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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Würzburg (ID:10793417)

Übersicht
DTAD-ID:
10793417
Region:
97074 Würzburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Das Pflegeheim des Albert-Schweitzer Hauses im Bezirkskrankenhaus Schloss Werneck soll in Teilen umgebaut, saniert und um einen Neubau erweitert werden. Das Albert-Schweitzer-Haus ist ein...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.05.2015
Frist Vergabeunterlagen:
01.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
08.07.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Bezirk Unterfranken
Silcherstraße 5
97074 Würzburg
Herrn Ottmar Zipperich
Telefon: +49 93179591407
Fax: +49 93179592407
E-Mail: o.zipperich@bezirk-unterfranken.de
http://www.bezirk-unterfranken.de/

 
Weitere Auskünfte erteilen:
HWP – Holl I Wieden I Partnerschaft Architekten und Sadtplaner
Ludwigstraße 22
97070 Würzburg
Herrn Thomas Wieden
Telefon: +49 931419983
Fax: +49 9314199845
E-Mail: buero.dr.holl@arcor.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
HWP – Holl I Wieden I Partnerschaft Architekten und Sadtplaner
Ludwigstraße 22
97070 Würzburg

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
HWP – Holl I Wieden I Partnerschaft Architekten und Sadtplaner
Ludwigstraße 22
97070 Würzburg
Herrn Thomas Wieden
Telefon: +49 931419983
Fax: +49 9314199845
E-Mail: buero.dr.holl@arcor.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Bezirkskrankenhaus Schloss Werneck – Anbau und Sanierung Albert-Schweitzer-Haus: Leistungen der Gebäudeplanung.
Das Pflegeheim des Albert-Schweitzer Hauses im Bezirkskrankenhaus Schloss Werneck soll in Teilen umgebaut, saniert und um einen Neubau erweitert werden.
Das Albert-Schweitzer-Haus ist ein Pflegeheim für Menschen, die aufgrund von chronisch psychischen Erkrankungen bei den Verrichtungen des täglichen Lebens Hilfe und Unterstützung benötigen.
Es ist Bestandteil der barocken Schlossanlage die, nach einer Zerstörung des Vorgängerbaus aufgrund eines Brandes, in den Jahren 1733 bis 1745 durch den Baumeister Balthasar-Neumann unter Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn wieder aufgebaut wurde.
Zahlreiche Erweiterungen und Anbauten entstanden bis heute in dem weitläufigen Areal des Schlossparks.
Heute ist in dem Schloss ein Psychiatrisches Krankenhaus mit einer Abteilung für Forensik mit insgesamt 349 Betten und eine Orthopädische Klinik mit 120 Betten (Krankenpflegeschule) untergebracht.
Der Gebäudeteil des Albert-Schweitzer Hauses verfügt derzeit über 64 Pflegeplätze – Ein – und Zweibettzimmer – die über drei Bereiche auf zwei Etagen des Hauses aufgeteilt sind. 9 Pflegeplätze werden beschützend geführt.
Im C-Garten des Schlossareals soll anstelle vorhandener Garagen bzw. Teilen des Bauhofes ein zweistöckiger Anbau an das Albert-Schweizer-Haus neu errichtet werden. Gleichzeitig sollen im Albert-Schweitzer-Haus zwei Stationen an die neuen Anforderungen des AVPfleWoqG angepasst werden.
Besonders hinzuweisen ist auf die Bedeutung des Denkmalschutzes aufgrund der Lage des Planungebereiches innerhalb des barocken Anlage des Wernecker Schlosses.
Neubau:
Hier sollen in einem 2-geschossigen Baukörper zusätzlich 2 Stationen mit insgesamt 50 Betten, aufgeteilt auf 36 Einzel- und 7 Doppelzimmer untergebracht werden. Das Gebäude soll eine Teilunterkellerung erhalten. Es liegt im unmittelbaren hochwassergefährdeten Bereich der Wern.
Umbau, Sanierung C-Bau:
Mit dem Umbau bzw. der Sanierung des C-Baus sollen die 2 vorhandenen Stationen den neuesten Anforderungen angepasst werden. Es sollen hier 1 Station mit 21 Betten, aufgeteilt auf 9 Einzel- und 6 Doppelzimmer und 1 Station mit 19 Betten, aufgeteilt auf 9 Einzel- und 5 Doppelzimmer eingerichtet werden.
Die mit Abschluss der Leistungsphasen 1 und 2 ermittelten geschätzten Gesamtkosten für diese Maßnahme belaufen sich auf 11 300 000 EUR brutto.
Objektplanung (Architektenleistungen nach HOAI 2013 Teil 3, Abschnitt 1, § 33), – stufenweise Beauftragung der Grundleistungen Leistungsphasen 3 bis 9, vorerst nur Leistungsphase 3. Die Leistungsphasen 1 und 2 wurden bereits erbracht, das Raum- und Funktionsprogramm wurde abgestimmt.
Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen (LPH 4 bis 9) ist entsprechend der Bereitstellung von Finanzmitteln beabsichtigt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung mit weiteren Leistungsphasen besteht nicht.

CPV-Codes: 71221000

Erfüllungsort:
Markt Werneck.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
185881-2015

Vergabeunterlagen:
Die in III.2.1) bis III.2.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden u. a. im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Bewerbungsbogen und, sofern zutreffend, Bietergemeinschaftserklärung sowie Verpflichtungserklärung des Subunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um PDF-Dateien, die per E-Mail (buero.dr.holl@arcor.de) unter Angabe der Projektbezeichnung „15-VOF_019 VOF – Objektplanung Gebäude- Bezirkskrankenhaus Schloss Werneck“ angefordert werden können.
Die Formblätter sind unter Beachtung der Maßgaben dieser Bekanntmachung zwingend zu verwenden und vollständig auszufüllen und an den entsprechenden Stellen von einem Büroinhaber, einem Geschäftsführer und/oder einem bevollmächtigten Vertreter zu unterschreiben, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft soll lediglich eine gemeinsame Bewerbung abgegeben werden. Mitarbeiterzahlen, Umsätze und vergleichbare Angaben werden addiert, müssen jedoch in einer seperaten Anlage aufgeschlüsselt dargestellt werden. Angaben/ Erklärungen, insbesondere zu den Punkten 4.3 und 4.4 sowie Anlage 2 der Bewerbungsunterlagen gelten für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft. Abweichende Angaben/ Erklärungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind kenntlich zu machen und auf einem gesonderten Blatt darzustellen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Punkt IV.3.4) der Bekanntmachung ist zwingend ein Papierexemplar der Formblätter an allen dafür vorgesehenen Stellen in deutscher Sprache gut lesbar auszufüllen, zu unterzeichnen und einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „ANGEBOT 15-VOF_019 VOF –Objektplanung Gebäude- Bezirkskrankenhaus Schloss Werneck – Teilnahmeantrag – Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist (Aufkleber als Anlage der Formblätter), bis zu der in Ziffer IV.3.4) genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf schriftliche Anfrage oder per E-Mail bei der unter Ziff. 1.1) genannten Adresse erhältlich.
Die Anfragen sind unter Angabe der Projektbezeichnung „15-VOF_019 VOF – Objektplanung Gebäude- Schloss Werneck“ per E-Mail an buero.dr.holl@arcor.de zu senden. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist.
Die anonymisierten Anfragen werden mit den Antworten an alle Bewerber per E-Mail kontinuierlich verteilt, so dass alle potentiellen Bewerber und Bietergemeinschaften über den gleichen Informationsstand verfügen können. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann. Die im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Aufgabenstellung bereits erstellten Gutachten und Unterlagen können im Falle der Einladung zur Verhandlung eingesehen werden. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Die für das Bewerbungsverfahren notwendigen Unterlagen werden den Bewerbern mit dem Versand des Bewerbungsbogens per E-Mail zugestellt.

Termine & Fristen
Unterlagen:
01.07.2015

Angebotsfrist:
08.07.2015 - 15:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Bewerber muss zum Zeitpunkt der Bewerbung eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Versicherer nachweisen, deren Deckungssumme für Personenschäden mind. 2 000 000 EUR und für sonstige und Sachschäden mind. 1 000 000 EUR beträgt. Es sind mind. 2 Schadensfälle je Jahr abzudecken (2-fach Maximierung im Versicherungsjahr). Eine projektbezogene Aufstockung im Auftragsfall kann akzeptiert werden, eine Bestätigung des Versicherers ist jedoch mit den Bewerbungsunterlagen schriftlich einzureichen.

Zahlung:
Gesetzliche Grundlagen bilden die Verordnung über die Honorare für Leistungen der Architekten und Ingenieure (HOAI) und die Bestimmungen über den Werkvertrag §§ 631 ff.BGB. Die Realisierung der geplanten Planungs- und Baumaßnahmen sind in Zeit und Umfang von der finanziellen Absicherung abhängig.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt zwingend über den unter „buero.dr.holl@arcor.de“ anzufordernden und vollständig auszufüllenden Bewerbungsbogen sowie den dort benannten Anlagen (= Teilnahmeantrag). Gemäß Bewerbungsformular und Anlagen sind folgende Erklärungen und Nachweise vorzulegen:
1) Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe Pkt. 1 der Bewerbungsunterlagen: Erklärung Bewerbergemeinschaften) im Original vorzulegen. Hierin erfolgt die Benennung eines bevollmächtigen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft sowie die Erklärung zu einer gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfall. Diese Erklärung ist nur für Bewerbergemeinschaften notwendig, bei Einzelbewerbungen entfällt die Notwendigkeit.
Bewerbergemeinschaften geben lediglich eine gemeinsame Bewerbung ab. Abweichende Angaben/Erklärungen (z.b. zu Pkt. 4.3, 4.4 und Anlage 2 der Bewerbungsformulare) einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind kenntlich zu machen und auf einem gesonderten Blatt darzustellen.
2.a) Angabe des Namens bzw. der Firma/ Bezeichnung des Bewerbers bzw. des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Dritten/ Nachunternehmers mit Anschrift, eines für das Verfahren zuständigen Ansprechpartners mit Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail Adresse.
Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (ggf. in Kopie) sowie Eigenerklärung (s. Bewerbungsbogen) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Juristische Personen müssen den/die Namen und die berufliche Qualifikation der Person/en angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein soll/en.
3. a) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Weise der Bewerber bzw. das Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer mit Unternehmen wirtschaftlich verknüpft ist. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Wirtschaftlich verknüpfte Unternehmen dürfen sich nicht parallel bewerben. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und können zum Verfahrensausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften führen. Bei wirtschaftlichen Verknüpfungen des Bewerbers/der Bewerber ist eine spätere Beteiligung dieser Büros/Firmen/Bauunternehmen an der Vergabe von Planungs-/Liefer- oder Bauleistungen ausgeschlossen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet,
b) Eigenerklärung darüber, ob, mit wem und auf welche Art der Bewerber bzw. das Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. der Dritte/Nachunternehmer auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet,
c) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und § 4 Abs. 9 VOF vorliegen. Eine entsprechende Erklärung wird durch die Unterschrift im Bewerbungsbogen geleistet. Sofern einer oder mehrere der vorgenannten Ausschlussgründe vorliegen, sind dazu nähere Angaben zu machen, um dem Auftraggeber die Prüfung der Ausnahmetatbestände des § 4 Abs. 7 und § 4 Abs. 8 VOF bzw. eine Entscheidung über die fakultativen Ausschlussgründe nach § 4 (9) VOF zu ermöglichen. Der Auftraggeber behält sich die weitere Aufklärung und das Verlangen weiterer Unterlagen vor,
d) Im Auftragsfall ist eine Versicherung gem. III.1.1) bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Die Deckung für das Objekt muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Auf die Möglichkeit des Abschlusses einer objektbezogenen Versicherung oder einer exzedenten Versicherung wird hingewiesen.
Die Angaben zu 1., 2. und 3. werden als Eigenerklärung auf dem Bewerbungsbogen gemacht.
4) Ggfs. Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz gem. § 5 Abs. 5h VOF (Art und Umfang der Teilleistungen sowie namentliche Nennung). Dritte und/oder Nachunternehmer haben eine Verpflichtungserklärung (siehe Anlagen) mit dem Teilnahmeantrag zu unterzeichnen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
Der Auftraggeber fordert aufgrund gesetzlicher Bestimmungen nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (§ 21 Abs. 1 i. V. m. § 23) im Auftragsfall einen Gewerbezentralregisterauszug bzw. ein Führungszeugnis der Bewerber direkt von der zuständigen Stelle oder ggf. vom Bewerber an.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. eines vorgesehenen Nachunternehmereinsatzes sind die Eignungsnachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmen einzureichen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
a) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gemäß § 5 (4) VOF mit den unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen mit 2-facher Maximierung. Bei ungenügender Deckung ist eine Erklärung des Versicherers abzugeben, dass im Auftragsfall die Deckungssumme projektbezogen auf die unter III.1.1) angegebenen Deckungshöhen erhöht wird;
b) Erklärung gemäß § 5 (4) c) VOF über den Gesamtumsatz brutto des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (hier Objektplanung Gebäude) in den letzten 3 Geschäftsjahren.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestanforderung:
zu a) Deckungssummen mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sonstige Schäden.
zu b) Gesamtumsatz 500 000 EUR/Jahr im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2012 bis 2014).

Technische Leistungsfähigkeit
1. Darstellung (s. Bewerbungsbogen) der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012 bis einschl. 2014) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte) insgesamt und aufgeschlüsselt in:
a. Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte) im Leistungsbild „Objektplanung – Gebäude“ § 34 HOAI,
b. Architekten (einschließlich Führungskräfte) im
mit mindestens 4 Jahren Berufserfahrung in der Planung von Gesundheitsbauten.
— Mindestanforderung:
Die gemittelte Anzahl der unter a. genannten Mitarbeiter/innen aus den Jahren 2012 bis 2014 muss mind. 5 betragen.
Die gemittelte Anzahl der unter b. genannten Mitarbeiter/innen aus den Jahren 2012 bis 2014 muss mind. 2 betragen.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Führungskräfte des Unternehmens, insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis der
— Studiennachweise und Bescheinigungen.
2. Darstellung (s. Bewerbungsbogen) der Personen, die für die zu vergebenden Leistungen vorgesehen sind.
Die Angaben sind auf die Projektleitung/Stellvertretende Projektleitung zu beschränken. Folgende Angaben sind zu tätigen: Name; Akademischer Grad/Titel; Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild Objektplanung Gebäude § 34 HOAI, insgesamt und in der Position als Projektleiter/ stellvertretender Projektleiter im Leistungsbild Objektplanung Gebäude §34 HOAI,
Bearbeitung eines der Referenzprojekte in der Position als Projektleiter/stellvertretender Projektleiter.
3. Darstellung von Angaben für die in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen (s. Bewerbungsbogen)
mindestens zu 2 und maximal zu 3 Referenzprojekten, die in den letzten 5 Jahren (01/2010 bis 12/2014) erfolgreich abgeschlossen (Abschluss Leistungsphase 8 HOAI § 34 [mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber]) wurden und die mit den in Ziff. II.1.5) beschriebenen Leistungen nach Art und Umfang vergleichbar sind.
Referenzprojekt R1:
Umbau/ Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes mit anrechenbaren Baukosten KG 300+KG 400 von mind. 5 000 000 EUR (Netto).
Referenzprojekt R2:
Pflegeheim für psychisch Kranke mit suizidaler Gefährdung mit anrechenbaren Baukosten KG 300+KG 400 von mind. 4 000 000 EUR (Netto).
Referenzprojekt R3:
Sonstiges Gebäude mit anrechenbaren Baukosten KG 300+KG 400 von mind. 5 000 000 EUR (Netto).
Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den Projektverlauf hinsichtlich der Kosten und Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, müssen der Bewerbung als Anlage beigefügt werden. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw .Bauherrn einzuholen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort;
— Auftraggeber (Name und Angabe ob öffentlicher Auftraggeber im Sinne GWB § 98);
— Bei Bewerbergemeinschaften/Nachunterunternehmern zusätzlich: Auftragnehmer (Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. Nachunternehmer);
— Beginn der Leistungsphase 5 HOAI § 34,
— Datum Abschluss Leistungsphase 8 HOAI § 34 (mind. Übergabe an den Nutzer bzw. Betreiber);
— Projektkosten in EUR, netto (KGr. 300 + 400 nach DIN 276);
— Bruttogrundfläche BGF;
— Bearbeitete Leistungsphasen § 55 HOAI;
— Gebäudetypologie.
Fehlt eine oder mehrere der vorgenannten Angaben, so wird das entsprechende Referenzprojekt nicht in die Wertung aufgenommen.
4. Darstellung (s. Bewerbungsbogen), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen (Verpflichtungserklärung gem. VOF §5,Absatz 6), ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Als Nachweis ist zwingend das Formblatt „Nachunternehmerverpflichtungserklärung“ zu verwenden und vollständig ausgefüllt sowie unterschrieben dem Bewerbungsbogen als Anhang beizulegen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1)
Die gemittelte Anzahl der unter a. genannten Mitarbeiter/innen aus den Jahren 2012 bis 2014 muss mind. 5 betragen.
Die gemittelte Anzahl der unter b. genannten Mitarbeiter/innen aus den Jahren 2012 bis 2014 muss mind. 2 betragen.
Zu 3)
Das Unternehmen muss mind. 2 Referenzen im Bereich
— Objektplanung Gebäude- §34 HOAI, vorweisen können, die den Anforderungen aus III.2.3) entsprechen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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