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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Landshut (ID:10570494)

Übersicht
DTAD-ID:
10570494
Region:
84028 Landshut
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Die Stadtwerke Landshut betreiben 3 Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung, eine Wasserkraftschnecke und 2 Wehranlagen. Die Kraftwerke sind Flusskraftwerke in der Isar bzw. deren Zuflüssen und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.03.2015
Frist Vergabeunterlagen:
16.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
20.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Stadtwerke Landshut
Christoph-Dorner-Str. 9
Zu Händen von: Herrn Schmaus
84028 Landshut
DEUTSCHLAND
E-Mail: r.schmaus@stadtwerke-landshut.de
Fax: +49 87114362208
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.stadtwerke-landshut.de

Weitere Auskünfte erteilen:
Christoph-Dorner-Str. 9
Herrn Schmaus
84028 Landshut
Deutschland
E-Mail: r.schmaus@stadtwerke-landshut.de
Fax: +49 87114362208
Internet-Adresse(n): http://www.stadtwerke-landshut.de

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
Kellerer und Kellerer
www.keke.de, -aktuelles- zum Eigendownload des Bewerbungsbogens nach Registrierung
Franziskanerstr. 26
Frau Blaschke
Kontaktstelle(n): www.keke.de, -aktuelles- zum Eigendownload des Bewerbungsbogens nach Registrierung
81669 München
Deutschland
E-Mail: vergabe@keke.de
Internet-Adresse(n): www.keke.de

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
Kellerer und Kellerer
Franziskanerstr. 26
Herrn Kellerer
81669 München
Deutschland
E-Mail: post@keke.de
Internet-Adresse(n): http://www.keke.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Modernisierung und Automatisierung der elektrotechnischen und maschinentechnischen Anlagen der Wasserkraftwerke in Landshut.

II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem (DBS)
Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Stadtwerke Landshut betreiben 3 Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung, eine Wasserkraftschnecke und 2 Wehranlagen. Die Kraftwerke sind Flusskraftwerke in der Isar bzw. deren Zuflüssen und liegen im Stadtbereich von Landshut.
Die Baujahre und Nennleistungen der Wasserkraftwerke sind wie folgt: Kraftwerk Maxwehr 1954 mit 4,9 MW; Kraftwerk Ludwigswehr 1982 mit 1,6 MW; Kraftwerk Gerlmühle 1984 mit 750 kW und Wasserkraftschnecke 2011 mit 30 kW. Die Baujahre der beiden Wehranlagen Maxwehr und Ludwigswehr sind jeweils 1954.
Die Steuerung des Kraftwerks Maxwehr erfolgt über eine rund um die Uhr besetzte Warte vor Ort mit einem 6 Mann starken Schichtpersonal. Zugleich ist die Warte im Kraftwerk Maxwehr Störungsleitstelle für sämtliche Bereiche der Stadtwerke Landshut (Strom, Gas, Wasser, Abwasser, Parkhäuser, Fernwärme und Tunnel). Die Kraftwerke Ludwigswehr und Gerlmühle sind unbesetzt, die Steuerung erfolgt vor Ort, die Überwachung von Störmeldung und Betriebsmeldungen wird in der Warte im Kraftwerk Maxwehr überwacht.
Alters- und betriebsbedingt sollen alle Kraftwerke elektrisch bzw. mechanisch in den folgenden 3-5 Jahren modernisiert, automatisiert und in ein gemeinsames Leitsystem integriert werden. Angedacht ist, dass die Warte im Kraftwerk Maxwehr auch als Störungszentrale im Zuge der Modernisierung aufgelöst und in die Leitwarte des Biomasse-Heizkraftwerkes der Stadtwerke Landshut integriert wird.
Eine unabdingbare Forderung an die Automatisierung und an das Leitsystem besteht darin, eine Direktvermarktung nach dem EEG zu ermöglichen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
71300000
Beschreibung:
Dienstleistungen von Ingenieurbüros.


II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Gegenstand des im Verhandlungsverfahrens nach SektVO zu erteilenden Auftrags sind die Leistungen der Planung für Technische Anlagen Anlagengruppen 4, 7 und 8.
1. Kraftwerk Maxwehr: Modernisierung und Automatisierung:
Das vordringlichste ist die Automatisierung des Wasserkraftwerkes bis zu einem Grad, bei dem das Wasserkraftwerk im BoB (Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung) gefahren werden kann. Die dafür notwendigen Anpassungen sollen hierbei in enger Absprache Planer mit Betreiber ermittelt werden.
Aus Betreibersicht sind dafür zumindest Anpassungen bei den Hydraulikreglern notwendig, die bislang vom Personal manuell von der Warte bedient werden, sowie die Erregung, 5-20 kV Schaltanlage und Niederspannungsschaltanlage, Maschinensteuerung beider Maschinen, Rechenreinigungsmaschine, Vakuumpumpen und die Ölversorgungsanlage für beide Maschine geprüft werden sollen die Notwendigkeit einer Notstrombeleuchtung, einer Brandmeldeanlage die Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung. Hinzu kommt die komplette Erneuerung der Elektroinstallation im gesamten Wasserkraftwerk sowie die Erneuerung der im Kraftwerksgebäude integrierten 20 kV Schaltanlage.
Die im Zuge der Automatisierung obsolete Warte im Wasserkraftwerk Maxwehr soll aufgelöst und in das ca. 3 km entfernte Biomasse-Heizkraftwerk verlegt werden. Die dazu notwendigen Anpassungen sollen hierbei ermittelt werden. Weiter soll das Wasserkraftwerk in das Leitsystem eingebunden werden, welches von der zentralen Leitwarte im Biomasse-Heizkraftwerk gesteuert und überwacht werden kann.
Da auch im Wasserkraftwerk in diesem Zeitraum eine maschinelle Revision notwendig wird, soll diese zumindest zeitlich in die Stillstandszeit, bedingt durch die Automatisierung, integriert werden bzw. planerisch begleitet werden.
1a. Wehranlage Maxwehr: Modernisierung und Automatisierung:
Die Planungsleistung umfasst die Sanierung der Wehranlage und im Bedarfsfall die Erneuerung der Steuerung sowie die mechanische Erneuerung für einen reibungslosen BoB Betrieb.
2. Kraftwerk Ludwigswehr: Modernisierung und Automatisierung:
Die elektrische Steuerung der Maschinen, der Rollschütze und die Kühlung sollen erneuert werden. Im Zuge der Erneuerung können elektrische Anpassungsarbeiten an der Rechenreinigungsmaschine erforderlich sein.
Altersbedingt muss die 20 kV Schaltanlage ebenfalls erneuert werden. Die Elektroinstallation der Maschinen und der 20 kV Schaltanlage sollen im gleichen Zuge erneuert werden. Geprüft werden sollen außerdem die Notwendigkeit einer Brandmeldeanlage und die Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung. Weiter soll das Wasserkraftwerk in das Leitsystem eingebunden werden, welches von der zentralen Leitwarte im Biomasse- Heizkraftwerk gesteuert und überwacht werden kann.
Einbindung in das Leitsystem:
Die Wasserkraftschnecke Ludwigswehr, die sich in unmittelbarer räumlicher Nähe zum Kraftwerk Ludwigswehr befindet, soll in das entstehende Leitsystem der 3 vorgenannten Kraftwerke integriert werden. Die dafür notwendigen Umbauarbeiten sollen ebenfalls Aufgabe der Planung sein.
3. Kraftwerk Gerlmühle: Modernisierung und Automatisierung:
Die elektrische Steuerung der Maschine, das Rollschützes, die Kühlung und die Rechenreinigungsmaschine soll erneuert werden. Altersbedingt muss die 5 kV Schaltanlage ebenfalls erneuert werden. Die Elektroinstallation der Maschinen soll im gleichen Zuge erneuert werden. Geprüft werden sollen außerdem die Notwendigkeit einer Brandmeldeanlage und die Möglichkeiten zur Leistungsoptimierung. Weiter soll das Wasserkraftwerk in das Leitsystem eingebunden werden, welches von der zentralen Leitwarte im Biomasse-Heizkraftwerk gesteuert und überwacht werden kann.
Es ist somit voraussichtlich mit insgesamt 3 Maßnahmen zu rechnen, die in 6 Bauabschnitte unterteilt werden können, Gesamtkosten sind ca. 5 000 000 EUR.
Gegenstand des im Verhandlungsverfahrens nach SektVO zu erteilenden Auftrags sind die Leistungen der Planung für Technische Anlagen Anlagengruppen 4 und 7-8 gem. § 53 HOAI, LPH 1-3 und 5-9 § 55 HOAI für die Modernisierung und Automatisierung der Flusskraftwerke der Stadtwerke Landshut mit den dazugehörigen Wehranlagen.
Die Maßnahmen sind voraussichtlich innerhalb von 3 bis 5 Jahren umzusetzen (Planungs- und Bauzeit), die nachfolgende Gewährleistungszeit beträgt 4 Jahre, es sind VOB-Verträge für die Bauleistungen vorgesehen. Die Beauftragung erfolgt je Kraftwerk und stufenweise.
Die Beauftragung soll mit den Vertragsmustern des Auftraggebers (HIV-KOM) erfolgen.

II.2.2) Information about options
Options: yes
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich vor, zusätzliche Maßnahmen und Anlagengruppen der HOAI § 53 zu beauftragen.
Die Beauftragung wird voraussichtlich stufenweise hinsichtlich erforderlicher Leistungsphasen und Anlagenteilen vorgenommen werden. Die Beauftragung LPH 4 HOAI § 55 d. h. Einholung von Genehmigungen z. B. wasserrechtliche Genehmigungen ist eine Option.
Option Wehranlage Ludwigswehr: Modernisierung und Automatisierung Altersbedingt muss die Steuerung und die Elektroinstallation der Antriebstechnik erneuert werden. Der Erneuerungsgrad muss einen reibungslosen BoB Betrieb zulassen.
Option Leitsystem-Integration:
In die Leitwarte sollen evtl. auch das Leitsystem anderer Sparten der Stadtwerke Landshut integriert werden.
Mechanische Komponenten anderer Sparten sind nicht Bestandteil der Option.
Besondere Leistungen sind voraussichtlich die Bestandsaufnahme und evtl. eine Vorplanung für eine Turbinenoptimierung.


II.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja

Erfüllungsort:
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 12
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung:
Landshut.
NUTS-Code DE221

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
102685-2015

Vergabeunterlagen:
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 16.04.2015
Kostenpflichtige Unterlagen: nein

Termine & Fristen
Unterlagen:
16.04.2015

Angebotsfrist:
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
20.04.2015 - 11:00
IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können

Deutsch

IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein

Ausführungsfrist:
II.2.3) Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
Beginn der Bauarbeiten:
Beginn 01.07.2015 Abschluss 30.06.2014

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mindestens 5 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens; die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Die geforderte Sicherheit kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und die Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Der Nachweis bzw. die Erklärung darf nicht älter als 3 Monate sein und muss der Bewerbung beiliegen. Arbeitsgemeinschaften müssen einen entsprechenden Nachweis bzw. eine Erklärung für die Arbeitsgemeinschaft oder für jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft vorlegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, vom Bewerber in der Phase der Einholung der Honorarangebote die Erklärung des Versicherers oder eines zugelassenen Versicherungsunternehmens über höhere Deckungssummen zu verlangen.

Zahlung:
III.1.1) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Abschlagszahlungen nach Zahlungsplan gem. Vertrag.

Zuschlagskriterien:
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(1) Erklärung, dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden;
(2) Erklärung, ob und auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen des Bewerbers mit anderen Unternehmen bestehen;
(3) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet, insbesondere ob und ggf. welchen Teil des Auftrags der Bewerber im Auftragsfall an Unterauftragnehmer zu vergeben beabsichtigt;
(4) Erklärung zu Ausschlusskriterien gemäß § 21 Abs. 1 oder Abs. 4 Nr. 1-5 SektVO.
Fehlende, unvollständige, nicht korrekte oder nicht eindeutige Nachweise und Erklärungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
(5) Juristische Personen haben einen Handelsregisterauszug, aus dem der Geschäftszweck des Unternehmens hervorgeht, beizulegen.
Für Bewerbergemeinschaften gilt: Die unter dieser Ziffer III.2.1) dieser Bekanntmachung verlangten Nachweise, Erklärungen etc. sind von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) genannten Stelle anzufordern.


III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag zwingend einzureichen:
(7) Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, jeweils in EUR netto. Unter entsprechende Dienstleistungen sind solche des § 53 Anlagegruppen 4 und 7 bis 8 zu verstehen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die jeweiligen Gesamtumsätze der Mitglieder pro Kalenderjahr zu addieren und die Summe ist je Kalenderjahr unter Gesamtumsatz anzugeben. Entsprechendes gilt für die jeweiligen Umsätze für entsprechende Dienstleistungen.
Fehlende, unvollständige, nicht korrekte oder nicht eindeutige Nachweise und Erklärungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Eine Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen.



III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Wesentliche ähnliche Leistungen seit 1.1.2007 im Leistungsbild HOAI §§ 53, 55 LPH. 1-8 nachgewiesen durch fertiggestellte Referenzprojekte des Bewerbers oder Referenzprojekte des für die technische Leitung vorgesehenen angestellten Mitarbeiters mit folgenden Angaben:
— Objekt;
— Auftraggeber, Vertragsverhältnis zum Auftraggeber;
— privates oder öffentliches Vorhaben;
— Neubau oder Umbau;
— Umfang der Maßnahme, Einzelmaßnahmen;
— Kosten gem. DIN 276 brutto;
— Leistungszeitraum und Errichtungszeitraum;
— an der Projektsteuerung durch externe Beteiligte soweit zutreffend;
— an Nachunternehmer vergebene Leistungen;
— Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer.
2. Angaben zur Eignung des vorgesehenen Projektleiters:
— Ausbildung und Qualifikation, Abschlusszeugnisse;
— Angaben zur beruflichen Tätigkeit in den vergangenen 8 Jahren mit wesentlichen Leistungen;
— fertiggestellte Referenzprojekte für wesentliche Leistungen seit 1.1.2007 mit Angaben zu Objekt, Auftraggeber,
— privates oder öffentliches Vorhaben;
— Neubau oder Umbau;
— Umfang der Maßnahme, Einzelmaßnahmen;
— Leistung der Anlage;
— Kosten gem. DIN 276 brutto je Anlagengruppe;
— Leistungszeitraum und Errichtungszeitraum;
— an der Projektsteuerung durch externe Beteiligte soweit zutreffend;
— an Nachunternehmer vergebene Leistungen;
— Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer.
3. Angaben zur Eignung der vorgesehenen Objektüberwachers und Projektleiters:
— Ausbildung und Qualifikation, Abschlusszeugnisse;
— Angaben zur beruflichen Tätigkeit in den vergangenen 8 Jahren mit wesentlichen Leistungen;
— fertiggestellte Referenzprojekte für wesentliche Leistungen seit 1.1.2007 mit Angaben zu Objekt, Auftraggeber,
— privates oder öffentliches Vorhaben;
— Neubau oder Umbau;
— Umfang der Maßnahme, Einzelmaßnahmen;
— Leistung der Anlage;
— Kosten gem. DIN 276 brutto je Anlagengruppe;
— Leistungszeitraum und Errichtungszeitraum;
— an der Projektsteuerung durch externe Beteiligte soweit zutreffend;
— an Nachunternehmer vergebene Leistungen;
— Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer.
4. Auflistung von für die Erbringung der Leistungen geeigneten Personen (Ingenieure) der ausführenden Niederlassung.
5. Für die Projektbearbeitung zur Verfügung stehende technische Ausstattung (CAD, AVA).
6. Bestätigung, dass als Projektsprache, auch in allen Unterlagen, ausschließlich Deutsch Verwendung findet.
Zu jedem Referenzobjekt werden die Angaben im Bewerbungsbogen-Vordruck sowie Angaben auf höchstens 2 Anlageblättern gewertet. Falls darüberhinaus Unterlagen abgegeben werden, werden diese nicht gewertet.
Die im Bewerbungsbogen geforderten Angaben sind zwingend einzutragen. Der Bewerbungsbogen wird vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt.



III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Teilnahmeberechtigt sind:
1. Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und entsprechend den Regelungen ihres Heimatstaates berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik/Maschinenbau zu führen. Ist in dem Heimatstaat der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer überein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis als Ingenieur verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist;
2. Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern einer der Gesellschafter oder der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person oder der verantwortliche Projektleiter die an natürliche Person gestellten Anforderungen (nach Ziffer 1) erfüllen;
3. Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen. Bei Bietergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an die natürliche Person (nach Ziffer 1 bis 2) gestellt werden.


III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Besondere Bedingungen:
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitglied als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.


III.1.3) Sonstige besondere Bedingungen:
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein

Sonstiges
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
(1) Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die gem. III.2.1), III.2.2) und III.2.3) beigebrachten Nachweise und Erklärungen im Bewerbungsbogen dienen zur Auswahl der Teilnehmer der Auftragsverhandlungen.
Es werden nur Leistungen in Referenzen gewertet, die im Zeitraum gem. III.2.3) der Auftragsbekanntmachung liegen. Zu Kriterium f) und g) ist zudem die Berufserfahrung durch einen Lebenslauf nachzuweisen. Unterkriterien -Angaben in Klammern zu Hauptkriterien c) bis g)- sind gleichgewichtet.
Mindestanforderungen sind:
a) Honorarumsatz aus Ingenieurleistungen im Mittel der drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahre 750 000 EUR brutto,
b) Ausführende Niederlassung des Bieters mit derzeit mind. 6 angestellten Ingenieuren mit je mind. 4 Jahren Berufserfahrung,
c) Ausstattung mit CAD- und AVA-System.
Weitere Auswahlkriterien sind:
d) Fachliche Eignung, nachgewiesen durch schon erbrachte Leistungen in der Planung LPH 1-8 HOAI § 55 bei baulich fertiggestellten Wasserkraftwerken zur Stromerzeugung mind. 500 kW (Anlagengruppen 4 und 7-8 § 53 HOAI, Leistungsphasen 1-3 und 5-8 der HOAI, anrechenbare Kosten der Anlagengruppen HOAI § 53 insges. mind. 2 000 000 EUR brutto, Stillstandszeiten im Zuge der Maßnahme unter 3 Monaten, Leistung ohne Koordinierung durch externen Projektsteuerer, für öffentliche Auftraggeber oder im Vergabewesen diesen Gleichgestellte), 2 Referenzprojekte, zusammen vierfach gewichtet.
e) Fachliche Eignung, nachgewiesen durch schon erbrachte Leistungen in der Planung LPH 1-8 HOAI § 55 bei baulich fertiggestellten Wasserkraftwerken zur Stromerzeugung mind. 2 MW (Flusskraftwerke, Planung Schaltanlage 20 kV, Planung Sensorik und Steuerung, Planung Leitwarte, Planung Kühlung und Planung Schmierung der Hydraulikanlage und Turbinen, Planung Betrieb ohne ständige Beaufsichtigung, Planung Wehr- und Rechenanlage), 2 Referenzprojekte, vierfach gewichtet.
f) Berufserfahrung des Projektleiters mind. 8 Jahre in der Funktion Leistungserbringer LPH 1-3-und 5-8 HOAI § 55, Leistungen HOAI § 53 bei baulich fertiggestellten Wasserkraftwerken zur Stromerzeugung mind. 500 kW (Maßnahme mit Kosten KG 400 mind. 2 000 000 EUR brutto, Leistung ohne Koordinierung durch externen Projektsteuerer, für öffentliche Auftraggeber oder im Vergabewesen diesen Gleichgestellte), 2 Referenzprojekte, zweifach gewichtet.
g) Berufserfahrung des Objektüberwachers mind. 8 Jahre in der Funktion Leistungserbringer LPH 8 HOAI § 55, Leistungen HOAI § 53 bei baulich fertiggestellten Wasserkraftwerken zur Stromerzeugung mind. 500 kW (LPH 8 HOAI § 55, Maßnahme mit Kosten KG 400 mind. 1 000 000 EUR brutto, Stillstandszeit im Zuge der Maßnahme unter 3 Monaten, 2 Referenzprojekte, zweifach gewichtet.
Falls zu einem der Kriterien d) bis g) keine Referenzprojekte genannt werden können, führt dies nicht zum Ausschluss. Referenzprojekte können ohne Nachteil in der Bewertung für mehrere der Kriterien d) bis g) herangezogen werden. Bei Bewerbergemeinschaften ist die jeweilige Höchstzahl der Referenzprojekte, die gewertet werden, die Gesamtzahl für die Bewerber einer Bewerbergemeinschaft zusammengenommen. Liegen weniger als 3 geeignete Bewerbungen vor, behält sich der Auftraggeber vor, das Verhandlungsverfahren mit diesen Bewerbern weiterzuführen.
(2) Weitere Informationen als die in der Bekanntmachung und im Teilnahmeantrag bekannt gegebenen liegen nicht vor.
(3) Anfragen sind schriftlich oder per E-Mail zu stellen. Mündliche oder fernmündliche Anfragen beim Auftraggeber oder den in I.1) genannten Stellen werden nicht entgegengenommen.
(4) Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verfahren (Teilnahmeantrag) ist nur mittels des vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsformulars möglich. Teilnahmeanträge, für die nicht das Bewerbungsformular verwendet wird, werden ausgeschlossen. Das Bewerbungsformular ist bei der in I.1) genannten Stelle anzufordern.
(5) Der Teilnahmeantrag ist in Papierform in einem verschlossenen Umschlag und als Teilnahmeantrag gekennzeichnet mit rotem Aufkeber DIN A5 „Bewerbung Modernisierung und Automatisierung Wasserkraftwerke“ bei der in I.1) genannten Stelle fristgerecht (Ziffer IV.3.4) abzugeben (das Datum des Poststempels ist nicht entscheidend).
(6) Eine unvollständige oder verspätete Einreichung führt – unbeschadet sonstiger Ausschlussgründe – zum Ausschluss aus dem Verfahren.
(7) Elektronisch (E-Mail, E-Brief, Computer-Fax o. ä.), per Telefon oder per Telefax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen und werden nicht berücksichtigt.
(8) Bewerbungsunterlagen, die über den geforderten Umfang hinausgehen, werden nicht berücksichtigt.
(9) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben, ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(10) Mehrfachbewerbungen von Einzelbewerbern oder Mitgliedern von Bewerbergemeinschaften führen zum Ausschluss sämtlicher Teilnahmeanträge, an denen dieser Einzelbewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist.
(11) Wahrheitswidrige Angaben des Bewerbers führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrags aus dem Verfahren.
(12) Soweit sich der Bewerber in Bezug auf die in III.2.2) und III.2.3) dieser Bekanntmachung geforderten Nachweise und Erklärungen auf die Kapazitäten Dritter (z. B. Gesellschafter, verbundene Unternehmen, Nachunternehmer) stützt, sind mit dem Teilnahmeantrag die geforderten Nachweise und Erklärungen bezogen auf den jeweiligen Dritten sowie der Nachweis zu erbringen, dass dem Bewerber die Mittel des Dritten für den Auftrag zur Verfügung stehen, § 20 Abs. 3 SektVO.


VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Südbayern
Maximilianstraße 39
80534 München
Deutschland
E-Mail:
vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de
Telefon: +49 8921762411
Internet-Adresse: http://www.regierung.oberbayern.bayern.de/behoerde/mittelinstanz/vergabekammer/ansprech/
Fax: +49 89217622847

VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Eventuelle vergaberechtliche Einwendungen gegenüber den der Bekanntmachung, dem Bewerbungsbogen oder den weiteren Vertrags- und Verdingungsunterlagen zu entnehmenden Festlegungen und Bedingungen des Vergabeverfahrens müssen zu ihrer zulässigen Geltendmachung unverzüglich, spätestens zum Ablauf von 15 Kalendertagen nach Erhalt der Sie enthaltenen Unterlagen der Vergabestelle gegenüber gerügt werden, um nicht von der Berücksichtigung ausgeschlossen zu werden.
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftragsgebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.


VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Siehe VI.4.1)
null
null null

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 19.03.2015

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