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Ausschreibung - Digitale Übertragungsgeräte in Rosenheim (ID:10451795)

Übersicht
DTAD-ID:
10451795
Region:
83022 Rosenheim
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Offenes Verfahren
Kategorien:
Rundfunk-, Fernsehgeräte, Ton-, Bildaufnahme-, -wiedergabegeräte
CPV-Codes:
Digitale Übertragungsgeräte
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
Rahmenvereinbarung – Lieferung von Digitalfunkgeräten (System TETRA) einschließlich Zubehörteilen für die Ausrüstung der nichtpolizeilichen BOS-Funkberechtigten in den Rettungsdienstbereichen...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.02.2015
Frist Vergabeunterlagen:
17.03.2015
Frist Angebotsabgabe:
31.03.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim
c/o Landratsamt Rosenheim; Wittelsbacher Straße 53
83022 Rosenheim
Kontaktstelle: Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Rosenheim
Alfred Stockinger
Telefon: +49 80313925180
Fax: +49 803139295180
E-Mail: alfred.stockinger@lra-rosenheim.de
http://www.landkreis-rosenheim.de

 
Weitere Auskünfte erteilen:
GvW Graf von Westphalen Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB
Maximiliansplatz 10 – Im Luitpoldblock
80333 München
Kontaktstelle: GvW Graf von Westphalen Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB
Rechtsanwältin Dr. Cornelia Erdl-Heyer und Rechtsanwalt Tobias Osseforth, Mag. rer. publ.
Telefon: +49 89689077301
Fax: +49 89689077100
E-Mail: t.osseforth@gvw.com

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Rahmenvereinbarung – Lieferung von Digitalfunkgeräten (System TETRA) einschließlich Zubehörteilen für die Ausrüstung der nichtpolizeilichen BOS-Funkberechtigten in den Rettungsdienstbereichen Rosenheim und Traunstein (Digitalfunkgeräte 2015).
Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Beschaffung von BOS-Digitalfunkgeräten (System TETRA) und Zubehörteilen inklusive Wartungs- und Supportleistungen sowie weiteren Services in den Rettungsdienstbereichen Rosenheim und Traunstein. Zu diesem Zweck soll eine Rahmenvereinbarung mit einem Wirtschaftsteilnehmer (nachfolgend auch „Auftragnehmer“) abgeschlossen werden.
Während der Laufzeit der Rahmenvereinbarung werden die Einzelaufträge durch die einzelnen Abrufberechtigten (siehe unter Ziffer VI.3)) erteilt (durch entsprechende „Bestellungen“). Der Auftragnehmer hat zu diesem Zweck eine Bestell-Plattform zur Verfügung zu stellen, über die die jeweiligen Abrufberechtigten mittels eines mandanten- und passwortgeschützten Online-Zugangs Bestellungen aufgeben können.
Der Vergabegegenstand umfasst insbesondere die folgenden Leistungen:
1) Bestell-Plattform: Bereitstellung einer Bestell-Plattform (online) zur Bestellung der Lieferleistungen mittels eines mandanten- und passwortgeschützten IT-sicherheitsgeprüften Zugangs mit Verschlüsselung der Datenübertragung sowie Benutzername und Passwort für jeden Abrufberechtigten. Darüber hinaus müssen Bestellungen durch die Abrufberechtigten auch mittels EDV-basierenden Formblatts (z. B. ausfüllbare PDF-Datei) möglich sein.
2) Lieferleistungen: Lieferung und Übereignung von Digitalfunk-Hard- und Softwarekomponenten (System TETRA), insbesondere von Lieferpaketen (bestehend aus Gerät inkl. der in Ziffer 3.1 des Sonderförderprogramms Digitalfunk des Freistaats Bayern festgelegten Zubehörteile), die Gegenstand des Sonderförderprogramms Digitalfunk des Freistaats Bayern sind, sowie von weiteren Lieferleistungen, sog. nicht durch das Sonderförderprogramm Digitalfunk des Freistaats Bayern geförderte Leistungen, in Form von einzeln bestellbarer Zubehörteile und Ersatzbeschaffungen von geförderten Geräten.
Die Lieferpakete umfassen beispielsweise:
— BOS-Fahrzeugfunkgeräte (MRT) inkl. festgelegter Zubehörteile;
— BOS-Handsprechfunkgeräte (HRT) inkl. festgelegter Zubehörteile;
— BOS-Festfunkstellen (FRT) inkl. festgelegter Zubehörteile.
Die weiteren Lieferleistungen umfassen nicht durch das Sonderförderprogramm geförderte Zubehörteile sowie Ersatzbeschaffungen der geförderten Gegenstände wie beispielsweise:
— Ersatz-Digitalfunkgeräte;
— Ersatz-Akkus für die Digitalfunkgeräte;
— Gürtelclips;
— Ladegeräte;
— Anschlusskabel und USB-Programmierkabel.
3) Herstellung der Betriebsbereitschaft, insbesondere:
— Installation der aktuellen Firmware und Bayern CODE-Plug/n-pol bei Auslieferung;
— Endprogrammierung mit den jeweils (für Rosenheim und Traun-stein) entsprechenden zusätzlichen Regionalparametern.
4) Wartungs- und Supportleistungen sowie weitere Services, insbesondere:
— Garantie- und Gewährleistung einschließlich Wartung, Support und weitere Services über sieben Jahre je Digitalfunkgerät (beginnend mit dem Zeitpunkt der Lieferung) und damit über die Laufzeit der Rahmenvereinbarung hinaus;
— Bereitstellung einer Service-Plattform (online) mit mandantengeschütztem IT-sicherheitsgeprüften Zugang mit Verschlüsselung der Datenübertragung sowie Benutzername und Passwort;
— Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft durch Reparaturleistungen oder Geräteaustausch (Service-Level 2 und Service-Level 3 während der jeweiligen Laufzeit der siebenjährigen Garantieleistungen);
— eine ständig (Mo.-Fr. von 8:00 bis 17:00 Uhr, außer an bundeseinheitlichen und bayerischen Feiertagen) verfügbare Servicehotline (insbesondere für Serviceanfragen und Störungsmeldungen);
— Bereitstellung eines Austausch-Services;
— regelmäßige Lieferung und Installation von Updates zur ständigen Aktualisierung der Digitalfunkgeräte, sobald neue Aktualisierungen und Updates des Herstellers vorliegen;
— regelmäßige Aktualisierung der Betriebssysteme und Servicepacks.
5) Schulungsleistungen:
— verschiedene Schulungstypen für verschiedene Servicelevel.
Eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Leistungen ist in Kapitel 2 der anzufordernden Vergabeunterlagen enthalten.
Der Auftragnehmer hat die angebotenen Digitalfunk-Hard- und Softwarekomponenten auf dem aktuellen Stand der Technik sowie dem Stand der Anforderungen der Autorisierten Stelle Bayern (im Folgenden: „AS-Bayern“) und des Landes Bayern, insbesondere mit Blick auf die Kompatibilität zur Einsatzleitsoftware, zu halten.
Die Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt vierundzwanzig (24) Monate (Basis-Vertragslaufzeit).
Die Rahmenvereinbarung enthält eine zweimalige Option für den Auftraggeber zur Verlängerung um jeweils zwölf (12) weitere Monate. Die maximale Vertragslaufzeit beträgt daher 48 Monate.
1) Der Auftraggeber hat eine Bedarfsabfrage bei den Abrufberechtigten zum voraussichtlichen Bedarf der nächsten Jahre für die maximale Gesamtvertragslaufzeit (48 Monate) vorgenommen. Hieraus hat sich folgender voraussichtlicher Bedarf sowie folgende Mindestabnahmemenge für die Gerätepakete und Zubehör ergeben:
— BOS-Fahrzeugfunkgeräte (MRT) insgesamt (d. h. alle Gerätepakete MRT zusammen): Voraussichtlicher Bedarf: 2 368 Gerätepakete; Mindestabnahmemenge: 1 752 Gerätepakete;
— BOS-Handsprechfunkgeräte (HRT) insgesamt (d. h. alle Gerätepakete HRT zusammen): Voraussichtlicher Bedarf: 5 332 Gerätepakete; Mindestabnahmemenge: 3 698 Gerätepakete;
— BOS-Festfunkstellen (FRT) insgesamt (d. h. alle Gerätepakete FRT zusammen): Voraussichtlicher Bedarf: 139 Gerätepakete; Mindestabnahmemenge: 84 Gerätepakete;
Ein Anspruch auf Abruf der voraussichtlichen Mengen besteht nicht. Der Auftraggeber verpflichtet sich jedoch, dafür Sorge zu tragen, dass mindestens die jeweils genannten Mindestabnahmemengen durch dieAbrufberechtigten während der Laufzeit der Rahmenvereinbarung abgerufen werden.
2) Die voraussichtliche Abnahmemenge von Schulungsleistungen ergibt sich aus der Leistungsbeschreibungund dem Leistungsverzeichnis.
3) Wartung, Support und Servicedienste für die zu liefernden Digitalfunkendgeräte. Diese Leistungen sind in der Leistungsbeschreibung der Vergabeunterlagen separat aufgeführt und als zusätzliche Leistung mit einem Pauschalbetrag je Lieferpaket (welches ein entsprechendes Endgerät enthält) über eine Laufzeit von 7 Jahren anzubieten. Sie sind jeweils gekoppelt an die unter Geltung der Rahmenvereinbarung bestellten Digitalfunkgeräte und laufen über einen Zeitraum von 7 Jahren, gerechnet ab dem Gefahrübergang (Tag der Lieferung). Dies bedeutet, dass mit dem Abruf jedes Endgerätes gleichzeitig der Abruf dieser Wartungs- und Supportleistungen sowie der weiteren Services ausgelöst wird.

CPV-Codes: 32270000

Erfüllungsort:
Rettungsdienstbereiche Rosenheim und Traunstein, bestehend aus den Gebieten der— Stadt Rosenheim;— Landkreis Rosenheim;— Landkreis Miesbach;— Landkreis Altötting;— Landkreis Berchtesgadener Land;— Landkreis Mühldorf a. Inn;— Landkreis Traunstein;vgl. auch Anlage 2 der anzufordernden Vergabeunterlagen.
Nuts-Code: DE213
Nuts-Code: DE21K
Nuts-Code: DE21M
Nuts-Code: DE214
Nuts-Code: DE215
Nuts-Code: DE21F
Nuts-Code: DE21G

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Offenes Verfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Lieferauftrag

Org. Dok.-Nr:
57754-2015

Aktenzeichen:
092-3

Vergabeunterlagen:
A) Das Angebot hat folgende Bestandteile zu enthalten und ist nach folgender Gliederung zu strukturieren, wobei die Reihenfolge der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise entsprechend der Liste in Kapitel 1.14 der anzufordernden Vergabeunterlagen und der hier nachfolgend genannten Liste einzuhalten ist:
1. Formloses Anschreiben des Bieters mit Datum und eigenhändiger Unterschrift des Angebots;
2. Erklärungen und Nachweise gemäß der untenstehenden Liste in Kapitel 1.14 der Vergabeunterlagen (siehe Anlagen 6 bis 15 der Vergabeunterlagen);
3. Ausgefülltes Preisblatt zur Ermittlung des preislich günstigsten Angebots gemäß Kapitel 1.22 der Vergabeunterlagen (siehe Anlage 19 der Vergabeunterlagen);
4. ggf. weitere Anlagen.
b) Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind zur Klarstellung nachfolgend in der abschließenden Liste zusammengefasst:
— Erklärungen und Nachweise zur Eignung:
01. Erklärungen zur Bietergemeinschaft (Kapitel 1.18 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 6 der Vergabeunterlagen);
02. Angaben/Verzeichnis über Teilleistungen anderer Unternehmen (Kapitel 1.19 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 7 der Vergabeunterlagen);
03. Ggf. Verpflichtungserklärungen anderer Unternehmen (Kapitel 1.19 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 7 der Vergabeunterlagen);
04. Berufs- und Handelsregisterauszug (Kapitel 1.20.3.1 der Vergabeunterlagen);
05. Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 VOL/A-EG (Kapitel 1.20.3.2 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 9 der Vergabeunterlagen);
06. Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung sowie Nachweis oder Erklärung zur Versicherungssumme (Kapitel 1.20.4.1 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 10 der Vergabeunterlagen);
07. Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters (Umsatz) (Kapitel 1.20.4.2 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 11 der Vergabeunterlagen);
08. Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit des Bieters (Referenzliste) (Kapitel 1.20.5.1 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 12 der Vergabeunterlagen);
— Erklärungen und Nachweise zu den besonderen Bedingungen für die Auftragsausführung:
09. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des § 38 BDSG (Kapitel 1.21.1 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 13 der Vergabeunterlagen);
10. Verpflichtungserklärung zum Abschluss einer Datenvereinbarung im Auftrag gemäß § 11 BDSG (Kapitel 1.21.2 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 14 der Vergabeunterlagen);
11. Erklärung zur BDBOS-Zertifizierung (Kapitel 1.21.3 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 15 der Vergabeunterlagen);
12. Nachweis von BDBOS-Zertifizierungen (Kapitel 1.21.3 der Vergabeunterlagen);
13. Darstellungen gemäß den Ziffern (B8), (B9) und (B 28) der Betrieblichen Anforderungen an die Programmier- und Update Software der AS-BY (Kapitel 1.21.4 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 16 der Vergabeunterlagen);
14. Nachweis durch Vorlage einer Kopie eines Zertifikats mit den Messwerten der EMV(U) über die Einhaltung der Grenzwerte (Kapitel 1.21.5 der Vergabeunterlagen i. V. m. Anlage 18 der Vergabeunterlagen).
Die vorstehend unter 03., 12.,13. und 14. genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung einzureichen. Die anderen genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen.
Der Bieter hat im Rahmen dieser Anforderungen Angaben zu machen bzw. Erklärungen oder Nachweiseeinzureichen, wobei diverse Mindestkriterien bzw. Mindestinhalte zwingend eingehalten werden müssen. Bei Nichterfüllung der Mindestkriterien bzw. der Mindestinhalte hat der Bieter mit dem Ausschluss des Angebots zu rechnen. Angaben, Erklärungen und Nachweise, die nach den Vorgaben des Auftraggebers bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorgelegt werden, können bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist vom Auftraggeber nachgefordert werden (vgl. § 19 EG Abs. 2 VOL/A).
Die eingereichten Unterlagen werden vertraulich behandelt.
C) Abrufberechtigt und damit bestellberechtigt aus der Rahmenvereinbarung sind aus den Rettungsdienstbereichen Rosenheim und Traunstein neben dem ZRF Rosenheim und dem ZRF Traunstein, der Stadt Rosenheim, dem Landkreis Rosenheim, dem Landkreis Miesbach, dem Landkreis Altötting, dem Landkreis Berchtesgadener Land, dem Landkreis Mühldorf a. Inn und dem Landkreis Traunstein
die weiteren in der Anlage 2 der Vergabeunterlagen genannten nicht-polizeilichen BOS-Funkberechtigten. Sie gehören alle zu den Gebietskörperschaften:
— Stadt Rosenheim;
— Landkreis Rosenheim;
— Landkreis Miesbach;
— Landkreis Altötting;
— Landkreis Berchtesgadener Land;
— Landkreis Mühldorf a. Inn;
— Landkreis Traunstein.
Diese in der Anlage 2 der Vergabeunterlagen genannten nicht-polizeilichen BOS-Funkberechtigten werden als Abrufberechtigte (aus der Rahmenvereinbarung) bezeichnet.

Auftragswert:
Geschätzter Wert ohne MwSt: Spanne von 3 000 000 EUR bis 4 000 000 EUR

Termine & Fristen
Unterlagen:
17.03.2015 - 12:00 Uhr

Angebotsfrist:
31.03.2015 - 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Laufzeit in Monaten: 48 (ab Auftragsvergabe)

Bindefrist:
19.05.2015

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Zahlungen werden grundsätzlich nach erfolgter Leistungserbringung erbracht. Die Auftragserteilung und Durchführung erfolgt auf Grundlage der „Rahmenvereinbarung – Lieferung von BOS-Digitalfunkgeräten (SystemTETRA) für die Ausrüstung der nichtpolizeilichen BOS-Funkberechtigten in den Rettungsdienstbereichen Rosenheim und Traunstein (BOS-Digitalfunkgeräte 2015)”, Anlage 1 der Vergabeunterlagen.
Für die Erstellung des Angebots wird keine Vergütung gewährt. Gleiches gilt für sonstige Aktivitäten und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Angebotserstellung.

Zuschlagskriterien:
Niedrigster Preis

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
A. Allgemeine Vorgaben für Ziffer III.2.1) bis III.2.3) (siehe hierzu auch sonstige Informationen unter VI.3):
Für die Vergabe der Leistung kommen nur Unternehmen in Betracht, die fachkundig, leistungsfähig sowie gesetzestreu und zuverlässig sind. Als Nachweis hierfür hat der Bieter die in Ziffer III.2.1) bis 2.3) sowie in Kapitel 1.20 der Vergabeunterlagen genannten Angaben, Erklärungen und Nachweise zu erbringen.
Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren erworben werden, sind nicht zugelassen (vgl. § 7 EG Abs. 4 VOL/A).
Hinweise für Bieter aus EU-Mitgliedsstaaten:
Wird einer der geforderten Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in dem betreffenden Herkunftsland nicht ausgestellt, so kann dieser durch eine eidesstattliche Erklärung ersetzt werden, die das Unternehmen vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder jeder anderen befugten Behörde des betreffenden Herkunftslandes abgibt. In den Staaten, in denen es einen derartigen Eid nicht gibt, kann dieser durch eine feierliche Erklärung ersetzt werden. Die zuständige Behörde oder der Notar hat eine Bescheinigung über die Echtheit der eidesstattlichen oder der feierlichen Erklärung auszustellen.
Nachweise (bzw. Bescheinigungen) in einer anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen, um berücksichtigt werden zu können.
Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind zur Klarstellung in Ziffer VI.3 in der abschließenden Liste zusammengefasst.
— Bietergemeinschaften („BG”):
Eine BG hat die nachfolgend und unter Kapitel 1.20 der Vergabeunterlagen geforderten Eignungsnachweise (Zuverlässigkeit) von jedem einzelnen Mitglied der BG mit dem Angebot vorzulegen.
Hinsichtlich der Beurteilung der nachfolgend unter Ziffer III.2.2) und 2.3) sowie unter Kapitel 1.20 der Vergabeunterlagen geforderten Eignungsnachweise (wirtschaftliche und finanzielle sowie technische Leistungsfähigkeit/Fachkunde) kommt es auf die der BG insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte.
Beteiligt sich ein Mitglied einer BG auch als Mitglied in einer weiteren BG, die ein konkurrierendes Angeboteinreicht, oder auch als Einzelbieter mit einem konkurrierenden Angebot an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Angebote führen.
Im Angebot ist in einer detaillierten Übersicht (im Formblatt Erklärungen zur Bietergemeinschaft, Anlage 6 der Vergabeunterlagen) darzustellen, welches Mitglied der BG im Einzelnen für die Erbringung welcher Lieferungen und ergänzenden Leistungen verantwortlich sein wird.
— Einsatz anderer Unternehmen:
Ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG kann sich auch zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten anderer Unternehmen (Drittunternehmen, Nachunternehmen, Sub-Subunternehmen, konzernverbundene Unternehmen etc.) bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (sog. „Eignungsleihe“).
Als anderes Unternehmen ist nicht der Hersteller oder Vorlieferant der Digitalfunk-Komponenten und -Systeme anzusehen, solange sich dessen Leistung auf die Herstellung oder Lieferung der zu liefernden Komponenten an den Auftragnehmer beschränkt.
Der Bieter hat in seinem Angebot zu erklären, ob die Vergabe von Teilleistungen an mindestens ein anderes Unternehmen beabsichtigt ist und um welche Teilleistung(en) es sich voraussichtlich handeln wird (siehe Formblatt Angaben/Verzeichnis über Teilleistungen anderer Unternehmen, Anlage 7 der Vergabeunterlagen).
Sofern sich ein Bieter, eine BG oder ein Mitglied einer BG zum Nachweis der Eignung, d.h. der wirtschaftlichen und/oder fachlichen Leistungsfähigkeit (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen berufen will, kann er/sie bereits mit dem Angebot die unter Kapitel 1.20 der Vergabeunterlagen geforderten Eignungsnachweise, die für die Eignungsleihe relevant sind, für das jeweilige andere Unternehmen vorlegen; in diesem Fall ist stets auch die Zuverlässigkeit des jeweiligen anderen Unternehmens nachzuweisen durch Einreichung der unter Kapitel 1.20 der Vergabeunterlagen geforderten Eignungsnachweise. Werden die Eignungsnachweise der anderen Unternehmen nicht bereits mit Angebotsabgabe eingereicht, sind diese auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle (fristgerecht) einzureichen.
Ferner ist im Falle der Eignungsleihe auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle der Nachweis zu erbringen, dass die erforderlichen Mittel des anderen Unternehmens für die Durchführung der jeweiligen Teilleistung(en) zur Verfügung stehen, durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des/der anderen Unternehmen (siehe Formblatt Verpflichtungserklärungen des/der anderen Unternehmen, Anlage 8 der Vergabeunterlagen).
Hinsichtlich der Beurteilung der unter Kapitel 1.20 der Vergabeunterlagen geforderten Eignungsnachweise kommt es auf die dem Bieter und den/m anderen Unternehmen insgesamt zur Verfügung stehenden Kapazitäten an. Die Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie der technischen Leistungsfähigkeit/Fachkunde erfolgt somit auf Basis der gemeinschaftlich addierten Werte.
Sofern ein Bieter die Vergabe von Teilleistungen an ein anderes Unternehmen beabsichtigt, ohne sich auf dessen Eignung zu berufen (sog. „bloßer Nachunternehmereinsatz“), behält der Auftraggeber sich ausdrücklich vor, von dem Bieter, dessen Angebot den Zuschlag erhalten soll, die in Kapitel 1.20 der Vergabeunterlagen geforderten Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen dieser anderen Unternehmen nach Angebotsabgabe, aber vor Zuschlagserteilung, zu fordern.
Der Bewerber allein hat dafür Sorge zu tragen, die geforderten Erklärungen und Nachweise zu beschaffen und dem Auftraggeber mit dem Angebot vorzulegen. Seine Pflicht erschöpft sich nicht darin, das/die andere/nUnternehmen aufzufordern, die geforderten Eignungsnachweise einzureichen.
B. Eignungsanforderungen zur Persönlichen Lage der Wirtschaftsteilnehmer – Zuverlässigkeit:
Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind zwingend von jedem Unternehmen vorzulegen:
— Berufs- und Handelsregisterauszug:
Vorlage eines aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszugs nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, oder ein gleichwertiger Nachweis zum Gewerbebetrieb, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug ist dann aktuell, wenn dieser – unabhängig vom Datum der Erstellung – die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der geforderten Frist zur Abgabe der Angebote wiedergibt.
— Nichtvorliegen von Ausschlussgründen:
Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 6 VOL/A-EG (siehe Formblatt Erklärung zu § 6 VOL/A-EG – Anlage 9 der Vergabeunterlagen).
Der Auftraggeber wird ab einer Auftragssumme von mehr als 30 000 EUR für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der vorgenannten Erklärung einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind von demjenigen Unternehmen mit dem Angebot einzureichen, mit denen der Bieter seine Eignung nachweisen will:
— Betriebshaftpflichtversicherung:
Erklärung des Bieters, dass er
— über eine Betriebshaftpflichtversicherung (mit mindestens der unten aufgeführten Versicherungssummen) verfügt, mit Angabe und Nachweis der Versicherungssumme für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden,
bzw.
— eine solche im Falle der Zuschlagserteilung binnen 4 Wochen nach Zuschlagserteilung abschließen
und diese über die gesamte Laufzeit des Vertrages unterhalten wird (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung, Anlage 10 der Vergabeunterlagen).
Achtung:
Bietergemeinschaften haben die Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung für jedes Mitglied der BG getrennt abzugeben.
— Umsatzdarstellung:
Angabe:
i. des Gesamtumsatzes des Unternehmens;
ii. des Umsatzes des Unternehmens bezogen auf die Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Lieferung von BOS-Digitalfunkgeräten) gemäß § 7 EG Abs. 2 lit. d) VOL/A (leistungsartbezogener Umsatz);
jeweils bezogen auf die letzten drei (3) Geschäftsjahre.
Für die Angaben ist das Formblatt zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bieters (Umsatz) (vgl. Anlage 11 der Vergabeunterlagen) zu verwenden.
Achtung:
Bietergemeinschaften haben die Umsatzangaben für jedes Mitglied der BG getrennt zu nennen.
Sofern sich ein Bieter zum Nachweis seiner Eignung (zumindest teilweise) auf die Fähigkeiten von anderen Unternehmen berufen will, haben der Bieter und das/die andere(n) Unternehmen die Umsatzangaben getrennt zu nennen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Versicherungssumme muss dabei für
— Personen- und Sachschäden mindestens 3 000 000 EUR (2-fach maximiert pro Jahr), für Schäden durch Umwelteinwirkung 3 000 000 EUR (1-fach maximiert pro Jahr);
sowie für
— Vermögensschäden mindestens einhunderttausend (100 000) EUR (2-fach maximiert pro Jahr) je Schadensereignis betragen (siehe Formblatt Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung, Anlage 10 der Vergabeunterlagen).

Technische Leistungsfähigkeit
Folgende Angaben, Erklärungen sowie Nachweise/Bescheinigungen sind von demjenigen Unternehmen mit dem Angebot einzureichen, mit denen der Bieter seine Eignung nachweisen will:
— Projektreferenzen:
Der Bieter hat für die angebotenen Leistungen seine Leistungsfähigkeit in fachlicher und technischer Hinsicht durch Vorlage einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber nachzuweisen. Die genannten Referenzen müssen mit dem Ausschreibungsgegenstand, d. h. bezüglich der Aufgabenstellung und Größe der in den Wettbewerb gestellten Leistungen, vergleichbar sein.
Für diese Referenzen sind zwingend die Vorgaben aus dem den Vergabeunterlagen beigefügten Muster Referenzliste in Anlage 12 einzuhalten und die geforderten Referenzangaben zu machen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
— Mindestanforderungen an Projektreferenzen:
Die genannten Referenzen müssen mit dem Ausschreibungsgegenstand, d. h. bezüglich der Aufgabenstellung und Größe der in den Wettbewerb gestellten Leistungen, vergleichbar sein.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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