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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Aschaffenburg (ID:11029526)

Übersicht
DTAD-ID:
11029526
Region:
63739 Aschaffenburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieurleistungen außer Bau, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Bauwesen , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Kontroll- und Überwachungsleistungen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Zur Sanierung der Mischwasserbehandlung im städtischen Bereich östlich der Willigisbrücke ist eine umfassende Systemertüchtigung beabsichtigt. Vorgesehen sind, soweit es die...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
04.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
01.09.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadt Aschaffenburg
Dalbergstraße 15
63739 Aschaffenburg
Kontaktstelle: Tiefbauamt

Telefon: +49 60213301264
Fax: +49 6021330721
E-Mail: tiefbauamt@aschaffenburg.de
www.aschaffenburg.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
„ Sanierung der Mischwasserbehandlung; Bereich Willigisbrücke – Aschaffenburg “; 1. Neubau eines Pumpwerkes, 2. Neubau eines Regenüberlaufbeckens, 3. Kanalsanierung durch Ersatzneubau, Löherstraße; Ingenieurleistungen für Objektplanung Ingenieurbauwerke, Tragwerksplanung, Technische Ausrüstung, Freianlagenplanung sowie Ingenieurtechnische Vermessungsleistungen.
Zur Sanierung der Mischwasserbehandlung im städtischen Bereich östlich der Willigisbrücke ist eine umfassende Systemertüchtigung beabsichtigt. Vorgesehen sind, soweit es die vergabegegenständlichen Leistungen betrifft,
(1.) der Neubau eines Pumpwerkes und
(2.) der Neubau eines Regenüberlaufbeckens, beides im rechtsmainischen Uferbereich nördlich der Willigisbrücke sowie
(3.) die Kanalsanierung im Bereich der Löherstraße durch Ersatzneubau des Hauptkanals ≥ DN 800 und Neubau eines Schmutzwasserkanals einschließlich Umklemmen der Hausanschlüsse im betroffenen Gebiet.
Für die Planung und ingenieurtechnische Überwachung der Ausführung der oben benannten Teile der Maßnahme ist die Übertragung der nachfolgend beschriebenen Leistungen beabsichtigt:
— HOAI Teil 3, Abschnitt 3: Ingenieurbauwerke, §§ 41-44, Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4, sowie (optional) der Leistungsphasen 5 bis 9 und die Örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung gemäß Anlage 12 HOAI, sowie (optional) im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende weitere Besondere Leistungen.
— HOAI Teil 4, Abschnitt 1: Tragwerksplanung, §§ 49-52, Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 3, sowie (optional) der Leistungsphasen 4 bis 6, sowie (optional) die ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen als Besondere Leistung gemäß Anlage 14 HOAI, sowie (optional) im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende weitere Besondere Leistungen.
— HOAI Teil 4, Abschnitt 2: Technische Ausrüstung, §§ 53-56, Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4, sowie (optional) der Leistungsphasen 5 bis 9, sowie (optional) im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende Besondere Leistungen.
— HOAI Teil 3, Abschnitt 2: Freianlagen, §§ 38-40, Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4, sowie (optional) der Leistungsphasen 5 bis 9, sowie (optional) im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende Besondere Leistungen.
— HOAI Anlage 1, Ziff. 1.4: Ingenieurvermessung, Planungsbegleitende Vermessungen in Ergänzung bereits vorhandener vermessungstechnischer Aufnahmen sowie (optional) Bauvermessung vor und während der Bauausführung sowie (optional) die abschließende Bestandsdokumentation der Maßnahme.
Vergabegegenständliche Planungs- und Überwachungsleistungen, davon Teile optional gemäß den Regelungen nach Ziff. II.1.5) und Ziff. II.2.2):
1. Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 bei der Objektplanung für Ingenieurbauwerke (§§ 41-44 und Anlage 12 HOAI), Örtliche Bauüberwachung als Besondere Leistung, sowie im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende weitere Besondere Leistungen.
2. Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 bei der Tragwerksplanung (§§ 49-52 und Anlage 14 HOAI) sowie die ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks als Besondere Leistung, sowie im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende weitere Besondere Leistungen.
3. Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 bei der Planung für die Technische Ausrüstung (§§ 53-56 und Anlage 15 HOAI) sowie im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende Besondere Leistungen.
4. Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 bei der Planung der Freianlagen (§§ 38–40 und Anlage 11 HOAI) sowie im Planungsprozess oder während der baulichen Ausführung ggfls. erforderlich werdende Besondere Leistungen.
5. Vermessungstechnische Leistungen (Ingenieurvermessung, Anlage 1, Ziff. 1.4 HOAI) z.B. planungsbegleitende Vermessungen in Ergänzung vorhandener vermessungstechnischer Aufnahmen sowie begleitende Bauvermessung vor und während der Bauausführung und die abschließende Bestandsdokumentation der Maßnahme.

CPV-Codes: 71300000, 71500000, 71700000

Erfüllungsort:
Aschaffenburg.
Nuts-Code: DE261

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
273674-2015

Aktenzeichen:
6/66-vo

Vergabeunterlagen:
1. Der Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen und zugehörige Anlagen einschließlich aller bewerbungsrelevanten Unterlagen) ist in fest verschlossenem Umschlag und mit dem von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Kennzettel (Beschriftung: BEWERBUNGSUNTERLAGEN „SANIERUNG DER MISCHWASSERBEHANDLUNG“ BEREICH WILLIGISBRÜCKE – ASCHAFFENBURG) bis spätestens 1. September 2015, 14:00 Uhr bei der Vergabestelle (Stadt Aschaffenburg, Tiefbauamt, Karlsplatz 2, Zimmer 303, 63739 Aschaffenburg) vorzulegen.
Dem Teilnahmeantrag ist eine digitale Version (im PDF Format) des vollständigen Teilnahmeantrags (einschließlich sämtlicher Anlagen und Unterlagen) beizufügen.
Die Öffnung der Teilnahmeanträge erfolgt am 1. September 2015 ab 14:00 Uhr. Personen die bei der Öffnung anwesend sein dürfen: Nein
2. Der Teilnahmeantrag ist an der im Bewerbungsbogen gekennzeichneten Stelle rechtsverbindlich zu unterzeichnen; bei juristischen Personen durch die nach HRB legitimierte/n Person/en oder eine hierzu schriftlich ausdrücklich bevollmächtigte Person, bei Einzel- oder Personengesellschaften durch den oder die Eigentümer und bei einer Bewerbergemeinschaft durch die namentlich zum Vertreter bestimmte Person. Die Unterschrift muss einen die Identität des Unterschreibenden ausreichend kennzeichnenden individuellen Schriftzug aufweisen; bei Anbringung eines Handzeichens (Paraphe) liegt keine Namensunterschrift im Rechtssinne vor. Die Vergabestelle behält sich eine Legitimationsprüfung vor.
Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt und ausgeschlossen.
3. Der Teilnahmeantrag ist geordnet (Bewerbungsbogen und nachfolgend die im Bewerbungsbogen gekennzeichneten Anlagen) und geheftet (Amtsheftung, keine Spiralheftungen oder in gebundener Form) vorzulegen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind in die vorgegebene Anlagenstruktur an den hierfür benannten Stellen einzuordnen.
4. Der Teilnahmeantrag und der Schriftverkehr mit der Vergabestelle sind in deutscher Sprache abzufassen. Geforderte Erklärungen und Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen; Nachweise als Kopie. Gleichwertige Nachweise eines nichtdeutschen Herkunftslandes sind ausreichend, sofern beglaubigte Übersetzungen in die deutsche Sprache (Beglaubigung im Original) vorgelegt werden. Die Regelungen zur Beglaubigung von Urkunden sind zu beachten.
5. Der Teilnahmeantrag muss die in dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen, Nachweise und sonstigen Angaben enthalten. Die Nichtabgabe einer der geforderten Erklärungen und Angaben oder die Nichtvorlage einer der geforderten Nachweise führt – ebenso wie das Fehlen einer rechtsverbindlichen Unterschrift – zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
6. Die Vergabestelle beabsichtigt, von der Möglichkeit nach § 5 Abs. 3 VOF keinen Gebrauch zu machen.
Fehlende Erklärungen und Nachweise oder sonstige geforderte Angaben, die nicht bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert wenn (1.) kein ansonsten vollständiger und wertbarer Teilnahmeantrag vorliegt und die Vorlage der nachgeforderten Erklärungen und Nachweise erst, nach Ergänzung des unvollständigen und auszuschließenden Teilnahmeantrages, zu dessen Wertbarkeit führen würde oder (2.) nachgeforderte Erklärungen und Nachweise wettbewerbs- und wertungsrelevant sind und durch die Nachschubsgewährung ein Teilnahmeantrag optimiert („verbessert“) werden könnte oder (3.) Teilnehmer, die einen vollständigen Teilnahmeantrag vorgelegt haben, benachteiligt werden oder ihnen eine Benachteiligung droht oder (4.) die Nachforderung ein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot des § 97 Abs. 2 GWB wäre.
Die Vergabestelle geht davon aus, dass alle Erklärungen und Nachweise, deren Vorlage bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist verlangt ist, wettbewerbs- und wertungsrelevant sind.
Im Übrigen wird, unter Berücksichtigung des konkreten Sachverhalts und der besonderen Umstände des Einzelfalls, eine Ermessensentscheidung zur Frage der Nachforderung fehlender Erklärungen und Nachweise i.S. § 5 Abs. 3 VOF zu treffen sein.
7. Die Nichtverwendung des Bewerbungsbogens und/oder der Anlagenstruktur und/oder inhaltliche Änderungen an den Basistexten des Bewerbungsbogens und/oder der Anlagenstruktur und/oder den Vorlagen sind nicht zulässig und führen zum Ausschluss. Sofern und soweit der Bewerber abweichende Angaben bzw. Nachweise bzw. textliche Änderungen an Erklärungen des Bewerbungsbogens oder den Vorlagen in der Anlagenstruktur für notwendig erachtet, hat dies auf einer gesonderten Anlage zu erfolgen.
8. Anlagen die nicht in dem Anlagenverzeichnis des Bewerbungsbogens benannt und durch die rechtsverbindliche Unterschrift, die am Ende des Bewerbungsbogens dessen Textteil räumlich abschließt, gedeckt sind, werden nicht gewertet.
9. Es ist ausschließlich eine Obliegenheit des Bewerbers, im verlangten Umfang, mit dem Teilnahmeantrag vollständige und zweifelsfreie Erklärungen abzugeben und Nachweise vorzulegen. Die Vergabestelle wird deshalb auch weder durch vage Rückschlüsse noch eigene Ausforschungsbemühungen einen offensichtlich unvollständigen Teilnahmeantrag durch Zuordnung allgemeiner oder inhaltlich nicht eindeutiger Angaben ergänzen, um diesen in die Wertung mit einbeziehen zu können.
10. Dem Teilnahmeantrag beigefügte „lose Blätter“ und allgemeines Referenzmaterial werden nicht gewertet. Ebenso werden inhaltlich unzutreffend zugeordnete oder physisch falsch eingeordnete Unterlagen nicht gewertet. Eine Korrektur des „Bewerbungspaketes“ des Bewerbers durch die Vergabestelle durch Umsortierung von Unterlagen, auf der Grundlage des „vermuteten Willens“ des Bewerbers, und deren Bewertung erfolgt nicht.
11. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen oder pauschale Hinweise auf früheres Tätigwerden für die Auftraggeberin werden nicht gewertet.
12. Mit dem Teilnahmeantrag eingereichte und sonstige im Verfahrensverlauf vorgelegten Unterlagen verbleiben bei der Vergabestelle und werden nicht zurückgegeben. Kosten für die Erstellung der Teilnahmeanträge oder der Beteiligung am Verfahren werden nicht erstattet.
13.. Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaften oder eine Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einer Bewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers und der jeweiligen Bewerbergemeinschaft(en).
Auf die Regelungen unter Ziff. III.1.3) wird ergänzend hingewiesen.
14. Bewerbergemeinschaften müssen bereits als solche einen Teilnahmeantrag stellen. [siehe hierzu Ziff. III.1.3)] Die nachträgliche Bildung einer Bewerbergemeinschaft (nach Ablauf des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge: 1. September 2015, 14:00 Uhr) oder der Wechsel von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder das Ausscheiden oder Hinzutreten eines Mitgliedes (z.B. nach Aufforderung zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren) ist nur mit ausdrücklicher vorheriger Zustimmung der Vergabestelle in außergewöhnlichen und begründeten Fällen möglich, sofern keinem anderen am Verfahren Beteiligten daraus ein Nachteil erwächst oder zu erwachsen droht. Gleiches gilt für den Wechsel oder das Hinzutreten eines Nachunternehmers.
15. Zusätzliche Auskünfte sind frühestmöglich, jedoch spätestens bis zum 21. August 2015, 14:00 Uhr, schriftlich an die Vergabestelle zu richten. Auskünfte werden nur erteilt nach Anforderung in Textform per Normalpost (Stadt Aschaffenburg, Tiefbauamt, Karlsplatz 2, 63739 Aschaffenburg), per Fax (+49 (0)6021 330-721) oder per E-Mail (tiefbauamt@aschaffenburg.de). Das Auskunftsbegehren muss neben der Bezeichnung der Maßnahme („SANIERUNG DER MISCHWASSERBEHANDLUNG“ BEREICH WILLIGISBRÜCKE – ASCHAFFENBURG) die vom Fragesteller als klärungsbedürftig erachtete Regelung (unter Angabe der Bezugsziffer dieser Bekanntmachung) bezeichnen, den zu Grunde liegenden Sachverhalt und die sich für den Fragesteller subjektiv darstellende Unklarheit beschreiben sowie eine präzise Frage formulieren, deren Beantwortung von der Vergabestelle erwartet wird. Die Vergabestelle wird Auskünfte schnellstmöglich erteilen, spätestens entsprechend der zeitlichen Vorgabe nach § 7 Abs. 3 VOF, sofern Auskünfte rechtzeitig angefordert werden.
Es werden nur Auskunftsbegehren von Interessenten entgegengenommen, bearbeitet und beantwortet, die Bewerbungsunterlagen angefordert haben. Die Beantwortung erfolgt auf gleichem Wege (Normalpost, Fax oder E-Mail) wie das Auskunftsbegehren an die Vergabestelle gerichtet wird. Sämtliche E-Mail Korrespondenz mit einem Bewerber erfolgt ausschließlich über die E-Mail Adresse, die bei der ursprünglichen Anforderung der Unterlagen angegeben wurde und an die die Teilnahmeunterlagen versandt wurden.
Fernmündliche Anfragen werden nicht entgegengenommen, fernmündliche Auskünfte nicht erteilt.
Antworten auf inhaltlich berechtigte Auskunftbegehren werden anonymisiert und aus Gründen der Gleichbehandlung alle Interessenten gleichzeitig und gleichlautend informiert.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
01.09.2015 - 14:00 Uhr

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Der Bewerber hat zum Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung [§ 4 Abs. 4 lit. a) VOF] mit dem Teilnahmeantrag (Bewerbung) vorzulegen:
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 3.000.000 Euro für Personenschäden sowie über mindestens 3.000.000 Euro für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer, je Schadensereignis, wobei die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen muss. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherers erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Eingeschlossen sein muss die gesetzliche Haftpflicht für drohende oder eintretende Umweltschäden nach dem Umwelthaftungsgesetz (UHV) sowie für öffentlich rechtliche Ansprüche nach dem Umweltschadengesetz (USchadG).
Falls im Zeitpunkt der Bewerbung (Teilnahmeantrag) kein oder kein ausreichender Deckungsschutz besteht, ist die Vorlage der unwiderruflichen Erklärung eines, nach obiger Regelung zugelassenen, Versicherers ausreichend, dass mit dem Bewerber im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen sowie der Mindestmaximierung, der parallelen Haftung bei Pauschaldeckung und Haftung aus UHV und UschadG geschlossen wird.
Dem gleichgestellt wird die unwiderrufliche Zusage eines zugelassenen Versicherers gegenüber dem Bewerber über eine projekt-/auftragsbezogene Höherversicherung (sog. Excedenten-Versicherung) mit den obigen Konditionen.
Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Deckungsnachweis oder eine entsprechende unwiderrufliche Verpflichtungserklärung entsprechend obiger Einzelbedingungen vorzulegen. Ebenso ist eine Erklärung des jeweiligen Versicherers jedes Mitglieds oder die entsprechende Textstelle aus dem bestehenden Versicherungsvertrag bzw. den Versicherungsbedingungen vorzulegen, wonach der Versicherer auch bei der Betätigung des jeweiligen Bewerbergemeinschaftsmitglieds als Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft, mit Außenhaftung für die gesamte Arbeitsgemeinschaft, zu den o.g. Bedingungen eintritt.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied nicht erforderlich, wenn für die Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung besteht oder die unwiderrufliche Erklärung eines zugelassenen Versicherers vorgelegt wird, dass mit der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall (dann: Arbeitsgemeinschaft) eine Berufshaftpflichtversicherung entsprechend obiger Einzelbedingungen geschlossen wird.
Der geforderte Nachweis darf im Zeitpunkt der Vorlage nicht älter als sechs Monate sein, d.h. er muss nach dem 28. Februar 2015 ausgestellt sein und muss ebenfalls die Erklärung des Versicherers enthalten, dass er sich verpflichtet, den Auftraggeber bei Zahlungsverzug oder bei bevorstehendem Ende des Versicherungsvertrages unverzüglich schriftlich zu unterrichten.
Die Deckung für das Objekt muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Sofern der Nachweis des Bestehens einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung nicht mit dem Teilnahmeantrag geführt wird, muss der gültige Versicherungsnachweis innerhalb von 14 Tagen nach Auftragserteilung vorgelegt werden; anschließend ist eine aktuelle Versicherungsbestätigung jährlich vorzulegen.

Zahlung:
Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI) in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung, soweit der Auftragnehmer seinen Geschäftssitz innerhalb des Hoheitsgebietes der Bundesrepublik Deutschland hat und die Leistungen vom Hoheitsgebiet der Bunderepublik Deutschland aus erbracht werden, das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und die Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Stadt Aschaffenburg sowie des Freistaates Bayern.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Sämtliche geforderten Erklärungen und Nachweise sind auf bzw. entsprechend dem Formular „Bewerbungsbogen VOF – Verfahren“ und dem vorgegebenen Anlagenregister der Vergabestelle vorzulegen. Die Gesamtheit der vorzulegenden Unterlagen bildet den Teilnahmeantrag.
Die Bewerbungsunterlagen können schriftlich per Normalpost (Stadt Aschaffenburg, Tiefbauamt, Karlsplatz 2, 63739 Aschaffenburg), per Fax (+49 (0)6021 330–721) oder per E-Mail (tiefbauamt@aschaffenburg.de) angefordert werden.
Die Anforderung muss die Nummer dieser Vergabebekanntmachung, die Bezeichnung der Maßnahme (siehe Ziff. II.1.1: „Sanierung der Mischwasserbehandlung; Bereich Willigisbrücke – Aschaffenburg“) enthalten und auf Geschäftsausstattung bei Anforderung per Normalpost oder Fax erfolgen, mit Angabe des vollständigen Namens des anfordernden Interessenten, dessen Anschrift, bei juristischen Personen deren HRB-Nummer, sowie Namen der anfordernden Person und E-Mail Adresse des/r Anfordernden. Bei Personengesellschaften ist neben dem Familienname auch der Vorname anzuführen. Gleiche Angabenerfordernisse bestehen bei Anforderung per E-Mail. Der Versand erfolgt ausschließlich bei vollständigen Anforderungsinformationen (siehe oben) an die vom Interessenten in seiner Anforderung angegebene E-Mail Adresse. (Es wird bereits jetzt darauf hingewiesen, dass sämtliche E-Mail Korrespondenz ausschließlich über die E-Mail Adresse erfolgt, an die die Bewerbungsunterlagen versandt werden; Ziff. VI.3) Nr. 15.
Als Teilnahmeantrag (Bewerbung) zum Verhandlungsverfahren ist der vollständig ausgefüllte und rechtsverbindlich unterzeichnete Bewerbungsbogen, vervollständigt durch die erforderlichen Anlagen in der vorgegebenen Anlagenstruktur, bis spätestens 1. September 2015, 14:00 Uhr bei der Vergabestelle einzureichen. Die Nichtverwendung des Bewerbungsbogens und des Anlagenregisters bzw. eigenmächtige Änderungen führen zum Ausschluss des Bewerbers vom weiteren Verfahren.
Auf die Zulassungsregelungen für die Teilnahme wird hingewiesen; siehe Ziff. III.3.1).
Geforderte Erklärungen und Nachweise; mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
1. Auskunft gemäß § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen.
2. Auskunft gemäß § 4 Abs. 2 VOF, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen mit Anderen zusammenarbeitet.
3. Auskünfte gemäß § 4 Abs. 3 VOF i.V. mit § 5 Abs. 5 lit. a) VOF zu den Personen (Namen und berufliche Qualifikation) die die Leistung(en) tatsächlich erbringen, namentlich und insbesondere die der verantwortlichen Personen (Projektleiter/in, stellvertretende/r Projektleiter/in und Teilprojektleiter für die einzelnen Fachleistungsbereiche) unter Berücksichtigung von § 19 Abs. 2 VOF und der Regelung nach Nr. 7 unten [siehe auch Ziff. III.2.3) Nr. 3. und Ziff. III.3.1)]
4. Erklärung zur Rechtsform einer Bewerbergemeinschaft (im Auftragsfall: Arbeitsgemeinschaft) gemäß § 4 Abs. 4 VOF [siehe Ziff. III.1.3)].
5. Erklärung(en), dass weder zwingende Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 lit. a) bis g) VOF noch mögliche Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 lit. a) bis d) VOF vorliegen.
Die Vergabestelle behält sich zur Verifikation der Eigenerklärungen des Bewerbers ausdrücklich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens und unbeschadet der Erklärung(en) des Bewerbers zum Nachweis des Nichtvorliegens eines Ausschlussgrundes nach § 4 Abs. 6 VOF einen Nachweis gemäß § 4 Abs. 7 VOF zu verlangen und/oder entsprechende Nachweise der maßgeblichen Behörden und Institutionen soweit Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 VOF auszuschließen sind. Diese sind spätestens innerhalb von sechs (6) Kalendertagen nach Aufforderung durch die Vergabestelle vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch die Vergabestelle. Werden die Nachweise nicht innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren, unbeschadet des Verfahrensstandes, ausgeschlossen.
6. Vorlage einer Verpflichtungserklärung des/der vorgesehenen und benannten Nachunternehmer; § 5 Abs. 6 VOF.
Die Vorgaben für Nachunternehmer betreffend die Verpflichtungserklärung gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen.
7. Der Bewerber oder der namentlich benannte Projektverantwortliche muss die Bauvorlageberechtigung nachweisen; Ziff. III.3.1) Nr. 4.
Zu den für den Projektverantwortlichen (Projektleiter) und die namentlich benannten Personen nach Ziff. III.2.3) maßgeblichen persönlichen Anforderungen siehe auch Ziff. III.3.1) Nr. 1.
8. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise nach Ziff. III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sind bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern der Gemeinschaft abzugeben bzw. vorzulegen.
Gleiches gilt für benannte Nachunternehmer und verbundene Unternehmen.
9. Die Nichtabgabe einer der geforderten Erklärungen oder die Nichtvorlage einer der geforderten Nachweise nach Ziff. 1 bis 8 oben bzw. nachfolgend Ziff. III.2.2) und III.2.3) mit dem Teilnahmeantrag, führt, ebenso wie das Fehlen der rechtsverbindlichen Unterzeichnung des Teilnahmeantrags an der im Bewerbungsbogen hierfür gekennzeichneten Stelle, zum Ausschluss vom weiteren Verfahren; siehe auch Ziff. VI.3) Nr. 5.
10. Ergänzend wird auf Ziff. VI.3. Nr. 6 hingewiesen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Geforderte Erklärungen und Nachweise; mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
1. Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherung; § 5 Abs. 4 lit. a) VOF [entsprechend Anforderungen in Ziff. III.1.1)]
2. Vorlage von Bilanzen oder Bilanzauszügen, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist; § 5 Abs. 4 lit. b) VOF.
Die Bilanzen oder Bilanzauszüge müssen mit der Bewerbung nicht zwingend vorgelegt werden.
Die Vergabestelle behält sich jedoch ausdrücklich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens die Vorlage zu verlangen. Die geforderten Bilanzen oder Bilanzauszüge sind spätestens innerhalb von sechs (6) Kalendertagen nach Aufforderung durch die Vergabestelle vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch die Vergabestelle. Erfolgt die Vorlage nicht innerhalb der Frist, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren, unbeschadet des Verfahrensstandes, ausgeschlossen.
3. Erklärung über den Gesamtumsatz und über den Umsatz für die entsprechenden, mit den vergabegegenständlichen vergleichbaren, Dienstleistungen in den letzten drei (3) Geschäftsjahren (2012, 2013, 2014); § 5 Abs. 4 lit. c) VOF. Es wird davon ausgegangen, dass das Geschäftsjahr mit dem Kalenderjahr identisch ist. Abweichungen sind auf einem Beiblatt zu erläutern.
Bewerber, mit weniger als drei (3) vollen Kalenderjahren Geschäftsdauer, können ihre finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch andere geeignet erscheinende Belege nachweisen (z.B. Bankerklärung oder bei juristischen Personen durch Nachweis des Gesellschaftskapitals). Die Nachweispflicht der Berufshaftpflichtversicherung nach Ziff. III.1.1) bleibt hiervon unberührt.
Sofern die Leistungen durch eine Niederlassung eines Planungsunternehmens erbracht werden sollen, sind die entsprechenden Umsatzzahlen der Niederlassung anzugeben.
Die Vergabestelle behält sich ausdrücklich vor, von Bewerbern die zum Verhandlungsverfahren eingeladen werden, die Bekanntgabe entsprechend aktueller Umsatzzahlen für mit den vergabegegenständlichen Leistungen vergleichbare Dienstleistungen zu verlangen, sofern das Geschäftsjahr vom Kalenderjahr abweicht, der Bilanzstichtag der 31. Juli eines jeden Jahres ist und die entsprechenden Umsatzzahlen des letzten vollständigen Geschäftsjahres zum Zeitpunkt der Vorlage des Teilnahmeantrages nicht festgestellt waren.
4. Bei Bewerbergemeinschaften sind für jedes Mitglied die Erklärungen zur Berufshaftpflichtversicherung nach Ziff. III.1.1) und zum Umsatz gemäß § 5 Abs. 4 lit. c) VOF [Ziff. III.2.2) Nr. 3] vorzulegen.
5. Sofern der Bewerber oder eine Bewerbergemeinschaft beabsichtigt, sich im Auftragsfall bei der Leistungserfüllung der Kapazitäten eines oder mehrerer anderer Unternehmen (Nachunternehmer) zu bedienen, sind sämtliche vom Bewerber verlangten Erklärungen und Nachweise auch für bzw. vom Nachunternehmer für dessen vorgesehenen Leistungsbereich vorzulegen. Dies gilt auch für Leistungen von Unternehmen, die mit dem Bewerber zwar gesellschaftsrechtlich verbunden jedoch nicht identisch sind und unbeschadet organisatorisch struktureller Verknüpfungen. Zum Nachweis der Verfügbarkeit im Auftragsfall, ist/sind entsprechende Verpflichtungserklärung/en vorzulegen.
6. Die Nichtabgabe einer der geforderten Erklärungen oder die Nichtvorlage einer der geforderten Nachweise führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren; siehe auch Ziff. VI.3) Nr. 5.
7. Ergänzend wird auf Ziff. VI.3. Nr. 6 hingewiesen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu Nr. 1: Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung oder der unwiderruflichen Erklärung eines Versicherungsunternehmens oder eines Kreditversicherers gemäß Ziff. III.2.2) Nr. 1.

Technische Leistungsfähigkeit
Geforderte Erklärungen und Nachweise; mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:
1. Nachweis des Bewerbers und/oder der Führungskräfte eines sich bewerbenden Unternehmens (in der Rechtsform einer juristischen Person; § 19 Abs. 3 VOF) gemäß § 5 Abs. 5 lit. a) VOF, durch Vorlage der Diplom-Urkunde oder eines vergleichbaren Nachweises. [siehe hierzu im Einzelnen Ziff. III.3.1)]
2. Vorstellung von 3 Referenzprojekten die in den letzten 10 Jahren abgeschlossen wurden und deren Bearbeitungszeitraum zwischen Beginn der Planung und Realisierung sowie Beginn und Abschluss der baulichen Realisierung jeweils nicht mehr als 4 Jahre pro Projekt betragen hat, mit Angabe der vom Bewerber erbrachten wesentlichen Leistungen (§ 5 Abs. 5 lit. b) VOF) in der Reihenfolge deren Relevanz im Vergleich zu der/den vorliegenden Aufgabenstellungen und den vergabegegenständlichen Leistungen aller Fachbereiche, mit folgenden Angaben: Projektbezeichnung, Benennung des öffentlichen oder privaten Auftraggebers einschließlich des Ansprechpartners mit Kontaktdaten (Name, Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail-Adresse), Angaben zum jeweiligen Rechtsverhältnis zum (Haupt-) Auftraggeber [z.B. Haupt(allein-)auftragnehmer, Mitglied in einer Planungsgemeinschaft (Arbeitsgemeinschaft i.S. §§ 705 ff. BGB), Nachunternehmer, Angestellter, freier Mitarbeiter], Name des Projektleiters des Bewerbers und dessen evtl. Beteiligung bei der Erbringung der vergabegegenständlichen Leistungen, technische Angaben zum Projekt, Beschreibung der erbrachten Leistungen nach Art und Umfang (z.B. Fachbereich und Leistungsphasen), Angabe der Leistungszeiten und der Honorare.
Um die Leistungsfähigkeit kleinerer Büros und junger Büroorganisationen angemessen zu berücksichtigen, können auch die Leistungen zu den Referenzprojekten im Rahmen eines angestellten oder freien Mitarbeiterverhältnisses erbracht worden sein. Entsprechende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Neben den obligatorischen Angaben (siehe oben) können, zur Verdeutlichung der Aufgabenstellung des Referenzprojekts und des Leistungsbeitrags des Bewerbers, Präsentationsunterlagen [max. zwei (2) Blätter im Format DIN A 3 (einseitig bedruckt) oder drei Blätter DIN A 4 (einseitig bedruckt) oder – bei gedruckten Referenzunterlagen – ein DIN A 3 Faltbogen mit vier (4) im DIN A 4 Format bedruckten Seiten, je Referenzprojekt] beigefügt werden. Dabei muss die Zuordnung der ergänzenden Unterlagen zu den jeweiligen Referenzprojekten eindeutig sein.
Informationen in einer allgemein beigefügten Firmenbroschüre werden bei der Wertung nicht berücksichtigt, falls sich die Zuordnung aus der zu verwendenden Anlagenstruktur nicht eindeutig ergibt.
3. Namentliche Benennung der für die tatsächliche Erbringung der Leistungen vorgesehenen Personen gemäß § 4 Abs. 3 VOF i.V.m. § 19 Abs. 2 VOF [siehe auch Ziff. III.2.1) Nr. 3], einschließlich Befähigungsnachweis [z.B. durch Vorlage der Diplom-Urkunde oder eines vergleichbaren Nachweises; siehe auch Ziff. III.3.1 Nr. 1], Daten zum beruflichen Werdegang (fachlicher Lebenslauf), und Nachweis der Eignung durch Vorstellung von je drei (3) persönlichen Referenzprojekten des/der Projektleiters/in und dessen/deren Stellvertreter/in und je zwei (2) persönlichen Referenzprojekten für die Teilprojektleiter, die mit der vorliegenden Aufgabenstellung und den vergabegegenständlichen Leistungen vergleichbar sind.
Die namentlich zu benennenden Personen umfassen sowohl den/die Projektleiter/in und dessen/deren Stellvertreter/in als auch die Fachkräfte (Teilprojektleiter), die besondere Kenntnisse und Erfahrungen (1.) bei der Planung von Ingenieurbauwerken der vorliegenden Art, der Realisierungsplanung, Aufstellung von Leistungsverzeichnissen und der Mitwirkung bei Vergabeverfahren für Bauleistungen sowie (2.) der Bauoberleitung (Lph 8) und der örtlichen Bauüberwachung als Besondere Leistung gemäß Anlage 12 HOAI nachweisen können.
Gleiches gilt analog für die anderen vergabegegenständlichen Leistungsbereiche bei der Tragwerksplanung, der Planung der Technischen Ausrüstung, der Freianlagenplanung und den Vermessungsleistungen.
Der/die namentlich benannte Projektleiter/in muss über mindestens 10 Jahre Berufserfahrung mit selbst geplanten und verwirklichten oder inhaltlich verantworteten Vorhaben im Bereich der Abwasserentsorgung (§ 41 Abs. 2 HOAI) und die zugehörige fachliche Koordination und Integration der Beiträge der Fachplaner verfügen; der/die stellvertretende Projektleiterin über mindestens 8 Berufsjahre bei der Planung und Verwirklichung von nach Art und Umfang mit dem hier vorliegenden Vorhaben vergleichbaren Maßnahmen.
Eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren gilt analog für die Teilprojektleiter/innen für die Tragwerksplanung, die Planung der Technischen Ausrüstung, die Freianlagenplanung und die Vermessungsleistungen.
4. Darstellung des Projektteams mit den bereits namentlich benannten tatsächlichen Leistungserbringern [siehe Ziff. III.2.3) Nr. 3 oben] und ggfls. weiterer Mitarbeiter/innen mit zugewiesenen Leistungs-/Fachbereichen und Vertretungsverhältnissen (Aufbauorganisation/Organigramm) sowie kurze Beschreibung zum Aufbau der Projektorganisation. Eventuelle Schwerpunktverschiebungen im Projektverlauf [Genehmigungsplanung (bis Lph 4), Realisierungsplanung (Lph 5), Vergaberelevante Leistungen (Lph 6 und 7), Baudurchführung bzw. Objektüberwachung (Lph 8, Örtliche Bauüberwachung) und ggfls. nachfolgend Lph 9] sowie die organisationsmäßige Einbindung der zu koordinierenden und zu integrierenden Fachplanungsleistungen (Tragwerksplanung, Planung der Technischen Ausrüstung, Freianlagenplanung und Vermessungsleistungen) sind angemessen darzustellen.
Die technische Leitung ist anzugeben; § 5 Abs. 5 lit. c) VOF.
5. Aussagen zur Gewährleistung angemessener Verfügbarkeit der technischen Leitung und der Mitglieder des Projektteams in der Planungs- und Ausführungsphase (Bauausführung).
6. Mitteilung der durchschnittlichen Anzahl der Beschäftigten in den letzten drei Jahren (2012, 2013, 2014) die für die vorliegende Aufgabenstellung und die vergabegegenständlichen Leistungen relevant sind, gegliedert nach Führungskräften, Ingenieuren (mit mindestens 5 Berufsjahren nach einer abgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung), fest angestellten sonstigen Beschäftigten, freiberuflich tätigen Mitarbeitern sowie Auszubildenden und Praktikanten; § 5 Abs. 5 lit. d) VOF.
Die Vergabestelle behält sich ausdrücklich vor, von Bewerbern die zum Verhandlungsverfahren eingeladen werden, die Bekanntgabe der aktuellen Zahl der Beschäftigten, die für Erbringung der vergabegegenständlichen Leistungen in Frage kommen, und namentlicher Benennung zu verlangen.
7. Erklärung/en zur technischen Ausstattung; § 5 Abs. 5 lit. e) VOF [z.B. Liste der EDV-Ausstattung, Hard- und Software (u.a. vorgesehene Software für Planungsleistungen, verfügbare Datenaustauschformate etc.) und Liste sonstiger technischer Hilfsmittel (z.B. vermessungstechnischer Gerätschaften).
8. Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur internen Qualitätsüberwachung und –sicherung (Qualitätsmanagement); § 5 Abs. 5 lit. f) VOF.
Bei Bewerbergemeinschaften und/oder bei beabsichtigter Übertragung von (Teil-) Leistungen an Nachunternehmer, sind die Kompatibilität der Organisationsstrukturen zu beachten und die Schnittstellenproblematik zu beleuchten sowie Lösungen zur Sicherstellung einer effektiven Qualitätsüberwachung darzustellen.
Bei der beabsichtigten Weitervergabe von Leistungen an Nachunternehmer, ist die strukturelle Einbindung von deren Leistung/en in das bestehende Qualitätssicherungsprogramm des Bewerbers darzustellen.
9. Erklärung, welche Leistungen vom Bewerber bzw. den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft selbst erbracht werden sollen bzw. für welche Leistungen die Weitervergabe an einen Nachunternehmer beabsichtigt ist; § 5 Abs. 5 lit. h) VOF. [siehe auch Ziff. III.2.2) Nr. 5]
10. Die Nichtabgabe einer der geforderten Erklärungen oder die Nichtvorlage einer der geforderten Nachweise führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren; siehe auch Ziff. VI.3) Nr. 5.
11. Ergänzend wird auf Ziff. VI.3. Nr. 6 hingewiesen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Teilnahmeanträge ohne Nachweis der Einhaltung der geforderten Mindeststandards werden nicht berücksichtigt.
zu Nr. 2. und 3.: Nachweis der planerischen Bearbeitung und Verwirklichung mindestens eines (1) Projektes vergleichbar jeweils mit den vergabegegenständlichen Leistungen der Teilmaßnahmen, d.h. vergleichbar mit (1.) Neubau eines Pumpwerkes unter schwierigen Gründungsverhältnissen, (2.) Neubau eines Regenüber- oder Regenrückhaltebeckens mit Abschlagbauwerk unter schwierigen Gründungsverhältnissen und direkt am Vorfluter und (3.) Kanalsanierung/Ersatzneubau ≥ DN 800 und Neubau Schmutzwasserkanal, innerörtlich und unter beengten Ausführungsverhältnissen
Der Nachweis ist sowohl vom Bewerber [unter Ziff. III.2.3) Nr. 2] als auch von dem/r als Projektleiter/in benannten Person [unter Ziff. III.2.3) Nr. 3] durch jeweils mindestens ein Referenzprojekt zu führen.
Zu Nr. 3.: Eine Bewerbung wird ebenfalls außer Betracht gelassen, wenn der/die benannte Projektleiter/in über weniger als zehn (10), der/die stellvertretende Projektleiter/in über weniger als acht (8) und die namentlich benannten Teilprojektleiter/innen jeweils über weniger als fünf (5) Berufsjahre bei der Planung und Umsetzung von Leistungen des zugewiesenen Planungsbereichs verfügen.
Zu Nr. 2.: Nachweis der tragwerkplanerischen Bearbeitung und Verwirklichung mindestens eines (1) Projektes mit voller Vergleichbarkeit in qualitativer (Komplexität) und quantitativer (Umfang) Hinsicht mit der vorliegenden Aufgabenstellung.
Zu Nr. 2.: Nachweis der planerischen Bearbeitung und Verwirklichung der Technischen Ausrüstung bei mindestens einem (1) Projekt mit voller Vergleichbarkeit in qualitativer (Komplexität) und quantitativer (Umfang) Hinsicht mit der vorliegenden Aufgabenstellung.
Zu Nr. 2.: Nachweis der planerischen Bearbeitung und Verwirklichung einer Freianlagenplanung mindestens eines (1) Projektes mit voller Vergleichbarkeit in qualitativer (Komplexität) und quantitativer (Umfang) Hinsicht mit der vorliegenden Aufgabenstellung.
Zu Nr. 2.: Nachweis von vermessungstechnischen Leistungen bei mindestens einem (1) Projekt mit voller Vergleichbarkeit in qualitativer (Komplexität) und quantitativer (Umfang) Hinsicht mit der vorliegenden Aufgabenstellung.
Zu Nr. 5.: Verfügbarkeit der technischen Leitung innerhalb 12 Arbeitsstunden während der Planungsphase.
Verfügbarkeit der technischen Leitung innerhalb acht (8) Arbeitsstunden während der Ausführungsphase.
Zu Nr. 6.: Mindestens sechs (6) Beschäftigte mit mehr als fünf (5) Jahren Berufserfahrung bei der Planung und/oder Überwachung von Vorhaben der vorliegenden Art.
Zu Nr. 7.: „Stand der Technik“ im Hard- und Softwarebereich (Kompatibilität mit allen gängigen Hard- und Softwarekomponenten und Möglichkeit des Datenaustauschs in allen gängigen Formaten)
Zu Nr. 8.: Darstellung der Qualitätssicherung mit simplifizierter Darlegung zur Kompatibilität bei Bewerbergemeinschaften und/oder Einbindung von Nachunternehmern.

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