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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Landshut (ID:10198958)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
DTAD-ID:
10198958
Region:
84028 Landshut
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
22.11.2014
Frist Vergabeunterlagen:
19.12.2014
Frist Angebotsabgabe:
22.12.2014
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Ertüchtigung und Effizienzsteigerung Biomasseheizkraftwerk Landshut. Die ehemalige Müllverbrennungsanlage Landshut wurde von 2011 bis 2012 zu einem Biomasseheizkraftwerk (FWL max. 19,26 MW) umgebaut und wird seitdem zur Erzeugung von Fernwärme (13 MW) sowie Strom (Max. 3,2 MW) betrieben. Als Brennstoff wird ausschließlich holzige Biomasse aus der Landschaftspflege eingesetzt. Zur Gewährleistung der Wärmeversorgung bei Anlagenausfällen und Revisionen sowie Spitzenlastanforderungen ist im Kraftwerk ein Gaskessel mit einer Leistung von 6,5 MW installiert. Die elektrische Stromerzeugung erfolgt mittels einer Entnahmekondensationsturbine (3,2 MW) sowie einer Gegendruckturbine (2 MW), die in Abhängigkeit von der Wärmeabnahme betrieben werden. Zur Optimierung des Anlagenbetriebs sollen in einem zeitlichen Horizont von ca. 2-3 Jahren verschiedene Investitionen in die Anlagentechnik getätigt werden Das Kraftwerk liegt in der Nachbarschaft einer Wohnbebauung. Der Vertragsschluss steht unter dem Vorbehalt des Beschlusses des Stadtrats der Stadt Landshut.
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  400079-2014

Auftragsbekanntmachung – Versorgungssektoren

Dienstleistungen Richtlinie 2004/17/EG
Abschnitt I: Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadtwerke Landshut
Christoph-Dorner-Str. 9
Kontaktstelle(n): Stadtwerke Landshut
Zu Händen von: Hans-Georg Eder
84028 Landshut
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 87114362201
E-Mail: netz@stadtwerke-landshut.de
Fax: +49 87114362208
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.stadtwerke-landshut.de
Weitere Auskünfte erteilen: Stadtwerke Landshut
Christoph-Dorner-Str. 9
Zu Händen von: Herrn Eder
84028 Landshut
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 87114362201
E-Mail: netz@stadtwerke-landshut.de
Internet-Adresse: http://www.stadtwerke-landshut.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Kellerer und Kellerer Franziskanerstr. 26 Kontaktstelle(n): www.keke.de, -aktuelles- zum Eigendownload des Bewerbungsbogens nach Registrierung Zu Händen von: Frau Blaschke 81669 München DEUTSCHLAND Telefon: +49 8945911770 E-Mail: vergabe@keke.de Internet-Adresse: www.keke.de Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Kellerer und Kellerer Franziskanerstr. 26 Zu Händen von: Herrn Kellerer 81669 München DEUTSCHLAND Telefon: +49 8945911770 E-Mail: post@keke.de Internet-Adresse: http://www.keke.de
I.2) Haupttätigkeit(en)
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme Strom Wasser
I.3) Auftragsvergabe im Auftrag anderer Auftraggeber
Der Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Ertüchtigung und Effizienzsteigerung Biomasseheizkraftwerk Landshut.
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Landshut. NUTS-Code DE221
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Die ehemalige Müllverbrennungsanlage Landshut wurde von 2011 bis 2012 zu einem Biomasseheizkraftwerk (FWL max. 19,26 MW) umgebaut und wird seitdem zur Erzeugung von Fernwärme (13 MW) sowie Strom (Max. 3,2 MW) betrieben. Als Brennstoff wird ausschließlich holzige Biomasse aus der Landschaftspflege eingesetzt. Zur Gewährleistung der Wärmeversorgung bei Anlagenausfällen und Revisionen sowie Spitzenlastanforderungen ist im Kraftwerk ein Gaskessel mit einer Leistung von 6,5 MW installiert. Die elektrische Stromerzeugung erfolgt mittels einer Entnahmekondensationsturbine (3,2 MW) sowie einer Gegendruckturbine (2 MW), die in Abhängigkeit von der Wärmeabnahme betrieben werden. Zur Optimierung des Anlagenbetriebs sollen in einem zeitlichen Horizont von ca. 2-3 Jahren verschiedene Investitionen in die Anlagentechnik getätigt werden Das Kraftwerk liegt in der Nachbarschaft einer Wohnbebauung. Der Vertragsschluss steht unter dem Vorbehalt des Beschlusses des Stadtrats der Stadt Landshut.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71300000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Gegenstand des im Verhandlungsverfahrens nach SektVO zu erteilenden Auftrags sind die Leistungen der Planung für Technische Anlagen Anlagengruppen 2 und 6-8 gem. § 53 HOAI, LPH 1-8 § 55 HOAI zum Nachweis der Eignung der bestehenden Gebäudetragwerke für die Krananlage. Folgende Anlagen sind im wesentlichen zu Ersetzen bzw. zu Ertüchtigen: Luftkondensationsanlage: Zur Rückkühlung des Abdampfes der Entnahmekondensationsturbine sind derzeit zwei Luftkondensationsanlagen installiert. Aufgrund der gemessenen Schallemissionen in Zusammenhang mit einem neuen Wohnbaugebiet muss in der Nachtzeit die Lüfterleistung, zur Einhaltung der Werte nach TA Lärm, halbiert werden, wodurch die Stromauskopplung beeinträchtigt wird. Als Maßnahme zur Minimierung der Schallemissionen wurde festgelegt, die beiden bestehenden Luftkondensationsanlagen durch eine moderne leistungsfähige Anlage zu ersetzen. Im Zuge des Austauschs sollen bei der Auswahl und Auslegung der neuen Luftkondensationsanlage Aspekte wie geringerer Eigenstromverbrauch, Leistungssteigerung der Turbine durch Minimierung des Abdampfdruckes etc. berücksichtigt werden, um eine optimale Stromauskopplung zu erreichen. Automatisierung Krananlage: Die Beschickung der Ofenanlage erfolgt mittels einem Brückenkran mit Kranschaufel, die durch ein Hub- und Schließseil angesteuert wird. Die Krananlage ist redundant ausgelegt und wird manuell durch einen Kranführer bedient. Aufgrund von zunehmenden Verschleißerscheinungen soll die Krananlage grundlegend saniert bzw. komplett ausgetauscht werden. Im Rahmen der Maßnahme soll eine Teilautomatisierung in die Anlage integriert werden, welche es ermöglicht, außerhalb der Brennstoffanlieferzeiten eine selbständige Beschickung der Ofenanlage zu ermöglichen. Der detaillierte Automatisierungsgrad soll im Rahmen des Projektes, je nach technischen Möglichkeiten, definiert und umgesetzt werden. Wasseraufbereitung Speise- und Fernwärmewasser: Die Wasseraufbereitung für das benötigte Speise- und Fernwärmewasser wird derzeit mittels einer Wasseraufbereitungsanlage mit Anionen- und Kationentauscher gewonnen. Aufgrund von zunehmenden Verschleißerscheinungen und Anlagenausfällen soll die bestehende Anlage durch eine moderne Umkehrosmoseanlage ersetzt werden. Des Weiteren soll eine automatische Analytik für wichtige Wasserparameter in das System integriert werden. Wärmespeicher Fernwärme: Zur Abdeckung bzw. Glättung von Lastspitzen oder kurzzeitigen Ausfällen der Wärmeerzeugung soll ein Wärmespeicher in die Fernwärmeauskopplung integriert werden. Des Weiteren soll das Speichervolumen zur Nachspeisung des Fernwärmenetzes im Havariefall eingesetzt werden können. Eine Möglichkeit zur Einbindung eines elektrischen Wärmeerzeuger zur Integration von „Power-to-Heat“ ist zu berücksichtigen. Rückkühlsystem Servowasser: Zur Vakuumerzeugung für die Luftkondensationsanlage werden wassergekühlte Vakuumpumpen eingesetzt. Als Kühlwasser wird enthärtetes Wasser verwendet, welches nach der Kühlung zu einem geringen Teil wiederverwendet wird, jedoch der größte Teil dem Abwasser zugeführt wird. Aufgrund der Ressourcenschonung soll dieses Kühlwasser rückgekühlt und einem Kühlkreislauf wieder zugeführt werden. Die bei der Kühlung gewonnene Abwärme soll genutzt werden, um u. a. die produzierte Rost- und Kesselasche vorzutrocknen. Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung (BOSB): Um einen Betrieb des Biomasseheizkraftwerkes ohne ständige Beaufsichtigung realisieren zu können, muss die Anlagen- und Sicherheitstechnik Anforderungen in Anlehnung an die TRD (Technische Regeln für Dampfkessel) erfüllen. In diesem Projekt sollen die notwendigen Anpassungen ermittelt und sukzessive eingerüstet werden. Automatisierung der Verladung von Rost- und Kesselasche: Momentan wird die anfallende Rost- und Kesselasche in einem Schlackebunker gesammelt und per Brückenkran manuell auf LKWs verladen. Aufgrund der sanierungsbedürftigen baulichen Substanz des Schlackebunkers und der zunehmenden Verschleißerscheinungen des Brückenkrans sollen Vorschläge erarbeitet werden, inwieweit eine automatisierte Befüllung von geeigneten Transportbehältnissen möglich und auch wirtschaftlich darstellbar ist. Wird eine Möglichkeit als geeignet erachtet soll diese umgesetzt werden. Kleinmaßnahmen: Im Rahmen der Anlagenoptimierung fallen immer wieder kleine Tätigkeiten an, bei denen die Unterstützung durch Ingenieurleistungen benötigt wird. Kleinmaßnahmen dieser Art sollen in der Beauftragung mit abgedeckt werden. Die Maßnahmen sind voraussichtlich innerhalb von 3 Jahren umzusetzen (Bauzeit), die nachfolgende Gewährleistungszeit beträgt 4 Jahre.
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzliche Maßnahmen und Anlagengruppen der HOAI §53 zu beauftragen. Die Beauftragung wird voraussichtlich stufenweise hinsichtlich erforderlicher Leistungsphasen und Anlagenteilen vorgenommen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, die für die Ausführung der Maßnahme notwendige Tragwerksplanung gem. HOAI § 51, LPH 1-6 zu beauftragen. Der Auftragnehmer kann sich insbesondere für die Tragwerksplanung eines Nachunternehmers bedienen, muss jedoch sowohl die Planung Technische Anlagen wie auch die Tragwerksplanung als Auftragnehmer leisten können.
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 16.2.2015 Abschluss 15.2.2022
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und die Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 3 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Arbeitsgemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für die Arbeitsgemeinschaft oder für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft vorlegen. Der Auftraggeber behält sich vor, vom Bewerber in der Phase der Einholung der Honorarangebote die Erklärung des Versicherers oder eines zugelassenen Versicherungsunternehmens über höhere Deckungssummen zu verlangen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Abschlagszahlungen nach Zahlungsplan gem. Vertrag.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen: (1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden; (2) Erklärung, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen; (3) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, insbesondere ob und ggf. welchen Teil des Auftrags der Bewerber im Auftragsfall an Unterauftragnehmer zu vergeben beabsichtigt; (4) Erklärung zu Ausschlusskriterien gemäß § 21 Abs. 1 oder Abs. 4 Nr. 1-5 SektVO. Fehlende, unvollständige, nicht korrekte oder nicht eindeutige Nachweise und Erklärungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. (5) Juristische Personen haben einen Handelsregisterauszug, aus dem der Geschäftszweck des Unternehmens hervorgeht, beizulegen. (6) Erklärung, dass der Bewerber in der Lage ist, im Falle einer Beauftragung unmittelbar nach Auftragserteilungdie übertragenen Leistungen zu übernehmen. Für Bewerbergemeinschaften gilt: Die unter dieser Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung verlangten Nachweise, Erklärungen etc. sind von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) genannten Stelle anzufordern.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen: (7) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in EUR netto. Unter entsprechende Dienstleistungen sind solche des § 53 Anlagegruppen 2 und 6 bis 8 zu verstehen. Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Kalenderjahr zu addieren und die Summe ist je Kalenderjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen. Fehlende, unvollständige, nicht korrekte oder nicht eindeutige Nachweise und Erklärungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Wesentliche ähnliche Leistungen seit 1.1.2007 im Leistungsbild HOAI §§ 53,55 LPH 1-8 nachgewiesen durch fertiggestellte Referenzprojekte des Bewerbers oder Referenzprojekte des für die technische Leitung vorgesehenen angestellten Mitarbeiters mit folgenden Angaben: — Objekt; — Auftraggeber, Vertragsverhältnis zum Auftraggeber; — privates oder öffentliches Vorhaben; — Neubau oder Umbau; — Umfang der Maßnahme, Einzelmaßnahmen; — Kosten gem. DIN 276 brutto; — Leistungszeitraum und Errichtungszeitraum; — an der Projektsteuerung durch externe Beteiligte soweit zutreffend; — an Nachunternehmer vergebene Leistungen; — Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer. 2. Angaben zur Eignung des vorgesehenen Projektleiters: — Ausbildung und Qualifikation, Abschlußzeugnisse; — Angaben zur beruflichen Tätigkeit in den vergangenen 8 Jahren mit wesentlichen Leistungen i; — fertiggestellte Referenzprojekte für wesentliche Leistungen seit 1.1.2007 mit Angaben zu Objekt, Auftraggeber; — privates oder öffentliches Vorhaben; — Neubau oder Umbau; — Umfang der Maßnahme, Einzelmaßnahmen; — Kosten gem. DIN 276 brutto; — Leistungszeitraum und Errichtungszeitraum; — an der Projektsteuerung durch externe Beteiligte soweit zutreffend; — an Nachunternehmer vergebene Leistungen; — Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer. 3. Angaben zur Eignung der vorgesehenen Bauleiters: — Ausbildung und Qualifikation, Abschlußzeugnisse; — Angaben zur beruflichen Tätigkeit in den vergangenen 8 Jahren mit wesentlichen Leistungen i; — fertiggestellte Referenzprojekte für wesentliche Leistungen seit 1.1.2007 mit Angaben zu Objekt, Auftraggeber, — privates oder öffentliches Vorhaben; — Neubau oder Umbau; — Umfang der Maßnahme, Einzelmaßnahmen; — Kosten gem. DIN 276 brutto; — Leistungszeitraum und Errichtungszeitraum; — an der Projektsteuerung durch externe Beteiligte soweit zutreffend; — an Nachunternehmer vergebene Leistungen; — Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer. 4. Auflistung von für die Erbringung der Leistungen geeigneten Personen (Ingenieure) und deren Einbindung in andere Projekte des Bewerbers. 5. Für die Projektbearbeitung zur Verfügung stehende technische Ausstattung (CAD, AVA). 6. Bestätigung, dass als Projektsprache, auch in allen Unterlagen, ausschließlich Deutsch Verwendung findet. Zu jedem Referenzobjekt werden die Angaben im Bewerbungsbogen-Vordruck sowie Angaben auf höchstens 2 Anlageblättern gewertet. Falls darüberhinaus Unterlagen abgegeben werden, werden diese nicht gewertet. Die im Bewerbungsbogen geforderten Angaben sind zwingend einzutragen. Der Bewerbungsbogen wird vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt.
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind: 1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur der Fachrichtung Haustechnik/Maschinenbau zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist; 2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person oder der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Person gestellten Anforderungen (nach Ziffer 1) erfüllen; 3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2) gestellt werden.
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren): nein
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (außer DBS) Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
19.12.2014 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
22.12.2014 - 11:00
IV.3.5) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge
verfasst werden können Deutsch.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben:
(1) Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die gem III.2.1), III.2.2) und III.2.3) beigebrachten Nachweise und Erklärungen im Bewerbungsbogen dienen zur Auswahl der Teilnehmer der Auftragsverhandlungen. Es werden nur Referenzen gewertet, die im Zeitraum gem. III.2.3) der Auftragsbekanntmachung liegen. Zu Kriterium g) und h) ist zudem die Berufserfahrung durch einen Lebenslauf nachzuweisen. Unterkriterien (Angaben in Klammern zu Hauptkriterien a) bis g)) sind gleichgewichtet. Mindestanforderungen sind: a) Honorarumsatz aus Ingenieurleistungen im Mittel der 3 letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre 750 000 EUR brutto; b) Ausführende Niederlassung des Bieters mit mind. 8 Ingenieuren; c) Ausstattung mit CAD- und AVA-System. Weitere Auswahlkriterien sind: d) Fachliche Eignung, nachgewiesen durch schon erbrachte Leistungen in der Planung LPH 1-8 HOAI § 55 bei baulich fertiggestellten kombinierten Kraft-/Wärmeerzeugungsanlagen mind. 10 MW (Biomasse als Energieträger, Anlage bis 50 MW, alle Anlagengruppen 2 und 6-8 § 53 HOAI, Leistungsphasen 1-8 der HOAI, anrechenbare Kosten der Anlagengruppen HOAI § 53 insges. mind. 3 000 000 EUR brutto, Leistung ohne Koordinierung durch externen Projektsteuerer), drei Referenzprojekte, zusammen vierfach gewichtet. e) Fachliche Eignung, nachgewiesen durch schon erbrachte Leistungen in der Planung LPH 1-8 HOAI § 55 bei baulich fertiggestellten kombinierten Kraft-/Wärmeerzeugungsanlagen mind. 10 MW (Planung Krananlage, Planung Luftkondensationsanlage, Planung Automatisierung Krananlage, Planung Wasseraufbereitung Speise- und Fernwärmewasser, Planung Wärmespeicher Fernwärme, Planung Rückkühlsystem Servowasser, Planung Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung und/oder Planung Automatisierung der Verladung von Rost- und Kesselasche), 3 Referenzprojekte, vierfach gewichtet. f) Fachliche Eignung, nachgewiesen durch schon erbrachte Leistungen in der Planung bei baulich fertiggestellten kombinierten Kraft-/Wärmeerzeugungsanlagen mind. 10 MW für eine Maßnahme mit Kosten KG 400 mind. 1 000 000 brutto (Umbau, laufender Betrieb), 3 Referenzprojekte, einfach gewichtet. g) Berufserfahrung des Projektleiters mind. 8 Jahre in der Funktion Leistungserbringer LPH 8 HOAI § 55, Leistungen HOAI § 53 bei baulich fertiggestellten kombinierten Kraft-/Wärmeerzeugungsanlagen mind. 10 MW (LPH 8 HOAI § 55, Maßnahme mit Kosten KG 400 mind. 1 000 000 EUR brutto, Leistung ohne Koordinierung durch externen Projektsteuerer), drei Referenzprojekte, zweifach gewichtet h) Berufserfahrung des Bauleiters mind. 8 Jahre in der Funktion Leistungserbringer LPH 8 HOAI § 55, Leistungen HOAI § 53 bei baulich fertiggestellten kombinierten Kraft-/Wärmeerzeugungsanlagen mind. 10 MW (LPH 8 HOAI § 55, Maßnahme mit Kosten KG 400 mind. 1 000 000 EUR brutto, Leistung ohne Koordinierung durch externen Projektsteuerer), drei Referenzprojekte, zweifach gewichtet Die Referenzprojekte zu den Auswahlkriterien d) bis h) können unterschiedliche sein, dies führt zu keinem Wertungsnachteil. Bei Bewerbergemeinschaften ist die jeweilige Höchstzahl der Referenzprojekte, die gewertet werden, die Gesamtzahl für die Bewerber einer Bewerbergemeinschaft zusammengenommen. Liegen weniger als 3 geeignete Bewerber vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit diesen Bewerbern weiterzuführen. (2) Weitere Informationen als die in der Bekanntmachung und im Teilnahmeantrag bekannt gegebenen liegen nicht vor. (3) Anfragen sind schriftlich oder per Email zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen. (4) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verfahren (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) genannten Stelle anzufordern. (5) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet mit rotem Aufkeber DIN A5„Bewerbung Ertüchtigung und Erweiterung Heizkraftwerk“ bei der in I.1 genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4)) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend). (6) Eine unvollständige oder verspätete Einreichung führt – unbeschadet sonstiger Ausschlussgründe – zum Ausschluss aus dem Verfahren. (7) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt. (8) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt. (9) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (10) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. (11) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren. (12) Soweit sich der Bewerber in Bezug auf die in III.2.2) und III.2.3) dieser Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen auf die Kapazitäten Dritter (z. B. Gesellschafter, verbundene Unternehmen, Nachunternehmer) stützt, sind mit dem Teilnahmeantrag die geforderten Nachweise und Erklärungen bezogen auf den jeweiligen Dritten sowie der Nachweis zu erbringen, dass dem Bewerber die Mittel des Dritten für den Auftrag zur Verfügung stehen, § 20 Abs. 3 SektVO.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern Maximilianstraße 39 80534 München DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de Telefon: +49 8921762411 Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/ansprech/ Fax: +49 89217622847
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Eventuelle vergaberechtliche Einwendungen gegenüber den der Bekanntmachung, dem Bewerbungsbogen oder den weiteren Vertrags- und Verdingungsunterlagen zu entnehmenden Festlegungen und Bedingungen des Vergabeverfahrens müssen zu ihrer zulässigen Geltendmachung unverzüglich, spätestens zum Ablauf von 15 Kalendertagen nach Erhalt der Sie enthaltenen Unterlagen der Vergabestelle gegenüber gerügt werden, um nicht von der Berücksichtigung ausgeschlossen zu werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftragsgebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen
erteilt Siehe VI.4.1)
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
20.11.2014
DTAD
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