DTAD

Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in München (ID:10980626)

Übersicht
DTAD-ID:
10980626
Region:
80337 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Sonstige Dienstleistungen im Bauwesen, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros , Planung von Stromversorgungssystemen , Planungsleistungen im Bauwesen , Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen , Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Wurzeln des Klinikums Harlaching reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Der erste, 1899 eingeweihte Bau, diente als Sanatorium insbesondere für an TBC erkrankte Patienten. In den 60er-Jahren...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
21.07.2015
Frist Angebotsabgabe:
17.08.2015
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Städtisches Klinikum München GmbH
Thalkirchner Str. 48
80337 München
Kontaktstelle: VOB-/VOF-Stelle
Frau Ann Carolin Edrissi
Fax: +49 8951476615
E-Mail: vof@klinikum-muenchen.de
http://www.klinikum-muenchen.de

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Ingenieurleistungen für die technische Gebäudeausrüstung (ALG 4-6) der Leistungsphasen 1-9 für den Ersatzneubau und die Sanierung des Klinikums Harlaching (2).
Die Wurzeln des Klinikums Harlaching reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Der erste, 1899 eingeweihte Bau, diente als Sanatorium insbesondere für an TBC erkrankte Patienten. In den 60er-Jahren wurde die historische, denkmalgeschützte Bausubstanz durch den Neubau eines modernen Großkrankenhauses ergänzt, das der baulichen Struktur eines differenzierten Vertikaltyps, prägenden Einfluss auf den Krankenhausbau seiner Zeit erlangte. Aufgrund des schlechten baulichen Erhaltungszustands ist ein Ersatzneubau unumgänglich und bereist seit einigen Jahren geplant. Dabei hat sich ein Standort im Westteil des Areals mit Erschließung vom Sanatoriumsplatz aus als zielführend erwiesen. Dabei ist die vorhandene, denkmalgeschützte historische Substanz in angemessener Form in die Gesamtkonzeption einzubeziehen.
Die hohen städtebaulichen Freiraumpotentiale mit Übergängen in den Perlacher Forst, können nach Abriss des abgängigen Bestandgebäudes in vollem Umfang nutzbar gemacht werden. Hiervon profitieren insbesondere die in der medizinischen Neuausrichtung vorgesehenen geriatrischen und psychosomatischen Schwerpunkte.
Die Gebäudekennwerte Neubau NF ca. 25 149 m2 und BGF ca. 45 310 m2 mit einem Verhältnis von 1,8 BGF/NF bestätigen die kompakte, wirtschaftliche Lösung.
Die Funktionsbereiche nach DIN 13080 beziehen sich zum jetzigen Kenntnisstand im Wesentlichen auf: Untersuchung und Behandlung (Notaufnahme, Schmerztherapie, Gyn. + Geb., operative Gyn., Kinderheilkunde, Psychosom. Ther. Erw., Geriatrie, Funktionsdiagnostik, Röntgen, Operation, Entbindung, Phys. Therapie, Ergo. Ther.), Pflege (Allg. Pflege/Neurologie, Weaningstation/Frühreha, Palliativ, Geratrie, Wöchn./Neugeb., ICU/IMC/Neurol.-Stroke, Neonatologie/ICU/IMC, Pädiatrie, Psychosom. Erw.), Krankenhausmanagement (Ad. Pat. Aufnahme, Verwaltung, Archiv), Soziale Dienste (Service, Cafeteria, Pers. Umkleide), Ver- und Entsorgung (Bettenaufbereitung, Wartung und Reparatur, Transportdienst), Sonstiges (KV-Praxis, Schule, Betriebskita, ZBV).
Vorgesehen sind folgende Kliniken/Fachabteilungen: Überregionales Notfallzentrum mit angegliedertem Hubschrauber-Dachlandeplatz, Neurozentrum mit Weaningstation, Mutter-Kind-Zentrum, Zentrum für seelische Gesundheit und Altersmedizin, operative und konservative Fachabteilungen, Tageskliniken.
Die Bauabschnitte gliedern sich wie folgt:
1. Phase: Im ersten Schritt erfolgt der Teilabbruch des Gebäudes „Neuro-Reha“ und die Freimachung des Baufeldes.
2. Phase: Nach der Baufeldfreimachung erfolgt die Errichtung des Neubaus und der Umbau der Gebäude „Personalaltbau“ und Haus A.
3. Phase: Nach Umnutzung und Inbetriebnahme des 2. Phase kann die alte Klinik abgebrochen werden.
Die Bettenzahl (stationär) am Standort Harlaching nach Abschluss der Maßnahmen liegt bei 548 (aktuell 749).
Die Grobkostenschätzung (Kostengruppen 200-700 gem. DIN 279-1:2008-12) beläuft sich auf 174 500 000 EUR brutto (ohne Indexsteigerung, med. Großgeräte sowie Interims- und Umzugsmaßnahmen).
Gegenstand des Auftrags sind die im Leistungsbild Fachplanung für Technische Ausrüstung unter § 53 Abs. 2 Nr. 4-6 HOAI i. V. m. Anlage 15 Nummer 15.1 HOAI beschriebenen Planungsleistungen (ALG 4-6) für die Leistungsphasen 1 bis 9.
Planung Technische Ausrüstung (§§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI); Anlagengruppen 4-6 gem. § 53 Abs. 2 Abs. 2 Nr. 4-6 HOAI, Leistungsphase 1-9.

CPV-Codes: 71300000, 71320000, 71321000, 71322000, 71323100

Erfüllungsort:
München.
Nuts-Code: DE212

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
255029-2015

Vergabeunterlagen:
Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.3.4)) nicht vorgelegt wurden, bis zum Ablauf einer von ihm zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern, § 5 Abs. 3 VOF. Die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht.
(2) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) (Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen) genannten Stelle anzufordern.
(3) Der ausgedruckte Teilnahmeantrag ist zu unterzeichnen, bei einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied. Auf Verlangen des AG hat der Bewerber die Vertretungsbefugnis des/der Unterzeichner(s) in geeigneter Form (z. B. durch Vorlage aktueller Registerauszüge oder der Gesellschaftsverträge) nachzuweisen.
(4) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden außer der Bekanntmachung und dem Bewerbungsformular keine weiteren Unterlagen an die Teilnehmer verteilt.
(5) Anfragen sind ausschließlich schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(6) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet bei der in I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(7) Eine unvollständige Einreichung führt, wenn der AG von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß Ziffer (1) keinen Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(8) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(9) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(10) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(11) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(12) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
17.08.2015 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 85 (ab Auftragsvergabe)

Bedingungen & Nachweise
Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 3 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen.

Zahlung:
Abschlagszahlungen für nachgewiesene vertragsgemäße Leistungen nach HOAI und Vertrag.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Folgende Nachweise und Erklärungen sind vom Bewerber mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen; bei Bewerbergemeinschaften gelten diese Anforderungen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft (bis auf die Eigenerklärung nach (5): diese ist von der Bewerbergemeinschaft als Ganzes abzugeben); für Nachunternehmer müssen die Nachweise (bis auf Verfügbarkeitsnachweis nach (5)) nicht eingereicht werden:
(1) Soweit der Bewerber/die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft eintragungspflichtig ist/sind: Auszug aus dem Berufs-, Partnerschafts- oder Handelsregister oder bei Bewerbern von außerhalb Deutschlands aus dem vergleichbaren Register des Herkunftslandes des Bewerbers, sowie Eigenerklärung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
(2) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß § 2 Abs. 3 VOF unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(3) Eigenerklärung des Bewerbers/aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit anderen Unternehmen bestehen;
(4) Eigenerklärung des Bewerbers/ aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 4 Abs. 6 lit. a)-g) VOF vorliegen und dass der Bewerber/das Mitglied der Bewerbergemeinschaft
— sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet, nicht seine Tätigkeit eingestellt hat, und sich nicht aufgrund eines in den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in einer entsprechenden Lage befindet,
— nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellen,
— im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat,
— seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt hat, und,
— sich bei der Erteilung von Auskünften, die nach den §§ 4, 5 und 10 VOF eingeholt werden können, nicht in erheblichem Maß falscher Erklärungen schuldig machen wird oder diese Auskünfte nicht unberechtigter Weise unterlassen wird.
(5) Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, ob und auf welche Art gemäß § 4 Abs. 2 VOF der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Dritten (z. B. Nachunternehmer) zusammenarbeitet; soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft für die Auftragsdurchführung Dritte (z. B. Nachunternehmer) hinzuziehen will, hat er/sie diese im Teilnahmeantrag zu benennen, Art und Umfang der ihnen zu übertragenden Leistungen zu bezeichnen, und ihre Verfügbarkeit nachzuweisen (z. B. über entsprechende Verpflichtungserklärungen).

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(6) Nachweis gem. § 5 Abs. 4a) VOF über die bestehende Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers. Im Falle von geringen Deckungssummen oder geringerer Maximierung der Ersatzleistung als in Ziffer III.1.1) genannt, ist zusätzlich eine schriftliche Bestätigung der Versicherungsgesellschaft einzureichen, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Versicherung an die Anforderungen nach Ziffer III.1.1) angepasst werden wird. Bei Bewerbergemeinschaften muss ein solcher Nachweis für jedes Mitglied mit der Bewerbung vorgelegt werden.
(7) Eigenerklärung gem. § 5 Abs. 4 c) VOF über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Planungsleistungen technische Gebäudeausrüstung gemäß Beschreibung unter II.1.5)) des Bewerbers, jeweils der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014), jeweils in EUR netto.
Mindestanforderung ist ein durchschnittlicher Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014) von jeweils mindestens netto 250 000 EUR. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Geschäftsjahr zu addieren und die Summe ist je Geschäftsjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen (Planungsleistungen technische Gebäudeausrüstung gemäß Beschreibung unter II.1.5)). Erstere Summe (Gesamtumsatz) ist bei Bewerbergemeinschaften maßgeblich für die Einhaltung der vorgenannten Mindestanforderung. Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.

Technische Leistungsfähigkeit
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(8) Eigenerklärung gemäß § 5 Abs. 5 d) VOF, aus der das jährliche Mittel (Zahl) der Beschäftigten (angestellte Mitarbeiter) und der Führungskräfte (Inhaber, geschäftsführende Gesellschafter, Geschäftsführer, Vorstände) des Bewerbers jeweils in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2012-2014) ersichtlich sind. Bei Bewerbergemeinschaften sind dabei je abgeschlossenem Geschäftsjahr (2012-2014) die jeweiligen jährlichen Mittel der Beschäftigten der Bewerbergemeinschafts-Mitglieder zu addieren; entsprechendes gilt für die jeweiligen jährlichen Mittel der Führungskräfte. Mindestanforderung ist ein jährliches Mittel von mindestens 4 Beschäftigten/Führungskräften (zusammengerechnet) in jedem der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2012-2014). Wird die Mindestanforderung nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
(9) Nachweise (Eigen- und Fremderklärungen gem. nachfolgenden Anforderungen) über nachfolgend näher bezeichnete Referenzprojekte, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen: a) Art, Inhalt und Zahl der Referenzprojekte: Mindestens 1, höchstens 4 vergleichbare Referenzprojekte (Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau) des Bewerbers für Leistungen der Planung Technische Ausrüstung, (§§53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI), Anlagengruppen 4-6 gem. § 53 Abs. 2 HOAI, aus den letzten 5 vollen Kalenderjahren (2010 bis zum Schlusstermin für die Abgabe des Teilnahmeantrages (IV.3.4)), mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung mit Beschreibung der erbrachten Leistungen sowie Angaben zu den nachfolgenden Merkmalen.
a) Mindestanforderungen an die Referenzprojekte gemäß III.2.3(9): Die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3 (9) werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf ee):Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen aa)-ee): gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte nach vorstehend III.2.3. (9) a) aa)-ee) sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 400 für die Anlagengruppen 4-6 nach DIN 276:2008-12: mindestens 7 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 15 000 m2.
cc) Mindestens dem die Referenz benennenden Unternehmen im Referenzprojekt beauftragte und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8.
dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem VOF-Verfahren: Leistungsphase 8 begonnen oder fertiggestellt.
ee) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist. Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3. (9) a) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
b) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(9)b)aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ff) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 300 Betten.
gg) Das Referenzprojekt umfasst ein Krankenhaus mit mindestens 3 OP-Sälen.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7
((9) b) aa)-gg)) Punkte erzielt werden, für die maximal 4 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (9) also insgesamt maximal 28 Punkte.
Bei Bewerbergemeinschaften muss klar erkennbar sein, welches Referenzprojekt welchem Mitglied zuzuordnen ist. Die Mindestanforderungen erfüllende Referenzprojekte der Mitglieder werden der Bewerbergemeinschaft zugerechnet. Auch von einer Bewerbergemeinschaft dürfen insgesamt nur die vorgenannten Maximalzahlen von Referenzprojekten benannt werden. Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.
(10) Benennung des für die ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zum Einsatz kommenden Projektleiters mit Angabe der Dauer seiner Berufserfahrung im Bereich der Planung Technische Ausrüstung sowie der Dauer seiner Berufserfahrung als Projektleiter in der Planung Technische Ausrüstung sowie von Nachweisen über bis zu 2 mit den unter II.1.5) beschriebenen Planungsleistungen vergleichbare persönliche Referenzprojekte des Projektleiters (Planung Technische Ausrüstung, (§§53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15 HOAI), Anlagengruppen 4-6 gem. §53 Abs. 2 HOAI für Neubau- und/oder Umbauprojekte aus dem Bereich Krankenhausbau, bei denen der Projektleiter mindestens verantwortlich gegenüber dem Referenzprojektauftraggeber für die o. g. Leistungsbilder war) aus den letzten 8 vollen Kalenderjahren (2007 bis zum Datum des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge gem. IV.3.4), die er als Projektleiter geleitet hat, mit Angabe von Name/Anschrift des Auftraggebers und Name des Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse und einer Projektbezeichnung und -beschreibung der erbrachten Leistungen nach näherer Maßgabe der Anforderungen gemäß III.2.3.(10) a) und (10) b). Als Projektleiter darf nur benannt werden, wer die ausschreibungsgegenständliche Leistung hauptverantwortlich selbst im Tagesgeschäft bearbeiten wird. Mindestanforderungen an den Projektleiter sind ein Hochschulabschluss (Diplom, Master, oder vergleichbar) als Ingenieur (Fachrichtung Technische Gebäudeausrüstung) und eine Berufserfahrung als Projektleiter in der Planung Technische Ausrüstung von mindestens 5 Jahren zum Zeitpunkt der Abgabe des Teilnahmeantrags. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt der Ausschluss des Bewerbers.
a) Die nach vorstehenden Anforderungen angegebenen persönlichen Referenzprojekte des Projektleiters werden im Rahmen der Teilnehmerauswahl nach IV.1.2) nur gewertet, wenn Eigenerklärungen (bis auf ee): Fremderklärung) zu den nachfolgenden Mindestanforderungen III.2.3 (10) a) aa)-ee) gemacht werden und diese Mindestanforderungen erfüllt sind. Mindestanforderungen an diese Referenzprojekte des Projektleiters sind jeweils:
aa) Baukosten des Referenzprojekts der Kostengruppen 400 für die Anlagengruppen 4-6 nach DIN 276:2008-12: mindestens 7 000 000 EUR netto. Baukosten in diesem Sinne sind nur solche Baukosten, die vom Auftragsumfang des Bewerbers erfasst sind (z. B. wenn sich der Auftrag des Bewerbers nur auf einen Teil einer Gesamtmaßnahme bezieht).
bb) Bruttogrundfläche des Referenzprojekts (referenzauftragsgegenständlicher Neubau- und/oder Umbauteil): mindestens 15 000 m2.
cc) Mindestens vom benannten Projektleiter als Projektleiter zu erbringende und von ihm erbrachte Leistungsphasen nach HOAI: Leistungsphasen 2 bis einschließlich Leistungsphase 8.
dd) Projektstand des Referenzprojekts bei Ablauf der Frist für Teilnahmeanträge in diesem VOF-Verfahren: Leistungsphase 8 begonnen oder fertiggestellt.
ee) Vorlage einer Auftraggeberbescheinigung (Fremderklärung) über das Referenzprojekt gemäß § 5 Abs. 5b) VOF, falls Referenzprojekt-Auftraggeber ein öffentlicher Auftraggeber ist.
Werden nicht alle Mindestanforderungen nach III.2.3. (10) a) aa)-ee) erfüllt, wird das hiervon betroffene Referenzprojekt nicht gewertet.
c) Bei Erfüllung eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Zusatzkriterien, zu denen der Bewerber entsprechende Eigenerklärungen zu machen hat, erhält ein die Mindestanforderungen gemäß vorstehend III.2.3(9)a)aa)-ee) erfüllendes Referenzprojekt darüber hinaus für jedes erfüllte Zusatzkriterium 1 Punkt:
aa) Auftraggeber des Referenzprojekts ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 98 GWB.
bb) Das Referenzprojekt ist mit Zuwendungsmitteln der EU, des Bundes, eines Bundeslandes und/oder einer sonstigen Körperschaft des öffentlichen Rechts gefördert.
cc) Das Referenzprojekt beinhaltet sowohl Neubau- als auch Umbaumaßnahmen.
dd) Das Referenzprojekt wurde im laufenden Betrieb realisiert.
ee) Das Referenzprojekt umfasst mehrere medizinische Fachabteilungen.
ff) Das Referenzprojekt umfasst mindestens 300 Betten.
gg gg) Das Referenzprojekt umfasst ein Krankenhaus mit mindestens 3 OP-Sälen.
Insgesamt können also je Referenzprojekt bis zu 7 ((10) b) aa)-gg)) Punkte erzielt werden, für die maximal 2 zulässigen Referenzprojekte gemäß Ziffer (10) also insgesamt maximal 14 Punkte. Es werden nur die vom Bewerber im Bewerbungsformular an vorgegebener Stelle jeweils genannten Referenzprojekte berücksichtigt. Je Referenz ist ein zusätzliches Projektblatt (max. 1 einseitig bedruckte DIN-A-4-Seite) mit Darstellung des Referenzprojektes gestattet, das ebenfalls berücksichtigt wird. Sollten an anderer Stelle oder darüber hinaus Referenzprojekte benannt werden (z. B. auch in allgemeinen Bürobroschüren, Referenzlisten o. ä.), werden diese nicht berücksichtigt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Zugehörige Dokumente
03.12.2015
Vergebener Auftrag
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen