DTAD

Ausschreibung - Entwicklung eines dynamischen, intermodalen Verkehrsinformationssystems in Darmstadt (ID:5544537)

Auftragsdaten
Titel:
Entwicklung eines dynamischen, intermodalen Verkehrsinformationssystems
DTAD-ID:
5544537
Region:
64283 Darmstadt
Auftragsart:
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
15.10.2010
Frist Vergabeunterlagen:
05.11.2010
Frist Angebotsabgabe:
12.11.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kategorien:
Forschungs-, Entwicklungsdienste, Netzwerke
CPV-Codes:
Software-Entwicklung
Vollständige Bekanntmachung
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Bekanntmachung über offene Wettbewerbe VOF

HAD-Referenz-Nr.:2312/10

Wettbewerbsbekanntmachung

Dieser Wettbewerb fällt unter:

Richtlinie 2004/18/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber/Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n):

Offizielle Bezeichnung:traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main

mbH

PostanschriftStiftstra?e 9-17

Ort: Frankfurt am Main

Postleitzahl: 60313

Land: Deutschland

Kontaktstelle(n):

Bearbeiter: Herr Damerius

Telefon:

Fax: 069 212 25258

E-Mail: DIVIS@traffiQ.de

Internet-Adresse(n)

Hauptadresse des Auftraggebers (URL): http://www.traffiQ.de

Adresse des Beschafferprofils (URL):

Weitere Auskünfte erteilen : die oben genannten Kontaktstellen

Weitere Unterlagen sind erhältlich bei: den oben genannten Kontaktstellen

Projekte oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genannten

Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers und Haupttätigkeit(en)

Sonstiges: Aufgabentr?gerorganisation, Eigentümer: Stadt Frankfurt am Main

Sonstiges: Öffentlicher Personennahverkehr

Abschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs/Beschreibung des Projekts

II.1)Beschreibung

II.1.1)Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen

Auftraggeber/den Auftraggeber :

Entwicklung eines dynamischen, intermodalen Verkehrsinformationssystems für den

Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main

II.1.2)Kurze Beschreibung

Zielsetzung:

Die Stadt Frankfurt am Main und ihre Aufgabentr?gerorganisation traffiQ (AG)

haben das Ziel, die Mobilität der Bevölkerung trotz wachsenden

Verkehrsaufkommens im Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main nachhaltig

sicherzustellen. Dabei steht neben einem flüssigen Verkehrsablauf vor allem die

Förderung der umweltfreundlichen Abwicklung des Mobilit?tsbedarfs der

Bevölkerung im Vordergrund.

Mit dem Projekt DIVIS (Dynamisches Intermodales VerkehrsInformationsSystem)

strebt der AG die technische und organisatorische Verknüpfung aller

Verkehrsträger im Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main an. DIVIS soll dabei

Informationen bereits existierender ?V- und IV-Systeme zusammenführen und

sowohl Daten als auch Informationen entlang vorhandener und neuer Öffentlicher

Leitstrategien und Maßnahmen verknüpfen. Dabei ist es Ziel von DIVIS, bei

gleichzeitiger Empfehlung attraktiver und zuverlässiger intermodaler und

dynamischer Routen für die Reisenden, vorhandene Verkehrsinformationen sowohl

im Regelbetrieb als auch in St?rfallsituationen effizient an den Fahrgast zu

übermitteln. Hier arbeitet der Vorhabenstr?ger eng mit der Integrierten

Verkehrs- und Mobilit?tsmanagement Region Frankfurt Rhein-Main GmbH (IVM), der

Universität Frankfurt sowie weiterer regionaler Akteure zusammen, um eine

weitreichende Wirkung von DIVIS in der Region nachhaltig sicherzustellen.

DIVIS muss daher zum einen offen für jeglichen potenziellen Datenlieferanten

sein, der einen Beitrag zu multi- und intermodaler Verkehrsinformation leisten

kann. Auf der anderen Seite soll DIVIS die Informationsverteilung vereinfachen.

Fl?chige Verkehrsdaten und die Möglichkeit der fl?chigen Versorgung der

Reisenden mit aktuellen Informationen vor, während und auch nach der Reise;

beides zeichnen DIVIS aus.

Ausschreibungsgegenstand:

Gegenstand der Ausschreibung ist die Erstellung eines dynamischen, intermodalen

Verkehrsinformationssystems für den Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main nach den

fachlichen und technischen Vorgaben des Auftraggebers.

Teilnahmewettbewerb:

Die Teilnahme an der Ausschreibung setzt neben der Erstellung der geforderten

Teilnahmeunterlagen und der Anforderung und Bestätigung des Formblattes zum

Teilnahmewettbewerb insbesondere die Bereitschaft des Teilnehmers zur

Erstellung einer Testumgebung voraus. Die Details zur Testumgebung sind unter

VI.2) "sonstige Informationen" im Punkt Testumgebung genannt.

Die geforderten Teilnahmeunterlagen sind als solche zu kennzeichnen und in

einem fest verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift "Ausschreibung DIVIS" bei

der unter I.1) angegebenen Stelle einzureichen. Zusätzlich zum postalischen

Versand liefert der Bieter das Angebot in elektronischer Form an die unter I.1)

Adresse.

Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs werden anhand der Qualität der

geforderten Teilnahmeunterlagen maximal drei Teilnehmer als Bewerber für die

Entwicklung des dynamischen, intermodalen Verkehrsinformationssystems für den

Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main bestimmt und können mit der Erstellung einer

Testumgebung beginnen.

Mit Beginn des Jahres 2011 steht für die 3 Bewerber eine viermonatige Phase zum

Aufbau und der Implementierung der Testumgebung an. Anschließend wird in einer

viermonatigen Phase das System im Betrieb evaluiert (31.08.2011).

Die Bereitstellung der Testumgebung wird zum Ende des Testzeitraumes pauschal

für alle Bewerber gleich vergütet und beinhaltet alle Tätigkeiten des Bieters

im Rahmen der Testumgebung.

Sollte nach der Evaluierung der Testumgebungen keine positive Rückmeldung

potentieller Nutzer und politischen Entscheidungsträger vorliegen, muss das

Verfahren vor Angebotsauforderung zum 31.08.2011 abgebrochen werden.

Zur Angebotsabgabe bekommen die Bewerber Anfang September 2011 eine konkrete

Leistungsbeschreibung zugesendet. Die Bewerber haben daraufhin knapp acht

Wochen Zeit, ihr Angebot abzugeben. Der Zuschlag soll Ende Dezember 2011

erteilt werden.

II.1.3)Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV)

Hauptgegenstand:

72262000 Software-Entwicklung

Erg?nzende Gegenstände:

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische

Informationen

III.1)Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer

Allgemein

Die Bildung von Bewerbergemeinschaften ist möglich. Einzelne Mitglieder einer

Bewerbergemeinschaft können auch in anderen Konstellationen anbieten. Ein

Unternehmen kann nur einmal als Generalunternehmer auftreten. Ein

Konsortialführer ist auszuweisen.

Ein Austausch, eine Aufnahme sowie ein Ausschluss von Subunternehmern oder

Konsortialpartnern während der Angebotsphase sind ausgeschlossen.

Sollten bei genaueren Kenntnissen des Ausschreibungsgegenstandes die

Beauftragung weiterer Subunternehmer erforderlich werden, so hat der

Auftragnehmer zu gewährleisten, dass auch diese Auftragnehmer den Anforderungen

entsprechen.

Bewerbergemeinschaften haben darzulegen, dass die gemeinsame Bewerbung um den

öffentlichen Auftrag keine unzulässige wettbewerbsbeschr?nkende Absprache im

Sinne des ? 4 Abs. 3 VOF darstellt. Dies geschieht z .B. durch Angabe der

Gründe, die zu der Kooperation geführt haben.

Bei Teilnahmeantr?gen von Bietergemeinschaften müssen die für die Prüfung der

Zuverlässigkeit und der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erforderlichen

Unterlagen für jedes Mitglied und die Nachweise der fachlichen

Leistungsfähigkeit für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorgelegt werden.

Bei der Beurteilung der fachlichen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft

wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt.

Das Angebot der Bietergemeinschaft muss von allen an der Bietergemeinschaft

beteiligten Unternehmen rechtsverbindlich unterschrieben sein. Fehlt die

Unterschrift eines Mitgliedes, so liegt kein rechtverbindliches Angebot der

Bietergemeinschaft vor. Das Angebot ist in einem solchen Fall gem. ? 25 Nr. 1

Abs. 1 Buchst. B VOL/A von der Wertung auszuschließen. Kommt jedoch einem

Mitglied aufgrund eines rechtsgültigen Gesellschaftsvertrages zur Zeitpunkt der

Angebots?ffnung Alleingesch?ftsf?hrerbefugnis zu, so genügt die Unterschrift

jedes Mitglieds. Die Alleingesch?ftsf?hrerbefugnis ist in diesem Fall

nachzuweisen.

Bei der Übertragung einzelner Teilleistungen auf Unterauftragnehmer sind die im

Folgenden benannten Nachweise über die Zuverlässigkeit und die fachliche

Leistungsfähigkeit auch für die bei der Angebotsabgabe vorgesehenen

Unterauftragnehmer vorzulegen. Der Bewerber hat darzulegen, in welchem Umfang

er Leistungen auf den genannten Unterauftragnehmer ?bertragen möchte. Dies hat

erst im Rahmen der Angebotsabgabe zu erfolgen.

Sämtliche Nachweise dürfen vom Tag der Übersendung der Interessenbekundung

gerechnet nicht älter als sechs Monate sein.

Das Angebot sowie sämtliche beizubringende Erklärungen und weitergehende

Korrespondenz sind in deutscher Sprache abzufassen. Einem Schriftstück, das in

einer anderen Sprache abgefasst ist, ist eine beglaubigte oder von einem

öffentlich bestellten oder beeidigten Übersetzer oder Dolmetscher angefertigte

Übersetzung beizufügen.

Bieter mit mittelbaren oder unmittelbaren öffentlichem Anteilseigner/n müssen

bei der Angebotsabgabe durch geeigneten Nachweis (z.B. Rechtsauskunft der

zuständigen Kommunalaufsichtsbeh?rde) darlegen, dass die Abgabe des Angebotes

im Einklang mit den die wirtschaftliche Betätigung des betreffenden

Unternehmens regelnden Vorschriften, d.h. insbesondere im Hinblick auf die

Vorschriften des Kommunalverfassungsrechts, zulässig ist.

Formale Eignung

Der Bewerber hat mit seinem Teilnahmeantrag durch geeignete Nachweise seine

Eignung für die in Rede stehende Dienstleistung darzustellen. Dies soll durch

Vorlage der unten genannten Unterlagen geschehen, die mit dem Teilnahmeantrag

vorzulegen sind. Bei diesen Angaben handelt es sich um keine Mindestbedingungen

für den Nachweis der Eignung. Der Auftraggeber prüft die Eignung auf Grundlage

der von den Bewerbern ?bersandten Nachweise.

1) Folgende Nachweise erfolgen durch eine schriftliche Erklärung, in der

erklärt wird, dass die u. g. Verstöße nicht vorliegen. Diese ist vom Bewerber

zu unterzeichnen und den Unterlagen beizulegen.

Der Bewerber hat eine schriftliche Erklärung abzugeben (siehe Vordruck, der

unter der oben angegebenen Adresse dem Auftraggeber per E-Mail erhältlich ist),

a) dass keine rechtskräftige Verurteilung wegen eines Verbrechens und keine

wiederholte rechtskräftige Verurteilung wegen eines Vergehens vorliegt,

b) dass keine schweren Verstöße gegen arbeits- oder sozialrechtliche Pflichten

vorliegen,

c) dass keine schweren Verstöße gegen die abgaberechtlichen Pflichten, die sich

aus unternehmerischer Tätigkeit ergeben, vorliegen und dass der Bewerber der

Zahlung von Steuern und Abgaben nach den Vorschriften des EU-Mitgliedsstaat, in

dem er ansässig ist oder dem EU-Mitgliedstaat der Auftraggeberin nachgekommen

ist,

d) dass keine schweren Verstöße gegen ? 1 des Pflichtversicherungsgesetzes vom

5. April 1965 (BGBl I S. 213) in der jeweils gültigen Fassung vorliegen und

dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung der

Sozialversicherungsbeiträge nach den Rechtsvorschriften des EU-Mitgliedstaates,

in dem er ansässig ist oder des EU-Mitgliedsstaates der Auftraggeberin erfüllt

hat,

e) dass keine schweren Verstöße gegen Bestimmungen zum Arbeitsschutz- und

Arbeitsrecht vorliegen,

f) dass ausreichend verfügbare Finanzmittel vorhanden sind, um die

gegebenenfalls mit dem Auftrag zusammenhängenden Investitionen fristgerecht zu

tätigen und die geforderten Sicherheiten zu leisten,

g) dass die Finanzmittel auftragsbezogen zur Verfügung stehen und nicht

vorrangig durch andere Rechte belastet sind,

h) dass er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet oder

seine Tätigkeit eingestellt hat oder sich aufgrund eines in den

einzelstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehenen gleichartigen Verfahrens in

einer entsprechenden Lage befindet.

i) dass er und eventuelle Subunternehmer selbst keine Verkehrsunternehmen sind,

solchen angehören oder mit solchen verbunden sind.

j) dass er für die Vergabe von öffentlichen Aufträgen nicht gesperrt ist ("Das

Unternehmen ist zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe für die Vergabe von

öffentlichen Aufträgen nicht gesperrt")

2) Vorlage eines Handelsregisterauszugs oder einer gleichwertigen Bescheinigung

einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes, der oder die bei

Übersendung des Teilnahmeantrags nicht älter als drei Monate sein darf sowie

des Nachweises einer Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft oder

vergleichbare Institution oder alternativ zu letzterem Vorlage einer

Eigenerkl?rung unter Angabe der Mitgliedsnummer in der Berufsgenossenschaft bzw.

der vergleichbaren Institution.

3) Vorlage einer Berufshaftpflichtversicherung

Wirtschaftliche Eignung

Gesch?ftsberichte bzw. Jahresabschlüsse sowie Darstellung des Gesamtumsatzes

und des Umsatzes bezüglich vergabeverwandter Leistungsart, jeweils über die

letzten 3 zurückliegenden Wirtschaftsjahre.

Fachliche Eignung

Der Bewerber erbringt den Nachweis seiner fachlichen Leistungsfähigkeit wie

folgt:

1) Der Auftragnehmer hat während der Realisierung und des Betriebs des

Hauptsystems DIVIS einen fachlich kompetenten Ansprechpartner im Raum Frankfurt

Rhein/Main zu benennen.

2) Der Bieter hat das Entwicklungsteam, das zur Realisierung des Projekts

eingesetzt wird, zu beschreiben. Dabei sind die Team-Mitglieder namentlich zu

nennen und deren Ausbildung und Projekterfahrung zu benennen. Es ist zu

erklären, dass das genannte Personal zum Zeitpunkt der Ausführung der Leistung

zur Verfügung steht. Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche

Befähigung der Team-Mitglieder sind beizulegen.

3) durch eine Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten

Leistungen mit Angabe des Rechnungswerts, der Leistungszeit sowie der

öffentlichen und privaten Auftraggeber der erbrachten Dienstleistungen,

a.) bei Leistungen für Öffentliche Auftraggeber durch eine von der zuständigen

Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung.

b.) bei Leistungen für private Auftraggeber durch eine vom Auftraggeber

ausgestellte Bescheinigung; ist eine derartige Bescheinigung nicht erhältlich,

so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig

4) insbesondere Vorlage je mindestens einer Referenz für vergleichbare Aufträge

zu:

a.) Entwicklung, Programmierung und Wartung von Auskunftssystemen auf Basis der

Integration mehrerer Datenlieferanten

b.) Betrieb von öffentlich verfügbaren Web-Anwendungen (> 500.000 Anwender)

oder entsprechenden Hintergrundsystemen.

c.) Verarbeitung und Verwendung von Geodaten zum Routing

d.) Verarbeitung von Echtzeitdaten aus IV oder ?V

e.) Anwendungen im ?V

f.) Anwendungen im IV

g.) Intermodale Anwendungen (Kombination IV und ?V)

5) durch Angabe/Benennung der technischen Leitung (Name und berufliche

Qualifikation),

6) durch eine Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den

letzten drei Jahren Beschäftigten (gegliedert in Berufsgruppen) und die Anzahl

seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist,

7) durch eine Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der

Qualität, z.B. V-Modell XT sowie Angabe über die Stellen, die mit der

Qualitätskontrolle beauftragt sind.

Der AG behält sich vor, Belege nachzufordern.

Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die Angebotsabgabe bzw.

Teilnahme aufgefordert werden:

Geplante Zahl der Wirtschaftsteilnehmer: 003

Geplante Mindestzahl: 1. Höchstzahl: 3

Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

1) Vorlage der unter "Formale Eignung" und "wirtschaftliche Eignung"

geforderten Nachweise

2) Fachliche Eignung

3) Referenzen

Für den Fall, dass die Teilnahmebedingungen von mehr als 3 Bewerbern erfüllt

werden, erfolgt die weitere Auswahl anhand der fachlichen Leistungsfähigkeit

(Gewichtung 85%) sowie der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Gewichtung 15%).

III.2)Die Teilnahme ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten :

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Art des Wettbewerbs

Offener Wettbewerb

IV.3)Kriterien für die Bewertung der Projekte

Zuschlagskriterium:

Wirschaftlich günstigstes Angebot,

nach Kriterien, die in den Verdingungs- und Ausschreibungsunterlagen, der

Aufforderung zur Angebotabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung

zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind.

IV.4)Verwaltungsinformationen

IV.4.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber

DIVIS-01

IV.4.2)Bedingungen für Erhalt von Vergabe-/Ausschreibungs- und ergänzenden

Unterlagen

Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen

Tag : 05.11.2010 Uhrzeit 24:00

Die Unterlagen sind kostenpflichtig: ( ) Ja (X) Nein

IV.4.3)Schlusstermin für den Eingang der Projekte bzw. Anträge auf Teilnahme

12.11.2010 Uhrzeit 24:00

IV.4.4)Tag der Absendung der Aufforderung zur Teilnahme an die ausgewählten

Bewerber

Voraussichtlich 03.12.2010

IV.4.5)Sprache(n), in der (denen) Projekte oder Anträge auf Teilnahme verfasst

werden können

Deutsch (DE)

IV.5)Preise und Preisgericht

IV.5.1)Es werden Preise vergeben : ( ) Ja (X) Nein

IV.5.2)Angaben zu den Zahlungen an alle Teilnehmer

IV.5.3)Folgeauftr?ge: Jeder Dienstleistungsauftrag im Anschluss an den

Wettbewerb wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben : Ja

( ) Nein (X)

IV.5.4)Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen

Auftraggeber/den Auftraggeber bindend : Ja ( ) Nein (X)

IV.5.5)Namen der ausgewählten Preisrichter

Abschnitt VI: Zusätzliche Informationen

VI.1)Wettbewerb in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus

Gemeinschaftsmitteln finanziert wird :

VI.2)Sonstige Informationen

Testumgebung:

Maximal drei Bewerber haben ab Januar 2011 vier Monate Zeit ihre Testumgebungen

aufzubauen. Nach intensiven Werbekampagnen des AG sollen die Testumgebungen

während des Hessentags 2011 (10.06 - 19.06.2011) in Oberursel und der

Frauenfußball-WM 2011 (26.06.-17.07.2011) in Frankfurt am Main in den Fokus der

Öffentlichkeit rücken und auch noch darüber hinaus allen Bürgern und Besuchern

des Ballungsraums Franfurt Rhein-Main zur Verfügung stehen.

Der AG wird den maximal drei ausgewählten Bewerbern im Vorfeld der

Implementierung (etwa Mitte Dezember 2010) ein Datenkonzept für die

Testumgebung sowie eine Auswahl innovativer Anwendungsf?lle aus dem Bereich

intermodaler Auskünfte zur Verfügung stellen. Auf Basis vorhandener Soll- und

Echtzeitdaten soll der Bieter ein System bereitstellen, das multi- und

intermodale Auskünfte berechnen kann.

Der Bieter soll nach den Vorgaben des AG innovative Anwendungsf?lle durch sein

System realisieren. In enger Abstimmung mit dem Bewerber wird festgelegt,

welche innovativen Anwendungsf?lle innerhalb des Budgetrahmens für die

Testumgebung umgesetzt und in die individuellen Informationssysteme eingebunden

werden können.

Die innovativen Anwendungsf?lle bauen letztlich auf der verkehrlichen

Verknüpfung folgender zu beauskunftender Verkehrsmittel auf:

- IV: Motorisierter IV, Rad-, Fu?verkehr

- ?V: ?V (Nah-, Regional- und Fernverkehr), Taxi, Bike Sharing

- Sowie Informationen zu POI und OOI, Wetter, Veranstaltungen sowie den

persönlichen Referenzen der Nutzer sollen in die Auskunft einfließen und bei

der Empfehlung von Routenempfehlungen berücksichtigt werden.

- Optional steht es dem Bieter frei, weitere verkehrliche Informationen zu

beauskunften, wenn ihm die entsprechenden Daten für die Testumgebung vorliegen.

Der AG wird für die individuellen (mobile Lösungen für die verschiedenen

Betriebssysteme mobiler Endgeräte, Web-Anwendungen) und kollektiven

Informationsmedien, wie stationäre Anzeiger, dynamische Wegweiser etc.,

Frontend-Systeme zur Verfügung stellen. Der Bewerber muss diese Systeme über

eine Schnittstelle anbinden und darüber mit Daten versorgen.

Eine detaillierte Beschreibung zur geforderten Testumgebung wird nach Bewertung

der Teilnahmeanträge an die maximal drei Bewerber versendet und im Rahmen von

Bewerbergespr?chen im Dezember 2010 besprochen.

Hauptsystem:

Die ausgeschriebene Leistung umfasst die Erstellung und den technischen Betrieb

eines dynamischen, intermodalen Verkehrsinformationssystems für den

Ballungsraum Frankfurt Rhein-Main. Der Bewerber mit dem besten Angebot erhält

den Zuschlag Ende 2011.

Aufbauend auf der Testumgebung und einem umfassenden Datenkonzept muss das

System in der Lage sein, im Vergleich zur Testumgebung deutlich mehr

Informationen zu verarbeiten und breit zustellen. Der Bieter gewährleistet

durch einen modularen Aufbau des Systems die Integration der im umfassenden

Datenkonzept vorgesehenen Daten in die Systemfunktionen. Die Performance des

Systems darf nicht durch die Integration dieser und weiterer Informationen

eingeschränkt werden.

Ebenso muss das System in der Lage sein, bei Aktualisierung und Erweiterung der

Kartengrundlage den Systembetreiber zu unterstützen. Das System muss unabhängig

vom Umfang, Gr??e und Detaillierungsgrad der Kartengrundlage und der

vorhandenen Daten funktionieren.

Weiterhin behält sich der AG vor, durch den Bieter einen Frontend als mobile

Lösungen für die verschiedenen Betriebssysteme mobiler Endgeräte sowie für die

Web-Anwendungen nach den Vorgaben des AG erstellen zu lassen.

Für das System wird durch den AG ein Betreibermodell erarbeitet. Für den

technischen Support des Systems ist der Bieter, der den Zuschlag erhält,

zuständig. Abweichend von der Regelung für die Testumgebung wird nicht

ausgeschlossen, dass der Bieter für den inhaltlichen Support des Hauptssystems

beauftragt werden kann. In jedem Fall stellt der Bieter dem Betreiber zur

vollständigen inhaltlichen Pflege einen browserbasierter Systemzugang

(Standardbrowser) für textliche, graphische, kartographische und photovisuelle

Informationen zur Verfügung. Dieser Zugang soll es ermöglichen, Öffentliche

Strategien (Regeln) aus dem Verkehrsmanagement bei der Auskunft zu

berücksichtigen, zu aktualisieren und in Echtzeit zu verändern.

Die innovativen Anwendungsf?lle für das Hauptsystem sind umfangreicher als für

das Testsystem und werden im Rahmen der Leistungsbeschreibung detaillierter

spezifiziert.

Im Hauptsystem sollen grundsätzlich alle Verkehrsmittel im Ballungsraum

Frankfurt Rhein-Main beauskunftet werden. Später müssen auch neue

Verkehrsangebote integrierbar sein. Derzeit sind das:

- IV: Motorisierter IV, Rad-, Fu?verkehr

- ?V: ?V (Nah-, Regional- und Fernverkehr), Taxi, Velotaxi, Bike Sharing, Car

Sharing / Autovermietung, Mitfahrgelegenheit, Flugzeug, Schiffsverkehr.

- Sowie Informationen zu POI und OOI, Wetter, Veranstaltungen sowie den

persönlichen Referenzen der Nutzer sollen in die Auskunft einfließen und bei

der Empfehlung von Routenempfehlungen berücksichtigt werden.

Das System muss in der Lage sein, sowohl einem anonymen als auch einem

personalisierten Systemnutzer detaillierte Informationen zu seiner Reisekette

entsprechend seines Informationsbed?rfnisses bereitzustellen. Dies betrifft

insbesondere Umsteigepunkte zwischen Verkehrsmitteln sowie den Weg zum

Verkehrsmittel und den Weg vom Verkehrsmittel zum Zielpunkt entsprechend der

Nutzeranfrage und Nutzeranforderungen als passgenaue Information. Es steht dem

Systemnutzer frei, Informationen in textlicher, graphischer, kartographischer

und/oder photovisueller Hinsicht zu beziehen.

Neben einem Auskunftsdienst, der eine intermodale Verbindungsauskunft auf Basis

von Soll- und Echtzeitdaten, die Anzeige der aktuellen und prognostizierten

Verkehrslage einzelner Verkehrsmittel im Gesamtnetz sowie auf bestimmten Routen

und die das Monitoring der Fahrt eines Verkehrsteilnehmers beinhaltet, soll dem

Systemnutzer auch die Möglichkeit gegeben werden, selber Meldungen über

(gestörte) Verkehrsinfrastrukturen in das System einzupflegen. In

personalisierter Form kann der Nutzer neben seinen persönlichen Präferenzen der

Verkehrsmittel- und Steckenwahl auch seine bereits durchgeführten Wege

analysieren.

Weitere Details zum Hauptsystem werden in der o.g. Leistungsbeschreibung

spezifiziert.

Ort der Leistung:

Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland

Urheberrechte:

Beabsichtigt der Bieter, Angaben zu seiner Testumgebung für die Anmeldung eines

gewerblichen Schutzrechtes zu verwerten, hat er in seinem Teilnahmeantrag

darauf hinzuweisen.

Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren:

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim

Regierungspräsidium Darmstadt

Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3

Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2

Ort: Darmstadt Postleitzahl: 64283

Land: Deutschland Telefon:

E-Mail: Fax: +49 (0)6151/125816

Internet-Adresse (URL):

Einlegung von Rechtsbehelfen:

Bei der Vergabekammer kann eine Nachprüfung des Verfahrens beantragt werden.

Sofern der Antragsteller einen Verstoß im Vergabeverfahren erkannt hat, ist er

gemäß ? 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB zur Vorbereitung eines Nachprüfungsverfahrens

verpflichtet, den Verstoß unverzüglich nach Kenntnisnahme gegenüber dem

Auftraggeber zu rügen. Die in ? 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB konstituierte R?gefrist

"unverzüglich" wird für das Vergabeverfahren auf 14 Werktage konkretisiert. Das

heißt, der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den ger?gten Verstoß

gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem

Auftraggeber nicht innerhalb von 14 Kalendertagen gerügt hat (? 107 Abs. 3 Nr.

1). Der Antrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der

Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen

sind (? 107 Abs. 3 Nr.4).

Stelle, bei der Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erhältlich sind:

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt

Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16

Ort: Bonn Postleitzahl: 53113

Land: Deutschland

Telefon: +49 (0) 228 - 9499 - 0

E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de

Fax: +49 (0) 228 - 9499 - 400

Internet-Adresse (URL): http://www.bundeskartellamt.de

nachr. HAD-Ref. : 2312/10

nachr. V-Nr/AKZ : DIVIS-01

VI.4)Datum der Versendung der Bekanntmachung:

12.10.2010

Anhang A - Sonstige Adressen und Kontaktstellen

I)Adressen und Kontaktstellen, bei denen nähere Auskünfte erhältlich sind

II)Adressen und Kontaktstellen, bei denen weitere Unterlagen erhältlich sind

III)Adressen und Kontaktstellen, an die Projekte/Anträge auf Teilnahme zu

senden sind

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