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Ausschreibung - Erdgas in Hoyerhagen (ID:11632334)

Übersicht
DTAD-ID:
11632334
Region:
27318 Hoyerhagen
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Erdöl, Erdgas, Öle, verwandte Erzeugnisse
CPV-Codes:
Erdgas
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas- Netzgebiet der Samtgemeinde Grafschaft Hoya in den Mitgliedsgemeinden Flecken Bücken und...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
26.02.2016
Frist Angebotsabgabe:
30.03.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Gasversorgung Grafschaft Hoya GmbH
Am Kanal 9
27318 Hoya/Weser
Kontaktstelle: Anwaltskanzlei Bommert, RA Martin Bommert, Weidenbaumsweg 19, 21029 Hamburg
RA Martin Bommert
Telefon: +49 4087099651
Fax: +49 4087099653
E-Mail: info@kanzlei-bommert.de
http://www.gasversorgung.hoya-weser.de

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erhebungs- und Anpassungsleistungen im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Gasversorgung Grafschaft Hoya GmbH.
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas-
Netzgebiet der Samtgemeinde Grafschaft Hoya in den Mitgliedsgemeinden Flecken Bücken und den
Gemeinden Hilgermissen, Hoyerhagen, Schweringen, Warpe, sowie der Stadt Hoya/Weser im Zeitraum Juli
2016 bis etwa Juni 2017.
Als Umstellungszeitpunkt, also die Einspeisung des H-Gases in die Leitungen ist derzeit der April 2017 avisiert.
Es bestehen etwa 2 600 Gasentnahmestellen (Zählpunkte) mit geschätzt 3 120 Gasgeräten. Diese etwa 3 120 Gasgeräte müssen überprüft und angepasst werden.
Die Auftraggeberin hat im Rahmen einer anderen Ausschreibung bereits das Projektmanagement und die spätere Qualitätssicherung für dieses Projekt ausgeschrieben. Die Verhandlungsverfahren zu diesen Leistungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, so dass die Auftragnehmer dieser Leistungen bisher nicht feststehen.
In dem hier beschriebenen Verfahren werden die Erhebungsleistungen (Los 1) sowie die Anpassungsleistungen (Los 2) aller erhobenen Gasverbrauchseinrichtungen ausgeschrieben. Um keine Vermischung der
Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragen Unternehmen, legt die Auftraggeberin großen Wert darauf, dass das
Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass
die späteren Auftragnehmer des Projektmanagements und der Qualitätssicherung nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen.
Im Rahmen des Loses 1 (Erhebung) hat der Auftragnehmer die erforderlichen Vorleistungen der späteren Anpassung der Gasgeräte zu erbringen. Zu den Leistungen des späteren Auftragnehmers gehören die Identifikation und Dokumentation jeweils aller hinter den Gashausanschlüssen vorhandenen Gasverbrauchsgeräte, die Überprüfung jedes Gerätes auf Mängel, einschließlich des Gas- und Abgasanschlusses, sowie gegebenenfalls auch deren photographische Dokumentation, die Abgasanalyse, die Einregulierung bei Über- bzw. Unterlast sowie die Kennzeichnung des Gerätes, inkl. Aufkleber mit
ausgedruckten Protokoll. Der spätere Auftragnehmer hat sich bei der Leistungsausführung mit den übrigen Projektbeteiligten abzustimmen (insbesondere mit dem Projektmanager, den anderen Erhebungs- und Anpassungsunternehmen und dem Qualitätssicherer). Die genauen Leistungsanforderungen werden sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bietern zur Verfügung gestellt werden, die zum Verhandlungsverfahren zugelassen werden.
Grundlage der Ausführung der Leistungen des Erhebungsunternehmens bilden die Anforderungen des DVGW Regelwerkes G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, des DVGW Regelwerkes G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen) und des DVGW Regelwerkes G 695 (M) – Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten.
Das Los 2 umfasst die Anpassung der erhobenen Gasverbbrauchsgeräte. Hierzu werden insbesondere folgende Leistungen vom späteren Auftragnehmer zu erbringen sein: Analyse der Gasgeräteerhebung,
Beschaffung der für die Anpassung erforderlichen Ersatzteile und Materialien, Anpassung der Gasgeräte nach Gerätegruppen, Überprüfen der Gasgeräte auf Mängel und ihre Erfassung, Anpassung der Gasgeräte
nach Anpassungshandbuch, Funktionskontrolle und Abgasanalyse gem. dem DVGW Regelwerk G 680, Kennzeichnung der Gasgeräte sowie Dokumentation aller am Gerät vorgenommenen Arbeiten und aller
im Zusammenhang mit der Anpassung durchgeführten organisatorischen Aktivitäten. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680, G 695 (M) und
G 676 B1. Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
Die Auftraggeberin wünscht ausdrücklich die Beteiligung mehrerer Bieter an der Durchführung der Erhebungs- und Anpassungsleistungen in den Losen 1 und 2. Daher wird den Bietern eingeräumt, sich auch auf
Teilmengen der Einzellose zu bewerben, die im Folgenden definiert werden: Die Bieter dürfen für das Los 1 – Erhebungsleistungen und Los 2 – Anpassungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal
500 Geräten anbieten, maximal für das jeweilige Gesamtlos. Dazwischen können gestaffelt in 500er-Schritten sowohl für die Erhebung (Los 1) als auch für die Anpassung (Los 2) Teilmengen angeboten werden (also
z. B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang des jeweilig angebotenen Teilloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird bei der späteren
Bewertung der Angebote der Preis für die Erhebung bzw. Anpassung von je 1 000 Geräten zu Grunde gelegt werden.
Sollten sich mehrere Bieter auf einzelne Lose bewerben, so können Angebote von Bietern, die bereits vorgesehen wurden, den Zuschlag auf die Erhebung oder die Anpassung von maximal 2 000 Geräten zu
erhalten, bei der Vergabe der weiteren Lose grundsätzlich nicht weiter berücksichtigt werden (Loslimitierung). Ebenso kann es sein, sollte die Anzahl der in dem jeweiligen Los zu bearbeitenden Geräte kleiner sein, als die
Summe der Angebote von geeigneten Bietern für dieses Los, dass der Zuschlag nicht auf den vollen Umfang der angebotene Teilmenge erteilt wird, sondern lediglich auf einen entsprechenden Anteil. Die Einzelheiten
zur Wertung der Angebote und zur Auswahl der Auftragnehmer bleiben den Ausschreibungsunterlagen vorbehalten. Ziel der Loslimitierung ist es, einen möglichst großen Wettbewerb zu ermöglichen und die
fristgemäße Umsetzung des Gesamtprojekts zu gewährleisten. Insbesondere sollen mehrere Bieter die Möglichkeit erhalten, Referenzen zu erwerben, damit auch für zukünftige L-/HGas-Anpassungsprojekte eine
ausreichende Anzahl qualifizierter Bieter zur Verfügung steht. Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die unter Verstoß gegen den vergaberechtlichen Grundsatz des Geheimwettbewerbs abgegeben werden, nach der
Rechtsprechung des OLG Düsseldorf zwingend auszuschließen sind (vgl. OLG Düsseldorf; Beschl. v. 4.2.2013, VII Verg 31/12).
Netzgebiet der Gasversorgung Grafschaft Hoya GmbH: ca. 2 600 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), Gerätefaktor geschätzt: 1,2, Anzahl der Gasgeräte geschätzt: 3 120.
Die Bieter dürfen für das Los 1 – Erhebungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal 500 Geräten anbieten, maximal für das jeweilige Gesamtlos. Dazwischen können gestaffelt in 500er-Schritten.
Teilmengen angeboten werden (also z. B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang des jeweilig angebotenen Teilloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken.

CPV-Codes: 09123000

Erfüllungsort:
Samtgemeinde Grafschaft Hoya/Weser.
Nuts-Code: DE927

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Erhebungsleistungen

Kurze Beschreibung
Leistungsumfang Erhebungsleistungen:o Identifikation der Gasgeräte,o Überprüfung der Geräte auf Mängel, einschließlich Gas- und Abgasanschluss,o gegebenenfalls Abgasanalyse,o Einregulierung bei Über-bzw. Unterlast,o Kennzeichnung des Gasgeräts,o Abstimmung mit den anderen Projektbeteiligten.Grundlage für das Angebot bilden die DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten,G 695 (M), Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten,sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen undProjektmanagement (Engineeringfirmen). Die genauen Anforderungen an die auszuführenden Leistungenergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
09123000

Menge oder Umfang
Netzgebiet der Gasversorgung Grafschaft Hoya GmbH: ca. 2 600 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), Gerätefaktor geschätzt: 1,2, Anzahl der Gasgeräte geschätzt: 3 120.Die Bieter dürfen für das Los 1 – Erhebungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal 500 Geräten anbieten, maximal für das jeweilige Gesamtlos. Dazwischen können gestaffelt in 500er-Schritten.Teilmengen angeboten werden (also z. B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang des jeweilig angebotenen Teilloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken.

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Anpassungsleistungen

Kurze Beschreibung
O Leistungsumfang Anpassungsleistungen.— Analyse der Gasgeräteerhebung,— Beschaffung der benötigten Ersatzteile und Materialien zur Durchführung der Anpassungsleistungen,— Anpassung der Gasgeräte nach Gerätegruppen,— Überprüfen der Gasgeräte auf Mängel und ihre Erfassung,— Anpassung der Gasgeräte nach Anpassungshandbuch,— Funktionskontrolle und Abgasanalyse nach DVGW Regelwerk G 680,— Kennzeichnung der Gasgeräte,— Abstimmung mit den übrigen Projektbeteiligten.Grundlage für das Angebot bildet das DVGW Regelwerk G 680, Umstellungund Anpassung von Gasgeräten, das DVGW Regelwerk G 695 (M), Qualitätskontrolle von UmstellundAnpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten, sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 –Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen).Die genauen Anforderungen an die zu erbringende Leistung ergeben sich aus der Aufforderung zurAngebotsabgabe.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
09123000

Menge oder Umfang
Netzgebiet der Gasversorgung Grafschaft Hoya GmbH: ca. 2 600 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), Gerätefaktorgeschätzt: 1,2, Anzahl der Gasgeräte geschätzt: 3 120.Die Bieter dürfen für das Los 2 – Anpassungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal 500 Geräten anbieten, maximal für das jeweilige Gesamtlos. Dazwischen können gestaffelt in 500er-SchrittenTeilmengen angeboten werden (also z. B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang des jeweilig angebotenen Teilloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
66163-2016

Aktenzeichen:
GVH MBO 16

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
30.03.2016 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
04.07.2016 - 30.06.2017

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die Ausschreibung der Erhebungs- und Anpassungsleistungen zur Umstellung von L- auf H-Gas (Marktraumumstellung) erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 6 Abs. 1 Sektorenverordnung (SektVO). Die Leistung ist in insgesamt zwei Lose aufgeteilt. Los 1 betrifft die Erbringung von Erhebungsleistungen, Los 2 die Erbringung von Anpassungsleistungen im Netzgebiet der Gasversorgung Grafschaft Hoya GmbH.
Der Zuschlag ist für Juni 2016 vorgesehen, damit zeitnah mit der Erbringung der Leistung begonnen werden kann. Der Teilnahmeantrag kann sich auf ein oder beide Lose beziehen. Die nachfolgend aufgeführten Unterlagen können, wenn sich die Bewerbung auf beide Lose bezieht – mit Ausnahme des Kurzkonzepts (15) – nur einmal eingereicht werden.
Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich auf beide Lose bewirbt und darzulegen, welche Vorteile er vermutet, wenn er den Zuschlag auf mehrere Lose erhält. Der Teilnahmeantrag ist nach der im Folgenden genannten Reihenfolge für jedes Los gesondert zu gliedern. Fehlen Unterlagen in einem Teilnahmeantrag, behält sich die Auftraggeberin eine Nachforderung von Unterlagen und Nachweisen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor. Es werden für jedes Los höchstens drei Bewerber zugelassen. Erfüllen mehr als 3 Bewerber die Anforderungen, werden davon pro Los nur 3 nach den folgenden Kriterien besten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen. Eine Auswahl der Bewerber erfolgt für jedes Los gesondert anhand nachfolgender Kriterien:
Auswahlkriterien Los 1:
1. Erfahrungen im Bereich von Erhebungsleistungen (50 %)
2. Aussagekraft und Inhalt des Kurzkonzepts (50 %).
Auswahlkriterien Los 2:
1. Erfahrungen im Bereich der Anpassungsleistungen (50 %).
2. Aussagekraft und Inhalt des Kurzkonzepts (50 %).
Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (16) (siehe Ziffern III.2.1) – III.2.3) dieser Bekanntmachung) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Das „Anschreiben“ und die „Eigenerklärungen“ sind jeweils zu unterschreiben.
(1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag ein Anschreiben voran zu stellen, aus dem folgende Informationen deutlich werden:
a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt.
b. Gegebenenfalls, welche Vorteile er vermutet, wenn er den Zuschlag auf mehrere Lose erhält.
(2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt.
(3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben,
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird,
c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt.
Sollen Nachunternehmer eingesetzt werden, müssen alle entsprechenden Nachweise und Erklärungen auch vom Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber der Auftraggeberin durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers verbindlich nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen.
Ist keine Bietergemeinschaft oder kein Nachunternehmereinsatz geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
(4) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig).
(5) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs).
(6) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen.
Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
(7) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(8) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von § 21 Abs. 1 SektVO und keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 4 SektVO vorliegen.
(9) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Bußgeldentscheidung wegen einer Ordnungswidrigkeit nach §§ 19, 21 Mindestlohngesetz (Verstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder das Mindestlohngesetz) oder wegen eines Verstoßes gegen §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 Arbeitnehmer-Entsendegesetz vorliegt.
(10) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
(11) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen.

Technische Leistungsfähigkeit
(12) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung der DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen, wobei eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe A Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten erforderlich ist. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe A aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW- Arbeitsblattes G 676 B1 sowie dem DVGW- Arbeitsblatt G 695 (M).
(13) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Unternehmens bezüglich der Durchführung von Erhebungsleistungen (Los 1) bzw. Anpassungsleistungen (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
a. Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden.
b. Umfang des Projekts.
c. Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben.
d. Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzige Auftraggeberin.
(14) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragserteilung.
(15) Angabe des Ansprechpartners des Auftragnehmers (Arbeitsverantwortlicher) und dessen Stellvertreters mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs.
(16) Kurzkonzept (etwa 2-5 DIN A4 Seiten, es wird keine Mindest- oder Höchstseitenzahl vorgegeben, die Auftraggeberin bittet aber um eine kompakte Darstellung): Für jedes Los gesondert soll der Bewerber im Rahmen des Kurzkonzeptes grob skizzieren, wie er sich den konkreten Ablauf der Erhebungsleistungen (Los 1) bzw. Anpassungsleistungen (Los 2) vorstellt, also z. B. welche Leistungen er für erforderlich hält, wie er den Personaleinsatz plant, wie die Zusammenarbeit mit der Auftraggeberin und etwaigen Dritten ausgestaltet sein soll, in welchem zeitlichen Ablauf die Maßnahmen durchgeführt werden sollen, wie er auf Hindernisse reagiert, ob Mitarbeiter vor Ort sein sollen oder eine telefonische Erreichbarkeit gegeben ist, Reaktion auf gefundene Fehler, Zusammenarbeit mit Auftraggeberin bei Qualitätsmängeln, Reaktionszeiten usw.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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