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Vergebener Auftrag - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Neustadt an der Weinstraße (ID:6860072)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DTAD-ID:
6860072
Region:
67433 Neustadt an der Weinstraße
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Vergebener Auftrag
Vergebener Auftrag
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.01.2012
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftragnehmer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Generalplanerleistungen zum Ausbau der B39 in Neustadt an der Weinstraße: 1. Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß Leistungsbild § 46 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9, 2. Objektplanung für die Ingenieurbauwerke Tunnel und Stützwände gemäß Leistungsbild § 42 HOAI, LP 1-9, 3. Örtliche Bauüberwachung der Ingenieurbauwerke Tunnel, Stützwände und Verkehrsanlagen als Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 Ziffer 2.8.8 zur HOAI, 4. Tragwerksplanung für die Ingenieurbauwerke Tunnel und Stützwände gemäß Leistungsbild § 49 HOAI, LP 2-6, 5. Objektüberwachung (Bauüberwachung) Tragwerksplanung als Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 Ziffer 2.10.7 zur HOAI, 6. Technische Ausrüstung für Ingenieurbauwerk Tunnelbau gemäß Leistungsbild § 53 für die Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 7 und bei Bedarf 8, LP 1-9, 7. Vermessungsleistung, Entwurfsvermessung der Verkehrsanlage und der Ingenieurbauwerke gemäß Anlage 1 Ziffer 1.5.2 bis 1.5.4 zur HOAI, 8. Architektur / Stadtplanung – architektonische Gestaltung z. B. der Tunnelein- und -ausfahrten, der im Stadtbild sichtbaren Stützwände. Die kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße nimmt innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar die Funktion eines Mittelzentrums ein. Die Stadt hat in ihrem laufenden Leitbildprozess das Oberziel definiert, sich zu einem für die Region bedeutenden Wohn- und Erholungsstandort zu qualifizieren. Um dieses Ziel zu erreichen sind - trotz der sehr guten äußeren Erreichbarkeit von Neustadt an der Weinstraße und der großen Attraktivität der gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt – einige städtebaulich-verkehrstechnische Probleme im Sinne einer nachhaltig positiven Stadtentwicklung zu lösen: Die prägenden Funktionsschwerpunkte "Rathaus, Marktplatz, Stiftskirche und 1a-Einzelhandelslagen" im Norden und "Bahnhofsumfeld, Saalbau, Post und ÖPNV-Drehscheibe" im Süden werden durch die "Landauer Straße" (B39 Speyer – Neustadt – Kaiserlautern) mit einem Verkehrsaufkommen von rund 18.000 KFZ/Tag voneinander abgeschnitten. Hierzu wurden vor ca. 10 Jahren umfangreiche Verkehrserhebungen durchgeführt. Ferner wurde damals das für das Jahr 2015 zu erwartende Verkehrsaufkommen prognostiziert, wobei die vorhandene Verkehrsstruktur und die künftige Struktur- sowie der Mobilitätsentwicklung berücksichtigt wurde. Das Ergebnis war die Feststellung, dass die verkehrliche Leistungsfähigkeit der B39 verbessert werden muss. Ein weiterer Grund für den geplanten Ausbau der B39 ist die Erkenntnis, dass die Potenziale des im Stadtzentrum gelegenen Hauptbahnhofs als bedeutender Nahverkehrsknoten nicht ausreichend genutzt werden, weil die Erreichbarkeit des Bahnhofsumfeldes nicht optimal ist. In der "Weststadt" führen die Belastungen der auf verschiedene Trassen aufgespalteten B39 zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität für die Bürger. Die Teilfortschreibung des Gesamtverkehrsplanes für das Planungsgebiet ist derzeit in Bearbeitung. Vor dem Hintergrund der bestehenden Situation wird die Lösung von verkehrlichen und stadträumlichen Problemen dadurch angestrebt, dass die gleisparallele B39 – und zwar von der Zusammenführung mit der B38 im Westen bis zur Einmündung der "Vonder- Tann-Straße" im Osten - neu trassiert werden soll. Aufgabe der zukünftig zu beauftragenden Planer wird sein, verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu untersuchen. Die Vergabestelle legt Wert auf eine Variantenprüfung. Eine Variante kann die aus der Voruntersuchung hervorgegangene Unterführung sein. Hierin ist die Unterführung des Bahnhofsvorplatzes auf einer Länge von ca. 270 m enthalten. Die Länge der zum Ausbau anstehenden Streckenführung beträgt inklusive Unterführung insgesamt ca. 1,4 km. Neben der Unterführung sind Stützbauwerke an den Ein-/Ausfahrten und parallel zur Bahntrasse erforderlich sowie der Umbau und die Erweiterung der Fußgängerüberführung. Die folgenden konzeptionellen Untersuchungen zu der umfangreichen Maßnahme wurden seitens des Auftraggebers bereits veranlasst und stehen zur Einsicht bzw. zum Download unter www.neustadt.eu unter der in Abschnitt II.1.1) genannten Rubrik als pdf-Dokumente für interessierte Bewerber bereit: 1. Rechtskräftiger Bebauungsplan "Amalienstraße Süd" vom 19.11.2004, 2. "Infrastrukturband Neustadt-Zentrum" Projektbewerbung, Fachbereich Stadtentwicklung & Bauwesen, Stadt Neustadt an der Weinstraße, 3. Machbarkeitsstudie "Verlegung bzw. Ausbau der B39 – Stadtdurchfahrt mit Unterführung Bahnhofsplatz vom 18.5.2005, Büro Modus Consult / Ulm, 4. Verkehrskonzept "Neustadt-Zentrum", Büro Schönhofen Ingenieure / Kaiserslautern von Dezember 2005, 5. Vorentwurf Objektplanung "Unterführung Bahnhofsplatz", Ingenieurbüro BUNG / Heidelberg von April/August 2008, 6. Vorentwurf Objektplanung "Trassenführung Talstraße/Amalienstraße/Landauer Straße", Nord- und Südvariante, Büro Schönhofen Ingenieure / Kaiserslautern von Juni 2008, 7. Bewertung der Ausbauoptionen im Bestand "Nordvariante ohne Tunnel", Büro Schönhofen Ingenieure / Kaiserslautern von Oktober 2009 / Januar 2010. Der Auslober weist daraufhin, dass die Unterlagen der Projektanten (3.- 7. zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung gestellt werden. In dieser Konsequenz ist es daher möglich, dass sich die Projektantenbüros für die Teilnahme an diesem Auswahlverfahren bewerben. Die innerstädtische Verkehrsanlage in Verbindung mit einem komplexen Ingenieurbauwerk (Tunnel), deren Verbindung über eine gemeinsame Gradiente sowie deren Standsicherheit und technischen Ausrüstungsanlagen und nicht zuletzt der hohe stadtgestalterische Anspruch an die Ingenieurbauwerke erfordern eine integrale Planung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen. Ferner soll mit der Vernetzung der Planung eine fehlerfreie Gesamtplanung sichergestellt werden sowie eine zielorientierte technische Abstimmung mit der Deutschen Bahn und deren unmittelbar an die Maßnahme angrenzenden Betriebsanlagen (Bahnstrecke, Oberleitungen etc.. Im Übrigen soll durch die Zusammenfassung der Planungsbereiche die Chance auf eine verkürzte Bauzeit und damit auf eine möglichst hohe Reduzierung der Emissionen für die Bevölkerung genutzt werden. Seitens des Auftraggebers ist der folgende zeitliche Ablauf der Maßnahme derzeit geplant: Januar 2012 - Januar 2013 Planungsphase bis einschließlich Genehmigungsplanung nach den aktuellen Richtlinien für die Gestaltung von einheitlichen Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE-Entwurf); Februar 2013 Vorlage zur Genehmigung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS); August/September 2013 Einleitung des Planfeststellungsverfahrens; ab August/September 2016 Ausführungsplanung, Ausschreibung Bauleistungen.
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Architekturdienstleistungen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen im Straßenbau , Dienstleistungen in der Tragwerksplanung , Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie Vermessungsdienste , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen , Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  30355-2012

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadt Neustadt an der Weinstraße
Marktplatz 1
Kontaktstelle(n): Sachgebiet Stadtentwicklung und Bauwesen (200),
Abt.Tiefbau (240),
Zu Händen von: Herrn Alex Stork
67433 Neustadt an der Weinstraße
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6321855-328
E-Mail: alex.stork@stadt-nw.de
Fax: +49 6321855-7328
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: www.neustadt.eu
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Lokalbehörde
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags
Generalplanerleistungen zum Ausbau der B39 in Neustadt an der Weinstraße: 1. Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß Leistungsbild § 46 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1-9, 2. Objektplanung für die Ingenieurbauwerke Tunnel und Stützwände gemäß Leistungsbild § 42 HOAI, LP 1-9, 3. Örtliche Bauüberwachung der Ingenieurbauwerke Tunnel, Stützwände und Verkehrsanlagen als Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 Ziffer 2.8.8 zur HOAI, 4. Tragwerksplanung für die Ingenieurbauwerke Tunnel und Stützwände gemäß Leistungsbild § 49 HOAI, LP 2-6, 5. Objektüberwachung (Bauüberwachung) Tragwerksplanung als Besondere Leistungen gemäß Anlage 2 Ziffer 2.10.7 zur HOAI, 6. Technische Ausrüstung für Ingenieurbauwerk Tunnelbau gemäß Leistungsbild § 53 für die Anlagengruppen 1, 3, 4, 5, 7 und bei Bedarf 8, LP 1-9, 7. Vermessungsleistung, Entwurfsvermessung der Verkehrsanlage und der Ingenieurbauwerke gemäß Anlage 1 Ziffer 1.5.2 bis 1.5.4 zur HOAI, 8. Architektur / Stadtplanung – architektonische Gestaltung z. B. der Tunnelein- und -ausfahrten, der im Stadtbild sichtbaren Stützwände.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Neustadt an der Weinstraße. NUTS-Code DEB36
II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die kreisfreie Stadt Neustadt an der Weinstraße nimmt innerhalb der Metropolregion Rhein-Neckar die Funktion eines Mittelzentrums ein. Die Stadt hat in ihrem laufenden Leitbildprozess das Oberziel definiert, sich zu einem für die Region bedeutenden Wohn- und Erholungsstandort zu qualifizieren. Um dieses Ziel zu erreichen sind - trotz der sehr guten äußeren Erreichbarkeit von Neustadt an der Weinstraße und der großen Attraktivität der gut erhaltenen mittelalterlichen Altstadt – einige städtebaulich-verkehrstechnische Probleme im Sinne einer nachhaltig positiven Stadtentwicklung zu lösen: Die prägenden Funktionsschwerpunkte "Rathaus, Marktplatz, Stiftskirche und 1a-Einzelhandelslagen" im Norden und "Bahnhofsumfeld, Saalbau, Post und ÖPNV-Drehscheibe" im Süden werden durch die "Landauer Straße" (B39 Speyer – Neustadt – Kaiserlautern) mit einem Verkehrsaufkommen von rund 18.000 KFZ/Tag voneinander abgeschnitten. Hierzu wurden vor ca. 10 Jahren umfangreiche Verkehrserhebungen durchgeführt. Ferner wurde damals das für das Jahr 2015 zu erwartende Verkehrsaufkommen prognostiziert, wobei die vorhandene Verkehrsstruktur und die künftige Struktur- sowie der Mobilitätsentwicklung berücksichtigt wurde. Das Ergebnis war die Feststellung, dass die verkehrliche Leistungsfähigkeit der B39 verbessert werden muss. Ein weiterer Grund für den geplanten Ausbau der B39 ist die Erkenntnis, dass die Potenziale des im Stadtzentrum gelegenen Hauptbahnhofs als bedeutender Nahverkehrsknoten nicht ausreichend genutzt werden, weil die Erreichbarkeit des Bahnhofsumfeldes nicht optimal ist. In der "Weststadt" führen die Belastungen der auf verschiedene Trassen aufgespalteten B39 zu einer deutlichen Minderung der Lebensqualität für die Bürger. Die Teilfortschreibung des Gesamtverkehrsplanes für das Planungsgebiet ist derzeit in Bearbeitung. Vor dem Hintergrund der bestehenden Situation wird die Lösung von verkehrlichen und stadträumlichen Problemen dadurch angestrebt, dass die gleisparallele B39 – und zwar von der Zusammenführung mit der B38 im Westen bis zur Einmündung der "Vonder- Tann-Straße" im Osten - neu trassiert werden soll. Aufgabe der zukünftig zu beauftragenden Planer wird sein, verschiedene Lösungsmöglichkeiten zu untersuchen. Die Vergabestelle legt Wert auf eine Variantenprüfung. Eine Variante kann die aus der Voruntersuchung hervorgegangene Unterführung sein. Hierin ist die Unterführung des Bahnhofsvorplatzes auf einer Länge von ca. 270 m enthalten. Die Länge der zum Ausbau anstehenden Streckenführung beträgt inklusive Unterführung insgesamt ca. 1,4 km. Neben der Unterführung sind Stützbauwerke an den Ein-/Ausfahrten und parallel zur Bahntrasse erforderlich sowie der Umbau und die Erweiterung der Fußgängerüberführung. Die folgenden konzeptionellen Untersuchungen zu der umfangreichen Maßnahme wurden seitens des Auftraggebers bereits veranlasst und stehen zur Einsicht bzw. zum Download unter www.neustadt.eu unter der in Abschnitt
II.1.1) genannten Rubrik als pdf-Dokumente für interessierte Bewerber
bereit: 1. Rechtskräftiger Bebauungsplan "Amalienstraße Süd" vom 19.11.2004, 2. "Infrastrukturband Neustadt-Zentrum" Projektbewerbung, Fachbereich Stadtentwicklung & Bauwesen, Stadt Neustadt an der Weinstraße, 3. Machbarkeitsstudie "Verlegung bzw. Ausbau der B39 – Stadtdurchfahrt mit Unterführung Bahnhofsplatz vom 18.5.2005, Büro Modus Consult / Ulm, 4. Verkehrskonzept "Neustadt-Zentrum", Büro Schönhofen Ingenieure / Kaiserslautern von Dezember 2005, 5. Vorentwurf Objektplanung "Unterführung Bahnhofsplatz", Ingenieurbüro BUNG / Heidelberg von April/August 2008, 6. Vorentwurf Objektplanung "Trassenführung Talstraße/Amalienstraße/Landauer Straße", Nord- und Südvariante, Büro Schönhofen Ingenieure / Kaiserslautern von Juni 2008, 7. Bewertung der Ausbauoptionen im Bestand "Nordvariante ohne Tunnel", Büro Schönhofen Ingenieure / Kaiserslautern von Oktober 2009 / Januar 2010. Der Auslober weist daraufhin, dass die Unterlagen der Projektanten (3.- 7. zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung gestellt werden. In dieser Konsequenz ist es daher möglich, dass sich die Projektantenbüros für die Teilnahme an diesem Auswahlverfahren bewerben. Die innerstädtische Verkehrsanlage in Verbindung mit einem komplexen Ingenieurbauwerk (Tunnel), deren Verbindung über eine gemeinsame Gradiente sowie deren Standsicherheit und technischen Ausrüstungsanlagen und nicht zuletzt der hohe stadtgestalterische Anspruch an die Ingenieurbauwerke erfordern eine integrale Planung der unter
Abschnitt II.1.1) genannten
Leistungen. Ferner soll mit der Vernetzung der Planung eine fehlerfreie Gesamtplanung sichergestellt werden sowie eine zielorientierte technische Abstimmung mit der Deutschen Bahn und deren unmittelbar an die Maßnahme angrenzenden Betriebsanlagen (Bahnstrecke, Oberleitungen etc.. Im Übrigen soll durch die Zusammenfassung der Planungsbereiche die Chance auf eine verkürzte Bauzeit und damit auf eine möglichst hohe Reduzierung der Emissionen für die Bevölkerung genutzt werden. Seitens des Auftraggebers ist der folgende zeitliche Ablauf der Maßnahme derzeit geplant: Januar 2012 - Januar 2013 Planungsphase bis einschließlich Genehmigungsplanung nach den aktuellen Richtlinien für die Gestaltung von einheitlichen Entwurfsunterlagen im Straßenbau (RE-Entwurf); Februar 2013 Vorlage zur Genehmigung beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS); August/September 2013 Einleitung des Planfeststellungsverfahrens; ab August/September 2016 Ausführungsplanung, Ausschreibung Bauleistungen.
II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71300000, 71311220, 71322500, 71322000, 71327000, 71250000
II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.2) Endgültiger Gesamtauftragswert
II.2.1) Endgültiger Gesamtauftragswert
Wert: 2 300 000 EUR ohne MwSt
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren mit einem Aufruf zum Wettbewerb
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf 1. Qualität der zu erwartenden organisatorischen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an der Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten, Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe, Darstellung von besonderen Bauabläufen im innerstädtischen Bereich sowie die Darstellung von Abstimmungsprozessen mit Dienststellen der deutschen Bahn erwartet. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft.. Gewichtung 35 % 2. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Terminkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente undMethoden zur Sicherstellung von Terminen darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 3. Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines abgewickelten Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten darzustellen. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft.. Gewichtung 25 % 4. Honorar. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für:4.1 Leistungen Objektplanung für Verkehrsanlagen gemäß Leistungsbild § 46 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1 bis 9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.5 zur HOAI derzeit von Honorarzone IV und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 6 500 000 EUR netto auszugehen.4.2 Leistungen Objektplanung für das Ingenieurbauwerk Tunnelbau gemäß Leistungsbild § 42 HOAI, LP 1 bis 9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.4 zur HOAI derzeit von Honorarzone IV und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 12 000 000 EUR netto auszugehen.4.3 Leistungen Objektplanung für Ingenieurbauwerke Stützwände gemäß Leistungsbild § 42 HOAI, LP 1 bis 9. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.4 zur HOAI derzeit von Honorarzone IV und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 1 500 000 EUR netto auszugehen.4.4 Leistungen bei der Tragwerksplanung Tunnelbau gemäß Leistungsbild § 49 HOAI, LP 2 bis 6. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß § 50 (2) HOAI derzeit von Honorarzone IV und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 12,0 Mio. € netto auszugehen.4.5 Leistungen bei der Tragwerksplanung Stützwände gemäß Leistungsbild § 49 HOAI, LP 2 bis 6. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß § 50 (2) HOAI derzeit von Honorarzone IVund anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 1 500 000 EUR netto auszugehen.4.6 Leistungen bei der Fachplanung Technische Ausrüstung für das Tunnelbauwerk gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, LP 1 bis 9. Nach Einschätzung desAuftraggebers ist derzeit von den Anlagegruppen 1, 3, 4, 5, 7 und 8 und gemäß Anlage 3 Ziffer 3.6 zur HOAI derzeit von Honorarzone III und anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 1 000 000 EUR netto auszugehen.Es können insgesamt maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte- Schritten abgestuft.. Gewichtung 5 % 5. Angebote außerhalb des gesetzlich geregelten Preisrechts:5.1 Leistungen örtliche Bauüberwachung des Ingenieurbauwerks Verkehrsanlage gemäß Leistungsbild Anlage 2 Ziffer 2.8.8 zur HOAI. Es ist von dem vollen Leistungsbild auszugehen.5.2 Leistungen örtliche Bauüberwachung der Ingenieurbauwerke Tunnel, und Stützwände gemäß Leistungsbild Anlage 2 Ziffer 2.8.8 zur HOAI. Es ist von dem vollen Leistungsbild auszugehen.5.3 Leistungen Objektüberwachung (Bauüberwachung) Tragwerksplanung für Tunnel und Stützwände gemäß Leistungsbild Anlage 2 Ziffer 2.10.7 zur HOAI. Es ist von dem vollen Leistungsbild auszugehen.5.4 Leistungen Entwurfsvermessung gemäß Leistungsbild Grundleistungen LP 1-6 Anlage 1 Ziffer 1.5.4 zur HOAI. Die Vergabestelle geht von der Einordnung in Honorarzone III gemäß Anlage 1 Ziffer 1.5.3 zur HOAI aus.5.5 Honorar für Leistungen des Architekten und /oder Stadtplaners, die für die Gestaltung eines Ingenieurbauwerkes und die Beratung der Ingenieure bis einschließlich zur Ausführungsplanung von Teilen des Tunnelbauwerkes und von Stützwänden, die im geregelten Preisrecht nicht abgedeckt sind.5.6 Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Es können insgesamt maximal 6 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der vollen Punktzahl ist ein wirtschaftliches Angebot auf Basis des Mindestsatzes notwendig. Bei fehlender Wirtschaftlichkeit wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. Unter 5.5 wird ein Angebot in der Höhe von 20 000 EUR netto als wirtschaftlich angesehen.. Gewichtung 10 %
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
VOF-Verfahren Ausbau B39
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
Bekanntmachung eines Beschafferprofils
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 168-277561 vom 2.9.2011
Abschnitt V: Auftragsvergabe
V.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:
27.12.2011
V.2) Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 12 Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote:
V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der
Zuschlag erteilt wurde ARGE Schönhofen Ingenieure GbR Hertelsbrunnenring 5 67657 Kaiserslautern DEUTSCHLAND
V.4) Angaben zum Auftragswert
Ursprünglich veranschlagter Gesamtauftragswert: Wert: 2 300 000 EUR ohne MwSt Endgültiger Gesamtauftragswert: Wert: 2 300 000 EUR ohne MwSt
V.5) Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Es können Unteraufträge vergeben werden: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Vergabekammer/ Fax: +49 613116-2113
VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 613116-2234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de/Vergabekammer/ Fax: +49 613116-2113
VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
18.1.2012
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