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Ergänzungsmeldung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Koblenz (ID:5815576)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DTAD-ID:
5815576
Region:
56068 Koblenz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ergänzungsmeldung
Ergänzungsmeldung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.01.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Baukostenberechnung im Tief- und Hochbau , Dienstleistungen im Bereich Geotechnik , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Planungsleistungen für Brücken
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  20490-2011



Stadt Koblenz, Tiefbauamt, Bahnhofstraße 47, Stadtverwaltung Koblenz,
Zentrale Vergabestelle, attn: Frau Dott, DEUTSCHLAND-56068Koblenz. Tel. +49 261129-1011. E-mail: vergabestelle@stadt.koblenz.de. Fax +49 261129-1010. (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 5.1.2011, 2011/S 2-003033) Anstatt:
II.1.5) Kurze -Beschreibung des Auftrages oder Beschaffungsvorhaben:
Die Stadt Koblenz beabsichtigt die Rheinbrücke sowie die zug. Vorlandbrücke Ost (sog. Brückenstraße) umfangreich zu sanieren. Die Vorlandbrücke West soll durch einen Neubau ersetzt werden. Gegenstand sind die Planungsleistungen nach § 42 HOAI (Ingenieurbauwerke) Leistungsphasen 1 bis 3 und § 49 HOAI (Tragwerksplanung) Leistungsphasen 1 bis 3. muss es heißen:
II.1.5. Kurze -Beschreibung des Auftrages oder Beschaffungsvorhaben:
1. Alle Teilbauwerke: Sowohl bei der Erneuerung der Vorlandbrücke West, als auch bei den Sanierungen der Strombrücke und der Vorlandbrücke Ost ist zu beachten, dass die Bauwerke in der Lage sein müssen, die erhöhten Verkehrslasten nach dem DIN Fachbericht 101 (LM 1) aufzunehmen. Um dieses Ziel erreichen zu können sind im Einzelfall (Strombrücke) Verstärkungsmaßnahmen erforderlich. Bei der Planung der Verkehrsführung während der einzelnen Bauphasen ist generell zu beachten, dass möglichst viele Fahrspuren für den Verkehr aufrechterhalten bleiben. Hier ist das Tiefbauamt für konstruktive Lösungsvorschläge empfänglich. 2. Sanierung der Strombrücke: Das Brückenbauwerk wurde in den letzten beiden Jahren einer umfangreichen Bauwerksprüfung unterzogen. Hierbei wurden Material – und Tragfähigkeitsuntersuchungen durchgeführt, sodass fundierte Kenntnisse über den Zustand des Bauwerkes vorliegen. Die Bestandsunterlagen (Konstruktionspläne und Statik) sind vorhanden. Bei der Planung zur Instandsetzung der Strombrücke ist zu beachten, dass alle Maßnahmen die Ertüchtigung des Bauwerkes, für die Aufnahme der erhöhten Verkehrslasten (derzeit noch Brückenklasse 60) nach DIN Fachbericht 101 (LM 1), ermöglichen. Die Übergangskonstruktionen, die Entwässerungseinrichtungen und der Korrosionsschutz der beiden Stahlhohlkästen und der Querträger sind zu erneuern. Mit einer Sanierung bzw. Teilerneuerung der Kragarmplatten sind die vorhandenen Brückengeländer ebenfalls zu erneuern.Bei der vorhandenen Längsfuge zwischen der Fahrbahntafel und dem Kragarm über den Hohlkästen handelt es sich um eine systembedingte Schwachstelle aus der ursprünglichen Bauwerksplanung. Hierfür muss eine konstruktive Lösung, zur dauerhaften Vermeidung der Schäden durch eindringendes Wasser, gefunden werden. Bei beiden Widerlagern sind die Ursachen von Feuchteschäden zu beseitigen. Eine Beton- und Mauerwerkssanierung sind erforderlich.Wegen vorhandener Schäden an den Brückenlagern werden diese schon in diesem Jahr erneuert (Planungsauftrag wurde in 2010 erteilt). Gleichzeitig werden die Pfeilerköpfe verstärkt, damit ein Auswechseln der Lager unter Verkehr (neue Pressenansatzpunkte) möglich wird. 3. Neubau der Vorlandbrücke West: Das Ergebnis der letzten umfangreichen Bauwerksprüfung hat ergeben, dass das Bauwerk erhebliche Tragsicherheitsdefizite aufweist. In einer Sofortmaßnahme wurde die Tragsicherheit durch einkraftschlüssiges Untermauern der Querträger der Trägerrostbrückenkonstruktion provisorisch wieder hergestellt. Eine Verstärkung bzw. Ertüchtigung (LM 1) ist bei dieser Brücke -aus dem Jahre 1934 – technisch und wirtschaftlich nicht mehrvertretbar.Außerdem ist die vorhandene Trägerrostkonstruktion auf den Gewölben der alten Eisenbahnrampe und auf Teilen der ehemaligen preußischen Rheinzollkaserne gegründet. Gründungsgutachten dieserhistorischen Bauwerke liegen nicht vor. Aus denkmalpflegerischer Sicht müssen der Brückenbogen über der Kaiserin-Augusta-Allee und die Außenwände der ehemaligen Rheinzollkaserne (Bauwerk neben Weindorf) erhalten bleiben. Die Kasematten unterhalb der Brücke dürfen für eine Bohrpfahlgründung der neuen Unterbauten nur in Teilbereichen zerstört werdenDie Trägerrostbrücke ist in Längsrichtung mittig durch eine durchgehende Bauwerksfuge getrennt, sodass ein halbseitiger Rückbau und Neubau möglich ist. 4. Instandsetzung der Vorlandbrücke Ost: Die Schadensbilder dieser Brücke sind analog zu denen derVorlandbrücke West. Auch bei diesem Bauwerk wurde im Jahr 1934 eine Trägerrostkonstruktion auf die ehemalige als Eisenbahnrampe dienende Bogenbrücke aufgesetzt. Der bauliche Zustand des Trägerrostes ist dermaßen schlecht, dass eine Sanierung hier ebenfalls technisch und wirtschaftlich nicht mehr vertretbar ist.Die unterhalb des Trägerrostes vorhandene Bogenbrücke muss aus denkmalpflegerischer Sicht erhalten bleiben, d. h. auf dieser Konstruktion ist eine neue Konstruktion zur Aufnahme eines neuen Brückenüberbaus neu zu planen. Weitere zusätzliche Informationen Die entsprechenden Ausschreibungsunterlagen sind geändert worden.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Bis zum 30.9.2011 ist eine abgeminderte Entwurfsplanung für die
Aufstellung eines Förderantrags dem Tiefbauamt vorzulegen. Darin enthalten
sein müssen:
1. Erläuterungsbericht;
2. Übersichtlageplan;
3. Kostenberechnung;
4. Bauwerkspläne (mit einzelnen Bauphasen und zugehörender
Verkehrsführung).
Die Fertigstellung der vollständigen Planungsleistung kann auch nach dem
o. g. Stichtag erfolgen. Jedoch ist die fertige Entwurfplanung - nach
Leistungsphase 3 - dem Tiefbauamt spätestens bis zum 31.3.2012 vorzulegen.
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