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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung in Koblenz (ID:13500046)

DTAD-ID:
13500046
Region:
56068 Koblenz
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Architekturdienstleistungen
CPV-Codes:
Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Umgesetzt werden soll der Neubau eines Hallenbades. Gegenstand der Ausschreibung ist der Architektenvertrag betreffend die Objektplanung des Gebäudes gem. § 34 HOAI.
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
25.10.2017
Frist Angebotsabgabe:
20.11.2017
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25.000 tagesaktuelle Ausschreibungen gefunden.
Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Neubau Hallenbad in Koblenz-Rauental – Objektplanung Gebäude
Peter-Altmeier-Ufer 50
Koblenz
56068
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwältin Katharina Strauß, Mainzer Straße 108, 56068 Koblenz
E-Mail: Hallenbad.Objektplanung@kunzrechtsanwaelte.de
NUTS-Code: DEB11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.stadtwerke-koblenz.de/home.html

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Neubau Hallenbad in Koblenz-Rauental – Objektplanung Gebäude.
Umgesetzt werden soll der Neubau eines Hallenbades. Gegenstand der Ausschreibung ist der Architektenvertrag betreffend die Objektplanung des Gebäudes gem. § 34 HOAI.

CPV-Codes:
71242000

Erfüllungsort:
NUTS-Code: DEB11
Hauptort der Ausführung
Koblenz.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Org. Dok.-Nr:
423388-2017

EU-Ted-Nr.:
2017/S 205-423388

Auftragswert:
Wert ohne MwSt. 1.100.000,00 EUR

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
20.11.2017

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
DE

Zuschlagskriterien:
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt

Geforderte Nachweise:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Die nachfolgend geforderten Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden. Bei mehreren Unternehmen (Bewerbergemeinschaften) sollte auf eine entsprechende Bezeichnung der Unterlagen geachtet werden (z. B. Anlage 1.1 für Firma 1, Anlage 1.2 für Firma 2 usw.).
1. Auszug aus dem Handels-oder Berufsregister, nicht älter als 3 Monate (Stichtag: Bewerbungsfrist nach Ziffer IV.2.2). Bei ausländischen Bewerbern ist ein vergleichbarer Nachweis einer zuständigen Stelle vorzulegen.
2. Eigenerklärung zur Eignung, u. a. Angaben zum Unternehmen und Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB (Anlage 1).
3. Erklärung Antikorruption (Anlage 8).
4. Bietergemeinschaftserklärung (Anlage 2), falls erforderlich.
5. Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Anlage 3), falls erforderlich.
Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die vorgenannten Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft abzugeben.
Bei Einsatz von Nachunternehmern, auf die sich der Bewerber zum Nachweis seiner wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit beruft (Eignungsleihe), haben auch die Nachunternehmer die vorgenannten Erklärungen/Nachweise abzugeben.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt. Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.
1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung; nicht älter als 12 Monate (Stichtag: Bewerbungsfrist gemäß Ziffer IV.2.2). Alternativ kann eine Erklärung des Versicherungsgebers abgegeben werden, dass eine den Mindeststandards entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall für das Projekt abgeschlossen wird. In diesem Falle ist spätestens vor Zuschlagserteilung ein entsprechender Nachweis unaufgefordert an die unter Ziffer I.1) angegebene Kontaktstelle zu übergeben.
2. Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (Anlage 4). Vergleichbar sind Leistungen der Objektplanung.
Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Dritten/ Nachunternehmers, sind die Erklärungen/Nachweise für den Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem Fall muss der Bewerber eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers (Anlage 3) vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche von einem öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer in beglaubigter Form zu übersetzen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1.: Mindestdeckungssumme von 3 Mio. Euro je Schadensfall für Personenschäden sowie 2 500 000 EUR für sonstige Schäden, wobei der Betrag je Versicherungsjahr 2-fach maximiert sein muss. Eine projektbezogene Aufstockung der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall wird akzeptiert. In diesem Fall ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Versicherungsgebers abgegeben, dass eine den Mindeststandards entsprechende Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall für das Projekt abgeschlossen wird. Spätestens vor Zuschlagserteilung ist ein entsprechender Nachweis unaufgefordert an die unter Ziffer I.1) angegebene Kontaktstelle zu übergeben.
zu 2: Mindestens ein durchschnittlicher Jahresumsatz mit vergleichbaren Leistungen von 2 200 000 EUR netto in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Die in diesem Abschnitt geforderten Erklärungen und Nachweise müssen im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Bewerbergemeinschaft insgesamt erfüllt sein. Es ist daher ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise erbringt.
Die Nachweise und Erklärungen sollten möglichst in der aufgeführten Reihenfolge abgeheftet abgegeben werden.
1. Aussagekräftige Darstellung von den Mindeststandards entsprechenden Referenzen: Referenzen zu Leistungen der Objektplanung beim Bau von Bädern (Anlage 7);
Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Dritten/Nachunternehmers, sind die Erklärungen/ Nachweise für den Dritten/Nachunternehmer gesondert beizufügen. In diesem Fall muss der Bewerber eine Verpflichtungserklärung des Dritten/Nachunternehmers (Anlage 3) vorlegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institutionen ihres Heimatlandes beizubringen. Diese sind ins Deutsche von einem öffentlich bestellten und vereidigten Übersetzer in beglaubigter Form zu übersetzen.
2. Erklärung über die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens im Zeitraum von 2014 bis zum Ende der Teilnahmefrist gem. Ziffer IV.2.2) (Anlage 9).
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Zu 1. Inhaltliche Anforderungen an die Referenzen:
Für sämtliche der abgefragten Referenzen gilt, dass die im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts zu erbringenden Leistungen mindestens die Leistungsphasen 1-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI umfassen und nach dem 1.1.2012 abgeschlossen worden sein müssen. Dabei muss die Leistungsphase 9 bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge zu mindestens 75 %, gemessen an der geplanten Laufzeit dieser Leistungsphase, abgeschlossen worden sein.
Mindestens 3 Referenzen des Bewerbers zu Leistungen der Objektplanung bei Hallenbäderprojekten mit einem Bauvolumen (KG 300 und 400 gem. DIN 276) von mindestens 7 000 000 EUR netto entfallen muss.
Zu 2. Inhaltliche Anforderungen an die Beschäftigten:
Es müssen über den Zeitraum von 2014 bis zum Ende der Teilnahmefrist gem. Ziffer IV.2.2) mindestens 5 Architekten oder Ingenieure dem Unternehmen angehören. Zugelassen ist, wer nach dem Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder (beratender) Ingenieur tätig zu werden. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine entsprechende Befugnis der (in Anlage 9) benannten Beschäftigten nachzuweisen.

Sonstiges
Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E86684116
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an folgende Anschrift:
Kunz Rechtsanwaelte & Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB
Mainzer Straße 108
Koblenz
56068
Deutschland
Kontaktstelle(n): Rechtsanwältin Katharina Strauß
E-Mail: Hallenbad.Objektplanung@kunzrechtsanwaelte.de
NUTS-Code: DEB11
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.kunzrechtsanwaelte.de

Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunales Unternehmen in Form einer juritsischen Person des privaten Rechts

Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Sport und Freizeit, Gesundheitsdaseinsfürsorge

Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein

Beschreibung der Beschaffung:
Die Neuerrichtung des öffentlichen Hallenbades ist ein Teil des geförderten Gesamtprojektes Stadtumbau Rauentaler Moselbogen. Für die Umsetzung sieht das Bäderkonzept als Ausrichtung ein leistungsfähiges und funktionales Hallenbad vor. Ziel ist die Errichtung eines energieoptimierten Gebäudes. Vorgesehen sind ein Sportbecken (25 m mit 6 Bahnen; ca. 415 m2), ein Sprungbecken (mit 1 m und 3 m Sprungbrettern sowie einer Plattform von 5 m; ca. 135 m2), Kurs- und Lehrschwimmbecken (Hubboden mit einer Wassertiefe von 0 m bis 1,8 m; ca. 130 m2), ein Eltern-Kind-Bereich (Wassertiefe von 0 m bis 0,40 m; ca. 50 m2) und einem Bewegungsbecken (ca. 45 m2) sowie erforderliche Aufenthaltsbereiche und Nebenräume. Die Ausstattung hat zwingend mit Sprungbrettern bzw. Plattformen und betreffend die Becken in einer vorgeschriebenen Wassertiefe zu erfolgen. Das geschätzte Bauvolumen (KG 300 und 400 gem. DIN 276) liegt bei ca. 9 800 000 EUR.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung, Leistungsphasen 1-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI, wobei eine stufenweise Beauftragung (siehe unten Ziff. II.2.11) der Bekanntmachung) beabsichtigt ist. Zunächst werden die Leistungsphasen 1-4 nach § 34 Abs. 3 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI kann der Auftraggeber – ganz oder teilweise – in einer oder mehreren weiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer in Auftrag geben. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiterem über die Leistungsphase 4 hinaus gehenden Leistungsumfang besteht nicht.
Die gesamte Planung ist in 2018 zu vollenden. Die Bauausführung hat im 1. Quartal 2019 zu beginnen und endet im 3. Quartal 2020. Die Inbetriebnahme erfolgt in 2021.

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems:
Beginn: 02.01.2018
Ende: 31.07.2018
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein

Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
Höchste Anzahl der unter Ziff. III.1.3) der Bekanntmachung geforderten und in Anlage 7 des Anlagenverzeichnisses zum Teilnahmewettbewerb angeführten Referenzprojekte, im Rahmen derer Leistungen der Objektplanung bei Vorhaben betreffend den Neubau von Bädern erbracht wurden, wobei auf den Neubau ein Bauvolumen (KG 300 und 400 gem. DIN 276) von mindestens 7 000 000 EUR netto entfallen muss. Die im Rahmen des jeweiligen Referenzprojekts zu erbringenden Leistungen müssen mindestens die Leistungsphasen 1-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI umfassen und nach dem 1.1.2012 abgeschlossen worden sein. Dabei muss die Leistungsphase 9 bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge zu mindestens 75 %, gemessen an der geplanten Laufzeit dieser Leistungsphase, abgeschlossen worden sein. Liegen mehrere Bewerber auf dem 3. bzw. 5. Platz, entscheidet das Los.

Angaben über Varianten/Alternativangebote:
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein

Angaben zu Optionen:
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung mit den Leistungen der Objektplanung erfolgt in folgenden Stufen: Zunächst werden die Leistungsphasen 1-4 nach § 34 Abs. 3 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI kann der Auftraggeber – ganz oder teilweise – in einer oder mehreren weiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer in Auftrag geben. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiterem über die Leistungsphase 4 hinaus gehenden Leistungsumfang besteht nicht.

Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein


Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja
Beruf angeben:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
Zugelassen ist, wer nach den Architektengesetzen oder Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt oder Ingenieur zu tragen oder nach den EU-Richtlinien, insbesondere den Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur tätig zu werden.
Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn ihnen für die Durchführung der Aufgabe ein entsprechender Architekt oder Beratender Ingenieur/Ingenieur zur Verfügung steht. Zudem muss der satzungsmäßige Zweck der juristischen Person auf Planungsleitungen ausgerichtet sein und der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürliche Person gerichteten Anforderungen erfüllen.
Der Bewerber muss nach § 64 Landesbauordnung Rheinland-Pfalz (LBauO) bauvorlageberechtigt sein oder einen bauvorlageberechtigten Architekten bzw. Beratenden Ingenieur/Ingenieur als Nachunternehmer hinzuziehen.

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Die Bewerber haben die Erklärungen zur Mindestentlohnung nach § 19 Abs. 1 MiLoG (Anlage 5) und zur Tariftreue nach § 3 LTTG (Anlage 6) abzugeben. Bei Bewerbergemeinschaften hat jedes Mitglied beide Erklärungen abzugeben. Bei Einsatz von Nachunternehmern im Wege der Eignungsleihe haben auch die Nachunternehmen diese beiden Erklärungen abzugeben.

Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein

Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20.11.2017
Ortszeit: 10:00

Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können
Deutsch

Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31.03.2018

Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein

Zusätzliche Angaben

1. Formelles:
a) Sämtliche Formblätter können unter www.subreport-elvis.de abgerufen werden.
b) Es sind, soweit vorgesehen, ausschließlich die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben.
c) Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
d) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einzureichen bei KUNZ Rechtsanwälte & Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB, z. Hd. Frau RA Strauß, Mainzer Str. 108, 56068 Koblenz. Die Umschläge sind als Teilnahmeanträge zu kennzeichnen und mit der Aufschrift „Achtung Nicht Öffnen Teilnahmeantrag zur Ausschreibung Neubau Hallenbad in Koblenz-Rauental – Objektplanung Gebäude“ zu versehen. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags auf sonstigem Wege, etwa per Telefax oder E-Mail, ist nicht zulässig.
e) Fragen sind ausschließlich per E-Mail an „Hallenbad.Objektplanung@kunzrechtsanwaelte.de“ zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht spätestens 8 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle gestellt werden, nicht zu beantworten.
2. Bewerbergemeinschaften
a) Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften.
b) Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die unter Ziffer III.1.1) und III. 2) aufgeführten Erklärungen und Nachweise beizubringen.
c) Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeischaft ein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
d) Bei Bewerbergemeischaften ist ein Projektleiter/Stellvertreter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bewerbergemeinschaft ist darzustellen.
3. Eignungsleihe (§ 47 VgV)
a) Beabsichtigen Bewerber auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit, die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden.
b) Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, sind die unter Ziff. III.1.1) und III.2) aufgeführten Unterlagen und Nachweise einzureichen.
c) Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stellen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens (Anlage 3) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
4. Unteraufträge (§ 36 VgV)
a) Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrages, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen.
b) Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 1), Erklärung Antikorruption (Anlage 8), Erklärungen zu Mindestlohn und Tariftreue (Anlage 5; Anlage 6) vorzulegen.
c) Vor Zuschlagserteilung ist unaufgefordert eine Verpflichtungserklärung (Anlage 3) vorzulegen.
Entsprechend muss es in Ziffer VI.3) Zusätzliche Angaben heißen:
1. Formelles:
a) Sämtliche Formblätter können unter https://www.subreport.de/E86684116 abgerufen werden

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: vergabekammer@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Regelung des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Stiftstraße 9
Mainz
55116
Deutschland
Telefon: +49 6131162234
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de
Fax: +49 6131162113
Internet-Adresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/

Tag der Absendung dieser Bekanntmachung
Tag: 20.10.2017

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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14.03.2018
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