DTAD

Ausschreibung - Entwicklung von kundenspezifischer Software in Mainz (ID:6701547)

Auftragsdaten
Titel:
Entwicklung von kundenspezifischer Software
DTAD-ID:
6701547
Region:
55116 Mainz
Auftragsart:
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.11.2011
Frist Vergabeunterlagen:
23.12.2011
Frist Angebotsabgabe:
28.12.2011
Beteiligte Firmen und Vergabestellen
Auftraggeber:
Vergabestelle:
Zusätzliche Informationen
Kurzbeschreibung:
Einheitliches Schulverwaltungsprogramm Land Rheinland-Pfalz (SVP-RLP). Auf der Grundlage des Ministerratsbeschlusses vom 16.8.2011 zur Entwicklung einer zentralen, landeseinheitlichen Schulverwaltungssoftware beabsichtigt das Land Rheinland-Pfalz ein neues, einheitliches Schulverwaltungsprogramm (SVP-RLP) für den Einsatz an allen insgesamt rund 1650 allgemein- und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zu beschaffen und landesweit einzuführen. Im Schuljahr 2010/2011 gibt es in Rheinland-Pfalz rund 950 Grundschulen, 600 weiterführende Schulen sowie rund 100 berufsbildende Schulen. Darin enthalten sind auch etwa 100 Schulen allgemeinbildende und berufliche Schulen in freier Trägerschaft, denen das SVP-RLP ebenfalls zur Verfügung gestellt werden soll. Gegenstand der Ausschreibung ist auf Basis einer Standardsoftware, die Entwicklung von landesspezifischen Funktionalitäten, die auf die individuellen Anforderungen der rheinland-pfälzischen Schularten sowie auf der im Schulsystemmanagement involvierten Landesbehörden (z. B. der Schulaufsicht, des Statistischen Landesamtes usw.) abgestimmt sein müssen. Im Rahmen der Einführung des Schulverwaltungsprogramms ist der von der Kultusministerkonferenz beschlossene Kerndatensatz umzusetzen. Schwerpunkte der dazu erforderlichen Programmierungs- und Entwicklungsleistung sind insbesondere die folgenden Funktionsbereiche: (1) Datenhaltung, Datensicherung, Aktualisierung des vorhandenen Datenbestandes, (2) Schüler- und Bewerberverwaltung, (3) Lehrkräfteverwaltung, (4) Personalverwaltung, (5) Verwaltung externer Schulpartner, (6) Klassenverwaltung, (7) Lerngruppenverwaltung, (8) Unterrichtsverteilung, (9) Verwaltung der gymnasialen Oberstufe, (10) Benotung und Zeugnisse, (11) Berichte und Serienbriefe, (12) Benutzerverwaltung und Datenschutz, (13) Dokumentenverwaltung, (14) Schulaufsicht, (15) Schulstatistik. Das SVP-RLP ist Bestandteil des zukünftigen Schulverwaltungssystems des Landes, das aus einer in den Schulen eingesetzten Komponente (Frontend) und einer der Bildungsverwaltung dienenden Komponente (Backend) bestehen soll. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist allein die Frontend-Komponente (SVP-RLP) sowie ein geeigneter Mechanismus, der die in den einzelnen Schulen verwalteten Daten in regelmäßigen Zyklen mit einer zentralen Datenbank (Backend) abgleicht. Das SVP-RLP hat hohe Maßstäbe an die Bedienbarkeit und Ergonomie umzusetzen und muss dabei insbesondere die folgenden Zielsetzungen erfüllen: (1) Unterstützung der Arbeitsaufgaben des Schulsekretariats in der Verwaltung aller Schuldaten, wie z. B. Schüler- und Lehrerdaten, (2) Unterstützung der Schulsekretariate in der Erstellung von Serienbriefen, Listen und Berichten, (3) Unterstützung der Arbeitsaufgaben des Lehrerkollegiums bei der Verwaltung von Zeugnisnoten und sonstigen Leistungsdaten zu jedem Schüler (z.B. Verbalbeurteilungen, individuelle Förderpläne, etc.), (4) Generierung sämtlicher Daten, die zur Erstellung der amtlichen Schulstatistik sowie des schulaufsichtlichen Datenbedarfs benötigt werden sowie die Verwaltung dieser Daten, (5) Umsetzung des von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Kerndatensatzes (KDS, in der Fassung 3.0 (Beschluss der Amtschefkonferenz vom 13.11.2008)) und seinen im Land Rheinland-Pfalz zusätzlich definierten Ausprägungen. Gegenstand der Ausschreibung sind darüber hinaus Wartungsleistungen für den technischen Support. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Kategorien:
Softwareprogrammierung, -beratung
CPV-Codes:
Bereitstellung von Software , Entwicklung von kundenspezifischer Software , Software-Implementierung
Vergabe in Losen:
nein
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vollständige Bekanntmachung
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Org. Dok.-Nr:  370421-2011

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen Richtlinie 2004/18/EG
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
I.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Land Rheinland-Pfalz - Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Weiterbildung und Kultur
Mittlere Bleiche 61
Zu Händen von: Herrn Thomas Wollenweber
55116 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 613116-2749
E-Mail: Thomas.Wollenweber@mbwwk.rlp.de
Fax: +49 61311617-2749
Weitere Auskünfte erteilen: Landesbetrieb Daten und Information (LDI)
Valenciaplatz 6
Zu Händen von: Herrn René Müller
55118 Mainz
DEUTSCHLAND
Telefon: +49 6131605-0
E-Mail: ausschreibungen@ldi.rlp.de
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Landesbetrieb Daten und Information (LDI) Valenciaplatz 6 Zu Händen von: Herrn René Müller 55118 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131605-0 E-Mail: ausschreibungen@ldi.rlp.de
I.2) Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen
I.3) Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung Bildung
I.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein
Abschnitt II: Auftragsgegenstand
II.1) Beschreibung
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Einheitliches Schulverwaltungsprogramm Land Rheinland-Pfalz (SVP-RLP).
II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 7: Datenverarbeitung und verbundene Tätigkeiten Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Rheinland-Pfalz. NUTS-Code DEB
II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zum
dynamischen Beschaffungssystem (DBS) Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag
II.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Auf der Grundlage des Ministerratsbeschlusses vom 16.8.2011 zur Entwicklung einer zentralen, landeseinheitlichen Schulverwaltungssoftware beabsichtigt das Land Rheinland-Pfalz ein neues, einheitliches Schulverwaltungsprogramm (SVP-RLP) für den Einsatz an allen insgesamt rund 1650 allgemein- und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zu beschaffen und landesweit einzuführen. Im Schuljahr 2010/2011 gibt es in Rheinland-Pfalz rund 950 Grundschulen, 600 weiterführende Schulen sowie rund 100 berufsbildende Schulen. Darin enthalten sind auch etwa 100 Schulen allgemeinbildende und berufliche Schulen in freier Trägerschaft, denen das SVP-RLP ebenfalls zur Verfügung gestellt werden soll. Gegenstand der Ausschreibung ist auf Basis einer Standardsoftware, die Entwicklung von landesspezifischen Funktionalitäten, die auf die individuellen Anforderungen der rheinland-pfälzischen Schularten sowie auf der im Schulsystemmanagement involvierten Landesbehörden (z. B. der Schulaufsicht, des Statistischen Landesamtes usw.) abgestimmt sein müssen. Im Rahmen der Einführung des Schulverwaltungsprogramms ist der von der Kultusministerkonferenz beschlossene Kerndatensatz umzusetzen. Schwerpunkte der dazu erforderlichen Programmierungs- und Entwicklungsleistung sind insbesondere die folgenden Funktionsbereiche: (1) Datenhaltung, Datensicherung, Aktualisierung des vorhandenen Datenbestandes, (2) Schüler- und Bewerberverwaltung, (3) Lehrkräfteverwaltung, (4) Personalverwaltung, (5) Verwaltung externer Schulpartner, (6) Klassenverwaltung, (7) Lerngruppenverwaltung, (8) Unterrichtsverteilung, (9) Verwaltung der gymnasialen Oberstufe, (10) Benotung und Zeugnisse, (11) Berichte und Serienbriefe, (12) Benutzerverwaltung und Datenschutz, (13) Dokumentenverwaltung, (14) Schulaufsicht, (15) Schulstatistik. Das SVP-RLP ist Bestandteil des zukünftigen Schulverwaltungssystems des Landes, das aus einer in den Schulen eingesetzten Komponente (Frontend) und einer der Bildungsverwaltung dienenden Komponente (Backend) bestehen soll. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist allein die Frontend-Komponente (SVP-RLP) sowie ein geeigneter Mechanismus, der die in den einzelnen Schulen verwalteten Daten in regelmäßigen Zyklen mit einer zentralen Datenbank (Backend) abgleicht. Das SVP-RLP hat hohe Maßstäbe an die Bedienbarkeit und Ergonomie umzusetzen und muss dabei insbesondere die folgenden Zielsetzungen erfüllen: (1) Unterstützung der Arbeitsaufgaben des Schulsekretariats in der Verwaltung aller Schuldaten, wie z. B. Schüler- und Lehrerdaten, (2) Unterstützung der Schulsekretariate in der Erstellung von Serienbriefen, Listen und Berichten, (3) Unterstützung der Arbeitsaufgaben des Lehrerkollegiums bei der Verwaltung von Zeugnisnoten und sonstigen Leistungsdaten zu jedem Schüler (z.B. Verbalbeurteilungen, individuelle Förderpläne, etc.), (4) Generierung sämtlicher Daten, die zur Erstellung der amtlichen Schulstatistik sowie des schulaufsichtlichen Datenbedarfs benötigt werden sowie die Verwaltung dieser Daten, (5) Umsetzung des von der Kultusministerkonferenz beschlossenen Kerndatensatzes (KDS, in der Fassung 3.0 (Beschluss der Amtschefkonferenz vom 13.11.2008)) und seinen im Land Rheinland-Pfalz zusätzlich definierten Ausprägungen. Gegenstand der Ausschreibung sind darüber hinaus Wartungsleistungen für den technischen Support. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
72230000, 72263000, 72268000
II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): ja
II.1.8) Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9) Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2) Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:
Siehe II.1.5. Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR
II.2.2) Angaben zu Optionen
Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Für den technischen Support.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Laufzeit in Monaten: 42 (ab Auftragsvergabe)
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
III.1) Bedingungen für den Auftrag
III.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:
Der Bieter hat mit seinem Angebot eine schriftliche Zusage eines Kreditinstituts oder Kreditversicherers vorzulegen, aus der hervorgeht, dass dem Unternehmen im Falle der Auftragserteilung eine selbstschuldnerische Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 10 % der Gesamtauftragssumme und Mängelhaftungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Gesamtauftragssumme gestellt wird (das Kreditinstitut bzw. der Kreditversicherer muss in der Europäischen Union oder in einem Staat, der Vertragspartei des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum oder Mitglied des WTO Dienstleistungsübereinkommens (GATS) ist, zugelassen sein). Der Bieter kann alternativ mit seinem Angebot eine Zusicherung vorlegen, dass er im Zuschlagsfall eine entsprechende Vertragserfüllungs- und Mängelhaftungsbürgschaft vorlegen wird. Zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung muss eine entsprechende Bürgschaft der Vergabestelle spätestens vorgelegt werden. Der Bieter hat darüber hinaus eine Haftpflichtversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in einer dem Projekt angemessenen Höhe vorzuweisen. Näheres siehe Vergabeunterlagen.
III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: Näheres siehe Vergabeunterlagen.
III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben
wird: Erforderliche Rechtsform bei Auftragserteilung: Arbeitsgemeinschaft in Form einer BGB-Gesellschaft oder einer nach ausländischem Recht vergleichbaren Rechtsform. Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Einsatz einer Projektgesellschaft in der Rechtsform der GmbH o.ä. zum Zwecke der Auftragsausführung bei ähnlichem Risikoprofil (aus Sicht des Auftraggebers) zulässig. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag einen von allen Mitgliedern unterschriebene Bewerber-Erklärung abzugeben, dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird. Die Bildung von Bewerbergemeinschaften nach Einreichung des Teilnahmeantrags ist unzulässig.
III.1.4) Sonstige besondere Bedingungen
Für die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: nein
III.2) Teilnahmebedingungen
III.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gem.
III.2.1 bis III.2.3 sind innerhalb der Teilnahmefrist vorzulegen. Die
Nichtvorlage kann zum Ausschluss vom Verfahren führen. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen. Soweit nicht ausdrücklich anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und ein Bevollmächtiger bezeichnet wird, der die Gemeinschaft im Vergabeverfahren rechtsverbindlich vertritt. Weiterhin ist anzugeben, welche Teilleistungen von den Mitgliedern erbracht werden sollen. Die geforderten Erklärungen und Nachweise nach III.2.1 bis III.2.3 sind - soweit einschlägig - von jedem Mitglied der Gemeinschaft zu erbringen, bei den Unterlagen nach
III.2.2 und III.2.3 bezogen auf die jeweilige Teilleistung. Der
Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils gemäß III.2.3, 6. weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern. Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen als Bewerber, als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder als Nachunternehmer sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen. Für die mit [*] gekennzeichneten Erklärungen/Nachweise stellt der Auftraggeber unter http//www.rlp.de/VMPCenter/ Vordrucke zur Verfügung, die nach Freischaltung des Unternehmens im Projektraum zur Ausschreibung Schulverwaltungsprogramm Rheinland-Pfalz (SVP-RLP) zum Herunterladen bereit stehen. Geforderte Erklärungen und Nachweise: 1. Erklärungen der Bewerber [*], wonach (1.)er nicht wegen eines Deliktes rechtskräftig verurteilt ist, das seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt (etwa: Bestechung / Vorteilsgewährung gegenüber der Vergabestelle; Unterschlagung, Untreue, Betrug, Urkundenfälschung; Verstöße gegen das GWB (z.B. Preisabsprachen), (2.)er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, (3.) er im Vergabeverfahren keine vorsätzlich unzutreffenden Erklärungen in Bezug auf seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit abgegeben hat, (4.) keine der Personen, deren Verhalten ihm zuzurechnen ist, aus einem der nachfolgenden Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist: (a.)§ 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland), (b.) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte), (c.) § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, (d.) § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden, (e.) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung inter-nationaler Bestechung, Artikel 7 Abs.2 Nr.10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes, (f.) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr), (g.) § 370 Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in deren Auftrag verwaltet werden. (5.) über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist. Ein ausländischer Bieter befindet sich nicht in Verhältnissen, die nach den Rechtsvorschriften seines Landes mit den im vorgehenden Satz genannten Verfahren vergleichbar sind. (6.)das Unternehmen sich nicht in Liquidation befindet. (7.)er keine sonstige schwere Verfehlung begangen hat, die seine Zuverlässigkeit als Bieter in Frage stellt. (8.)das Unternehmen sicherstellt, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die ?Technologie von L. Ron Hubbard? anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten werden. Bei einem Verstoß ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Frist zu kündigen. Weiter gehende Rechte bleiben unberührt. (9.)sich sein Unternehmen gesetzestreu verhält (im Sinne von § 97 Abs.1 GWB) (10.)er bereit ist, für alle zur Leistungserbringung vorgesehenen Mitarbeiter, die Zugang zu Einrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz (z.B. Ministerium, Bildungseinrichtungen, Schulaufsicht, Landesbetrieb Daten und Information, etc.) erhalten sollen, auf Aufforderung des Auftraggebers unverzüglich nach Zuschlag ein aktuelles beanstandungsfreies polizeiliches Führungszeugnis vorzulegen. (11.)die für die Leistungserbringung vorgesehenen Personen über die uneingeschränkte schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeit in deutscher Sprache verfügen. 2. Erklärung zum Unternehmen [*] 3. Erklärung Bewerbergemeinschaft einschließlich der Erklärung Vollmacht bei Bildung einer Bewerbergemeinschaft [*] 4. Erklärung zum Landestariftreuegesetz [*] 5. Erklärung zur Einhaltung des Datengeheimnisses nach § 8 LDSG [*]
III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Vorlage von Bilanzen und Bilanzauszügen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Mitgliedsstaates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist. Konzerngesellschaften, die von der Aufstellung eines Jahresabschlusses befreit sind, haben die Bilanzen und Bilanzauszüge des Konzerns vorzulegen. 2. Nachweis einschlägiger Erfahrungen in der Entwicklung und Einführung von vergleichbaren, komplexen Standard-Schulverwaltungssoftwarelösungen [*] (z. B. mit Bundesländern oder anderen Gebietskörperschaften und/oder privaten Großunternehmen) durch eine Aufstellung der wesentlichen, in den letzten 3 Jahren erbrachten bzw. beauftragten Leistungen in diesem Bereich (Referenzliste unter Angabe des verwendeten Software-Produkts und eines Ansprechpartners bei dem Auftraggeber) sowie der Leistungszeit.
III.2.3) Technische Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Erklärung in Bezug auf die Qualifikation der eingesetzten Software-Entwickler [*] 2. Erklärung in Bezug auf die Qualifikation des eingesetzten Personals zur Software-Qualitätssicherung [*] 3. Erklärung in Bezug auf die Qualifikation des eingesetzten Personals zur Software-Pflege [*] 4. Erklärung in Bezug auf die Qualifikation des eingesetzten Personalsfür Schulungen [*] 5. Erklärung über die Verfügbarkeit des vorgesehenen Personals 6. Bewerbererklärung über den Anteil selbst zu erbringender Leistungsanteile sowie ggf. die Anteile von Leistungen (Art und Umfang), die von Nachunternehmern erbracht werden [*].
III.3) Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1) Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: nein
Abschnitt IV: Verfahren
IV.1) Verfahrensart
IV.1.1) Verfahrensart
Verhandlungsverfahren Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 4 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der nach III.2.1 bis
III.2.3 vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen
gemäß III.2.2 und III.2.3, insbesondere der Referenzen.
IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der
Verhandlung bzw. des Dialogs Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote ja
IV.2) Zuschlagskriterien
IV.2.1) Zuschlagskriterien
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialog aufgeführt sind
IV.2.2) Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wird durchgeführt: nein
IV.3) Verwaltungsangaben
IV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
850-000-002495
IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:
23.12.2011 - 23:59 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
IV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
28.12.2011 - 12:00
IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
IV.3.8) Bedingungen für die Öffnung der Angebote
Personen, die bei der Öffnung der Angebote anwesend sein dürfen: nein
Abschnitt VI: Weitere Angaben
VI.1) Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3) Zusätzliche Angaben
Unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ sind weitere Informationen zum Verfahren enthalten. Die Bewerber/Bieter können Sie dort Vergabeunterlagen kostenlos anfordern, herunterladen und Nachrichten der Vergabestelle senden und Antworten einsehen. Die Kommunikation während des Verfahrens erfolgt ausschließlich über den entsprechenden Projektraum des Vergabemarktplatzes Rheinland-Pfalz. Hinweis: Teilnahmeanträge sind unter Berücksichtigung der in dieser Bekanntmachung enthaltenen Anforderungen zu erstellen und unter Verwendung der auf dem Vergabemarktplatz zur Verfügung gestellten Dokumente/Anlagen einzureichen. Weitergehende Unterlagen werden im Teilnahmewettbewerb mit Ausnahme der vom Auftraggeber bereit gestellten Vordrucke nicht versandt. Etwaige Fragen im Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich schriftlich über den entsprechenden Projektraum unter http://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/ vor Ablauf der Frist gemäß IV.3.4) an die unter I.1. genannte Stelle (Anhang A I)) zu richten.
VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 613116-0 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de Fax: +49 613116-2113
VI.4.2) Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß §§ 107 ff. GWB. Hinweis: Der Auftraggeber weist auf die Rechtsfolge des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin, wonach ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, wenn die Nachprüfung vom Bewerber/Bieter nicht innerhalb von 15 Tagen nach Zurückweisung einer Rüge durch den Auftraggeber beantragt wird. Der Auftraggeber weist ferner darauf hin, dass Rügen im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich, spätestens jedoch 14 Tage nach Erkennen des Verstoßes zu erheben sind.
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24.11.2011
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