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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Verden (ID:11746662)

Übersicht
DTAD-ID:
11746662
Region:
27283 Verden
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Aller-Weser-Klinik GmbH (AWK) betreibt im Landkreis Verden je ein Krankenhaus in Achim und Verden. Beide Häuser haben je 131 Planbetten. Die Fortschreibung des medizinischen Konzepts der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.03.2016
Frist Vergabeunterlagen:
22.04.2016
Frist Angebotsabgabe:
25.04.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Aller-Weser-Klinik gGmbH
Eitzer Straße 20
27283 Verden
Kontaktstelle: Aller-Weser-Klinik gGmbH
Frau Marianne Baehr
Fax: +49 4231103300
E-Mail: m.baehr@aller-weser-klinik.de
http://aller-weser-klinik.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg
Frau Johanna Stubbs
Telefon: +49 40360984-21
Fax: +49 40360984-11
E-Mail: j.stubbs@drost-consult.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg
Frau Johanna Stubbs
Telefon: +49 40360984-21
Fax: +49 40360984-11
E-Mail: j.stubbs@drost-consult.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
D&K drost consult GmbH
Kajen 10
20459 Hamburg

http://www.drost-consult.de
Frau Johanna Stubbs
Telefon: +49 40360984-21
Fax: +49 40360984-11
E-Mail: j.stubbs@drost-consult.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau Pflege und OP sowie Umstrukturierung der Funktionsbereiche, Krankenhaus Verden – Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
Die Aller-Weser-Klinik GmbH (AWK) betreibt im Landkreis Verden je ein Krankenhaus in Achim und Verden. Beide Häuser haben je 131 Planbetten. Die Fortschreibung des medizinischen Konzepts der stationären und ambulanten Krankenhausversorgung im Landkreis Verden sieht den Erhalt beider Standorte bei einem Abbau von Doppelvorhaltungen und einer Schwerpunktbildung vor. In diesem Zusammenhang ist ein Maßnahmenplan für die Erweiterung und Umstrukturierung des Krankenhausstandortes in Verden entwickelt worden. Dieser wurde durch das Architekturbüro kbp Kläner Berndt Partner Architekten erstellt. Diese Unterlagen werden allen Teilnehmenden, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, zur Verfügung gestellt. Das Architekturbüro kbp ist von der Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren nicht grundsätzlich ausgeschlossen.
Der Maßnahmenplan beinhaltet einen Neubau für die bettenführenden Abteilungen der Allgemeinpflege und einen Anbau, der die bestehenden Flächendefizite im OP-Bereich heilt und die Umstrukturierung weiterer Funktionsstellen ermöglicht.
Der Standort Verden soll als operativer Schwerpunkt entwickelt werden, besonders in der Inneren Medizin für die Kliniken Gastroenterologie und Kardiologie, u.a. mit der Inbetriebnahme eines Herzkatheterlabors. In der Chirurgie ergänzt die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie die Gastroenterologie operativ. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie sichert neben der erforderlichen stationären Versorgung u.a. das für Verden wichtige Durchgangsartenverfahren ab. Die Frauenheilkunde und Geburtshilfe (mit mehr als 500 Geburten) rundet das Bild der Grund- und Regelversorgung ab. An beiden Standorten erfolgt eine 24 Stunden Notfallversorgung.
Grundlage des Maßnahmenplans ist das im Raumprogramm festgestellte erhebliche Flächendefizit von insgesamt 4.200 m2 BGF.
Das neue Bettenhaus ist für insgesamt 114 (126) Betten für die Allgemeinpflege verteilt auf drei Stationen mit je 38 Planbetten zzgl. Aufstellreserve vorgesehen. Die bereits umgebauten Stationen der Frauenheilkunde und Geburtshilfe (FUG) mit 19 Betten sowie die Intensivstation (ITS) mit 9 Betten bleiben erhalten. Der Bettenhausbestand soll für die Deckung der erheblichen Flächendefizite in den verschiedenen Funktionsstellen genutzt werden.
Der vorgeschlagene Anbau, der im Erdgeschoss den neuen Haupteingang und im 1. OG die erforderlichen Erweiterungsflächen für die Interdisziplinäre Notaufnahme abbildet, ermöglicht im 2. OG die Flächenerweiterung der operativen Abteilung.
Die Baumaßnahme umfasst ca. 5 800 m2 BGF Neubau/Erweiterung sowie ca. 3 700 m2 BGF Umbau. Ein mit dem Sozialministerium abgestimmtes Raumprogramm (Stand 2.11.2015) liegt vor und soll als Grundlage für den Entwurf dienen. Die Baumaßnahme muss ohne Beeinträchtigung des übrigen Krankenhausbetriebs erfolgen. Auch der OP-Bereich muss weiterhin in Funktion bleiben.
Die Planungsbegleitende Beratung mit der OFD zur Erstellung der baufachlichen Antragsun-terlagen (FA-Bau) ist zeitnah nach Vertragsabschluss geplant und soll in eine Vorlage der FA-Bau münden.
Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für das Jahr 2021 vorgesehen.
Die Baumaßnahme ist in enger Abstimmung mit der Klinikleitung zu erstellen.
Das vorläufige Gesamtbudget für die Maßnahme beträgt ca. 29 000 000 EUR brutto (gem. DIN 276 Kostengruppen 200 bis 700).
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphasen 1 bis 3 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI (ausgenommen Medizintechnik);
— Leistungsphasen 4 bis 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI (ausgenommen Medizintechnik) als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen).
An der Bewerberauswahl sowie den Bietergesprächen werden Vertreter der Stadt Verden, des Landkreises Verden, die Leitung des Stadtplanungsamts Verden sowie Mitarbeitervertreter der Aller-Weser-Klinik teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch das Büro D&K drost consult GmbH, Hamburg unterstützen und beratend begleiten.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen für die Technische Ausrüstung auf ca. 1 600 000 EUR inkl. Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.

CPV-Codes: 71300000

Erfüllungsort:
Verden.
Nuts-Code: DE93B

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
104620-2016

Vergabeunterlagen:
Die Auftraggeberin beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistung.
Anfragen von Bewerbern werden in anonymisierter Form nebst Beantwortung ausschließlich auf der folgenden Homepage veröffentlicht:
http://www.drost-consult.de
Voraussichtliche Termine der Verhandlungen:
Aufforderung zur Angebotsabgabe 21. KW 2016, Abgabe der Honorarangebote 24. KW 2016, Verhandlungsgespräche 26. KW 2016.
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Offizielle Bezeichnung: Neubau Pflege und OP sowie Umstrukturierung der Funktionsbereiche, Krankenhaus Verden - Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI

Termine & Fristen
Unterlagen:
22.04.2016 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
25.04.2016 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 42 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber insofern seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Bewerbers die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.).

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2),(3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 4 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Für die geforderten Angaben sind Formblätter auszufüllen. Diese sind erhältlich auf der Internetseite www.drost-consult.de. Für den Zugang zu den Bewerbungsunterlagen ist eine Registrierung unter Angabe des Namens, der Firma und der E-Mail-Adresse auf der Internetseite www.drost-consult.de notwendig. Alternativ können die Unterlagen auch schriftlich oder unter der E-Mail-Adresse j.stubbs@drost-consult.de angefordert werden. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Formblatt (Bewerbungsbogen) und den darin geforderten Angaben einzureichen. Nichtverwendung des Bewerbungsbogens und fehlende Unterschrift führen zum Ausschluss. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(A) Ein aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils 2-fach maximiert).
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich gem. § 55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr: 2012, 2013, 2014). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 1 000 000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

Technische Leistungsfähigkeit
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen hier:
Ingenieur/-in für die Leistungen der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, (HLS An-lagengruppen 1-3 oder ELT Anlagengruppen 4 + 5).
(B) Nachweis der erbrachten Leistungen durch 2 Projekte.
Mindestens eines der beiden Projekte muss innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 1.1.2008) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Als zweites Projekt ist auch ein Projekt zugelassen, das erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen ist. Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild, Leistungsphasen und Anlagengruppen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 bzw. 4 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 400 gem. DIN 276), der Nennung des maßgeblich beteiligten Projektleiters und ggf. beteiligter Unterauftragnehmer/ ARGE-Partner, der Nennung des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherrn einzureichen. Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder öffentlich geförderten Bauvorhaben nachzuweisen.
(C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten drei Jahre (je Jahr 2013, 2014, 2015).
Im Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS, Anlagengruppen 1-3) sind mind. 5 Ingenieure/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (ELT, Anlagengruppen 4+5) sind mind. 5 Ingenieure/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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