DTAD

Ausschreibung - Durchführung der Landesausstellung in Wiesbaden (ID:6214383)

Auftragsdaten
Titel:
Durchführung der Landesausstellung
DTAD-ID:
6214383
Region:
65183 Wiesbaden
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
03.06.2011
Frist Vergabeunterlagen:
27.06.2011
Frist Angebotsabgabe:
29.06.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Es ist beabsichtigt, auf dem Areal für die Landesausstellung bis zu 10.500 qm Hallenfläche zu errichten, wovon die Staatskanzlei ca. 2.900 qm (brutto) einschließlich Gangflächen und Freiraum) anmieten wird.
Kategorien:
Veranstaltungsdienste, Event Management
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Ausschreibungsbekanntmachung

Öffentliche Ausschreibung VOL/A

HAD-Referenz-Nr.: 3497/6

Vergabenummer/Aktenzeichen: I4-6028-10-003

a) Auftraggeber (Vergabestelle) / Einreichung der Angebote /

Zuschlagserteilung:

Offizielle Bezeichnung:Hessische Staatskanzlei

Straße:Georg-August-Zinn-Straße 1

Stadt/Ort:65183 Wiesbaden

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Heinrich Kaletsch / siehe auch "Sonstige Informationen"

Telefon:0611 / 32 39 83

Fax:0611 / 32 37 01

Mail:poststelle@stk.hessen.de

digitale Adresse(URL):http://www.hessen.de

b) Art der Vergabe: Öffentliche Ausschreibung VOL/A

c) Form, in der Angebote einzureichen sind:

über den Postweg

d) Bezeichnung des Auftrags: Durchführung der Landesausstellung im

Rahmen des 52. Hessentages vom 01. bis 10. Juni 2012 in Wetzlar

Art und Umfang der Leistung: Auf dem Gelände "Die Bachweide/Im

Bodenfeld" in Wetzlar, stehen für die Landesausstellung rd. 30.000 qm

Fläche zur Verfügung (Ein Lageplan ist über den Magistrat der Stadt

Wetzlar erhältlich, siehe Punkt h). Es ist beabsichtigt, auf dem Areal

für die Landesausstellung bis zu 10.500 qm Hallenfläche zu errichten,

wovon die Staatskanzlei ca. 2.900 qm (brutto) einschließlich

Gangflächen und Freiraum) anmieten wird. Aufgrund der besonderen

Gegebenheiten auf dem Festplatz wird für die Gewerbezelte eine max.

Breite von 16 m vorgegeben.

Die verkehrliche Anbindung erfolgt von der B49 bzw. A480. Die

Veranstaltungsfläche ist über vorhandene Verkehrs, -und Wegeflächen

direkt mit LKW anfahrbar. Das Ausstellungsgelände befindet sich im

Überschwemmungsgebiet. Der erforderliche Antrag auf eine

wasserschutzrechtliche Genehmigung wird durch die Stadt Wetzlar beim

Regierungspräsidium Gießen gestellt. Die aus dieser Tatsache

resultierende Umsetzung der evtl. erfolgenden Auflagen muss in

Absprache mit der Stadt Wetzlar erfolgen. Die Auflagen der Unteren

Wasserbehörde können beim Hessentagsbüro der Stadt Wetzlar erfragt

werden (siehe Punkt h).

Die Ausstellungsgesellschaft ist verpflichtet, sich über die

Geländegegebenheiten und den sich daraus ergebenden Arbeitsumfang durch

eine Ortsbesichtigung und Planeinsichten bei der Stadt Wetzlar

eingehend zu informieren. Notwendige Hallenunterbauten sind Sache der

Ausstellungsgesellschaft und beim Angebot zu berücksichtigen. Die Stadt

Wetzlar wird in Absprache mit dem Bieter die Zeltgrundflächen so

herrichten, dass eine Geländeabweichung zur Waagerechten ca. 50 cm

nicht übersteigt.

Das Gelände "Die Bachweide/Im Bodenfeld" ist teilweise mit Ver-, und

Entsorgungsleitungen erschlossen. Die Erschließung erfolgt nach

Festlegung der Zeltstandorte in Absprache mit der Stadt Wetzlar bis zu

den seitens der Stadt Wetzlar festgelegten Übergabepunkten. Die

Anschlüsse ab Übergabepunkt sind Sache der Ausstellungsgesellschaft.

Hierfür sind Abstimmungen mit der Stadt Wetzlar erforderlich.

Verlängerungen und weiterführende Verteilung der Ver-, und

Entsorgungsleitungen sind Sache der Ausstellungsgesellschaft. Ein

Übersichtsplan ist über den Magistrat der Stadt Wetzlar erhältlich

Für die Überlassung des Geländes zahlt die Ausstellungsgesellschaft an

die Stadt Wetzlar eine Infrastrukturentschädigung in Höhe von

Für die Sonderschau "Der Natur auf der Spur" wird eine Halle in einer

Größe von 1.400 m² mit rd.300 m² Holzfußboden benötigt. Die Halle soll

auf dem Gelände "Im Bodenfeld" errichtet werden. Dieses Gelände ist

durch einen geschotterten Zuweg, der mit LKW befahren werden kann,

zugänglich.

Die Hessische Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege benötigt zur

Präsentation ihrer Aktivitäten eine eigene Zeltfläche von ca. 400 m²

mit Holzfußboden. Die Halle soll auf dem öffentlichen Parkplatz

"Steighausplatz" (Betonpflaster- bzw. Schotterbelag) in der Altstadt

errichtet werden.

Über die endgültige architektonische Anordnung der Hallen ist mit der

Staatskanzlei und der Stadt Wetzlar Einvernehmen herzustellen.

Vorschläge können dem Angebot beigefügt werden.

Die Ausstellungsgesellschaft hat die in der Landesausstellung

vertretenen Aussteller - insbesondere die Gastronomiebetriebe - zu

verpflichten, ausschließlich Mehrweggeschirr zu verwenden. Darüber

hinaus hat die Ausstellungsgesellschaft alle Standbetreiber darauf

hinzuweisen, dass in der Stadt Wetzlar das Abfallbeseitigungssystem der

Getrenntsammlung betrieben wird.

Eintrittsgelder werden n i c h t erhoben.

Verhandlungen sind mit der Stadt Wetzlar zu führen über:

- Bereitstellung der Abwasseranschlüsse (Ansprechpartner: Frau

Vollstedt, Tiefbauamt der Stadt Wetzlar)

- Erstellung der Baupläne

- Einholung der Baugenehmigung (Baugenehmigungsbehörde ist die Stadt

Wetzlar)

- Festsetzung nach der Gewerbeordnung

- Müllentsorgung

- Bereitstellung der Anschlüsse für Strom

- Bereitstellung der Anschlüsse Wasser (Ansprechpartner: Herr Heribert

Gilberg, enwag, Hermannsteiner Straße 1 in 35576 Wetzlar)

Die Halle 1 der Landesausstellung in einer Größe von 70 x 40 m (2.800

m²) wird von der Staatskanzlei planerisch gestaltet. Die

unterzubringenden Aussteller werden von der Staatskanzlei vorgegeben.

Die Ausstellungsgesellschaft übernimmt im Rahmen der von der

Staatskanzlei vorgegebenen Grundrissgestaltung die Ausführung folgender

Gewerke:

- Trennwände und Blenden

- Stromanschlüsse

- Wasseranschlüsse

- Telefonanschlüsse

- Abwasserentsorgung

- Gestellung bzw. Bau evtl. benötigter Kabinen bzw. Stauraum

- Gestellung von Leihmöbeln

- Tapezier- und Malerarbeiten

- Blendenbeschriftungen

Die Gewerke sind mit den Ausstellern abzusprechen und im Rahmen der von

der Staatskanzlei erstellten Planung zu realisieren. Bei der Umsetzung

der Hallenplanung ist der Planungsbeauftragte der Staatskanzlei

weisungsberechtigt.

Die Ausstellungsgesellschaft trägt dafür Sorge, dass während der Dauer

der Landesausstellung erforderlich werdende Reparaturen an oben

genannten Gewerken umgehend ausgeführt werden.

Die Ausstellungsgesellschaft wird in unmittelbarer Nähe der Halle 1

Damen- und Herren-Toiletten für die Aussteller in Abstimmung mit der

Staatskanzlei und der Stadt Wetzlar in ausreichender Menge zur

Verfügung stellen. Diese Toilettenanlage ist in den Reinigungsdienst

für die übrigen Toilettenanlagen in der Landesausstellung

einzubeziehen.

Die Ausstellungsgesellschaft hat folgende Leistungen zu erbringen und

die damit verbundenen Kosten zu tragen:

- Akquirieren von Ausstellern und deren Betreuung

- Zusammenstellung der von den Ausstellern benötigten

Telekommunikationsanschlüsse

- Allgemeine Feuerwache in Abstimmung mit der Freiwilligen Feuerwehr

der Stadt Wetzlar

- Ausreichende Toilettenanlagen ab Aufbaubeginn

- Müllcontainer mit Trennsystem nach Vorgabe der Stadt Wetzlar inkl.

Abfuhr

- Schlussreinigung und Wiederherrichtung des Geländes in den Zustand

zum Zeitpunkt der Übergabe

- Erstellung eines technischen Rundschreibens nebst Anlagen und Versand

an alle Aussteller

- Herausgabe eines Ausstellerverzeichnisses mit Lageplan, das auch

während des Hessentages in ausreichender Stückzahl verfügbar ist, sowie

Aushang an den Eingängen der Hallen oder zentral am Haupteingang

- Ausreichende Ausschilderung der Landesausstellung in Abstimmung mit

der Stadt Wetzlar

- Ausstellungsleitung (mindestens 2 Personen ab 1. Aufbautag bis

einschl. letzter Abbautag)

- An den sicherheitsgefährdeten Stellen ist das Ausstellungsgelände in

Absprache mit der Stadt Wetzlar mit einem Zaun zu versehen.

Zur Teilnahme an der Landesausstellung werden nur solche Aussteller

zugelassen, die ihren Firmensitz und/oder ihre Produktionsstätte in

Hessen haben bzw. typisch hessische Produkte anbieten. In

Zweifelsfragen ist die Entscheidung der Staatskanzlei einzuholen. Von

dieser Regelung ausgeschlossen sind Aussteller aus den an den

Lahn-Dill-Kreis angrenzenden Kreisen der benachbarten Bundesländer

Kreis Siegen-Wittgenstein und Westerwaldkreis.

In einer Themenhalle bis zu 800 m² "Europahalle" können Aussteller aus

Ländern der Europäischen Union (außer Deutschland) zugelassen werden.

Über die Zulassungsvoraussetzungen sind entsprechende Nachweise zu

führen.

Produktschlüssel (CPV):

79950000 Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen

Ort der Leistung: siehe Leistungsverzeichnis, 35578 Wetzlar

NUTS-Code : DE722 Lahn-Dill-Kreis

e) Unterteilung in Lose: Nein

f) Nebenangebote: Nebenangebote sind nicht zugelassen

g) Ausführungsfrist:

Beginn : 23.04.2012

Ende : 08.07.2012

h) Anfordern der Unterlagen bei:

Offizielle Bezeichnung:Magistrat der Stadt Wetzlar

Straße:Ernst-Leitz-Str. 30

Stadt/Ort:35578 Wetzlar

Land:Deutschland

Zu Hdn. von :Herr Thomas Hemmelmann

Telefon:06441 / 99 60 10

Mail:hessentag2012@wetzlar.de

Anforderungsfrist: 27.06.2011

Ort der Einsichtnahme in Vergabeunterlagen:

siehe unter a)

i) Ablauf der Angebotsfrist: 29.06.2011 12:00 Uhr

Bindefrist: 21.07.2011

j) Sicherheitsleistungen: Eigenerklärung des Bieters, dass er nicht

wegen schwerer Verfehlungen vom Wettbewerb ausgeschlossen ist.

(Gemeinsamer Runderlass vom 3. April 1995 in der Fassung vom 14.

November 2007 [Staatsanzeiger S. 2327]. Das Formular für die

Eigenerklärung kann beim Auftraggeber angefordert werden.

k)

l) Unterlagen zum Nachweis der Eignung: Geforderte Eignungsnachweise

(gem. § 6 Abs. 3 VOL/A), die in Form anerkannter

Präqualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres

Erklärungsumfangs zulässig.

m)

n) Zuschlagskriterien

Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf

die Kriterien, die in den Vergabeunterlagen oder der Aufforderung zur

Angebotsabgabe aufgeführt sind

o) Nichtberücksichtigte Angebote: § 19 Mit der Abgabe des Angebotes

unterliegt der Bieter den Bestimmungen über nicht berücksichtigte

Angebote gem § 19 VOL/A.

Sonstige Informationen:

Um Abgabe eines Angebotes in einem verschlossenen Umschlag mit der

Kennzeichnung "Landesausstellung 2012 / HAD#3497/6 bis 29. Juni 2011,

12.00 Uhr, an

Hessische Staatskanzlei

- Referat I 41 -

Georg-August-Zinn-Str. 1

65183 Wiesbaden

wird gebeten. Eine Erstattung evtl. Kosten erfolgt nicht.

nachr. HAD-Ref. : 3497/6

nachr. V-Nr/AKZ : I4-6028-10-003

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