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Ausschreibung - Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes in Eschborn (ID:5954672)

Auftragsdaten
Titel:
Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes
DTAD-ID:
5954672
Region:
65760 Eschborn
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.03.2011
Frist Vergabeunterlagen:
05.04.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes im Rahmen der Förderung des Auslandsengagements ostdeutscher Unternehmen (Vermarktungshilfeprogramm) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Jahre 2011,
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Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes im Rahmen der Förderung des Auslandsengagements ostdeutscher Unternehmen (Vermarktungshilfeprogramm) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Jahre

2011, erste Ausschreibungsrunde

Zielland: USA, Ostküste - Pennsylvania

Ausschreibende Behörde: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Ausschreibungsort: 65760 Eschborn

Verfahrensart: Dienstleistungsauftrag

Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung

Europäische Ausschreibung: nein

Abgabefrist: 5.4.2011

1.Auftraggeber und den Zuschlag erteilende Stellen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Referat I B 1

Scharnhorststraße 34-37

10115 Berlin

vertreten durch das

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

2.Art der Vergabe

Öffentliche Ausschreibung gem. § 3 Abs. 1 VOL/A, veröffentlicht unter

www.bund.de, www.bmwi.de und www.bafa.de.

3.Auftragsgegenstand und Leistungsinhalte

Die Ausschreibung richtet sich an Außenwirtschaftsexperten, die kleine und

mittlere Unternehmen aus den neuen Bundesländern und Berlin (KMU) in ihrem

Bestreben unterstützen, erfolgreich Geschäftskontakte aufzunehmen und

Geschäftsbeziehungen zu entwickeln.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist ein Vermarktungshilfeprojekt, das die

Organisation und Durchführung einer Reise von Vertretern ostdeutscher KMU in

den USA/Ostküste - Pennsylvania ("Zielland") sowie die Anbahnung von

Erstkontakten mit jeweils geeigneten Geschäftspartnern für die einzelnen KMU der

Branche Industrieausstattung/Life Sciences ("Branche") im Zielland zu eben

dieser Branche beinhaltet ("das Projekt"). Der Projektauftrag umfasst die

Ermittlung interessierter und geeigneter ostdeutscher KMU, eine

ziellandspezifische Exportberatung, die Ermittlung der als Geschäftspartner

in Frage kommenden ausländischen Unternehmen sowie die inhaltliche und

organisatorische Vor- und Nachbereitung von bilateralen

Geschäftsgesprächen. Die vom Auftragnehmer dabei zu erbringenden Leistungen

ergeben sich im Einzelnen aus dem beigefügten Projektvertrag mit zugehörigen

Anlagen, dem Programmleitfaden, sowie den Konkretisierungen aus dem

erfolgreichen Angebot.

4.Laufzeit des Projektes

Vom Termin des Vertragsabschlusses an 12 Monate.

5.Nachweis der Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und

Zuverlässigkeit) und einer nutzbaren Infrastruktur im Zielland vor Ort

durch den Bieter

Der Bieter muss seine fachliche Eignung in der Export- und Marktberatung, seine

Leistungsfähigkeit sowie seine Zuverlässigkeit nachweisen.

Folgende Nachweise sind mindestens erforderlich:

Eine Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 Absatz 5 lit.a) und b)

VOL/A, dass er sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren

gesetzlichen Verfahren oder in Liquidation befindet.

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Ein Referenzprojekt zur Export- und Marktberatung, das in seiner Art

und im Umfang mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar ist,

insbesondere auch einen nicht nur unerheblichen organisatorischen Einsatz

im jeweiligen Zielland beinhaltet. Der Nachweis kann z.B. auch erbracht

werden durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers. Der

Name des Auftraggebers, ein dort tätiger Ansprechpartner und aktuelle

Kontaktdaten des Ansprechpartners (Adresse, Telefonnummer und E-Mail-

Adresse) müssen angegeben werden, um Rückfragen bei früheren

Auftraggebern zu dem Referenzprojekt zu ermöglichen; es muss eine

Eigenerklärung beigefügt werden, nach der sich der Auftragnehmer mit

Rückfragen bei den angegebenen früheren Auftraggebern einverstanden

erklärt.

Ausbildungs-, Sprach- und Tätigkeitsprofile der für das Projekt

vorgesehenen Personen, Eigenerklärungen zur Verwendung: Aus den

jeweiligen Nachweisen muss hervorgehen, dass

der Projektleiter zumindest über einen akademischen Abschluss

sowie/bzw. über eine mindestens 3-jährige Erfahrung im Bereich der

Export- und Marktberatung verfügt. Es ist eine Eigenerklärung

beizufügen, dass der Projektleiter während der Laufzeit des Projekts in

nicht mehr als maximal drei weiteren vergleichbaren Projekten

zeitgleich als Projektleiter oder für andere Aufgaben zeitgleich mit einer

vergleichbaren Arbeitsbelastung eingesetzt werden wird.

der Projektleiter für das Projekt auf noch zumindest einen weiteren, fest

angestellten Mitarbeiter zugreifen kann. Es ist eine Eigenerklärung

beizufügen, dass dieser Mitarbeiter in nicht mehr als maximal drei

weiteren vergleichbaren Projekten zeitgleich oder für andere Aufgaben

zeitgleich mit einer vergleichbaren Arbeitsbelastung eingesetzt werden

wird.

zumindest eine für das Projekt vorgesehene Person die Sprache des

Ziellandes sicher beherrscht.

Nachunternehmer (Kooperationspartner):

Der Bieter kann sich zum Nachweis seiner Eignung auch auf Nachunternehmer

berufen, wenn er durch Vorlage einer rechtsverbindlichen Verpflichtungserklärung

des bzw. der Nachunternehmer nachweist, dass dieser bzw. diese sich gegenüber

dem Bieter für den Fall der Zuschlagserteilung auch jeweils bereits verpflichtet hat

bzw. haben und der Bieter daher über die Ressourcen des bzw. der

Nachunternehmer im Falle der Auftragserteilung auch tatsächlich verfügen kann.

6.Bestandteile des Angebots

Das Angebot hat zumindest die nachfolgenden Bestandteile:

Das unterschriebene Angebotsschreiben, das sich auf den Projektvertrag

mit dessen Anlagen, den Programmleitfaden, die Preiskalkulation, das

Durchführungskonzept, das Personalkonzept und die geforderten Nachweise

einschließlich der Eigenerklärungen bezieht.

Eine Preiskalkulation, mit nachvollziehbarer Erläuterung der einzelnen

Vergütungspositionen gemäß § 6 des Projektvertrages bei einer unterstellten

Teilnahme von 12 KMU, sowie der maximalen Gesamtvergütung nach § 6

Abs. 6 Projektvertrag.

Ein Durchführungskonzept, das detailliert und substantiiert das Konzept

für die Ausführung des Auftrags erläutert. Die Darstellung ist zu unterteilen

in sechs Kapitel: Im Kapitel 1 soll erläutert werden, wie ostdeutsche KMU als

Projektteilnehmer gewonnen werden und welche Zielgruppe angesprochen

werden sollen. Im Kapitel 2 soll erläutert werden, wie, mit welchen Inhalten

und durch wen eine ziellandspezifische Exportberatung erfolgen soll. Im

Kapitel 3 soll erläutert werden, wie Geschäftspartner im Zielland ermittelt

und für das Projekt gewonnen werden sollen. Im Kapitel 4 soll erläutert

werden, wie die Reise organisatorisch vorbereitet und praktisch durchgeführt

werden soll, einschließlich der Nennung des Veranstaltungsortes im Zielland.

Im Kapitel 5 soll dargelegt werden, wie und durch wen die Nachbereitung

und Evaluierung der bilateralen Geschäftsgespräche erfolgen soll. Ein Kapitel

6 soll schließlich einen Ablauf und Terminplan enthalten, in dem die

einzelnen Phasen dargestellt und jeweils bestimmten Zeitabschnitten

innerhalb des 12-monatigen Projektzeitraums zugeordnet werden; dabei ist

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auch der voraussichtliche Kalendermonat, in dem die Geschäftsgespräche im

Zielland stattfinden sollen, zu nennen.

Ein Personalkonzept, aus dem ersichtlich ist, welche Personen in welcher

Funktion den Auftrag ausführen sollen und mit welchem Stundeneinsatz die

einzelnen Personen (Projektleiter, Mitarbeiter) jeweils exklusiv für das Projekt

arbeiten werden. Das Personalkonzept muss auch die Nachweise zu

Qualifikation und Erfahrungen jeweils bezogen auf die einzelnen Personen

enthalten, deren Einsatz geplant ist. Die unter Ziffer 5 geforderten Nachweise

zu Ausbildungs-, Sprach- und Tätigkeitsprofilen der für das Projekt

vorgesehenen Personen sowie die dort geforderten Eigenerklärungen zur

geplanten Verwendung sind Bestandteil des Personalkonzepts.

Den einseitig vom Bieter bereits rechtsverbindlich unterschriebenen

Projektvertrag in zweifacher Ausfertigung, einschließlich dessen Anlagen

zum Projektvertrag.

Als Anlage den Programmleitfaden.

Als Anlagen alle nach Ziffer 5 dieses Schreibens geforderten Nachweise,

einschließlich der Verpflichtungserklärungen ggf. vorgesehener

Nachunternehmer, und die geforderten Eigenerklärungen.

Rechtsverbindlich unterschrieben werden müssen vom Bieter das

Angebotsschreiben, der Projektvertrag und die geforderten

Eigenerklärungen. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Bieter die Richtigkeit und

Vollständigkeit der von ihm gemachten Angaben.

7.Angebotsabgabe

Das rechtsverbindlich unterschriebene Angebot, das sich auf den Projektvertrag

mit zugehörigen Anlagen sowie den Programmleitfaden beziehen muss, ist in

Papierform in einem Umschlag mit der Aufschrift "Vermarktungshilfeprogramm

2011, Zielland USA/Ostküste - Pennsylvania, erste Runde" zu verschließen.

Der verschlossene Umschlag ist in einen zweiten Briefumschlag mit dem Absender

des Bieters einzulegen und dem

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Herrn Gerecke o.V.i.A.

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

zuzusenden.

Das Angebot muss spätestens am 0

5.April 2011 (Ausschlussfrist) bei der o.g.

Stelle eingehen. In der nachfolgenden Woche ist das Angebot in elektronischer

Fassung (PDF-Format) an das BMWi (BUERO-IB1@bmwi.bund.de) zu senden.

Nebenangebote werden nicht zugelassen.

Das Angebot muss in deutscher Sprache abgefasst sein.

Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den

Angeboten die Rechtsform und ihre Mitglieder zu benennen sowie eines ihrer

Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung

des Vertrages zu bezeichnen. Fehlt eine dieser Bezeichnungen im Angebot, so ist

sie vor Zuschlagserteilung beizubringen.

Nicht form- und fristgerecht sowie unvollständig eingehende Angebote und

Angebote, die Änderungen am Projektvertrag, dessen Anlagen oder am

Programmleitfaden beinhalten, finden bei der Auswertung keine Berücksichtigung.

8.Zuschlags- und Bindefrist

Der Vergabeausschuss (BMWi/BAFA) wird bis zum 2

9.April 2011

(Zuschlagsfrist) darüber entscheiden, welcher Bieter den Zuschlag erhält

und dies unverzüglich mitteilen.

Der Bieter bindet sich bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist an sein Angebot

(Bindungsfrist).

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Der Bieter erhält keine Aufwandsentschädigung für die Erstellung seines

Angebotes.

9.Zuschlagskriterien

Für die Projektvergabe kommen nur Bieter in die Auswahl, die die für die Erfüllung

der vertraglichen Verpflichtungen erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und

Zuverlässigkeit (§ 16 Abs. 5 VOL/A) besitzen. Den Zuschlag erhält der Bieter mit

dem wirtschaftlichsten Angebot in Bezug auf die Kriterien:

Qualität und Schlüssigkeit des Durchführungskonzeptes, einschl. der

gegebenen Erläuterungen, Gewichtung 40%.

Qualität und Schlüssigkeit des Personalkonzepts, bei der insbesondere

die Qualifikation (Ausbildung, einschlägige Erfahrung) und der

Arbeitsstundeneinsatz (Anzahl der exklusiv für das Projekt eingeplanten

Arbeitsstunden auf jeder Qualifikationsebene) bewertet werden,

Gewichtung: 20%.

Preiskalkulation: Kosten für den Auftraggeber: Gewichtung: 40%.

Davon je 20% Gewichtung für

die Höhe der maximalen Gesamtvergütung nach § 6 Abs. 6

Projektvertrag

die Kostenaufteilung auf die fünf Projektphasen nach § 6

Projektvertrag,

mit einer Binnengewichtung von

15% für Phase 1

25% für Phase 2

25% für Phase 3

25% für Phase 4 und

10% für Phase 5.

Erläuterung der einzelnen Vergütungspositionen gemäß § 6 des Projektvertrages

bei einer unterstellten Teilnahme von 12 KMU, sowie der maximalen

Gesamtvergütung nach § 6 Abs. 6 Projektvertrag.

1

0.Sonstiges

Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über

nichtberücksichtigte Angebote (§ 19 VOL/A).

Es gilt deutsches Recht.

Alle Fragen im Zusammenhang mit der vorliegenden Ausschreibung sind

schriftlich an das

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Herrn Gerecke o.V.i.A.

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

zu richten.

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Vergabeunterlagen zur Ausschreibung (1-10):

1.Ausschreibungstext, Zielland USA, Ostküste - Pennsylvania

PDF: 175,3 KB

2.Programmleitfaden über projektbezogene Vermarktungshilfen für

ostdeutsche Unternehmen im Ausland

BMWi-Vermarktungshilfeprogramm 2011

PDF: 197,8 KB

2.1 Bewertungsbogen als Anlage zum Programmleitfaden

PDF: 20,5 KB

3.Projektvertrag Exportförderung

zur Förderung des Absatzes ostdeutscher Produkte durch ein

Vermarktungshilfeprojekt

DOC: 117,5 KB

4.Formblatt für Berichterstattung und Nachweis der zentralen

Informationsveranstaltung für das Vermarktungshilfeprojekt/

Lieferantenforum

DOC: 29 KB

5.Formblatt für Berichterstattung und Nachweis der

unternehmensspezifischen Außenwirtschaftsberatung für das

Vermarktungshilfeprojekt/ Lieferantenforum

DOC: 33,5 KB

6.Formblatt für Nachweis der vereinbarten Geschäftsgespräche im

Rahmen des Vermarktungshilfeprojektes/ Lieferantenforums

DOC: 30 KB

7.Formblatt für Berichterstattung und Nachweis der Durchführung eines

bilateralen Auswertungsgesprächs unmittelbar nach den Geschäftstreffen

mit jedem ostdeutschen Teilnehmer des Vermarktungshilfeprojektes/

Lieferantenforums

DOC: 35 KB

8.Mustervertrag Projektträger - Teilnehmer

DOC: 67,5 KB

9.Vorgabe zu den Mindestbestandteilen einer VHP-Marktanalyse zum

Zielland

DOC: 45 KB

1

0.Bestandteile eines VHP-Abschlussberichts

PDF: 67,6 KB

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© Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

http://www.bmwi.de

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