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Ausschreibung - Ergänzende Untersuchungen zum UBA-Projekt "Ursachen der Funde von Tierarzneimitteln (TAM) im Grundwasser in Cloppenburg (ID:10687991)

Übersicht
DTAD-ID:
10687991
Region:
49661 Cloppenburg
Auftragsart:
Archiviertes Dokument
Nationale Ausschreibung
Nationale Ausschreibung
Dokumententyp:
Ausschreibung
Ausschreibung
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb
Kategorien:
Tests, Inspektionen, Analysen, Kontroll-, Überwachungsleistungen, Sonstige Dienstleistungen, Ingenieurleistungen außer Bau
Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)
Kurzbeschreibung:
Ergänzende Untersuchungen zum UBA-Projekt "Ursachen der Funde von Tierarzneimitteln (TAM) im Grundwasser. Dienstleistung von Ingenieurbüros, Umwelttechnische Beratung, Gutachterliche Tätigkeit,...
Termine und Fristen
DTAD-Veröffentlichung:
29.04.2015
Frist Angebotsabgabe:
06.05.2015
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Beteiligte Firmen & Vergabestellen
Auftraggeber:
NLWKN - Betriebsstelle Cloppenburg
Drüdingstraße 25
49661 Cloppenburg
Kontaktstelle(n):
Zu Händen Frau Karfusehr
Telefon: 04471 886 128
Fax: 04471 886 100
E-Mail: Poststelle@nlwkn-clp.niedersachsen.de
Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb sind erhältlich bei: Den
oben genannten Kontaktstellen.
Teilnahmeanträge sind zu richten an: Die oben genannten Kontaktstellen.

Öffentliche Ausschreibungen
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Gewerbliche Bauvorhaben
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Gewonnene / Vergebene Aufträge
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Geschäftsbeziehungen
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Leistungsbeschreibung
Beschreibung:
Ergänzende Untersuchungen zum UBA-Projekt "Ursachen der Funde von
Tierarzneimitteln (TAM) im
Grundwasser (FKZ 3714 23 210)"
Dienstleistung von Ingenieurbüros, Umwelttechnische Beratung,
Gutachterliche Tätigkeit, Probenahmeleistung

Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens
Hintergrund und Ausqanqssituation:
In der intensiven Tierhaltung werden große Mengen an Tierarzneimitteln
(TAM) eingesetzt. Der hohe
Einsatz von antibiotischen Wirkstoffen ist vor dem Hintergrund nicht
auszuschließender Resistenzbildungen
und nicht abschätzbarer ökotoxikologischer Wirkungen auf
Nichtzielorganismen terrestrischer und
aquatischer Umweltkompartimente kritisch zu sehen. Die verabreichten
Medikamente werden nach der
Ausscheidung durch die Tiere mit dem Wirtschaftsdünger auf
landwirtschaftliche Nutzflächen in diffuser
Form ausgebracht. Mit der Versickerung können sie in den Boden, die
ungesättigte Zone und das
Grundwasser eingetragen werden bzw. in das Oberflächenwasser gelangen.
Die Auswirkungen des Einsatzes der großen Mengen von Tierarzneimitteln
(TAM) sind bisher nicht
umfassend untersucht. Insbesondere zum Eintrag von Tierarzneimitteln in
das oberflächennahe
Grundwasser liegen in Deutschland nur vereinzelt Untersuchungen vor.
Eine systematische Untersuchung
des Eintrages von TAM-Wirkstoffen in das Grundwasser, zum Beispiel im
Rahmen der Monitoring-
Programme der Länder im Zusammenhang mit der Europäischen
Grundwasser-Richtlinie bzw. der sich
darauf beziehenden deutschen Grundwasser-Verordnung, wurde aufgrund des
Fehlens von
Schwellenwerten bisher nicht durchgeführt.
2008 wurde erstmals in NRW ein gesicherter Nachweis eines Stoffes im
oberflächennahen Grundwasser
erbracht und anhand einer Wiederholungsmessung bestätigt. Bei
Untersuchungen in Schleswig Holstein,
die zeitgleich durchgeführt wurden, konnten in 20 % der beprobten
Messstellen TAM-Wirkstoffe
nachgewiesen werden, die Funde bezogen sich auf drei Einzelstoffe aus
der Gruppe der Sulfonamide.
Aktuelle Ergebnisse aus laufenden Untersuchungen dokumentieren sowohl
für Gärreste und die als
organischen Wirtschaftsdünger verwendete Gülle der Tiere als auch für
den Boden und die ungesättigte
Zone hohe Anteile nachgewiesener Konzentrationen von Tierarzneimitteln
in den Umweltmedien und
bestätigen die o.a. Risiken der ökotoxikologischen Wirkungen.
Das Umweltbundesamt (UBA) hat ein Forschungsvorhaben (Laufzeit Dezember
2011 bis Dezember 2013)
durchgeführt, um zu klären, ob mit einem "worst-case" Ansatz ein
Eintrag ausgewählter Antibiotika in das
oberflächennahe Grundwasser nachgewiesen werden kann. 48 Standorte in
vier Bundesländern in Nord-
und Süddeutschland wurden beprobt. Dabei wurden an neun Standorten
Funde in zwei Bundesländern
festgestellt. Die Werte zeigten große zeitliche Schwankungen und lagen
in ihrer Mehrheit in nur sehr geringe
Konzentrationen von wenigen ng/l, z. T. auch unterhalb der
Bestimmungsgrenze vor. Sechs der neun
Standorte liegen in Niedersachsen in den drei Landkreisen Cloppenburg,
Vechta und der Grafschaft
Bentheim.
Eine eindeutige Interpretation der Ursachen und Gründe sowie der
Faktoren und Mechanismen, die zu
Einträgen unterschiedlicher Wirkstoffe in hohen und geringen
Konzentrationen führen, war nicht Teil des
ersten Projektes. Die vorliegenden Befunde waren jedoch Anlass für das
UBA, ein weiteres Projekt:
"Ursachen der Funde von Tierarzneimitteln im Grundwasser- Entwicklung
und Anwendung eines
Kriterienkatalogs für die Untersuchung eintragsgefährdeter Standorte in
Deutschland (FKZ 3714 23 210)
durchzuführen. Dieses Projekt läuft derzeit und hat das Ziel die
Ursachen für zeitlich variable, stoffspezifisch
und quantitativ unterschiedliche Einträge von den in der Tiermedizin
eingesetzten Sulfonamiden an den
sechs Standorten aus dem ersten Projekt in das oberflächennahe
Grundwasser zu erforschen. Der Fokus
der Betrachtungen liegt dabei auf Grundwasser-, Gülle- und
Gärrestuntersuchungen.
Ziele zur Durchführung des Vorhabens:
Das wesentliche Ziel dieses Projektes ist es, die bisher als
Einzelfunde bekannten Nachweise der TAM im
Grundwasser an den sechs Standorten in Niedersachsen durch zeitlich und
räumlich intensivierte
Beprobungen zu verifizieren und den Ursachen des Eintrages nachzugehen.
In Erweiterung des laufenden
UBA-Projektes werden in diesem Projekt ergänzende Untersuchungen für
die Stofftransportpfade
Tierarzneimittel - Gülle/Gärreste - Boden - Dränen sowie
Tierarzneimittel - Gülle/Gärreste - Boden - GW
und Tierarzneimittel - Kleinkläranlage - Grundwasser durchgeführt.
Durch Verdichtung der Probenahmeintervalle bzw. Erweiterung der
Zeitreihen des UBA-Folgeprojektes
(GW, Gülle/Gärreste) und Hinzunahme weiterer Medien (Boden,
Kleinkläranlagen, Dränauslässe) soll die
Datenlage in Niedersachsen weiter verbessert werden. Die Auswertung der
Daten soll unter Einbeziehung
der Ergebnisse des UBA-Projektes zu einer Identifikation der
beteiligten Faktoren und Prozesse führen und
eventuell erforderliche Risiken und Handlungshorizonte aufzeigen.
Das Projekt wird von Mai 2015 bis Ende Dezember 2016 durchgeführt. Der
Auftragnehmer führt die
Öffentlichkeitsarbeit, die Probennahme sowie die Auswertung und
Interpretation der Ergebnisse gemäß der
Leistungsbeschreibung durch. Die Analytik der Grundwasserproben erfolgt
durch ein separat beauftragtes
Laborunternehmen. Dieses übermittelt die Analyseergebnisse an den
Auftragnehmer.
Art und Umfang des Auftraqsqeqenstandes:
Die Vergabe erfolgt analog der Vergabeordnung für freiberufliche
Leistungen (VOF, Ausgabe 2009), jedoch
außerhalb des förmlichen EU-Vergaberechts für folgende Probenahme- und
Ingenieurleistungen:
Zusammenstellung und Aggregierung Grundlagendaten und -kenntnisse,
Herstellung eines Konsenses mit
den Kreislandvolkverbänden NDS, Koordination der technischen Arbeiten
vor Ort, Probenahme
Wasserproben (Grundwasser, Drainauslässe, Kleinkläranlagen), Gülle- und
Gärrestproben und
Bodenproben unter Einhaltung gängiger Qualitätssicherungsstandards,
Erstellung eines GIS-Projektes,
Plausibilitätsprüfung, Auswertung und Interpretation aller Daten,
Berichterstellung (Newsletter,
Zwischenberichte und Abschlussbericht) und Dokumentation, Präsentation
der Ergebnisse auf
Besprechungen und Veranstaltungen. Organisation und Durchführung von
Gesprächen, Abstimmung mit
dem vom AG beauftragten Laborunternehmen. Näheres kann den
Bewerbungsunterlagen entnommen
werden.
Die Übergabe der Proben erfolgt in 49661 Cloppenburg an das vom AG
beauftragte Labor zur Analyse
speziell auf Tierarzneimittel und Tracer.
Die Laboranalytik und das Befüllen der Datenbank ist nicht Gegenstand
der Ausschreibung.

Erfüllungsort:
49661 Cloppenburg

Lose:
nein

Planungsleistungen:
nein

Nebenangebote:
nicht zugelassen

Verfahren & Unterlagen
Verfahrensart:
Freihändige Vergabe mit Teilnahmewettbewerb

Dokumententyp:
Ausschreibung

Vergabeordnung:
Dienstleistungsauftrag (VOL/VOF)

Vergabenummer:
Vergabenummer: 62428-1/1 b
Aktenzeichen: 62428-1

Termine & Fristen
Angebotsfrist:
Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge:
06.05.2015, 11.00 Uhr.

Ausführungsfrist:
Beginn: Mai.2015
Ende: 31.12.2016

Bedingungen & Nachweise
Sprache:
Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Anträge auf Teilnahme
verfasst werden können Deutsch (DE)

Sicherheiten:
Nachweis der Berufshaftpflicht mit einer Deckungssumme von 1,5 Mio. EUR
für Personen- und 0,5 Mio EUR für
Sachschäden je Schadensfall, nicht älter als 3 Monate; Vorlage einer
Bietergemeinschaftserklärung für den
Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die
geforderten Erklärungen/Nachweise vorzulegen. Näheres kann den
Bewerbungsunterlagen entnommen werden.

Zuschlagskriterien:
Das wirtschaftlich günstigste Angebot, das im Hinblick auf die
gestellte Aufgabe am ehesten die Gewähr
für eine sachgerechte und qualitätsvolle Leistungserfüllung bietet
erhält den Zuschlag.

Geforderte Nachweise:
Sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung: Ja
Darlegung der besonderen Bedingungen Ausschlusskriterien:
Eigenerklärung über die wirtschaftliche Verknüpfung und über die in
Bezug auf den Auftrag beabsichtigte
Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen;
Eigenerklärung über das NichtVorliegen von Insolvenz oder Liquidation,
schwerer Verfehlungen und über die
Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben;
Nachweis der Befähigung des Bewerbers und der Leistungserbringer. Bei
Bewerber- /Bietergemeinschaften
sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen/Nachweise
vorzulegen. Gleiches gilt auch für
Nachunternehmer. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen
werden.
Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen
hinsichtlich der
Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der
vorgegebenen Bewerbungsformulare
zu erfolgen. Die Bewerbungsformulare können per Post oder Email
angefordert werden bei: siehe 1.1.
Die Unterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur
Bewertung der Eignung
herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner
wirtschaftlichen und finanziellen
Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sachkunde hat der Bewerber
entsprechend den nachfolgend unter
den Ziffern III.2.2 und 111.2.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes
Mitglied einer
Bewerber/Bietergemeinschaft hat ein eigenes Bewerbungsformular
auszufüllen.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form
anerkannter
Präqualifikationsnachweise vorliegen, sind im Rahmen ihres
Erklärungsumfangs zulässig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung nicht älter als drei
Monate; Nachweis des Gesamtumsatz des
Bewerbers und der Umsätze in den Projekten mit vergleichbaren
Leistungen der letzten drei Jahre (2012,
2013, 2014), d. h. abgeschlossene oder laufende Projekte; Projektliste
mit Angabe des Rechnungswertes,
der Leistungszeit sowie der Auftraggeber.
Technische Leistungsfähigkeit
Für die erfolgreiche Bearbeitung des Vorhabens wird vom AN eine hohe
fachliche Kompetenz für die
folgenden Bereiche erwartet:
a. Der Bieter benötigt umfangreiche Expertisen und Erfahrungen in
der Aus- und Bewertung von
Tierarzneimittelwirkstoffen in Gewässern (Oberflächen-/ Sicker-/
Grundwasser), Gülle und Gärresten,
Boden und Kleinkläranagen, insbesondere der hier untersuchten
Wirkstoffgruppen/Metabolite und
Tracer. Für die Auswertung der Ergebnisse sind darüber hinaus
statistische Fachkenntnisse
erforderlich.
b. Fundierte Kenntnisse über Anwendungshäufigkeit und
Stoffeigenschaften der in der Veterinärmedizin
eingesetzten Arzneimittel, deren Vorkommen und Verbleib in der Umwelt
und ihre
substanzspezifischen Besonderheiten, die bei der Probenahme, Analyse
und Interpretation der
Ergebnisse berücksichtigt werden müssen.
c. Kenntnisse der gesetzlichen Rahmenbedingungen und Anforderungen
im Bereich der
Veterinärmedizin, des Grundwasserschutzes und der landwirtschaftlichen
Praxis sowie der durch den
Eintrag von Medikamenten und deren Rückstände verursachten
Umweltproblematik.
d. Für die Auswahl und Durchführung der Probennahme an den
Untersuchungsstandorten sind
regionsspezifische Kenntnisse über Einsatz und Vorkommen von
Tierarzneimitteln, zur
hydrogeologischen Grundwasserbeschaffenheit sowie landwirtschaftliche
Expertisen erforderlich.
e. Fachkenntnisse in den Bereichen der Veterinärmedizin,
Umweltchemie, Hydrogeologie, Bodenkunde,
Landwirtschaft und benachbarter Disziplinen.
Erfahrungen bei der Zusammenarbeit und Betreuung einer
projektbegleitenden Arbeitsgruppe sowie bei der
Durchführung von Fachgesprächen sind für die Bearbeitung des Vorhabens
unabdingbar.
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind für jedes Mitglied
entsprechende Nachweise zu führen.
Geforderte Eignungsnachweise (§ 5 Abs. 4 VOF), die in Form anerkannter
Präqualifikationsnachweise
vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der
Auflagen zu überprüfen:
Anzahl der in den letzten drei Jahren (2012, 2013, 2014)
abgeschlossenen oder noch laufenden
Referenzprojekte des Bewerbers und der persönlichen Referenzprojekte
der vorgesehenen Projektleitung
und stellvertretenden Projektleitung, die mit den zu vergebenden
Leistungen vergleichbar sind. Als
vergleichbar werden Referenzprojekte, die in ihren Anforderungen den
unter Punkt 111.2.3 aufgeführten
Kategorien a-e entsprechen, angesehen.
Für Referenzprojekte öffentlicher Auftraggeber ist eine durch den
öffentlichen Auftraggeber ausgestellte
oder beglaubigte Bescheinigung vorzulegen.
Der Bieter hat seine Fachkunde für jedes der fünf oben genannten
Eignungskriterien separat anhand von
Referenzen und Veröffentlichungen nachzuweisen. Die Fachkunde kann
nachgewiesen werden durch
Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften und
bisher durchgeführte vergleichbare
Projekte und Leistungen, z.B. die Mitarbeit in Forschungsvorhaben zu
vergleichbaren Themenbereichen.
Zu EIGNUNGSKRITERIEN a und d:
Nachweis über Durchführung von Forschungsvorhaben aus dem Bereich der
Umweltchemie,
Hydrogeologie, Hydrochemie und/oder Veterinärmedizin durch
vergleichbare Referenzprojekte unter
Angabe und Beschreibung der erbrachten Leistungen und der
auftraggebenden Institution.
Nachweis, dass die für die Vorbereitung, Probenahme, Auswertung,
Darstellung und Interpretation der
Daten erforderliche technische Ausstattung, Software sowie fachkundiges
wissenschaftliches und
nichtwissenschaftliches Personal zur Verfügung stehen, im Zuge des
Projekts eingestellt oder durch die
Kooperation mit einem Nachauftragnehmer bereitgestellt werden.
Zu EIGNUNGSKRITERIUM b:
Eine ausführliche Beschreibung des Tätigkeitsprofils und Vorlage von
Publikationen zu den betreffenden
Themenbereichen.
Zu EIGNUNGSKRITERIUM c:
Ein Nachweis über bisher durchgeführte Ableitungen und Bewertungen des
umweltpolitischen
Handlungsbedarfs und/oder der Ableitung von Handlungsempfehlungen für
die Bereiche der
Veterinärmedizin, des Grundwasserschutzes und/oder der
landwirtschaftlichen Praxis sind
wünschenswert/hilfreich.
Zu EIGNUNGSKRITERIEN d und e:
Darstellung der Qualifikationen der am Projekt beteiligten Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen, unter Angabe
ihrer Ausbildung und bisherigen Tätigkeiten im Rahmen durchgeführter
oder noch laufender Projekte. Für
die Probenahme der Wasserproben sind nur zertifizierte Probenehmer
einzusetzen. Die Kompetenz ist
nachzuweisen durch Zertifizierung. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften
sind für jedes Mitglied
entsprechende Nachweise vorzulegen. Für die Probenahme der übrigen
Medien ist die Qualifikation durch
geeignete Referenzen nachzuweisen.
Projektliste mit Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie
des Auftraggebers;
Selbstauskunft über das beim Bewerber vorhandene Qualitätsmanagement
(QM-System, z.B. eigenes oder
akkreditiert nach ISO 9001 und nach ISO/IEC 17025 für den Bereich
Probenahme von Boden und
Grundwasser). Bei Bewerber/Bietergemeinschaften sind die geforderten
Nachweise von jedem Mitglied zu
führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.

Besondere Bedingungen:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag
vergeben wird
Nach BGB - eine Bewerber-/Bietergemeinschaft erklärt sich
gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung
des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die
Bietergemeinschaftserklärung ist in den
Bewerbungsunterlagen enthalten.
Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur
Angebotsabgabe bzw. Teilnahme
aufgefordert werden
Mindestens 3 geeignete Teilnehmer
Näheres ist den Bewerbungsunterlagen zu entnehmen.

Sonstiges
Gegenstand der Bekanntmachung Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen Auftrag einer Landesbehörde

Juristische Personen müssen die Namen und die berufliche
Qualifikation der Personen
angeben, die für die Ausführung der betreffenden Dienstleistung
verantwortlich sein sollen: Ja


Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
23.04.2015

Bitte beachten Sie: Die Darstellung des Dokumentes auf dieser Seite wurde angepasst. Die ursprüngliche Version finden Sie hier.
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