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Ausschreibung - Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes Zielland: Libyen in Eschborn (ID:5871044)

Auftragsdaten
Titel:
Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes Zielland: Libyen
DTAD-ID:
5871044
Region:
65760 Eschborn
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
08.02.2011
Frist Angebotsabgabe:
10.03.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist ein Vermarktungshilfeprojekt, dass die Organisation und Durchführung einer Reise von Vertretern ostdeutscher KMU nach Libyen ("Zielland") sowie die Anbahnung von Erstkontakten mit jeweils geeigneten Geschäftspartnern für die einzelnen KMU der Branche Bauwirtschaft, Infrastruktur, Solarenergie ("Branche") im Zielland zu eben dieser Branche beinhaltet ("das Projekt"). Der Projektauftrag umfasst die Ermittlung interessierter und geeigneter ostdeutscher KMU.
Kategorien:
Projektmanagement, Sonstige Dienstleistungen für Unternehmen
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Durchführung eines Vermarktungshilfeprojektes im Rahmen

der Förderung des Auslandsengagements ostdeutscher

Unternehmen (Vermarktungshilfeprogramm) des

Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie im Jahre

2011, erste Ausschreibungsrunde

Zielland: Libyen

Ausschreibende Behörde: Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Ausschreibungsort: 65760 Eschborn

Verfahrensart: Dienstleistungsauftrag

Vergabeverfahren: Öffentliche Ausschreibung

Europäische Ausschreibung: nein

Abgabefrist: 10.3.2011

1. Auftraggeber und den Zuschlag erteilende Stellen:

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Referat I B 1

Scharnhorststraße 34-37

10115 Berlin

vertreten durch das

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

2. Art der Vergabe

Öffentliche Ausschreibung gem. § 3 Abs. 1 VOL/A, veröffentlicht unter

www.bund.de, www.bmwi.de und www.bafa.de.

3. Auftragsgegenstand und Leistungsinhalte

Die Ausschreibung richtet sich an Außenwirtschaftsexperten, die kleine und

mittlere Unternehmen aus den neuen Bundesländern und Berlin (KMU) in ihrem

Bestreben unterstützen, erfolgreich Geschäftskontakte aufzunehmen und

Geschäftsbeziehungen zu entwickeln.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist ein Vermarktungshilfeprojekt, dass die

Organisation und Durchführung einer Reise von Vertretern ostdeutscher KMU nach

Libyen ("Zielland") sowie die Anbahnung von Erstkontakten mit jeweils

geeigneten Geschäftspartnern für die einzelnen KMU der Branche Bauwirtschaft,

Infrastruktur, Solarenergie ("Branche") im Zielland zu eben dieser Branche

beinhaltet ("das Projekt"). Der Projektauftrag umfasst die Ermittlung

interessierter und geeigneter ostdeutscher KMU, eine ziellandspezifische

Exportberatung, die Ermittlung der als Geschäftspartner in Frage

kommenden ausländischen Unternehmen sowie die inhaltliche und

organisatorische Vor- und Nachbereitung von bilateralen

Geschäftsgesprächen. Die vom Auftragnehmer dabei zu erbringenden Leistungen

ergeben sich im Einzelnen aus dem beigefügten Projektvertrag mit zugehörigen

Anlagen, dem Programmleitfaden, sowie den Konkretisierungen aus dem

erfolgreichen Angebot.

4. Laufzeit des Projektes

Vom Termin des Vertragsabschlusses an 12 Monate.

5. Nachweis der Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und

Zuverlässigkeit) und einer nutzbaren Infrastruktur im Zielland vor Ort

durch den Bieter

Der Bieter muss seine fachliche Eignung in der Export- und Marktberatung, seine

Leistungsfähigkeit sowie seine Zuverlässigkeit nachweisen.

Folgende Nachweise sind mindestens erforderlich:

Eine Eigenerklärung des Bieters gemäß § 6 Absatz 5 lit.a) und b)

VOL/A, dass er sich nicht in einem Insolvenz- oder vergleichbaren

gesetzlichen Verfahren oder in Liquidation befindet.

Ein Referenzprojekt zur Export- und Marktberatung, das in seiner

Art und im Umfang mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbar ist,

insbesondere auch einen nicht nur unerheblichen organisatorischen

Einsatz im jeweiligen Zielland beinhaltet. Der Nachweis kann z.B. auch

erbracht werden durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen

Auftraggebers. Der Name des Auftraggebers, ein dort tätiger

Ansprechpartner und aktuelle Kontaktdaten des Ansprechpartners

(Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) müssen angegeben

werden, um Rückfragen bei früheren Auftraggebern zu dem

Referenzprojekt zu ermöglichen; es muss eine Eigenerklärung

beigefügt werden, nach der sich der Auftragnehmer mit Rückfragen bei

den angegebenen früheren Auftraggebern einverstanden erklärt.

Ausbildungs-, Sprach- und Tätigkeitsprofile der für das Projekt

vorgesehenen Personen, Eigenerklärungen zur Verwendung: Aus

den jeweiligen Nachweisen muss hervorgehen, dass

der Projektleiter zumindest über einen akademischen

Abschluss sowie/bzw. über eine mindestens 3-jährige

Erfahrung im Bereich der Export- und Marktberatung verfügt.

Es ist eine Eigenerklärung beizufügen, dass der Projektleiter

während der Laufzeit des Projekts in nicht mehr als maximal

drei weiteren vergleichbaren Projekten zeitgleich als

Projektleiter oder für andere Aufgaben zeitgleich mit einer

vergleichbaren Arbeitsbelastung eingesetzt werden wird.

der Projektleiter für das Projekt auf noch zumindest einen

weiteren, fest angestellten Mitarbeiter zugreifen kann. Es ist

eine Eigenerklärung beizufügen, dass dieser Mitarbeiter in

nicht mehr als maximal drei weiteren vergleichbaren

Projekten zeitgleich oder für andere Aufgaben zeitgleich mit

einer vergleichbaren Arbeitsbelastung eingesetzt werden

wird.

zumindest eine für das Projekt vorgesehene Person die

Sprache des Ziellandes sicher beherrscht.

Nachunternehmer (Kooperationspartner):

Der Bieter kann sich zum Nachweis seiner Eignung auch auf Nachunternehmer

berufen, wenn er durch Vorlage einer rechtsverbindlichen Verpflichtungserklärung

des bzw. der Nachunternehmer nachweist, dass dieser bzw. diese sich gegenüber

dem Bieter für den Fall der Zuschlagserteilung auch jeweils bereits verpflichtet hat

bzw. haben und der Bieter daher über die Ressourcen des bzw. der

Nachunternehmer im Falle der Auftragserteilung auch tatsächlich verfügen kann.

6. Bestandteile des Angebots

Das Angebot hat zumindest die nachfolgenden Bestandteile:

Das unterschriebene Angebotsschreiben, das sich auf den

Projektvertrag mit dessen Anlagen, den Programmleitfaden, die

Preiskalkulation, das Durchführungskonzept, das Personalkonzept und

die geforderten Nachweise einschließlich der Eigenerklärungen bezieht.

Eine Preiskalkulation, mit nachvollziehbarer Erläuterung der einzelnen

Vergütungspositionen gemäß § 6 des Projektvertrages bei einer

unterstellten Teilnahme von 12 KMU, sowie der maximalen

Gesamtvergütung nach § 6 Abs. 6 Projektvertrag.

Ein Durchführungskonzept, das detailliert und substantiiert das

Konzept für die Ausführung des Auftrags erläutert. Die Darstellung ist

zu unterteilen in sechs Kapitel: Im Kapitel 1 soll erläutert werden, wie

ostdeutsche KMU als Projektteilnehmer gewonnen werden und welche

Zielgruppe angesprochen werden sollen. Im Kapitel 2 soll erläutert

werden, wie, mit welchen Inhalten und durch wen eine

ziellandspezifische Exportberatung erfolgen soll. Im Kapitel 3 soll

erläutert werden, wie Geschäftspartner im Zielland ermittelt und für das

Projekt gewonnen werden sollen. Im Kapitel 4 soll erläutert werden, wie

die Reise organisatorisch vorbereitet und praktisch durchgeführt werden

soll, einschließlich der Nennung des Veranstaltungsortes im Zielland. Im

Kapitel 5 soll dargelegt werden, wie und durch wen die Nachbereitung

und Evaluierung der bilateralen Geschäftsgespräche erfolgen soll. Ein

Kapitel 6 soll schließlich einen Ablauf und Terminplan enthalten, in dem

die einzelnen Phasen dargestellt und jeweils bestimmten

Zeitabschnitten innerhalb des 12-monatigen Projektzeitraums

zugeordnet werden; dabei ist auch der voraussichtliche Kalendermonat,

in dem die Geschäftsgespräche im Zielland stattfinden sollen, zu

nennen.

Ein Personalkonzept, aus dem ersichtlich ist, welche Personen in

welcher Funktion den Auftrag ausführen sollen und mit welchem

Stundeneinsatz die einzelnen Personen (Projektleiter, Mitarbeiter)

jeweils exklusiv für das Projekt arbeiten werden. Das Personalkonzept

muss auch die Nachweise zu Qualifikation und Erfahrungen jeweils

bezogen auf die einzelnen Personen enthalten, deren Einsatz geplant ist.

Die unter Ziffer 5 geforderten Nachweise zu Ausbildungs-, Sprach- und

Tätigkeitsprofilen der für das Projekt vorgesehenen Personen sowie die

dort geforderten Eigenerklärungen zur geplanten Verwendung sind

Bestandteil des Personalkonzepts.

Den einseitig vom Bieter bereits rechtsverbindlich unterschriebenen

Projektvertrag in zweifacher Ausfertigung, einschließlich dessen

Anlagen zum Projektvertrag.

Als Anlage den Programmleitfaden.

Als Anlagen alle nach Ziffer 5 dieses Schreibens geforderten

Nachweise, einschließlich der Verpflichtungserklärungen ggf.

vorgesehener Nachunternehmer, und die geforderten

Eigenerklärungen.

Rechtsverbindlich unterschrieben werden müssen vom Bieter das

Angebotsschreiben, der Projektvertrag und die geforderten

Eigenerklärungen. Mit seiner Unterschrift bestätigt der Bieter die Richtigkeit und

Vollständigkeit der von ihm gemachten Angaben.

7. Angebotsabgabe

Das rechtsverbindlich unterschriebene Angebot, das sich auf den Projektvertrag

mit zugehörigen Anlagen sowie den Programmleitfaden beziehen muss, ist in

Papierform in einem Umschlag mit der Aufschrift "Vermarktungshilfeprogramm

2011, Zielland Libyen, erste Runde" zu verschließen. Der verschlossene

Umschlag ist in einen zweiten Briefumschlag mit dem Absender des Bieters

einzulegen und dem

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Herrn Gerecke o.V.i.A.

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

zuzusenden.

Das Angebot muss spätestens am 10. März 2011 (Ausschlussfrist) bei der o.g.

Stelle eingehen. In der nachfolgenden Woche ist das Angebot in elektronischer

Fassung (PDF-Format) an das BMWi (BUERO-IB1@bmwi.bund.de) zu senden.

Nebenangebote werden nicht zugelassen.

Das Angebot muss in deutscher Sprache abgefasst sein.

Arbeitsgemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haben in den

Angeboten die Rechtsform und ihre Mitglieder zu benennen sowie eines ihrer

Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung

des Vertrages zu bezeichnen. Fehlt eine dieser Bezeichnungen im Angebot, so ist

sie vor Zuschlagserteilung beizubringen.

Nicht form- und fristgerecht sowie unvollständig eingehende Angebote und

Angebote, die Änderungen am Projektvertrag, dessen Anlagen oder am

Programmleitfaden beinhalten, finden bei der Auswertung keine Berücksichtigung.

8. Zuschlags- und Bindefrist

Der Vergabeausschuss (BMWi / BAFA) wird bis zum 29. April 2011

(Zuschlagsfrist) darüber entscheiden, welcher Bieter den Zuschlag

erhält und dies unverzüglich mitteilen.

Der Bieter bindet sich bis zum Ablauf der Zuschlagsfrist an sein Angebot

(Bindungsfrist). Der Bieter erhält keine Aufwandsentschädigung für die Erstellung seines

Angebotes.

9. Zuschlagskriterien

Für die Projektvergabe kommen nur Bieter in die Auswahl, die die für die Erfüllung

der vertraglichen Verpflichtungen erforderliche Fachkunde, Leistungsfähigkeit und

Zuverlässigkeit (§ 16 Abs. 5 VOL/A) besitzen. Den Zuschlag erhält der Bieter mit

dem wirtschaftlichsten Angebot in Bezug auf die Kriterien.

Qualität und Schlüssigkeit des Durchführungskonzeptes, einschl.

der gegebenen Erläuterungen, Gewichtung 40%.

Qualität und Schlüssigkeit des Personalkonzepts, bei der

insbesondere die Qualifikation (Ausbildung, einschlägige Erfahrung) und

der Arbeitsstundeneinsatz (Anzahl der exklusiv für das Projekt

eingeplanten Arbeitsstunden auf jeder Qualifikationsebene) bewertet

werden, Gewichtung: 20%.

Preiskalkulation: Kosten für den Auftraggeber: Gewichtung: 40%.

Davon je 20% Gewichtung für

die Höhe der maximalen Gesamtvergütung nach § 6 Abs. 6

Projektvertrag

die Kostenaufteilung auf die fünf Projektphasen nach § 6

Projektvertrag, mit einer Binnengewichtung von

15% für Phase 1

25% für Phase 2

25% für Phase 3

25% für Phase 4 und

10% für Phase 5.

Erläuterung der einzelnen Vergütungspositionen gemäß § 6 des Projektvertrages

bei einer unterstellten Teilnahme von 12 KMU, sowie der maximalen

Gesamtvergütung nach § 6 Abs. 6 Projektvertrag.

10. Sonstiges

Mit der Abgabe des Angebotes unterliegt der Bieter den Bestimmungen über

nichtberücksichtigte Angebote (§ 19 VOL/A).

Es gilt deutsches Recht.

Alle Fragen im Zusammenhang mit der vorliegenden Ausschreibung sind

schriftlich an das

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Herrn Gerecke o.V.i.A.

Referat 414

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

zu richten.

Weiterführende Informationen

e-Vergabe - Vergabeplattform des Bundes

© Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

http://www.bmwi.de

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