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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Ludwigshafen am Rhein (ID:7555801)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DTAD-ID:
7555801
Region:
67059 Ludwigshafen am Rhein
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.09.2012
Frist Vergabeunterlagen:
27.09.2012
Frist Angebotsabgabe:
28.09.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Leistungen nach Teil 4, Fachplanung, Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung) zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim. Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach Teil 4, Fachplanung, Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung), Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) sowie 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung, Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung), Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) sowie 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 3 sowie optional Leistungsphasen 4 bis 8.
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  294826-2012

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Ludwigshafen am Rhein
Rathausplatz 20
Kontaktstelle(n): Abteilungsleiter Technische Gebäudeausstattung
Zu Händen von: Herrn Hans-Werner Sellmann
67059 Ludwigshafen
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6215044640
E-Mail: hans-werner.sellmann@ludwigshafen.de
Fax: +49 6215044606
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.ludwigshafen.de
Weitere Auskünfte erteilen: IDB Dr. Geis
Am Langenstein 14
Zu Händen von: Herrn Dr. Geis
67251 Freinsheim
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 63539896-59
E-Mail: geis@idb-drgeis.de
Fax: +49 63539896-74
Internet-Adresse: www.idb-drgeis.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: IDB Dr. Geis Am Langenstein 14 Zu Händen von: Herrn Dr. Geis 67251 Freinsheim DEUTSCHLAND Telefon: +49 63539896-59 E-Mail: geis@idb-drgeis.de Fax: +49 63539896-74 Internet-Adresse: www.idb-drgeis.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: IDB Dr. Geis Am Langenstein 14 Zu Händen von: Herrn Dr. Geis 67251 Freinsheim DEUTSCHLAND Telefon: +49 63539896-59 E-Mail: geis@idb-drgeis.de Fax: +49 63539896-74 Internet-Adresse: www.idb-drgeis.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild
Technische Ausrüstung) zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 67059 Ludwigshafen. NUTS-Code DEB34
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung),
Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) sowie 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische
Ausrüstung), Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) sowie 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 3 sowie optional Leistungsphasen 4 bis 8.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71300000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja Angebote sind möglich für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Die Integrierte Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim, BGF gesamt ca. 17 800 m², BRI gesamtca. 79 200 m³, wurde im Jahr 1980 in Betrieb genommen. Das Gebäude ist auf einem von unterschiedlichen Höhenniveaus geprägten Gelände in Stahlbetonbauweise und in Teilbereichen in Mauerwerk ausgeführtworden. Die Gesamtschule besteht aus Haus 1 (UG - 1. OG) als ein großer Brandabschnitt, max. ca. 59 m x58 m und Haus 2 mit je einem Brandabschnitt UG - 1. OG ca. 82 m x 36 m sowie UG - 2. OG ca. 59 m x 67 m. Im 1. OG ist das Haus 1 mit dem Haus 2 verbunden. Zu dem Schulkomplex gehört eine separate Sporthalle (BGF ca. 3 400 m², BRI ca. 12 500 m³, UG + EG) und eine separates Gebäude mit Schwimmhalle (BGF ca.3 700 m², BRI ca. 14 100 m³, UG + EG). Als Ergebnis einer durchgeführten Gefahrenverhütungsschau sind die aufgezeigten Brandschutzmängel zu beseitigen, damit eine gefahrlose Benutzung der Gebäude gewährleistet wird. Im wesentlichen sind folgende Maßnahmen im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes zu realisieren: In der Kostengruppe 410 nach DIN 276: Prüfung und Schottungen des vorhandenen Rohrleitungsnetzes, Erneuerung der Gasversorgung in den Fachklassen. In der Kostengruppe 420 nach DIN 276: Schottungen Rohrleitungsnetz sowie Anpassung der Netzhydraulik, Sicherstellung der Wasserhygiene (Rückbau alter Leitungen). In der Kostengruppe 430 nach DIN 276: Nachweis und Einbau der erforderlichen Entrauchungsöffnungen; brandschutztechnische Ertüchtigung der vorhandenen Lüftungsanlage. In der Kostengruppe 440 nach DIN 276: Erneuerung der zentralen Batterieanlage, der Niederspannungsschaltanlagen und der Niederspannungsinstallationsanlagen; Erneuerung der Beleuchtungsanlagen, bestehend aus allgemeiner Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung, Erneuerung des äußeren Blitzschutzes. In der Kostengruppe 450 nach DIN 276: Einbau einer automatischen Brandmeldeanlage (BMA) nach DIN 14675 im Haus 1; der Schutzumfang der BMA muss die Kategorie 1 (Vollschutz - Anhang G.1 gemäß DIN 14675) erfüllen. Durch die BMA soll zukünftig eine elektroakustische Alarmierung (ELA) im Gebäude ausgelöst und auch die Lüftungsanlage des Gebäudes angesteuert werden. Errichtung einer neuen Brandmeldezentrale des Hauses 1 mit Feuerwehrbedienfeld und zentraler Anzeigevorrichtung (FAT - Feuerwehr-Anzeigetableau). Einbau der zugehörigen Übertragungsnetze. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI
(Leistungsbild Technische Ausrüstung), Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) sowie 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungsphasen 2 bis 3 nach § 53 des Teils 4, Fachplanung,
Abschnitt 2 HOAI für den Schulkomplex zu vergeben. Die Leistungsphasen 4
bis 8 nach § 53 HOAI werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor. Die Herstellkosten - ohne Kostengruppe 700 nach DIN 276/2008 - belaufen sich ohne Mehrwertsteuer auf ca. 1 510 000 EUR, davon 80 000 EUR in der Kostengruppe 410, 50 000 EUR in der KG 420 und 659 000 EUR in der KG 430 sowie 510 000 EUR in der KG 440 und 210 EUR in der KG 450.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Die Leistungsphasen 4 bis 8 nach § 53 HOAI werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Angaben zu den Losen

Los-Nr: 1

Bezeichnung: Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI


(Leistungsbild Technische Ausrüstung), Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1)
gemäß § 51 HOA zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes
in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim

1) Kurze Beschreibung

Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung),
Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) gemäß § 51 HOAI zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung),
Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 3 sowie optional Leistungsphasen 4 bis 8.
2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71300000
3) Menge oder Umfang
Die Integrierte Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim, BGF gesamt ca. 17 800 m², BRI gesamtca. 79 200 m³, wurde im Jahr 1980 in Betrieb genommen. Das Gebäude ist auf einem von unterschiedlichen Höhenniveaus geprägten Gelände in Stahlbetonbauweise und in Teilbereichen in Mauerwerk ausgeführtworden. Die Gesamtschule besteht aus Haus 1 (UG - 1. OG) als ein großer Brandabschnitt, max. ca. 59 m x58 m und Haus 2 mit je einem Brandabschnitt UG - 1. OG ca. 82 m x 36 m sowie UG - 2. OG ca. 59 m x 67 m. Im 1. OG ist das Haus 1 mit dem Haus 2 verbunden. Zu dem Schulkomplex gehört eine separate Sporthalle (BGF ca. 3 400 m², BRI ca. 12 500 m³, UG + EG) und eine separates Gebäude mit Schwimmhalle (BGF ca.3 700 m², BRI ca. 14 100 m³, UG + EG). Als Ergebnis einer durchgeführten Gefahrenverhütungsschau sind die aufgezeigten Brandschutzmängel zu beseitigen, damit eine gefahrlose Benutzung der Gebäude gewährleistet wird. Im wesentlichen sind folgende Maßnahmen im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes zu realisieren: In der Kostengruppe 410 nach DIN 276: Prüfung und Schottungen des vorhandenen Rohrleitungsnetzes, Erneuerung der Gasversorgung in den Fachklassen. In der Kostengruppe 420 nach DIN 276: Schottungen Rohrleitungsnetz sowie Anpassung der Netzhydraulik, Sicherstellung der Wasserhygiene (Rückbau alter Leitungen). In der Kostengruppe 430 nach DIN 276: Nachweis und Einbau der erforderlichen Entrauchungsöffnungen; brandschutztechnische Ertüchtigung der vorhandenen Lüftungsanlage. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI
(Leistungsbild Technische Ausrüstung), Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) gemäß § 51 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungsphasen 2 bis 3 nach § 53 des Teils 4, Fachplanung,
Abschnitt 2
HOAI für den Schulkomplex zu vergeben. Die Leistungsphasen 4 bis 8 nach § 53 HOAI werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor. Die Herstellkosten - ohne Kostengruppe 700 nach DIN 276/2008 - belaufen sich ohne Mehrwertsteuer auf ca. 1 510 000 EUR, davon 80 000 EUR in der Kostengruppe 410, 50 000 EUR in der KG 420 und 659 000 EUR in der KG 430 sowie 510 000 EUR in der KG 440 und 210 EUR in der KG 450.
Los-Nr: 2
Bezeichnung: Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI

(Leistungsbild Technische Ausrüstung), Anlagengruppen 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOA zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim
1) Kurze Beschreibung
Planungs- und Bauüberwachungsleistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung),
Anlagengruppen 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI zur Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI (Leistungsbild Technische Ausrüstung),
Anlagengruppen 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI, Leistungsphasen 2 bis 3 sowie optional Leistungsphasen 4 bis 8.
2) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71300000
3) Menge oder Umfang
Die Integrierte Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim, BGF gesamt ca. 17 800 m², BRI gesamtca. 79 200 m³, wurde im Jahr 1980 in Betrieb genommen. Das Gebäude ist auf einem von unterschiedlichen Höhenniveaus geprägten Gelände in Stahlbetonbauweise und in Teilbereichen in Mauerwerk ausgeführtworden. Die Gesamtschule besteht aus Haus 1 (UG - 1. OG) als ein großer Brandabschnitt, max. ca. 59 m x58 m und Haus 2 mit je einem Brandabschnitt UG - 1. OG ca. 82 m x 36 m sowie UG - 2. OG ca. 59 m x 67 m. Im 1. OG ist das Haus 1 mit dem Haus 2 verbunden. Zu dem Schulkomplex gehört eine separate Sporthalle (BGF ca. 3 400 m², BRI ca. 12 500 m³, UG + EG) und eine separates Gebäude mit Schwimmhalle (BGF ca. 3 700 m², BRI ca. 14 100 m³, UG + EG). Als Ergebnis einer durchgeführten Gefahrenverhütungsschau sind die aufgezeigten Brandschutzmängel zu beseitigen, damit eine gefahrlose Benutzung der Gebäude gewährleistet wird. Im wesentlichen sind folgende Maßnahmen im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes zu realisieren: In der Kostengruppe 440 nach DIN 276: Erneuerung der zentralen Batterieanlage, der Niederspannungsschaltanlagen und der Niederspannungsinstallationsanlagen; Erneuerung der Beleuchtungsanlagen, bestehend aus allgemeiner Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung, Erneuerung des äußeren Blitzschutzes. In der Kostengruppe 450 nach DIN 276: Einbau einer automatischen Brandmeldeanlage (BMA) nach DIN 14675 im Haus 1; der Schutzumfang der BMA muss die Kategorie 1 (Vollschutz - Anhang G.1 gemäß DIN 14675) erfüllen. Durch die BMA soll zukünftig eine elektroakustische Alarmierung (ELA) im Gebäude ausgelöst und auch die Lüftungsanlage des Gebäudes angesteuert werden. Errichtung einer neuen Brandmeldezentrale des Hauses 1 mit Feuerwehrbedienfeld und zentraler Anzeigevorrichtung (FAT - Feuerwehr-Anzeigetableau). Einbau der zugehörigen Übertragungsnetze. Gegenstand des Auftrags ist die Vergabe der zur Projektrealisierung notwendigen Leistungen nach Teil 4, Fachplanung,
Abschnitt 2, § 53 HOAI
(Leistungsbild Technische Ausrüstung), Anlagengruppen 1 bis 3 (Los 1) sowie 4 und 5 (Los 2) gemäß § 51 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt zunächst die Leistungsphasen 2 bis 3 nach § 53 des Teils 4, Fachplanung,
Abschnitt 2 HOAI für den Schulkomplex zu vergeben. Die Leistungsphasen 4
bis 8 nach § 53 HOAI werden optional zu den vereinbarten Vertragsbedingungen in Auftrag gegeben. Dabei behält sich der Auftraggeber die stufenweise Beauftragung in Abhängigkeit von der Finanzierungssicherung des Vorhabens vor. Die Herstellkosten - ohne Kostengruppe 700 nach DIN 276/2008 - belaufen sich ohne Mehrwertsteuer auf ca. 1 510 000 EUR, davon 80 000 EUR in der Kostengruppe 410, 50 000 EUR in der KG 420 und 659 000 EUR in der KG 430 sowie 510 000 EUR in der KG 440 und 210 EUR in der KG 450.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Falls Bietergemeinschaft: Verpflichtungserklärung zur Bietergemeinschaft mit Benennung eines Federführers und Erklärung der gesamtschuldnerischen Haftung jedes Bietergemeinschaftsmitglieds (§ 4 (4) VOF, Ausgabe 2009, v. 18.11.2009).
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden [s. auch Ziff. IV.1.2) "Hinweisbogen"]. a) Name, Rechtsform, Anschrift, Telefon, Telefax, verantwortliche Person(en); b) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist, die Ausführungs- oder Lieferinteressen verfolgen (§ 2 (3) VOF); als aktuelle Eigenerklärung; c) Ob und auf welche Weise der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung; d) Ob und auf welche Weise der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten zusammenarbeitet (§ 4 (2) VOF); als aktuelle Eigenerklärung; e) Nachweis entsprechend § 4 (7) VOF als aktuelle Eigenerklärung; f) Nachweis als aktuelle Eigenerklärung, dass folgende Ausschlusskriterien nicht zutreffen: F1) Bewerber befindet sich im Insolvenzverfahren oder in Liquidation oder hat seine Tätigkeit eingestellt oder befindet sich aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in entsprechender Lage (§ 4 (9 a) VOF); F2) Bewerber ist aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen (§ 4 (9 b) VOF); F3) Bewerber hat im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit eine schwere Verfehlung begangen, die vom Auftraggeber nachweislich festgestellt wurde (§ 4 (9 c) VOF); F4) Bewerber hat seine Verpflichtung zur Zahlung der Steuern und Abgaben nicht erfüllt (§ 4 (9 d) VOF); F5) Bewerber hat sich bei der Erteilung von Auskünften, die gemäß §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig gemacht oder diese Auskünfte unberechtigterweise nicht erteilt (§ 4 (9 e) VOF).
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden [s. auch Ziff. IV.1.2) "Hinweisbogen"]. a) Haftpflichtversicherungsnachweis in Kopie, nicht älter als 1 Jahr: Deckungssumme für Personenschäden mind. 3 000 000 EUR/Schadensfall, Deckungssumme für Sach- und Vermögensschäden mind. 3 000 000 EUR/Schadensfall; b) Angabe der Gesamtumsätze des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer; c) Erklärung der Umsätze des Bewerbers für Dienstleistungen, die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren, exkl. Umsatzsteuer.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt ein Bewerber, die Dienstleistungen in Zusammenarbeit mit Dritten zu erbringen, müssen die nachfolgend genannten Nachweise auch für diese erbracht werden [s. auch Ziff. IV.1.2) "Hinweisbogen"]. A1) Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer mit Angabe ihrer Funktion im Auftragsfall (tabellarisch bzw. Organigramm) (Los 1 und Los 2); A2) Los 1: Fachlich-beruflich orientierter Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und seine hierfür erbrachten Leistungen (z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI) hervorgehen, Mit Angabe: — ob die Sanierung / der Umbau im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach § 53 HOAI und der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI [Anlagengruppen 1 bis 3)]), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: mindestens 650 000 EUR, netto, für die KG 430 nach DIN 276; KG 410 und 420 ohne Mindestbausummenvorgabe], — der Leistungszeit. Los 2: Fachlich-beruflich orientierter Lebenslauf des Projektleiters, aus dem seine abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und seine hierfür erbrachten Leistungen (z. B. Projektleitung oder Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI) hervorgehen, Mit Angabe: — ob die Sanierung / der Umbau im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach § 53 HOAI und der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI [Anlagengruppen 4 und 5)]), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: mindestens 510 000 EUR, netto, für die KG 440 und mindestens 210 000 EUR, netto, für die KG 450 nach DIN 276], — der Leistungszeit. A3) Los 1: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder, aus denen ihre abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI) hervorgehen, Mit Angabe. — ob die Sanierung / der Umbau im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach § 53 HOAI und der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI [Anlagengruppen 1 bis 3)]), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: mindestens 650 000 EUR, netto, für die KG 430 nach DIN 276; KG 410 und 420 ohne Mindestbausummenvorgabe], — der Leistungszeit. Los 2: Fachlich-beruflich orientierte Lebensläufe der Projektteammitglieder, aus denen ihre abgeschlossenen vergleichbaren Referenzprojekte für die zu vergebende Dienstleistung und ihre hierfür erbrachten Leistungen (Bearbeitung von Teil und Leistungsphasen der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI) hervorgehen, Mit Angabe. — ob die Sanierung / der Umbau im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach § 53 HOAI und der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI [Anlagengruppen 4 und 5)]), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: mindestens 510 000 EUR, netto, für die KG 440 und mindestens 210 000 EUR, netto, für die KG 450 nach DIN 276], — der Leistungszeit. b) Los 1: Liste der in den letzten drei Jahren erbrachten Dienstleistungen (abgeschlossene Referenzprojekte), die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind mit Angabe — ob die Sanierung / der Umbau im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach § 53 HOAI und der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI [Anlagengruppen 1 bis 3)]), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: mindestens 650 000 EUR, netto, für die KG 430 nach DIN 276; KG 410 und 420 ohne Mindestbausummenvorgabe], — der Leistungszeit, — und der Auftraggeber (Ansprechpartner, Adresse, Telefon). Los 2: Liste der in den letzten drei Jahren erbrachten Dienstleistungen (abgeschlossene Referenzprojekte), die mit den zu vergebenden Dienstleistungen vergleichbar sind mit Angabe. — ob die Sanierung / der Umbau im laufenden Betrieb durchgeführt wurde, — der jeweils erbrachten Leistungen (Teil sowie Leistungsphasen nach § 53 HOAI und der bearbeiteten Anlagengruppen nach § 51 HOAI [Anlagengruppen 4 und 5)]), — des jeweiligen Honorars exkl. Umsatzsteuer, — der Bausumme der bearbeiteten Gewerke [Hinweis: mindestens 510 000 EUR, netto, für die KG 440 und mindestens 210 000 EUR, netto, für die KG 450 nach DIN 276], — der Leistungszeit, — und der Auftraggeber (Ansprechpartner, Adresse, Telefon). c) Erklärung über das Mittel der von dem Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten, mindestens gegliedert in die Berufsgruppen Führungskräfte, Ingenieure und Hilfskräfte (Los 1 und Los 2); d) Nachweis einer Zertifizierung nach DIN / ISO 14675 für die Planung einer Brandmeldeanlage oder gleichwertig (nur für Los 2) (einmal je Bewerbung ausreichend).
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Beschleunigtes Verhandlungsverfahren Beschleunigte Umsetzung der Gesamtmaßnahme aufgrund der notwendigen dringenden Beseitigung gefahrdrohender Zustände in dem Gebäude.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 3 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag zusammen mit einem Hinweisbogen, der u.a. Wertungsgewichte der Nachweis- und Zuschlagskriterien enthält, einzureichen. Der Hinweisbogen ist per E-Mail unter "geis@idb-drgeis.de" anzufordern. Teilnahmeanträge ohne Hinweisbogen werden nicht gewertet. Der Versandumschlag des einzureichenden Teilnahmeantrags ist mit folgender Aufschrift zu versehen: "Nicht öffnen! Bewerbung zum VOF-Vergabeverfahren "Umsetzung des baulichen und vorbeugenden Brandschutzes in der Integrierten Gesamtschule Ernst-Bloch, Ludwigshafen-Oggersheim", Abgabetermin: 28.9.2012, 14:00 Uhr, Eröffnungstermin: 28.9.2012, 14:00 Uhr".
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
27.9.2012 - 16:00 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
28.9.2012 - 14:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gilt das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 15.7.2005 (BGBl. I S. 2114; 2009I S.3850), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 62 des Gesetzes vom 22.12.2011 (BGBl. I S. 3044) geändert worden ist. Auf folgende Punkte wird hingewiesen: — § 101a: Informations- und Wartepflicht. Demnach darf ein Vertrag erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information an die nicht berücksichtigten Bieter geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf el. Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. — § 107 Einleitung, Antrag. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Fristen zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwvlw.rlp.de Fax: +49 613116-2113
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
13.9.2012
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