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Ausschreibung - Dienstleistungskonzession zum Betrieb eines Rettungswagens (RTW) am Standort Weismain (Hauptort) im Rettungsdienstbereich Coburg in Coburg (ID:10650817)

Auftragsdaten
Titel:
Dienstleistungskonzession zum Betrieb eines Rettungswagens (RTW) am Standort Weismain (Hauptort) im Rettungsdienstbereich Coburg
DTAD-ID:
10650817
Region:
96450 Coburg
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
27.04.2015
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Dienstleistungskonzession zum Betrieb eines Rettungswagens (RTW) spätestens ab dem 01.01.2016 im Rettungsdienstbereich Coburg zu vergeben.
Kategorien:
Dienstleistungen des Gesundheitswesens
CPV-Codes:
Einsatz von Krankenwagen
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  134168-2015

DE-Coburg: Dienstleistungskonzession zum Betrieb eines Rettungswagens (RTW) am Standort Weismain (Hauptort) im Rettungsdienstbereich Coburg

DerZweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Coburg, Lauterer Straße 60, 96450 Coburg, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 9561/514-209. Fax: +49 9561/514-400 beabsichtigt – vorbehaltlich der Zustimmung der Sozialversicherungsträger –, auf Grundlage der Art. 1, Art. 2 Abs. 2 und Art. 13 des BayRDG vom 22.07.2008 (in der Fassung vom 22.03.2013) eine Dienstleistungskonzession zum Betrieb eines Rettungswagens (RTW) spätestens ab dem 01.01.2016 im Rettungsdienstbereich Coburg zu vergeben. Der Auftrag besteht aus der Vergabe einer Dienstleistungskonzession für eine Rettungswache im Hauptort der Stadt Weismain (Landkreis Lichtenfels). Die Leistung besteht in der Durchführung der Notfallrettung mit einem RTW mittels entsprechend geschulten Personals sowie der Errichtung einer Rettungswache (RW). Die Vorhaltezeit, die aufgrund einer Trend- und Strukturanalyse erforderlich ist, beträgt 168 Wochenstunden. Rettungswagen sind Krankenkraftwagen, die für die Notfallrettung besonders eingerichtet sind (Art. 2 Abs. 6 Satz 2 BayRDG). Hinsichtlich der Ausstattung der Fahrzeuge gelten die Vorgaben der DIN EN 1789 (hier: RTW Typ C in der Ausführung des sogenannten „Bayern-RTW“). Darüber hinaus wird zur Bewältigung von Großschadenslagen als ergänzendes Leistungspotential (sogenannter „Sonderbedarf“) voraussichtlich die dauerhafte Stellung mindestens eines zusätzlichen RTW oder N-KTW einschließlich Personal gefordert. Der genaue Sonderbedarf wird zurzeit vom Verband ermittelt und nach Interessenbekundung vom ZRF bekanntgegeben. Dieses Fahrzeug darf nicht im Regelbetrieb (Notfallrettung bzw. Krankentransport) eingesetzt werden. Gleichfalls ist ein Einsatz als Reservefahrzeug für RTW des Regelbetriebs nur nach vorheriger Zustimmung des ZRF Coburg und nur in Ausnahmefällen zulässig. Bewerbungen von Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften sind grundsätzlich möglich. Es ist aber nicht zulässig, dass ein Mitglied einer Arbeits- oder Bietergemeinschaft zusätzlich ein eigenes Angebot oder ein Angebot als Mitglied einer weiteren Arbeits- oder Bietergemeinschaft (mit anderer Zusammensetzung) abgibt. Der ZRF Coburg entscheidet gem. Art. 13 Abs. 2 Satz 1 BayRDG in einem verwaltungsrechtlichen Auswahlverfahren über den Gegenstand der Beauftragung und über einen geeigneten Durchführenden nach pflichtgemäßem Ermessen. Der Auftrag wird in einem transparenten und chancengleichen Verfahren als Dienstleistungskonzession gemäß Art. 13 BayRDG in Verbindung mit den einschlägigen Bestimmungen des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (BayVwVfG) und unter Beachtung des Urteils des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 24.05.2012 (Az: Vf. 1-VII-10) zum Hilfsorganisationenprivileg vergeben. Der ZRF Coburg hat nach Maßgabe des BayRDG den öffentlichen Rettungsdienst sicherzustellen und die notwendige Versorgungsstruktur festzulegen (Art. 4 Abs. 3, Art. 5 Abs. 1 BayRDG). Für den ZRF Coburg sind deshalb Kontinuität und Erfahrung sowie die Vertrautheit mit den Einrichtungen im Rettungsdienstbereich Coburg von Bedeutung. Die Auswahlentscheidung wird nach objektiven Kriterien unter Beachtung des Wettbewerbsprinzips und des Grundsatzes der Gleichbehandlung getroffen. Maßgeblich ist eine wirtschaftliche und effektive Leistungserbringung (Art. 13 Abs. 3 Satz 1, 3 und 4 BayRDG). Das Rechtsverhältnis zwischen dem ZRF Coburg und den mit der Durchführung des Rettungsdienstes Beauftragten wird durch öffentlich-rechtlichen Vertrag geregelt (Art. 13 Abs. 5 Satz 1 BayRDG). Als Vertragsdauer sind gegenwärtig 10 Jahre vorgesehen, da sich auch für mögliche Neubieter gegebenenfalls zu tätigende Infrastrukturinvestitionen und Investitionen in die Vorhaltung des zusätzlichen Leistungspotentials für Großschadenslagen rechnen müssen. Außerdem würde die Leistungszeit von 10 Jahren die notwendige Planungssicherheit sowohl beim ZRF Coburg als auch beim Bieter erhöhen und den Aufbau und den Erhalt zusätzlicher qualifizierter, ehrenamtlicher Strukturen für das Leistungspotential für Großschadenslagen erleichtern. Als Leistungsbeginn ist spätestens der 01.01.2016 vorgesehen. Soweit ein Bewerber die Möglichkeit eines früheren Leistungsbeginns eröffnet, hat dies keinen Einfluss auf die Bewertung des Angebots bzw. der Auswahlentscheidung. Die Benutzungsentgelte für die Vorhaltung und den Betrieb werden zwischen den Durchführenden und den Sozialversicherungsträgern vereinbart (vgl. Art. 34 BayRDG). Die vom Durchführenden vorzulegende Kostenkalkulation wird bei Zuschlagserteilung den Sozialversicherungsträgern offengelegt. Interessenten haben ihr Interesse bis zum 27.04.2014, 11:00 Uhr (Eingangsstempel des Landratsamtes Coburg) schriftlich (Papierform, auch per Telefax) zu bekunden und die detaillierten Verfahrensunterlagen beim ZRF Coburg anzufordern. Nach Eingang der Interessensbekundung werden die Auswahlverfahrensunterlagen an die Interessenten per E-Mail versandt. Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind dann bis zum 10.06.2015 (Datum Eingangsstempel des Landratsamtes Coburg) an den ZRF zurückzusenden. Rückfragen zu den Auswahlunterlagen werden nur schriftlich per Fax bis spätestens 02.06.2015 entgegengenommen und per E-Mail durch den ZRF beantwortet. Der Schriftverkehr ist mit dem ZRF Coburg in deutscher Sprache zu führen.
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