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DTAD Deutscher Auftragsdienst

Ausschreibung - Erdgas in Lehrte (ID:11871361)

DTAD-ID:
11871361
Region:
31275 Lehrte
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Europäische Ausschreibung
Europäische Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren
Kategorien:
Erdöl, Erdgas, Öle, verwandte Erzeugnisse
CPV-Codes:
Erdgas
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Vergabe in Losen:
Aufteilung des Auftrags in Lose: ja
Kurzbeschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas-Netzgebiet im Gebiet der Stadtwerke Lehrte GmbH im Zeitraum Mai 2016 bis ca. Dezember...
Informationsstand
DTAD-Veröffentlichung:
30.04.2016
Frist Angebotsabgabe:
27.05.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Vergabestelle:
Stadtwerke Lehrte GmbH
Germaniastraße 5
31275 Lehrte
Kontaktstelle: Anwaltskanzlei Bommert, Weidenbaumsweg 19, 21029 Hamburg
RA Martin Bommert
Telefon: +49 4087099651
Fax: +49 4087099653
E-Mail: info@kanzlei-bommert.de
http://www.stadtwerke-lehrte.de

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erhebungs- und Anpassungsleistungen im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Stadtwerke Lehrte.
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihrem Gas-Netzgebiet im Gebiet der Stadtwerke Lehrte GmbH im Zeitraum Mai 2016 bis ca. Dezember 2019.
Das Netzgebiet ist insgesamt in verschiedene Versorgungsgebiete unterteilbar („Separierung“).
Als Umstellungszeitpunkte, also die Einspeisung des H-Gases in die Leitungen sind derzeit sowohl der März 2019 für das erste Teilnetzgebiet als auch der September 2019 für das zweite Teilnetzgebiet avisiert. Es bestehen etwa 12 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte) mit geschätzt 13 200 Gasgeräten. Diese etwa 13 200 Gasgeräte müssen überprüft und angepasst werden. Im Verhältnis der Gerätezahlen geht man derzeit von ca. 1/2 aller Geräte beim ersten und 1/2
beim zweiten Termin aus.
Die Auftraggeberin hat im Rahmen einer anderen Ausschreibung bereits das Projektmanagement und
die spätere Qualitätssicherung für dieses Projekt ausgeschrieben. Die Verhandlungsverfahren zu diesen
Leistungen sind jedoch noch nicht abgeschlossen, so dass die Auftragnehmer dieser Leistungen bisher nicht
feststehen.
In dem hier beschriebenen Verfahren werden die Erhebungsleistungen (Los 1) sowie die Anpassungsleistungen
(Los 2) aller erhobenen Gasverbrauchseinrichtungen ausgeschrieben. Um keine Vermischung der
Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer
„Eigenüberwachung“ der beauftragen Unternehmen, legt die Auftraggeberin großen Wert darauf, dass das
Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der
Gasgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass
die späteren Auftragnehmer des Projektmanagements und der Qualitätssicherung nicht auch als Auftragnehmer
für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen.
Im Rahmen des Loses 1 (Erhebung) hat der Auftragnehmer die erforderlichen Vorleistungen der
späteren Anpassung der Gasgeräte zu erbringen. Zu den Leistungen des späteren Auftragnehmers
gehören die Identifikation und Dokumentation jeweils aller hinter den Gashausanschlüssen vorhandenen
Gasverbrauchsgeräte, die Überprüfung jedes Gerätes auf Mängel, einschließlich des Gas- und
Abgasanschlusses, sowie gegebenenfalls auch deren photographische Dokumentation, die Abgasanalyse, die
Einregulierung bei Über- bzw. Unterlast sowie die Kennzeichnung des Gerätes, inkl. Aufkleber mit
ausgedruckten Protokoll. Der spätere Auftragnehmer hat sich bei der Leistungsausführung mit den übrigen
Projektbeteiligten abzustimmen (insbesondere mit dem Projektmanager, den anderen Erhebungs- und
Anpassungsunternehmen und dem Qualitätssicherer). Die genauen Leistungsanforderungen werden
sich aus den Vergabeunterlagen ergeben, die den Bietern zur Verfügung gestellt werden, die zum
Verhandlungsverfahren zugelassen werden.
Grundlage der Ausführung der Leistungen des Erhebungsunternehmens bilden die Anforderungen des
DVGW Regelwerkes G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, des DVGW Regelwerkes G 676 B1-
Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen)
und des DVGW Regelwerkes G 695 (M) – Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei
Gasverbrauchsgeräten.
Das Los 2 umfasst die Anpassung der erhobenen Gasverbrauchsgeräte. Hierzu werden insbesondere
folgende Leistungen vom späteren Auftragnehmer zu erbringen sein: Analyse der Gasgeräteerhebung,
Beschaffung der für die Anpassung erforderlichen Ersatzteile und Materialien, Anpassung der Gasgeräte nach
Gerätegruppen, Überprüfen der Gasgeräte auf Mängel und ihre Erfassung, Anpassung der Gasgeräte
nach Anpassungshandbuch, Funktionskontrolle und Abgasanalyse gem. dem DVGW Regelwerk G 680,
Kennzeichnung der Gasgeräte sowie Dokumentation aller am Gerät vorgenommenen Arbeiten und aller
im Zusammenhang mit der Anpassung durchgeführten organisatorischen Aktivitäten. Grundlage für die
auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680, G 695 (M) und
G 676 B1. Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung
ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
Die Auftraggeberin wünscht ausdrücklich die Beteiligung mehrerer Bieter an der Durchführung der Erhebungs- und
Anpassungsleistungen in den Losen 1 und 2. Daher wird den Bietern eingeräumt, sich auch auf
Teilmengen der Einzellose zu bewerben, die im Folgenden definiert werden: Die Bieter dürfen für das Los 1 —
Erhebungsleistungen und Los 2 – Anpassungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal
500 Geräten anbieten, maximal für das jeweilige Gesamtlos. Dazwischen können gestaffelt in 500er-Schritten
sowohl für die Erhebung (Los 1) als auch für die Anpassung (Los 2) Teilmengen angeboten werden (also
z.B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang des jeweilig angebotenen Teilloses ist im
Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wird bei der späteren Bewertung der Angebote der Preis für die Erhebung bzw. Anpassung von je 1.000 Geräten zu Grunde gelegt werden.
Sollten sich mehrere Bieter auf einzelne Lose bewerben, so können Angebote von Bietern, die bereits
vorgesehen wurden, den Zuschlag auf die Erhebung oder die Anpassung von maximal 10 000 Geräten zu
erhalten, bei der Vergabe der weiteren Lose grundsätzlich nicht weiter berücksichtigt werden (Loslimitierung).
Ebenso kann es sein, sollte die Anzahl der in dem jeweiligen Los zu bearbeitenden Geräte kleiner sein, als die
Summe der Angebote von geeigneten Bietern für dieses Los, dass der Zuschlag nicht auf den vollen Umfang
der angebotenen Teilmenge erteilt wird, sondern lediglich auf einen entsprechenden Anteil. Die Einzelheiten
zur Wertung der Angebote und zur Auswahl der Auftragnehmer bleiben den Ausschreibungsunterlagen
vorbehalten. Ziel der Loslimitierung ist es, einen möglichst großen Wettbewerb zu ermöglichen und die
fristgemäße Umsetzung des Gesamtprojekts zu gewährleisten. Insbesondere sollen mehrere Bieter die
Möglichkeit erhalten, Referenzen zu erwerben, damit auch für zukünftige L-/H-Gas-Anpassungsprojekte eine
ausreichende Anzahl qualifizierter Bieter zur Verfügung steht. Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die
unter Verstoß gegen den vergaberechtlichen Grundsatz des Geheimwettbewerbs abgegeben werden, nach der
Rechtsprechung des OLG Düsseldorf zwingend auszuschließen sind (vgl. OLG Düsseldorf; Beschl. v. 4.2.2013,
VII Verg 31/12).
Netzgebiet der Stadtwerke Lehrte GmbH: ca. 12 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte),
Gerätefaktor geschätzt: 1,1, Anzahl der Gasgeräte geschätzt: 13 200. Als Beginn der Umstellungszeitpunkte ist März 2019 und September 2019 avisiert. Im Verhältnis der Gerätezahlen geht man derzeit von ca. 1/2 aller Geräte beim ersten und 1/2 beim zweiten Termin aus.
Die Bieter dürfen für das Los 1 – Erhebungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal 500
Geräten anbieten, maximal für 10 000. Dazwischen können gestaffelt in 500er-Schritten
Teilmengen angeboten werden (also z. B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang des
jeweilig angebotenen Teilloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken.

CPV-Codes: 09123000

Erfüllungsort:
Stadt Lehrte.
Nuts-Code: DE929

Lose:
Los-Nr: 1
Bezeichnung: Erhebungsleistungen

Kurze Beschreibung
Leistungsumfang Erhebungsleistungeno Identifikation der Gasgeräte;o Überprüfung der Geräte auf Mängel, einschließlich Gas- und Abgasanschluss;o gegebenenfalls Abgasanalyse;o Einregulierung bei Über-bzw. Unterlast;o Kennzeichnung des Gasgeräts;o Abstimmung mit den anderen Projektbeteiligten.Grundlage für das Angebot bilden die DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten,G 695 (M), Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten,sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen undProjektmanagement (Engineeringfirmen). Die genauen Anforderungen an die auszuführenden Leistungenergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
09123000

Menge oder Umfang
Netzgebiet der Stadtwerke Lehrte GmbH: ca. 12 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte),Gerätefaktor geschätzt: 1,1, Anzahl der Gasgeräte geschätzt: 13 200. Als Beginn der Umstellungszeitpunkte ist März 2019 und September 2019 avisiert. Im Verhältnis der Gerätezahlen geht man derzeit von ca. 1/2 aller Geräte beim ersten und 1/2 beim zweiten Termin aus.Die Bieter dürfen für das Los 1 – Erhebungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal 500Geräten anbieten, maximal für 10 000. Dazwischen können gestaffelt in 500er-SchrittenTeilmengen angeboten werden (also z. B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang desjeweilig angebotenen Teilloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken.

Los-Nr: 2
Bezeichnung: Anpassungsleistungen

Kurze Beschreibung
O Leistungsumfang Anpassungsleistungen.— Analyse der Gasgeräteerhebung,— Beschaffung der benötigten Ersatzteile und Materialien zur Durchführung der Anpassungsleistungen,— Anpassung der Gasgeräte nach Gerätegruppen,— Überprüfen der Gasgeräte auf Mängel und ihre Erfassung,— Anpassung der Gasgeräte nach Anpassungshandbuch,— Funktionskontrolle und Abgasanalyse nach DVGW Regelwerk G 680,— Kennzeichnung der Gasgeräte,— Abstimmung mit den übrigen Projektbeteiligten.Grundlage für das Angebot bildet das DVGW Regelwerk G 680, Umstellungund Anpassung von Gasgeräten, das DVGW Regelwerk G 695 (M), Qualitätskontrolle von UmstellundAnpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten, sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 –Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen).Die genauen Anforderungen an die zu erbringende Leistung ergeben sich aus der Aufforderung zurAngebotsabgabe.

Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
09123000

Menge oder Umfang
Netzgebiet der Stadtwerke Lehrte GmbH: ca. 12 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte),Gerätefaktor geschätzt: 1,1, Anzahl der Gasgeräte geschätzt: 13 200. Als Beginn der Umstellungszeitpunkte ist März 2019 und September 2019 avisiert. Im Verhältnis der Gerätezahlen geht man derzeit von ca. 1/2 aller Geräte beim ersten und 1/2 beim zweiten Termin aus.Die Bieter dürfen für das Los 1 – Erhebungsleistungen ein Angebot für ein Teilmengenlos von minimal 500Geräten anbieten, maximal für 10 000. Dazwischen können gestaffelt in 500er-SchrittenTeilmengen angeboten werden (also z. B. 500, 1 000, 1 500 oder 2 000 Geräte etc.). Der maximale Umfang desjeweilig angebotenen Teilloses ist im Angebot des Bieters ausdrücklich zu vermerken.

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag

Org. Dok.-Nr:
151379-2016

EU-Ted-Nr.:
2016/S 085-151379

Aktenzeichen:
StwLehrte MBO 16

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
27.05.2016 - 14:00 Uhr

Ausführungsfrist:
15.08.2016 - 31.12.2019

Bedingungen & Nachweise
Zahlung:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen.

Zuschlagskriterien:
Wirtschaftlichstes Angebot

Geforderte Nachweise:
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers
Die Ausschreibung der Erhebungs- und Anpassungsleistungen zur Umstellung von L- auf H-Gas
(Marktraumumstellung) erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb
gem. § 13 Abs. 1 SektVO (Marktraumumstellung). Die Leistung ist in insgesamt zwei Lose aufgeteilt. Los 1 betrifft
die Erbringung von Erhebungsleistungen, Los 2 die Erbringung von Anpassungsleistungen im Netzgebiet der Stadtwerke Lehrte GmbH.
Der Zuschlag ist für August 2016 vorgesehen, damit zeitnah mit der Erbringung der Leistung begonnen werden
kann. Der Teilnahmeantrag kann sich auf ein oder beide Lose beziehen. Die nachfolgend aufgeführten
Unterlagen können, wenn sich die Bewerbung auf beide Lose bezieht – mit Ausnahme des Kurzkonzepts (15) -
nur einmal eingereicht werden.
Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich auf beide
Lose bewirbt und darzulegen, welche Vorteile er vermutet, wenn er den Zuschlag auf mehrere Lose erhält. Der
Teilnahmeantrag ist nach der im Folgenden genannten Reihenfolge für jedes Los gesondert zu gliedern. Fehlen
Unterlagen in einem Teilnahmeantrag, behält sich die Auftraggeberin eine Nachforderung von Unterlagen und
Nachweisen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor. Es werden für jedes Los
höchstens drei Bewerber zugelassen. Erfüllen mehr als 3 Bewerber die Anforderungen, werden davon pro Los
nur 3 nach den folgenden Kriterien besten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen. Eine Auswahl
der Bewerber erfolgt für jedes Los gesondert anhand nachfolgender Kriterien:
Auswahlkriterien Los 1:
1. Erfahrungen im Bereich von Erhebungsleistungen (50 %),
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität (50 %).
Auswahlkriterien Los 2:
1. Erfahrungen im Bereich der Anpassungsleistungen (50 %),
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität (50 %).
Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und
Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (15) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.2.1)
— III.2.3) dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls
durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben.
(1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag ein Anschreiben voran zu stellen, aus dem folgende
Informationen deutlich werden:
a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt.
b. Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält.
(2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder
eine Bietergemeinschaft handelt.
(3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung
eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags
bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird,
c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin
vertritt.
Sollen Nachunternehmer eingesetzt werden, müssen alle entsprechenden Nachweise und Erklärungen
auch vom Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber der
Auftraggeberin durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers verbindlich
nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung
stehen.
Ist keine Bietergemeinschaft geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen
Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
(4) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch
6 Monate gültig)
(5) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs)
(6) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit
mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft
erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können
gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
(7) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung
einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit
aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(8) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftig
festgestellten Verstöße im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB
und keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 4 GWB
vorliegen.
(9) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige
Bußgeldentscheidung wegen einer Ordnungswidrigkeit
nach §§ 19, 21 Mindestlohngesetz (Verstoß gegen
das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder das
Mindestlohngesetz) oder wegen eines Verstoßes gegen
§§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i. V. m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3
Arbeitnehmer-Entsendegesetz vorliegt
(10) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3
abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das
Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind
die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens
des Unternehmens vorzulegen.
(11) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl
der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach
Berufsgruppen, insbesondere im Bereich der
Marktraumumstellung (Erhebung und Anpassung).

Technische Leistungsfähigkeit
(12) Der Bewerber muss über eine entsprechende
Zertifizierung der DVGW (Anwendungsbereich
Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach
DVGW G 676 B1) verfügen, wobei eine Zertifizierung
nach Zertifizierungsumfang Gruppe A Umstell- und
Anpassungsarbeiten an Gasgeräten erforderlich
ist. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss
nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann
entweder den Nachweis der Zertifizierung oder
den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die
Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser
Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe A aus den
Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW- Arbeitsblattes G
676 B1 sowie dem DVGW- Arbeitsblatt G 695 (M).
(13) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung
des Unternehmens bezüglich der Durchführung
von Erhebungsleistungen (Los 1) bzw.
Anpassungsleistungen (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten
für verschiedene Netzbetreiber. Bei den Referenzen
kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem
Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
a. Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen
erbracht wurden
b. Umfang des Projekts
c. Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben
d. Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des
damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch
die jetzige Auftraggeberin.
(14) Darstellung der voraussichtlichen
Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum
Zeitpunkt der Auftragserteilung.
(15) Angabe des Ansprechpartners des
Auftragnehmers (Arbeitsverantwortlicher) und dessen
Stellvertreters mit Darstellung der Qualifikation und
eines kurzen Lebenslaufs.

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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