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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Durchführung eines Moduls zur unterrichtswirksamen Führung in Wiesbaden (ID:13376553)


DTAD-ID:
13376553
Region:
65189 Wiesbaden
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Dienstleistungen im Bereich Bildung und Erziehung, Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
CPV-Codes:
Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Durchführung eines Moduls zur unterrichtswirksamen Führung (3-tägig) im Rahmen der hessenweiten Einführung der Qualifizierung von Schulleiterinnen und Schulleitern (QSH)
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
12.09.2017
Frist Angebotsabgabe:
25.09.2017
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DE-65189:  Durchführung eines Moduls zur unterrichtswirksamen Führung
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
:Lehrkräfteakademie -Dezernat II.2.
Führungskräfteentwicklung
Straße:Abraham-Lincoln-Straße 38-42
Stadt/Ort:65189 Wiesbaden
Land:Deutschland (DE)
Zu Hdn. von :Frau Claudia Meier
Telefon:+49 611135700-21
Fax:+49 611135700-33
Mail:claudia.meier@kultus.hessen.de.

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Durchführung eines
Moduls zur unterrichtswirksamen Führung (3-tägig) im Rahmen der
hessenweiten Einführung der Qualifizierung von Schulleiterinnen und
Schulleitern (QSH) in der Vor-Amt-Phase ab dem Schuljahr 2017/2018.


Das Hessische Kultusministerium möchte Schulleiterinnen und Schulleiter
zukünftig noch gezielter und systematischer auf ihre herausfordernden
und umfangreichen Tätigkeiten vorbereiten und auf ihrem Weg
unterstützen. Dazu soll die Qualifizierung von Schulleiterinnen und
Schulleitern neu gestaltet werden.
Im Schuljahr 2016/2017 wurde im Kooperationsverbund Mitte eine erste
Pilotierung der Qualifizierung für Schulleiterinnen und Schulleiter in
Hessen (QSH) im Hinblick auf die Vor-Amt-Phase durchgeführt und
prozessbegleitend evaluiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
durchliefen im Rahmen des Pilotprojektes einen Reflexionstag, fünf 2-
bis 3-tägige Module sowie ein 3-tägiges Eignungsfeststellungsverfahren.
Nach der Pilotierung soll im Hinblick auf die Vor-Amt-Phase
(Vor-Amt-Qualifizierung) im Rahmen einer mehrjährigen Übergangsphase,
die zum Schuljahr 2017/2018 beginnt, die hessenweite verbindliche
Einführung von QSH zum 1. August 2021 vorbereitet werden. Die
Verbindlichkeit bezieht sich dabei auf die Qualifizierung und auf das
Eignungsfeststellungsverfahren. D.h. nach dieser mehrjährigen
Übergangsphase wird die Qualifizierung und das Bestehen des
Eignungsfeststellungsverfahrens eine Voraussetzung sein, um sich für
das Statusamt als Schulleiterin bzw. Schulleiter bewerben zu können.
Die Qualifizierung und das Eignungsfeststellungsverfahren basieren auf
einem Kompetenzprofil, in dem die Kompetenzen festgeschrieben sind, die
von einer Schulleiterin bzw. einem Schulleiter in Hessen erwartet
werden. Im Verlauf der Qualifizierung sollen im Rahmen der Module genau
diese Kompetenzen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern entwickelt
bzw. weiter ausgeprägt werden. Im Eignungsfeststellungsverfahren wird
schließlich überprüft, ob diejenigen Personen, die an der
Qualifizierung teilgenommen haben und Schulleiterin bzw. Schulleiter
werden wollen, auch tatsächlich über die geforderten Kompetenzen
verfügen. Die Qualifizierung und das Eignungsfeststellungsverfahren
sind damit systematisch miteinander verzahnt.
Im Zuge der hessenweiten Einführung soll die Qualifizierung ab November
2017 in allen Kooperationsverbünden der insgesamt 15 Staatlichen
Schulämter angeboten werden. Geplant sind 16 Qualifizierungsreihen im
ersten Jahr mit jeweils 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Insgesamt
stehen in der Qualifizierung im ersten Jahr 256 Plätze zur Verfügung.
Die Qualifizierung umfasst insgesamt 5 Module:
Modul 1: Kommunikation und Leitung (2-tägig)
Modul 2: Unterrichtswirksame Führung (3-tägig)
Modul 3: Schulbudget (2-tägig)
Modul 4: Schulrecht (3-tägig)
Modul 5: Qualität und Veränderungsprozesse (3-tägig)
Fallszenario: Die ersten 100 Tage als Schulleiterin bzw. Schulleiter an
einer neuen Schule (modulübergreifend)
Zielsetzung und Vorgehensweise (Arbeitspakete)
In enger Kooperation und Abstimmung mit den internen Co-Trainerinnen
und Co-Trainern ist Ziel die inhaltliche, organisatorische, methodische
und didaktische Ausgestaltung von Modul 2 Unterrichtswirksame Führung
und im Zuge der hessenweiten Einführung von QSH die Durchführung des
Moduls im Rahmen von insgesamt 16 Qualifizierungsreihen ab November
2017 durch einen externen Dienstleister.
In Modul 2 Unterrichtswirksame Führung (3-tägig) sollen folgende
Inhalte behandelt werden:
- Kriterien für einen guten Unterricht: Der Hessische Referenzrahmen
und evidenzbasierter Unterricht nach der Hattie-Studie
- Evidenzbasierter Unterricht nach der Hattie-Studie in der Praxis
- Kompetenzorientierter Unterricht
- Feedback und Umsetzung einer Feedbackkultur in der schulischen Praxis
- Unterrichtswirksame (Schul)Führung und Unterrichtsentwicklung
- Wirksamkeit von Schulleitungshandeln
- Professionelle Lerngemeinschaften
- Systemisches Denken
- Konzept der Neuen Autorität und die sechs Handlungsebenen der Neuen
Autorität in der Praxis
- Werte-Dreieck der Neuen Autorität
- Evaluation von Unterricht: Analyse von Unterrichtsstunden und
-sequenzen, Anwendung von Unterrichtsbeobachtungsbögen
- Unterrichtsberatung und Simulation von
Unterrichtsberatungsgesprächen, Gesprächsleitfäden
Die folgenden Kompetenzen sollen im Verlauf von Modul 2 entwickelt bzw.
weiter ausgeprägt werden:
- Vernetztes Denken
- Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit
- Pädagogische Kompetenz
- Initiativ-, Innovations- und Entscheidungsbereitschaft
- Medienkompetenz
- Reflexionsfähigkeit
- Emotionale Kompetenz
- Konflikt- und Kritikfähigkeit
- Begeisterungsfähigkeit
- Salutogene Handlungskompetenz
Der Auftragnehmer schärft zunächst in enger Kooperation mit dem
Auftraggeber die relevanten Inhalte und Lernziele für Modul 2 auf der
Grundlage des Anforderungs- und Kompetenzprofils für Schulleiterinnen
und Schulleiter in Hessen. Für das Modul 2 ist auf dieser Grundlage und
in enger Abstimmung mit den Co-Trainerinnen und Co-Trainern ein
Seminarablaufplan zu entwickeln, in dem die zu erreichenden Lernziele,
die Seminarabfolge, die Seminarinhalte, die jeweilige Methodik und das
zum Einsatz kommende Material dargelegt werden. Entsprechende
Trainerhandbücher (Seminarablaufpläne, Trainerfolien und
Teilnehmerunterlagen) sind auf Nachfrage des Auftraggebers vorzulegen.
Dabei sind insbesondere die Bezüge zu den Kompetenzen, die von einer
Schulleiterin bzw. einem Schulleiter in Hessen erwartet und von den
Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Verlauf des Moduls entwickelt bzw.
weiter ausgeprägt und schließlich im Eignungsfeststellungsverfahren
überprüft werden, sowie der Bezug zur schulischen Praxis aufzuzeigen.
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Hauptgegenstand:
80400000 Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
Ergänzende Gegenstände:

Erfüllungsort:
DE723 Limburg-Weilburg; DE734 Kassel, Landkreis

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
HAD-Referenz-Nr.: 17/3281
Aktenzeichen: 6510.0430.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
25.09.2017 12:00 Uhr.

Ausführungsfrist:
November 2017 - Juni 2018.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zuschlagskriterien:
Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet auf der Grundlage von
Preis/Kosten und den nachstehenden Kriterien (Preis/Kosten und
Zuschlagskriterien sollten nach Ihrer Gewichtung oder in absteigender
Reihenfolge ihrer Bedeutung angegeben werden, wenn eine Gewichtung
nachweislich nicht möglich ist)
Kriterium Gewichtung
1 Preis 50
2 Qualität Konzept 50.

Geforderte Nachweise:
Bewerbungsbedingungen: Der Interessenbekundung ist zum Nachweis der
Eignung des Unternehmens eine Referenzliste der wesentlichen in den
letzten drei Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen mit folgenden
Angaben beizufügen:
- Art und Umfang
- Name des Auftraggebers
- Benennung von Ansprechpartnern und deren Telefonnummer
- Leistungszeit
Referenzprojekte sind dann geeignet, wenn aus diesen folgende
Erfahrungsfelder erkennbar sind:
- Zusammenarbeit in den nationalen und internationalen Netzwerken des
Konzeptes der Neuen Autorität
- Kooperation (Kontakt und Austausch) mit den Entwicklern des Konzeptes
der Neuen Autorität: Haim Omer und Arist von Schlippe
- Erfahrung in der Umsetzung des Konzeptes der Neuen Autorität im
Kontext von Schule
- Fundierte Erfahrung in der Vermittlung von Aus- und Weiterbildungen
insgesamt, insbesondere im Bildungsbereich
- Kenntnis der Rahmenbedingungen zur Lehrerbildung in Hessen
- Kenntnis von Qualifizierungsmaßnahmen für Führungskräfte
- Systemkenntnis von Schule und Bildungsverwaltung
Alle Personen des Auftragnehmers, die für die Erfüllung des Auftrages
eingesetzt werden, müssen über
- abgeschlossenes Studium und eine abgeschlossene Systemische
Grundausbildung sowie eine abgeschlossene Fortbildung zum Systemischen
Coach für Neue Autorität,
- mehrjährige (mind. 2 Jahre) Tätigkeit in der Fort- und Weiterbildung
zum Konzept der Neuen Autorität,
- Anerkennung als Trainerin bzw. Trainer eines Institutes, welches sich
den Kriterien der Anerkennung des Zertifikates Systemischer Coach für
Neue Autorität angeschlossen hat, und
- Kenntnisse in der Entwicklung der spezifischen Kompetenzbereiche des
Anforderungs- und Kompetenzprofils für Schulleiterinnen und Schulleiter
in Hessen.
- Regelmäßige Teilnahme an Fortbildungen und Tagungen zum Thema der
Neuen Autorität
- Regelmäßige Teilnahme an Netzwerktreffen, die das Konzept der Neuen
Autorität weiterentwickeln
- Trainereinarbeitung: Briefing und Hospitation bei einer erfahrenen
Trainerin bzw. bei einem erfahrenen Trainer als Standard
- Regelmäßige Seminarhospitationen und Feedback an die Trainerinnen und
Trainer (dokumentiert)
- Planungs-, Kommunikations- und Beratungskompetenz
verfügen.
Es ist mindestens 1 Mitarbeiterprofil (ggf. anonymisiert) unter
Zuhilfenahme von Referenzangaben einer für den Auftrag vorgesehenen
Person vorzulegen, der die obigen Anforderungen erfüllt. Diese Profile
müssen die Ausbildung, Abschlüsse und praktischen Berufszeiten
umfassen.
Des Weiteren sind der Interessenbekundung folgende Unterlagen
beizufügen:
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen einer Vergabesperre,
- Unternehmensdarstellung (Profil).
Bewerbungsunterlagen sind anzufordern bei: siehe unter 1.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf : Referenzsuche in der
Onlinedatenbank der HAD (Anmeldung mit Benutzername und Passwort).

Besondere Bedingungen:
Beschränkung der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Teilnahme
aufgefordert werden sollen:
mindestens (soweit geeignet) :3 / ,höchstens 5
Anzahl gesetzte Bieter 1.

Sonstiges
Die Interessenbekundung ist unter Beifügung der
unter 7. genannten Nachweise/Unterlagen zur Eignung bis zum 25.09.2017,
12.00 Uhr schriftlich an die Adresse unter 1. zu richten.
Hinweise zum weiteren Verfahrensverlauf:
Ein Anspruch auf Aufforderung zur Angebotsabgabe besteht aufgrund der
Interessenbekundung nicht. Die Auswahl der für die Aufforderung zur
Angebotsabgabe vorgesehenen Bewerber erfolgt entsprechend der
verlangten Nachweise sowie eigener Erfahrungen des Auftraggebers.
Nach Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens werden die
ausgewählten Bewerber gebeten, ein Angebot zu übersenden.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Bieter sowie deren Nachunternehmen
und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt
sind, die erforderlichen Verpflichtungserklärungen (diese wird mit den
Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt) zur Tariftreue und zum
Mindestentgelt mit dem Angebot abzugeben haben. Die
Verpflichtungserklärung bezieht sich nicht auf Beschäftigte, die bei
einem Bieter, Nachunternehmer und Verleihunternehmen im EU-Ausland
beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
Für jeden schuldhaften Verstoß gegen eine sich aus der
Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt ergebende
Verpflichtung ist eine Vertragsstrafe in Höhe von einem Prozent der
Nettoauftragssumme vom Auftragnehmer zu zahlen.
Mit dem Interessenbekundungsverfahren werden folgende Unterlagen als
Anlage zur Verfügung gestellt:
- Eigenerklärung Vergabesperre
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die obige
Aufgabenstellung ein maximaler Finanzrahmen von 72.000 Euro (Brutto)
vorhanden ist, der nicht überschritten werden darf.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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