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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Marburg (ID:13508371)


DTAD-ID:
13508371
Region:
35039 Marburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Die Gebäude der Altenhilfe in der Schulstraße 29 in Wetter, bestehen aus drei miteinander verbundenen Teilen (G I – G II – G III). Sie stammen aus unterschiedlichen Baujahren und befinden sich...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
27.10.2017
Frist Angebotsabgabe:
24.11.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Deutschland-Marburg: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
St. Elisabeth-Verein e. V. Marburg
Hermann-Jacobsohn-Weg 2
Marburg
35039
Deutschland
Kontaktstelle(n): Altenhilfe Wetter, Schulstraße 29, 35083 Wetter
Telefon: +49 642380911
E-Mail: e.boltner@elisabeth-verein.de
Fax: +49 642380930
NUTS-Code: DE724
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.elisabeth-verein.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Fachplanungsleistungen der HLS-Technik für den Rückbau, Errichtung einer Tages- und Kurzzeitpflegeeinrichtung, Seniorenbegegnungsstätte, betreutes Wohnen und Verwaltungseinheiten der Altenhilfe Wetter.
Die Gebäude der Altenhilfe in der Schulstraße 29 in Wetter, bestehen aus drei miteinander verbundenen Teilen (G I – G II – G III). Sie stammen aus unterschiedlichen Baujahren und befinden sich insgesamt in einem nicht zeitgemäßen Bauzustand. Die beiden ältesten Gebäudeteile (G I und G II) sollen abgebrochen und durch einen Neubau mit erweitertem, geänderten Raumangebot ersetzt werden. Das Gebäude III ist hinsichtlich Haustechnik, Brandschutz, Installation und insbesondere die Gebäudehülle ebenfalls erheblich modernisierungsbedürftig. Das Gebäude in der Schulstraße 31, das sich auf dem direkten Nachbargrundstück befindet (als Haus 31 bezeichnet) wird durch die Maßnahme nicht betroffen. Es dient schon jetzt dem Betreuten Wohnen und wird nach Fertigstellung der anderen Maßnahmen auch weiterhin als Betreutes Wohnen genutzt. Im Gebäude I entstehen in einer Ebene die Tagespflege und in 2 weiteren Ebenen neue Appartments für Betreutes Wohnen.

CPV-Codes:
71300000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DE724
Hauptort der Ausführung
Schulstraße 29,
35083 Wetter.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
427945-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 207-427945

Aktenzeichen:
HLS_2017_Wetter_1

Auftragswert:
Wert ohne MwSt. 225.129,86 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
24.11.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter zwingender Verwendung des Bewerbungsformulars (siehe hierzu auch VI.3) einzureichen. Die Erklärungen sind, wo gefordert, rechtsverbindlich zu unterschreiben. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Die Nachweise und die jeweiligen zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen und entsprechend der in den Hinweisen zur Bearbeitung des Bewerbungsbogens aufgeführten Reihenfolge einzureichen. Eingereichte Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Folgende Nachweise sind unter zwingender Verwendung der beigefügten Formulare mit der Bewerbung einzureichen:
a) Angaben zum Unternehmen mit Nachweis der Berechtigung des projektverantwortlichen Architekten zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt.
b) Erklärung zu § 73 Abs. 3 VgV (Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen) – Anlage 1
c) Erklärung zu § 6 Abs. 2 VgV (Wirtschaftliche Verknüpfungen) – Anlage 2a
d) Erklärung zu 43 Abs. 3 VgV (Bevollmächtigung eines Vertreters der Bietergemeinschaft sowie der gesamtschuldnerischen Haftung im Auftragsfalle) – Anlage 2b
e) Erklärung zu § 123 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß § 123 Abs. 1 GWB vorliegen) – Anlage 3
f) Erklärung, zu § 124 Abs. 1 GWB (Erklärung, dass für das Unternehmen keine Ausschlusskriterien gemäß § 124 Abs. 1 GWB vorliegen) – Anlage 4
Über die geforderten Bewerbungsunterlagen hinausgehend eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Ausgenommen sind hierbei die Nachweise der Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
A) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 VgV einerEU-Versicherungsgesellschaft – Anlage 5.Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis der bestehenden Versicherung einzureichen. Im Falle von geringeren Versicherungssummen als in Punkt III.1.2 genannt, ist zusätzlich eine Bestätigung der Versicherungsgesellschaft notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
b) Erklärung des Bewerbers gemäß § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV über den Gesamtumsatz (Honorare für Fachplanungsleistungen HLS-Technik) brutto in Mio. Euro in den letzten 3 Geschäftsjahren (2014, 2015 und 2016) – Anlage 6.
c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV über die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter für Fachplanungsleistungen der HLS-Technik im Jahresdurchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (2014, 2015 und 2016) – Anlage 7.
Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. abzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind die entsprechenden Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmens bzw. Freiberufler ermöglichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
A) Mindestdeckungssummen Berufhaftpflichtversicherung für Fachplanungsleistungen HLS-Technik: 2 000 000 EUR für Personenschäden sowie 1 000 000 EUR für sonstige Schäden – Anlage 5.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
A) Erklärung des Bewerbers für Fachplanungsleistungen gemäß § 46 Abs. 3, Satz 1 VgV, die sich auf wesentliche in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen vergleichbarer Projekte beziehen; -Anlage 9ff.Es werden nur Referenzen berücksichtigt, bei denen ein Ansprechpartner des Auftraggebers/Kunden genannt wird, der im Rahmen der Prüfung des Teilnahmeantrages kontaktiert werden kann.Für den Fall dass der Bewerber mehr als die geforderte Anzahl an Referenzen einreicht, hat der Bewerber anzugeben, welche Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten eingereichten Referenzen seiner Auswahl zugrunde legen. Im Hinblick auf die Erfüllung der Mindestanforderung wird der Auftraggeber hingegen in diesem Fall alle eingereichten Referenzen prüfen.In der Referenzliste sind zwingend folgende Angaben zu machen:
— Projektbezeichnung und Ort,
— Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten,
— Art des Auftraggebers,
— Ausführungszeitraum
— erbrachte Leistungsphasen,
— Art der Baumaßnahme,
— Gebäudetyp und Nutzungsart,
— Inbetriebnahme-Termin,
— Brutto-Projektkosten gem. DIN 276.
b) Erklärung des Bewerbers über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Bewerbers und der Führungskräfte des Unternehmens gemäß § 46 Abs. 3, Satz 6 VgV insbesondere der für die zu vergebende Dienstleistung verantwortlichen Personen; Anlage 8ff.Gefordert sind Angaben/Nachweise und Referenzen der Projektmitarbeiter:Name, berufliche Qualifikation (Ingenieur oder Architekt mit Nachweis), Anzahl der Berufsjahre, es sind mindestens drei Referenzobjekte für vergleichbare Projekte beizufügen, mindestens eine Referenz muss aus dem Bereich der Gesundheits- und Betreuungseinrichtungen stammen.Zu den Referenzen sind noch folgende Angaben zu machen:Objektbezeichnung, Projektgröße bzw. -kosten brutto gem. DIN 276, Angabe der Adresse einschließlich Telefonnummer des Ansprechpartners.Bewerbungen ohne wertbare Referenzen werden nicht berücksichtigt.
c) Erklärung des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3, Satz 3 VgV durch eine Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität (z. B. Fortbildungszertifikate von Kammern und Verbänden) – Anlage 8.4.
d) Erklärung des Bewerbers gemäß § 46 Abs. 3, Satz 9 VgV zur technischen Ausstattung der zur Erfüllung der erforderlichen Dienstleistung zur Verfügung stehenden Ausstattung, Geräte und technischen Ausrüstung. – Anlage 10.Die geforderten Auskünfte und Erklärungen sind bei Bewerber-/Arbeitsgemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft zu erteilen bzw. anzugeben. Teilnahmeanträge werden nur bei Vorlage des vollständig ausgefüllten und unterschriebenen Bewerbungsbogens berücksichtigt. Sämtliche Nachweise und Erklärungen müssen aktuell sein (nicht älter als 6 Monate vom Tag der Bekanntmachung an). Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es angebotsmäßig übernehmen soll. Die Aufteilung der Leistungsbestandteile innerhalb der Bietergemeinschaften ist anzugeben. Soweit der Bewerber beabsichtigt, Teilleistungen an ein anderes Unternehmen oder einen anderen Freiberufler weiterzugeben, sind entsprechende Nachweise und Erklärungen für dieses/diesen vorzulegen, die für diese Teilleistung die Eignungsprüfung des Unternehmers bzw. Freiberuflers ermöglichen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Anlage 9
a) Mindestvoraussetzung: 1 Projekt aus dem Krankenhauswesen mit Kosten der Anlagengruppen 1, 2, 3 (gem. § 53 (2) HOAI) > 0,3 Mio. EUR brutto.
b) Mindestvoraussetzung: 1 Projekt von Pflegebereichseinrichtungen (Alten- u. Pflegeeinrichtungen, Mehrgenerationen Wohnen, betreutes Wohnen) mit Kosten der Anlagengruppen 1, 2, 3 (gem. § 53 (2) HOAI) > 0,4 Mio. EUR brutto.
c) Mindestvoraussetzung: 1 Projekt von Pflegebereichseinrichtungen (Alten- u. Pflegeeinrichtungen, Mehrgenerationen Wohnen, betreutes Wohnen) mit Kosten der Anlagengruppen 1, 2, 3 (gem. § 53 (2) HOAI) > 1,0 Mio. EUR brutto.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=2011-120
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
ACP Projektmanagement GmbH
Burger Landstraße 23a
Herborn
35745
Deutschland
Telefon: +49 277257430
E-Mail: bernd.acker@acpmanagement.de
Fax: +49 2772574325
NUTS-Code: DE722
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.acpmanagement.de
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Zuwendungsempfänger, Zuwendung vom HSM

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Altenhilfe

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Das Alten- und Pflegeheim Wetter befindet sich in der Trägerschaft des St. Elisabeth Verein e. V. Marburg. Die Einrichtung verfügt neben der Tages- und Kurzzeitpflege und betreuten Wohnen über vielfältige Angebote und Dienstleistungen der Wohnberatung, zur häuslichen Pflege, Essen auf Rädern und zur sozialen Betreuung von Menschen.
Das Projekt wird vom Land Hessen über die Richtlinie für die Förderung sozialer Gemeinschaftseinrichtungen und nichtinvestiver sozialer Maßnahmen (Investitions- und Maßnahmenförderungsrichtlinie – IMFR) gefördert. Verbunden mit diesem Projekt sind 12 solitäre Kurzzeit- und 15 Tagespflegeplätze mit Seniorenbegegnungsstätte und eine stationäre Hausgemeinschaft mit 12 Plätzen (ungefördert) der Altenhilfe. Die Maßnahmendurchführung ist an die IMFR-Förderrichtlinien und Verwaltungsvorschriften des Landes Hessen gebunden. Das Projekt ist in die Projektförderung des Hessischen Sozialministeriums des Landes aufgenommen, der Bewilligungsbescheid ist übergeben.
Die Architektenleistungen sind bis auf den Stand der Vor- und Entwurfsplanung (Lph. 1-3 nach § 34 Objektplanung für Gebäude und Innenräume) erbracht.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe der Fachplanungsleistungen HLS-Technik ab LPH 1 Grundlagenermittlung nach VgV vom 12.4.2016 für die Planer-/Unternehmereinsatzform (EP/GU ohne Lph. 5).
Für das Vorhaben sind förderrechtliche Bestimmungen der Projektzuwendung für Planung, Bau, Ausstattung und Betrieb zu beachten. Dies sind bei Aufträgen für Architekten- und Ingenieurleistungen die Vergabeordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge VgV, das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen GWB, der gemeinsame Runderlass zum öffentlichen Auftragswesen – Vergabeerlass) und das Hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz – HVTG).
Im Projekt werden unterschiedliche Bereiche (Tagespflege, Kurzzeitpflege, Begegnungsstätte und Büros der Verwaltung) gefördert, andere Bereiche (Betreutes Wohnen, stationäre Hausgemeinschaft, Kindertagesstätte und Räume der Diakonie) hingegen nicht.
Der Träger stellt die Entwurfsplanung, die Raum- und Funktionskonzepte und die Funktionsbeziehungen der Objektplanung den ausgewählten Bewerbern im weiteren Verfahren zur Verfügung.
Als Kostenrahmen für die Bauwerkskosten nach DIN 276 ist ein Investitionsvolumen für den Rückbau und den Neubau (Gebäude I+II) von ca. 6,745 Mio. EUR brutto einzuhalten, wovon ca. 3,8 Mio. EUR der Kostengruppe 300 Bauwerk – Baukonstruktion und ca. 1,21 Mio. EUR der KGR 400 Bauwerk – Technische Anlagen zuzurechnen sind.
Als Kostenrahmen für die Bauwerkskosten nach DIN 276 ist ein Investitionsvolumen für die Sanie-rung/Bestand (Gebäude III) von ca. 1,908 Mio. EUR brutto einzuhalten, wovon ca. 975 TEUR der Kostengruppe 300 Bauwerk – Baukonstruktion und ca. 511 TEUR der KGR 400 Bauwerk – Technische Anlagen zuzurechnen sind.
Die Programmflächen der Gebäude I+II (Betreutes Wohnen, Hausgemeinschaft, Ausstellung, Kurzzeitpflege, Tagespflege) umfassen ca. 3 750 m2 NGF und Gebäude III (Kindertagesstätte, Diakonie/Pflegedienst, Begegnungsstätte, Verwaltung) umfassen ca. 1 710 m2 NGF und sollen bis Ende 2. Quartal 2020 realisiert sein.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Laufzeit in Monaten: 30
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Gemittelter Jahresumsatz der letzten 3 Jahre (2014 bis 2016) § 45 Abs. 4, Satz 4 VgV, ~7 %, Referenzliste der in den letzten drei Jahren erbrachten Dienstleistungen des Bewerbers insgesamt § 46 Abs. 3, Satz 1 VgV, ~57 %,
Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Projektleiters mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~13 %,
Fachlicher Lebenslauf des vorgesehenen Fachplaners mit Referenzliste vergleichbarer Dienstleistungen § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~13 %,
Anzahl der Mitarbeiter für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Jahren mit Angabe der Führungskräfte § 46 Abs. 3, Satz 8 VgV, ~4 %,
Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Dienstleistungen § 46 Abs. 3, Satz 3 VgV, ~1 %,
Erklärung zur Schadensfreiheit ~6 %.
Im Hinblick auf die Unterkriterien zu diesen Auswahlkriterien sowie deren Gewichtung verweist der Auftraggeber auf den Bewertungsbogen.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: ja

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Es erfolgt eine stufen- und abschnittsweise Beauftragung der Leistung:
Stufe 1 (HOAI Leistungsphasen 1-7) für die Gesamtmaßnahme
Stufe 2 (HOAI Leistungsphasen 8-9) für die Gesamtmaßnahme
Es ist beabsichtigt, zunächst die Stufe 1 für die Gesamtmaßnahme zu beauftragen. Die Fortführung der Maßnahme unterliegt den Haushaltsplan des Trägers. Ein Anspruch auf die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen der Stufe 2 besteht, auch bei Bedarf, nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß § 75 VgV Ausgabe 12.04.2016 berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß § 43 Abs. 1 VgV zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden, werden ebenfalls zugelassen.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner gegenüber benannt und mit uneingeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.Die Erklärung der Bietergemeinschaft (falls Bewerbung als Bietergemeinschaft erfolgt) als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter ist vorzulegen.(siehe hierzu auch III.2.1).

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 24.11.2017
Ortszeit: 11:00

Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 07.12.2017

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 30.03.2018

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

Für die Auswertung des Teilnahmeverfahrens sind der auswertenden Stelle die Bewerbungsunterlagen ausschließlich schriftlich vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Kostenfreier Bezug der digitalen Unterlagen direkt über www.had.de. Durch Ihre Registrierung ist sichergestellt, dass der Auftraggeber etwaige zusätzliche Auskünfte allen Bewerbern zugänglich machen kann. Für sämtliche unter III.2.1 bis III.2.3 genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der im „Bewerbungsformular“ enthaltenen Formblätter zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Sofern nicht anders vermerkt, sind Kopien als Nachweise ausreichend. Die ggf. geforderte Form der Nachweise sowie die detaillierenden Mindestanforderungen sind den anzufordernden Bewerbungsunterlagen und diesem Veröffentlichungstext zu entnehmen. Der Bewerbungsbogen inkl. den geforderten Anlagen und Nachweisen ist von jedem Mitglied einer Bewerbungsgemeinschaft sowie von jedem Nachunternehmer gem. § 46 Abs. 3, Satz 10 VgV oder § 47 VgV auszufüllen und einzureichen.

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens vor der Vergabekammer ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von 8 Kalendertagen gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Darmstadt
64283
Deutschland
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 23.10.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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