DTAD

Ausschreibung - Einsammeln von kommunalem Müll in Waldfriede (ID:5313983)

Auftragsdaten
Titel:
Einsammeln von kommunalem Müll
DTAD-ID:
5313983
Region:
55765 Waldfriede
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.07.2010
Frist Vergabeunterlagen:
06.09.2010
Frist Angebotsabgabe:
16.09.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Sammlung und Beförderung von Siedlungsabfällen. — Sammlung und Beförderung von Restabfall (Hausmüll und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall), — Sammlung und Beförderung von Sperrabfall (Holz- und Restsperrabfall sowie Metall- und Elektronikschrott), — Sammlung und Beförderung von Bioabfall, — Gestellung und -bewirtschaftung von Behältern für die Sammlung von Rest- und Bioabfall im Landkreis Birkenfeld. Der Einsatz eines Behälteridentifikationssystems ist für die Sammlung von Restabfall und Bioabfall vorgesehen.
Kategorien:
Müllentsorgung
CPV-Codes:
Einsammeln von kommunalem Müll
Vergabe in Losen:
Ja
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  222435-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Entsorgungsgesellschaft Landkreis Birkenfeld mbH Schlossallee 9 Kontakt: Entsorgungsgesellschaft Landkreis Birkenfeld mbH z. H. Herrn Norbert Röhrig (Geschäftsführer) 55765 Birkenfeld DEUTSCHLAND E-Mail: norbert.roehrig@egb-bir.de Fax +49 67829989-44 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers http://www.egb-bir.de Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten Kontaktstellen
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Sonstiges Juristische Person des Privatrechts Sonstiges Abfallwirtschaft Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber Nein ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Sammlung und Beförderung von Siedlungsabfällen.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 16 Hauptort der Dienstleistung Landkreis Birkenfeld. NUTS-Code DEB15
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
— Sammlung und Beförderung von Restabfall (Hausmüll und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall), — Sammlung und Beförderung von Sperrabfall (Holz- und Restsperrabfall sowie Metall- und Elektronikschrott), — Sammlung und Beförderung von Bioabfall, — Gestellung und -bewirtschaftung von Behältern für die Sammlung von Rest- und Bioabfall im Landkreis Birkenfeld. Der Einsatz eines Behälteridentifikationssystems ist für die Sammlung von Restabfall und Bioabfall vorgesehen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
90511100
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Ja sollten die Angebote wie folgt eingereicht werden für ein oder mehrere Lose
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.2) Optionen
Ja Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber ist berechtigt, zweimalig die Laufzeit des Vertrags um jeweils ein Jahr zu verlängern (einseitige Verlängerungsoptionen). Die Verlängerungsoption für die erste Verlängerung des Vertrages um ein Jahr muss vom Auftraggeber spätestens bis zum 30.6.2018 ausgeübt werden. Die Verlängerungsoption für die zweite Verlängerung des Vertrages um ein Jahr muss vom Auftraggeber spätestens bis zum 30.6.2019 ausgeübt werden, sofern der Auftraggeber bereits die erste Verlängerungsoption genutzt hat. Der Auftraggeber hat am Ende der Vertragslaufzeit die Möglichkeit alle eingesetzten MGB 60 bis 1 100 l oder Teile davon zum Verkehrswert zu erwerben (einseitige Kaufoption des Auftraggebers), siehe Ziffer 6.3.1.9 der Vergabeunterlagen. Die Option muss vom Auftraggeber bis spätestens 6 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit ausgeübt werden. Des Weiteren wird eine Erweiterung des Identsystems für die Restabfallsammlung zur Erfassung der Leerungszahlen optional ausgeschrieben, siehe Regelungen der Vergabeunterlagen. Zahl der möglichen Verlängerungen 2
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Beginn: 1.1.2012. Ende: 31.12.2018 ANGABEN ZU DEN LOSEN LOS-Nr.: 1 BEZEICHNUNG: Fachlos 1: Sammlung und Beförderung von Rest- und Sperrabfall sowie die Gestellung und -bewirtschaftung von Behältern für die Sammlung von Restabfall
1) KURZE BESCHREIBUNG
— Sammlung und Beförderung von Restabfall (Hausmüll und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall), — Sammlung und Beförderung von Sperrabfall (Holz- und Restsperrabfall sowie Metall- und Elektronikschrott) sowie — Gestellung und -bewirtschaftung von Behältern für die Sammlung von Restabfall im Landkreis Birkenfeld.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
90511100
3) MENGE ODER UMFANG
Vermietung Behälter für Restabfall inklusive Behältergestellung und Bewirtschaftung: 31.200 MGB 60 bis 240 l mit Transponder, 299 MGB 660 bis 1 100 l mit Transponder und 12 Mulden 3 bis 30 cbm. Sammlung und Beförderung von Restabfall: 852 036 Leerungen/12 Monate MGB 60 bis 240 l und Abfallsäcke (unterschiedliche Abfuhrrythmen), 8 712 Leerungen/12 Monate MGB 660 bis 1 100 l (unterschiedliche Abfuhrrythmen), 8 Leerungen/12 Monate auf Abruf für Mulden 3 bis 30 cbm sowie benutzereigene Pressmulden. Sammlung und Beförderung von 5 208 t Sperrabfall (Altholz, Restsperrabfall, E-Schrott, Altmetall) pro Jahr. Gesamtaufkommen nach Abfallfraktionen (2009): 11 420 t Restabfall, 2 313 t Altholz, 2 360 t Restsperrabfall, 455 t E-Schrott, 80 t Altmetall.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Besonderheit Standort (Betriebshof) des Auftragnehmers: Der Auftragnehmer verpflichtet sich, in den Gebietsgrenzen des Landkreises Birkenfeld einen oder mehrere Standorte (Betriebshöfe) für die Leistungserbringung einzurichten, dem die für die Auftragsausführung eingesetzten Sammelfahrzeuge zugeordnet sind. In Anlage G zu den Vergabeunterlagen sind entsprechende Angaben zu machen, falls zum Angebotszeitpunkt bekannt. Durch diese Maßnahme möchte der Auftraggeber eine Optimierung der zurückgelegten Fahrwege der Sammelfahrzeuge erreichen, insbesondere eine Verkürzung der Fahrten zwischen Entsorgungseinrichtungen im Landkreisgebiet und dem Betriebshof des Auftragnehmers. Der Auftraggeber geht davon aus, dass durch Standorte des Auftragnehmers entsorgungslogistische (z.B. die genannte Verkürzung der Fahrten, direkte Anfahrt Sammelgebiete) und ökologische Vorteile (z.B. Minimierung Treibstoffverbrauch und Abgasemissionen) erzielt werden können. Des Weiteren legt der Auftraggeber Wert auf kurze Reaktionszeiten bei der Bearbeitung von Reklamationen (siehe Regelungen in den Vergabeunterlagen) und der Bearbeitung von Behälterabfuhren auf Abruf, um Beschwerden der Nutzer der Abfallabfuhr zu vermeiden. LOS-Nr.: 2 BEZEICHNUNG: Fachlos 2: Sammlung und Beförderung von Bioabfall sowie die Gestellung und -bewirtschaftung von Behältern für die Sammlung von Bioabfall
1) KURZE BESCHREIBUNG
— Sammlung und Beförderung von Bioabfall, — Gestellung und -bewirtschaftung von Behältern für die Sammlung von Bioabfall im Landkreis Birkenfeld.
2) GEMEINSAMES VOKABULAR FÜR ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE (CPV)
90511100
3) MENGE ODER UMFANG
Vermietung Behälter für Bioabfall inklusive Behältergestellung und Bewirtschaftung: 931 MBG 660 l mit Transponder. Sammlung und Beförderung von Bioabfall: 48 412 Leerungen/12 Monate MBG 660 l (wöchentlicher Abfuhrrythmus). Reinigung der Bioabfallbehälter: 5 587 Vorgänge/12 Monate. Gesamtaufkommen Bioabfall (2009): 4 356 t.
5) WEITERE ANGABEN ZU DEN LOSEN
Besonderheit Standort (Betriebshof) des Auftragnehmers: Der Auftragnehmer verpflichtet sich, in den Gebietsgrenzen des Landkreises Birkenfeld einen oder mehrere Standorte (Betriebshöfe) für die Leistungserbringung einzurichten, dem die für die Auftragsausführung eingesetzten Sammelfahrzeuge zugeordnet sind. In Anlage G zu den Vergabeunterlagen sind entsprechende Angaben zu machen, falls zum Angebotszeitpunkt bekannt. Durch diese Maßnahme möchte der Auftraggeber eine Optimierung der zurückgelegten Fahrwege der Sammelfahrzeuge erreichen, insbesondere eine Verkürzung der Fahrten zwischen Entsorgungseinrichtungen im Landkreisgebiet und dem Betriebshof des Auftragnehmers. Der Auftraggeber geht davon aus, dass durch Standorte des Auftragnehmers entsorgungslogistische (z.B. die genannte Verkürzung der Fahrten, direkte Anfahrt Sammelgebiete) und ökologische Vorteile (z.B. Minimierung Treibstoffverbrauch und Abgasemissionen) erzielt werden können. Des Weiteren legt der Auftraggeber Wert auf kurze Reaktionszeiten bei der Bearbeitung von Reklamationen (siehe Regelungen in den Vergabeunterlagen) und der Bearbeitung von Behälterabfuhren auf Abruf, um Beschwerden der Nutzer der Abfallabfuhr zu vermeiden. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen wird für das Fachlos 1 und das Fachlos 2 jeweils eine Sicherheit in Höhe von 2,5 % der Netto-Auftragssumme, bezogen auf die Vertragslaufzeit gefordert, die spätestens 2 Wochen vor Leistungsbeginn vorzulegen ist. Für die Bemessung der Sicherheitsleistung sind die in den Preisblättern genannten Mengen- und Preisangaben maßgeblich (siehe Anlage F zu den Vergabeunterlagen). Im Fall der Sicherheitsleistung durch Bürgschaft hat der Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber durch ein in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenes und anerkanntes Kreditinstitut nachzuweisen, dass ihm im Fall einer Auftragserteilung von dem Kreditinstitut eine selbstschuldnerische Bürgschaft in der geforderten Höhe gestellt wird. Das Formblatt EFB-Sich 1 ist als Anlage 19 zu den Vergabeunterlagen beigefügt. Die Vertragserfüllungssicherheit wird vom Auftraggeber freigegeben nach Ende der Vertragslaufzeit und wenn alle vertraglichen Verpflichtungen erfüllt sind. Weitere Regelungen befinden sich in den Verträgen (siehe Anlage 20 und Anlage 21 zu den Vergabeunterlagen).
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bietergemeinschaften haben gemäß (§ 16 EG Abs. 6 VOL/A) in den Angeboten jeweils zu benennen: — die Mitglieder sowie — eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages. Zu diesem Zweck liegt den Vergabeunterlagen die Anlage B zu den Vergabeunterlagen bei. Auf dieser Anlage B zu den Vergabeunterlagen hat die Bietergemeinschaft außerdem zu erklären, dass: — der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber - auch bei der Angebotsabgabe - rechtsverbindlich vertritt, — alle Mitglieder der Bietergemeinschaft von der Angebotsabgabe an und auch im Falle der Beauftragung als Gesamtschuldner haften. Auch wenn keine Arbeits- und Bietergemeinschaft geplant ist, ist die Anlage B zu den Vergabeunterlagen auszufüllen und dem Angebot beizulegen. Der Auftraggeber wird die Arbeits- und Bietergemeinschaftserklärung nicht nachfordern. Sofern die Anlage B zu den Vergabeunterlagen nicht mit dem Angebot vorgelegt wird, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Jedes Mitglied von Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften hat auf dem als Anlage C den Vergabeunterlagen beigefügten Formblatt weiterhin Angaben über den Grund des Zusammenschlusses einzureichen und darzulegen, inwieweit der Zusammenschluss keine Wettbewerbsbeeinträchtigung mit sich bringt. Die in Anlage C zu den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung zu Arbeits- und Bietergemeinschaften ist in jedem Fall den Angebotsunterlagen beizufügen. Auch wenn keine Arbeits- und Bietergemeinschaft geplant ist, ist die Anlage C zu den Vergabeunterlagen auszufüllen und dem Angebot beizulegen. Der Auftraggeber wird die Angaben von Arbeits- und Bietergemeinschaften nicht nachfordern. Sofern die Anlage C zu den Vergabeunterlagen nicht mit dem Angebot vorgelegt wird, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Der Auftraggeber kann Unternehmen im Rahmen der Angebotsprüfung und -wertung unter Fristsetzung auffordern, die in Anlage C zu den Vergabeunterlagen geforderten Angaben zu erläutern. Die Frist hierfür wird 7 Kalendertage betragen. Sofern dem Auftraggeber die geforderten Erläuterungen nicht bis zum Ablauf dieser Frist vorliegen, wird das Angebot zwingend vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Ja Der Aufwand für die Erstellung des Angebots wird nicht erstattet. In Ziffer 3 der Vergabeunterlagen sowie in
Abschnitt III der Bekanntmachung
werden verschiedene Unterlagen und Angaben aufgeführt, die erforderlich sind, um am Vergabeverfahren teilzunehmen. Bei Nachweisen sind Kopien ausreichend. Das Ausstellungsdatum der jeweiligen Nachweise darf nicht mehr als 6 Monate vor dem Einreichungsdatum des Angebotes liegen, es sei denn, das Dokument ist unbefristet gültig oder weist eine Gültigkeit aus, die über den Tag der Einreichung des Angebotes hinaus reicht. Der Auftraggeber akzeptiert im Bezug auf die geforderten Nachweise grundsätzlich die Vorlage einfacher Kopien, und zwar auch dann, wenn die ausstellende Behörde selbst formale Bedingungen für die Gültigkeit ihrer Erklärung aufstellt. Werden diejenigen Erklärungen und Nachweise, bei denen nicht ausdrücklich die zwingende Einreichung zum Angebotszeitpunkt gefordert ist, nicht, nicht vollständig oder nicht in eindeutig wertbarer Form bis zum Angebotszeitpunkt eingereicht, behält sich der Auftraggeber vor, diese gemäß § 19 EG Abs. 2 VOL/A nachzufordern, bzw. vervollständigen oder erläutern zu lassen. Die Nachfrist hierfür wird 7 Kalendertage betragen. Sofern dem Auftraggeber die nachgeforderten Unterlagen und Angaben nicht bis zum Ablauf dieser Nachfrist vorliegen, wird das Angebot zwingend vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Zwingende Einreichung der Urkalkulation: — Der Bieter hat die Preisermittlung (Urkalkulation) in einem gesonderten mit "Urkalkulation" beschrifteten, verschlossenen und mit dem Bieternamen gekennzeichneten Umschlag dem Angebot beizufügen. Der Auftraggeber wird die Urkalkulation nicht nachfordern. Sofern die Urkalkulation nicht mit dem Angebot vorgelegt wird, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. In der Kalkulation sind Investitions-, Personal- und Materialkosten, Wartungs- und Instandhaltungskosten und Betriebskosten sowie Verwaltungskosten darzustellen. Ferner sind die Ansätze für Wagnis und Gewinn aufzuführen. Die Urkalkulation wird geöffnet, wenn der Bieter im Rahmen der Wertung bzw. einer etwa erforderlichen Angebotsaufklärung keine nachvollziehbare Begründung für die wirtschaftliche Auskömmlichkeit seines Angebotes abgibt sowie bei erforderlichen Nachverhandlungen im Laufe der Vertragsabwicklung. Der Auftraggeber teilt in diesen Fällen dem Auftragnehmer den Termin zur Öffnung der Urkalkulation 10 Kalendertage vor dem Öffnungstermin mit. Dem Auftragnehmer wird überlassen, zum Öffnungstermin zu erscheinen. Erscheint der Auftragnehmer zum vereinbarten Öffnungstermin nicht, so wird die Urkalkulation im Nichtbeisein des Auftragnehmers durch den Auftraggeber geöffnet. Die Urkalkulation wird danach wieder verschlossen. Die Urkalkulation wird nach Beendigung des Vertrages zurückgegeben. Regelungen bezüglich der Weitervergabe an Unterauftragnehmer: Die als Anlage D zu den Vergabeunterlagen beigefügte Erklärung über den Einsatz von Unterauftragnehmern ist in jedem Fall den Angebotsunterlagen beizufügen. Auch wenn der Einsatz von Unterauftragnehmern nicht geplant ist, ist die Anlage D zu den Vergabeunterlagen auszufüllen und dem Angebot beizulegen. Der Auftraggeber wird die Erklärung über den Einsatz von Unterauftragnehmern nicht nachfordern. Sofern die Anlage D zu den Vergabeunterlagen nicht mit dem Angebot vorgelegt wird, führt dies zum Ausschluss des Angebotes. Der Bieter hat Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er an Unterauftragnehmer übertragen will. Die Unterauftragnehmer sind zu benennen, falls diese zum Angebotszeitpunkt bereits bekannt sind. Der Auftraggeber kann Unternehmen im Rahmen der Angebotsprüfung und -wertung unter Fristsetzung auffordern, die in Anlage D zu den Vergabeunterlagen geforderten Angaben bezüglich Nachunternehmern, die zum Angebotszeitpunkt noch nicht bekannt waren, nachzureichen bzw. zu erläutern. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgebots Eignungsnachweise der Unterauftragnehmer im Rahmen der Angebotsprüfung unter Fristsetzung anzufordern, sofern diese nicht bereits mit dem Angebot eingereicht wurden. Die Frist hierfür wird 7 Kalendertage betragen. Sofern dem Auftraggeber die nachgeforderten Unterlagen und Angaben nicht bis zum Ablauf dieser Frist vorliegen, wird das Angebot zwingend vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Die Weitervergabe an nachträglich benannte Unterauftragnehmer bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftraggebers. Die Zustimmung ist nicht erforderlich bei unwesentlichen Teilleistungen. Der Auftraggeber legt fest, dass der Auftragnehmer: a) bei der Übertragung von Teilen der Leistung (Unterauftrag) nach wettbewerblichen Gesichtspunkten verfährt; b) dem Unterauftragnehmer auf Verlangen den Auftraggeber benennt; c) dem Unterauftragnehmer insgesamt keine ungünstigeren Bedingungen – insbesondere hinsichtlich der Zahlungsweise und Sicherheitsleistungen – stellt, als zwischen ihm und dem Auftraggeber vereinbart sind; d) bei der Einholung von Angeboten für Unteraufträge regelmäßig kleine und mittlere Unternehmen angemessen beteiligt; e) sich bei Großaufträgen bemüht, Unteraufträge an kleine und mittlere Unternehmen in dem Umfang zu erteilen, wie er es mit der vertragsgemäßen Ausführung der Leistung vereinbaren kann. Bei einem geplanten Einsatz von Unterauftragnehmern muss dem Auftraggeber nachgewiesen werden, dass dem Auftragnehmer die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem das in Anlage E zu den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt Verpflichtungserklärung ausgefüllt vorgelegt wird. Das Formular ist für jeden Unterauftragnehmer einzeln einzureichen und zu diesem Zweck in der erforderlichen Anzahl zu vervielfältigen. Der Auftraggeber kann Unternehmen im Rahmen der Angebotsprüfung und -wertung unter Fristsetzung auffordern, die Anlage E zu den Vergabeunterlagen sowie die in Anlage E zu den Vergabeunterlagen geforderten Angaben nachzureichen, zu erläutern sowie Nachweise zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Unterauftragnehmer nachfordern. Die Frist hierfür wird 7 Kalendertage betragen. Sofern dem Auftraggeber die nachgeforderten Unterlagen und Angaben nicht bis zum Ablauf dieser Frist vorliegen, wird das Angebot zwingend vom Vergabeverfahren ausgeschlossen. Angaben für die Prüfung der fachlichen Richtigkeit und Auskömmlichkeit: Der Bieter hat in Anlage G zu den Vergabeunterlagen neben Erklärungen, die der Eignungsprüfung dienen, auch Angaben zu machen die der Prüfung der fachlichen Richtigkeit und Auskömmlichkeit dienen. Der Auftraggeber fordert die Bieter auf, diejenigen Sachverhalte anzugeben, die bereits zum Angebotszeitpunkt bekannt sind. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgebots Eignungsnachweise der Unterauftragnehmer im Rahmen der Angebotsprüfung unter Fristsetzung anzufordern, sofern diese nicht bereits mit dem Angebot eingereicht wurden. Die Frist hierfür wird 7 Kalendertage betragen. Sofern dem Auftraggeber die nachgeforderten Unterlagen und Angaben nicht bis zum Ablauf dieser Frist vorliegen, wird das Angebot zwingend vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat mit dem Angebot folgende Nachweise vorzulegen: — Aktueller Nachweis über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist (Eignungskriterium: Zuverlässigkeit). Begründung: Der Nachweis ist erforderlich zur Prüfung der Zuverlässigkeit. Der Bieter hat Eigenerklärungen mit dem folgenden Wortlaut auf Anlage A zu den Vergabeunterlagen zwingend mit dem Angebot einzureichen: Ich/wir erklären hiermit: — dass keiner der Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A vorliegt, dass ich/wir nachweislich keine schwere Verfehlung begangen haben, die meine/unsere Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt (Eignungskriterium: Zuverlässigkeit), — dass mein/unser Unternehmen über eine den Vergabeunterlagen entsprechende Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung verfügt oder im Falle eines etwaigen Zuschlags vor Leistungsbeginn abschließt bzw. erweitert (Eignungskriterium: Zuverlässigkeit). Der Auftraggeber wird die Anlage A und damit die entsprechenden Eigenerklärungen nicht nachfordern. Wird die Anlage A zu den Vergabeunterlagen nicht ausgefüllt und unterschrieben mit dem Angebot eingereicht, so wird das Angebot zwingend ausgeschlossen. Der Bieter hat außerdem mit dem Angebot folgende Angaben auf Anlage G zu den Vergabeunterlagen zu machen: — Darstellung und Erläuterung der Unternehmensstruktur des Bieters (Muttergesellschaften, Niederlassungen) (Eignungskriterien: Zuverlässigkeit, technische Leistungsfähigkeit). Arbeits- und Bietergemeinschaften haben diese Erklärung für alle Mitglieder einzeln einzureichen.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat mit dem Angebot folgende Nachweise einzureichen: — Vorlage von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen des Unternehmens aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist, oder anderer geeigneter Nachweise zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (Eignungskriterien: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit). Begründung: Der Nachweis ist erforderlich zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit. Der Bieter hat ferner Eigenerklärungen mit dem folgenden Wortlaut auf Anlage A zu den Vergabeunterlagen zwingend mit dem Angebot einzureichen: "Ich/wir erklären hiermit: — dass keiner der Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A vorliegt Eignungskriterium: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit). Der Bieter hat außerdem mit dem Angebot folgende Erklärungen auf Anlage G zu den Vergabeunterlagen zu machen: — Je Fachlos: Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre (Eignungskriterien: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, Fachkunde).
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bieter hat Eigenerklärungen mit dem folgenden Wortlaut auf Anlage A zu den Vergabeunterlagen zwingend mit dem Angebot einzureichen: "Ich/wir erklären hiermit: — dass mein/unser Unternehmen über eine aktuelle Zulassung zum Entsorgungsfachbetrieb gemäß § 52 Absatz 1 KrW-/AbfG verfügt, das den für die Auftragsausführung notwendigen Umfang hat bzw. über einen gleichwertigen Nachweis des Landes in dem der Bieter ansässig ist. Im Falle eines gleichwertigen Nachweises ist dieser dem Auftraggeber mit dem Angebot zu benennen und auf Verlangen vorzulegen. Der Bieter hat zwingend mit dem Angebot folgende Erklärungen auf Anlage D zu den Vergabeunterlagen einzureichen: — Erklärung, ob und wenn ja bzgl. welche Leistungsbestandteile der Bieter an Unterauftragnehmer übertragen will. Diese Unterauftragnehmer sind zu benennen, falls sie zum Angebotszeitpunkt bereits bekannt sind. Der Bieter hat außerdem mit dem Angebot folgende Angaben auf Anlage G zu den Vergabeunterlagen zu machen: — Je Fachlos: Referenzliste, der bezüglich der ausgeschriebenen Leistungen wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Auftragswertes, des Leistungsumfangs (Menge), der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber (Eignungskriterien: Fachkunde, technische Leistungsfähigkeit), — Darstellung der zur Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehenden technischen Ausstattung des Betriebes, des Betriebshofes, Sitz verantwortlicher Ansprechpartner etc.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Nein ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die nachstehenden Kriterien 1. Angebotspreis. Gewichtung 100
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen 6.9.2010
- 11:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Preis 30 EUR Zahlungsbedingungen und -weise: Die Vergabeunterlagen sind gegen Zahlung von 25,21 EUR (netto) zuzüglich 19 % Mehwertsteuer = 30 EUR (brutto) erhältlich. Überweisung auf das Konto der Entsorgungsgesellschaft Landkreis Birkenfeld (Kreissparkasse Birkenfeld, BLZ: 562 500 30, Kto: 233 889, Betreff: Vergabe Abfallabfuhr 2010). Eine gesonderte Rechnung wird nicht ausgestellt. Die Versendung der Unterlagen erfolgt nach Eingang der Zahlung auf dem genannten Konto.
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
16.9.2010 - 11:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.7) Bindefrist des Angebots
Bis 8.12.2010
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Tag: 16.9.2010 - 11:00 Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Stiftstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Tel. +49 613116-2234 Fax +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Fristen nach § 107 Abs. 3 GWB. Auf § 107 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich verwiesen.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
23.7.2010
DTAD
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