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Ausschreibung - ERWEITERUNG UND UMRÜSTUNG DER LABORANLAGE in Garching bei München (ID:10618898)

Übersicht
DTAD-ID:
10618898
Region:
85748 Garching bei München
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Labormöbel, -Einrichtung, Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Kurzbeschreibung:
Das Stapelmodul soll durch Aufrüstung um eine Verwiege-Einrichtung (Sensor) in die Lage gebracht werden, das Gewicht der Werkstücke zu ermitteln und in der Software zu erfassen. Des Weiteren...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
09.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
24.04.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Die Ausschreibung ist angestoßen durch den Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme der
Fakultät Maschinenwesen an der Technischen Universität München.
ADRESSE DES AUFTRAGGEBERS
Technische Universität München
Fakultät Maschinenwesen
Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme
Boltzmannstraße 15
85748 Garching bei München

VERANTWORTLICHE PERSONEN
Ansprechpartner und Verantwortliche für die Ausschreibung:
· Herr Dipl.-Ing. Daniel Schütz (Ansprechpartner)
E-Mail: schuetz@ais.mw.tum.de
Tel.: 089 289 16430
· Herr Dipl.-Ing. Sebastian Ulewicz (Ansprechpartner)
E-Mail: ulewicz@ais.mw.tum.de
Tel.: 089 289 16443
· Frau Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser (Verantwortliche)
E-Mail: sekretariat@ais.mw.tum.de
Tel.: 089 289 16400

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
ERWEITERUNG UND UMRÜSTUNG DER LABORANLAGE „PICK & PLACE UNIT (PPU)“
Im Rahmen von Lehre und Forschung wird am Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme der
Technischen Universität München eine Laboranlage (Pick&Place Unit, PPU) zur Nachbildung eines diskreten
Fertigungsprozesses betrieben, die mittels Standardkomponenten einer industriellen automatisierten
Produktionsanlage aufgebaut wurde.

Die pneumatisch (ca. 6bar) und elektrisch (24V DC) betriebene Laboranlage stellt einen beispielhaften
Produktionsprozess dar, bei dem zylindrische Werkstücke (5cm Höhe, 5cm Durchmesser, Gewicht ca. 100g –
1kg) aus verschiedenen Materialien (Kunststoffe, Metalle) über mehrere Stationen hinweg vereinzelt,
transportiert, bearbeitet und sortiert werden. Die Anlage stellt somit einen ausgeglichenen Kompromiss
zwischen der Darstellung realer technischer Fertigungsprozesse bei gleichzeitiger Begrenzung der Komplexität
dar. Sie kann von verschiedener Steuerungshardware angesprochen werden (PC, Industrie-PC oder
Speicherprogrammierbare Steuerung), die über industrielle Busklemmen (Beckhoff EL1004 und EL2004) mit der
Anlage verdrahtet sind.

Die Anlage besteht bisher aus vier Modulen: einem Stapelmagazin für die Vereinzelung der Werkstücke, einem
Stempel zur Darstellung eines Bearbeitungsvorganges an den Werkstücken, einer Sortierstrecke zur Sortierung
der Werkstücke nach deren Materialeigenschaften und einem Handhabungsgerät, welches die Werkstücke
zwischen den einzelnen Modulen transportiert.

Die Laboranlage eignet sich durch ihre Bauart sehr gut für die Untersuchung von Evaluationsszenarien von
fertigungstechnischen Produktionsanlagen. Zur Weiterführung dieser Szenarien soll die Anlage nun um weitere
Fähigkeiten erweitert werden.


BESCHREIBUNG DES AUFTRAGSGEGENSTANDS
Das Stapelmodul soll durch Aufrüstung um eine Verwiege-Einrichtung (Sensor) in die Lage gebracht werden, das
Gewicht der Werkstücke zu ermitteln und in der Software zu erfassen.
Des Weiteren sollen die Werkstücke von den verschiedenen Modulen eindeutig identifiziert und weitere
Informationen dezentral am Werkstück gespeichert werden können. Dafür sollen in den Werkstücken passende
RFID-Tags verbaut und am Handhabungsgerät ein entsprechendes Schreib- und Lesegerät angebracht werden.
Auch die Sortierstrecke soll auf diese Informationen durch Aufrüstung um ein weiteres RFID-Schreib- und
Lesegerät Zugriff auf die Informationen der vorbeifahrenden Werkstücke bekommen.
Die Sortierstrecke soll durch Anbau weiterer Transportbänder durch Bildung eines Kreisschlusses im
Materialfluss Werkstücke zurück zum Handhabungsgerät befördern können. Der Materialfluss soll des Weiteren
um einen neuen Pfad erweitert werden, indem ein zusätzliches Handhabungsgerät angebaut wird, mit dem
Werkstücke von der bisherigen Sortierstrecke auf die neuen Bänder umgesetzt werden können.
Neben funktionalen Erweiterungen sollen verschiedene sicherheitstechnische Einrichtungen erweitert werden.
Durch Sicherheitstüren und ein Lichtgitter soll Verletzungen an der laufenden Anlage vorgebeugt werden. Dafür
ist auch das Verbauen von passenden elektronischen Not-Aus-Komponenten notwendig.
Auch die Diagnosefunktionen der Anlage sollen in Bezug auf Energieverbräuche (elektrische Energie und
Druckluft) durch ein Mess- und Diagnosesystem ausgebaut werden. Dazu sind zusätzliche Sensoren und
Anschlüsse notwendig, damit entsprechende Messungen durchgeführt und aufgenommen werden können.
Die Erweiterungen sollen durch den Auftragnehmer beschafft, installiert, in Betrieb genommen und
dokumentiert werden.

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)

Auftragswert:
Der geschätzte Auftragswert beträgt ca. €50.000.

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Teilnahmebewerbungen sind bis zum 24.04.2015 beim Auftraggeber einzureichen.

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Geforderte Nachweise:
Der Auftragnehmer muss durch ein ähnliches Referenzprojekt mit einem vergleichbaren Auftragswert
einschlägiges Erfahrungswissen im Bereich des Entwurfs und des Baus automatisierter Produktionsanlagen für
den Laborbetrieb nachweisen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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