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Ausschreibung - Dienstleistungen von Bibliotheken, Archiven, Museen und anderen kulturellen Einrichtungen in Bamberg (ID:10443285)

Übersicht
DTAD-ID:
10443285
Region:
96049 Bamberg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren
Kategorien:
Dienstleistungen in den Bereichen Erholung, Kultur, Sport
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Bibliotheken, Archiven, Museen und anderen kulturellen Einrichtungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Neue Residenz Bamberg, 2. Teil Gesamtinstandsetzung, Fachbauleitung Restaurierung fürstbischöfliche Wohnräume R 15-24,27 und Restaurierung Kaisersaal. Neue Residenz Bamberg. 2. Teil...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
14.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
17.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Staatliches Bauamt Bamberg
Kasernstraße 4
96049 Bamberg
Kontaktstelle: Staatliches Bauamt Bamberg
Hrn. Delles, Fr. Dierauf
Telefon: +49 95195300
Fax: +49 95195302999
E-Mail: vol-verfahren@stbaba.bayern.de
www.stbaba.bayern.de

Elektronischer Zugang zu Informationen:
http://www.stbaba.bayern.de/hochbau/aktuelles.php

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neue Residenz Bamberg, 2. Teil Gesamtinstandsetzung, Fachbauleitung Restaurierung fürstbischöfliche Wohnräume R 15-24,27 und Restaurierung Kaisersaal.
Neue Residenz Bamberg.
2. Teil Gesamtinstandsetzung Fachbauleitung.
Restaurierung fürstbischöfliche Wohnräume R 15-24,27 und Restaurierung Kaisersaal.
Die „Neue Residenz“ ist die jüngste der fürstbischöflichen Hofhaltungen in Bamberg. Die vierflügelige Anlage entstand in 2 Bauabschnitten.
Unter Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel wurde ab 1602 der hintere zweiflüglige Teil Renaissancestil („Gebsattelbau“) gebaut. Unter Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn wurde der Bau zwischen 1697 und 1703 weitergeführt: nach Plänen von Johann Leonhard Dietzenhofer wurden die beiden den Domplatz umfassenden barocken Flügel („Schönbornbau“) gebaut.
In den Jahren 2015 bis 2019 ist eine umfassende Restaurierung der fürstbischöflichen Wohnräume R15-24, 27 (Teilprojekt 1) und des Kaisersaals (Teilprojekt 2) geplant.
Die Schätzkosten für die Restaurierung dieser musealen Schauräume betragen 3 500 000 EUR (netto) und gliedern sich in folgende Arbeitspakete:
1. Restaurierung Holz (895 000 EUR);
2. Restaurierung Holz (Chinesisches Kabinett) (520 000 EUR);
3. Restaurierung Lüster, Spiegel, Glas (186 000 EUR);
4. Restaurierung Metall (6 600 EUR);
5. Restaurierung Naturstein (77 600 EUR);
6. Präventive Konservierung (UV- und Sonnenschutz) (109 000 EUR);
7. Restaurierung Putz/Stuck (790 300 EUR);
8. Restaurierung Textilien, wandfeste Textilien, Papier, Fensterdekoration (668 300 EUR);
9. Restaurierung Keramik/Porzellan (55 000 EUR);
10. Restaurierung Leinwandgemälde (115 100 EUR);
11. Raumgerüst, Sonstiges (76 250 EUR).
Für jedes dieser 11 Arbeitspakete soll die spätere Restaurierung über den gesamten Zeitraum fachplanerisch begleitet und koordiniert werden. Der Umfang der zu vergebenden Leistung beinhaltet insbesondere die Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirken bei der Vergabe, Objektüberwachung und Dokumentation.
Die handwerkliche Ausführung der Instandsetzungs- und Restaurierungsarbeiten ist ausdrücklich nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
Eine Beauftragung des Auftragnehmers mit diesen Leistungen ist ausgeschlossen.
Auf der Homepage des Staatlichen Bauamts Bamberg (unter „www...http://www.stbaba.bayern.de/hochbau/aktuelles.php...“) kann eine maßstabslose Fotodokumentationen heruntergeladen werden.
Diese Aufnahmen dienen der Übersicht sowie zur Orientierung von Raumoberflächen und Architekturelementen der zu restaurierenden Räume.
Teilprojekt 1 – Restaurierung fürstbischöfliche Wohnräume:
Grundlegende Zielstellung ist die Konservierung des Bestandes und die Wiederherstellung des Einklangs zwischen Raumschale und Ausstattung. Letzteres kann bezüglich der Raumschale überwiegend durch restauratorische Maßnahmen erreicht werden. Die Befunde der restauratorischen Untersuchungen sprechen im Ergebnis für eine Konservierung bzw. ästhetische Aufwertung des musealen Konzeptes von Esterer/Kreisel. Dieses Konzept hatte eine Annäherung an die barocke Ausstattung zum Ziel und führte, die durch vielfach wechselnde Wohnnutzung, sehr oft umgestalteten Räume, zu stimmigen Raumgruppen zusammen.
Eine Freilegung von bauzeitlichen Fassungen wird nicht angestrebt.
Beispielsweise wird ein Reduzierung überkommener Substanz an Farbfassungen in der Regel nur vorgenommen, wenn eine hochwertige historische Oberfläche mit unsachgemäßen Anstrichen überdeckt wurde, welche langfristig Schädigungen des Bestandes hervorrufen bzw. intensivieren würde. Für den weitaus größeren Bestand an Architekturoberflächen wird der Weg der Überfassung gewählt, bei dem ohne Substanzverlust ein weiteres Schichtpaket die heutige Sichtfassung überdecken wird. Rekonstruktionen werden zurückhaltend Anwendung finden, wenn sie durch das neue Ausstellungskonzept gefordert werden.
Präventive Konservierung:
Die Laufflächen der Führungsrundgänge sollen durch geeignete Teppiche und teilw. durch Parkettbrücken geschützt werden. Die Wand in Raum 26 zur benachbarten, beheizten Staatsbibliothek wird gedämmt, um zukünftige Verschmutzungen durch Zirkulation zu vermeiden.Fenster erhalten zukünftig zur Schadensreduzierung einen UV-Schutz.
Teilprojekt 2 – Restaurierung Kaisersaal:
Die Befunde der restauratorischen Untersuchungen sprechen im Ergebnis für eine Konservierung und Restaurierung des Kaisersaals. Die überwiegend im Freskotechnik ausgeführten Malereien sind vergleichsweise gut erhalten.
Salz- und Malschichtschäden sind nur lokal begrenzt und in überschaubarem Umfang vorhanden. Schäden sind vor allem durch statische Bewegungen und damit zusammenhängender Rissbildung, oder durch Wassereintrag (Salzschäden) entstanden und in den letzten Jahren teilweise bereits umfangreich repariert, restauriert und mit Hilfe von Retuschen überdeckt worden. Die Altrestaurierungen sollen, sofern keine Schädigungen vorliegen, auch weiterhin erhalten bleiben. Ebenfalls bleiben nach heutigen ästhetischen Gesichtspunkten schlecht ausgeführte Retuschen erhalten, da sie das Gesamtbild des Kaisersaals nicht negativ beeinträchtigen.
Somit beschränken sich die Restaurierungsarbeiten der Wand- und Deckengemälde auf lokale Bereiche mit Schäden an Malschicht und Putzflächen. Für alle anderen Bereiche (Holz, Naturstein, Stuck) ist das Ziel ist die Wiederherstellung des Einklangs zwischen Raumschale und Ausstattung mit Beschränkung auf konservatorisch und restauratorische Maßnahmen.
Die Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen müssen der besonders herausrgaenden Bedeutung des noch in großem Umfang erhaltenen Originalbestandes gerecht werden und mit höchsten künstlerischen und handwerklichen Ansprüchen ausgeführt werden.

CPV-Codes: 92500000

Erfüllungsort:
Neue Residenz Bamberg, Domplatz 8, 96049 Bamberg.
Nuts-Code: DE
Nuts-Code: DE241

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Nicht offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
54592-2015

Vergabeunterlagen:
Mit den Bewerbungsunterlagen ist der „Teilnahmeantrag mit Eigenerklärung zur Eignung“ und der „Projektbogen“ ausgefüllt einzureichen. Dieser Antrag, in dem die gewünschten Informationen und Nachweise dieser Bekanntmachung zusammengefasst sind, sowie die folgenden Einheitlichen Vertragsmuster (EVM), die gg. zusätzlich ausgefüllt oder beachtet werden müssen, können unter der Adresse „http://www.stbaba.bayern.de/hochbau/aktuelles.php“ heruntergeladen werden.
Die Anträge auf Teilnahme sind unterschrieben im verschlossenen Umschlag mit entsprechender Kennzeichnung beim Auftraggeber auf dem Postweg oder direkt einzureichen.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
17.03.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung über 1 500 000 EUR für Personenschäden sowie über 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben, die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.

Zahlung:
Alle Vergütungsregelungen sind vor Beginn der Leistung schriftlich zu vereinbaren.
In jeder Rechnung sind Umfang und Wert aller bisherigen Leistungen und die bereits erhaltenen Zahlungen mit gesondertem Ausweis der darin enthaltenen Umsatzsteuerbeträge anzugeben.
Etwaige Patentgebühren und Lizenzvergütungen sind mit der vertraglichen Vergütung abgegolten.
Für die Erteilung von Auskünften über eigene Leistungen im Zuge der Rechnungsprüfung erhält der Auftragnehmer keine zusätzliche Vergütung. Die Abschlagszahlungen erfolgen nach ZAVB.

Zuschlagskriterien:
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Erklärung des Bewerbers über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6 EG Abs. 4 sowie Abs. 6 lit. a-d VOL/A.
Angabe von rechtlichen und/oder wirtschaftlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch die Erklärung des Bewerbers zu III.2) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an de natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung ihrer oben genannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist und im Auftragsfalle die Vorgaben des Art. 2 BauKaG oder eines anderen Berufsregisters erfüllt sind.
Erklärung des Bewerbers über die technische Leitung des Unternehmens.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Erklärung des Bewerbers über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren.
Angaben zum Firmensitz des Bewerbers und seiner Niederlassungen.
Erklärung des Bewerbers über das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte des/r Bewerbers/Bewerbergemeinschaft und/oder der Kapazitäten anderer Unternehmen, gegliedert nach Beruftsgruppen.
Nachweis über den Eintrag im Berufs- oder Handelsregister des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist.
Erklärung des Bewerbers, welche Teile des Auftrages unter Umständen als Unteraufträge vergeben werden sollen.
Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, hat er diese vor Zuschlagserteilung zu benennen.
Eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen ist mit der Bewerbung vorzulegen.

Technische Leistungsfähigkeit
Auflistung von max. 5 Referenzprojekten deren Leistungen in den letzten 10 Jahren erbracht wurden (aus abgeschlossenen und/oder laufenden Projekten).
Hierfür ist der zur Verfügung gestellte Projektbogen zu verwenden.
Aufgeführt werden sollen Projekte, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind,mit Angabe der Objektbezeichnung, der Herstellungskosten für die betreuten Leistungen, des Leistungszeitraumes, Angaben zum Auftraggeber sowie entsprechende Bescheinigungen derer, Angabe zur vertraglichen Bindung, Zahl der für die Leistung durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter, der Leistungsart- und des Umfangs, stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen. Referenzen im Bereich Putz/Stuck, Holz und Textil sind zwingend vorzulegen. Bewerbungen, die keine Referenzen in diesen Bereichen vorweisen können, werden ausgeschlossen.
Erklärung des Bewerbers zu Ausstattung, Gerät und technischer Ausrüstung, über die der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Erfüllung der Dienstleistung verfügen wird (siehe Auswahlkriterien unter IV.1.2).
Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers über die Verfügbarkeit vor Ort (siehe Auswahlkriterien unter IV.1.2).
Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft zur Gewährleistung der Qualtität (Qualtitätsmanagement, z. B. Fortbildungszertifikate, DIN ISO,...).
Auflistung des/der Projektverantwortlichen (technische Leitung), der Mitarbeiter am Projekt, geplanter Aufgabenbereich für den Auftrag, Nachweise zu deren Berufszulassung und Befähigung mit Angabe zur Berufserfahrung und Angabe über die Mitarbeit an bisherigen Referenzen.
Anzahl und Qualifikation der Beschäftigten, derer sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bei der Erfüllung des Dienstleistungsauftrages bedienen will.
Nachweis über besondere Erfahrungen bei der Koordination von umfassenden Restaurierungsmaßnahmen in bedeutenden historischen Gebäuden.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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