DTAD

Ausschreibung - Entwicklung von Transaktionsverarbeitungssoftware undkundenspezifischer Software in Mainz (ID:5584176)

Auftragsdaten
Titel:
Entwicklung von Transaktionsverarbeitungssoftware undkundenspezifischer Software
DTAD-ID:
5584176
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.10.2010
Frist Vergabeunterlagen:
15.11.2010
Frist Angebotsabgabe:
25.11.2010
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Einsatz von einheitlichen Regeln zur Prüfung von Beihilfebeleggut, ? Gemeinsame Weiterentwicklung und Pflege dieser einheitlichen Regeln, insbesondere die Anpassung und Erweiterung an die aktuelle Rechtsprechung und die aktuelle gesetzliche Lage, ? Optimale automatische/elektronische Unterstützung während der Prozesse der Beilhilfeverarbeitung einschließlich der Gewinnung von statistischen Daten.
Kategorien:
Computer, -anlagen, Zubehör, Softwareprogrammierung, -beratung, Erwachsenenbildung und sonstiger Unterricht
CPV-Codes:
Entwicklung von Transaktionsverarbeitungssoftware und kundenspezifischer Software , Schulungsseminare , Software-Beratung , Software-Entwicklung , Software-Implementierung , Software-Wartung und -Reparatur
Vergabe in Losen:
Nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  323282-2010

BEKANNTMACHUNG

Dienstleistungsauftrag ABSCHNITT I: ÖFFENTLICHER AUFTRAGGEBER
I.1) NAME, ADRESSEN UND KONTAKTSTELLE(N)
Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz Kaiser-Friedrich-Straße 5 z. H. Herrn Andreas Michalewicz 55116 Mainz DEUTSCHLAND Tel. +49 6131164233 E-Mail: Andreas.Michalewicz@fm.rlp.de Fax +49 613117165111 Internet-Adresse(n) Hauptadresse des Auftraggebers www.fm.rlp.de Weitere Auskünfte erteilen: Landesbetrieb Daten und Information Valenciaplatz 6 Kontakt: ausschließlich die nachstehend genannte Vergabeplattform 55118 Mainz DEUTSCHLAND Internet: http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: Kontakt: ausschließlich die nachstehend genannte VergabeplattformDEUTSCHLAND Internet: http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ Angebote/Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landesbetrieb Daten und Information Römerstraße 41 z. H. Frau Sabine Schweitzer 56130 Bad Ems DEUTSCHLAND
I.2) ART DES ÖFFENTLICHEN AUFTRAGGEBERS UND HAUPTTÄTIGKEIT(EN)
Regional- oder Lokalbehörde Wirtschaft und Finanzen Der Öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer Öffentlicher Auftraggeber Ja ABSCHNITT II: AUFTRAGSGEGENSTAND
II.1) BESCHREIBUNG
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber
Einheitliche Systemlösung zur automatisierten Prüfung medizinischen Beleggutes im Zuge der Beihilfenbearbeitung nebst Kompetenzzentrum.
II.1.2) Art des Auftrags sowie Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungsauftrag Dienstleistungskategorie: Nr. 7 Hauptort der Dienstleistung Hessen DE7. Nordrhein-Westfalen DEA. Rheinland-Pfalz DEB. Bayern DE2.
II.1.3) Gegenstand der Bekanntmachung
Öffentlicher Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Die Länder Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz kooperieren hinsichtlich der Beschaffung einer Systemlösung zur automatisierten Prüfung medizinischen Belegguts (ärztliche und zahnärztliche Leistungen, Krankenhausleistungen und Verordnungen von Arzneimitteln) im Zuge der Beihilfebearbeitung. Auf Grundlage dieser Kooperation beabsichtigen die oben genannten Auftraggeber als Auftraggebergemeinschaft eine a.) einheitliche Systemlösung zur automatisierten Prüfung medizinischen Belegguts (nachfolgend kurz "Systemlösung" genannt) im Zuge der Beihilfenbearbeitung zu beschaffen, b.) das Referenzsystem als Produktivsystem in den teilnehmenden Ländern auszurollen und c.) ein Kompetenzzentrum zur kontinuierlichen Wartung, Pflege und Weiterentwicklung der neuen Systemlösung zu errichten. Das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz f?hrt im Auftrag der Auftraggebergemeinschaft die Ausschreibung durch; ausschreibende Stelle ist der Landesbetrieb für Daten und Information (LDI) des Landes Rheinland-Pfalz. Zu a.) Die neue Systemlösung umfasst insbesondere ? Aufbau, Installation, Wartung und Pflege der technischen Plattform der neuen Systemlösung als Referenzsystem sowie verschiedene Schulungen der L?nderkooperation und in den einzelnen Ländern, ? Entwicklung und Programmierung von regelbasierten Pr?fungskatalogen für das anfallende Beleggut auf Grundlage allgemeiner Regeln und Regeln zu den Pr?fbereichen PZN, GO?, GOZ und DRG unter Berücksichtigung von l?nderspezifischen beihilferechtlichen Regeln und individueller Konfiguration, mit in der Praxis in vergleichbarer Größenordnung bereits im Einsatz befindlichen Pr?fregeln. Zu b.) Der Roll-Out des Referenzsystems als Produktivsystem in die teilnehmenden Länder. Die Anzahl der Beilhilfeberechtigten (ohne Familienangehörige) betr?gt in Nordrhein-Westfalen in etwa 450 000, in Hessen in etwa 160 000 und in Rheinland-Pfalz in etwa 125 000. Das durchschnittliche Belegvolumen eines Arbeitstages betr?gt in Nordrhein-Westfalen jeweils 100 000 Seiten und in den Ländern Hessen und Rheinland-Pfalz jeweils 25 000 Seiten. Diese Mengen müssen innerhalb eines Zeitfensters von 12 Stunden von der Systemlösung und den Produktivsystemen verarbeitet werden können. Mit einem weiteren Anstieg des Volumens wird gerechnet. Die Systemlösung und die Produktivsysteme müssen daher entsprechend skalierbar sein. Zu c.) Weitere wesentliche Leistung des Auftragnehmers ist der Aufbau und die Unterstützung beim Betrieb eines Kompetenzzentrum der L?nderkooperation zur kontinuierlichen Wartung, Pflege und Weiterentwicklung der neuen Systemlösung. Das Kompetenzzentrum übernimmt dabei während der Vertragslaufzeit die Unterstützung beim Aufbau, beim Betrieb und der Fortentwicklung des Referenzsystems und der l?nderspezifischen Regeln, insbesondere auch die ? Weiterentwicklung der Systemlösung gemeinsam mit der L?nderkooperation, ? Kontinuierliche Lieferung von geänderten, neuen und/oder aktualisierten Pr?fregeln für das Referenzsystem, ? übergreifende Dokumentation der Systemlösung. Die oben genannten Leistungen werden zunächst nur von den Ländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz abgerufen. Die neue Systemlösung soll phasenweise für die einzelnen Pr?fbereiche als Referenzsystem aufgebaut und nach Abschluss der jeweiligen Phasen als Produktivsystem in die abrufenden Länder ?berf?hrt werden. Parallel hierzu wird ein Kompetenzzentrum der L?nderkooperation durch den Auftraggeber aufgebaut und unterstützt. Nach der Aufnahme des Wirkbetriebes schließt sich eine Wartung und Pflege sowohl der technischen Plattform der Systemlösung als auch der gelieferten Pr?fkataloge und Pr?fregeln an. Ziel des Projekts ist die Steigerung der Effizienz der Beilhilfebearbeitung insbesondere durch: ? Einsatz von einheitlichen Regeln zur Prüfung von Beihilfebeleggut, ? Gemeinsame Weiterentwicklung und Pflege dieser einheitlichen Regeln, insbesondere die Anpassung und Erweiterung an die aktuelle Rechtsprechung und die aktuelle gesetzliche Lage, ? Optimale automatische/elektronische Unterstützung während der Prozesse der Beilhilfeverarbeitung einschließlich der Gewinnung von statistischen Daten.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für Öffentliche Aufträge (CPV)
72232000, 72262000, 72263000, 72266000, 72267000, 80522000
II.1.7) Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA):
Ja
II.1.8) Aufteilung in Lose
Nein
II.1.9) Varianten/Alternativangebote sind zulässig:
Nein
II.2) MENGE ODER UMFANG DES AUFTRAGS
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang
Geplant ist die Einführung eines Referenzsystems sowie von maximal 4 Systemen in den Ländern der Auftraggebergemeinschaft. ohne MwSt. EUR
II.2.2) Optionen
Nein
II.3) VERTRAGSLAUFZEIT BZW. BEGINN UND ENDE DER AUFTRAGSAUSFÜHRUNG
Dauer in Monaten 114 (ab Auftragsvergabe) ABSCHNITT III: RECHTLICHE, WIRTSCHAFTLICHE, FINANZIELLE UND TECHNISCHE INFORMATIONEN
III.1) BEDINGUNGEN FÜR DEN AUFTRAG
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten
Der Bieter hat mit seinem Angebot eine schriftliche Zusage eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers vorzulegen, aus der hervorgeht, dass dem Unternehmen im Falle der Auftragserteilung eine selbstschuldnerische Vertragserf?llungs - und M?ngelanspr?cheb?rgschaft in Höhe von 500 000 gestellt wird (das Kreditinstitut bzw. der Kreditversicherer muss in der Europäischen Union oder in einem Staat, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder Mitglied des WTO-Dienstleistungs?bereinkommens (GATS) ist, zugelassen sein). Der Bieter kann alternativ mit seinem Angebot eine Zusicherung vorlegen, dass er im Zuschlagsfall eine entsprechende Vertragserf?llungs - und M?ngelanspr?cheb?rgschaft vorlegen wird. Zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung muss eine entsprechende Bürgschaft bei der Vergabestelle spätestens vorgelegt werden. Der Bieter hat darüber hinaus eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen: Für Personensch?den pauschal mindestens 500 000, für Sachschäden pauschal mindestens 500 000 je Schadensfall, insgesamt jedoch höchstens bis zu 1 000 000 pro Vertrag, für Vermögensschäden in Höhe von 10 % der Gesamtverg?tung des Vertrages bzw. insgesamt pauschal höchstens 500 000. Alternativ kann der Bieter eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorlegen, aus der sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung abgeschlossen wird. Die geforderten Versicherungen müssen zur Zuschlagserteilung vorliegen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis
auf die maßgeblichen Vorschriften (falls zutreffend) Die Zahlungsbedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen/ dem Vertragsentwurf.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird Bewerber - /Bietergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen alle Mitglieder angeben. Ein Mitglied ist von allen ?brigen Mitgliedern als Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bevollmächtigen. Alle Mitglieder müssen sich für alle im Zusammenhang mit dem Vertrag entstehenden Leistungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten. Die geplante Rechtsform der Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist anzugeben. Das Angebot ist von allen Mitgliedern der Bewerber-/ Bietergemeinschaft zu unterzeichnen. Zugelassen ist auch eine Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Die Auftragserteilung erfolgt nur an ein federf?hrendes und bevollm?chtigtes Mitglied der Gemeinschaft.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung
Nein
III.2) TEILNAHMEBEDINGUNGEN
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Hinweis: Die Vergabestelle stellt für den Teilnahmewettbewerb Vordrucke zur Verfügung, die bei beabsichtigter Teilnahme am Wettbewerb von den interessierten Bewerbern nach Freischaltung unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ heruntergeladen werden müssen. Näheres siehe unten,
Abschnitt VI.3.
Die Nichtvorlage eines oder mehrerer der nachfolgend genannten Angaben, Erklärungen und Unterlagen innerhalb der unter IV.3.4 genannten Frist kann zum Ausschluss vom Verfahren f?hren. Die Auftraggebergemeinschaft behält sich die Entscheidung vor, von der etwaigen Möglichkeit der Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen keinen Gebrauch zu machen. Um als Teilnehmer zugelassen zu werden, hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag nach Maßgabe der für den Teilnahmeantrag zur Verfügung gestellten Vordrucke die nachfolgend genannten Unterlagen vorzulegen (nicht beglaubigte Kopie genügt): 1. Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate); 2. Unternehmensdarstellung mit Angabe des Gesamtjahresumsatzes (brutto) und Angabe des Jahresumsatzes für vergleichbare Leistungen (brutto) sowie der Zahl der Mitarbeiter der letzten 3 Jahre. (Näheres siehe Unterlagen Teilnahmewettbewerb). Ist das Unternehmen noch nicht 3 Jahre am Markt tätig, ist es möglich, die genannten Angaben über die bisherige Tätigkeit zu machen; 3. Angabe von Nachunternehmen: Setzt der Bieter für wesentliche Teile der Leistung Nachunternehmer ein, sind diese vollständig (namentliche Nennung) bereits im Teilnahmeantrag mit den zu leistenden Aufgaben (Art und Umfang) anzugeben sowie die unter
III.2.1 bis III.2.3 verlangten Angaben, Erklärungen und Unterlagen -
soweit einschlägig - bezogen auf die jeweilige vom Nachunternehmer übernommene Leistung einzureichen. Der Bieter hat ?berdies in einer gesonderten schriftlichen Erklärung rechtzeitig vor Zuschlagserteilung zu versichern, dass er im Auftragsfall über die Ressourcen der Nachunternehmer verfügen kann (Verf?gbarkeitsnachweis). Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen als Bewerber, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer sind ausgeschlossen, wenn und soweit dadurch die Gefahr von Wettbewerbsverzerrungen droht. 4. Erklärung (Eigenerkl?rung), ob und auf welche Weise der Bewerber rechtlich oder wirtschaftlich mit Dritten verknüpft ist oder in sonstiger Weise wirtschaftlich von Dritten abhängig ist.
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Um als Teilnehmer zugelassen zu werden, hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag die nachfolgenden Eigenerklärungen abzugeben (den Verfahrensunterlagen für den Teilnahmewettbewerb liegt ein entsprechendes Formblatt als Teil A Anlage 01 bei) und mit seiner Unterschrift die Richtigkeit der Angaben zu versichern (siehe dazu auch Ziffer VI 3 dieser Bekanntmachung). Der Teilnehmer versichert, dass 1. er sich gesetzestreu verhält und nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB z. B. Preisabsprachen); 2. er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat; 3. er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat; 4. keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist: a. ? 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), ? 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), ? 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland); b. ? 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte); c. ? 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden; d. ? 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden; e. ? 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 ? 1 des Gesetzes zur Bekämpfung inter-nationaler Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr. 10 des Vierten Strafrechts?nderungsgesetzes und ? 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverj?hrung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes; f. Artikel 2 ? 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr); g. ? 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit ? 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG) soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden. 5. über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind. 6. das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet; 7. er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt; 8. das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die Technologie von L. Ron Hubbard anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt; 9. in seinem Unternehmen keine Schwarzarbeit stattfindet und weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften verurteilt worden sind; 10. seine Leistungen unter Beachtung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie der Landesdatenschutzgesetze der Aufraggebergemeinschaft erbracht werden. Er erklärt ferner, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmens zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach ? 5 BDSG verpflichtet werden. 11. er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach ? 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben. 12. die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen. Mit seiner Unterschrift auf dem von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordruck (siehe
Abschnitt VI.3) versichert der Bieter die
Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise und/ oder Erklärungen zu den Ziffern 1 bis 12 zunächst nicht vorgelegt werden müssen. Die Vergabestelle kann zur Ausräumung von Zweifeln entsprechende Nachweise zur Eignungsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf Anforderung nicht vorgelegt, kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes f?hren. Werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird das Angebot ausgeschlossen. Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, hat jeder Nachunternehmer die vorstehenden Erklärungen durch Unterzeichnung der entsprechenden Anlage Teil A Anlage 01 (Eigenerklärungen) abzugeben. Gleiches gilt für sämtliche Mitglieder einer Bewerber- / und späteren Bietergemeinschaft.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu ?berpr?fen: Um als Teilnehmer zugelassen zu werden, hat der Bewerber mit seinem Teilnahmeantrag vergleichbare Referenzen nach Maßgabe der den Verfahrensunterlagen für den Teilnahmewettbewerb beigefügten Teil A Anlage 03 zu benennen.
III.2.4) Vorbehaltene Aufträge
Nein
III.3) BESONDERE BEDINGUNGEN FÜR DIENSTLEISTUNGSAUFTRÄGE
III.3.1) Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen
Berufsstand vorbehalten Nein
III.3.2) Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung verantwortlich sein sollen Ja ABSCHNITT IV: VERFAHREN
IV.1) VERFAHRENSART
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Bewerber sind bereits ausgewählt worden Nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden geplante Mindestzahl 3 Höchstzahl 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1) bis
III.2.3) vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der Angaben gemäß III.2.1
bis III.2.3). Dabei wird folgende Gewichtung in Ansatz gebracht: ? 30 % Leistungsfähigkeit, insbesondere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ? 70 % Fachkunde, insbesondere Referenzen und personelle Ressourcen. Nähere Informationen finden sich in den Verfahrensunterlagen für den Teilnahmewettbewerb (siehe dazu
Abschnitt VI.3).
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote Ja
IV.2) ZUSCHLAGSKRITERIEN
IV.2.1) Zuschlagskriterien
Wirtschaftlich günstigstes Angebot die Kriterien, die in den Verdingungs-/Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Es wird eine elektronische Auktion durchgeführt
Nein
IV.3) VERWALTUNGSINFORMATIONEN
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber
850-000-00
IV.3.2) Frühere Bekanntmachungen desselben Auftrags
Nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen Schlusstermin für die Anforderung von oder Einsicht in Unterlagen
15.11.2010 - 14:00 Die Unterlagen sind kostenpflichtig Nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge
25.11.2010 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen Nein ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
VI.1) DAUERAUFTRAG
Nein
VI.2) AUFTRAG IN VERBINDUNG MIT EINEM VORHABEN UND/ODER PROGRAMM, DAS AUS
GEMEINSCHAFTSMITTELN FINANZIERT WIRD Nein
VI.3) SONSTIGE INFORMATIONEN
Hinweis: Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ finden sich weitere Informationen zum Verfahren. Die an einer Teilnahme am Verfahren interessierten Unternehmen (Bewerber) können dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern und herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle einsehen. Ein anderweitiger Versand der Vergabeunterlagen erfolgt nicht. Die Kommunikation (insbesondere die Beantwortung von Fragen der Bewerber) während des Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich über den entsprechenden Projektraum des Vergabemarktplatzes Rheinland-Pfalz. Die Angebotsabgabe hat auf dem Papierwege zu erfolgen. Der Landesbetrieb Daten und Information f?hrt als Vergabestelle das Vergabeverfahren durch. Der zu schließende Vertrag kommt mit der Zuschlagserteilung zustande zwischen der Auftraggebergemeinschaft, vertreten durch das Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz. Die Auftraggebergemeinschaft besteht aus den Ländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Der Freistaat Bayern erwägt derzeit einen Beitritt zur Kooperationsgemeinschaft und kann bis zur Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes der Auftraggebergemeinschaft beitreten. Die Anzahl der Beihilfeberechtigten (ohne Familienangehörige) betr?gt in Bayern etwa 350 000. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
VI.4) NACHPRÜFUNGSVERFAHREN/RECHTSBEHELFSVERFAHREN
VI.4.1) Zuständige Stelle für Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Tel. +49 613116-0 Internet: www.mwvlw.rlp.de Fax +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß ?? 107 ff des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Hinweis: Die Auftraggebergemeinschaft weist auf die Rechtsfolge des ? 107 Abs. 3 S. 1 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig sein kann, soweit der Antragsteller den ger?gten Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Auftraggebergemeinschaft nicht unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes gerügt hat. Die Auftraggebergemeinschaft weist ferner auf die rechtsfolge des ? 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/ Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch die Auftraggebergemeinschaft beantragt wird. Gegen die Entscheidung der Vergabekammer ist gemäß ? 116 Abs. 1 S. 1 GWB die sofortige Beschwerd zulässig. Sie ist nach ? 117 Abs. 1 GWB binnen einer Frist von 2 Wochen einzulegen. Die Frist beginnt mit der Zustellung der Entscheidung. Entscheidet die Vergabekammer nicht innerhalb von 5 Wochen ab Eingang des Antrags, so beginnt die 2-Wochen-Frist für die Einlegung der sofortigen Beschwerde mit dem Ablauf dieser Frist.
VI.5) TAG DER ABSENDUNG DIESER BEKANNTMACHUNG:
26.10.2010
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