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Ausschreibung - Erfassung der Häufigkeit von Strahlentherapien in Deutschland in Salzgitter (ID:11863865)

DTAD-ID:
11863865
Region:
38226 Salzgitter
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Mess-, Kontroll-, Prüf-, Navigationsinstrumente
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Erfassung der Häufigkeit von Strahlentherapien in Deutschland
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
28.04.2016
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
Bundesamt für Strahlenschutz
- Arbeitsgruppe AG-R -
Postanschrift: Postfach 10 01 49
38201 Salzgitter
Hausanschrift: Willy-Brandt-Straße 5
38226 Salzgitter
Telefon: 030 / 18 333 1521
Telefax: 030 / 18 333 1525

Anforderung der Unterlagen bei:
Bieterfragen werden nach diesem Termin anonymisiert unter
www.bund.de veröffentlicht und beantwortet

Öffentliche Ausschreibungen
please wait
Gewerbliche Bauvorhaben
please wait
Gewonnene / Vergebene Aufträge
please wait
Geschäftsbeziehungen
please wait

Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Erfassung der Häufigkeit von Strahlentherapien in Deutschland
Gemäß § 28 Absatz 9 Röntgenverordnung sowie § 85 Absatz 5
Strahlenschutzverordnung ermittelt das Bundesamt für Strahlen-
schutz regelmäßig die medizinische Strahlenexposition der Bevöl-
kerung und ausgewählter Bevölkerungsgruppen. Bis-her liegt der
Schwerpunkt der Erfassung auf den diagnostischen Strahlenan-
wen-dungen. Detaillierte Angaben zu therapeutischen Anwendun-
gen, speziell Strahlen-therapien, liegen bisher nicht vor. Es sollen
daher im Rahmen des o.a. Forschungs-vorhabens für Deutschland
repräsentative Daten zur Häufigkeit von durchgeführten Strahlen-
therapien einschließlich Bestrahlungsplanung sowohl für den stati-
onären als auch für den ambulanten Bereich für mindestens ein
möglichst aktuelles Ka-lenderjahr erhoben und ausgewertet wer-
den.
Die vollständige Leistungsbeschreibung ist beigefügt.
Eignungskriterien Folgende Qualifikationen sind erforderlich und nachzuweisen:
· Fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Strahlentherapie (be-
rufliche Qualifikation und Publikationsliste)
· Fundierte Kenntnisse auf dem Gebiet der Statistik (berufliche
Qualifikation und Publikationsliste)
· Zugangsmöglichkeiten zu entsprechenden Datenquellen
Anforderung der Vergabe-
unterlagen
Die vollständigen Vergabeunterlagen können unter Angabe des
Aktenzeichen / FKZ und des Thema des Vorhabens per E-Mail
beim Bundesamt für Strahlenschutz (ausschreibungen@bfs.de)
angefordert werden.
Angebote, die den dort geforderten formalen Anforderungen nicht
entsprechen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Erfüllungsort:
Oberschleißheim (Neuherberg)

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Öffentliche Ausschreibung

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
FKZ BfS AG-R ­ 08313 / 3616S42434

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Zeitpunkt bis zu dem Bieter-
fragen gestellt werden können
31.03.2016

Ausführungsfrist:
maximal 24 Monate, beginnend ab dem 01.07.2016
Ablauf der Angebotsfrist 28.04.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Deutsch

Sicherheiten:
keine

Zahlung:
Für den Vertrag findet die ABFE-BMUB (Stand: Februar 2015),
und damit auch die VOL/B, Anwendung. Sie beinhaltet u. a. die
Regelungen:
- Die Rechnungsstellung kann nach Übergabe und Abnahme der
vereinbarten Leistung (Arbeitspakete oder Gesamtleistung) erfol-
gen.
- Der Rechnungsbetrag wird binnen 30 Tagen nach Eingang einer
prüfbaren Rechnung ausgezahlt.
- Die Zahlung erfolgt bargeldlos.
Die ABFE-BMUB finden Sie auf der Internetseite des BfS unter
Ausschreibung / Forschungsvorhaben (www.bfs.de).
Es wird darauf hingewiesen, dass Allgemeine Geschäftsbedingun-
gen des Bieters grundsätzlich ausgeschlossen sind.
Vervielfältigungskosten keine
Zuschlagskriterien werden in den Vergabeunterlagen genannt
Sprache Grundsätzlich ist der Schriftverkehr und die Leistung in deutscher
Sprache zu erbringen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse
des Vorhabens ist zudem in englischer Sprache zu verfassen.
Die konkrete Leistungsbeschreibung kann im Ausnahmefall Abwei-
chungen von dieser Regelung enthalten.
Recht Es findet das Deutsche Recht Anwendung.
Bietergemeinschaften In den Vergabeunterlagen werden die besonderen Bedingungen
für Bietergemeinschaften beschrieben. Diese enthalten u. a. eine
gesamtschuldnerische Haftung sowie die Bestimmung der Benen-
nung eines bevollmächtigten Vertreters der Mitglieder gegenüber
dem Auftraggeber, der die Bietergemeinschaft rechtsverbindlich
vertritt.

Zuschlagskriterien:
4.3. Angaben zur Zuschlagserteilung
Bei der Bewertung der Angebote werden die in der Bewertungsmatrix (siehe Anlage A)
aufgeführten Zuschlagskriterien zu Grunde gelegt.
4.4. Angebotsabfassung/Detailplanung des Vorhabens
Im Rahmen des Angebots sind eine Projektstruktur und eine Arbeitsplanung vorzule-
gen, die eine Abschätzung der erforderlichen Bearbeitungszeiten und Aufwände mög-
lich machen.
Bei der Abfassung des Angebots ist die angestrebte Vorgehensweise zur Bearbeitung
der einzelnen Arbeitspakete darzustellen. Dabei muss aus dem Angebot klar und
nachvollziehbar hervorgehen, auf welchen fachlichen Annahmen und Überlegungen
der vorkalkulierte Aufwand (Mengengerüst) basiert, d.h. der veranschlagte Aufwand
muss begründet sein ­ sowohl hinsichtlich Personal- und Reisekosten als auch in et-
waigen Sach- bzw. Sonderbetriebsmitteln.

4.5. Anforderungen an Anbieter und Projektteam
Es wird erwartet, dass die notwendige Infrastruktur für die Durchführung des Vorha-
bens vom Auftragnehmer gestellt wird. Für die im Rahmen dieses Auftrags zu erbrin-
genden Leistungen muss der Auftragnehmer Personal mit der für die Bearbeitung der
Aufgabenstellung erforderlichen Erfahrung einsetzen.
Die am Projekt Beteiligten sind im Angebot mit Angaben zu ihren projektspezifischen
Funktionen, Qualifikationen und Erfahrungen zu benennen.

Das Angebot mit dem niedrigsten Vergleichspreis (Angebotspreis dividiert durch erreichte Gesamtpunktzahl) erhält den Zuschlag.

Geforderte Nachweise:
1. Aufgabenstellung
Gemäß § 28 Absatz 9 Röntgenverordnung sowie § 85 Absatz 5 Strahlenschutzverord-
nung (StrlSchV) ermittelt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) regelmäßig die me-
dizinische Strahlenexposition der Bevölkerung und ausgewählter Bevölkerungsgrup-
pen. Die ermittelten Daten finden in der Berichterstattung an das Parlament sowie an
die Vereinten Nationen (UNSCEAR-Bericht) Verwendung. Sie dienen als Grundlage
für Entscheidungen zur Reduzierung der Strahlenexposition durch medizinische Maß-
nahmen.
Bisher liegt der Schwerpunkt der Erfassung auf den diagnostischen Strahlenanwen-
dungen. Für den ambulanten Bereich werden seit den 1990er Jahren von der Kassen-
ärztlichen bzw. Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung sowie dem Verband der pri-
vaten Krankenversicherung jährlich Häufigkeitsdaten entsprechend abgerechneter
Gebührenziffern zur Verfügung gestellt. Für den stationären Bereich wird derzeit ein
standardisiertes Verfahren zur Erfassung radiologischer Leistungen erarbeitet.
Detaillierte Angaben zu durchgeführten Strahlentherapien und damit einhergehenden
bildgebenden Maßnahmen liegen bisher nicht vor. Daher sollen im Rahmen des Vor-
habens für Deutschland repräsentative Daten zur Häufigkeit von durchgeführten Strah-
lentherapien einschließlich der Bestrahlungsplanung sowohl für den stationären als
auch für den ambulanten Bereich erhoben werden.
2. Kenntnisstand und Rahmenbedingungen
Bisher liegen für Deutschland als Ganzes keine detaillierteren Angaben zu durchge-
führten Strahlentherapien vor. Lediglich in Norddeutschland wurden bis 2013 in priva-
ter Inititative von strahlentherapeutischen Kliniken und Praxen Angaben zu Personal,
Geräten sowie Anzahl der Patienten, Serien und Fraktionen regelmäßig erhoben
(http://www.strahlentherapie-nord.de/). Diese Daten sind jedoch nicht ausreichend für
eine differenzierte Abschätzung der Häufigkeit von in Deutschland durchgeführten
Strahlentherapien. Daten zur Bestrahlungsplanung fehlen ganz.

3. Einzelzielsetzungen/ Gliederung der Aufgabe
Im Vorhaben sind aktuelle, für Deutschland repräsentative Daten zu Art und Häufigkeit
von Strahlentherapien sowohl für den stationären als auch für den ambulanten Bereich
zu erheben.
Die erhobenen Daten sind nach folgenden Fragestellungen zu stratifizieren:
1. Welche Indikationsstellung liegt für die Strahlentherapie vor? Hierbei ist folgender-
maßen zu differenzieren:
Art der Erkrankung:
a) gutartige Erkrankung
b) maligne, solide Tumoren
c) Lymphome
d) andere bösartige Tumoren des lymphatischen, blutbildenden und verwand-
ten Gewebes
palliative oder kurativ intendierte Behandlung

2. Welche Therapieverfahren, Bestrahlungsmodalitäten und Techniken werden ver-
wendet? Hierbei ist folgendermaßen zu differenzieren:
Therapieverfahren:
- Teletherapie
- Brachytherapie
Bestrahlungsmodalität:
- Röntgenstrahlung
- Gammastrahlung
- Elektronenstrahlung
Techniken:
- konventionelle Radiotherapie
- 3D-konformale Radiotherapie
- intensitätsmodulierte Radiotherapie
- stereotaktische Radiotherapie (Gamma-Knife, CyberKnife)
- interstitielle Brachytherapie

3. Mit welchen bildgebenden Verfahren (CT oder Portal Imaging) und in welchem Um-
fang (Anzahl der Aufnahmen) erfolgt die Bestrahlungsplanung? Hierbei ist zwischen
den Schritten Planung, Simulation und Verifikation zu unterschieden. Wie oft wer-
den diese Schritte - oder Teile davon - typischerweise im Verlauf einer Strahlenthe-
rapie wiederholt?

4. Das Alter bzw. eine geeignete Altersgruppe und Geschlecht sind für die einzelnen
Datensätze mit zu erfassen.
3.1. AP 1: Aufarbeitung des relevanten Standes von Wissen-
schaft und Technik und Konzepterstellung
Auf Basis der in Kapitel 3 aufgeführten Fragestellungen ist ein Konzept zur Erfassung
von für Deutschland repräsentativen Daten zu Strahlentherapie einschließlich Bestrah-
lungsplanung für mindestens ein möglichst aktuelles Kalenderjahr (2014 oder 2013)
zu erstellen. Der aktuelle Stand von Wissenschaft und Technik in der Strahlentherapie
ist dahingehend aufzuarbeiten, ob die in Kapitel 3 aufgeführten Fragestellungen aktuell
bzw. ausreichend sind. Ggf. sind entsprechende Änderungen bzw. Erweiterungen vor-
zuschlagen und zu begründen.
Es sind geeignete Datenquellen zur Erhebung von anonymen Daten zur Häufigkeit von
Strahlentherapien in Deutschland zu identifizieren, wobei insbesondere folgende
Punkte zu berücksichtigen sind:
Bereitschaft der Datenhalter zur Datenlieferung an den Auftragnehmer bzw. das
BfS (der personelle Aufwand ist bei den Datenhaltern so gering wie möglich zu
halten).
Eignung der Daten hinsichtlich Datenverfügbarkeit und Datenqualität zur Beant-
wortung der Fragestellungen.
Datenschutz: Es dürfen nur anonymisierte Daten durch den Datenhalter an den
Auftragnehmer übergeben werden. Ein Personenbezug darf weder für den Auf-
tragnehmer noch für den Auftraggeber möglich sein.
Zum Nachweis der Repräsentativität für Deutschland ist im Konzept darzulegen:
Umfang der Stichprobe
Ansatz zur Hochrechnung der Ergebnisse auf die deutsche Gesamtbevölkerung
Erwartete Genauigkeit der Ergebnisse
Das Konzept ist in Abstimmung mit der Auftraggeberin zu erstellen. Nach dessen Fer-
tigstellung ist ein Haltepunkt einzuplanen und terminlich festzulegen. Die Auftraggebe-
rin entscheidet innerhalb von 6 Wochen über die Fortführung des Vorhabens. Erst
nach Freigabe durch die Auftraggeberin dürfen die weiteren Arbeitspakete bearbeitet
werden.

3.2. AP 2: Umsetzung des Konzeptes und Datenauswertung
Nach Freigabe des Haltepunktes sind die in AP 1 vorgeschlagenen Daten von den
Datenhaltern in anonymisierter Form zu beziehen und beim Auftragnehmer zu spei-
chern.
Die Rohdaten sind auf Konsistenz zu prüfen und - sofern erforderlich - aufzubereiten,
damit diese der Auftraggeberin zum Vorhabensende zur sofortigen Nutzbarkeit in
Form von Excel-Dateien zur Verfügung gestellt werden können.
Der gewonnene Datensatz ist hinsichtlich aller im Konzept aufgeführten Fragestellun-
gen ausreichend detailliert auszuwerten und gemäß dem in AP 1 konzipierten Ansatz
auf die deutsche Gesamtbevölkerung hochzurechnen.
Methodik und Ergebnisse der Auswertungen sind der Auftraggeberin im Rahmen einer
Präsentation (s. Kapitel 4.2) vorzustellen sowie im Abschlussbericht (s. Kapitel 4.3)
nachvollziehbar darzulegen.

3.3. AP 3: Vorschlag für eine Aktualisierung der Daten in der Zu-
kunft
Sofern der Haltepunkt in AP 1 freigegeben wurde und das Konzept in AP 2 erfolgreich
umgesetzt werden konnte, ist ein Vorschlag zu erarbeiten, auf welche Weise das BfS
in Zukunft selbständig den gewonnenen Datenbestand aktualisieren kann. Besonde-
res Augenmerk ist hierbei auf eine kosteneffiziente - im Idealfall kostenneutrale - Her-
angehensweise zu legen.

4. Anforderungen und Vorgaben
4.1. Termine
Das Vorhaben ist innerhalb von 24 Monaten ab Auftragserteilung zu bearbeiten.
Es sind folgende Projektgespräche vorzusehen:
Nach Beendigung des AP 1 (d.h. zum vom Auftragnehmer eingeplanten Halte-
punkt) ist das erarbeitete Konzept vorzustellen.
Nach der Halbzeit des AP 2 ist der Stand der Arbeiten vorzustellen.
Abschlusspräsentation am Ende des Vorhabens.
Veranstaltungsort ist das BfS Neuherberg (bei München). Die Organisation der Ge-
spräche obliegt immer dem Auftragnehmer.
Sollten weitere Projektgespräche seitens des Auftragnehmers notwendig sein, so bittet
das BfS um frühzeitige Information und Organisation einer entsprechenden Telefon-
oder Videokonferenz durch den Auftragnehmer. Kosten hierfür werden von der Auf-
traggeberin nicht erstattet.

4.2. Berichte
Die Zwischenberichte nach § 12 ABFE/BMUB Absatz 1 sind in Form eines kurzen
Statusberichts in digitaler Form als pdf-Dokumente zu liefern. Zusätzlich sind Berichte
zu den jeweiligen Arbeitspaketen zu liefern. Das Konzeptpapier zu AP 1 ist in digitaler
Form als pdf-Dokumente zu liefern. Der Schlussbericht nach § 12 Abs. 3 ABFE-BMUB
und der Ergebnisbericht nach § 13 ABFE-BMUB, sofern dieses in Form eines Berich-
tes erstellt wird, sind in jeweils 5 Exemplaren vorzulegen.
Der Schlussbericht nach § 12 Abs. 3 ABFE-BMUB und das Ergebnis nach § 13 ABFE-
BMUB, sofern dieses in Form eines Berichtes erstellt wird, sind der Auftraggeberin in
digitaler und gemäß der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung in barrierefreier
Form als pdf-Dokument vorzulegen. Ist eine Lieferung im pdf-Format nicht möglich, ist
das Dateiformat mit der Auftraggeberin vor Lieferung abzustimmen. Firmenlogos usw.
sind auf den Seiten der Berichte nicht zulässig.
Die gewonnenen Daten sind zudem in tabellarischer Form im Excel-Format zu liefern.
Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV) verpflichtet die Behörden der
Bundesverwaltung ­ so auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit (BMUB) ­ ihre Informationsangebote im Internet barrierefrei zu
gestalten. Wird im Rahmen des Auftrags eine Veröffentlichung für das BMUB erstellt,
muss diese die Vorgaben der derzeit gültigen BITV 2.0 erfüllen. Das betrifft Veröffent-
lichungen, deren Herausgeber BMUB ist und die im Internet erscheinen sowie Veröf-
fentlichungen, die unabhängig vom Herausgeber auf einer Internetseite des BMUB
erscheinen sollen.
Eine für das BMUB erstellte barrierefreie PDF-Datei, die zur Veröffentlichung im Inter-
net vorgesehen ist, muss mindestens die Anforderungen des so genannten Prüf-
schritts Nr. 11.1.1 ,,Angemessene Formate" aus dem Prüfverfahren des BITV-Tests
von BIK-Online erfüllen (Stand: März 2014, Quelle: http://v1.bitv-test.de/in-
dex.php?a=di&iid=1125). Dazu gehören unter anderem das Erstellen einer eindeuti-
gen TAG-Struktur zur Definition der richtigen Lesereihenfolge; Auszeichnung von
Überschriften-, Absatz- und Listen-Elementen; Strukturierung von Tabellen mit Aus-
zeichnung von Zellen; Hinterlegen wichtiger Akronyme und Abkürzungen mit Alterna-
tivtexten; Erstellen von Lesezeichen; Einsetzen aussagekräftiger Alternativtexte in
Grafiken und Bildern; Auszeichnung der verwendeten Hauptsprache des Dokuments
sowie ggf. Kennzeichnung wichtiger anderssprachiger Worte innerhalb des Textes.
Das BMUB stellt dem Auftragnehmer auf Wunsch ein Handbuch mit detaillierten Hin-
weisen und Informationen zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente zur Verfü-
gung. Je nach Art und Umfang der Veröffentlichung ist die Erstellung sehr aufwändig.
Besteht seitens des Auftragnehmers keine oder nur wenig Erfahrung, ist für die Um-
setzung ausreichend Zeit und Aufwand einzuplanen oder ein entsprechend erfahrener
Dienstleister mit der Aufgabe zu betrauen.
Für den "Programmreport Strahlenschutzforschung" des BfS ist jeweils zum Jahres-
ende ein allgemein verständlicher Kurzbericht sowie zum Ende der Vorhabenslaufzeit
ein abschließender, allgemein verständlicher Kurzbericht inkl. Zusammenfassung in
Englisch und Deutsch digital als Word-Dokument zu erstellen. Eine Vorlage wird dem
Auftragnehmer rechtzeitig zur Verfügung gestellt.

Besondere Bedingungen:
5. Anlagen
A = Bewertungsmatrix
Anhang A
Bewertungskriterien Vorhabensnummer 3616S42434:
A Kriterien Konzepterstellung:
Aufarbeitung des aktuellen Standes von
Wissenschaft und
Technik hinsichtlich
für das Vorhaben relevanter Fragestel-
lungen
Konzepterstellung:
Eignung der vorgeschlagenen Da-
tenquellen insb.
hinsichtlich Verfügbarkeit, Qualität
und Repräsentativität
Konzepterstellung:
Eignung der vorgeschlagenen Metho-
den zur Datenauswertung, z.B. Detail-
tiefe, Hochrechnung
auf Gesamtbevölkerung
Realisierbarkeit der Um-
setzung des
Konzeptes Realisierbarkeit
des Vorschlages
zur zukünftigen
Aktualisierung
der Strahlentherapie-Daten
Summe B Gewichtung
(Summe muss 100
betragen)
10 25 15 40 10 100
C Bewertung
(0-4 Punkte)
D max. mögliche Punktzahl
40 100 60 160 40 400
Erreichte
Punktzahl
(Bewertung
Gewich-
tung)
Angebotspreis
EUR
Vergleichspreis
EUR
Angebotspreis
erreichte Punktzahl
Bieter 1
(Bewertung x Ge-
wichtung)
Bieter 2
(Bewertung x Ge-
wichtung)
Bieter 3
(Bewertung x Ge-
wichtung)
Punktebewertung:
0 = Nichterfüllung (Ausschluss von der weiteren Wertung)
1 = ausreichende Erfüllung
2 = befriedigende Erfüllung
3 = gute Erfüllung
4 = sehr gute Erfüllung

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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