Bauteil C, Verbindungsbauteile A-D, A-E-D, Anbau Bauteil B und Bauteil F. Es ist nicht auszuschließen, dass in 2013 die Maßnahme ausgesetzt wird. Wegen ihrer ökologischen und ökonomischen Abhängigkeiten konnten die mit der Modernisierung verfolgten Ziele zu Beginn der Maßnahme nicht klar definiert werden. Auch waren der Umfang und die Kosten zu Beginn der Planung nicht bezifferbar. Um die Grundlagen für erste Entscheidungen zu schaffen, hat das Gebäudemanagement die ersten drei Leistungsphasen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude § 33 und Fachplanung Technische Ausrüstung § 53 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vergeben. Einzelmaßnahmen, darunter die energetische Sanierung der Fassaden des kaufmännischen Traktes (Bauteil B, 3 Fassaden) und die Fassaden des Werkstattgebäudes (Bauteil W) wurden zur Förderung aus dem Konjunkturpaket II angemeldet und bereits geplant und ausgeführt.
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  275219-2012

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Landau in der Pfalz
Marktstraße 50
Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle
76829 Landau in der Pfalz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6341131600
E-Mail: Zentrale-vergabestelle@landau.de
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.landau.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Architektenleistungen zum Umbau, der Modernisierung und der Instandsetzung sowie der Fassadenmodernisierung der Berufsbildenden Schule in Landau. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphase (LP) 4 bis 9. Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.landau.de unter der Rubrik „bürgernah“ / „Ausschreibungen“ den Bewerberbogen zum Download bereit. Informationen zum Projekt wie Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan und die bisherigen Arbeitsergebnisse des Projektantenbüros sind ebenso auf der Homepage der Vergabestelle unter der vorgenannten Rubrik hinterlegt.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Landau in der Pfalz, DEUTSCHLAND. NUTS-Code DEB33
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Berufsbildende Schule in Landau wurde in den Jahren 1966 bis 1969 in der August-Croissant-Straße, im sogenannten Malerviertel der Stadt Landau gebaut. Sie ist mit einer Bruttogrundfläche von 16 425 m² und mehr als 2 500 Schülern heute immer noch die größte Schule in Landau. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus drei Schulgebäuden (Bauteil B, Bauteil C, Bauteil D), einem Verwaltungsbau (Bauteil A), einer Aula (Bauteil E) und den Werkstätten (Bauteil W) sowie einem Garagen- / Fahrrädergebäude (Bauteil F). Alle Gebäudeteile (außer F) sind über weitläufige Flure (Bauteil A-E, Bauteil A-E-D) miteinander verbunden. Mit Ausnahme der Werkstätten (Bauteil W) sind die Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Mängel auf. Das Gebäudemanagement der Stadt Landau beabsichtigt deshalb, die Berufsbildende Schule insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik anzupassen. Hierzu sind die Ergebnisse der Objektplanung für Gebäude der vorliegenden Entwurfsplanung in ausführungsreife Planung umzusetzen und auszuführen. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung der Berufsbildenden Schule als wesentliches Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei werden die um 30 % verbesserten Werte der EnEV 2009 für Neubauten als Leitwerte gesetzt. Der Auftrag kann grob in die folgenden Leistungen gegliedert werden: 1. Umbaumaßnahmen: — Bei dem Verwaltungsbau (Bauteil A) soll das Raumkonzept durch Verbesserung des A/V–Verhältnisses (Oberfläche zu Volumen) optimiert werden, indem Gebäudeeinschnitte baulich ergänzt werden, z. B. der überbaute Eingangsbereich wird dem geschlossenen Foyer zugeschlagen. Insgesamt können durch die baulichen Ergänzungen auch fehlende Räume für die Schulleitung und für die Aufenthaltsbereiche der Schüler geschaffen werden, — Im kaufmännischen Trakt (Bauteil B) ist die behindertengerechte Erschließung aller Gebäude durch den Einbau eines Aufzuges gemäß DIN 18040 sicherzustellen, — Ferner ist die zentrale Sanitäranlage im kaufmännischen (Bauteil B) durch Umbau zu optimieren, — Durch Rückbau einzelner Zwischenwände sollen größere Fach- und Unterrichtsräume zugeschnitten werden. Ebenso gehören die folgenden Anpassungen im Brandschutzkonzept unter die Umbaumaßnahmen: — Herstellen neuer Brandabschnitte durch Einbau zusätzlicher Brandschutztüren und Brandschutzdecken in Fluchtwegen, — Schaffen neuer Notausgänge und Fluchttreppen für den Verwaltungsbau (Bauteil A) und die Aula (Bauteil E), — Ergänzen der Flurtrennwände zu den Sälen im Bereich der Garderobenschränke in der Brandschutzklasse F 30, — Beschilderung nach Fluchtwegeplan, — Ertüchtigung der Gebäude und aller Einrichtungen entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften (Sicherheitsverglasungen, Erhöhung der Treppengeländer, rutschsichere Bodenbeläge, Schallschutz usw). 2. Modernisierungsmaßnahmen: — Thermische Entkoppelung ungedämmter Bauteile vom „warmen“ Baukörper, — Betonsanierung an den Außenfassaden, — Freilegen und Dämmen der Kelleraußenwände bis zu den Fundamentsohlen mit klassischer Perimeterdämmung, — Aufbau einer Außenwandbekleidung als hinterlüftete Fassade mit einer 30 cm starken Wärmedämmung, wetterseitiger Abschluss mit großflächigen Zementfaser-Fassadenplatten, — Einbau von feststehenden 3 Scheibenverglasung in Holz-Alu-Elementen, Lüftungsflügel mit farbigen Paneels, — Einbau eines Sonnenschutzes in den Ost-, West- und Südfassaden mit außenliegenden Raffstores und Lichtlenklamellen zur optimierten Nutzung des Tageslichts, — Erneuerung der Außentüren mit Elementen aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen, — Rückbau der Glasbaustein-Verglasungen der Treppenhäuser und Einbau einer Festverglasung in Pfosten-Riegel-Konstruktion, — Dämmung der obersten Geschossdecken, — Dämmung der Fußböden im Keller durch Einbau einer gering auftragenden Fußbodendämmung unter den Bodenbelägen sowie zum Teil Estricharbeiten, — Einbau einer neuen Schließanlage. 3. Instandsetzungsmaßnahmen: — Rückbau der schallharten Unterdecken und Einbau von Akustikdecken entsprechend den Vorgaben der Schulbaurichtlinien, — Austausch der PVC-Bodenbeläge gegen Linoleumbeläge, — Erneuerung der Wand- und Bodenbeläge in den Sanitärräumen, — Überarbeiten der Wandbeläge nach umfassenden Installationsarbeiten (Putz- und Malerarbeiten), — Aufrüsten und Überarbeiten aller Türen und Zargen zu dicht schließenden Elementen, — Überarbeiten der Garderoben, Einbauschränke, Handläufe und sonstigen Einrichtungen (Schreinerarbeiten), — Instandsetzung der Sanitäranlagen im Verwaltungstrakt (Bauteil A) und im gewerblichen Trakt (Bauteil D), — Instandsetzung der Metalldacheindeckungen. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist von der Vergabestelle derzeit wie folgt vorgesehen: Die Gesamtkosten der noch ausstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 mit rund 17 700 000 EUR brutto berechnet. Die Fortführung der Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in 3 Bauabschnitte gegliedert. Dabei soll ein jährliches Bauvolumen von rund 2 000 000 EUR brutto umgesetzt werden. Die Ausführung erfolgt bei laufendem Schulbetrieb, weshalb die Bautätigkeiten im Wesentlichen auf die Sommerferien zu konzentrieren sind. Die Bauabschnittsbildung ist wie folgt geplant: 2012 – 2014 Bauteile B und E, 2015 – 2018 Bauteile A und D, 2019 – 2020 Bauteil C, Verbindungsbauteile A-D, A-E-D, Anbau Bauteil B und Bauteil F. Es ist nicht auszuschließen, dass in 2013 die Maßnahme ausgesetzt wird. Wegen ihrer ökologischen und ökonomischen Abhängigkeiten konnten die mit der Modernisierung verfolgten Ziele zu Beginn der Maßnahme nicht klar definiert werden. Auch waren der Umfang und die Kosten zu Beginn der Planung nicht bezifferbar. Um die Grundlagen für erste Entscheidungen zu schaffen, hat das Gebäudemanagement die ersten drei Leistungsphasen aus dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude § 33 und Fachplanung Technische Ausrüstung § 53 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) vergeben. Einzelmaßnahmen, darunter die energetische Sanierung der Fassaden des kaufmännischen Traktes (Bauteil B, 3 Fassaden) und die Fassaden des Werkstattgebäudes (Bauteil W) wurden zur Förderung aus dem Konjunkturpaket II angemeldet und bereits geplant und ausgeführt.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71221000
II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
Wert: 890 000 EUR ohne MwSt
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf 1. Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe eines vergleichbaren Projektes (Schulprojekt im laufenden Betrieb) in der Planungs- und Ausführungsphase .Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe, Darstellung von besonderen Bauabläufen bei laufendem Schulbetrieb (z. B. Trennung von Schulhof und Baubetrieb, Sicherstellung von Rettungswegen und Rettungseinsätzen während der Bauzeit) anhand eines vergleichbaren Schulprojektes erwartet. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 30 % 2. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines vergleichbaren Projektes (Schulprojekt im laufenden Betrieb) in der Planungs- und Ausführungsphase.Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen anhand eines vergleichbaren Schulprojektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 3. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines vergleichbaren Projektes (Schulprojekt im laufenden Betrieb) in der Planungs- und Ausführungsphase.Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten anhand eines vergleichbaren Schulprojektes darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben und bei fehlendem oder unvollständigem Projektbezug bzw. Vergleichbarkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 4. Honorarangebot. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Leistungen Objektplanung für Gebäude gemäß Leistungsbild § 33 HOAI, Leistungsphasen (LP) 4 bis 9 für die gesamten Umbau-, Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.1 zur HOAI derzeit von Honorarzone III und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 12 200 000 EUR netto auszugehen.Es können insgesamt maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 1,0 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 5 % 5. Angebot zu Nebenkosten und Zuschlägen: 5.1 Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung. 5.2 Umbau- bzw. Modernisierungszuschlag gemäß § 35 HOAI. Ein Angebot bis Faktor 1,2 wird als wirtschaftlich angesehen. 5.3 Zuschlag für Instandsetzungsmaßnahmen bei Leistungsphase 8 gemäß § 36 HOAI. Ein Angebot bis Faktor 1,4 wird als wirtschaftlich angesehen. Es können insgesamt maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 15 %
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
VOF-Architektenleistung BBS Landau.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Auftragsbekanntmachung
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 88-145140 vom 8.5.2012
Abschnitt V: Auftragsvergabe
V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
17.8.2012
V.2) Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 18 Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote:
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
Zuschlag erteilt wurde ARGE Rumpf Architekten + Ingenieure mit Architekten BHP Rennweg 7 56626 Andernach DEUTSCHLAND Telefon: +49 263225230 Fax: +49 2632252310
V.4) Angaben zum Auftragswert
Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: Wert: 890 000 EUR ohne MwSt Endgültiger Gesamtauftragswert: Wert: 890 000 EUR ohne MwSt
V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de Fax: +49 6131162113
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
21.8.2012
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