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Ausschreibung - Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie in Dillenburg (ID:3546680)

Auftragsdaten
Titel:
Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie
DTAD-ID:
3546680
Region:
35683 Dillenburg
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
18.02.2009
Frist Vergabeunterlagen:
27.03.2009
Frist Angebotsabgabe:
27.03.2009
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Planer:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Energielieferung (Strom + Wärme) im Rahmen eines Energie-Contractings mit Nutzung und Betrieb der Versorgungstechnik des Klinikums, mit hydraulischer Optimierung des W?rmenetzes zur Brennwertnutzung sowie mit Installation, Einbindung und Betrieb eines BHKWs (320 kW-el) einschie?lich notwendiger Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie jährlicher Präzisierung der Lieferbedingungen gemäß den sich verändernden Markt- und Versorgungsbedingungen.
Kategorien:
Bauarbeiten für Kraftwerke, Bergbau-, Produktionsanlagen, Gebäude der Öl-, Gasindustrie, Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen, Heizungsplanung, Ingenieur-, Planungsleistungen im Bauwesen
CPV-Codes:
Elektrizität, Heizung, Sonnen- und Kernenergie , Heizungsplanung , Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung , Verwaltungsdienste für Energieversorgung
Vergabe in Losen:
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig: Ja.
Vergabeordnung:
Lieferauftrag (VOL)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  48415-2009

BEKANNTMACHUNG Lieferauftrag

ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N):
Lahn-Dill-Kliniken GmbH, Forsthausstra?e 3, z. Hd. von Norbert L?hring, D-35578 Wetzlar. Tel. +49 6441792100. E-Mail: norbert.luehring@lahn-dill-kliniken.de. Fax +49 6441792105. Internet-Adresse(n): Hauptadresse des Auftraggebers: http://www.lahn-dill-kliniken.de. Adresse des Beschafferprofils: http://www.iet-thueringen.de. Weitere Auskünfte erteilen: die oben genannten Kontaktstellen. Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: IET - Institut für Energietechnologie und -anwendung Thüringen GbR, Kesslerstra?e 27, z. Hd. von Dr. Dieter Achilles, D-07745 Jena. Tel. +49 36416349562. E-Mail: dr.achilles@iet-thueringen.de. Fax +49 36416349563. URL: http://www.lahn-dill-kliniken.de. Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: IET - Institut für Energietechnologie und -anwendung Thüringen GbR, Kesslerstra?e 27, z. Hd. von Dr. Dieter Achilles, D-07745 Jena. Tel. +49 36416349562. E-Mail: dr.achilles@iet-thueringen.de. Fax +49 36416349563. URL: http://www.lahn-dill-kliniken.de.
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN):
Sonstiges: Krankenhaus. Gesundheit. Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber: Nein. ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber:
Energielieferung über ein Energiecontracting zur Umsetzung von energiekosten- und energieverbrauchsreduzierenden Maßnahmen für den Klinikstandort Dillenburg.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung:
Lieferung. Eine Kombination aus Kauf, Leasing, Miete und Mietkauf. Hauptlieferort: Rotebergstra?e 2, 35683 Dillenburg. NUTS-Code: DE722.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung:
Öffentlicher Auftrag.
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Energielieferung (Strom + Wärme) im Rahmen eines Energie-Contractings mit Nutzung und Betrieb der Versorgungstechnik des Klinikums, mit hydraulischer Optimierung des W?rmenetzes zur Brennwertnutzung sowie mit Installation, Einbindung und Betrieb eines BHKWs (320 kW-el) einschie?lich notwendiger Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sowie jährlicher Präzisierung der Lieferbedingungen gemäß den sich verändernden Markt- und Versorgungsbedingungen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV):
09300000, 45251220, 71314200, 71321200.
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja.
II.1.8) Aufteilung in Lose:
Nein.
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Ja.
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Planung, Realisierung der BHKW-Einbindung in Verbindung mit weit. techn. Maßnahmen, sowie W?rmelieferung von ca. 4 600 MWh/a und Stromlieferung von ca. 1 850 MWh/a aus dem Betrieb dieser Kraft-Wärme-Kopplungsanlage nebst Peripherie sowie außerdem Gewährleistung der Versorgungssicherheit über den Contracting-Zeitraum von 15 Jahren. Gesch?tzter Wert ohne MwSt.: Spanne von 5 000 000 bis 10 000 000 EUR.
II.2.2) Optionen:
Nein.
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG:
Beginn: 1.9.2010. Ende: 31.8.2025. ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Werden in den Verdingungs- und Ausschreibungsunterlagen bekanntgegeben. Siehe auch Abs. III.2) dieser Bekanntmachung.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend):
Werden in den Verdingungs- und Ausschreibungsunterlagen bekanntgegeben. Siehe auch Abs. III.2) dieser Bekanntmachung.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Die Rechtsform ist nicht vorgeschrieben; Konsortien werden zugelassen. Eine ausreichende Haftungssicherheit, die der Gr??e dieses Auftrages angemessen ist, muss gewährleistet sein; bei Konsortien haftet jeder Teilnehmer gesamtschuldnerisch. Ein gemeinschaftlich verantwortlicher Ansprechpartner ist zu benennen. Siehe auch Abs. III.2) dieser Bekanntmachung.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung:
Ja. Gewährleistung einer 24-h-Havariebereitschaft in Standortn?he. (Reaktionszeitraum 1 Stunde). Einbinden und Vergütung des technischen Personals des AGs für Routinet?tigkeiten (z.B. tägliche Sichtkontrolle der Anlagen des Contractors, Protokollierung etc.) gemäß Verhandlungsergebnis.
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. Rechtliche Befugnis. Der Bewerber muss nachweisen, dass er gemäß den einzelstaatlichen Rechtsvorschriften zur Ausführung des Auftrags befugt ist, beispielsweise anhand einer Bescheinigung über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister oder einer eidesstattlichen Erklärung bzw. anhand einer entsprechenden Bescheinigung, der Mitgliedschaft in einer fachspezifischen Organisation. Der Bewerber hat ein ordnungsgemäß ausgefülltes und unterzeichnetes Formblatt ?Rechtstr?ger" (das, je nach Nationalität und Rechtsform des Bewerbers/Bieters, auf folgender Website heruntergeladen werden kann: http://europa.eu.int/comm/budget/execution/legal_entities_en.htm) zusammen mit den darin geforderten Dokumenten einzureichen. Die geplanten Nachauftragnehmer müssen die gleichen Anforderungen wie der Auftragnehmer erfüllen; dies ist in gleicher Weise mit Abgabe des Angebotes nachzuweisen. Allgemeine Ausschlusskriterien: (1) Unter Bezug auf ?7 der deutschen Verdingungsordnung für Leistungen (VOL/A ? 2006) sind Bewerber oder Bieter von der Teilnahme an einem Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen; (a) die Konkurs angemeldet haben oder sich in Liquidation befinden, deren Geschäfte durch einen Konkursverwalter verwaltet werden, die einen Vergleich mit den Gläubigern angestrengt oder ihre Geschäftstätigkeit eingestellt haben oder die sich in einer ähnlichen Situation befinden, die sich gemäß einzelstaatlichem Recht oder einzelstaatlicher Vorschriften aus einem vergleichbaren Verfahren ergibt; (b) die durch ein rechtskräftiges Urteil eines Verstoßes gegen die berufsständischen Regeln für schuldig befunden wurden; (c) die durch einen vom öffentlichen Auftraggeber erbrachten Nachweis eines schwerwiegenden beruflichen Fehlverhaltens für schuldig befunden wurden; (d) die ihre Verpflichtungen zur Zahlung der Sozialbeitr?ge oder zur Zahlung der Steuern nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, oder nach den Rechtsvorschriften des Landes des Auftraggebers oder des Landes der Auftragsausführung nicht erfüllt haben; (e) gegen die ein rechtskräftiges Urteil wegen Betruges, Bestechung, Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung oder aufgrund einer sonstigen ungesetzlichen Handlung ergangen ist, die die finanziellen Interessen der Gemeinschaften beeinträchtigt; (f) bei denen im Zusammenhang mit einem anderen Auftrag oder einer Finanzhilfe aus dem Gemeinschaftshaushalt eine schwere Vertragsverletzung wegen Nichterfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen festgestellt worden ist. (2) Bewerber oder Bieter müssen bestätigen, dass die in Absatz 1 genannten Ausschlussgr?nde nicht auf sie zutreffen. Nachweise für die allgemeinen Auschlusskriterien: (1) Der öffentliche Auftraggeber akzeptiert als ausreichenden Nachweis dafür, dass keiner der in den o.g. allgemeinen Ausschlusskriterien Absatz (1) Buchstaben (a), (b) oder (e) genannten F?lle auf den Bewerber oder den Bieter zutrifft, einen Strafregisterauszug neueren Datums oder, in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, aus der hervorgeht, dass diese Anforderungen erfüllt sind. (2) Der öffentliche Auftraggeber akzeptiert als ausreichenden Nachweis dafür, dass in den o.g. allgemeinen Ausschlusskriterien Absatz (1) Buchstabe (d) genannte Fall auf den Bewerber oder Bieter nicht zutrifft, eine von der zuständigen Behörde des betreffenden Staates kürzlich ausgestellte Bescheinigung. Wird eine solche Bescheinigung in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, so kann diese durch eine eidesstattliche Erklärung oder, in Ermangelung einer solchen, durch eine eidliche Erklärung der interessierten Partei vor einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer zuständigen Berufsorganisation im Herkunfts- bzw. Ursprungsland ersetzt werden. (3) Je nach dem Recht des Landes, in dem der Bieter oder Bewerber niedergelassen ist, betreffen die in den Absätzen 1 und 2 genannten Urkunden juristische und/oder natürliche Personen, einschließlich, wenn der öffentliche Auftraggeber es für erforderlich hält, der Unternehmensleiter oder der Personen, die in Bezug auf den Bewerber oder Bieter über eine Vertretungs-, Entscheidungs- oder Kontrollbefugnis verfügen. Spezielle Ausschlusskriterien. Unter Bezug auf ?7a der deutschen Verdingungsordnung für Leistungen (VOL/A ? 2006) kommen nachfolgende Ausschlusskriterien zusätzlich zur Anwendung: (1) Bewerber oder Bieter, die gemäß den Rechtsvorschriften des Staates, in dem sie ansässig sind (Herkunftsland), zur Erbringung der betreffenden Leistung berechtigt sind, dürfen nicht allein deshalb zurückgewiesen werden, weil sie gemäß den einschlägigen deutschen Rechtsvorschriften entweder eine natürliche oder juristische Person sein müssten. (2) (1) Ein Unternehmen ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt ist wegen: (a) ? 129 des Strafgesetzbuches (Bildung krimineller Vereinigungen), ? 129a des Strafgesetzbuches (Bildung terroristischer Vereinigungen), ? 129b des Strafgesetzbuches (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland); (b) ? 261 des Strafgesetzbuches (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte); (c) ? 263 des Strafgesetzbuches (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden; (d) ? 264 des Strafgesetzbuches (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden; (e) ? 334 des Strafgesetzbuches (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EUBestechungsgesetzes, Artikel 2 ? 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Abs. 2 Nr. 10 des Vierten Strafrechts?nderungsgesetzes und ? 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverj?hrung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes, (f) Artikel 2 ? 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) oder; (g) ? 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit ? 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Unternehmen zuzurechnen, wenn sie für dieses Unternehmen bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß ? 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) einer Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für das Unternehmen handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt. (2) Als Nachweis, dass die Kenntnis gemäß Absatz (1) unrichtig ist und die in Absatz 1 genannten F?lle nicht vorliegen, akzeptieren die Auftraggeber einen Auszug aus dem Bundeszentralregister oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands. Wenn eine Urkunde oder Bescheinigung vom Herkunftsland nicht ausgestellt oder nicht vollständig alle vorgesehenen F?lle erwähnt, kann dies durch eine eidesstattliche Erklärung oder eine förmliche Erklärung vor einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde, einem Notar oder einer dafür qualifizierten Berufsorganisation des Herkunftslands ersetzt werden. (3) Von einem Ausschluss nach Absatz (1) kann nur abgesehen werden, wenn zwingende Gründe des Allgemeininteresses vorliegen und andere Unternehmen die Leistung nicht angemessen erbringen können oder wenn aufgrund besonderer Umstände des Einzelfalls der Verstoß die Zuverlässigkeit des Unternehmens nicht in Frage stellt. Sonstige Ausschlusskriterien. Von der Auftragsteilnahme ausgeschlossen sind Bewerber oder Bieter, die sich im Verlauf des Vergabeverfahrens: (a) in einem Interessenkonflikt befinden; (b) bei der Erteilung der von dem öffentlichen Auftraggeber für ihre Teilnahme an dem Ausschreibungsverfahren geforderten Auskünfte der Abgabe falscher Erklärungen schuldig gemacht haben oder die diese Auskünfte nicht erteilt haben.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. Der Bewerber muss über eine stabile finanzielle Position sowie über eine ausreichende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit für die Auftragsausführung verfügen. Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit zur Ausführung der in den Ausschreibungsspezifikationen genannten Aufgaben muss mindestens wie folgt nachgewiesen werden: - Der Bieter (oder das Konsortium) muss nachweisen, dass im letzten Geschäftsjahr ein Umsatz erzielt wurde, der mindestens 100 % des vorgeschlagenen jährlichen Auftragswerts entspricht, - Bilanzen der letzten 3 Gesch?ftsjahre, sofern die Veröffentlichung der Bilanzen nach dem Gesellschaftsrecht des Landes, in dem der Dienstleistungserbringer ansässig ist, vorgeschrieben ist. Wird das Angebot von einem Konsortium eingereicht, so ist dieser Nachweis von jedem Mitglied des Konsortiums zu erbringen; die Nachforderung der Bestätigung der Bilanzen durch einen vereidigten Wirtschaftsprüfer bleibt vorbehalten, - Eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und seinen Umsatz für diesem Auftrag entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Gesch?ftsjahren; bei Angeboten von Konsortien muss jedes Mitglied des Konsortiums diese Erklärung vorlegen, - Eine Bankerkl?rung zum Nachweis der gesicherten finanziellen Lage (Unbedenklichkeitsbescheinigung); bei Angeboten von Konsortien muss jedes Mitglied des Konsortiums diese Erklärung vorlegen. Darüber hinaus werden Nachweise gemäß ?7a, Nummer 3, Absatz 1und 2 der deutschen Verdingungsordnung für Leistungen (VOL/A ? 2006) wie folgt verlangt: (3) (1) In finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht wird von dem Unternehmen zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit Folgendes verlangt: (a) bei Lieferauftr?gen Vorlage entsprechender Bankausk?nfte, (b) bei Dienstleistungsauftr?gen entweder entsprechende Bankerkl?rungen oder den Nachweis entsprechender Berufshaftpflichtversicherungsdeckung, (c) Vorlage von Bilanzen oder Bilanzausz?gen des Unternehmens, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist,vorgeschrieben ist, (d) Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Gesch?ftsjahre, (2) In fachlicher und technischer Hinsicht muss das Unternehmen je nach Art, Menge und Verwendungszweck der zu erbringenden Leistung seine Leistungsfähigkeit mindestens folgendermaßen nachweisen: (a) durch eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber: - bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung, ? bei Leistungen an private Auftraggeber durch eine von diesen ausgestellte Bescheinigung ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Unternehmens zulässig, (b) durch die Beschreibung der technischen Ausrüstung, der Maßnahmen des Unternehmens zur Gewährleistung der Qualität sowie der Untersuchungs- und Forschungsm?glichkeiten des Unternehmens, (c) durch Angaben über die technische Leitung oder die technischen Stellen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angeschlossen sind oder nicht, und zwar insbesondere über diejenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt sind, (d) bei Lieferauftr?gen durch Muster, Beschreibungen und/oder Fotografien der zu erbringenden Leistung, deren Echtheit auf Verlangen des Auftraggebers nachgewiesen werden muss, (e) bei Lieferauftr?gen durch Bescheinigungen der zuständigen amtlichen Qualit?tskontrollinstitute oder -dienststellen, mit denen bestätigt wird, dass die durch entsprechende Bezugnahmen genau gekennzeichneten Leistungen bestimmten Spezifikationen oder Normen entsprechen, (f) sind die zu erbringenden Leistungen komplexer Art oder sollen sie ausnahmsweise einem besonderen Zweck dienen, durch eine Kontrolle, die von den Behörden des Auftraggebers oder in deren Namen von einer anderen damit einverstandenen zuständigen amtlichen Stelle aus dem Land durchgeführt wird, in dem das Unternehmen ansässig ist; diese Kontrolle betrifft die Produktionskapazit?ten und erforderlichenfalls die Untersuchungs- und Forschungsm?glichkeiten des Unternehmens sowie die von diesem zur Gewährleistung der Qualität getroffenen Vorkehrungen, (g) durch Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung, insbesondere der für die Leistungen verantwortlichen Personen.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Geforderte Eignungsnachweise (gem. ? 7 Nr. 4 VOL/A), die in Form anerkannter Pr?qualifikationsnachweise (u.a.HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erkl?rungsumfangs zulässig. Die technische Leistungsfähigkeit des Bieters in dem für den Auftrag relevanten Bereich wird auf folgender Grundlage bewertet: Der Bewerber bzw. Bieter, welcher das Energiecontracting durchf?hrt, muss folgende Bedingungen erfüllen: - Nachgewiesene Fähigkeit, vergleichbare Aufgaben in vergleichbarem Umfang und mit vergleichbarem technischem Schwierigkeitsgrad erfolgreich bewältigt zu haben, - Nachgewiesene Fähigkeit, auf das notwendige Fachwissen zur Abdeckung aller hier zu erwartenden und tangierenden Aufgaben zurückgreifen zu können, - Ausreichende deutsche Sprachkenntnisse, um die Kommunikation mit den verantwortlichen Stellen vor Ort realisieren zu können. Für die leitenden Mitglieder des Expertenteams des Bewerbers bzw. Bieters gelten die folgenden Anforderungen: - Nachgewiesene Fachkenntnisse in der Versorgungstechnik für Krankenhäuser und mindestens 5 Jahre Erfahrung mit rechtlichen Fragen des Energiecontractings. Erforderliche Nachweise: - Eine Liste der Koordinatoren und Experten, die die Erbringung der geforderten Leistungen übernehmen werden, einschließlich deren Lebensläufe und Qualifikationen, - Qualifizierte Referenzen zu vergleichbaren Aufgaben aus den letzten 5 Jahren. Hier geht es nicht um beliebiges Energiecontracting für eine beliebige Versorgungseinrichtung. Vielmehr müssen sich die qualifizierten Referenzen auf die erfolgreiche Realisierung eines Energieliefercontractings mit Einbindung von Kraft-Wärme-Kopplung und hydraulischer Optimierung als wesentlicher Bestandteil Contractingauftrages in Krankenhäusern bzw. vergleichbaren Einrichtungen des Gesundheitswesens in vergleichbarer Geb?udegr??e beziehen. - Eine Erklärung des Bewerbers, dass das Team über die erforderlichen Fachkenntnisse verfügt, um die Dienstleistungen erbringen zu können.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge:
Nein. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren. Bewerber sind bereits ausgewählt worden: Nein.
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden:
Geplante Mindestzahl: 3. Höchstzahl: 8 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Siehe
Abschnitt III) dieser Bekanntmachung. Die Auswahl der Bewerber erfolgt im Rahmen eines vorgeschalteten öffentlichen Teilnehmerwettbewerbs.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs:
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja.
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlich günstigstes Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt:
Nein.
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
EU-LDKL-2009-01.
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags:
Nein.
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung:
Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen: 27.3.2009 - 15:00. IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge: 27.3.2009 - 15:00. IV.3.5) Tag der Absendung der Aufforderung zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber: 20.4.2009.
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können:
Deutsch. ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG:
Nein.
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD:
Nein.
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN:
Das Vergabeverfahren erfolgt nach VOL/A. Die Auftraggeber sehen vor, dass das Verhandlungsverfahren in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen abgewickelt wird, um so die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, oder die zu erörternden Lösungen anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. In der Schlussphase des Verfahrens müssen dabei so viele Angebote vorliegen, dass ein echter Wettbewerb gewährleistet ist. Der Schlusstermin für die Einreichung der Angebote zum Eintritt in das Verhandlungsverfahren ist 19.6.2009 um 15:00 Uhr. Als Endtermin für die Schlussphase der Verhandlungen ist der 17.8.2009 vorgesehen. Die Bindefrist an die abschließend verhandelten Angebote betr?gt mindestens 6 Monate ab Beendigung der Verhandlungsphase. Nachr. HAD-Ref.: 2691/4. Nachr. V-Nr/AKZ: EU-LDKL-2009-01.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr). Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude:Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten:Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr).
VI.4.3) Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:
Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Dienstgebäude:Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten:Luisenplatz 2, D-64283 Darmstadt. Fax +49 6151125816 (normale Dienstzeiten) / 6151126834 (00:00 bis 24:00 Uhr).
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
16.2.2009.
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