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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Bremen (ID:11726773)

Übersicht
DTAD-ID:
11726773
Region:
28195 Bremen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Planungsleistungen für Brücken
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
1) Vorhaben: BW 3424, Instandsetzungsplanung der Brücke über die Weser im Zuge der A1 in Bremen. 2) Beschreibung: Die Brücke über die Weser im Zuge der A1 ist das meist befahrene Bauwerk in...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
19.03.2016
Frist Angebotsabgabe:
19.04.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Freie Hansestadt Bremen, vertreten durch Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, dieser vertreten durch Amt für Straßen und Verkehr Bremen
Herdentorsteinweg 49/50
28195 Bremen
Kontaktstelle: Amt für Straßen und Verkehr
Herrn Pelster
Telefon: +49 421-36115207
E-Mail: michael.pelster@asv.bremen.de

 
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
GVP infraconsult GmbH
Schlachte 27/28
28195 Bremen


Kontaktstelle: GVP infraconsult GmbH
Frau Kastein-Ionescu
Telefon: +49 421-69675012
E-Mail: kastein-ionescu@gvp-infraconsult.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Instandsetzung des Bauwerkes BW 3424 Brücke über die Weser im Zuge der A1 in Bremen, VOF-Vergabeverfahren zur Beschaffung der Leistungen für Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung.
1) Vorhaben: BW 3424, Instandsetzungsplanung der Brücke über die Weser im Zuge der A1 in Bremen.
2) Beschreibung:
Die Brücke über die Weser im Zuge der A1 ist das meist befahrene Bauwerk in Bremen und überführt die Autobahn über die Weser. Auf ihren je vier Fahrspuren pro Fahrtrichtung überqueren ca. 114.000 Fahrzeuge täglich die Weser.
Die Weserbrücke gliedert sich in eine 275,80 m lange Vorlandbrücke in Spannbetonbauweise und eine 281,20 m lange Flutbrücke in Stahlkonstruktionsbauweise.
Gegenstand des Auftrags ist Instandsetzungsplanung für die Flutbrücke.
Der erste Teil der Brücke wurde 1962 fertiggestellt. Um den gewachsenen Verkehrsaufkommen zu genügen, wurde die Brücke 11 Jahre nach Fertigstellung um eine Fahrspur und einen Standstreifen verbreitert.
Die Brücke überführt drei Fahrspuren zzgl. eines Beschleunigungs-/ Einfädelungsstreifens. Die außenliegenden Standspuren wurden als 4. Spur umgewidmet, um die die innerörtlichen Stadtverkehre zwischen den Stadtteilen Hemelingen und Arsten besser zu führen.
Im Querschnitt besteht die Brücke aus drei einzelligen Hohlkästen, die über die orthotrope Fahrbahnplatte und mittels 12 Kopplungsverbänden miteinander verbunden sind. Inklusive der äußeren Kragarme beträgt die Gesamtbreite 37,00 m.
Das Bauwerk ist im Rahmen der Bauwerksprüfung nach DIN 1076 fortlaufend geprüft worden. 2009 wurden dabei Risse an diversen Schweißverbindungen der Quertragelemente festgestellt. Die hohe Anzahl der Schäden und deren kritische Lage veranlasste den Baulastträger, eine eingehende Untersuchung und Analyse der Schäden im Rahmen einer objektbezogene Schadensanalyse (OSA) durchzuführen. Die OSA ergab einen guten Überblick zum äußeren Zustand des Bauwerkes, bewertete die Schäden hinsichtlich der Tragfähigkeit und gab erste Instandsetzungsvorschläge.
Das Bauwerk unterliegt mittlerweile einer deutlichen höheren Verkehrsbelastung als zum Zeitpunkt der Erstellung. Parallel zur Schadensdokumentation musste deshalb der innere, statische Zustand des Bauwerkes bewertet werden. Hierzu wurde die Nachrechnung des Bauwerkes auf Grundlage der Nachrechnungsrichtlinie von 2014 angefertigt. Die Nachrechnung zeigte die statischen und ermüdungskritischen Defizite des Bauwerkes auf, anhand derer die am Bauwerk dokumentierten Schäden nachvollzogen werden können.
Zur Absicherung des rechnerischen Tragverhaltens und zur Feststellung der real einwirkenden Lasteinleitungen wurde 2014 die dynamische Langzeitmessung am Bauwerk durchgeführt. Die Beanspruchungen der Querrahmen auf Grundlage der Nachrechnung können anhand der Messungen bestätigt werden. Die gute Übereinstimmung gelang jedoch nicht bei den Kopplungsverbänden. Hier sind weitergehende Untersuchungen erforderlich.
Das Ergebnis der Nachrechnung zeigte Defizite im Bereich der Tragsicherheit des Bauwerks. Zur Wiederherstellung der uneingeschränkten Tragfähigkeit wurde ein erstes Ertüchtigungskonzept erstellt, indem Instandsetzungsvarianten aufgezeigt werden.
Derzeit werden umfangreiche Untersuchungen zur Erforschung der Rissursache, der statischen Auswirkungen des Risses und zu möglichen Sanierungskonzepten erarbeitet.
Ziel der vorliegenden Ausschreibung ist es, einen Ertüchtigungsentwurf zu erstellen.
3) Zu vergebende Leistungen:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph 2 – 6 gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12, Ziffer 12.1;
— Tragwerksplanung, Lph 2 – 4 gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14, Ziffer 14.1.
— Objektplanung Ingenieurbauwerke, Lph 2 – 6 gemäß § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12, Ziffer 12.1;
— Tragwerksplanung, Lph 2 – 4 gemäß § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14, Ziffer 14.1.

CPV-Codes: 71300000, 71322300, 71327000

Erfüllungsort:
Bremen.
Nuts-Code: DE501

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
94319-2016

Aktenzeichen:
611-52, BW 3424

Vergabeunterlagen:
— Unterlagen (Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb etc.) können per E-Mail abgefordert werden bei der GVP infraconsult GmbH. Kontaktdaten Ansprechpartner: Frau Kastein-Ionescu, kastein-ionescu@gvp-infraconsult.de, Tel: 0421 / 696750-12.
— Anfragen zum Verfahren bitte nur per E-Mail.
— Der Teilnahmeantrag ist in Papierform (A 4-Ordner mit Register) einzureichen. (Bitte keine Heftklammern verwenden und die Unterlagen nicht als gebundene Unterlage einreichen.)
— Der Teilnahmeantrag ist bitte mit folgendem Hinweis zu versehen: „Instandsetzung BW 3424, VOF-Vergabeverfahren Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung; Nicht vor dem 19.04.2016, 12:00 Uhr öffnen.“
— Nach Eingangsschluss erfolgt die Auswertung der Teilnahmeanträge. Gemäß Punkt IV.1.2) werden 3 bis maximal 5 Teilnehmer/Bewerber zur Verhandlung/Angebotsabgabe aufgefordert. Die Angebote sind dann bis zum 28.06.2016 bei der Vergabestelle einzureichen.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
19.04.2016 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 12 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Haftpflichtversicherung für Personen- und sonstige Schäden in Höhe von je mind. 1 500 000 EUR Deckungssumme. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mindestens das zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied getrennt.

Zahlung:
Abschlagszahlungen werden gemäß Projektfortschritt ausgezahlt.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Folgende Unterlagen können bei der unter Punkt VI.3) genannten Kontaktstelle abgefordert werden:
— Aufforderung Teilnahmeantrag;
— EU-Bewerbungsbedingungen Teilnahmeantrag;
— Teilnahmeantrag;
— Eigenerklärung zur Eignung;
— Erklärung Bewerbergemeinschaft;
— Leistungen anderer Unternehmen;
— Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen.
Neben den Nachweisen, Angaben und Unterlagen in den oben genannten Unterlagen sind zusätzlich folgende Erklärungen und Nachweise (Punkte III.2.1) bis III.2.3) der Bekanntmachung) vorzulegen. Eine Übersicht der vorzulegenden Unterlagen ist in den abzufordenden Unterlagen enthalten.
Darüber hinausgehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Für den Fall, dass für die Erbringung der Leistungen Nachunternehmer vorgesehen werden, sind von dem Nachunternehmer mindestens die Unterlagen zu Nr. 1 – 5 und 9 – 10 der nachfolgend aufgeführten Punkte den Unterlagen beizufügen.
Für Bewerbergemeinschaften: Die Unterlagen des Teilnahmeantrages sind so zusammenzustellen, dass unter jedem der aufgeführten Punkte (geforderte Unterlagen) die Unterlagen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft (ggf. und Nachunternehmern) hinterlegt sind.
1.) Juristische Personen haben einen aktuellen Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate, beizubringen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2.) Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder Erklärung, dass im Auftragsfalle eine Berufshaftpflichtversicherung mit der Mindestdeckungssumme nach Nummer III.1.1) (der Bekanntmachung) abgeschlossen wird.

Technische Leistungsfähigkeit
3.) Nachweise nach § 5 (5) a) VOF: Berufliche Befähigung, der für die Leistung verantwortlichen Personen (Urkunden).
4.) Nachweise nach § 5 (5) b) VOF: Angaben des Bewerbers über vergleichbare Referenzprojekte (Referenzen des Unternehmens seit 2012, Nachweis der besonderen Kompetenz/Erfahrungen des Bewerbers in der Erbringung vergleichbarer Leistungen unter Angabe entsprechender Referenzprojekte (für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom Unternehmen erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Auftragssummen, Baukosten, Ansprechpartner)).
Vergleichbare Referenzen = Nachrechnung und Instandsetzung von stählernen Brücken. Erforderlich sind Erfahrungen mit Stahlbrücken hinsichtlich Ermüdungsverhalten. Erforderlich sind Kenntnisse in der Schweißtechnik (Schweißfachingenieur).
5.) Nachweise nach § 5 (5) c) VOF: Angabe technische Leitung.
6.) Nachweise nach § 5 (5) d) VOF: Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren (gesamt) und Anzahl der Beschäftigten im Bereich den geforderten Dienstleistungen (Objektplanung Ingenieurbauwerke/Tragwerksplanung).
7.) Nachweise nach § 5 (5) e) VOF: Angabe technische Ausstattung.
8.) Nachweise nach § 5 (5) f) VOF: Angaben zur Gewährleistung der Qualität.
9.) Benennung der Personen gemäß § 4 Abs. 3 VOF, die die Leistungen tatsächlich erbringen inkl. Angabe über Funktion im Team, Angabe der vorgesehenen zu erbringenden Leistung(en) des jeweiligen Bearbeiters, Angabe zur Unternehmenszugehörigkeit für jeden für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter und Angabe zur Stellvertreterregelung (Organigramm).
10.) Nachweis der Qualifikation der gemäß § 4 (3) VOF anzugebenden Person(en), insbesondere deren persönliche vergleichbare Referenzen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen seit 2012 (für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom jeweiligen Mitarbeiter erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Auftragssummen, Baukosten, Ansprechpartner); dabei sind insbesondere die Nachweise zufolgenden 3 Personen vorzulegen:
1) Projektleiter (Hauptansprechpartner für den AG, der an sämtlichen Besprechungen teilnimmt),
2) hauptverantwortlicher Objektplaner Ingenieurbauwerke,
3) hauptverantwortlicher Tragwerksplaner.
Vergleichbare Referenzen = Instandsetzung von stählernen Brücken. Erforderlich ist die Zusatzqualifikation Schweißfachingenieur (IWE).

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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