DTAD
 
DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Durchführung von Untersuchungshandlungen in München (ID:10426717)

Übersicht
DTAD-ID:
10426717
Region:
80538 München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Finanzdienste, Versicherungen, Pensionsfonds, Sonstige Dienstleistungen, Buchhaltung, Lohnabrechnung, Wirtschaftsprüfung, Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung, Juristische Dienstleistungen, Rechtsberatung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist eine nicht anlassbezogene Untersuchung der Vergabe von Beratungsmandaten und des Beratereinsatzes. Dieses dient der Sicherstellung der...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
10.02.2015
Frist Angebotsabgabe:
23.02.2015
Schließen
Diese Ausschreibung ist bereits abgelaufen. Wir haben für Sie nach Alternativen gesucht:
25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
FMS Wertmanagement AöR
Postanschrift: Prinzregentenstraße 56
Ort: 80538 München
Kontaktstelle(n): Einkauf FMS-WM
Telefon: +49 899547627520
Zu Händen von: Trygve Fienz
E-Mail: Ausschreibung_Pruefung@fms-wm.de
Web: www.fms-wm.de

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Ausgeschrieben werden Dienstleistungen im Zusammenhang mit der „Durchführung von
Untersuchungshandlungen“. Hauptort der Dienstleistungserbringung ist München.
2.1 Kurze Beschreibung des Auftrags Die FMS Wertmanagement AöR („FMS-WM“) ist eine organisatorisch und wirtschaftlich selbständige, teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts innerhalb der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung
(FMSA). Mit Beschluss vom 08.07.2010 hat der Lenkungsausschuss der FMSA die FMS-WM formal gemäß § 8a FMStFG gegründet und deren Statut erlassen.
Die FMS-WM übernahm zum 01.10.2010 von der Hypo Real Estate Holding AG und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen und Zweckgesellschaften im In - und Ausland (zusammen die HRE-Gruppe) Risikopositionen und nicht strategienotwendige Geschäftsbereiche. Zielsetzung der FMS-WM ist die
gewinnorientierte Verwertung und Abwicklung des übernommenen Vermögens zum Zwecke der Stabilisierung des Finanzmarktes und der HRE-Gruppe sowie die Abwicklung nach wirtschaftlichen Grundsätzen.

Gegenstand dieser Ausschreibung ist eine nicht anlassbezogene Untersuchung der Vergabe von Beratungsmandaten und des Beratereinsatzes. Dieses dient der Sicherstellung der hohen Qualitätsanforderungen für die an die FMS-WM erbrachten Dienstleistungen.
Untersuchungsgegenstand ist die ordnungsgemäße Anwendung der vergaberechtlichen Vorschriften sowie für den Beratereinsatz die Ordnungsmäßigkeit der Beschlussfassung über den Einsatz externer Berater und deren
Überwachung und Abrechnung. Grundlage dieser Beurteilung sind die Unterlagen und Erläuterungen der FMSWM.
Die Untersuchungshandlungen betreffen im Einzelnen:.

1. Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Anwendung der Vergabebestimmungen in öffentlichen Vergabeverfahren, die von der FMS-WM im Kalenderjahr 2014 durchgeführt worden sind:
1.1. Prüfung der Angemessenheit der internen Regelungen der FMS-WM im Sinne des EU-Vergaberechts,
1.2. Einhaltung der bestehenden internen Regelungen durch stichprobenhafte Prüfung der durchgeführten EU- Vergaben,
1.3. Vollständigkeit und Angemessenheit der Dokumentation der durchgeführten Vergabeverfahren.

2. Prüfung des externen Beratereinsatzes im Kalenderjahr 2014:
2.1. Prüfung der Freigabeprozesse bei der FMS-WM (Einbindung aller notwendigen Gremien),
2.2. Prüfung des Budgetierungsprozesses (Einhaltung des Budgetrahmens, Prüfung des Gremien Reportings z. B. bei Überschreitung),
2.3. Nachvollziehbarkeit der Durchführung und Abrechnung von externen Beratungsleistungen
(Überwachung der Erbringung der Leistungen, Richtigkeit der Rechnungsstellung),
2.4. Prüfung der Berücksichtigung der Kompetenzordnung bei der Vergabe von Berateraufträgen und
2.5. Prüfung des Prozesses des Rechnungseinganges.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
FMS Wertmanagement AöR
Postanschrift: Prinzregentenstraße 56
Ort: 80538 München
Kontaktstelle(n): Einkauf FMS-WM
Telefon: +49 899547627520
Zu Händen von: Trygve Fienz
E-Mail: Ausschreibung_Pruefung@fms-wm.de
Web: www.fms-wm.de
23.02.2015, 12:00 Uhr

Ausführungsfrist:
Beginn: frühestens am 15.04.2015
Abschluss: spätestens am 31.07.2015

 
Fristen und weiterer voraussichtlicher Verfahrensgang:
09.02. Versand Bekanntmachung
16.02. Ende Frist Bewerberfragen
23.02. Ende Bewerbungsfrist
27.02. Ende Auswertung / ggf. Nachforderung / Downselect 1
04.03. Aufforderung zur Abgabe indikativer Angebote (Vergabeunterlagen inkl. Vertrag)
10.03. Ende Frist Bieterfragen
16.03. Ende Angebotsfrist
19.03. Ende Auswertung / ggf. Nachforderung / Downselect 2
26.03. Ende Verhandlungen und Aufforderung zur Abgabe eines letztverbindlichen Angebots
07.04. Ende Frist letztverbindliche Angebote
13.04. Zuschlagserteilung
15.04. Leistungsbeginn

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder
Kreditinstitut mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden je Versicherungsjahr in Höhe von EUR
1 Mio. (siehe hierzu näher unter Ziffer 3.2.2 lfd. Nr. 6).

Zuschlagskriterien:
Den Zuschlag erhält das wirtschaftlich günstigste Angebot. Die hierfür maßgebenden Kriterien sind in den
Vergabeunterlagen aufgeführt, die mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe an die ausgewählten Bewerber
versandt werden.

Geforderte Nachweise:
Für die Ausführung des Auftrags gelten folgende Bedingungen:
 Bewerber haben mit dem Teilnahmeantrag eine Eigenerklärung einzureichen, aus der sich ergibt, dass bei der Auftragsdurchführung alle anwendbaren datenschutzrechtlichen Vorschriften (u.a. nach dem BDSG) eingehalten werden. Im Falle von Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften und Nachunternehmern sind entsprechende Eigenerklärungen von jedem einzelnen Mitglied der
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft bzw. jedem Nachunternehmer abzugeben. Das hierfür von dem Auftraggeber vorgegebene Formblatt A 4 ist zu verwenden.
 Zur Vermeidung von Interessenskonflikten können sich nur Unternehmen bewerben, die die FMSWM und/ oder die FMS Wertmanagement Service GmbH („FMS-SG“) in den Kalenderjahren 2013,

2014 und 2015 nicht beraten haben. Bewerber haben daher mit dem Teilnahmeantrag eine
Eigenerklärung einzureichen, aus der sich ergibt, dass sie die FMS-WM und/oder die FMS-SG in den Kalenderjahren 2013, 2014 und 2015 nicht beraten haben. Im Falle von Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften und des Einsatzes von Nachunternehmern sind entsprechende
Eigenerklärungen von jedem einzelnen Mitglied der Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft bzw. jedem Nachunternehmer abzugeben. Das hierfür von dem Auftraggeber vorgegebene Formblatt A
4 ist zu verwenden.
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem
Berufs- oder Handelsregister:
Allgemeine Hinweise zur Eignungsprüfung im Teilnahmewettbewerb, die für alle nach Ziffer 3.2.1 bis 3.2.3
dieser Bekanntmachung zu machenden Angaben gelten:
Der hier ausgeschriebene Auftrag wird an einen zuverlässigen, leistungsfähigen und fachkundigen Bewerber vergeben. Die Kriterien der Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde sind durch Vorlage der nachfolgend geforderten Erklärungen und Unterlagen nachzuweisen. Für die geforderten Erklärungen und Nachweise sind Formblätter zu verwenden (nachfolgend gekennzeichnet mit [Formblatt]), die der Auftraggeber den Bewerbern auf Verlangen zur Verfügung stellt. Aus den Formblättern ergibt sich auch, ob und welche der nachstehend verlangten Erklärungen und Nachweise von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft bzw.
Nachunternehmern einzureichen sind.

Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Eine Nichtvorlage führt
- vorbehaltlich einer Nachforderungsentscheidung des Auftraggebers - zum Ausschluss des betreffenden Bewerbers vom Verfahren. Es wird deshalb um besondere Sorgfalt bei der Erstellung des Teilnahmeantrages gebeten.
Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen:.

1. Basisinformationen – Angaben zum Bewerber bzw. zur Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft:
Eigenerklärung zum Unternehmen bzw. zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten
Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift und Ansprechpartner) [Formblatt A 1].

2. Im Falle eines Teilnahmeantrages einer Bewerbergemeinschaft: Eigenerklärung zur
Vertretungsberechtigung und zur gesamtschuldnerischen Haftung der Bewerbergemeinschaft
[Formblatt A 2].

3. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit, aus der sich ergibt, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen
[Formblatt A 3].
Für ausländische Bewerber: Eigenerklärung, dass keine Ausschlusskriterien vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den in Formblatt A 3 genannten Ausschlusskriterien vergleichbar sind.

4. Eigenerklärung zur Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorschriften und zur Vermeidung von
Interessenskonflikten [Formblatt A 4] sowie Zeichnung der Vertraulichkeitserklärung.

5. Im Falle der Beauftragung von Nachunternehmern bzw. einer Eignungsleihe: Eigenerklärung des Bewerbers, ob und ggf. für welche Leistungen er beabsichtigt, Nachunternehmer bzw. sonstige Dritte (Eignungsleihe) mit den ausschreibungsgegenständlichen Leistungen zu beauftragen. In diesem Falle sind mit dem Teilnahmeantrag Angaben zum Nachunternehmer / sonstigen Dritten und zu dessen Leistungsbereich zu machen sowie eine Verpflichtungserklärung des betreffenden
Nachunternehmers / sonstigen Dritten einzureichen. [Formblatt A 5]
3.2.2 Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:.

6. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen
Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist ein entsprechender Nachweis von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Mindestanforderung: Die Berufshaftpflichtversicherung muss eine Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden je Versicherungsjahr in Höhe von 1 Mio. EUR aufweisen.
Sofern der Bewerber über keine entsprechende Haftpflichtversicherung verfügt, hat er mit seinem Teilnahmeantrag eine schriftliche Zusage des Versicherers einzureichen, dass im Fall der Auftragserteilung ein entsprechender Versicherungsschutz gewährt wird.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind entsprechende Erklärungen von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.

7. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz [Formblatt A 6] und zum Umsatz mit der Erbringung der
ausschreibungsspezifischen Dienstleistungen [Formblatt A 7], jeweils in den Geschäftsjahren 2013, 2012 und 2011.
Mindestanforderung: Der Mindest-Gesamtumsatz (netto) des Bewerbers muss in einem der
Geschäftsjahre 2013, 2012 oder 2011 größer als 1 Mio. EUR gewesen sein. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Umsätze von Nachunternehmern / von geliehenen Dritten werden nur addiert, wenn eine Verpflichtungserklärung gemäß Formblatt A 5 vorgelegt wird.

8. Eigenerklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Gesellschafter bzw. Partner und der festangestellten Berater des Bewerbers in den Geschäftsjahren 2014, 2013 und 2012 [Formblatt A 8].
Mindestanforderung: Die durchschnittliche Anzahl der Gesellschafter bzw. Partner und der festangestellten Berater des Bewerbers muss in einem der Geschäftsjahre 2014, 2013 oder 2012 mindestens 50 betragen haben. Die Beraterzahlen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Beraterzahlen von Nachunternehmern / von geliehenen Dritten werden nur addiert, wenn eine Verpflichtungserklärung gemäß Formblatt A 5 vorgelegt wird.
3.2.3 Technische Leistungsfähigkeit:.

9. Referenzen des Bewerbers („Unternehmensreferenzen“): Der Bewerber hat mit dem
Teilnahmeantrag eine Referenzliste über die Durchführung von mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbaren Leistungen in vergleichbaren Projekten in den letzten drei Jahren (Stichtag: Ende der Bewerbungsfrist) vorzulegen [Formblatt A 9], unter Angabe:
- der Bezeichnung und Beschreibung des betreffenden Auftrages,
- des Namens des Auftraggebers und der Art des Auftraggebers mit vollständigen Kontaktdaten des Auftraggebers und des zuständigen Ansprechpartners,
- des Auftrags- und Ausführungsdatums,
- des Rechnungswertes und
- des inhaltlichen Umfangs der Leistungserbringung.

Bewertet werden bis zu sieben (auch laufende) Referenzprojekte, deren Auftragsgegenstand und
Projektgröße mit den in dieser Bekanntmachung genannten Themenbereichen vergleichbar sind.
Gibt der Bewerber mehr als sieben Referenzen an, werden die von dem Bewerber genannten ersten sieben Referenzen bewertet.
Je angegebenes Referenzprojekt können maximal 5 Punkte erreicht werden. Das heißt, bei der maximalen Referenzprojektanzahl von sieben Projekten können insgesamt 35 Punkte erzielt werden (7 Referenzprojekte x max. 5 Punkte = max. 35 Punkte). Zur Vergabe der Referenzpunkte siehe Ziffer 4.2 dieser Bekanntmachung.

Mindestanforderungen:
a) Nachweis von mindestens zwei Unternehmensreferenzen aus den letzten drei Jahren (Stichtag:
Ende der Bewerbungsfrist; auch laufende Projekte), bezogen auf die Begleitung eines öffentlichen Auftraggebers bei der Vorbereitung und Durchführung eines öffentlichen Vergabeverfahrens
[Formblatt A 9 a], unter Angabe:
- der Bezeichnung und Beschreibung des betreffenden Auftrages,
- des Namens und der Art des Auftraggebers mit vollständigen Kontaktdaten des Auftraggebers und des zuständigen Ansprechpartners,
- des Auftrags- und Ausführungsdatums,
- des Rechnungswertes
- und des inhaltlichen Umfangs der Leistungserbringung.
Dabei müssen die betreffenden Vergabeverfahren unter Anwendung der Vergabe- und
Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A und VOL/B) oder der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) durchgeführt worden sein.
b) Nachweis mindestens einer Unternehmensreferenz aus den letzten drei Jahren (Stichtag: Ende der Bewerbungsfrist; auch laufende Projekte), bezogen auf die Durchführung einer Prüfung öffentlicher Auftraggeber inkl. der Einhaltung von haushaltsrechtlichen Vorschriften (zum Beispiel
der BHO/LHO sowie des HGrG) [Formblatt A 9 b], unter Angabe:
- der Bezeichnung und Beschreibung des betreffenden Auftrages,
- des Namens und der Art des Auftraggebers mit vollständigen Kontaktdaten des Auftraggebers und des zuständigen Ansprechpartners,
- des Auftrags- und Ausführungsdatums
- des Rechnungswertes und
- des inhaltlichen Umfangs der Leistungserbringung.
Fachkunde der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen („persönliche Referenzen“):
a) Der Bewerber muss den vorgesehenen Projektleiter und dessen Stellvertreter unter Beifügung je eines aussagekräftigen Lebenslaufes benennen.
b) Zum Nachweis der Fachkunde des Projektleiters und dessen Stellvertreters ist eine Liste mit deren persönlichen Referenzen über die Durchführung von mit dem Gegenstand dieser Ausschreibung vergleichbaren Leistungen in vergleichbaren Projekten in den letzten drei Jahren (Stichtag: Ende der Bewerbungsfrist) vorzulegen [Formblatt A 10], unter Angabe:
- der Bezeichnung und Beschreibung des betreffenden Auftrages,

- des Namens des Auftraggebers und der Art des Auftraggebers mit vollständigen Kontaktdaten
des Auftraggebers und des zuständigen Ansprechpartners,
- des Auftrags- und Ausführungsdatums,
- des Rechnungswertes und
- des inhaltlichen Umfangs der Leistungserbringung.
Bewertet werden bis zu jeweils vier Referenzprojekte (auch laufende Projekte) des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters, deren Auftragsgegenstand und Projektgröße mit den in dieser Bekanntmachung genannten Themenbereichen vergleichbar sind. Gibt der Bewerber mehr als acht Referenzen an, werden die von dem Bewerber genannten ersten acht Referenzen
bewertet.

Je angegebenes Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters
können jeweils maximal fünf Punkte erreicht werden. Das heißt, bei der maximalen
Referenzprojektanzahl von vier Projekten für den Projektleiter und vier Projekten für den
stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40 Punkte erzielt werden (2 x 4
Referenzprojekte x max. 5 Punkte = max. 40 Punkte). Zur Vergabe der Referenzpunkte siehe Ziffer 4.2 dieser Bekanntmachung.
c) Mindestanforderungen:
aa) Nachweis, dass der vorgesehene Projektleiter über eine Bestellung zum Wirtschaftsprüfer im
Sinne von § 15 WPO verfügt. Der stellvertretende Projektleiter muss nicht zwingend über eine Bestellung zum Wirtschaftsprüfer verfügen. Er kann ein Wirtschaftsprüfer oder ein Rechtsanwalt mit der geforderten fachlichen Expertise sein.
bb) Nachweis einer persönlichen Referenz des Projektleiters oder des stellvertretenden Projektleiters aus den letzten drei Jahren (Stichtag: Ende der Bewerbungsfrist; auch laufendem Projekte), bezogen auf die Begleitung eines öffentlichen Auftraggebers bei der Vorbereitung un d
Durchführung eines öffentlichen Vergabeverfahrens [Formblatt A 10 a], unter Angabe:
- der Bezeichnung und Beschreibung des betreffenden Auftrages,
- des Namens und der Art des Auftraggebers mit vollständigen Kontaktdaten des Auftraggebers und des zuständigen Ansprechpartners,
- des Auftrags- und Ausführungsdatums,
- des Rechnungswertes
- und des inhaltlichen Umfangs der Leistungserbringung.
Dabei muss das betreffende Vergabeverfahren unter Anwendung der Vergabe- und
Vertragsordnung für Leistungen (VOL/A und VOL/B) oder der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) durchgeführt worden sein.
cc) Nachweis einer persönlichen Referenz des Projektleiters oder des stellvertretenden Projektleiters aus den letzten drei Jahren (Stichtag: Ende der Bewerbungsfrist; auch laufende Projekte), bezogen auf die Durchführung einer Prüfung öffentlicher Auftraggeber inkl. der Einhaltung von haushaltsrechtlichen Vorschriften (zum Beispiel der BHO/LHO sowie des HGrG) [Formblatt A 10 b], unter Angabe:
- der Bezeichnung und Beschreibung des betreffenden Auftrages,
- des Namens und der Art des Auftraggebers mit vollständigen Kontaktdaten des Auftraggebers und des zuständigen Ansprechpartners,
- des Auftrags- und Ausführungsdatums
- des Rechnungswertes und
- des inhaltlichen Umfangs der Leistungserbringung.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Eine besondere Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird, ist nicht vorgeschrieben.
Bewerber- bzw. Bietergemeinschaften haben im Vergabeverfahren einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und sich zu einer gesamtschuldnerischen Haftung (§ 421 BGB) gegenüber dem Auftraggeber zu verpflichten. Das von dem Auftraggeber hierfür vorgegebene Formblatt ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer und die Kriterien für die Auswahl der Bewerber, die
zur Angebotsabgabe aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Der Auftraggeber behält sich vor, das Verhandlungsverfahren in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu verhandelnden Angebote abzuwickeln.

Die Auswahl der Bewerber erfolgt in folgenden Schritten:
Bei der Eignungsprüfung im Teilnahmewettbewerb (1. Stufe des Vergabeverfahrens) prüft der Auftraggeber, ob die Bewerber die für die Durchführung des Auftrages erforderliche Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde aufweisen. Dabei wird in einem ersten Schritt geprüft, ob die Bewerber die in dieser Bekanntmachung angegebenen Mindestanforderungen erfüllen.
Sofern dies der Fall ist, ist die von den Bewerbern nachgewiesene Zuverlässigkeit, Leistungsfähigkeit und Fachkunde entscheidend. Diese werden auf der Grundlage der in Ziffer 3. dieser Bekanntmachung abgeforderten Erklärungen und Nachweise festgestellt. Es werden die Bewerber mit der höchsten Bewertung
zur Angebotsabgabe aufgefordert. Entscheidend ist dabei der Nachweis, in welchem Maß der Bewerber und die von ihm eingesetzten Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter über die personellen, fachlichen und
finanziellen Mittel bzw. über die entsprechenden Erfahrungen und das Know-how verfügen, um den Auftrag fachlich einwandfrei ausführen zu können.

Die Vergabe der Punkte für die angegebenen Unternehmensreferenzen und persönlichen Referenzen richtet sich nach den Kriterien der inhaltlichen Vergleichbarkeit, der jeweils mit ihnen nachgewiesenen Inhalte von Art
und Umfang der durchgeführten Leistungen, der Projektgrößen und der Aussagekraft der Referenz und damit der darin jeweils zum Ausdruck kommenden spezifischen Erfahrung des Bewerbers und des Projektleiters bzw.
dessen Stellvertreters.

Für die Referenzen werden unter Berücksichtigung der Zielsetzung der Ausschreibung jeweils bis zu fünf Punkte
(„Referenzpunkte“) vergeben. Eine Differenzierung im Nachkommastellenbereich erfolgt nicht.
 5 Punkte: Die Referenz ist in jeder Hinsicht vergleichbar mit den Anforderungen des Auftraggebers. Sie
lässt auf eine herausragende und sehr gute Erfüllung der Gesamtheit der Anforderungen und auf sehr
hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Leistungen schließen.

 4 Punkte: Die Referenz ist vergleichbar mit den Anforderungen des Auftraggebers. Sie lässt auf eine
gute Erfüllung der Gesamtheit der Anforderungen und auf eine gute Qualität und Zuverlässigkeit der
Leistungen schließen.
 3 Punkte: Die Referenz ist vergleichbar mit den Anforderungen des Auftraggebers. Sie lässt in weiten
Teilen auf eine zufriedenstellende Erfüllung der Gesamtheit der Anforderungen und befriedigende Qualität und Zuverlässigkeit der Leistungen schließen.
 2 Punkte: Die Referenz ist nur eingeschränkt vergleichbar mit den Anforderungen des Auftraggebers.
Sie lässt auf eine ausreichende, aber eingeschränkte Erfüllung der Gesamtheit der Anforderungen und auf eine ausreichende Qualität und Zuverlässigkeit der Leistungen schließen.
 1 Punkt: Die Referenz ist nur sehr eingeschränkt vergleichbar mit den Anforderungen des Auftraggebers. Sie lässt nur sehr eingeschränkt auf eine gerade noch ausreichende Erfüllung der Gesamtheit der Anforderungen und in weiten Teilen auf schwache Qualität und Zuverlässigkeit der
Leistungen schließen.
 0 Punkte: Die Referenz ist nicht vergleichbar mit den Anforderungen des Auftraggebers. Es kann in keiner Hinsicht eine Erfüllung der Gesamtheit der Anforderungen und eine gute Qualität und
Zuverlässigkeit der Leistungen erwartet werden.

Sonstiges
Das Verfahren wird – da der geschätzte Auftragswert den einschlägigen EU-Schwellenwert nicht erreicht – als freihändige Vergabe mit vorgeschaltetem öffentlichem Teilnahmewettbewerb in Anlehnung an die Bestimmungen der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) durchgeführt. Es wird klargestellt, dass weder das GWB noch die VOF anwendbar sind. Ein Nachprüfungsverfahren nach dem Bestimmungen der §§ 108 ff. GWB ist nicht eröffnet.
1. Die Formblätter zur Abgabe der geforderten Erklärungen und Nachweise sind unter den in dieser
Bekanntmachung genannten Kontaktdaten möglichst per Email anzufordern.

2. Bei der Zusammenstellung des Teilnahmeantrages ist auf Vollständigkeit der Unterlagen und eine
übersichtliche Ausgestaltung zu achten. Es wird darum gebeten, die im Bekanntmachungstext und
in den Formblättern vorgegebene Nummerierung zu verwenden.

3. Der Teilnahmeantrag muss handschriftlich unterzeichnet sein und schriftlich bei der in Ziffer 1
dieser Bekanntmachung benannten Adresse eingereicht werden. Eine elektronische Übermittlung
oder Übermittlung per Telefax ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss.

4. Der Teilnahmeantrag ist mit sämtlichen zugehörigen Unterlagen in einem fest verschlossenen
Umschlag / Paket einzureichen und wie folgt eindeutig zu kennzeichnen:
"Teilnahmeantrag im Vergabeverfahren Durchführung von Untersuchungshandlungen.
Nicht vor Ablauf der Bewerbungsfrist öffnen!
Persönlich und ungeöffnet zu Händen von Herrn Trygve Fienz"
Ist der Teilnahmeantrag nicht entsprechend gekennzeichnet und wird der Umschlag / das Paket aus diesem Grund vor dem Schlusstermin zur Öffnung der Teilnahmeanträge geöffnet, kann dies zum Ausschluss aus dem Verfahren führen.

5. Der Teilnahmeantrag ist bis zu dem in Ziffer 4.4 genannten Schlusstermin einzureichen. Das
Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber.

6. Die postalisch übersandten Teilnahmeanträge sollen zusätzlich zur Papierversion mit der Originalunterschrift eine Kopie in Papierform sowie eine CD-ROM / DVD mit dem eingescannten Teilnahmeantrag im pdf-Format enthalten.

7. Es wird darauf hingewiesen, dass Teilnahmeanträge, die nicht form - und fristgerecht eingegangen
sind, ausgeschlossen werden, es sei denn, der Bewerber hat dies nicht zu vertreten.

8. Bewerber, die die nach dieser Bekanntmachung geforderten Erklärungen und Nachweise nicht mit dem Teilnahmeantrag vorlegen, können von dem Verfahren ausgeschlossen werden. Der Auftraggeber behält sich vor, Erklärungen und Nachweise nachzuford ern. Die Bewerber haben
keinen Anspruch auf eine Nachforderung.

9. Je Bewerber ist nur ein Teilnahmeantrag zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Vergabeverfahren. Als Mehrfachbewerbung gilt auch die Abgabe mehrerer Teilnahmeanträge von Einzelbewerbern innerhalb verschiedener Bietergemeinschaften.

10. Für den Fall, dass sich Unternehmen zur Teilnahme an dem vorliegenden Vergabeverfahren über
Bewerbergemeinschaften oder Unterauftragnehmer-Konstellationen zusammenschließen, wird
darauf hingewiesen, dass nach Ablauf der Bewerbungsfrist keine Änderungen an der
Bewerberkonstellation zugelassen werden können, die mit einem Identitätswechsel verbunden
sind.

11. Für die Teilnahme an dieser Ausschreibung wird keine Entschädigung gewährt. Eingereichte
Unterlagen werden nicht zurückgesandt.

12. Enthalten diese Bekanntmachung oder die weiteren Vergabeunterlagen Unklarheiten oder
Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so
haben die Bewerber den Auftraggeber hierauf unverzüglich in Textform hinzuweisen.

13. Nach erfolgreicher Prüfung des Teilnahmeantrages erfolgt die Bereitstellung der
Vergabeunterlagen in elektronischer Form.

14. Der Auftraggeber behält sich vor, den dargestellten zeitlichen Ablauf zu ändern. Änderungen
werden allen Teilnehmern in Form einer Verfahrensverfügung per Email mitgeteilt.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen