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Ausschreibung - Elektronische Datenverwaltung in Koblenz (ID:11112033)

Übersicht
DTAD-ID:
11112033
Region:
56073 Koblenz
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Vertragsart:
Zeitvertrag
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Software
CPV-Codes:
Elektronische Datenverwaltung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
nein
Kurzbeschreibung:
TIV ist das Grundlagenverfahren zur Definition von Fachtätigkeiten und Dienststellungen in den Teilstreitkräften. Diese können spezifisch für die Teilstreitkraft sein oder aber übergreifend für...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
25.08.2015
Frist Angebotsabgabe:
05.10.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 1
56073 Koblenz
DEUTSCHLAND
E-Mail: baainbwvghfp@bundeswehr.org
Fax: +49 261133545653
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://baainbw.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Softwarepflege und Softwareänderungsleistungen in dem Tätigkeitsinformationsverfahren (TIV).
TIV ist das Grundlagenverfahren zur Definition von Fachtätigkeiten und Dienststellungen in den Teilstreitkräften. Diese können spezifisch für die Teilstreitkraft sein oder aber übergreifend für die Teilstreitkräfte Anwendung finden. Zur Besetzung bestimmter Dienstposten oder zu deren Definition werden die erforderlichen Anforderungen an Fachtätigkeiten bzw. Dienststellungen wie folgt spezifiziert:
— Studiengänge/Fachrichtungen,
— Sprachkenntnisse,
— Lehrgänge,
— Berufsvoraussetzungen,
— Ausbildungs- und Verwendungsreihen,
— Vorverwendungen,
— Schulbildung,
— Ausbildungsberufe,
— Vorverwendungen,
— Mobilmachungs-Verfügungsvorschläge,
— Tätigkeitsbilder (verbale Darstellung) sowie
— weitere administrative Hinweise.
In dem Sub-Verfahren „DVPersAnfTab (Personalanforderungstabelle)“ werden Zuordnungen von Anforderungen an Fachtätigkeiten/Dienststellungen gemacht. Dieses Verfahren hilft den Personalbearbeitern, Psychologen und Musterungsärzten in den Wehrersatzbehörden bei der Einstellung und Verwendungsplanung von ungedienten Wehrpflichtigen. Dazu werden folgende fachliche Gegebenheiten abgebildet:
— Beschreibung des Anforderungssymbols im Sinne eines Anforderungsprofils;
— Eingangsfachtätigkeiten;
— notwendige/bevorzugte Berufe;
— psychologische Eignungsmerkmale;
— Tätigkeitsvoraussetzungen;
— medizinische Verwendungsausschlüsse.
Zur Attraktivitätssteigerung der Bundeswehr sowie zur Verbesserung einer einheitlichen Wehrdienstberatung wurde auf Basis der vorliegenden fachlichen Gegebenheiten des Vorhabens in Verbindung mit dem Lehrgangskatalog der Bw als weiteres Sub-Verfahren der Ausbildungs- u. Verwendungskatalog der Streitkräfte (AVK SK)“ entwickelt, der es ermöglicht, auf Grundlage eines Bildungsabschlusses, eines erlernten Berufes oder eines zu erlernenden Berufes den entsprechenden Ausbildungsgang und die Ausbildungsdauer zu definieren. Diese Informationen werden zur Beratung potentieller Bewerber sowie aktiver Soldaten bis hin zu einer (zivil-)beruflichen Zielausbildung genutzt. Die Wartung und Pflege der Daten des Verfahrens „AVK SK“ wird auf die verantwortlichen Stellen für die Ausbildungsplanung der jeweiligen Teilstreitkraft bzw. des jeweiligen Organisationsbereichs übertragen. Informationsnehmer sind alle am WAN-Bw per TCP/IP-Protokoll angeschlossenen Teilnehmer der Bundeswehr sowie die Wehrdienstberater via Einwahlknoten.
TIV und sein Anwendungsteil AVKSK beruhen auf Webapplikationen mit insgesamt 679 Java-Klassen, für die insgesamt 3 820 Methoden und 5 2340 Zeilen Java-Code geschrieben wurden. Die verwendeten Daten werden über ca. 100 PL/1-Prozeduren aus 30 Tabellen und 100 Views geliefert. In dem Verfahren arbeiten täglich ungefähr 30 operative Nutzer und ca. 1 000 Info-User.
Die Kritikalität der Systeme und damit auch der zu erbringenden SWP-Leistungen ergibt sich aus der Relevanz der Anwendungen für den gesamten Prozess „Organisation“ und “Personal“ in der Bundeswehr. Bei einem Ausfall ist die Ausführung der Prozesse Einstellung und Nachbesetzung von Dienstposten nicht bzw. nur eingeschränkt möglich.
Für das DV-Verfahren TIV existieren keine dokumentierten Nutzeranforderungen und keine funktionalen Beschreibungen. Änderungen sind nur rudimentär im Konfigurationsmanagement beschrieben.
Die Leistung umfasst nicht nur die programmtechnische Umsetzung, sondern auch die vorherige Analyse von Fehlern und die Grob- und Feinkonzeption von Änderungen, ferner die proaktive Beratung der Bundeswehr bezüglich vorzunehmender Anpassungen aufgrund von Änderungen an den Schnittstellen.
Aufgabenbeschreibung:
Durchführung der SWPÄ im Verfahren:
Zu den Aufgaben des Auftragnehmers gehört die Durchführung von Maßnahmen der Softwarepflege (SWP) d. h. Maßnahmen, die dem Erhalt und der Wiederherstellung des Sollzustandes der Komponenten des DV-Vorhabens IS-OrgGrundlagen dienen, sowie die Durchführung von Softwareänderungen (SWÄ) d. h. allen Maßnahmen, die den Funktionsumfang des Systems ändern oder erweitern. Beide Bereiche werden unter dem Begriff „SWPÄ“ subsummiert.
Zur geforderten Leistung gehören u. a. folgende Tätigkeiten:
— Analyse des Ist- und Sollzustandes;
— Modellierung;
— Design von Benutzeroberflächen;
— Erstellen von (Web-)Grafiken;
— Entwicklung von Konzepten und Prototypen;
— Implementieren von SW-Komponenten (z. B. Java-Klassen, Java Script Funktionen, Servlets, HTML und JSP Seiten, XSL Style Sheets, XML Dokumente, Windows und DB2 Skripte);
— – Testmanagement und Qualitätssicherung;
— Konfigurationsmanagement/Releasemanagement;
— Fehleranalyse inklusive Kontrolle der Logfile-Analyse;
— Unterstützung des Auftraggebers bei der Aufrechterhaltung des Betriebs.
Neben den SWPÄ Tätigkeiten gehört das Projektmanagement im Verfahren TIV (sowie in dazugehörigen Subverfahren DVPersAnfTab und AVKSK) zu den vom Auftragnehmer durchzuführenden Tätigkeiten. Dieses umfasst unter anderem:
— Koordinierung der Teilverfahren;
— Fachliche und terminliche Abstimmung mit den Bedarfsträgern;
— Risikomanagement;
— Steuerung der Lieferanten;
— Abrechnung der Leistungen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
48613000
Beschreibung:
Elektronische Datenverwaltung.

Erfüllungsort:
Bonn, Wilhelmshaven, Strausberg, Koblenz, sowie der Sitz des Auftragnehmers

Lose:
Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.2) Angaben zu Optionen
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Folgender Leistungsumfang wird auf Grundlage bisheriger Erfahrungen in Personentagen (PT) geschätzt:
Softwarepflegemaßnahmen:
2017: 30 PT;
2018: 30 PT;
2019: 30 PT (optional);
2020: 30 PT (optional).
Softwareänderungsmaßnahmen:
2017: 50 PT;
2018: 50 PT;
2019: 50 PT (optional);
2020: 50 PT (optional).
Projektmanagement:
2017: 10 PT;
2018: 10 PT;
2019: 10 PT (optional);
2020: 10 PT (optional).
Die Gesamtmenge der Leistung stellt keine Obergrenze dar und es wird keine Abnahmeverpflichtung übernommen.

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
299115-2015

Vergabenummer:
Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
Y/VHFP/00085/G9016

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
05.10.2015 - 14:00

Ausführungsfrist:
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Beginn der Bauarbeiten:
Beginn 28.12.2016 Abschluss 27.12.2018
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Zahlung:
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Vertragsbedingungen:
— Verdingungsordnung für Leistungen – Teil B „Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen“ (VOL/B);
— Zusätzliche Vertragsbedingungen des Bundesministeriums der Verteidigung zur Verdingungsordnung für Leistungen, Teil B (ZVB/BMVg);
— Interimsfassung der Nrn. 11.4 und 11.5 ZVB/BMVg zu beziehen unter der Adresse: www.baainbw.de/Vergabe

Zuschlagskriterien:
Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Interessenbestätigung, zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind

Geforderte Nachweise:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Erklärung jedes Bewerbers/jedes Mitglieds einer Bewerbergemeinschaft über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Jahre.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber einzureichen. Die Nachweise müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft insgesamt erbracht werden. Für die Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit einer Bewerbergemeinschaft wird diese als Ganze beurteilt.
Sprachkenntnisse:
Die einzusetzende Person muss über gute bis sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch in Wort und Schrift verfügen. Basissprachkenntnisse in Englisch (lesend) sind zum Verständnis der Fachbegriffe und Dokumentationen notwendig. Vor dem Einsatz von Personen, die Deutsch als Fremdsprache erlernt haben, ist ein geeigneter Nachweis von Kenntnissen der deutschen Sprache in Wort und Schrift vorzulegen (Zeugnis einer anerkannten Sprachschule oder vergleichbare Nachweise). Der Auftraggeber behält sich vor, die Kenntnisse der deutschen Sprache mit eigenen Mitteln nachzuprüfen.
Technische Erfahrungen:
Gefordert sind Darstellungen und Nachweise zu den nachfolgend aufgelisteten technischen Grundlagen:
— Entwicklung von Webanwendungen mit Java und Eclipse – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung in der Programmierung mit den Java-Frameworks Struts und Struts-CX – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung mit Javascript und den Javascript-Frameworks Prototype und Script.aculo.us – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung mit Ajax und dem Ajax-Framework DWR – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung mit den Frameworks Avalon, Batik, Dom, Fop, Jxl und Xalan – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung mit den Application-Servern Tomcat sowie Websphere – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung mit dem Datenbanksystem DB2 und SQL-Abfragen – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung mit der Entwicklung von Webanwendungen mittels JSP, HTML, XML, XSLT, FOP, CSS – mindestens 2 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung mit der automatisierten Generierung von PDF- und Office-Dokumenten aus Web-Anwendungen – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Erfahrung mit Datenzugriffstechniken wie z.B. JDBC – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Erfahrung mit der Versionsverwaltung durch Subversion – mindestens 1 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung im Design und der Bearbeitung von Webgrafiken – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Erfahrung im Changemanagement mit der Software Maximo – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Erfahrung im Incidentmanagement mit der Software Maximo – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Erfahrung mit virtualisierten Arbeitsumgebungen (XenDesktop) – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung.
Nachweis: Vorlage von Referenzen, die mit dem hier gegenständlichen Auftrag inhaltlich vergleichbar sind, aus denen sich die genannten Erfahrungen ergeben. Die vorgenannten Aufgaben müssen von einem Mitarbeiter komplett abgedeckt werden.
Verfahrensspezifische Erfahrungen:
Gefordert sind Darstellungen und Nachweise zu den nachfolgend aufgelisteten, verfahrensspezifischen Belangen:
— Realisierung vergleichbarer IT-Vorhaben in der öffentlichen Verwaltung – mindestens 1 Jahr Projekterfahrung;
— Nachweis über Projekte, die Anforderungen an das proaktive Management von Materialplanungssystemen in einem Änderungen unterworfenen Komplex von einschlägigen Vorschriften stellen – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung;
— Erfahrung in der Projektführung und Softwareentwicklung nach V-Modell XT, vorzugsweise im Umfeld der Bundeswehr – mindestens 3 Jahre Projekterfahrung.
Nachweis: Vorlage von Referenzen, die mit dem hier gegenständlichen Auftrag inhaltlich vergleichbar sind, aus denen sich die genannten Erfahrungen ergeben, soweit die Kompetenz nicht über anerkannte Zertifizierungen nachgewiesen werden können. Es darf nur der unter „technische Erfahrungen“ herangezogene Mitarbeiter referenziert werden.


Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Beabsichtigt der Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) sich zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von Unterauftragnehmern zu berufen, so muss er durch eine entsprechende mit dem Teilnahmeantrag einzureichende Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers nachweisen, dass die in Bezug genommenen Kapazitäten im Auftragsfall tatsächlich zur Verfügung stehen. Die unter Ziffer III.2.3) der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen zur Beurteilung der technischen Leistungsfähigkeit müssen für die Unterauftragnehmer insoweit vorgelegt werden, als sich ein Bewerber (Einzelbewerber oder Bewerbergemeinschaft) zum Nachweis der Eignung auf diese Ressourcen des Unterauftragnehmers beruft.
Aus der Verpflichtungserklärung muss der Name des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, Name des sich verpflichtenden Unterauftragnehmers und der Leistungsbereich hervorgehen, für den sich der Unterauftragnehmer verpflichtet.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften müssen mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete rechtsverbindliche Erklärung mit folgenden Inhalten abgeben:
a) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Falle der Auftragserteilung gesamtschuldnerisch haften;
b) Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, sowie
c) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, im Rahmen dieses Vergabeverfahrens uneingeschränkt im Namen aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu handeln.

Sonstiges
Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Persönliche Lage
Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen:
— Originalauszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 3 Jahre;
— Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gem. §§ 23 und 27 VSVgV (Formuler BAAINBw B013c);
— Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB (Formular BAAINBw B 013a)
Formulare zu beziehen unter der Adresse: www.baainbw.de/Vergabe/ Unterlagen zur Angebotsabgabe
Sicherheitsanforderungen an das leistende Unternehmen:
Für die Ausführung des Auftrags kommen darum nur solche Unternehmen in Betracht, die bereit sind, in die Geheimschutzbetreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgenommen zu werden und zusätzlich bereit sind, hierüber zuvor einen öffentlich rechtlichen Vertrag auf der Grundlage des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetzes – SÜG) sowie nach Maßgabe des Handbuchs für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch – GHB), beides in der jeweils geltenden Fassung, abzuschließen. Ein gültiger Sicherheitsbescheid im Sinne der Ziff. 2.4.1 GHB ist Voraussetzung für die Leistungserbringung.
Bei Unternehmen außerhalb Deutschlands tritt an die Stelle des Sicherheitsbescheides die Facility Security Clearance (FSC).
Einzelheiten ergeben sich aus dem GHB, das einschl. der zugehörigen Anlagen unter https://bmwi-sicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 eingesehen werden kann.
Nachweis: Der Bewerber bestätigt schriftlich seine Bereitschaft zur Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung.
Unternehmen die bereits in der Geheimschutzbetreuung sind, weisen dies durch die Angabe Ihrer Betriebsnummer nach.
Sicherheitsanforderungen an das konkret einzusetzende Personal:
— Dass einzusetzende Personal muss zum 1.10.2016 eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) erfolgreich abgeschlossen haben.
(Siehe Sicherheitsüberprüfungsgesetz, SÜG, in der aktuellen Fassung).
Nachweis: Eigenerklärung unter Angabe der Anzahl der verfügbar sicherheitsgeprüften Personen im Unternehmen. Ergänzend ist mit der Eigenerklärung die Anzahl der Personen anzugeben, die bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 zu unterziehen.
Der Auftraggeber weißt darauf hin, dass eine Sicherheitsüberprüfung für Angehörige bestimmter Staaten nicht möglich ist.
Hinweis auf das Rundschreiben des BMI vom 7.10.2010 – ÖS III 3-606 411-1/22 – (Stand 15.10.2010) und der dazugehörigen Staatenliste
(Anlage 2 zum genannten Rundschreiben beigefügt).
Einzelheiten sind dem GHB zu entnehmen.
Anforderungen an das leistende Unternehmen bezüglich des Austauschs von Personal:
Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass dem Einsatz anderer als der genannten Mitarbeiter vom Auftraggeber schriftlich zugestimmt werden muss. Der Auftraggeber behält sich vor, das vorgeschlagene Personal abzulehnen. Auf Verlangen des Auftraggebers tauscht der Auftragnehmer auch während der Vertragslaufzeit die eingesetzten Mitarbeiter aus, wenn für den Auftraggeber ein wichtiger Grund vorliegt (z. B. Leistungsstörung, Abweichung von Vereinbarungen). Der Auftraggeber behält sich vor, das vorgeschlagene Personal abzulehnen.
Der Bewerber bestätigt schriftlich mit Abgabe des Teilnahmeantrages sein Einverständnis zu den Regelungen bezüglich der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung, der Ü-2 Sicherheitsüberprüfung und dem Austausch der Mitarbeiter.


Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Folgende Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag von jedem Bewerber/jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen:
— Originalauszug aus dem Handelsregister, nicht älter als 3 Jahre
— Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit gem. §§ 23 und 27 VSVgV (Formuler BAAINBw B013c)
— Erklärung zum Schutz von Verschlusssachen durch Bewerber/Bieter bei Aufträgen nach § 99 Abs. 9 GWB (Formular BAAINBw B 013a)
Formulare zu beziehen unter der Adresse: www.baainbw.de/Vergabe/ Unterlagen zur Angebotsabgabe
Sicherheitsanforderungen an das leistende Unternehmen:
Für die Ausführung des Auftrags kommen darum nur solche Unternehmen in Betracht, die bereit sind, in die Geheimschutzbetreuung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgenommen zu werden und zusätzlich bereit sind, hierüber zuvor einen öffentlich rechtlichen Vertrag auf der Grundlage des Gesetzes über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetzes – SÜG) sowie nach Maßgabe des Handbuchs für den Geheimschutz in der Wirtschaft (Geheimschutzhandbuch – GHB), beides in der jeweils geltenden Fassung, abzuschließen. Ein gültiger Sicherheitsbescheid im Sinne der Ziff. 2.4.1 GHB ist Voraussetzung für die Leistungserbringung.
Bei Unternehmen außerhalb Deutschlands tritt an die Stelle des Sicherheitsbescheides die Facility Security Clearance (FSC).
Einzelheiten ergeben sich aus dem GHB, das einschl. der zugehörigen Anlagen unter https://bmwi-sicherheitsforum.de/handbuch/367,0,0,1,0.html?fk_menu=0 eingesehen werden kann.
Nachweis: Der Bewerber bestätigt schriftlich seine Bereitschaft zur Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung.
Unternehmen die bereits in der Geheimschutzbetreuung sind, weisen dies durch die Angabe Ihrer Betriebsnummer nach.
Sicherheitsanforderungen an das konkret einzusetzende Personal:
— Dass einzusetzende Personal muss zum 1.10.2016 eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung (Ü2) erfolgreich abgeschlossen haben.
(Siehe Sicherheitsüberprüfungsgesetz, SÜG, in der aktuellen Fassung).
Nachweis: Eigenerklärung unter Angabe der Anzahl der verfügbar sicherheitsgeprüften Personen im Unternehmen. Ergänzend ist mit der Eigenerklärung die Anzahl der Personen anzugeben, die bereit sind, sich einer Sicherheitsüberprüfung der Stufe 2 zu unterziehen.
Der Auftraggeber weißt darauf hin, dass eine Sicherheitsüberprüfung für Angehörige bestimmter Staaten nicht möglich ist.
Hinweis auf das Rundschreiben des BMI vom 7.10.2010 – ÖS III 3-606 411-1/22 – (Stand 15.10.2010) und der dazugehörigen Staatenliste
(Anlage 2 zum genannten Rundschreiben beigefügt)
Einzelheiten sind dem GHB zu entnehmen.
Anforderungen an das leistende Unternehmen bezüglich des Austauschs von Personal:
Der Auftragnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass dem Einsatz anderer als der genannten Mitarbeiter vom Auftraggeber schriftlich zugestimmt werden muss. Der Auftraggeber behält sich vor, das vorgeschlagene Personal abzulehnen. Auf Verlangen des Auftraggebers tauscht der Auftragnehmer auch während der Vertragslaufzeit die eingesetzten Mitarbeiter aus, wenn für den Auftraggeber ein wichtiger Grund vorliegt (z. B. Leistungsstörung, Abweichung von Vereinbarungen). Der Auftraggeber behält sich vor, das vorgeschlagene Personal abzulehnen.
Der Bewerber bestätigt schriftlich mit Abgabe des Teilnahmeantrages sein Einverständnis zu den Regelungen bezüglich der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung, der Ü-2 Sicherheitsüberprüfung und dem Austausch der Mitarbeiter.

Zusätzliche Angaben
Die Zuschlagserteilung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages.
Der Beginn des Leistungszeitraum ist für das Ende des Folgejahres (28.12.2016) vorgesehen.
Berücksichtigt werden nur unterzeichnete Teilnahmeanträge, die in einem verschlossenen und äußerlich gekennzeichneten Umschlag bis zu dem unter Abschnitt IV.3.4 genannten Schlusstermin eingegangen sind. Per Fax oder elektronisch eingehende Teilnahmeanträge können nicht berücksichtigt werden. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich an die in Abschnitt I.1 genannte Stelle zu senden und wie folgt zu kennzeichnen:
„NIcht öffnen – EU Teilnahmewettbewerb Verhandlungsverfahren, Bearbeitungsnummer Y/VHFP/00085/G9016; Schlusstermin: 5.10.2015, 14:00 Uhr“.
Der öffentliche Auftraggeber übernimmt keine Kosten, die den Bietern im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Teilnahmewettbewerb entstehen können bzw. werden.
Es gilt deutsches Recht.
Die für den Teilnahmewettbewerb notwendigen Formulare sind unter der folgenden Adresse abrufbar:
www.baainbw.de/Vergabe/ Unterlagen zur Angebotsabgabe.
Der Auftraggeber plant, die Rechte und Pflichten aus dem zu schließenden Vertrag auf die BWI Systeme GmbHzu übertragen.
Der Bewerber muss bereit sein, mit dem Angebot ein Konzept zum unterbrechungsfreien Betrieb des Informationssystems BEFIS für den Leistungsbeginn am 28.12.2016 vorzulegen. Die Kosten für alle Leistungen, die der Bewerber im Rahmen der Umsetzung dieses Konzeptes erbringen wird oder unter Vertrag nehmen wird, sind nicht erstattungsfähig und mit dem Angebotspreis abgegolten.
Dem Auftragnehmer wird nach Zuschlagserteilung die Gelegenheit zu einer angemessenen Einarbeitung vor dem 28.12.2016 bei der BWI-Systeme bzw. deren Auftragnehmer und/oder mittels bereitgestellter oder öffentlich zugänglicher Informationen gegeben, um die erforderlichen Kenntnisse zu erlangen.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
DTAD
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Ergänzungsmeldung
19.09.2015
Ergänzungsmeldung
22.01.2016
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