DTAD

Ausschreibung - Einheitliches Schulverwaltungsprogramm Land Rheinland-Pfalz in Mainz (ID:6701726)

Auftragsdaten
Titel:
Einheitliches Schulverwaltungsprogramm Land Rheinland-Pfalz
DTAD-ID:
6701726
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.11.2011
Frist Vergabeunterlagen:
23.12.2011
Frist Angebotsabgabe:
28.12.2011
Zusätzliche Informationen
Vollständige Bekanntmachung
Informationen ausblenden
Anzeigen

1 Standardformular 2 - DE

EUROPÄISCHE UNION

Veröffentlichung des Supplements zum Amtsblatt der Europäischen Union

2, rue Mercier, L-2985 Luxemburg Fax: (352) 29 29 42 670

E-Mail: ojs@publications.europa.eu Infos & Online-Formulare: http://simap.europa.eu

BEKANNTMACHUNG

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER

I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung:

Land Rheinland-Pfalz - Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

Postanschrift:

Mittlere Bleiche 61

Ort: Postleitzahl: Land:

Mainz 55116 DE

Kontaktstelle(n): Telefon:

06131/16-2749

Bearbeiter: Herr Thomas Wollenweber

E-Mail: Fax:

Thomas.Wollenweber@mbwwk.rlp.de 06131/1617-2749

Internetadresse(n): (falls zutreffend)

Hauptadresse des Auftraggebers (URL):

Adresse des Beschafferprofils (URL):

Weitere Auskünfte erteilen:

die oben genannten Kontaktstellen

andere Stellen: bitte Anhang A.I ausfüllen

Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und

ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei:

die oben genannten Kontaktstellen

andere Stellen: bitte Anhang A.II ausfüllen

Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an:

die oben genannten Kontaktstellen

andere Stellen: bitte Anhang A.III ausfüllen

I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers und Haupttätigkeit(en)

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Verteidigung

Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche

Behörde einschließlich regionaler oder lokaler

Unterabteilungen

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Agentur/Amt auf zentral- oder bundesstaatlicher Ebene Umwelt

Regional- oder Lokalbehörde Wirtschaft und Finanzen

Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene Gesundheit

Einrichtung des öffentlichen Rechts Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Europäische Institution/Agentur oder internationale Sozialwesen

Organisation Freizeit, Kultur und Religion

Bildung

Sonstiges (bitte angeben): Sonstiges (bitte angeben):

Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Ja Nein

2 Standardformular 2 - DE

ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND

II.1) Beschreibung

II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber

Einheitliches Schulverwaltungsprogramm Land Rheinland-Pfalz (SVP-RLP)

II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung

(Bitte nur eine Kategorie Bauleistung, Lieferung oder Dienstleistung auswählen, und zwar die, die dem Auftrags- oder

Beschaffungsgegenstand am ehesten entspricht)

(a) Bauleistung (b) Lieferung (c) Dienstleistung

Ausführung Kauf Dienstleistungskategorie: Nr. 7

Planung und Ausführung Leasing

(Dienstleistungskategorien 1-27 siehe

Richtlinie 2004/18/EG, Anhang II)

Miete

Mietkauf

Erbringung einer Bauleistung,

gleichgültig mit welchen Mitteln,

gemäß den vom öffentlichen

Auftraggeber genannten

Erfordernissen

Eine Kombination davon

Hauptausführungsort Hauptlieferort Hauptort der Dienstleistung

Rheinland-Pfalz

NUTS-Code NUTS-Code NUTS-Code DEB

II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung

Öffentlicher Auftrag

Aufbau eines dynamischen Beschaffungssystems (DBS)

Abschluss einer Rahmenvereinbarung

II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung (falls zutreffend)

Rahmenvereinbarung mit mehreren Wirtschaftsteilnehmern Rahmenvereinbarung mit einem einzigen

Wirtschaftsteilnehmer

Zahl oder, falls zutreffend Höchstzahl

der an der geplanten Rahmenvereinbarung Beteiligten.

Laufzeit der Rahmenvereinbarung: in Jahren oder Monaten

Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Geschätzter Gesamtwert des Auftrags über die Gesamtlaufzeit der Rahmenvereinbarung (falls zutreffend; in Zahlen):

Geschätzter Wert ohne MwSt.: Währung:

ODER Spanne von bis Währung:

Periodizität und Wert der zu vergebenden Aufträge (falls möglich):

II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens

Auf der Grundlage des Ministerratsbeschlusses vom 16.08.2011 zur Entwicklung einer zentralen,

landeseinheitlichen Schulverwaltungssoftware beabsichtigt das Land Rheinland-Pfalz ein neues, einheitliches

Schulverwaltungsprogramm (SVP-RLP) für den Einsatz an allen insgesamt rund 1650 allgemein- und

berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zu beschaffen und landesweit einzuführen. Im Schuljahr

2010/2011 gibt es in Rheinland-Pfalz rund 950 Grundschulen, 600 weiterführende Schulen sowie rund 100

berufsbildende Schulen. Darin enthalten sind auch etwa 100 Schulen allgemeinbildende und berufliche

Schulen in freier Trägerschaft, denen das SVP-RLP ebenfalls zur Verfügung gestellt werden soll.Gegenstand

der Ausschreibung ist auf Basis einer Standardsoftware, die Entwicklung von landesspezifischen

Funktionalitäten, die auf die individuellen Anforderungen der rheinland-pfälzischen Schularten sowie auf

der im Schulsystemmanagement involvierten Landesbehörden (z. B. der Schulaufsicht, des Statistischen

Landesamtes usw.) abgestimmt sein müssen. Im Rahmen der Einführung des Schulverwaltungsprogramms

ist der von der Kultusministerkonferenz beschlossene Kerndatensatz umzusetzen.Schwerpunkte der dazu

erforderlichen Programmierungs- und Entwicklungsleistung sind insbesondere die folgenden Funktionsbereiche:

(1) Datenhaltung, Datensicherung, Aktualisierung des vorhandenen Datenbestandes, (2) Schüler- und

Bewerberverwaltung, (3) Lehrkräfteverwaltung, (4) Personalverwaltung, (5) Verwaltung externer Schulpartner,

(6) Klassenverwaltung, (7) Lerngruppenverwaltung, (8) Unterrichtsverteilung, (9) Verwaltung der gymnasialen

Oberstufe, (10) Benotung und Zeugnisse, (11) Berichte und Serienbriefe, (12) Benutzerverwaltung und

3 Standardformular 2 - DE

Datenschutz, (13) Dokumentenverwaltung, (14) Schulaufsicht, (15) Schulstatistik.Das SVP-RLP ist Bestandteil

des zukünftigen Schulverwaltungssystems des Landes, das aus einer in den Schulen eingesetzten Komponente

(Frontend) und einer der Bildungsverwaltung dienenden Komponente (Backend) bestehen soll. Gegenstand der

vorliegenden Ausschreibung ist allein die Frontend-Komponente (SVP-RLP) sowie ein geeigneter Mechanismus,

der die in den einzelnen Schulen verwalteten Daten in regelmäßigen Zyklen mit einer zentralen Datenbank

(Backend) abgleicht.Das SVP-RLP hat hohe Maßstäbe an die Bedienbarkeit und Ergonomie umzusetzen und

muss dabei insbesondere die folgenden Zielsetzungen erfüllen: (1) Unterstützung der Arbeitsaufgaben des

Schulsekretariats in der Verwaltung aller Schuldaten, wie z. B. Schüler- und Lehrerdaten, (2) Unterstützung

der Schulsekretariate in der Erstellung von Serienbriefen, Listen und Berichten, (3) Unterstützung der

Arbeitsaufgaben des Lehrerkollegiums bei der Verwaltung von Zeugnisnoten und sonstigen Leistungsdaten

zu jedem Schüler (z.B. Verbalbeurteilungen, individuelle Förderpläne, etc.), (4) Generierung sämtlicher Daten,

die zur Erstellung der amtlichen Schulstatistik sowie des schulaufsichtlichen Datenbedarfs benötigt werden

sowie die Verwaltung dieser Daten, (5) Umsetzung des von der Kultusministerkonferenz beschlossenen

Kerndatensatzes (KDS, in der Fassung 3.0 (Beschluss der Amtschefkonferenz vom 13.11.2008)) und seinen im

Land Rheinland-Pfalz zusätzlich definierten Ausprägungen.Gegenstand der Ausschreibung sind darüber hinaus

Wartungsleistungen für den technischen Support.Näheres siehe Vergabeunterlagen.

II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptteil Zusatzteil (falls zutreffend)

Hauptgegenstand 72.23.00.00

Ergänzende Gegenstände 72.26.30.00

72.26.80.00

II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA) Ja Nein

II.1.8) Aufteilung in Lose Ja Nein

(Verwenden Sie für die Angaben zu den Losen Anhang B, und zwar ein Formular pro Los)

Wenn ja, sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden (bitte nur ein Kästchen ankreuzen):

nur für ein Los für ein oder mehrere Lose für alle Lose

II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja Nein

II.2) Menge oder Umfang des Auftrags

II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang (einschließlich aller Lose und Optionen, falls zutreffend)

Siehe II.1.5

Falls bekannt, geschätzter Wert ohne MwSt. (in Zahlen): Währung: EUR

oder Spanne von bis Währung: EUR

II.2.2) Optionen (falls zutreffend): Ja Nein

Wenn ja, Beschreibung der Optionen: Für den technischen Support.

Falls bekannt: voraussichtlicher Zeitplan für den Rückgriff auf diese Optionen:

in Monaten oder Tagen (ab Auftragsvergabe)

Zahl der möglichen Verlängerungen (falls zutreffend): oder Spanne: von bis

Falls bekannt: voraussichtlicher Zeitraum für Folgeverträge bei verlängerbaren Liefer- oder Dienstleistungsaufträgen:

in Monaten oder Tagen (ab Auftragsvergabe)

II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung

Dauer in Monaten 42 oder Tagen (ab Auftragsvergabe)

oder Beginn: ( t t / m m / j j j j )

Ende: ( t t / m m / j j j j )

4 Standardformular 2 - DE

ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE

INFORMATIONEN

III.1) Bedingungen für den Auftrag

III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten (falls zutreffend)

Der Bieter hat mit seinem Angebot eine schriftliche Zusage eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers

vorzulegen, aus der hervorgeht, dass dem Unternehmen im Falle der Auftragserteilung eine selbstschuldnerische

Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Gesamtauftragssumme und Mängelhaftungsbürgschaft

in Höhe von 5 % der Gesamtauftragssumme gestellt wird (das Kreditinstitut bzw. der Kreditversicherer muss

in der Europäischen Union oder in einem Staat, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen

Wirtschaftsraum oder Mitglied des WTO Dienstleistungsübereinkommens (GATS) ist, zugelassen sein).

Der Bieter kann alternativ mit seinem Angebot eine Zusicherung vorlegen, dass er im Zuschlagsfall eine

entsprechende Vertragserfüllungs- und Mängelhaftungsbürgschaft vorlegen wird. Zum Zeitpunkt der

Zuschlagserteilung muss eine entsprechende Bürgschaft der Vergabestelle spätestens vorgelegt werden.Der

Bieter hat darüber hinaus eine Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in einer

dem Projekt angemessenen Höhe vorzuweisen.Näheres siehe Vergabeunterlagen.

III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften

(falls zutreffend)

Näheres siehe Vergabeunterlagen.

III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird (falls zutreffend)

Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft

oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit

bevollmächtigtem Vertreter. Einsatz einer Projektgesellschaft in der Rechtsform der GmbH o.ä. zum Zwecke der

Auftragsausführung bei ähnlichem Risikoprofil (aus Sicht des Auftraggebers) zulässig.Bewerbergemeinschaften

haben mit ihrem Teilnahmeantrag einen von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerber-Erklärung abzugeben,

dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird.Die Bildung von Bewerbergemeinschaften nach

Einreichung des Teilnahmeantrags ist unzulässig.

III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung (falls zutreffend) Ja Nein

Wenn ja, Darlegung der besonderen Bedingungen

III.2) Teilnahmebedingungen

III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufsoder

Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gem. III.2.1 bis III.2.3 sind innerhalb der Teilnahmefrist

vorzulegen. Die Nichtvorlage kann zum Ausschluss vom Verfahren führen. Die Vorlage von Kopien ist

zulässig.Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem

Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit

nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden.

Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle

Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtiger bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren

rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den Mitgliedern erbracht werden

sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1 bis III.2.3 sind - soweit einschlägig - von jedem

Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach III.2.2 und III.2.3 bezogen auf die jeweilige

Teilleistung. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils gemäß III.2.3,

6. weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.

Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen als Bewerber, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft

oder als Nachunternehmer sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen

Wettbewerbsverzerrung führen.Für die mit [*] gekennzeichneten Erklärungen/Nachweise stellt der Auftraggeber

unter http//www.rlp.de/VMPCenter/ Vordrucke zur Verfügung, die nach Freischaltung des Unternehmens im

Projektraum zur Ausschreibung Schulverwaltungsprogramm Rheinland-Pfalz (SVP-RLP) zum Herunterladen

bereit stehen.Geforderte Erklärungen und Nachweise:1. Erklärungen der Bewerber [*], wonach(1.)er nicht wegen

eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung /

Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung;

Verstöße gegen das GWB (z.B. Preisabsprachen),(2.)er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und

5 Standardformular 2 - DE

Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften

des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat,(3.) er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich

unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben

hat,(4.) keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe

rechtskräftig verurteilt worden ist:(a.)§ 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung

terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),(b.) §

261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),(c.) § 263 StGB (Betrug),

soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren

Auftrag verwaltet werden,(d.) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt

der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden,(e.) § 334 StGB

(Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur

Bekämpfung inter-nationaler Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr.10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und §

2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten

des Internationalen Strafgerichtshofes,(f.) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung

(Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),(g.)

§ 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen

Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG

oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden.(5.) über das Vermögen

des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die

Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter

befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden

Satz genannten Verfahren vergleichbar sind.(6.)das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet.(7.)er

keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt.(8.)das

Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die ?Technologie

von L. Ron Hubbard? anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der

Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weiter

gehende Rechte bleiben unberührt.(9.)sich sein Unternehmen gesetzestreu verhält (im Sinne von § 97 Abs.1

GWB)(10.)er bereit ist, für alle zur Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter, die Zugang zu Einrichtungen

des Landes Rheinland-Pfalz (z.B. Ministerium, Bildungseinrichtungen, Schulaufsicht, Landesbetrieb Daten

und Information, etc.) erhalten sollen, auf Aufforderung des Auftraggebers unverzüglich nach Zuschlag ein

aktuelles beanstandungsfreies polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen.(11.)die für die Leistungserbringung

vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in

deutscher Sprache verfügen.2. Erklärung zum Unternehmen [*]3. Erklärung Bewerbergemeinschaft einschließlich

der Erklärung Vollmacht bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft [*]4. Erklärung zum Landestariftreuegesetz [*]5.

Erklärung zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 8 LDSG [*]

III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die

Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Möglicherweise geforderte Mindeststandards

(falls zutreffend):

1. Vorlage von Bilanzen und Bilanzauszügen der

letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls

deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht

des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig

ist, vorgeschrieben ist. Konzerngesellschaften, die

von der Aufstellung eines Jahresabschlusses befreit

sind, haben die Bilanzen und Bilanzauszüge des

Konzerns vorzulegen.2. Nachweis einschlägiger

Erfahrungen in der Entwicklung und Einführung

von vergleichbaren, komplexen Standard-

Schulverwaltungssoftwarelösungen [*] (z. B. mit

Bundesländern oder anderen Gebietskörperschaften

und/oder privaten Großunternehmen) durch eine

Aufstellung der wesentlichen, in den letzten drei Jahren

erbrachten bzw. beauftragten Leistungen in diesem

Bereich (Referenzliste unter Angabe des verwendeten

Software-Produkts und eines Ansprechpartners bei dem

Auftraggeber) sowie der Leistungszeit.

III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die

Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Möglicherweise geforderte Mindeststandards

(falls zutreffend):

6 Standardformular 2 - DE

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um

die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:1. Erklärung

in Bezug auf die Qualifikation der eingesetzten

Software-Entwickler [*]2. Erklärung in Bezug auf die

Qualifikation des eingesetzten Personals zur Software-

Qualitätssicherung [*]3. Erklärung in Bezug auf die

Qualifikation des eingesetzten Personals zur Software-

Pflege [*]4. Erklärung in Bezug auf die Qualifikation

des eingesetzten Personalsfür Schulungen [*]5.

Erklärung über die Verfügbarkeit des vorgesehenen

Personals6. Bewerbererklärung über den Anteil

selbst zu erbringender Leistungsanteile sowie ggf.

die Anteile von Leistungen (Art und Umfang), die von

Nachunternehmern erbracht werden [*].

III.2.4) Vorbehaltene Aufträge (falls zutreffend): Ja Nein

Der Auftrag ist geschützten Werkstätten vorbehalten

Die Auftragsausführung ist auf Programme für geschützte Beschäftigungsverhältnisse beschränkt

III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge

III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Ja Nein

Wenn ja, Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift

III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche Qualifikation der Personen

angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen

Ja Nein

7 Standardformular 2 - DE

ABSCHNITT IV: VERFAHREN

IV.1) Verfahrensart

IV.1.1) Verfahrensart

Offenes Verfahren

Nichtoffenes Verfahren

Beschleunigtes nichtoffenes Verfahren Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens:

Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Ja Nein

Wenn ja, bitte Namen und Anschriften der bereits ausgewählten

Wirtschaftsteilnehmer in Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen angeben

Beschleunigtes Verhandlungsverfahren Gründe für die Wahl des beschleunigten Verfahrens:

Wettbewerblicher Dialog

IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert

werden (nichtoffenes Verfahren, Verhandlungsverfahren, Wettbewerblicher Dialog)

Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer

ODER geplante Mindestzahl 3 und, falls zutreffend, Höchstzahl 4

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1 bis III.2.3 vorzulegenden Nachweise durch

Bewertung der vorgelegten Unterlagen gemäß III.2.2 und III.2.3, insbesondere der Referenzen.

IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs

(Verhandlungsverfahren, wettbewerblicher Dialog)

Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl

der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote

Ja

Nein

IV.2) Zuschlagskriterien

IV.2.1) Zuschlagskriterien (bitte Zutreffendes ankreuzen)

Niedrigster Preis

oder

Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf:

die nachstehenden Kriterien (die Zuschlagskriterien sollten mit ihrer Gewichtung angegeben werden bzw. in

absteigender Reihenfolge ihrer Wichtigkeit, wenn eine Gewichtung nachweislich nicht möglich ist)

die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur

Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind

Kriterien Gewichtung

IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt Ja Nein

Wenn ja, zusätzliche Angaben zur elektronischen Auktion (falls zutreffend)

IV.3) Verwaltungsinformationen

IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber (falls zutreffend)

850-000-002495

IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags Ja Nein

Wenn ja,

Vorinformation Bekanntmachung über ein Beschafferprofil

Bekanntmachungsnummer im ABl: vom (tt/mm/jjjj)

Sonstige frühere Bekanntmachungen (falls zutreffend)

8 Standardformular 2 - DE

IV.3.3) Bedingung für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen (ausgenommen bei

einem DBS) bzw. der Beschreibung (bei einem wettbewerblichen Dialog)

Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen

Tag: 23.12.2011 (tt/mm/jjjj) Uhrzeit: 23:59

Die Unterlagen sind kostenpflichtig Ja Nein

Wenn ja, Preis (in

Zahlen):

Währung:

Zahlungsbedingungen und -weise:

IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge

Tag: 28.12.2011 (tt/mm/jjjj) Uhrzeit: 12:00

IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber

(falls bekannt) (bei nichtoffenen Verfahren, Verhandlungsverfahren und beim wettbewerblichen Dialog)

Tag: (tt/mm/jjjj)

IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können

ES CS DA DE ET EL EN FR IT LV LT HU MT NL PL PT SK SL FI SV

Sonstige:

IV.3.7) Bindefrist des Angebots (bei offenen Verfahren)

Bis: (tt/mm/jjjj)

ODER Frist in Monaten oder Tagen (ab Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Tag: (tt/mm/jjjj) Uhrzeit:

Ort (falls zutreffend):

Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen (falls zutreffend) Ja Nein

9 Standardformular 2 - DE

ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

VI.1) Dauerauftrag (falls zutreffend) Ja Nein

Wenn ja, voraussichtlicher Zeitpunkt weiterer Bekanntmachungen:

VI.2) Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus

Gemeinschaftsmitteln finanziert wird

Ja Nein

Wenn ja, geben Sie an, um welche Vorhaben und/oder Programme es sich handelt

VI.3) Sonstige Informationen (falls zutreffend)

Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ sind weitere Informationen zum Verfahren enthalten. Die Bewerber/

Bieter können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle

senden und Antworten einsehen. Die Kommunikation während des Verfahrens erfolgt ausschließlich über den

entsprechenden Projektraum des Vergabemarktplatzes Rheinland-Pfalz.Hinweis:Teilnahmeanträge sind unter

Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und unter Verwendung

der auf dem Vergabemarktplatz zur Verfügung gestellten Dokumente/Anlagen einzureichen. Weitergehende

Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb mit Ausnahme der vom Auftraggeber bereit gestellten Vordrucke

nicht versandt.Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich schriftlich über den entsprechenden

Projektraum unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ vor Ablauf der Frist gemäß IV.3.4) an die unter I.1.

genannte Stelle (Anhang A I)) zu richten.

VI.4) Nachprüfungsverfahren/Rechtsbehelfsverfahren

VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung:

Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung

Postanschrift:

Stiftsstraße 9

Ort: Postleitzahl: Land:

Mainz 55116 DE

E-Mail: Telefon:

vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de +49 (0)6131/16-0

Internetadresse (URL): Fax:

http://www.mwkel.rlp.de +49 (0)6131/16-2113

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren (falls zutreffend)

Offizielle Bezeichnung:

Postanschrift:

Ort: Postleitzahl: Land:

E-Mail: Telefon:

Internetadresse (URL): Fax:

VI.4.2) Einlegen von Rechtsbehelfen (bitte Abschnitt VI.4.2 ODER ggf. Abschnitt VI.4.3 ausfüllen)

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Gemäß §§ 107 ff. GWB. Hinweis: Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB

hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb

von 15 Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist

ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, spätestens jedoch 14

Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.

VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind

Offizielle Bezeichnung:

Postanschrift

Ort: Postleitzahl: Land:

E-Mail: Telefon:

Internetadresse (URL): Fax:

VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung: 24.11.2011 (tt/mm/jjjj)

10 Standardformular 2 - DE

ANHANG A

SONSTIGE ADRESSEN UND KONTAKTSTELLEN

I) Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind

Offizielle Bezeichnung:

Landesbetrieb Daten und Information (LDI)

Postanschrift:

Valenciaplatz 6

Ort Postleitzahl: Land:

Mainz 55118 DE

Kontaktstelle(n): Telefon:

+49 (0)6131/605-0

Zu Händen von Herr René Müller

E-Mail: Fax:

ausschreibungen@ldi.rlp.de

Internetadresse (URL):

II) Adressen und Kontaktstellen, bei denen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen erhältlich sind

(einschliesslich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)

Offizielle Bezeichnung:

Postanschrift:

Ort: Postleitzahl: Land:

Kontaktstelle(n): Telefon:

Zu Händen von

E-Mail: Fax:

Internetadresse (URL):

III) Adressen und Kontaktstellen, an die Angebote/Teilnahmeanträge zu senden sind

Offizielle Beschreibung:

Landesbetrieb Daten und Information (LDI)

Postanschrift:

Valenciaplatz 6

Ort: Postleitzahl: Land:

Mainz 55118 DE

Kontaktstelle(n): Telefon:

+49 (0)6131 605-0

Zu Händen von Herrn René Müller

E-Mail: Fax:

ausschreibungen@ldi.rlp.de

Internetadresse (URL):

DTAD
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Sie sind noch kein registrierter Kunde?
Testen Sie den DTAD kostenlos und unverbindlich
Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Testzugang des DTAD erhalten Sie vollen Zugriff auf diese Ausschreibung sowie jährlich weitere 600.000 aktuelle Aufträge und Ausschreibungen.
 
Login für registrierte Kunden
Benutzername:
Passwort:

DTAD
Jetzt kostenlos testen