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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in München (ID:11023956)

Übersicht
DTAD-ID:
11023956
Region:
80335 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Heizungsplanung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Beratung im Bereich Belüftung , Beratung im Bereich Sanitärinstallation , Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Heizungsplanung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Der Bayerische Rundfunk plant unter dem Stichwort „BR hoch drei“ umfangreiche Neubau- und Umbaumaßnahmen an den Münchener Standorten in Freimann und in der Innenstadt (Funkhaus), mit denen die...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
01.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
27.08.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Bayerischer Rundfunk Anstalt des Öffentlichen Rechts
Rundfunkplatz 1
80335 München
Kontaktstelle: Vergabemanager

Fax: +49 89590023469
E-Mail: ausschreibungen.zentraleinkauf@br.de
http://www.BR.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
LUTZ ABEL Rechtsanwalts GmbH
Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
80333 München
Herrn Rechtsanwalt Dr. Mathias Mantler
Telefon: +49 895441470
Fax: +49 8954414799
E-Mail: br-hls@lutzabel.com

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
LUTZ ABEL Rechtsanwalts GmbH
Brienner Str. 29 – Palais am Obelisk
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Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen verschicken:
LUTZ ABEL Rechtsanwalts GmbH
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Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Planung Technische Ausrüstung HLS, Bauabschnitt 1 Standortentwicklung Freimann.
Der Bayerische Rundfunk plant unter dem Stichwort „BR hoch drei“ umfangreiche Neubau- und Umbaumaßnahmen an den Münchener Standorten in Freimann und in der Innenstadt (Funkhaus), mit denen die Trimedialität des Bayerischen Rundfunks als medienübergreifend vernetztes Unternehmen strukturell umgesetzt werden soll. Die Trennung zwischen den Verbreitungswegen Hörfunk, Fernsehen und Internet soll damit auch baulich aufgehoben werden.
Gegenstand des 1. Bauabschnitts (nur Standort Freimann), für den mit diesem Verfahren ein Auftragnehmer ausgewählt wird, sind
— der Neubau eines Aktualitätenzentrums inkl. Bistro (ca. 17.000 m2 BGF)
— der Neubau eines Wellenhaus (ca. 12.500 m2 BGF)
— der Neubau eines Rechenzentrums (ca. 2700 m2 BGF)
(Bruttogrundflächen BGF gem. DIN 277) am Standort Freimann mit Fertigstellung bis Ende 2020/Anfang 2021.
Für den gesamten Standort Freimann fand ein städtebaulicher Ideenwettbewerb statt, für die Maßnahmen des 1. Bauabschnitts darüber hinaus ein Realisierungswettbewerb mit anschließendem VOF-Verfahren für die Objektplanung Gebäude und Freianlagen. Die Neubauten werden in einem Gebäudekomplex errichtet werden, da sie über zahlreiche wichtige Workflowbeziehungen miteinander verknüpft sind.
Das Aktualitätenzentrum mit Redaktions-, Produktions- und Studioräumen soll die journalistischen Kompetenzen des Bayerischen Rundfunks in der Aktualität sowie auch das Fachwissen für die Aktualität bündeln. Herzstück des Aktualitätenzentrums soll der Newsroom werden. Mit ihm und in ihm werden alle Formate, Sendungen, Themenfelder, die sich mit aktuellen Informationen beschäftigen, vernetzt sein.
Im Wellenhaus sollen alle Hörfunkwellen des Bayerischen Rundfunks mit ihren Redaktions-, Produktionsfläche und Studioflächen unter einem Dach vereint werden – mit Ausnahme der Informationswelle B5 aktuell, die aufgrund ihres Profils im Aktualitätenzentrum untergebracht wird. Als besondere Nutzung soll ein neues Hörspiel-Studio aufwändigste Audioproduktionen ermöglichen.
Entweder im Aktualitätenzentrum oder im Wellenhaus soll ein gemeinsames Bistro untergebracht werden.
Alle Gebäude werden einfach unterkellert, dabei ist eine unterirdische Gesamtfläche von 15.725 m2 BGF heute bereits konkret mit Nutzungen belegt. Neben Lagerflächen soll auch ein Rechenzentrum mit einer Größe von ca. 2.350 qm BGF in der Unterkellerung des Aktualitätenzentrums oder des Wellenhauses mit einer TIER III / IV Architektur entstehen. Die Bereiche Stromversorgung, Kühlung und Netzwerk sind damit vollständig redundant ausgelegt.
Der technischen Erschließung im Gebäude und Gelände (Planung der Versorgungsräume und Versorgungswege sowie der Revisionierbarkeit im laufenden Betrieb und der Berücksichtigung der EMV (Elektromagnetische Verträglichkeit)) ist eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Anforderungen an die EMV sind in allen Gewerken zu beachten. Die Vermeidung von aufwändigen Entstörmaßnahmen ist mit integrierter Planung in der Entwurfsplanung sicherzustellen.
Die Planung der Technischen Ausrüstung soll einen energieeffizienten, ökologischen und wirtschaftlichen Betrieb der Gebäude ermöglichen. Der Energie- und Ressourcenbedarf (Strom, Heizung, Kühlung, Warmwasser usw.) soll minimiert werden.
Grundsätzlich wird eine möglichst geringe Technisierung der Gebäude gewünscht. Passive, bauliche Maßnahmen zur Optimierung der Energiekosten sind technischen Lösungen vorzuziehen. Die lang-fristigen Instandhaltungs- und Sanierungskosten sind ein großer Anteil der Lebenszykluskosten, daher sind diese zu minimieren.
Auf dem Gelände steht ein Kaltwasserverbund mit Kältezentrale (Haus 14) zur Verfügung. Eine Erweiterung für redundante Anbindung ist bei Bedarf vorzusehen. Vorrang hat die Nutzung der oberflächennahen Geothermie durch Grundwasserbrunnen und eine Selbstversorgung je Gebäude.
Die Heizung ist als Abwärmenutzung aus bzw. Rückspeisung ins betriebseigene Fernwärmenetz vorzusehen.
Es soll eine Trennung in Komfortkühlung und Equipmentkühlung erfolgen. Die Regulierung der Raumfeuchte bei Klimaanlagen ist über separate Anlagen/Systeme mit bedarfsabhängiger Regelung sicher zu stellen.
Für alle Nutzflächen und innenliegenden Räume sind maschinelle Lüftungsanlagen vorzusehen. Der Luftwechsel wird nach dem Lüftungsbedarf der anzunehmenden maximalen Personenzahl ermittelt. Eine zusätzliche Fensterlüftung ist grundsätzlich erwünscht.
Je nach Nutzungsart des Gebäudes und der zu versorgenden Nutzungseinheiten kann die Luftbe-handlung bis zur Vollklimaanlage reichen (Heizen, Kühlen, Be- und Entfeuchtung). Vollklimaanlagen sind gefordert, wenn Besucher von Veranstaltungen, wichtiges Equipment (z.B. Instrumente) oder Arbeitsplätze in Studios, Regieräumen, Schalt- und Sendezentralen sowie Sprecherräume betroffen sind.
Für büronahe Tätigkeiten sind Klimaanlagen mit abgebrochener Kühlung und ohne Befeuchtung ausreichend.
Der Auslober setzt für die Summe der Herstellkosten (KG 300-400) für beide Nutzungseinheiten, das Aktualitätenzentrum und das Wellenhaus, eine Obergrenze in Höhe von maximal netto 82 Mio. Euro fest. Die Herstellkosten (Summe KG 300 und 400) im Verhältnis zur BGF bilden ein wesentliches Kriterium zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit des Entwurfs.
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Planung Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI, Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 1-3 und 7-8 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Nutzungsspezifische Anlagen (Küchentechnische Geräte, Küchentechnische Anlagen, Feuerlöschgeräte, Feuerlöschanlagen, Prozesskälteanlagen) und Gebäudeautomation), für die o. g. Baumaßnahme (1. Bauabschnitt Freimann), im Wege der stufenweisen Beauftragung.
Gegenstand des Auftrags sind die Grundleistungen der Planung Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI, Leistungsphasen 1-9, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 1-3 und 7-8 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Nutzungsspezifische Anlagen (Küchentechnische Geräte, Küchentechnische Anlagen, Feuerlöschgeräte, Feuerlöschanlagen, Prozesskälteanlagen) und Gebäudeautomation), für die o. g. Baumaßnahme (1. Bauabschnitt Freimann), sowie in den Vergabeunterlagen näher bezeichnete Besondere Leistungen (z. B. Bedarfsanalyse, Betriebskostenberechnung, gewerkeübergreifende Brandschutzmatrix, Simulationsberechnungen, Anschlusspläne für beigestellte Geräte, Detailpläne, Wartungsplanung, Prüfen und Werten von Nebenangeboten, Leistungs- und Funktionsprüfungen, Fortschreiben der Ausführungspläne, fachübergreifende Betriebsanleitungen), jeweils im Wege der stufenweisen Beauftragung.

CPV-Codes: 71300000, 71321200, 71321300, 71321400

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
271414-2015

Vergabeunterlagen:
(1) Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende oder unvollständige Erklärungen oder Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Das Bewerbungsformular ist bei der unter I.1. genannten Stelle per Email anzufragen.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular (nebst den dort geforderten Anhängen und Anlagen) keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer ausgegeben.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderungsfrist fruchtlos abgelaufen ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
27.08.2015 - 15:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 72 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.

Zahlung:
Projektfortschrittsbezogene Abschlagszahlungen für nachgewiesene erbrachte Leistungen nach Maßgabe der vertraglich zu vereinbarenden Abschlagszahlungsregelung.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft:
(1) Soweit der Bewerber dort eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(2) Eigenerklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet;
(5) Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4 a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften: jedes Bewerbergemeinschaftsmitglieds), die den Anforderungen der Ziffer III.1.1.) dieser Bekanntmachung genügt (Mindestanforderung). Im Falle von geringeren Deckungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist es ausreichend, aber auch zwingend erforderlich, dass mit dem Teilnahmeantrag zusätzlich eine schriftliche Bestätigung der Versicherungsgesellschaft eingereicht wird, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1.) dieser Bekanntmachung angepasst werden wird.
(7) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 1-3 und 7-8) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014), jeweils in EUR netto.
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz des Bewerbers für entsprechende Dienstleistungen (Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 1-3 und 7-8 ) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren von mindestens jeweils netto 1.000.000,00 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Planung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 1-3 und 7-8). Letztere Summe ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss der Bewerbergemeinschaft.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestanforderungen gem. IIII.2.2 (6) und (7).

Technische Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind dabei je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2012-2014) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren. Für alle Bewerber gilt, dass nur solche Beschäftigte anzugeben sind, die über ein Diplom oder Master im Bereich Versorgungstechnik, Energietechnik, Maschinenbau oder Physik verfügen oder Techniker, Meister oder Bachelor im Bereich der Technischen Ausrüstung (Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär) sind. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 13 Beschäftigten in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014).
Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über mindestens 1, höchstens 4 Referenzprojekte über Leistungen der Planung Technische Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI, Anlagengruppen gem. § 53 Abs. 2 Ziffer 1-3 und 7-8, für Neubau von Gebäuden (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI bzw. entspr. Vorgängerregelungen) des Bewerbers aus den letzten 10 Jahren (2005 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen:
a) Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind:
Die Referenzprojekte werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen zu den nachfolgenden Mindestanforderungen aa)-ee) (bis auf ee): Fremderklärung) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 410,420,430,470,480,490,540 nach DIN 276:2008-12: mindestens 250.000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Mindestens dem Bewerber im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Anlagengruppen nach § 53 Abs. 2 HOAI bzw. entspr. Vorgängerregelungen: Anlagengruppen gem. Ziffer 1-3 und 7-8 (Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, nutzungsspezifische Anlagen und Gebäudeautomation).
cc) Mindestens dem Bewerber im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Leistungsphasen der Planung Technische Ausrüstung nach HOAI: Leistungsphasen 1 bis einschließlich Leistungsphase 8.
dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4: Leistungsphase 8 fertiggestellt.
ee) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3) (9) a) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Ein Referenzprojekt, das die vorstehend unter (9) a) aa)-ee) genannten Mindestanforderungen erfüllt, erhält folgende Punkte:
aa) Netto-Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 410,420,430,470, 480,490,540 nach DIN 276:2008-12: 250.000,00 EUR bis < 1 Mio. EUR: 1 Punkt; 1 Mio. EUR bis < 5 Mio. EUR: 2 Punkte; ab 5 Mio. EUR: 3 Punkte
Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Die referenzgegenständlichen Leistungen beinhalten Produktions-, Konferenz-, Veranstaltungs- oder Studioräume mit Wasserkühlung: 1 Punkt.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet die Anlagendimensionierung auf Basis dynamischer Simulationsberechnungen: 1 Punkt.
dd) Das Referenzprojekt beinhaltet erhöhte Schallschutzanforderungen für Produktions-, Konferenz-, Veranstaltungs- oder Studioräume (z. B. höchstzulässiger Schalldruckpegel von Dauergeräuschen entsprechend GK 10 gem. Veröffentlichung des Instituts für Rundfunktechnik GmbH „Akustische Information 1.11-1/1995, Höchstzulässige Schalldruckpegel von Dauergeräuschen in Studios und Bearbeitungsräumen bei Hörfunk und Fernsehen“, download unter: https://www.irt.de/IRT/FuE/ak/pdf/AKI1-11.pdf): 1 Punkt.
ee) das Referenzprojekt beinhaltet eine Lebenszykluskostenberechnung, die der Bewerber mit berechnet hat: 1 Punkt
ff) das Referenzprojekt beeinhaltet eine Gliederung in eine Grundversorgung mit Ausweisung der möglichen Anschlusspunkte und eine Endausbauplanung: 2 Punkte
gg) Das Referenzprojekt beinhaltet eine EMV-gerechte Auslegung von Anlagen und Geräten im Bereich von Audio-/Videoaufzeichnungen sowie Störfestigkeit in der Umgebung von Sendeanlagen: 1 Punkt
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 10 Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 40 (10 x 4) Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannte Maximalzahl von Referenzprojekten benannt werden.
Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Mindestanforderungen gemäß IIII.2.2 (8) und (9).

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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